Sonntag, 22. September 2019

Russland fordert Auslieferung des Hauptverdächtigen wegen Abschuss der Boing MH17

Im August hatten sich Russland und die Ukraine auf eine Gefangenenaustauschliste geeinigt, doch plötzlich wurden die russischen Unterhändler aus dem Kreml gebeten, die Liste um Vladimir Tsemakh, der Verantwortliche der BUK (die die Boing MH17 abgeschossen hatte), zu ergänzen. Darüber hinaus stellte die russische Seite eine Bedingung: Ohne Zemakh würde der Austausch am 2. September überhaupt nicht stattfinden. Quellen zufolge ist Vladimir Zelensky bislang geneigt, dieser Bedingung zuzustimmen, um die ukrainischen Seeleute und Oleg Sentsov (die bereits auf der Liste für einen Tausch vereinbart wurden) zurückzuholen. Dies kann jedoch zu einer starken Unzufriedenheit in den Niederlanden führen - Zemakh ist ein Hauptverdächtiger im Fall der über der Ostukraine abgeschossenen Boeing, er war es, der von Juli bis August 2014 die Luftverteidigung in Sneschnoje befehligte, als dort das Flugzeug abgeschossen wurde und er sich versteckte nach dem Vorfall.

Zemakh erzählt von versteckter BUK
Dies alles ist sehr merkwürdig, da Zemakh ukrainischer Staatsbürger ist, das heißt, dass Moskau formal keinen Grund hat, seinen Austausch zu fordern, da sich in diesem Gebiet laut offizieller Version überhaupt keine russischen BUK befanden und das Flugzeug von einer ukrainischen Flak (oder einem ukrainischen Kämpfer aus dem Kreml) abgeschossen wurde, so die offizielle Versionen des Kreml.

Die Teilnahme von Zemakh an dem Prozess ist nicht nur wichtig, weil er ein bedeutender Verdächtiger ist, sondern auch, weil er den Prozess auf eine neue Stufe stellen wird: Russland wird seine Anwälte vorstellen und sie werden gezwungen sein, ihre Position öffentlich zu verteidigen. Wenn die Angeklagten nicht vor Gericht erscheinen, ist es für Russland viel einfacher, diesen Prozess zu ignorieren.

Es ist auch interessant, dass Russland sieben GRU-Offiziere in die Austauschliste aufgenommen hat, die an einer Reihe von Attentaten auf SBU-Offiziere teilgenommen haben, obwohl sie zuvor ihre Beteiligung bestritten hatten. Darunter sind der ehemalige Leibwächter von Jewkurow und Timur Dzortow, ehemaliger stellvertretender Leiter der inguschetischen Verwaltung.

Ebenfalls auf der Tauschliste des Kremls steht Julia Prosolowa, die 2017 eine Bombe unter dem Auto des SBU-Oberst Alexander Kharaberyush (der bei der Explosion verstorbene Spionageabwehrmann) ablegte. Prosolov wurde in das Territorium der Ukraine gelockt, sie hatte bereits Geständniserklärungen abgegeben.

Prosolova steckt hinter dem Sprengstoffanschlag unter Kharaberyushs Auto.

Geständnis von Prosolova

Sowohl der Austausch von Zemakh als auch der Austausch von Grushnikov können zu einem gefährlichen Präzedenzfall für die Ukraine werden - das nächste Mal in einer solchen Situation werden die Verhafteten voraussichtlich wieder ausgetauscht, und unter diesen Umständen ist es nicht nur sinnlos, sondern auch gefährlich, ein Geständnis abzulegen (der Kreml wird ihnen dafür nämlich gewiss nicht seine Dankbarkeit bekunden). Darüber hinaus bedeutet dies, dass sie angeheuerte Mörder fast ungestraft in die Ukraine schicken können. Zelensky stand vor einem schwierigen Dilemma, einerseits kann es die Beziehungen zu den Niederlanden und seinen eigenen Sicherheitskräften ruinieren, und andererseits kann es das begeisterte Publikum verärgern, das sich auf die Rückkehr der ukrainischen Seeleute und von Oleg Sentsov freut. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Die schlimmsten sechs Momente von Fidel Castro (Video Spanisch)

Die UNPACU hat für Fidel Castro ein Compilation-Bidek der 6 schlimmsten Momente erstellt.

6 Momente, in denen er lächerlich gemacht wurde und seine wahre Natur und Absichten zeigte.

José Daniel Ferrer, Generalkoordinator der Patriotischen Union Kubas (UNPACU), erzählt diese sechs Momente in einem Video, in dem er über diese und andere Momente spricht, in denen Fidel Castro verspottet wurde.

  1. Der spanische Botschafter nennt ihn einen Lügner.
  2. Argentinischer Journalist fragt nach kapitalistischen Hotels im Sozialismus.
  3. Der Präsident von El Salvador fragt nach seiner Unterstützung des Terrorismus in El Salvador.
  4. Der Journalist Juan Manuel Cao fragt in Argentinien nach Dr. Hilda Molina.
  5. Der gleiche Journalist fragt nach Wahlen in Kuba.
  6. Vicente Fox, Präsident von Mexiko, sagt: "Du isst und du gehst."




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Mariela Castros Beschreibung Adolf Hitler führte sie zu Fidel Castro (Video Spanisch)

Bereits im Juni diesen Jahres geschah es, dass sich Mariela Castro, die Tochter von Raul Castro, als besonders Schlaue präsentieren wollte. Die Beschreibung der Person von Adolf Hier das klassische Beispiel dafür, dass Kozis und Nazis dasselbe sind. Die können sich nicht mal selbst auseinander halten. Hitler und Machtergreifung der Nazis über Deutschland, waren aber ein zu komplexes Thema und endete sie mit der Beschreibung ihres Onkels Fidel Castro als Hitler.


"Sie verzerrten die Bedeutung der Konzepte zur Manipulation der Menschen", sagte sie, dies sei die Strategie von Hitler gewesen, aber jeder, der in Kuba gelebt hat, weiß, was Castro tat und seine Erben weiterhin tun.

"Er kam an die Macht und sprach über Sozialismus und Arbeitnehmerrechte mit revolutionärem Denken, ergriff die Macht und manipulierte sein Volk. Ihnen glauben zu machen, dass er für das Wohlergehen seines Volkes kämpfen würde und der erste, der unter Faschismus litt, war das Volk selbst“, sagte sie und bezog sich dabei auf Hitler, beschrieb jedoch abermals Fidel Castro perfekt.

Das Video, dass von Youtube konsequent gelöscht wird, provozierte massenhaft Reaktionen in den Kommentaren, die alle dem Sinn von "Die Beschreibt Fidel Castro" hatten.

Es überrascht nicht, dass Mariela Castros Zynismus keine Grenzen kennt, und sie ist mit dem Wissen aufgewachsen, dass sie sagen und tun kann, was sie will, ohne Konsequenzen, denn wie sie sagte: 

"Die unterwürfigen Menschen akzeptieren und folgen denen, die an der Macht sind."

Es ist gut, dass diese Dokumente existieren und graviert bleiben. Die Erben des Castro-Clans werden es schwerer haben, ihre Geschichten zu ändern, wenn ihre Diktatur endet.

Entsprechende Reaktionen ließen unter den Kubanern selbstverständlich nicht lange auf sich warten.
Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Mariela Castro Espín, die marxistische Königin des Terrors

Mariela ist die zweite in der Nachfolge der Castro Espín-Dynastie, die eine ganze Inselnation seit Jahrzehnten in Gefangenschaft hält und ausplündert. Sie selbst gilt als unabhängigster, Macht- und Mediengeilster Spross  und wir auf Kuba als "rote Prinzessin" gekannt.

Während Deborah und Nilsa aus dem Clan aus verschiedenen Gründen in Ungnade gefallen sind und nicht länger Teil der kommunistischen High Society sind, haben Mariela und ihr Bruder Alejandro im Gegenteil ihre Macht als verlorene Söhne des Königs sowohl in der Familie als auch in der Sowjetunion geschult.

Wir werden uns bald um Alejandro kümmern, aber heute ist es an der Zeit, Lady Mariela, in Deutschland als Star der Homosexuellen und Transvestiten bekannt:
Castro-Enkelin vermietet Luxusvilla für 650 US-Dollar die Nacht

Die Kindheit von Mariela


Im Gegensatz zum größten Teil der kubanischen Bevölkerung, verlebte Mariela eine Kindheit in in Saus und Brause, Mangel war ein Fremdwort für sie.

Mariela als Kind mit ihrer Mutter Vilma Espín Guillois

Mariela wurde am 27. Juli 1962 geboren. In jenen Tagen monopolisierte ihre Schwester Déborah die gesamte Zuneigung der Erwachsenen der Castro- und Espín-Familien, aber von klein auf agierte Marielita gegen ihre stillschweigende ältere Schwester und usurpierte schnell die Liebe als Tochter / Nichte. Ihre jüngeren Brüder, die später hinzu kamen, konnten es mit ihrer sentimentalen Aufmerksamkeit nicht aufnehmen. Nilsa war eine unsichtbare Entität und Alejandro wurde weggeschafft, um eine militärische Karriere außerhalb des Vaterhauses zu studieren, sodass Mariela "das hübsche Mädchen des Hauses" wurde.

Mariela hat das Sprechen gelernt, und dieses kindliche Detail verleiht ihrem bipolaren Wesen auch einen verbalen Ausdruck. Sie war ein kontaktfreudiges und gesprächiges Mädchen, das dennoch im geeigneten Moment zu schweigen wusste und unbemerkt blieb, um den Gesprächen der Erwachsenen der Familie und aller berühmten revolutionären Freunde ihres Vaters zu lauschen, die den Palast besuchten.

Als sie aufwuchs, während der Rest ihrer Geschwister wie normale Kinder lebten, interessierte sie sich zunehmend für Staatsangelegenheiten und war sich der Ausreden bewusst, die ihr Onkel für die zahlreichen Krisen der Revolution gab.

Obwohl sie noch kaum zwei oder drei Jahre alt war, erinnert sich Mariela zärtlich an ihre Nähe zu Ché, den sie beschrieb als "einen liebevollen Mann, der wusste, wie man Kinder behandelt". Es ist merkwürdig, dass sie übersah, dass Mythos von Ché bei Erwachsenen nicht die gleiche Sensibilität hatte, wenn er folterte oder mordete. Aber Mariela erinnert sich entzückt daran als Beispiel für Würde, Mut und Gerechtigkeit: 
„Ich habe es immer geschafft, auf seinen Knien zu sitzen. Ich war in ihn verliebt.“
Mariela teilte ihre Freizeit fast nie mit ihren Geschwistern, sondern saß auf einem Baum oder spielte nur mit ihrem Bruder Alejandro "Jungs" sein; Sie war ein "Wildfang", wie sie sich später definiert hat.

Mariela, die in bestimmten Kreisen als "La Infanta" bekannt ist, hatte ein privilegiertes Leben im Arbeiter- und Bauernparadies, mit Urlaub im kapitalistischen Ausland, üppige Geburtstagsfeiern mit illustren Kindern von Persönlichkeiten der Kunst, Kultur und Politik. Mariela war von klein auf am richtigen Ort und zur richtigen Zeit.

Juan Almeida, ein Freund aus der Kindheit, der einige Zeit bei ihnen zu Hause lebte und dieselbe Schule besuchte wie ihr Bruder Alejandro, beschreibt sie als Teenager als "diktatorisch und exzentrisch". Mariela verbirgt hinter ihrem süßen Bild als braves Mädchen, einen machiavellistischen Charakter und Narzissmus. Ohne sie für eine Schönheit zu halten, erkennt Almeida heute, dass Mariela "einen attraktiven Punkt hat und mit etwas Zärtlichkeit in ihrem halb-leichtfertigen Ausdruck spricht".

Mariela hat erklärt, dass sie als Kind "in ihrer Familie immer einen Raum für Dialog und Fragen gefunden hat", der Rest der Kubaner wäre dankbar gewesen, wenn sie das mit ihnen geteilt hätte, ohne zu riskieren, in der Villa Marista (nach La Cabana, dem karibischen Lubljanka, das gefürchteste Folterzentrum Kubas) misshandelt zu werden.
Am 20. September wurde Mariela 54 Jahre alt.

Der rote Abschaum sagt wiederholt, seit sie begann, marxistische Philosophie zu studieren und sowjetische Literatur zu lesen, "verstand sie, dass die großen Revolutionen von innen in Frage gestellt werden mussten". Wladimir Maiakovski wurde ihr ideologischer Held aufgrund seiner Fragen an die allmächtige Macht, zuerst an Lenin, dessen Hirn von der Syphilis zerfressen wurde, und nach Stalin, der zwar genauso Machtgeil war wie sie, jedoch ansonsten unbegabt zum Herrschen war. 

"Maiakovski war wie ich, er stellte den Mitinismus in Frage, er hatte keine Angst vor einer ideologischen Konfrontation, und er litt viel darunter", sagte Mariela. "Er gab mir Hinweise, um mich zu fragen und meinen Vater Fragen über die kubanische Realität zu stellen, die ich nicht verstand. Ich sagte zu meinem Vater, 'das muss geändert werden' und er hörte mir immer aufmerksam zu. Ich mag es nicht, Dinge zu tun, die meine Eltern verletzen, meine Mutter wollte mich in keine leitende Position bringen, auch nicht mein Vater. Sie haben mich beschützt, weil ich sehr leidenschaftlich bin und einige Widersprüche der Revolution nicht verstanden habe. Er wollte nicht, dass ich diese Widersprüche lebe, aber er mochte meine Freiheit sehr.“

Mariela rühmt sich, von Vilma und Raúl "viel Zuneigung und Verständnis" erhalten zu haben, und sagt, dass beide von ihrer jeweiligen politischen und staatlichen Verantwortung viel Zeit in Anspruch genommen haben, um bei ihr und ihren Brüdern zu Hause zu sein. Sie forderten sogar die Anwesenheit ihrer Kinder bei offiziellen Aktivitäten, Abendessen und Regierungsessen, solange sie ihnen nahe standen. Vielleicht vermischte sich deshalb das Familienleben schnell mit dem politischen Leben des von ihren Verwandten unterjochten Landes.

Zu diesem Thema sagte sie kürzlich bei einem Besuch in Chile, als sie nach ihrer Beziehung zu Fidel gefragt wurde:
„Wir haben sehr schwierige Tage in der Familie verbracht: die Raketenkrise, die Entführung unserer Fischer, der Konflikt mit dem Kind Elián oder die Belagerung der kubanischen Truppen im Süden Angolas, die USA bereitete der Revolution eine sehr schwere Zeit. Als diese Episode des angolanischen Krieges passierte, hatte mein Onkel die großartige Idee, in Rekordzeit einen Flughafen in Cuito Cuanavale zu bauen, der Stadt, in der Savimbi die Kubaner in die Enge getrieben hatte. Dort konnten wir Flugzeuge mit Verstärkung für unsere Truppen landen, die am Ende die Schlacht gewannen. Ich klatschte in meinem Haus vor dem Fernseher, als sie die Nachrichten brachten. (…) Natürlich habe ich auch den Verlust so vieler kubanischer Soldaten in diesem und anderen afrikanischen Ländern, die wir in ihren Unabhängigkeitskämpfen unterstützen, mit großem Schmerz erlebt. In all den Krisen, die wir leben."

