Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Freitag, 8. Januar 2016

Diplomatische Beziehungen zum Iran abgebrochen.


Nimr al-Nimr
Als Donald Trump äußerte eine Einreisesperre von 5 Jahren für Muslime verhängen zu wollen, wegen der terroristischen Infiltration, gab es großen Widerstand und Protest aus den Ländern des Nahen Osten.

Doch nun haben mehrere sunnitische Staaten nicht nur mit der Deportation von Iranern begonnen, sondern auch alle diplomatischen Verbindungen zu Theran abgeschnitten. Begründet wurde das ausgerechnet mit Sicherheitsbedenken. 

Warum aber berichtet niemand davon?

Der bevorstehende Konflikt zwischen den beiden rivalisierenden Hauptströmungen des Islam, scheint nicht im Interesse des Westens zu sein, dass wir davon erfahren.

Nach der Exekution von Scheich Nimr al-Nimr, einem schiitischen Geistlichen, brachen Saudi Arabien, Bahrein, Somalia und der Sudan die diplomatischen Beziehungen zum Iran ab. Bahrein verlangte, dass der iranische Botschafter innerhalb von 48 Stunden das Land zu verlassen habe. 
Die Vereinigten Arabischen Emirate hingegen beriefen ihren Botschafter aus Theran ab und reduzierten den diplomatischen Kontakt in den aktuellen Verhandlungen.


Foto: Vahid Salemi/AP
Dies geschah im Dezember, lediglich drei Tage nach dem in Saudi Arabien Nimr al-Nimr hingerichtet worden war und bereits Ausdruck des aktuellen Kampfes zwischen Theran und Rijad. 

Alle derzeitigen Proteste im Iran beziehen sich auf die Hinrichtung des schiitischen Geistlichen und deuten aus eine Eskalation hin. 

Die Exekution von Nimir setzte die ohnehin zerbrechlichen Beziehungen zwischen Iran und den sunnitischen Staaten auf ein neues Tief. Auch muss bemerkt werden das ISIS sich um diese Spaltung sehr verdient machte. 

Am Montag 4.1., berichteten irakische Sicherheitsbeamte von uniformierten Männern die des Nachts Sprengungen bei der Moschee der Hilla Region vornahmen. Das ist südlich von Bagdad. Ein Muezzin wurde dabei erschossen in Iskandariyah, etwa 52 Km von den Bombenanschlägen entfernt. Danach bekannte sich IS zu dieser Aktion und weiteren, die eine Antwort auf die Rückeroberung von Ramadi letzten Monat sein sollte.

Die Stadt Iskandariyah ist konfessionelle sehr umkämpft, seit der Zeit der US-Invasion im Irak. Sunniten und Schiiten sind dort gleichermaßen vertreten.

Doch die Hinrichtung von Nimr versetzte die iranische Regierung in Rage. Ein Mob setzte die Botschaft von Saudi Arabien in Brand und ebenso ein Konsulat, am 2. Januar. Weshalb Saudi Arabien die diplomatischen Beziehungen abbrach, denn es war klar das der Mob von selbiger Regierung gelenkt wurde. Allgemein angenommen wird, dass dieser Konflikt zu einen ausgedehnten Krieg führen wird. Gegenwärtig spekuliert man auf einen Stellvertreterkrieg in Syrien und Jemen, wo sich ohnehin beide Staaten entgegen stehen. In Syrien sind iranische Truppen gegen den Is im Einsatz, dem Mündel Saudi Arabiens. Und im Jemen sind es die schiitischen Rebellen und reguläre sunnitische Truppen aus Saudi Arabien. Im Jemen beschuldigte Iran die Saudis ihre Botschaft beschossen zu haben (Focus). Wir sehen also das die Hinrichtung von Nimr nur der Baustein einer Kette ist und kein singuläres Ereignis. Daraufhin verhängte Theran ein Embargo gegen Saudi Arabien und verbot den Iranern sogar Pilgerreisen nach Mekka.

Saudi Arabien behauptete, dass ein 8-jähriges Kind erschossen wurde in al-Awamiya, wo der schiitische Geistliche lebte. Die ganze Geschichte ist jedoch äußerst suspekt. Der besagte Ort ist in der saudischen Provinz Qatif localisiert, wo Schiiten immer wieder gegen Diskrimination demonstrierten.
Die Hinrichtung von Scheich al-Nimr und 46 weiteren Schiiten ist die größte Massenhinrichtung der Saudis seit 35 Jahren und führte zu einer Protestwelle von Bahrein bis Pakistan. 
Die brennende Botschaft der Saudis in Theran. Foto: REUTERS
Woraufhin auch der Bahrein beschloss seine Beziehungen zu Theran abzubrechen. Die Regierung des kleinen Landes hatte zuvor immer wieder den Iran beschuldigt Demonstration in der mehrheitlich schiitischen Bevölkerung, gegen seine sunnitischen Herrscher zu zu provozieren.So wie schon 2011. 

Terrorist Adel Al-Dubayti ein weiteres Opfer der Massenhinrichtung.
Russland bot sich nun als Vermittler in der Kriese an. Aber allgemeinhin wird das Problem im Nahen Osten in der neuen Aggressiven Politik von König Salman gesehen. Den der Atomdeal des Irans sehr erbost hatte. 

Der iranische Führer Kahmenei warnte Saudi Arabien Rache zu suchen, insbesondere durch die da schon angedrohte Hinrichtung von al-Nimr. Wohingegen Rijad die Iraner Beschuldigte Terrorismus zu exportieren, um einen Krieg gegen die USA und Europa zu provozieren.

Al-Nimr war eine zentrale Figur im sogenannten arabischen Frühling, der ein Führung in den schiitischen Protesten in Saudi Arabien übernahm. Er war bereits 2012 verhaftet worden und des Terrorismus beschuldigt.

Dann, am 2. Januar, wurde al-Nimr drei weitere Schiiten und der Rest von al-Quaida Symphatisanten hingerichtet. Aber einer beschuldigt den anderen des Terrorismus. Rijad beschuldigt den Iran die Hizbollah und die Houthi-Rebellen im Jemen zu unterstützen, sie selbst aber fördern die Hamas.

Die iranische Führung vberurteilte die Hinrichtung von al-Nimr und sagte er habe nie zu kriegerischen Auseinandersetzungen aufgerufen, sondern nur öffentlich Kritik geübt.
Der saudische Aussenminister Adel al-Jubeir Foto: AFP
Die Revolutionären Garden verkündeten, das der "mittelalterliche Akt von Barbarei" der Saudis zum "Untergang" des Königshauses führen wird.
Der saudische Aussenminister entgegnete, dass, durch die Verurteilung der Exekution, Iran "sein wahres Gesichte als Terrorismusunterstützer" zeigte.

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