Freitag, 16. Januar 2009

Linker Journalist lobt Tim McVeigh

Für Bill Clinton ist das Attentat von Oklahoma das gefundene Fressen von der Gefahr von Rechts zu warnen. Er schloss daraus dass die Meinungsfreiheit zur Kritik an der Regierung derartige Taten provoziert und machte klar, worauf er hinaus will.

Aber Gore Vidal, bekannter Schreiber der US-Linken, lobte öffentlich den Bombenleger Tim McVeigh. So meinte Vidal, das McVeigh eine anti-Regierungsnachricht verbreitete, die allen Amerikanern ein Ansporn sein sollte.

Es ist auch faszinierend zu sehen, wie die Medien nun mit dieser Äußerung ihrer Ikone umgehen und geradezu einen Eiertanz auf das Parkett legen.

Vidal gehört zu der mysteriösen Spezies reicher Kommunisten, ein Erzfeind von William F. Buckley, der keine Gelegenheit versäumt, sein Gift gegen die Konservativen zu versprühen.
Journalistin Fiachra Gibbons, vom The Guardian, sagte auf dem Edinburgh book festival, dass Vidal "vergleicht McVeigh mit Paul Revere, dem Helden der amerikanischen Unabhängigkeit. Er sagt, der Golf Kriegs Veteran sendet eine Warnung aus, dass die Regierung Amerika zur Kooperation brachte und seine Geheimpolizei, das FBI, sei außer Kontrolle. Was McVeigh, gemäß Vidal sagte war: Die Feds [Anmerkung: FBi-Agenten] kommen, die Feds kommen!"

Im The Guardian hieß es dazu weiter: 

"In seiner bizarresten Identifizierung, jenes Mannes der gestand 1995 ein Bundesgebäude in Oklahoma City gesprengt zu haben und 168 Menschen tötete, aus Rache für den FBI Einsatz in Waco [Anmerkung 1993], beschreibt Vidal ihn als Helden mit überentwickelten Gerechtigkeitssinn, der tat was er tat, weil er zornig über das Massaker [Waco] und die anschließenden FBI-Vertuschungen war."
Wenn das McVeigh's Absicht gewesen war, so ging es nach hinten los. Clinton nutzte das Attentat gegen seinen politischen Gegner und, um einen Terrorismuserlass durch den Kongress zu bringen, der mehr Macht in einen Zentralistischen Staat legte.

Aber Vidal behauptete, dass Attentat beruht auf den Taten der zentralistischen Regierung und dem FBI, welches nicht nur über diese Verschwörung bescheid wisse, sondern auch darin verstrickt sei.
Wenn diese Rhetorik Teil eines planes der internationalen Linken, zur Manipulierung der Gesellschaft ist, so werden wir derartige Erklärungen auch in anderen Staaten der westlichen Welt bald antreffen. Ich denke da aktuell an die "Dönermorde". Die deutsche Linke wird gewiss behaupten, dass BND und Verfassungsschutz dahinter stecken.
Daraus ist abzuleiten, dass die Linken die Geheimdienste in Misskredit bringen wollen, weil diese ihren subversiven Manövern nachspüren, die darauf abzielen, im Verbund mit der FARC, terroristische Strukturen aufzubauen. Das I-Tüpfelchen zum bolschewistischen Orgasmus wäre dann die Abschaffung von BND und Verfassungsschutz.

Vidals Erklärung, das FBI habe das Attentat mit McVeigh geplant, um Bill Clinton zu diesem Gesetz zu zwingen, macht ja durchaus Sinn.

Jedoch gibt es sehr spektakuläre Anzeichen darauf, dass ein ausländischer Geheimdienst (und meineserachtens nach ein russischer), in das Komplott verwickelt war. Das sind nämlich die Hinweise, die Vidal nur zur nützlichen Hälfte heranzieht und auf Basis dessen die Täterschaft des FBI deklariert. In Großbritannien ging er noch weiter und behauptete McVeigh hätte mit dem Attentat gar nichts zu tun, sondern sei nur Ruhmessüchtige gewesen und suchte aus suizidalen Motiven seine eigene Hinrichtung, was das FBI ausnutzte und ihn zu Täter machte.

Aber George Vidal hat in dem Sinne recht, dass McVeigh und sein Helfer Terry Nichols gewiss nicht allein arbeiteten, nur dummerweise ist es eben genau das, was das FBI annimmt. Und da stellt sich dann die Frage in wie weit George Vidal der nützliche Narr oder intellektuelle Cover up jenes ausländischen Geheimdienstes ist.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

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