Mariela spricht die gleiche euphemistisch perverse Sprache wie ihr Onkel Fidel Castro und ihres Vaters Raul und beschreibt eine schreckliche Tragödie als Heldentat. Sie applaudiert dem Manöver vor dem Fernseher, als wäre es eine Fiktion, die die schlimmen Folgen dieser traurigen Episode in der Geschichte für Hunderte junger Kubaner minimiert, die in einem Krieg ums Leben kamen, der eigentlich nichts mit ihnen zu tun hatte, außer dem Drang Fidel Castros zu dienen, als militärisches Genie bejubelt zu werden. Während Mariela und ihre Brüder in einem Palast lebten, brachte Fidel vielen Familien auf der Insel den Tod und vielen kubanischen Müttern Leid. Sie haben ihre Kinder für eine fremde und ferne Sache in Afrika verloren. Währenddessen klatschte die rote Psychopathin Mariela.

Mariela wird vom Vater aufgebaut


Zu den Manien der marxistischen Größe gehört es, zu behaupten, dass sie die Freiheit von ihrem Vater Raul eingeräumt bekam, einen progressiven "bahnbrechenden" Diskurs zu führen, dann aber statt es auch wirklich zu tun, die Schandtaten ihrer verbrecherischen Sippe zu bejubeln, was sie freilich von ihrer eigenen korsettierten Rhetorik distanziert. Rauls Idee war es, dem Volk seine Tochter als moderne Alternative zur historischen Unbeweglichkeit der Revolution vorzustellen, die - wie schön - aus der Revolution selbst geboren wurde und letzten Endes, außer leere Phrasen zu dreschen, an der eigentlichen Dynamik der kubanischen Monarchie überhaupt nichts ändert. Denn während Marielita die Versammlungen ihrer Sippschaft ausspionierte, spionierte ihr Vater sie aus.

Raul sah bald in seiner zweiten Tochter einen außergewöhnlichen Verbündeten, der in einigen sozialen Bereichen Politik machen konnte, in denen er und sein Bruder in der Vergangenheit keine Pluspunkte Sammeln konnten, eben speziell bei den kubanischen Homosexuellen und zu Protesten selbiger Szene im bösen liberalen Westen führte, wo die Castros sehr gern sich aufhielten, wenn sie der kubanische Gulag zu sehr ankotzte. Ich erinnere da nur einmal an UMAP (Unidades Militares de Ayuda a la Producción) die eine nahe zu religiös anmutende Verfolgung der Homosexuellen auf Kuba organisierten. Und schauen Sie sich nun mal die deutsche Homosexuellenaktivisten und deren Positionen zu Kuba an, die sind den Castros voll auf den Leim gegangen.

Mariela ist eine berechende Frau mit einfacher Rhetorik und die ideale Person für die Castro-Brüder, um die untersten sozialen Schichten der Bevölkerung anzusprechen, ohne die Zurückhaltung und Ablehnung zu provozieren, die Fidel und Raul verursachten. Sie konnte sich zum Prekariat herablassen und die überholte revolutionäre ideologische Polemik erneuern und sie mit einem vermeintlichen neuen Anstrich der Toleranz und der Nähe zu Minderheiten ausstatten. Raul brauchte sie als Nahrung um die Castro-Dynastie zu sichern.

Noch ohne Abschluss eines Studiums der Pädagogik und Psychologie, am Enrique José Varona-Institut für Pädagogische Wissenschaften der kubanischen Hauptstadt, im Jahr 1982, wurde Mariela von ihrem Vater angeworben, um ihn in seiner langen Karriere als Thronfolger und Diktator zu begleiten, auf Staatsreisen über die Insel. Die Absicht von Papi war es, seiner Tochter eine politische Rolle zu geben und sie in die Kreise der Macht zu installieren und als Kronprinzessin zu schulen. Er muss dem Volk und anderen Führern zeigen, dass Mariela die zukünftige Führerin der Revolution sein kann.

Bevor ich fortfahre, muss ich klarstellen, dass der bombastische Titel einer "Sexologin", der dieser abartigen roten Kreatur zugeschrieben wird, ein mit heißer Luft aufgeblähter Ballon ist, der von CENESEX platziert wurde. Sie hat dieses Fach nie ernsthaft studiert und ist noch viel weniger eine Spezialistin dafür. Rauls meisterhaftes Spiel mit seiner Tochter stand jedoch noch bevor. Vorher sollte die Prinzessin ihrem Vater noch Kopfschmerzen bereiten.

El Chele


El Chele und Mariela

Mariela begleitete Raúl nicht nur in seinen staatlichen Aufgaben, sondern nahm mit ihrer Mutter Vilma Espín auch an den Aktivitäten des Verbandes der kubanischen Frauen (FMC) teil, den sie leitete.

Auf dem Höhepunkt der Herrschaft ihres Onkels nahm Mariela 1983 an einem Fest teil, das ihre Mutter den chilenischen Frauen in Kuba ausrichtete. Dort traf sie Juan Lisímaco Gutiérrez Fischmann, auch bekannt als "El Chele", alias "Diego" oder "El Comandante Gabriel". Es ist genau das, was Sie jetzt wahrscheinlich denken: Ein Typ mit so vielen Spitznamen kann doch nicht koscher sein. Er war einer der Begründer der marxistischen Terrorgruppe Frente Patriótico Manuel Rodriguez (Patriotische Front 
Manuel Rodriguez - FPMR) in Chile. Er war auch der Hauptverantwortliche für den Mord am chilenischen Senator Jaime Guzmán.

Das Flirten Kubas mit dem chilenischen Terrorismus geht auf die Zeit von Allende zurück, der weitaus mehr Menschen ermorden ließ als Pinochet. Das war zu der Zeit, als Fidel Castro die kubanische Botschaft in Santiago de Chile mit Spionen vollpumpte, die die chilenische Demokratie sabotierten, um die Innenpolitik des Andenlandes zu kontrollieren und Allende als seine Marionette zu kontrollieren. Anschließend unterstützte Fidel wirtschaftlich und logistisch eine lange Liste von Terroristen in diesem Land und bot Hunderten chilenischer Kommunisten in Kuba finanzielle Unterstützung und politischen Schutz. Von hier aus wurde eine gewaltige Spionageabteilung beginnen, die mit den Selbstmorden von Beatriz und Laura Allende in Havanna enden würde.

El Chele wurde am 28. Dezember 1957 in Santiago de Chile geboren. Sein Vater war die bolivianische Guerilla Lisímaco Gutiérrez, der unter Ernesto Ché Guevara in Bolivien kämpfte und 1970 in Chile starb Mutter Beatriz Fischmann ist eine chilenische Architektin aus Puerto Montt, die auch Teil der bolivianischen Guerilla war. Sie hatten drei Kinder: Juan Lisímaco, Paula und Juanita Paz. Letztere war zeitweise mit dem kubanischen kommunistischen Sänger und Komponisten Silvio Rodríguez verheiratet.

El Chele wurde 1975 von der chilenischen Regierung unter Pinochet verfolgt und reiste, aufgrund einer akuten Hubschrauberallergie, mit seiner Mutter und seinen Schwestern in die Niederlande, wo der kommunistische Abschaum Asyl erhielt. Aber Amsterdam ist nur eine Station auf der Reise. Das Ziel des Gutierrez-Clans ist Kuba. Dort in Havanna gibt Fidel ihnen eine Wohnung in El Vedado (Stadtteil von Havanna), um die militärischen Verdienste seines Vaters und die Freundschaft seines Vaters mit Ché zu würdigen.

Diejenigen, die ein gutes Gedächtnis haben, werden sich an El Cheles Aufstieg zum kubanische Fernsehstar erinnern, der von 1976 bis 1987 mehrmals als Gast in der Sendung Conversando seiner Landsfrau Mirella Latorre auf dem Sender Tele Rebelde zu sehen war. Damals war Chile der Hauptempfänger der kubanische Exportschlager marxistische Revolution und roter Terror. Und niemand bilde sich ein, dass die kubanische Botschaft in Deutschland gegenwärtig etwas anderes tut, als das was sie damals und immer taten.

Wie die argentinischen Nazis (Peronisten) fanden auch die chilenischen Kommunisten auf der Insel einen herrlichen Rückzugsort mit steuerfinanzierten Häusern, Arbeitsplätzen und einer glänzenden sozialen Absicherung, von der jeder durchschnittliche Kubaner nicht einmal zu träumen wagte. Ein klares Beispiel für die Privilegien des importierten Gesocks war Mirella selbst, für die das kubanische Fernsehen ein auf sie zugeschnittenes Fernsehmagazin erfand, das zu dieser Zeit andere kubanische Moderatoren überholte.

Ende 1983 kehrt El Chele nach Kuba zurück und trifft Mariela beim angesprochenen Empfang des FMC. Der chilenische Terrorist fällt der kubanischen Prinzessin sofort zu Füßen, und sie korrespondiert mit derselben Leidenschaft. Mariela verliebt sich wild in diesen Mann, der ihr schöne Dinge ins Ohr flüstert und ihr seine Heldentaten als Mörder und Folterer erzählt. Raúl segnet diese Vereinigung und seine Tochter heiratet El Chele nach weniger weniger als zwei Monaten. Beide haben ihr neues Eheleben im selben siebenstöckigen Wohnhaus von Raúl Castro in der Avenida 26 Nr. 525 in Havanna, Nuevo Vedado.

Im selben Jahr kehrte Chele nach Chile zurück, um an der Bildung der Manuel Rodríguez Patriotic Front (FPMR) teilzunehmen. Er wurde der rechte Arm des Leiters der Organisation, Raúl Pellegrín. Aber 1984 muss er nach Kuba zurückkehren. Dort hatte er Mariela geschwängert zurückgelassen, und seine erste Tochter, Gabriela Gutierrez Castro, war gerade in Havanna geboren worden. Zwei Jahrzehnte später sollte Gabriela die wichtigste Mitarbeiterin ihrer Mutter in ihrem großen Kreuzzug "zugunsten" der LGBT-Bewegung der Insel sein.

Aber es ist noch früh. Gabriela ist noch ein Kind und wird zusammen mit Deborahs Kindern und später denen von Alejandro und Nilsa der Gruppe der "Vettern" der dritten Generation angehören. Ihr Vater seinerseits setzt seine terroristischen Aktivitäten mit häufigen Ein- und Ausreisen aus Kuba fort. El Chele ist daran interessiert, diese "Operationsbasis" in Havanna und die Gunst der Castro aufrechtzuerhalten, da sie von den militärischen Geheimdiensten fast aller demokratischer Länder Lateinamerikas gesucht wird. Kuba ist der einzige sichere Hafen.

1987 wird die Spitze der FPMR unter ihren Führern aufgeteilt und in zwei Gruppen eingeteilt. Gutiérrez Fischmann schließt sich Pellegrín an und schafft das sogenannte autonome FPMR. El Chele verstärkt seine terroristischen Aktivitäten, indem er Waffen kauft und Operationen auf Kuba im Speisesaal des Castro-Familienhauses entwirft.

Beide Terroranschläge verschlechtern das sentimentale Verhältnis zwischen Mariela und El Chele. Mariela beginnt sich unwohl zu fühlen wegen der ständigen Abreise aus dem Land El Chele und dem okkulten Leben, mit dem sie sich bei den subversiven Aktivitäten ihres Mannes auseinandersetzen musste. Schließlich beantragt Mariela Ende 1988 die Scheidung von Juan Gutiérrez Fischmann und Raúl genehmigt sie Ende 1989. Mariela war wieder zu haben. Zwar gebraucht, doch immerhin die Erbin eines ziemlich großen Wassergrundstücks in vorteilhafter Lage.

1990 übernimmt El Chele Funktionen in der Nationalen Direktion der Autonomen Front und tritt als Schlächter hervor. In dieser Linie ist sein Hauptverbündeter Mauricio Hernández Norambuena, alias "Ramiro". Salvador, die neue Nummer eins der Organisation nach dem Tod von Pellegrín, führt mit ihm zusammen und trotz der Umbauten von Galvarino Apablaza in den folgenden Jahren die gewalttätigsten Aktionen der FPMR durch.

1991 bereitet El Chele die Entführung von Cristián Edwards vor, einem der Söhne des Inhabers der chilenischen Zeitung El Mercurio, Agustín Edwards Eastman, und bittet um eine Million Dollar, um ihn lebend seiner Familie zurückzugeben. Marielitas Ex-Ehemann ist dafür verantwortlich, das durch die Rettung erhaltene Geld zu erhalten und zu "waschen". Er ist auch der intellektuelle Autor des Mordes an Jaime Guzmán, einem Politiker, Verfassungsanwalt und chilenischen Universitätsprofessor, der als Senator der Republik und juristischer Mitarbeiter des Militärregimes von Augusto Pinochet diente.

Während der Jahre nach beiden Verbrechen reist Chele viel in die Schweiz und nach Belgien, um das Geld von Edwards Lösegeld zu waschen. Auf diesen Reisen versucht er, seine Tochter Gabriela außerhalb Kubas zu kontaktieren, doch Raul verbietet dem Mädchen, ihren Vater wiederzusehen. Er unterstützt weiterhin El Chele, sorgt sich aber um mögliche internationale Schlagzeilen.

Von seiner Tochter getrennt, zog El Chele 1992 nach Argentinien, von wo er 1992 nach Chile zurückkehrte, um die Rodriguista-Streitkräfte in Curanilahue zu gründen. Dort gründet er seine Operationsbasis in der Stadt Concepción, wo er einige Zeit wohnt. Die letzte terroristische Aktion von El Chele in der FPMR ist die Rettung von vier marxistischen Terroristen aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Santiago im Dezember 1996. Unter den Geretteten befindet sich auch sein Genosse Mauricio Hernández Norambuena. Danach kehrt El Chele nach Havanna zurück und man weiß nie, wo er sich auf der Insel aufhält.

Dies sind die Tage, an denen die frühere Terroristin Marie Emmanuelle Verhoeven, bekannt als Comandante Ana, die in Indien inhaftiert war, ihm signalisierte, dass er für den Mord an Guzman verantwortlich ist. Sergio Apablaza Guerra, die Nummer eins der Organisation, war ein Liebhaber von Verhoeven.

Die chilenische Justiz hat Fidel mehrmals gefragt, und dann Raul, nach einer Auslieferung von El Chele, aber die Castros hat immer ein taubes Ohr für diese Anfragen. Derzeit gilt Marielas Ex-Ehemann als vor der chilenischen Justiz flüchtig und ist das letzte Mitglied der Führung von FPMR, das nach den Festnahmen von Mauricio Hernández Norambuena im Jahr 2002 und Galvarino Apablaza im Jahr 2004 fehlt.

