Dienstag, 12. Mai 2015

Afrikanische Migranten

 Aus einer aktuellen Studie zum Thema zur der in den deutschen Leitmedien nichts zu lesen war:

Marie-Laurence Flahaux, Hein de Haas: „African Migration. Exploring the Role of Development and States“, Paper 105, Oxford, November 2014, einzusehen auf der
 Website des IMI (Institut für Migrationsforschung)

Auszug aus einem Fazit zu obengenannter Studie:

"..letztere wuchs im gleichen Zeitraum doppelt so stark, um 61 Prozent auf insgesamt 8,7 Millionen. Grund dafür ist nicht immer akute wirtschaftliche Not. Anders als die auf dem schwarzen Kontinent verbleibenden häufig ärmeren Migranten kommen die Auswanderer aus Afrika idR aus wirtschaftlich bessergestellten Ländern mit einem vergleichsweise hohen Niveau von Urbanisierung und Mobilität. Der Anteil afrikanischer Auswanderer, die auf der Flucht vor politischer Verfolgung oder gewalttätigen Konflikten sind, beträgt nach der Studie nur etwa vierzehn Prozent."

Was den Eindruck stützt, dass es sich bei den nach Europa kommenden Schwarzafrikanern , zum allergrößten Teil handelt es sich um junge Männer, nur zu einem sehr geringen Teil überhaupt um politisch Verfolgte oder Armutsflüchtlinge, sondern vielmehr um Wirtschaftsmigranten handelt. Gerade die Armutsflüchtlinge oder Flüchtlinge aus Kriegsgebieten die alles verloren haben, kommen gar nicht so weit und könnten sich die Schlepper auch nicht leisten.

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