Dienstag, 14. August 2018

Asiatische Märkte über den Erwartungen

Die befürchtete Beeinflussung der asiatischen Börsen, durch den "verrückten Montag" in der Türkei, verliefen sanfter als viele erwarteten. Es sind zu spezifisch türkische Probleme, als das ein Dominoeffekt ausgelöst werden konnte. Der Abfall der Währungen von Schwellenländern, wie Mexiko, Indien und Südafrika, beruhten auch nicht auf die über die Türkei verhängten US-Sanktionen, sondern den absurden Eingriffen von der Regierung Erdogan, um die Lira zu retten.

Die asiatischen Aktienkurse stiegen bei der Öffnung der Börsen am Dienstag, da die Industriestaaten sehr gut gewappnet sind, vor einer Ansteckung des "verrückten Montags". Der US-Dollar erreichte seinen höchsten Stand seit 14 Monaten und US-Schatzbriefe sind stabil. Der Ölpreis sank, trotz der gestiegenen Nachfrage. Unerwartet erhöhte die argentinische Zentralbank den Leitzins, als der Peso drohte abzuschmieren.

Die Börse in Tokio zeigt einen Anstieg der Aktienkurse, nach einer Abwertung des Yen. Die Kurse in Australien stiegen und Südkorea verbrachte einen unaufregenden Dienstag. Die Börse in Hong Kong begann etwas unsicher, der S&P 500 Index viel den vierten Tag in Folge, die längste Pechsträhne seit fünf Monaten und obwohl der US-Markt stabile Signale aussendete. Selbst die türkische Lira verlangsamte ihren Fall und schloss über dem Tagestiefstand. In den vergangenen vier Tagen hatte sie über 20 % verloren, nachdem die europäischen Banken Aktion aus der Region abstießen.

Die Türkei hatte zwar Auswirkung auf die internationalen Märkte, und die Anleger waren in Panik vor einem Dominoeffekt, aber der blieb aus. Dass dies so war, verdanken die asiatischen Märkte hauptsächlich den entwickelten Industriestaaten, die adäquat und besonnen auf die türkische Krise reagierten. Es zeigte sich also, dass die Türkei unter Quarantäne gestellt werden konnte und gut isoliert wurde, während die Unruhe wegen des befürchteten Dominoeffekt schnell verflog. 

Etwas anders sieht es in der Europäischen Union aus, deren Märkte (aufgrund der Zeitverschiebung) noch nicht geöffnet sind. Die europäischen Banken, die sich am stärksten in der Türkei arrangierten, zeigen Gefahrenpotenzial im Bereich Spreads und Staatsanleihen. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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