Im Jahr 2008 wird ein Antrag seiner Verteidigung auf Begnadigung nach Intervention von Minister Mario Carroza stattgegeben. Am 14. September 2009 hob der Oberste Gerichtshof schließlich den Haftbefehl auf, mit dem der rote Terrorist für seine Verbrechen in Chile gesucht wurde, wobei die Begründung zu diesem Schritt gezwungen worden zu sein, bereits eine bei Marxisten typische Aufhebung der Gewaltenteilung demonstriert. Nicht verwunderlich, denn 2009 fällt in die Herrschaft der roten Michelle Bachelet, die dank ihres alternativen Justizverständnisses seit dem 1. September 2018 Hohe Kommissarin für Menschenrechte der UNO ist.

Jahre später, im Januar 2013, wird dem damaligen chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera den Aufenthaltsort von El Chele in Kuba mitteilen. Piñera wird erfahren, dass El Chele nach seiner Trennung von Mariela unter falschem Namen als militärischer Ausbilder am Punto Cero de Guanabo und in PETI I der Sierra del Rosario, zwei geheimen Trainingsstützpunkten der Castro-Militäreinheiten, arbeitet. Der Präsident wird Raúl Castro persönlich bitten, mit seinem ehemaligen Schwiegersohn zusammenzuarbeiten und diesen dazu zu bewegen, um sich einem chilenischen Richter zu stellen, der seinen nun wieder eröffneten Fall untersucht. Aber Raul Castro, inzwischen Präsident von Kuba, wird nicht einmal auf Anfrage antworten. 

Mariela Castro und ihr zweiter Ehemann, der italienische Fotograf Paolo Titolo

In diesem Abschnitt von Marielas Leben gibt es ein dunkles Kapitel, das in ihrer offiziellen Biografie völlig verschwiegen wird. Nach ihrer Beziehung zu El Chele hatte sie zwei weitere Kinder, was ihrem damaligen Stecher Ramsés Calderío anzulasten ist, einem Geheimdienstoffizier der DGI (Dirección de Inteligencia
) im Volksmund auch als G2 bekannt, der als Mitarbeiter der Fidel-Eskorte arbeitete und sich nahezu besessen verliebte.

Ramses starb seltsamerweise bei einem Schuss in einem Auto, und obwohl die offizielle Version lautete, dass sein Tod auf einen Unfall zurückzuführen war, heißt es, dass er eliminiert wurde. Ein weiterer Tod im Repertoire des Terrorclans.

Soweit bekannt, vermeidet Mariela jeden offensichtlichen Kontakt zu den beiden Kindern, die sie mit Ramses Calderío hatte, doch gleiches gilt auch im Bezug zu ihren anderen noch zu ihren anderen Kindern und ihren Halbbrüdern. Die Kinder von Ramses lebten immer bei den Großeltern väterlicherseits, und verständlich, dass sie nicht den Nachnamen von Mariela tragen, was gewiss ein Staatsakt war.

Erste Schritte in der Politik


In der Zwischenzeit findet Raúl Castro endlich den Weg, Mariela in eine Schlüsselposition der Regierung zu bringen. Eine solche Position gibt es institutionell nicht, aber schuffen sie es für sie.

Seit 1972 gab es eine Nationale Arbeitsgruppe für Sexualerziehung (GNTES), die theoretisch eine Ausbildungspolitik für neue Generationen im Bereich der Sexualerziehung entwickeln musste.

Diese Institution hatte seit ihrer Gründung Kontakt zu großen Sexualprofis, ihre Gründungsdirektorin war Monica Krause. Krause und ihr Berater Dr. Celestino Alvarez Lajonchere haben eine theoretische Arbeit für die Sexualerziehung. Aber die Institution war leer von praktischen Inhalten für das tägliche Leben der Kubaner, und das Tabu zu diesem Thema galt immer noch als Makula für das Politbüro und die Ministerien für Gesundheit und Bildung boykottierte bald ihre Arbeit .

Krause war Professorin an der Universität von Havanna, Ehrenmitglied mehrerer Weltakademien der Wissenschaften und verschiedener WHO-Gewerkschaften, und viele Kubaner erinnern sich in Radio- und Fernsehprogrammen zur Sexualerziehung noch an sie. Sie leistete auch Arbeit in Bildungszentren auf der Insel und war tatsächlich der Pionier im Kampf um die Einführung der Themen sexuelle Gleichstellung und Toleranz für die kubanische LGBT-Gruppe, die Mariela Castro heute sich angeeignet hat.

Leider hatte der GNTES im sozialen Bereich eine kaum wahrnehmbare Transzendenz, die das Leben des gewöhnlichen Kubaners praktisch kaum beeinflusste. Für Krause war es unmöglich, eine echte sexuelle Revolution auszulösen, die Fidel Castro selbst, dem das Thema "fern", wenn nicht ekelhaft war, an Händen und Füßen band.

Die Rolle von CENESEX


1989 gründete Vilma Espín CENESEX, deren erste Direktorin Mónica Krause war, bis sie für ihre offensichtliche Meinungsverschiedenheit mit der Politik der roten Karibikdespotie in diesem Bereich die berühmt berüchtigten Repressalien und Sticheleien zu spüren bekamm, für das die Marxisten weltweit bekannt sind. Bereits 1990 flüchtete sie aus Kuba.

Die kritische Situation der Schwulen und Transsexuellen Kubas ändert sich jedoch nicht wesentlich, abgesehen von schüchternen Öffnungen in ihrer sozialen Sichtbarkeit. Transvestienshows wurden erlaubt und das Thema Transgender wurde gelegentlich und Schüchtern gestreift. Dies wird bis zum Rückzug der Macht von Raul aus der Öffentlichkeit fortgesetzt, der übrigens "widerwillig" zugibt, dass er während des größten Teils der vorangegangenen Revolutionsperiode für die Verfolgung von Homosexuellen verantwortlich war, aber er wird sterben, ohne sich zu verantworten.

In der Zwischenzeit ernennt Raúl Mariela offiziell zum politischen Berater seines Kabinetts und verteidigt Alcibíades Hidalgo, seinen jahrzehntelangen Amtsleiter und einen seiner zuverlässigsten Männer in der staatlichen Schwulenverfolgung. Hidalgo hatte eine Karriere als stellvertretender Minister von RR.EE gemacht. und Botschafter bei den Vereinten Nationen, bis zu seiner Schande und seiner Flucht nach Miami im Jahr 2002.

Aber die gepriesene "sexuelle Revolution" ereignet sich in Kuba im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Raúl, seit 2006 bereits Präsident des Landes, schließt seinen ideologischen Plan endgültig ab und setzt seine Tochter 2009 an die Spitze von CENESEX. Marielita mischt sich nicht in den Siegeszug ein, indem sie die Ernennung ihres Vaters akzeptiert und erklärt: 
"Jetzt gehört sexuelle Vielfalt dazu der Revolution auf revolutionäre Weise zu dienen.“     
"Revolutionäre sexuelle Vielfalt" scheint ein ebenso makaberes wie unverständliches Konzept zu sein, das jedoch von der offiziellen Presse wiederholt werden soll.

Plötzlich nimmt die ehemals verfolgte LGBT-Community einen Platz als Helfer der kommunistischen Revolution ein. Mariela wird zum Paradiesvogel mit den Drag Queens, rosa Plüschvaginas und schwulen Minderheiten. Sie wird sogar von der Presse als Lesbe präsentiert, obwohl ihr früheres Leben eher an das von Bordsteinschwalben erinnert. Sie selbst pflegt Fragen nach ihrem Lesbenstatus eher zweideutig zu kommentieren:
"Wenn ich es wäre, müsste ich mich dafür nicht schämen."
Eine zärtliche homosexuelle Geste, die sie dem Kollektiv noch näher bringt.

Sie ist häufig an der Spitze der Straßenmobilisierungen Europas zu sehen, insbesondere in Deutschland, die von der von ihr geleiteten Institution mit organisiert werden, hier ist der Ursprung des "homosexuellen Congas", die von Homosexuellen beiderlei Geschlechts und Trans
en geliebt werden, und die die sogenannte "revolutionäre Toleranz" anzeigen. Mariela hat endlich einem historisch durch roten Terror zum Schweigen gebrachten Kollektiv eine marxistische Stimme gegeben, und führt sie nun lachend und tanzend in den Gulag. Ihr Vater reibt sich die Hände: Mission erfüllt.

Während jedoch kubanische Homosexuelle und Transsexuelle von der roten Prinzessin legitimiert werden, wird ein verderblicher Nährboden für das eigene Überleben der marxistischen Diktatur auf Kuba geschaffen.

LGBT und Kuba


Bisher lebte die kubanische LGBT-Community in Dunkelheit und Intoleranz, war sich aber in der Position gegen die Diktatur einig. Jetzt öffnet sich eine ideologische Lücke in die das Gift des Kommunismus eindringt. Mariela unterstützt die Schwulen- und Trans-Welt, "sofern sie marxistische Revolutionäre sind". Es gibt wie immer keinen Platz für diejenigen, die sich von den Prinzipien der mörderischsten Ideologie der Menscheheitsgeschichte distanzieren. Mariela entspricht dem Brief mit den exklusiven Kanonen ihres Vaters; "Innerhalb der Revolution alles, außerhalb nichts." Veränderungen im Bereich Despotie und Unterdrückung gibt es jedoch nicht.

Paradoxerweise unterstützt die von Mariela Castro geleitete Institution, die die Rechte auf sexuelle und reproduktive Gesundheit für die gesamte LGBT-Gemeinschaft fördern soll, keine Demokratie, Freiheit oder Konsens innerhalb dieser Institution. Auch Mariela setzt ihre Führungsposition und die Berücksichtigung der sozialen Masse, die sie vertritt, nicht zur Wahl. Mariela Castro führt das CENESEX auf autokratische Weise, wie es ihr Onkel und ihr Vater mit dem ganzen Land gezeigt haben.

Infolgedessen entsteht eine LGTB-Bewegung, als Reaktion zur exklusiven Politik von CENESEX: Das Regenbogen-Projekt. Die neue Aktivistenorganisation ist vom offiziellen Mariconeo der roten Prinzessin nicht anerkannt, aber mit Nuancen versehen. Obwohl dies eine rechtliche Präsenz im Rechtsrahmen und einen unabhängigen Zugang zu den Medien erfordert, die in Kuba ausschließlich dem Staat gehören, wird es als antikapitalistisch definiert. Einige ihrer Mitglieder haben öffentlich erklärt, "um zu existieren, können wir uns nicht frontal mit Mariela aus politischen Gründen absprechen".

Gleichzeitig verändert sich durch ihre neue Verantwortung auch das Privatleben von Mariela Castro.

Auf einem der Symposien ihrer geschäftigen LGTB-Agenda lernt Mariela Paolo Titolo kennen, einen italienischen Fotografen, der sie letztendlich verführt. Mariela heiratet Titolo und die Ehe zieht zwischen 2015-17 in ein neues Zuhause im exklusiven Nobel Bezirk Atabey von Havanna
. Dort zeugen sie zwei Kinder; Lisa und Paolo Titolo Castro.

Über Titolos Absichten, die Tochter des kubanischen Königs zu beanspruchen, ist viel geschrieben worden. Paolo, ein grauer Kerl ohne jegliche politische Bedeutung in seinem Herkunftsland, ist eigentlich keine legitime Verbindung für eine marxistische Prinzessin. Doch in Italien stieg Titolo Niemand zum Titel des "Fotografen der Schwulen" auf, da er zum von der reichsherrlichen Prinzessin zum Hoffotografen von CENESEX ernannt wurde. Dafür bekommt er natürlich eine saftige Entlohnung, die nicht nur für die bitterarmen Kubaner, sondern auch in einem zivilisierten Land astronomisch ausfällt. 

Aber diese Übung der schamlosen Sozi-Vetternwirtschaft, auf dem Rücken eines seit 6 Jahrzehnten ausgebeuteten Volkes, hat Fragen nach dem Eingreifen des Staates in die Repräsentation der kubanischen Homogemeinschaft aufgeworfen. Zu den kritischen Stimmen gehört Jossiana Arroyo, eine Professorin für lateinamerikanische Kultur an der Universität von Texas in Austin, die zur Peitsche für die Tochter des Königs geworden ist.

"Die ethischen Dimensionen eines solchen Projekts werden komplexer, wenn klar wird, dass die Transsexuellen, die für die Fotos posieren, nicht nur Teil des staatlichen Projekts zur Geschlechtsumwandlung sind, sondern auch aus materiellen und sozialen Bedingungen stammen, unter denen sie nicht in der Lage sind dasselbe Projekt abzulehnen oder zu kritisieren", sagt die Professorin, in ihrem Buches über kulturellen Transvestismus in Kuba und Brasilien. Arroyo bekräftigt, sagte es "ein zweischneidiges Schwert ist, besonders wenn der Standpunkt von oben kommt und nicht von den Stimmen oder der Handlung derselben transsexuellen Gemeinschaft."

Andere Stimmen stellen auch den offensichtlichen Interessenkonflikt in Frage, der die Fotoausstellungen von CENESEX, gemeinsame Arbeiten von Castro Espín und ihrem Ehemann als Fotograf, illustriert.

Meinungszwang


Das staatliche Diktat wird dabei auf Kuba als öffentliche Position fälschlich präsentiert, unter der eindeutigen Prämisse einer Massenmanipulation und Meinungszwang. Der Staat diktiert was eine Transe, Lesbe oder Homo gefälligst zu sein hat, ein marxistischer Revolutionär. Andernfalls wird er verfolgt und zwar auf Basis politischer Ambition und einer Gegnerschaft zur ReGIERung, was auf Kuba nur Chiffre für die Monarchie der Castros ist.

Im Jahr 2012 organisierte die NGO Social Counterpoint einen Workshop, um einer Gruppe von kubanischen Transsexuellen die Bedienung der Kameras beizubringen. Das Ergebnis war eine Ausstellung von Fotos, die in der Alianza francesa in Havanna ausgestellt wurden, ohne dass dies beachtet wurde, vielleicht weil der Fotograf nicht Paolo Titolo war, der Ehemann der kubanischen Prinzessin.

Mariela reagiert auf diese Angriffe immer mit Kampfparolen in marxistischer Polemik, was hier dann oft unpassend ja sogar unfreiwillig komisch schallendes Gelächter provoziert. Einfach mal in ihrem Blog stöbern. Da findet sich zum Beispiel folgende Passage:

Die Mission von CENESEX ist es, „dazu beizutragen, dass der Mensch seine Sexualität auf gesunde, vollständige, angenehme, verantwortungsvolle und revolutionäre Weise lebt. Niemand war jemals dafür verantwortlich, Materialien zur Sexualerziehung und zur Erforschung der menschlichen Sexualität in Kuba zu erstellen oder kubanische Institutionen in Bezug auf Sexualität, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und HIV zu beraten. Wir sind der größte Vorläufer wissenschaftlicher und kultureller Ereignisse im Zusammenhang mit sexuellen Rechten auf der Insel.“

Begreift Mariela wohl, dass, wenn auf Kuba, seit über einen halben Jahrhundert niemand Verantwortung übernehmen wollte - übrigens trotz der permanenten Revolution -  dies ausschließlich die Schuld ihrer eigenen Familie ist?

