Freitag, 25. Mai 2012

NPD versus Die Linke am Beispiel GRASS – Finde den Unterschied


Oh Mann, nicht schon wieder Grass! 

Doch das was ich nach kurzer Recherche gefunden habe, passt nur allzu gut zu meinem Lieblingsthema des wesensgleichen Links/Rechts-Radikalismus – und so möge Grass mir als Fahnenträger dienen.

Natürlich geht es um Das Gedicht und wenn man gezielt recherchiert, was echte internationale Linke und nationale Linke zu Grass’ Was gesagt werden muss zum Besten geben, so kommt man zu süffisanten Ergebnissen.

Während sich der Mainstream und somit das linksliberale Feuilleton (noch) zurückhaltend bis äußerst kritisch gegenüber Grass verhält, zeigen die Außenbezirke der politischen Lager ein ganz anderes Resultat. 
Man ist nicht nur per se einer Meinung, sondern klatscht unverholen laut Beifall. 
Man muss sich nicht mit dem Buschmesser durch den Urwald schlagen um fündig zu werden. Schon nach wenigen Minuten kommen interessante Ergebnisse zu Tage. Ein Vergleich bloß zweier Internetseiten fördert eine peinliche Verwandtschaft zwischen internationaler Linken und nationaler Linken ans Tageslicht; eine Verbundenheit im Geiste, die beide Seiten natürlich weit von sich weisen:

Die Linke...
Günter Grass hat Recht.
Günter Grass beschämt die deutsche Politik, die weithin damit beschäftigt ist, die diplomatischen Folgen eines israelischen Angriffs auf den Iran zu kalkulieren, statt alles zu tun, um diesen Krieg zu verhindern und damit „allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben, und letztlich auch uns zu helfen“.
Er warnt Deutschland davor, mit der Lieferung eines weiteren U-Bootes nach Israel, „dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist“, „Zulieferer eines Verbrechens“ zu werden.
Günter Grass hat den Mut auszusprechen, was weithin verschwiegen wurde.

Quelle: Website »Die rote Fahne«

NPD

Günter Grass schlägt mächtige Schneise zur Kritik am jüdischen Aggressionsstaat.
Den linken Literaten Günter Grass hat hochbetagt scheinbar der Altersmut gepackt. Anders ist es nicht zu erklären, daß der jahrzehntelange Salonlöwe des bundesrepublikanischen Linksliberalismus nun deutlich die Kriegstreiber-Politik Israels und die deutschen Waffenlieferungen an den jüdischen Aggressionsstaat kritisiert.
Die von jüdisch-israelischer Seite seit 67 Jahren penetrant betriebene Schuldanklage und die instrumentelle Opfertümelei muß sich kein Deutscher gefallen lassen. Die psychologische Kriegsführung bestimmter jüdischer Machtgruppen gegen unser Volk muß ein Ende haben. Es ist zu offensichtlich, daß die ‚Holocaust-Industrie‘ (Norman Finkelstein) die Deutschen mit moralischen Vorwänden immer wieder finanziell auspressen und politisch gefügig machen will. Das zeigt sich – Günter Grass benennt es – auch an der Lieferung deutscher Hochtechnologie-U-Boote an Israel, die größtenteils auch noch vom deutschen Staat finanziert werden.
Quelle: Netzseite der NPD

Was sagt man dazu? Man könnte schlicht per Zufallsgenerator das ein oder andere Zitat, zwischen beiden Lagern austauschen und niemand aus den selbigen würde es merken. Respektive sich über irgendeine ideologische Ungereimtheit beschweren. Esr bleibt dabei: Die Nazis waren weder liberal noch waren sie konservativ. Sie waren national (rechts) und sozialistisch (links). Und die anderen, die sind international …
Die NSDAP stand vielleicht rechts von den Kommunisten, aber immer noch Links von der demokratischen Mitte.

In meinem Politikunterricht habe ich gerne ein Informationsblatt eingesetzt, auf dem ich Zitate kommunistischer und nationalsozialistischer “Größen” in bunter Reihenfolge und anonym aufgeschrieben hatte. Es war schier unmöglich, die Sätze richtig zuzuordnen. Darauf kam es auch nicht an.

In Brandenburg, hätte ich dieses Arbeitsblatt eher nicht einsetzen können. Ein SPD-Politiker (seinerzeit Finanzminister und anscheinend Curriculumexperte) strich die Anregung, die beiden Ideologien zu vergleichen. aus einem Lehrplanentwurf. Und das mit der Vorahnung was dies bei den Schülern auslösen könnte.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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