Cheles Tochter


Unterdessen wird El Cheles Tochter erwachsen und studiert Industriedesign am ISDI in Belascoaín (Navarra, Spanien). Von dort aus hat sie 2008 ihr Diplom als Designerin gemacht und ihre Mutter arbeitet mit ihr bei CENESEX, wo sie Kampagnen für „Respekt vor der freien sexuellen Orientierung“ entwirft, die auf Kuba eben nicht frei, sondern ein Diktat der Familie Castro ist.

In dieser Zeit fährt Gabriela jeden Tag im stets neuesten kapitalistischen Nissan-Modell mit einem Bodyguard und einem Chauffeur zum ISDI. Sie kommt immer in kapitalistischer Markenkleidung, gekauft auf ihren häufigen Shoppingtours durch Europa, finanziert vom Geld, dass man der bitterarmen Bevölkerung Kubas abpresst. Gabriela ist arrogant, niederträchtig und tritt in Europa mit einer Hochnäsigkeit auf, als gehöre ihr der Kontinent.

In Belascoaín wird sich erzählt, dass einst ein Philosophieprofessor in der Klasse einen Witz über das politische System Kubas gemacht hat und am nächsten Tag spurlos verschwunden war.

Gabriela ist häufig in Varadero zu sehen, mit ihrer Cousine Vilmita, umgeben von ausgewählten Freunden der üblichen Penthouse-Marxisten, und auf den Yachten ihres Vaters, Großvaters und Cousins, die in der Marina Hemingway vor Anker liegen.

Gabriela Castro, Tochter von Mariela und El Chele

Zu den Werken von Castros Enkelin für CENESEX gehört die Gestaltung des Umschlags eines Buches, das von dieser Institution vorgestellt wird: Aires de la memoria (Winde der Erinnerung). Auch Marielas Tochter fehlt es selbstverständlich nicht an staatlichen Auszeichnungen. Sie nimmt auch an kulturellen Aktivitäten teil, die von der spanischen Botschaft in Havanna organisiert werden, wie beispielsweise dem Illustrationsworkshop, der von der spanischen diplomatischen Vertretung in Kuba organisiert wird.

In der Zwischenzeit setzt Mariela ihren Erlösungskreuzzug fort, der den ästhetischen und grafischen Teil ihrer Sozialarbeit durch Gabriela kontrolliert, in den CENESEX-Texten jedoch werden jegliche Bezugnahme auf die Phase gemieden, in der ihr Onkel die UMAP geschaffen hat, und von ihren Vater als Verteidigungsminister ausgesendet wurden, um Homosexuelle zu töten. 

Juan Almeida findet es nicht paradox, dass Mariela Castro für Homosexuelle kämpft: "Es ist die Fortsetzung derselben Linie, sie wehrt sich nicht, er kommt über sie, er nutzt sie für seine politischen Zwecke".

Auch Marielas Grundsatz- und "Spontanrede" klingt in der kubanischen Bevölkerung wie von ihrem Vater geplant, und im Februar 2013 wird sie zur Abgeordneten der kommunistischen Partei in der Nationalversammlung Kubas gewählt, ein unverzichtbarer Schritt, um auf die erste Bank der Macht gesetzt zu werden.

Ein Sturm brachte es ans Licht


Im Jahr 2016 schlägt der Hurrikan Matthew auf der ganzen Insel ein, insbesondere im östlichen Teil, und deckt auch die Sünden der Castro Espín auf.

Nach dem Sturm erscheint Raúl Castro im Oktober in Santiago de Cuba, begleitet von den Ministern für Verkehr, Energie und Bergbau, Bauwesen, Kommunikation, Landwirtschaft und Binnenhandel. Das Gefolge des Präsidenten kommt in Ostkuba mit einer Ladung Hilfsmittel an, die Faserzementplatten, Zinkplatten, Stahl, Holz, Fibroasphaltdächer, Energiestationen, Lebensmittel und Wasser umfasst. Die Vorräte werden schnell und schlecht verteilt, und die Baumaterialien landen in den Häusern der kommunistischen Führer der Region. Nur wenige der Bevölkerung von Santiago konnten von der Hilfe profitiert, hauptsächlich damit die staatlichen Medien etwas zu präsentieren hatten, wie sehr die ReGIERung hilft.

Aber das meteorologische Phänomen schafft es, die hermetische Mauer der Castro-Familie zu durchbrechen, und lässt uns erkennen, dass Raúl gleichzeitig mit dem Sturm den Umbau des Hauses seiner Tochter Mariela unternahm und damit nicht mit Luxus geizte.

Astronomische Summen von Dollar werden ausgegeben, um die offizielle Residenz von Mariela und Paolo zu verfeinern, mit importierten Baustoffen der Kapitalinskys, wie etwa italienischen Marmor. Schließlich muss sich Paolo wie zu Hause fühlen, soviel Verständnis muss der kubanische Steuerzahler schon aufdringen, während er das Leben seiner Königsfamilie finanziert. 

Steuermittel und öffentliches Eigentum werden umgeleitet und in den Kauf von Baumaterial investiert, um dem Wohnkomplex eine mit Jaimanit-Stein ausgekleidete Umfassungsmauer hinzuzufügen und modernste Sicherheitstechnologie der Kapitalinskys zu installieren.

Der Umbau umfasst das Rückgängigmachen des ursprünglichen Pools des Hauses im Hinterhof, um einen neuen Pool (rechteckig und importiert) an der Seite des Grundstücks anzubringen und eine enteignete Ranch zu demontieren, um eine weitere mit Edelhölzern aus dem Naturschutzgebiet der Halbinsel 
von Guanahacabibes zu bauen. Als ob das nicht genug wäre, bauten und möblierten sie mit Designern und Bauherren ein zusätzliches Haus im Bungalowstil, das den Gästen zur Verfügung steht. Alle Umbauten, Arbeiten, Transporte und Erfrischungen der Brigaden werden von der FAR durchgeführt. Darüber hinaus werden in den Innenräumen des Atabey-Hauses wichtige Renovierungen durchgeführt. Alles zum Vergnügen von Mariela und Titolo und ihren Nachkommen.

Mariela und die kubanischen Nutten


Während eines kürzlichen Besuchs im Rotlichtviertel von Amsterdam erkannte Mariela mit Unmut: 
"Wenn eine kubanische Frau ihr Badezimmer reparieren lassen muss und keine Möglichkeit hat, den Klempner zu bezahlen, bezahlt sie ihn mit Sex, und das bedeutet nicht, dass sie es wieder tun wird, aber sie lösen das Problem."

Mit dieser Anekdote, die in mehreren kubanischen Blogs veröffentlicht wurde, gibt Mariela unverblümt zu und entgegen der staatlichen Propaganda, dass die Prostitution im Alltag der Insel verwurzelt ist und keine Geißel der Vergangenheit ist, die "bereits überwunden" wurde, während betont wird, dass es so viele transsexuelle Mädchen gibt.  "Sie verlassen die Prostitution, um normale Jobs zu machen, weil die Revolution sie als Menschen schätzt."

Mariela scheint zu vergessen, dass Prostituierte in Kuba jahrelang als vulgäre Kriminelle behandelt wurden, ihre Existenz wurde geleugnet und ihre Freiheiten eingeschränkten, um Prostituierte aus dem Landesinneren zu „sammeln“ und in ihre Herkunftsstädte zurückzubringen, um nicht schlecht zum schlechten Ruf von Havanna beizutragen.

Das Problem mit dem Internet


Nachdem Hurrikan Irma durch Kuba gekommen war, hatte Mariela Castro auf ihrer Facebook-Seite ein Bankkonto eingerichtet, auf dem sie um Spenden gebeten hatte, bevor spontane Spenden kamen. Die Reaktion war so negativ, dass sie es löschen musste.

Übersetzung: Mariela Castro MUSSTE ihren Post über ihren internationalen Betrug mit dem Bankkonto löschen, weil es schon über 200 Kommentare gab, die sie des Betruges beschuldigten. Sie löschte die Kommentare einzeln, doch die Leute fuhren fort sie als Diebin, zynisch und Diktatorin zu nennen und sie müde vom löschen blieb keine Wahl als alles zu löschen. Keine einzige "revolutionäre" Seelekonnte eine Nachricht der Unterstützung setzen. Alle Kubaner sahen die Spenden in den Touristenläden und wirklich alle Kubaner.

Die Premiere von Mariela auf Facebook war eine Gaudi auf ganz Kuba, da sie die einzige in der gesamten herrschenden Sippe ist, die den Fragen und Kritiken der Kubaner innerhalb und außerhalb der Insel ausgesetzt ist.

Das "freundliche" Gesicht des kommunistischen Diktatur ist das Ziel zahlreicher Botschaften, die ihr bei der Wiederbelebung der Unterdrückung helfen sollen.

Die ersten Nicht-Post-Briefmarke für Lesben, Schwule, Bi, Transsexuelle und Intersexuelle (LGBTI) in Kuba zeigt das Bild seiner Mutter Vilma Espín erscheint.

Es wurde ein Umschlag mit einer Legende herausgegeben, die auf das Ereignis hinweist, aber nichts im Bild zeigt, das die Gruppe daran erinnert, dass sie unterstützt werden soll. Im Gegensatz zu Briefmarken sollen diese Umschläge nicht vom Absender an den Empfänger weitergegeben werden, sondern die Sammlungen der Philatelisten anschwellen lassen.

Die Castro-Familie, die kubanischen Homosexuellen die schlimmsten Alpträume auferlegte, nutzt diese Gelegenheit nun, um auf Kosten derjenigen Geld zu scheffeln, die von ihnen verfolgt, ermordet und gefoltert wurden. Mariela Castro Espín kann sich wie ihre Eltern über die Wünsche und Träume derer lustig machen, die sie zu vertreten behauptet, verspricht ihnen eine Briefmarke für Jahrzehnte der Unterdrückung und Verfolgung, und was sie dann in Umlauf bringt, ist ein Bild ihrer eigenen Mutter.

Marielas Start in die kubanische Politik ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die Revolution die Vergangenheit manipuliert, die Gegenwart kontrolliert und die Zukunft der Kubaner bestimmt. Für den Rest der Welt ist die erste Lesung - und manchmal die einzige - ihrer Arbeit vor CENESEX "ein Hauch frischer Luft und Demokratie", wie sie sich in ihren Reden definiert. In der Tat ist es ein aufwändiges Ablenkungsmanöver, einen falschen Fortschritt bei der Verwirklichung der Freiheiten von Minderheiten zu zeigen, die von der Revolution selbst massakriert wurden.

Im vergangenen Jahr startete Mariela Castro eine Demonstration, bei der 20 "Liebesfeiern" stattfanden, bei denen die Ehegatten symbolisch die Ehegelübde austauschten. Mariela nutzte das Ereignis, um die Figur ihrer Mutter Vilma Espín erneut zu rechtfertigen, die "gegen die Tatsache gekämpft hat, dass Homosexualität als Krankheit angesehen wird. Nach ihrem gesunden Menschenverstand war [meine Mutter] gegen homosexuelle psychiatrische Behandlung", sagt Mariela. "Das hat meine Aufmerksamkeit erregt und ich fing an, nach Antworten zu suchen, und ich mache es weiter."

Die Abtrünnigen


Die Gegner der Befürwortung von Mariela Castro auf dem Thorn ihres Vaters sind auf der Insel aufgetaucht. Viele Aktivisten und Wissenschaftler haben CENESEX bereits dafür kritisiert, die Stimme der LGBTI-Gemeinschaft zu monopolisieren, den Kampf für Bürgerrechte zu politisieren und ihnen den Rücken zu kehren zu Gunsten von unabhängige Organisationen und Aktivisten, die weiterhin von der Castro-Diktatur belästigt werden.

Pedro Manuel González Reinoso, Mitglied des Arcoiris-Projekts (Regenbogen) und seit 20 Jahren auf Kuba, um die Rolle der "La Roxy" (eine russische Frau, die sich entschlossen hat, in Kuba zu bleiben) zu spielen, ist der Ansicht, dass "noch ein langer Weg vor uns liegt".

González Reinoso kritisiert, dass das Programm zur sexuellen Umstrukturierung durch den Mangel an Ressourcen gelähmt sei und erachtet es als unzureichend, "die palliativen Maßnahmen des Staates / der Kommunistischen Partei, die darauf abzielen, eine entsetzliche Vergangenheit von Missverständnissen, Verfolgung, Ausgrenzung und Inhaftierung zu verwischen, die gerechtfertigt war, weil die ganze Welt war in jenen fakultativen Zeiten durch Verschreibung homophob war". Die umständliche Struktur in der Ausdrucksweise von Reinoso ist tatsächlich ein exaktes Zitat von Mariela.

Pedro Jesús erinnert daran, dass das 2014 verabschiedete Arbeitsgesetz keine Klausel enthielt, die von Castro Espín - die auch Abgeordnete ist - zum Schutz Homosexueller vor Diskriminierung aufweist.

Ein weiterer Abtrünniger von CENESEX, der Schriftsteller Pedro de Jesús, kritisierte die Verwendung homophober Begriffe in der in Kuba veröffentlichten wissenschaftlichen Literatur sowie in populären Texten und Büchern, die in medizinischen Berufen verwendet wurden. In einem Artikel des Journalisten Francisco Rodríguez Cruz in seinem persönlichen Blog "Paquito el de Cuba" stellt López Acosta das Beispiel der Rechtsmedizin vor, eine Grundbibliographie des gleichnamigen Themas in der medizinischen Laufbahn, in der Homosexualität diskutiert wird als "Anomalie". Der Autor "war überwältigt", dass der Begriff nicht nur "eine Verhaltensweise bezeichnet, die sich lediglich statistisch oder quantitativ von der Norm unterscheidet".

Es sind Standardbegriffe, die von UMAP bei der physischen Verfolgung Homosexueller verwendet wurden. 
Und das überraschenderweise in einem Buch, das 1999 veröffentlicht wurde, neun Jahre nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der psychischen Erkrankungen gestrichen hat. In den ersten Jahrzehnten der Regierung Fidel Castro wurden Homosexuelle zur Umerziehung in den Gulag gesperrt, die alle unter der Aufsicht von UMAP waren. 

Es gibt ein anderes kubanisches Fachbuch, Wie man der Gefahr von Drogen begegnet?, erschienen 2006, wo der im Ausland so gefeierte kubanische Psychiater Ricardo González Menéndez (der tatsächlich eher eine Art Dr. Mengele ist) homosexuelles Verhalten zu den durch Marihuana verursachten Nebenwirkungen zählt.
Ein weiterer Text zum gleichen Thema wie Drogen und sexuelle Praktiken ist in den Kopien von Familie und Sozialbetreuung enthalten, die 2004 vom Editorial Ciencias Médicas veröffentlicht wurden.

Die bloße Existenz solcher Texte widerspricht der Politik, die das Nationale Zentrum für Sexualerziehung (CENESEX) seit Jahren zur Bekämpfung von Homophobie in den verschiedenen sozialen Bereichen des Landes führt

Obwohl Pedro de Jesús López Acosta einen Master in Hispanic Studies-Editorial Publishers, einen Bachelor of Arts und unzählige Literaturpreise in Kuba und im Ausland erhalten hat, hat die Regierung bereits versucht, ihn mit den üblichen Worten zu delegitimieren: Er sei eine Marionette der Amerikaner.

Mariela und das Imperium


Mariela hatte, wie schon ihr Onkel, zeitlebens ein besonderes Interesse daran, das Land zu besuchen, das sie "erstickte". Die Führer der Revolution und ihre nahen Verwandten wollten, die Vorzüge des feindlichen Landes  genießen, ja, unter dem kommunistischen Mantra, dass "alle Völker das Recht haben, die Wahrheit zu erkennen". Neugierig, dass sie diese Maxime niemals auf sich selbst anwendeten.

Kürzlich hat es Mariela Castro endlich geschafft, nach San Francisco zu reisen, um an einem Kongress der Association of Latin American Studies (LASA) teilzunehmen. Die Erteilung des Visums für Mariela war von einer erbitterten Kontroverse umgeben, die heftige Kritik an der Kampagne des Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und der kubanisch-amerikanischen Kongressabgeordneten fand.

Marielas Reise nach San Francisco und New York erzwang die Entsendung einer Operation des United States Diplomatic Security Bureau (BDS), um während ihres Aufenthalts im Land Schutz zu bieten.

Die kubanisch-amerikanische Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen, Präsidentin des Ausschusses für auswärtige Beziehungen des Repräsentantenhauses, gab eine Erklärung ab, nachdem sie von Castros Anwesenheit in den Vereinigten Staaten erfahren hatte. Der Gesetzgeber hatte das Außenministerium scharf dafür kritisiert, dass es Mariela Castro für ihren Besuch ein Visum erteilt hatte.

Mariela hat in mehreren Interviews ihre uneingeschränkte Zustimmung zur kubanischen Diktatur zum Ausdruck gebracht und in der Öffentlichkeit die Auffassung vertreten, dass eine einzige Partei für Kuba am bequemsten ist.

Im Juli 2014 berichteten mehrere Medien fälschlicherweise, basierend auf offiziellen Informationen des Flughafens Ouagadougou, dass Mariela Castro an Bord des Fluges 5017 der Air Algérie war, der in der Sahel-Wüste nördlich von Mali beschädigt wurde. Die Nachricht wurde von Mariela Castro selbst wenige Minuten später durch ein Interview in Telesur bestritten.

Leben wie die Kapitaliskys


November 2018, Mariela Castro beim Hummeressen auf Kuba

Das Essen von Hummer gilt als westlich dekadent auf Kuba und einem Durchschnittsbürger, der mit Hummer zu Hause angetroffen wird, kann Gefahr laufen von der politischen Polizei verschleppt zu werden. Das hindert jedoch keine Mariela Castro daran Hummer zu speisen. Der wirkliche Grund ist, dass die kubanische Diktatur Hummer exportiert und darum den Bürgern verbietet ihren Devisenbringer wegzuessen.

Mariela hat gute Chancen die nächste Präsidentin Kubaszu werden. Dabei ist zu bedenken, dass ihr Charakter despotisch ist, aber sie keinerlei Regierungserfahrung hat. Was bei den Kommunisten selbstverständlich noch nie ein Hinderungsgrund war. Sie zeigt absolut kein Staatsmännisches Talent und deshalb dürfte Kuba unter ihr in den klassischen Stalinismus abdriften.

Mariela hat bereits gesagt, dass sie nicht das wichtigste politische Amt auf der Insel haben will, obwohl diese Aussage unter Quarantäne gestellt werden muss, da dies nur ein durchschaubares Hilfsmittel ist sich bescheiden in der Öffentlichkeit zu zeigen. Irgendeine inszenierte Menschenmenge von Parteimitgliedern werden sie irgendwann vermutlich auf Knien anbetteln die Regentschaft zu übernehmen und sie wird dann nahezu widerwillig ihrem "schweren Schicksal" beugen. Auf die Frage, von wem Kuba als Präsident übernommen wird, wenn ihr Vater 2018 dieses Macht verlässt, antwortete sie:

"Wen will ich für die Zukunft des Landes? Ich habe keine Ahnung. In allem, was ich sehe, sehe ich Tugenden und Mängel, auch in meinem Vater. Die Leute sind diejenigen, die sich entscheiden müssen. Ich habe keinen Favoriten, aber es gibt mehrere Leute mit Qualitäten. Ich werde es immer noch nicht aussprechen, ich schaue zu. Ich bin sehr positiv. Ich hoffe, dass alles gut wird, aber ich bin mir bewusst, dass soziale Prozesse komplex und unvorhersehbar sind und dass es Dinge gibt, die außerhalb unserer Analyse liegen. Was wäre, wenn der Kapitalismus nach Kuba zurückkehren könnte? Ja, es ist so gut wie möglich, dass der Sozialismus nach Deutschland zurückkehren kann.", sagte Castro zu einem Studenten über den politischen Prozess Kubas.

Auf die Frage eines anderen Studenten nach einer angeblichen Verfassungsreform und der Möglichkeit, eine homosexuelle Heiratsgenehmigung in die Verfassung aufzunehmen, sagte Mariela:
"Wie ich gehört habe, soll die Reform im nächsten Jahr beginnen ... Es muss sich um eine Änderung handeln, die sich an die neuen sozialen Gegebenheiten anpasst. Unabhängig davon, ob die Verfassung geändert wurde oder nicht, etwas, das sehr notwendig ist, gab es auf dem letzten Parteitag keine Erörterung dieser Frage (der Rechte von Homosexuellen). Ich glaube, dass es einen Konsens gibt und dass das, was wir kommunizierten, besser geworden ist. Wir müssen weiter kämpfen."

Schauen Sie sich die Antworten von Castro nur ganz genau an, lassen sie es sich auf der Zunge zergehen. Sie merken dann, dass sie genau genommen gar nichts sagt.

"Weiter kämpfen" scheint das ewige Motto der Revolution zu sein, für die die Königstochter eintreten wird. Kubaner scheinen dazu verdammt, ein Leben lang um ihr eigenes Überleben zu kämpfen, während ihre Führer in diesem bedeutungslosen und endlosen Kampf von der Ausbeutung des Volkes sehr einträglich Leben und zwar wie Kapitalisten, wohingegen das Volk mit der schönen sozialistischen Zukunft Utopia zugedröhnt und ruhig gehalten werden soll.

Aber Mariela lächelt und spricht nicht über mangelnde Freiheiten, wirtschaftliche Nöte, Repressionen oder Katastrophen. Sex ist ein großartiges Thema, um die Aufmerksamkeit von den wichtigen Dingen abzulenken.
"Sex ist nicht nur zur Fortpflanzung, sondern auch zum Wohlfühlen da, er ist Ausdruck erotischer Bedürfnisse des Menschen mit seinen Besonderheiten. Es wurde bestätigt, dass andere Arten von Ritualen zwischen Individuen des gleichen Geschlechts praktizieren. Es ist nicht unnatürlich."

Müssen wir uns auch dafür bedanken, dass nach 60 Jahren sozialistischer Revolution die kommunistische Elite Kubas das entdeckte?

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

In RuSSland wusste man von den jüngsten Angriffen gegen die saudische Ölwirtschaft bereits im Vorraus

Nach Angaben eines Energieexperten aus Rotzland, habe "jemand" von den Angriffen der vergangenen Woche auf saudi-arabische Ölanlagen im Vorfeld gewusst. Zwischen dem 11. und 14. September kam es zu mysteriösen Transaktionen an der Börse in Moskau. Eine unbekannte Person kaufte billige Öl-Futures auf, wie der Energiemarktexperte Michail Krutichin bestätigte, gegenüber dem französischen Sender RFI am Abend des 17. September.

Wäre diese Aktion in New York geschehen können Sie sicher sein, dass es in den deutschen Medien und linken "Intellektuellen" einen riesen Skandal gegeben hätte. Krutichin sagte, dass anderswo umgehend eine Untersuchung eingeleitet worden wäre, "weil jemand wusste, dass es zu einem Angriff kommen würde und Geld damit verdient". Er glaubt das womöglich die russischen Geheimdienste hinter den Transaktionen an der Börse stecken. 

Es besteht freilich die Möglichkeit, dass die Transaktionen von Personen stammen, die in den Angriffen gegen Saudi-Arabien involviert waren. Allerdings schließt das die Beteiligung der russischen Dienste nicht zwingend aus. Jedenfalls legt das Wegschauen der russischen Medien und Justiz nahe, dass der Kreml seine Hände im Spiel hat. In Washingtoner Kreisen nimmt man den Islamischen Staat im Iran als Urheber der jüngsten Angriffe an, die pädophilen Mullahs bestreiten dies hingegen, wohingegen ihre Verbündeten der Houthi-Bewegung im Jemen behaupten, dass sie die Angriffe mit Drohnen ausführten.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Merkel verursachte mit 300.000 unbekannten Migranten ein "massives Sicherheitsrisiko"

Berichtet die The Jerusalem Post unter Berufung auf ehemaligen Chef des Bundesnachrichtendienst (BND), Dr. August Hanning. Sollten sich insbesondere die Berliner Kostümjuden im Zentralverrat genau anschauen. In einer Gesprächsrunde in Großbritannien attackierte Hanning die Politik der Zonenwachtel harsch. Sie habe eine "Sicherheitskrise" in Deutschland und Europa ausgelöst. Die Sunday Express zitierte Hanning mit den Worten:
"Wir haben die Konsequenzen dieser Entscheidung für die deutsche öffentliche Meinung und die innere Sicherheit gesehen. Wir haben jeden Tag Probleme."
und weiter:
"Wir haben Kriminelle, Terrorverdächtige und Menschen, die mehrere Identitäten verwenden. Diejenigen, die zu den Anschlägen in Berlin beigetragen haben, verwendeten 12 verschiedene Identitäten ... Obwohl die Lage heute enger ist, gibt es in Deutschland immer noch 300.000 Menschen, deren Identität wir uns nicht sicher sind. Das ist ein massives Sicherheitsrisiko."
August Hanning war zwischen 1998-2005 Chef des BND und anschließend bis 2009 Staatssekretär für das Bundesinnenministerium. Der britischen Zeitung gegenüber erklärte er das Verhalten der Zonenwachtel als Zeichen der Schwäche:
"In der Zwischenzeit gibt Merkel selbst widersprüchliche Antworten: Sie behauptet, dass es einerseits kein Fehler war, andererseits würde es nie wieder passieren. Das alles hängt mit ihrer politischen Schwäche zusammen."
Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Haydée Milanés über die kubanischen Faschisten: "Es ist traurig, dass der kubanische Bildungsminister uns Söldner nennt"

Die kubanische Sängerin Haydée Milanés bedauerte, dass der kubanische Bildungsminister Wutbürger als "Söldner" bezeichnet, die in Kuba einen offenen Brief unterschrieben und nach einem besseren Land fragten. Nach 60 Jahren permanenter Revolution für das sozialistische Utopia, wird das schließlich einmal fragen dürfen.

"Es ist sehr traurig, den kubanischen Bildungsminister vor ein paar Tagen in seinen Worten zu hören und zu sehen, wie er sich auf eine Gruppe von Menschen bezieht, unter denen ich mich befinde. Sie haben uns Söldner genannt, naiv, unter anderem, weil wir einen Brief unterschrieben haben, in dem wir das Denken und Träumen von einem besseren Land unterstützen. Hier ist es", schrieb Haydée Milanés auf Facebook, als sie den Brief veröffentlichte, um Unterschriften zu sammeln.


Der Brief wurde auf der Plattform change.org veröffentlicht, auf der Studenten und Universitätsprofessoren die marxistische Diktatur auffordern, den Praktiken des Drucks und der Ausweisung von Studenten ein Ende zu setzen, die anders denken als die Regierungspolitik.

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Europäische Menschenrechtler fordern Freilassung des politischen Gefangenen Quiñones Haces auf Kuba

Menschenrechtler von CRD (Civil Rights Defenders) haben die kommunistische Diktatur nachdrücklich aufgefordert, den Journalisten und Anwalt Roberto Jesús Quiñones Haces aus der politischen Haft zu entlassen, berichtet Diario de Cuba.

Die Menschenrechtler forderten auch die Europäische Union auf, den Fall des politischen Häftlings in den Menschenrechtsdialog mit der Regierung der Insel am 3. Oktober aufzunehmen und die Freilassung der Behörden umgehend zu fordern. 🤔🤣

Für die Menschenrechts-NGO mit Sitz in Stockholm, Schweden, muss der Fall Quiñones Haces "als Ausgangspunkt für einen offenen und formellen Dialog mit der unabhängigen kubanischen Zivilgesellschaft dienen, um herauszufinden, wie die EU zum Schutz der Menschenrechte beitragen kann" die Insel, nach Worten von Erik Jennische, Direktor des Lateinamerika-Programms der NGO CRD. 😂

In Bezug auf den Journalisten fügte Jennische hinzu, dass die Europäische Union "diesen Dialog während der Aushandlung und Umsetzung des kritisierten Abkommens über den politischen Dialog und die Zusammenarbeit" mit Kuba nicht erleichtert habe und erklärte, dass der Fall des Anwalts "besonders wichtig sei, da er dies als Beitrag zur Politik der EU gegenüber Kuba" verstehe. 😂🤣🤣

Quiñones Haces hat kürzlich an einer CRD-Veranstaltung teilgenommen, um das Problem der Pressezensur anhand von Artikeln zu analysieren.

Der Inseljournalist ist seit dem 11. September inhaftiert, nachdem er wegen Verbrechen gegen die ReGIERung zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden war, weil er versucht hatte, ein öffentliches Verfahren gegen evangelische Pastoren, die ihre Kinder erziehen wollten, zu dokumentieren.

Die Veranstaltung fand am 22. April 2019 statt, als Quiñones Haces von der politischen Polizei der Tyrannei gewaltsam festgenommen wurde.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Deutsche Firma produziert jetzt auf Kuba

Die Wirtschaftssonderzone von Mariel (Havanna), das Mega-Star-Projekt der marxistischen Diktatur Kuba, wird die deutschen Firma PASI Mariel Service, SA (PAMAS, SA) künftig beherbergen, die als erste des Landes ein Franchise-Unternehmen im Handelshafen haben wird, berichtet CubaNet. 

Es handelt sich um die erste Investition aus komplett deutschem Geld in der Zona Especial de Desarrollo del Mariel (ZED). Die Firma wird eine Fabrik errichten, für die Produktion und Montage von Industriearmaturen, Hydraulik- und Pneumatiksystemen, dynamischen Geräten und deren Komponenten. Sowie Bereitstellung von Diagnose-, Reparatur-, Wartungs- und Schulungsdiensten für das mit diesen Produkten verbundene technische Personal. Mit dieser neuen Investition erhöht sich die Anzahl der seit Gründung des Mariel ZED genehmigten Unternehmen auf 48, während die Anzahl der vertretenen Länder 21 beträgt. Darunter befinden sich Russland, Spanien, China, Vietnam, Frankreich, Mexiko und Brasilien.

PAMAS, SA wurde von der kubanischen Regierung ermächtigt, für einen Zeitraum von 30 Jahren im Industriegebiet westlich von Havanna tätig zu sein.

Am Donnerstag wurde die Gründung der deutschen Niederlassung in Kuba in Form einer vollständig ausländischen Kapitalgesellschaft formalisiert.

Das Beste jedoch ist, das es sich bei dem Land, auf dem die deutsche Firma errichtet wird, um Grundstücke handelt, die enteignet wurden. Damit ist davon auszugehen, dass die deutsche Firma vor US-Gerichten verklagt wird. 
Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Dienstag, 17. September 2019

Wie die Wahlen in der Sowjetunion gefälscht wurden und was wir in der Gegenwart daraus lernen können

(168 Hackerangriffe hier auf den Ostblog, in den letzten 12 Stunden. Donnerwetter, dies ist neuer Rekord! [Gezählt werden nur ernst zu nehmende Angriffe.] Alle kamen aus Deutschland und RuSSland. Ich treffe wohl die Richtigen. Übrigens löschte ich meinen Account bei VK.com. Doch VK.com hat den nicht gelöscht, sondern reaktiviert unter dem Namen Iwan Goldberg. Ich bezweifle das dies ohne niedere Motivation erfolgte. Im Text werden Sie etwas über das Denken dieser Kanaillen erfahren und warum es ein Goldberg sein muss.)

Manipulierte Wahlen 

Italienisches Wahlplakat von 1948, proklamiert
die Gefahr der kommunistischen Machtergreifung.
Die alten Methoden der Wahlfälschung und Wahlmanipulierungen, wie sie in der Sowjetunion und gesamten Ostblock üblich waren, kommen in RuSSland wieder in Mode. Teilweise wurden die alten Methoden nach neuesten Erkenntnissen verbessert. Aber auch Deutschland wird das zu einem akuten Thema, wie jüngst im Vorfeld der Wahlen in Sachsen ersichtlich wurde, wo Kandidaten der AfD an der Teilnahme gehindert werden sollten. Zwar entschied ein Gericht im Sinne der AfD, doch die Frage ist, wie lange Gerichten noch diese Freiheit zusteht. Das Interessante aber ist, dass dieselbe Methode, die von rot-rot-grün ausgehend gegen die AfD zur Anwendung kam, eine jener ist, wie sie von den Leuten um Moskalzar Putler gegen die Opposition angewendet wird. 

Schon früher manipulierte der BND Wahlen in Deutschland und jetzt, seit dem der Totalstaatler Faschist Thomas Haldenwang das Bundesamt für Verfassungsschutz übernahm und von Anfang an Angriffe auf die Verfassung unternahm, ist an der Situation in Deutschland keine Besserung zu erwarten. Ganz zu schweigen, dass der Verfassungsschutz mit Haldenwang auch nicht davor zurückschreckt mit den linksfaschistischen Horden der Antifa zu kooperieren. 

Zwar haben wir auch mit der AfD ein gewaltiges Hilfsrussenproblem, doch ist das eben nicht für die gesamte Partei zutreffend. Wir haben zum Beispiel in Bayern, den wohl besten Landesverband der AfD, der energisch gegen Unterwanderungen vorgeht, auch gegen ihren eigenen Landeschef, weshalb sie umgehend von Björn Höcke kritisiert wurden, der selbst im speziellen Auftrag in der AfD aktiv ist. Auch in Nordrhein-Westphalen gibt es Bestrebungen, die AfD von den Seilschaften der Hilfsrussen zu säubern. Hoffen wir, dass dies von Erfolg gekrönt ist. Doch es ist eben wichtig, die Methoden der Linksfaschisten zu kennen, um sich gegen sie zu wehren.


Die Wahlen zur Moskauer Stadtduma


Bezüglich der Wahlen zur Moskauer Stadtduma war zu beobachten, ähnliches ereignete sich auch in St. Petersburg, wie für das System der kleptokratischen Jakobiner-Oligarchie gefährliche Oppositionelle davon abgehalten wurden, als Kandidaten zur Wahl aufgestellt zu werden. Dazu bedienten sich die Verantwortlichen des Gemeindefilters, als auch der Ungültigmachung von eingereichten Unterschriften zur Unterstützung. Dazu zelebrierte man ein ungemein aufwendiges Brimborium, um die demokratische Fassade aufrecht zu erhalten, wie "unparteiischen" Wahlbeobachter oder Grafologen, die dann gefälschte Unterschriften "wissenschaftlich" entlarvten. 

Dieses ganze Jakobiner-Gesocks, egal ob RuSSland oder das Land der Germanschewiki, hat einen überschwänglichen Bedarf, den Anschein einer Demokratie aufrechtzuerhalten. In erster Linie, weil sie die Demokratie nie verstanden und sich eine Fassade aufbauten und mit dieser einen Demokraten schauspielern. Eine reine Maske, die jedoch bei einem großen Teil des Dummvolkes tatsächlich angenommen wird. Das ist eben diese "gelenkte Demokratie", die sich darauf aufbaut, dass es notwendig ist, die Menschen in die "richtige" Richtung zu lenken, weil sie dumm sind, und dann ihre Herrschaft nämlich auf genau dieses Dummvolk aufbauen und durch diese sich selbst ihre kriminelle Herrschaft absichern. Das zieht natürlich nach sich, dass die nützlichen Idioten überall installiert werden, um den öffentlichen Diskurs zu bestimmen, dies gilt für Politik, Medien usw. Die geistig normalen Menschen begreifen zunächst nicht, was plötzlich los ist und wundern sich, warum plötzlich die Intelligenten von früher verschwunden sind und er nur noch von Schwachsinnigen umgeben ist.

Bei den Wahlen in Russland wurde in den Wählerverzeichnissen, zur Unterstützung eines Oppositionellen beispielsweise an die vorschriftsmäßig ausgeführte Eintragung der ID-Nummern, zusätzliche Ziffern hinzugefügt. Dadurch wurde die Eintragung zur Unterstützung eines Kandidaten ungültig, da der Wähler nicht identifiziert werden konnte. 


Die Daten der Unterzeichner wurden absichtlich in die Internet-Suchmaschinen eingegeben, wobei Rechtschreibfehler bei der Schreibweise von Nachname, Vorname, Wohnadresse usw. auftraten, was ein negatives Überprüfungsergebnis garantierte: Die Suchmaschinen zeigten, dass es keine Person mit solchen Daten gab. Aus Sicherheitsgründen kamen "unabhängige" Grafologen zu dem Schluss, dass Hunderte von Unterschriften für Oppositionskandidaten mit derselben Hand gemacht wurden, was bedeutet, dass sie ungültig wurden. Jeder Bürger glaubte auf diese Weise, dass alles publik war und transparent, wie von seriösen Wahlen erwartet wurde. Sie selbst glaubten, anhand der im Internet abrufbaren Wählerverzeichnisse, gefälschte Wähler zu entdecken. Und rasch entbrannte ein wahrer Wettbewerb, wer noch mehr gefälschte Wähler identifiziert. Auf die simpelste Lösung, dass von staatlicher Seite her mit Absicht falsche Daten veröffentlicht wurden, kommen solche Personen freilich nicht, dies ist das Problem beim Staatsokkultismus und dummen Menschen.


Die Umstände in der Sowjetunion


In der Sowjetzeit waren Wahlen auf allen Ebenen im gesamten Ostblock Gegenstand von Betrug und Manipulation. Schauen wir mal, wie das gemacht wurde.

In den 1920er Jahren wurde bei den Wahlen zu den Räten auf verschiedenen Ebenen, gemäß der Verfassung der UdSSR von 1924, die Vertretungsnorm für die Bürger auf 1 Stellvertreter für 25.000 Einwohner und für die ländlichen Gebiete auf 1 Stellvertreter für 150.000 Einwohner festgesetzt. Darüber hinaus gab es, seit 1918, in der RSFSR und in anderen Sowjetrepubliken eine Kategorie von "Benachteiligten", d. h. Personen, denen das Wahlrecht entzogen wurde. Dazu gehörten: Personen, die auf Leiharbeit zurückgreifen, um Gewinn zu erzielen; Personen, die von unbezahlten Einkünften leben; private Händler, Wiederverkäufer und Handelsvermittler; Angestellte und Agenten der zaristischen Polizei, des Sonderkorps der Gendarmen und Sicherheitsabteilungen sowie Mitglieder des im Zarenreich regierenden Hauses und schließlich der psychisch Kranken und Verurteilten. "An einigen Orten war der Anstieg der Zahl der 'Benachteiligten' übermäßig hoch", stellte die OGPU (später KGB) in der "Überprüfung des politischen Status der UdSSR im Januar 1927" fest. 

Es gab jedoch keine besonderen Probleme mit den Wahlen zu den Sowjets in einem Einparteiensystem und ohne alternative und offene Abstimmung, zumal die Sowjets nach dem Ende des Bürgerkriegs keine wirkliche Macht hatten. Dennoch war es manchmal notwendig, bestimmte gefährliche Personen, die die Kontrolle der Partei über sich selbst nicht erkannten, "zu neutralisieren"


Wahlfälschung war normal in der Sowjetunion


Der Schriftsteller und spätere Dissident Lew Kopelew erinnerte sich daran, wie er in den frühen 30er Jahre als Komsomol-Aktivist im Lokomotivenwerk Kharkov tätig war. Er und andere Komsomol-Mitglieder erhielten vom örtlichen Tschekisten Aleksandrow den Auftrag, die Wahlen des "gefährlichen Fabrikbusfahrers Fedya Terentyev" zum Stadtrat zu ruinieren - der Vorarbeiter der Schlosser, der unter den Arbeitern große Autorität genoss: "Fedya wurde der All-Union Busoter genannt." Es wurde gesagt, dass er als Delegierter des All-Union-Kongresses der Sowjets 1924 oder 1925 eine solche Rede hielt, dass ausländische Zeitungen über sie als „spontane Arbeiteropposition“ schrieben, und Kalinin nannte ihn einen Demagogen. Seitdem besuchte er weder All-Union- noch All-Ukraine-Kongresse mehr, sondern wurde immer in den Stadtrat von Kharkiv gewählt. Sie haben dann offen abgestimmt. Und viele Hände gingen für ihn hoch, derjenigen, die früher mit ihm gestritten haben, hatten nun für ihn abgestimmt. 

Laut Kopelew wurde Buzoter unter Verwendung von klassischen Antisemitismus neutralisiert. Zwar wurde es nicht offen ausgesprochen, doch die gängigen antisemitischen Stereotypen bemüht, wie sie auch in Nazi-Deutschland genutzt wurden, den Rest, so wusste man, erledigt die Fantasie des Dummvolkes: 

„Wir haben die erfahrensten Rabbineraktivisten [d. h. Kostümjuden] geschult, um ihn als Kandidaten für die fabrikweite Wahlkommission vorzuschlagen. Bei der Workshop-Sitzung stimmten alle für ihn, und die Kommission wählte den stellvertretenden Vorsitzenden. Als sie jedoch anfingen, Kandidaten für den Stadtrat zu nominieren und Fedya als einen der Ersten nannten, erschien das Feuilleton 'Busoter wählt sich selbst' in der Fabrikzeitung und in der Karikatur - der bärtige, großnasige Fedya mit der Aufschrift 'Wahlkommission' an einem Turm 'Stadtrat'. Es war zu spät für ihn, die Kommission zu verlassen, und bei den Wahlversammlungen wurde ihm eine berechtigte, 'legitime' Herausforderung gestellt. So hörte Fedya 1931 zum ersten Mal nach 1920 auf, Mitglied des Stadtrats zu sein."

Ich erinnere da Mal an die jüngste Wahl von Benjamin Netanjahu und der Frankfurter Rundschau, die das mit einer Anspielung auf den Ewigen Juden kommentierte. Man sagt es natürlich nicht direkt, so bleibt einem die Möglichkeit sich zu arrangieren und manövrieren, wenn eine Reaktion erfolgt. Selbstverständlich machte die Zeitung einen Rückzieher, doch man tat es, weil man wusste, dass es unnötig ist, es konkret auszusprechen, die Fantasie erledigt alles nötige.


Die Rolle der Parteiorgane 


Eine andere Sache sind die Parteiorgane, in deren Händen die tatsächliche Macht konzentriert war. Hier blieben unter den Bedingungen der Existenz verschiedener Fraktionen bis 1927 einige demokratische Reste übrig, obwohl es dem Parteiapparat ausnahmslos gelang, den Stalinisten eine solide Mehrheit zu verschaffen. Der frühere Sekretär des Politbüros, Boris Baschanow, erinnerte sich an die Wahl der Parteiführung auf dem XIII. Parteitag im Mai 1924:

"Am Ende eines Kongresses findet die Wahl der zentralen Parteigremien (des Zentralkomitees, der Zentralen Kontrollkommission, der Zentralen Prüfungskommission) statt. Zuvor versammeln sich die Führer des Zentralkomitees mit den Führern der wichtigsten Delegationen (Moskau, Leningrad, Ukraine usw.). Dies ist die sogenannte 'Herren Zusammenkunft', die jeder umgangssprachlich nicht anders nennt als der 'blauen Umschlag'. Man erarbeitet einen Entwurf für eine Zusammensetzung des neuen Zentralkomitees für Streitigkeiten. Diese Liste wird ausgedruckt und jeder Delegierte mit Stimmabgabe erhält eine Kopie der Liste. Diese Kopie ist ein Stimmzettel, der während der Wahlen zum Zentralkomitee in geheimer Abstimmung in die Wahlurne gesenkt wird. Die Tatsache, dass es nur eine Liste gibt, bedeutet jedoch nicht, dass die Delegierten dafür stimmen müssen. 
Hier gibt es eine Partei, keine Wahlräte. Es gibt immer noch eine gewisse Freiheit in der Partei, und jeder Delegierte hat das Recht, einen Namen aus der Liste zu löschen und durch einen anderen Namen seiner Wahl zu ersetzen (den er übrigens mit seiner eigenen Hand schreiben muss). Dann wird eine Stimmenzählung durchgeführt. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der vorgesehene blaue Umschlag nicht ausgewählt wird. Dies erfordert eine unwahrscheinliche Absprache wichtiger Delegationen (Metropolen und andere). Obwohl in der Regel die gesamte Liste durchgearbeitet wird, variiert die Anzahl der abgegebenen Stimmen für die ausgewählten Personen erheblich. 
Wenn zum Beispiel 1000 Delegierte anwesend sind, werden die beliebtesten Leute in der Partei von zwischen 950 und 970 gewählt und die am wenigsten akzeptierten Leute werden nicht einmal 700 bekommen. Dies ist sehr beachtlich und gilt es zu bedenken. Was überhaupt nicht berücksichtigt wird und niemand weiß, ist die Arbeit von Towstucha [Anmerk.: Stalins Assistent]. Am meisten interessiert war Towstucha [Anmerk.: d. h. letztlich also Stalin], an den von Delegierten durchgestrichenen Namen auf den Stimmzetteln. Wenn ein Delegierter nur Namen durchgestrichen hätte, wäre sein Name anonym geblieben. Aber er war dazu verpflichtet, nachdem er einen Namen durchgestrichen hatte, einen anderen Namen zu schreiben, und dieser gibt Aufschluss über seine Handschrift. Towstucha und der KGB-Grafologe [bzw. der KGB Vorläufer] verglichen diese Handschrift mit der Handschrift der Delegierten in ihren Fragebögen und stellten fest, wer gegen Stalin, wer gegen Sinowjew, gegen Trotzki und gegen Bucharin stimmte. All dies ist für Stalin wichtig und wird berücksichtigt. Und insbesondere - wer ist der verborgene Feind von Stalin."
Die Herren-Zusammenkunfts-Liste ist im Wesentlichen dasselbe Verfahren, wie sie in der inoffiziellen "Luschkow-Liste" angewendet wurde, die den Wahlkommissionen zur Kenntnis gebracht wurde, damit sie wussten, wen der damalige Moskauer Bürgermeister als Teil der Moskauer Stadtduma sehen möchte. Wohlfühl Parlamente sind so was, wo Wohlfühlnachrichten präsentiert werden, nach Wohlfühldebatten von Leuten, die alle derselben Ansicht sind. Mit Demokratie hat das rein gar nichts zu tun. Wahrscheinlich gibt es jetzt eine ähnliche "Sobjanin-Liste"


Nach Sergei Semjonowitsch Sobjanin, Bürgermeister von Moskau, ursprünglich aus der kommunistischen Partei kommend. (Jetzt Einiges RuSSland) Er gehört zum inneren Dunstkreis des russischen Oligarchen Wladimir Leonidowitsch Bogdanow. Sobjanin schaltete im Auftrag des Kreml die Medien in Moskau gleich. Einer oppositionellen Umfrage zufolge glauben die meisten Moskauer nicht, dass sich die Amtszeit von Sobjanin, als Bürgermeister der islamisiertesten Stadt Europas, von der seines Vorgängers, dem Kommunisten Luschkow, unterscheidet.

Bei dieser Methode, besteht praktisch keine Chance, dass einer der im Vorfeld vereinbarten Kandidaten nicht in das Zentralkomitee gewählt wird, da die Opposition immer in der Minderheit ist und nur Stalin und seine engsten Mitarbeiter bestimmen kann, wer letztlich gewählt wird. Die Wahl kann im Endeffekt nicht verhindert werden. Und eine solche Abstimmung war eben nicht geheim, da durch Handschrift festgestellt wurde, wer wen durchgestrichen hat.


Wahlmanipulation unter der neuen Verfassung


Die Verfassung der UdSSR von 1936 beseitigte die Kategorie der „Benachteiligten“ und proklamierte eine allgemeine direkte, gleiche und geheime Abstimmung, obwohl der neue Oberste Rat in der Tat genauso machtlos war, wie das vorherige Allrussische Zentrale Exekutivkomitee und Zentrale Exekutivkomitee.


Formal schloss die Wahl die Nominierung mehrerer Kandidaten für einen Sitz nicht aus. Tatsächlich blieb die Abstimmung jedoch unbestritten. Und den Wahlen zum Obersten Sowjet der UdSSR, im Dezember 1937, ging eine groß angelegte Unterdrückungskampagne voraus, damit die Menschen nicht zu viel fragen, warum nur ein Kandidat auf den Stimmzetteln verblieben ist. Auf der Plenartagung des Zentralkomitees der Allunionskommunistischen Partei der Bolschewiki im Jahr 1937, die sowohl Massenterror als auch Vorbereitungen für die Wahlen im gleichen Atemzug vorbereitete, stellte Lewon Mirsojan die Frage: 
"Wird es einen Kandidaten aus dem Distrikt geben, oder werden 2-3 Kandidaten zugelassen?" 
Aleksandr Stetskiy, zuständig für Parteipropaganda und Agitation des Zentralkomitees, erinnerte daran, dass einer der früheren Führer der trotzkistischen Opposition, Karl Radek, der zu diesem Zeitpunkt bereits verhaftet worden war, "einen Vorschlag zur Verfassungskommission unterbreitet hat, sodass es jedem Bürger oder jeder Gruppe von Bürgern erlaubt ist, als Kandidat für den Rat zu kandidieren. Offensichtlich gab es eine entfernte Berechnung, um einige von ihnen mit ihren eigenen Mitteln usw. auszugeben. Zweifellos sind noch Fragmente, Überreste der trotzkistischen Organisation und der Rechten vorhanden."

Karl Radek war nach der gescheiterten Invasion der Roten Armee, in Polen und Deutschland, im Anschluss an das Wunder an der Weichsel, in die Weimarer Republik geschickt worden, im Auftrag der Moskauer Internationale, um eine geheime Querfront zwischen Apparatschiks der KPD und NSDAP aufzubauen. Im Parteiorgan der KPD, Rote Fahne (Kommunismus und deutsche nationalistische Bewegung, 16.8.1923), in dem er sich auf den NSDAPler Ernst Graf von Reventlow beziehend schrieb, dass die deutsche Großindustrie "mit den jüdischen Kapitalisten zusammen Deutschland" beherrschen und beide wollten gemeinsam "ein Ende der Herrschaft der beschnittenen und unbeschnittenen Kapitalisten". Radek war damals, genauso wie der Kommunist Bernard Shaw bereits ein Befürworter der Vergasung, ehe dies bei der NSDAP zum Thema wurde, aber in der Sowjetunion, in den 1920ern, mit Vergasungswagen bereits praktiziert wurde. ➽Die Kozis und die Nazis.


Nach der Verfassung konnten nur öffentliche Organisationen und Arbeitnehmerverbände (Arbeitskollektive) Kandidaten für Abgeordnete benennen, d. h. nur diejenigen Organisationen, „deren Aufgabe es ist, als Organisationen der sozialen Initiative der arbeitenden Massen von Stadt und Dorf aktiv am sozialistischen Aufbau der UdSSR mitzuwirken und ihn zu fördern als Stärkung der Landesverteidigung." Dies ist eine Art Analogie zum aktuellen Stadtfilter in RuSSland.


Ablauf einer sowjetischen Wahl


Zeitungswahlzettel zeigten mehr als einen Kandidaten pro Sitzplatz. Und in der Verordnung über die Wahlen zum Obersten Rat wurde die Ernennung mehrerer Kandidaten zugelassen. Tatsächlich wurde jedoch nur ein Kandidat für jeden Wahlkreis nominiert, und der gesamte Prozess fand unter der strengen Kontrolle der regionalen und überregionalen Parteikomitees statt. Etwaige Änderungen der Kandidatenliste wurden in den Sitzungen des Präsidiums des Regionalkomitees der KPdSU gebilligt. Die Urkunden für die Kandidaten für die Abgeordneten des Obersten Sowjets der UdSSR (sowie für die Vorsitzenden der Bezirkswahlkommissionen) wurden vom Leiter der örtlichen Abteilung des NKWD (der spätere KGB) unterzeichnet. 


Ursprünglich war es möglich, mehr als einen Kandidaten zu benennen, aber diese zusätzlichen Kandidaten wurden nur von der Liste der 32 Führer der All-Union-Skala gestrichen, die von Moskau herabgesetzt wurden, einschließlich aller von Stalin angeführten Mitglieder des Politbüros. die in jedem Bezirk vorgebracht werden konnte. Darüber hinaus wurde die Gesamtzahl der Nominierungen streng nach dem Platz in der Partei-Staats-Hierarchie eingestuft: zuerst kam Stalin, dann Molotow usw. Letztendlich wurde jedoch nur ein Kandidat in jedem Distrikt registriert.

Im gefakten Wahlmechanismus der Roten fand manchmal unnötige Initiativen vor Ort statt. Am 14. Februar 1947 informierte der Leiter des Ministeriums für Staatssicherheit der UdSSR, Autor der Leningrader Affaire und Stellvertretender Leiter der sowjetischen Konzentrationslager, Wiktor Abakumow, Stalin wie folgt:


"Dem Ministerium für Staatssicherheit der ukrainischen SSR zufolge gab es bei den Vorbereitungen für die Wahlen zum Obersten Sowjet der ukrainischen SSR, durch den Sekretär des Stalin-Bezirksausschusses [Anmerkung.: gemeint ist hier der Wahlkreis, der den Namen Stalins trug] der Kommunistischen Partei (Bolschewiki) Michailenko, in der Nähe der Stadt Saporischschja Perversionen an der Stalin-Verfassung.
Michailenko ernannte in jeder Wahlkommission des Wahlbezirks Stalin bevollmächtigte Vertreter des KP  U-Bezirksausschusses, die vorschlugen, vom Vorsitzenden der Bezirkswahlkommission Stimmzettel in Höhe von 10% der Gesamtzahl der Wähler [in Reserve] zu halten und bei der Berechnung der Wahlergebnisse die Stimmzettel der Gegenstimmen zu verringern. 
Die Vorsitzenden der Bezirkswahlkommissionen des Wahlkreises Stalin wurden angewiesen, keine Stifte in die Wahlkabinen zu legen oder die Wähler nicht unbeobachtet zu lassen, um ein Umfeld zu schaffen, in dem die Wähler nach Übergabe der Stimmzetteln die Möglichkeit haben, die Kabinen zu betreten, sondern direkt zu den Wahlurnen gehen. 
Um seinen Anweisungen nachzukommen, bezog  Michailenko die Arbeiter des Stalin-U-Bezirksausschusses der Kommunistischen Partei und einen bedeutenden Teil des Vermögens der Partei ein. 
Auf die Äußerungen einer Reihe von Kommunisten, dass solche Aktionen gegen die Bestimmungen über Wahlen verstoßen, gaben Bezirksausschussarbeiter an, dass sie solche 'Anweisungen' im Namen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und des Zaporizhzhya-Regionalkomitees der Kommunistischen Partei erteilen. 
Durchgeführt werden diese 'Installationen' vom Sekretär des Parteikomitees des Werkes Nr. 478, Kandiy. Am 4. Februar dieses Jahres rief er die vertrauten Kommunisten zu den Wahlen und berichtete über die Anweisungen von Michailenko, dass die Vorsitzenden der Wahlkommissionen es den Wählern unmöglich machen müssten, den Stimmzettel zu streichen, sodass es notwendig war, die Wähler direkt zur Wahlurne zu begleiten, indem sie die Wahlkabine umgingen. 
Während des gleichen Treffens sagte Kandiy: 'Bitte beachten Sie, dass ich Ihnen eine solche Vorgabe nicht gegeben habe. Das Parteikomitee hat Ihnen offiziell eine solche Verfahrensweise nicht gegeben. Wer sich weigert, legt seinen Parteiausweis ab - so sieht die Installation von oben aus.' 
Kandiy verhängte ähnliche Installationen am 3. Februar dieses Jahres. bei einer Sitzung der Vorsitzenden der Bezirkswahlkommissionen im Werk Nr. 478. 
Am 1. Februar, in der stalinistischen Republik Kasachstan, verhängte der Sekretär des Parteibüros der KP der Direktion des Ministeriums für Staatssicherheit in der Region Saporischschja, Major Grokhov, ähnliche Maßnahmen. Die Organisationsabteilung des Bezirksausschusses unter Cherepanov gab bekannt, dass er zu 27 Wahlkreisen gehört. Danach teilte Cherepanov in Anwesenheit des stellvertretenden Sekretärs der [Regionalkomission] der KP, Svatikov, den Leitern Stachak und Efimova, dem Grokhov mit, dass dem Vorsitzenden der Wahlkommission zusätzliche Stimmzettel zugeteilt werden, um die als ungültig anerkannten Stimmzettel zu ersetzen und diejenigen, sowie jene bei denen die Namen der Kandidaten gelöscht wurden.
Wie von Cherepanov angegeben, sollte Grokhov die Stimmzettel zusammen mit dem Vorsitzenden der Bezirkswahlkommission während der Stimmenauszählung ersetzen. 
Auf Grokhovs Frage, von wem die Installation stamme, verwies Cherepanov auf die Anweisungen des Sekretärs des Regionalausschusses der Kommunistischen Partei in Saporischschja, Breschnew. (Anmerk.: Gemeint ist der spätere Staatschef der Sowjetunion.) 
Diese Tatsachen wurden dem Sekretär des Regionalkomitees der Kommunistischen Partei Genosse Breschnew gemeldet. Breschnew hat Michailenko von der Führung der Vorbereitungen für die Wahl ersetzt.Das Zentralkomitee der KP in der Ukraine wurde darüber informiert.“

Wie denken die Roten?


Das Bemerkenswerte ist zunächst, dass so gar der Psychopatenverein der Tscheka die Maßnahmen als "Perversionen" klassifiziert, doch letztlich dennoch nichts geschah und Leonid Iljitsch Breschnew zum ersten Mann im Staate (1977-82) aufstieg, hinzu wurde er 4 Mal zum Held der Sowjetunion erklärt, weil diese ganzen roten Seilschaften nämlich nur aus narzisstischen Heuchlern bestehen. 

Der im Kontext springende Punkt war, dass Breschnew selbst für den Obersten Rat der Ukraine im Bezirk Stalin kandidierte. Und dort wurde eben beschlossen, Vorkehrungen zu treffen, um sicherzustellen, dass keine einzige Stimme gegen den ersten Sekretär des Regionalkomitees abgegeben wurde und dass sowohl die regionalen als auch die überregionalen Wahlkommissionen sich daran beteiligen. Das heißt, als die Tscheka die Hauptverwaltung der KP, in der Ukraine, über Wahlmanipulationen benachrichtigte, unterrichteten sie lediglich den eigentlichen Verursacher.

Die Kritik der Tscheka richtete sich, mit der Perversion gegen die stalinistische Verfassung, auch nicht gegen die Wahlfälschungen an sich, sondern gegen eine damals neue Methode der Wahlmanipulation. Die angewandten Fälschungsmethoden, bei denen Stimmzettel und keine Stifte bereitgelegt wurden, bzw. diese keine Tinte hatten, fanden zu viel Publizität in der Öffentlichkeit. Man spekulierte darauf, die Leute mit den Wahlen zu nerven, sodass sie resignierend den Wahlzettel einfach falten und in die Urne stecken. 


Die Praxis der Fälschung


Anscheinend war die damals vorherrschende Praxis der Fälschung anders. Die Wahlkommissionen spiegelten in den Protokollen nicht die tatsächlichen Abstimmungsergebnisse wider, sondern waren bereits präpariert, mit einem Minimum an Gegenstimmen und einer bestimmten Wahlbeteiligung. Also bei den Wahlen zum Obersten Sowjet der UdSSR 1937 durften z. B. 0,7 % der Wähler gegen Kandidaten des "unzerstörbaren Blocks der Kommunisten und Überparteilicher" stimmen. Das diente dann gleichzeitig als Beweis einer immer noch aktiven Reaktion, die die schöne Utopie des Arbeiter- und Bauernparadieses sabotiert, was dann als Legitimation von Polizeistaat und Konzentrationslagern herhielt. Die Wahlbeteiligung wurde ebenfalls genau so festgelegt (bei den Wahlen dieses Jahres waren es  96,3 %. 

Michailenko reservierte für die Auswechslung 10% der Gesamtzahl der Stimmzettel. Das würde ausreichen, um rund 11% der Wahlergebnisse zu manipulieren. Daher rechnete er damit, dass die Anzahl der verdorbenen Stimmzettel und Stimmzettel mit Gegenstimmen 11% nicht überschreiten würde. Aber zu viele Menschen haben von dieser Fälschung erfahren. Es ist wahrscheinlich, dass Breschnew die Initiative seines eifrigen Untergebenen nicht kannte. So oder so gibt es keine Beweise für Michailenko Bestrafung. 

Daten darüber, wie die Sowjets bei Wahlen zum Obersten Sowjet der UdSSR und zu Räten auf niedrigerer Ebene tatsächlich gewählt haben, wurden noch nicht veröffentlicht. Wahrscheinlich wurden die Daten über die tatsächliche Wahlbeteiligung und die tatsächliche Anzahl der Gegenstimmen nicht erfasst, da sich ohnehin niemand für den tatsächlichen Volkswillen interessierte. Das Durchsickern derartiger Informationen könnte zu einem internationalen Skandal führen, weshalb sie diese höchstwahrscheinlich nicht erfasst haben. Das einzige, was archiviert wurde, waren die meist von Anarchisten hinterlassenen antisowjetischen Parolen auf den Stimmzetteln und Zarenfreundliche Flüche, die an die Führer der Kommunistischen Partei gerichtet waren. Die zuständigen Behörden versuchten, die Täter dieser "rechtspopulistischen" Taten handschriftlich zu identifizieren, ebenso wie Stalins Assistent bei der Abstimmung über die Zusammensetzung des Zentralkomitees mit der Hand feststellte, welcher der Delegierten des Kongresses den Namen des Generalsekretärs durchgestrichen hatte.

Fraktion Wahlen '79 und Wahlbetrug in Polen


Und hier ist eine Episode aus der sowjetischen Geschichte einer späteren Zeit. Im Februar 1979 gründeten mehrere Dutzend sowjetische Menschenrechtler die Fraktion Wahlen '79, die ihre Absicht bekundete, bei den für den 4. März geplanten Wahlen zum Obersten Sowjet der UdSSR ihre eigenen Kandidaten als Abgeordnete zu nominieren. Es gab zwei Kandidaten: den Historiker Roi Medwedew und die Ingenieurin Lyudmila Agapova. Der Gruppe wurde jedoch die Registrierung als öffentliche Organisation verweigert, weshalb sie ihre Kandidaten nicht in die Stimmzettel aufnehmen konnte.

Die Sowjetunion teilte in den ersten Jahren ihres Bestehens, als die Kommunisten vor Ort dieses Geschäft noch nicht beherrschten und die Bevölkerung die Gewohnheit der Wettbewerbswahlen nicht verloren hatte, die Erfahrung des Wahlbetrugs mit den Ländern der "Volksdemokratie" in Osteuropa. Laut einem prominenten sowjetischen Staatssicherheitsbeamten, Iwan Serow, der auch Berater des polnischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit war, "haben wir Bierut bei den Wahlen in Polen geholfen und den Leiter der Abteilung D des MGB Palkin dorthin geschickt, um den polnischen Wahlkampf technisch zu unterstützen." 

In der Tat hielt Polen am 30. Juni 1946 ein landesweites Referendum über das Vertrauen in die kommunistische Regierung ab. Am Vorabend des Referendums wurden 16 Mitarbeiter der Abteilung „D“ des Ministeriums für Staatssicherheit der UdSSR nach Warschau entsandt zur Fälschung von Dokumenten unter der Leitung von Oberst Aron Pałkin. 

Am 22. Juni wurde bei einem Treffen zwischen Pałkin und dem Führer der polnischen Kommunisten, Bolesław Bierut, ein Aktionsplan zur Fälschung von Wahlprotokollen verabschiedet. Pałkin und seine Leute haben eine wahrhaft titanische Arbeit geleistet, 5994 Protokolle neu erstellt und etwa 40.000 Unterschriften von Mitgliedern der Bezirkskommissionen gefälscht. Infolgedessen "gewannen" die Kommunisten etwa 60% der Stimmen, obwohl sie in Wirklichkeit in keiner Woiwodschaft mehr als 15% bekamen, während die Bauernpartei von Stanislav Mikołajczyk laut Pałkin von 75% der Wähler unterstützt wurde. Der Generalkommissar des Referendums in Polen sagte: 

"Im Zusammenhang mit der Androhung eines Angriffs durch Saboteure wurde angeordnet, dass dort, wo die Sicherheit des Wahllokals nicht ausreichend gewährleistet ist, woraufhin sich unmittelbar nach der Abstimmung sich die Bezirkskommission an Orte begab, um die Sicherheit der Stimmenzählung voll zu gewährleisten." 

Genau dort arbeiteten die sowjetischen Spezialisten für das Fälschen von Unterschriften.

Pałkin und sein Team arbeiteten bei den Wahlen in Saeima im Januar 1947 ebenso erfolgreich und sicherten den Kommunisten (Polnische Arbeiterpartei) 80,1% der Stimmen, während ihr Hauptkonkurrent, die Bauernpartei, nur 10% der Stimmen erhielt, obwohl in Wirklichkeit diese von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wurde. Wie Pałkin in dem Bericht schrieb, „führten die Einwohner Bereuts auf seinen Rat hin den Austausch von Wahlurnen in einigen Bezirken durch, warfen Stimmzettel in Wahlurnen und wirkten in einer Reihe von Wahlkommissionen mit, in denen es keine bevollmächtigten Vertreter der Mikołajczyk-Partei gab. Auf solche Kommissionen entfielen mehr als 52 % der Gesamtzahl. Zwei Kopien der Protokolle und eines der Protokolle hatten keine Nummern. Das Protokoll ohne Nummern wurde von einem Trio der [kommunistischen Partei] weiter ausgefüllt, um die erforderlichen Nummern zu erhalten." Da in den Bezirkskommissionen Vertreter der KP 63,3 % ausmachten, und in den Okrugs (Kreisen) 39 %, sowie die polnischen Staatssicherheit auch mehr als 47% der Mitglieder des Bezirks und mehr als 43 % der Mitglieder der Bezirkskommissionen (hauptsächlich derjenigen, die nicht der kommunistischen Partei angehörten) kauften, verlief alles reibungslos. Diesmal war es nicht nötig, die Unterschrift zu fälschen. Für seine Bemühungen, die Wahlen zu manipulieren, erhielt Pałkin den Orden des Roten Banners, der ihn jedoch nicht vor seiner Verhaftung und einer 5-jährigen Haftstrafe im Fall der kommunistischen Entjudungskampagnen bewahrte.

Worauf muss man bei den Totalitären achten?


Es gilt auf Folgendes hinzuweisen, dass das Denken dieses totalitären Gesocks, ob sie sich nun Kommunisten oder Faschisten nennen, spielt keine Rolle, mit einer demokratischen Gesellschaft nicht kompatibel ist. Auch nicht, wenn sie dem Klang nach unsere Sprache sprechen (z. B. demokratischer Sozialismus oder gelenkte Demokratie). Da hat der Wolf des Totalitarismus nämlich lediglich Kreide gefressen. Dabei handelt es sich um Euphemismen, die etwas Negatives schön klingen lassen sollen. Es werden Begriffe genutzt, mit denen die Öffentlichkeit etwas Positives verbindet und deshalb mehr dazu neigt das einschränkende Beiwort zu überhören. Beim Erkennen der tatsächlichen Natur, der hier angeführten Beispiele der linken Polemik, wird schnell deutlich, dass es sich um Antagonismen handelt: demokratischer Sozialismus ist tatsächlich ein demokratischer Totalitarismus, und gelenkte Demokratie ist manipulierte Demokratie.  Dabei wird nun deutlich, dass die Übersetzung der linken Begriffe aus dem Idiotischen ins Menschliche widersinnig sind und sich damit als pure Demagogie enttarnen. 

Es ist auch klar, dass an diesen hier aufgeführten Beispielen der Wahlmanipulierung eine gewaltige Anzahl von Helfern benötigt wird. Man kann diese nicht alle bezahlen, dass macht man nur bei Schlüsselfiguren. Der größte Teil ist manipuliert, zum Beispiel, weil sie ohnehin nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind und von der Ideologie der Demagogen programmiert werden. Das sind dann diese Kretins, die unter demokratischer Sozialismus und gelenkte Demokratie ein Utopia und weltliches Paradies, die perfekte Welt erwarten. Gefangen in ihrem "Kretinismus" werden sie willig jede erkannte Gefahr ihres Utopias freiwillig und fanatisch bekämpfen. Für den Demagogen haben diese zwar lediglich den Stellenwert von Drohnen (sie sind entbehrlich), dennoch kann man sie gegen seine politischen Gegner nutzen, insbesondere durch das Weglassen von Informationen, die die Realität alterieren.

Die Demagogen arbeiten aber auch auf eine andere Weise, die insbesondere für Deutschland interessant ist, aufgrund der Ewigkeitsklausel im Grundgesetz, was uns zum bereits dimensionierten Faschisten Haldenwang zurückbringt. Wegen besagter Klausel kann man nämlich nicht einfach die Verfassung austauschen, weshalb man versucht den darin festgeschriebenen Grundsätzen, eines demokratischen Deutschlands, eine pervertierende Umdeutung zu verpassen. Haldenwang zum Beispiel attackierte die pluralistische Gesellschaftsordnung, die vom Grundgesetz garantiert wird, in einen neuen Sinn um. Die pluralistische Gesellschaftsordnung des Grundgesetzes hat nämlich einen politischen Bezug, der so etwas, wie den gegenwärtigen Zustand im Merkelreich verhindern soll: Staatsideologie, Einparteienstaat etc., und die Meinungsvielfalt sicherstellen soll. Haldenwang jedoch ignorierte den politischen Sinn der pluralistischen Gesellschaft und definierte diesen um, in einen reinen Ethnienbezug: Also, wer sagt, dass Deutschland das Land der Deutschen ist (und so drückt es das Grundgesetz sinngemäß auch aus), ist nun nach Haldenwang ein Verfassungsfeind, wenn er sich über den Import von Neandertalern erbost. Dies aber war nie die Aussage der Verfassung. Das ist ein Angriff auf die Verfassung, wie es ihn seit dem Deutscher Herbst nicht mehr gegeben hat, doch da er ohne Waffengewalt ausgeführt wurde, nimmt es der Germanschewiki selten wahr.

Mit seiner Banalisierung der pluralistischen Gesellschaft auf Rassenmerkmale, entpolitisierte Haldenwang das Konzept und ebnete damit den Weg zum von oben herab befohlenen Meinungsgulag, wie es für totalitäre Systeme arttypisch ist, egal ob Nazi oder KoziEs sind eben Demagogen die Rassendenken zur Durchsetzung ihrer machiavellistischen Ziele nutzen, ob sie sich nun Positiv oder Negativ dazu stellen, spielt keine Rolle, da es keine Menschenrassen gibt, sondern nur dumme Menschen, die davon sprechen.

Auf diese Weise wird in den ideologisierten Kretins die Gewissheit heranwachsen, Regierung und Verfassung zur Personalunion zu erklären, eben Totalitarismus. In diesem Zug wird die Verfassung banalisiert, ans Dünken der Regierung geknüpft, verwässert und letztlich als dekorierendes Beiwerk der von oben diktierten Meinung herabgestuft.

Man sehe sich nur mal den Zustand im modernen Prä- Faschismus an, wie der Staat nun gegen Nazis wettert, es wird der Moment kommen, da werden spätere Generationen annehmen, die Nazis waren liberale Demokraten, die für Meinungsfreiheit und freie Wahlen kämpften, natürlich mit dem Stigmata: Das ist ganz böse! Statt zu glauben, dass die Nazis den totalen Staat errichteten, so wie Merkel und Haldenwang.

Die Verfassung ist kein organisch wachsendes Gebilde, wie es die Demagogen meinen und kann deshalb nicht seine Natur verändern, es handelt sich um einen rechtlich bindenden Vertrag. Und die Aufgabe der Regierung, insbesondere die des obersten Verfassungshüters, ist es schon einmal überhaupt nicht, die Verfassung infrage zu stellen, sondern sie zu gewährleisten und ansonsten und davon abgesehen können sie ihre faschistische Schnauze halten.

Ähnliche Vorgänge können wir in der ganzen westlichen Welt beobachten, und es kommt auch immer aus demselben Lager abartigen evolutionären Abschaums. So haben in den USA vor Jahrzehnten die Gesetzgeber die Gleichberechtigung der Geschlechter festgelegt. Zu dieser Zeit wurde nicht in Abrede gestellt, dass die Geschlechter Mann und Frau meinen. Natürlich konnte man damals nicht erahnen, dass eines Tages Idioten von Dutzenden von Geschlechtern schwafeln und auf ihre Verfassungsrechte pochen. Es ist zwar richtig, dass eine Demokratie mit einem gewissen Prozentsatz an Schwachsinnigen fertig werden muss, doch gibt es keinen Grund Geisteskranke auch noch in ihrem Wahn zu unterstützen. Doch sehen wir sehr deutlich, dass diese Schwachsinnigen von Demagogen als Waffe der forcierten Degenerierung genutzt, organisiert und mobilisiert werden, um die Verfassung auszuhöhlen und zu einem leeren Gebilde zu machen.

Wie diese Totalitären jeder Farbe Denken ist das große Problem und es ist an der Zeit, das, trotz allen schönen Geredes, irgendwo auch in der Demokratie eine rote Linie gezogen wird, um diese gegenwärtigen Ambitionen parasitären Beamtentums zur Verblödung der Öffentlichkeit, Staatsokultismus und Untertanenmentalität zu beenden. Derartige Personen haben in Positionen der Macht nichts zu suchen und müssen entfernt werden, und wenn das im Guten nicht geht, dann müssen eben erfolgversprechendere Methoden zur Anwendung kommen, denn die sind an sich eine Bedrohung für die Demokratie in Deutschland. 

Beachten Sie, dass es wenig Sinn macht Totalitäre überzeugen zu wollen, denn für Rationalität, Fakten und Argumente sind die nicht zugänglich, in ihrer totalitären Weltsicht haben sie nämlich immer Recht und sind vom Schicksal auserwählt, um irgend eine höhere Aufgabe zu erfüllen. Und selbst wenn man sie auf frischer Tat mit den kleptomanischen Gichtgriffeln in der Masse erwischt, werden die niemals akzeptieren, dass sie Wahlfälschung begehen, in deren Paralleluniversum berichtigen sie lediglich die Meinung des irrenden Volkes. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!