Der antimarxistische Ostblog, für Patrioten die denken. Keine sozialistische Diktatur mehr auf deutschen Boden.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Venezuela: Vizepräsidentin wird stellvertretende Hure von Nicolas Maduro

Am Ende kommt die Wahrheit wohl doch ans Licht! Nicolas Maduro, der karibische Stalin, fand für seine Vizepräsidentin Delcy Eloína Rodríguez Gómez eine neue (horizontale) Position: Viceputa, zu Deutsch: Vizenutte.


Das Staatsfernsehen berichtete es, muss also stimmen, denn die Regierung belügt nie das Volk. 

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Türkische Lira auf Rekordtief: Ankara ruft zum Boykott französischer Waren auf

Drei Kriege bei einer gefährlichen Wirtschaftslage, die Türkei übernimmt sich trotz jüngster Erfolge in Libyen. Die türkische Lira erreichte einen historischen Tiefstand gegenüber dem US-Dollar, am Montag. Um 18:28 Uhr deutscher Zeit lag der Wechselkurs bei 8,08 Lira je Dollar.

Seit August ist der Fall der Lira chronisch und rückstoßfrei geworden: Sie hat 9 Wochen hintereinander an Wert verloren, was der Markt seit 1999 nie mehr gesehen hat.

Ausgelöst wurde der Niedergang durch geopolitische Spannungen, die der kranke Mann vom Bosporus selber heraufbeschwört. Was den aber nicht hinderte auch noch zum Boykott französischer Waren aufzurufen. 

Dem Protest aus Ankara schloss sich Pakistan an. Ober- und Unterhaus hat am Montag Resolutionen verabschiedet, in denen Frankreich wegen einer "systematischen" islamfeindlichen Kampagne im Gewand der Meinungsfreiheit verurteilt wurde. 

Der Regierungsvertreter und Opposition stimmte einstimmig für die beiden getrennten Resolutionen, in denen der jüngste Versuch "illegaler" und "islamfeindlicher" Neuveröffentlichungen von Mohammed-Karikaturen in Frankreich scharf verurteilt wurde.

Aber auch die bekannten Humanisten und Menschenrechtsexperten des Islamischen Staates im Iran nutzten die Chance (die Türkei strebt ein Bündnis islamischer Staaten an, die gegen Saudi-Arabien sind).

Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif sprach vom "opportunistischer Missbrauch der Meinungsfreiheit" und setzte seine Mimimi-Opferrolle mit "Muslime sind die Hauptopfer des Hasskults" fort.

Macron hat dem "islamistischen Separatismus" den Krieg erklärt, der einige muslimische Gemeinschaften in Frankreich übernimmt.

Doch das alles sollte man nicht so verbissen sehen. Macron wird seine Kreuzritter-Utensilien ganz schnell wieder auf dem Dachboden des Champs-Élysées-Palastes verstauen, wenn der Wahlkampf vorüber ist. Und der Osmanen-Sultan wird auch nicht zu der einen Milliarde € nein sagen, die im Rahmen von Green Deal in die türkische Wirtschaft fließen werden.

Ich verweise darauf, dass der Dardanellen-Häuptling, als er gestern zum Boykott französischer Produkte aufrief, auch von einer Krise des Islams sprach, und versprach Staat und Religion zu trennen, sowie die Finanzierung von Moscheen in Europa einzustellen. 

Erdogan der da bestimmt als Spezialist aus Erfahrung sprach nannte Macron "krank", der "seine Psyche überprüfen lassen muss", und zog den türkischen Botschafter aus Frankreich ab. Wobei er Unterstützung aus Deutschland und von diesem sozialistischen Gauner Bergoglio im Vatikan bekam. Ich sag es ja, da wird schon wieder ganz viel Theater aufgeführt.

Bedeutsamer dürften drohende US-Sanktionen gegen die Türkei zu bewerten sein. Doch aus irgendeinem bizarren Grund scheint dem kranken Mann die Verteidigung seiner russischen Waffenkäufe extrem wichtig zu sein.

Unterdessen kündigte Muhiddin Gülal, der staatliche Verwalter des beschlagnahmten Goldförderers Koza Altın, die Möglichkeit des Verkaufs zugunsten der Regierung, bzw. Verstaatlichung an. Die türkische Regierung spekuliert wohl auf eine Golddeckung der Lira.

Die türkischen Behörden beschlagnahmten Koza Altın und fast 1.000 andere Unternehmen nach einem gescheiterten Putschversuch im Jahr 2016. Die Regierung behauptete, dass die Unternehmen im Wert von über 10 Milliarden US-Dollar Personen gehörten, die mit dem islamistischen Prediger Fethullah Gülen verbunden sind, dem sie die Schuld an der Bekämpfung des Putsches geben.

Koza Altın gehörte dem ehemaligen türkischen Milliardär Hamdi Akın İpek, dem Vorsitzenden der Koza-İpek-Unternehmensgruppe, zu der auch Medienwerte gehörten. İpek lebt in Großbritannien. Die britischen Gerichte haben einen Antrag der Türkei abgelehnt, ihn zur Verhandlung auszuliefern.

Der Zusammenbruch der Lira ist das Ergebnis "jahrelanger geldpolitischer Fehler", sagt Victor Szabo, Vermögensverwalter bei Aberdeen Asset Management in London. Die türkische Zentralbank hielt die Rate unter der Inflation und weigerte sich, sie zu Beginn des Jahres 2020 anzuheben, als die Lira bereits rapide abwertete.

Nachdem die Regulierungsbehörde das Jahr mit einem Fremdwährungsvermögen von 74 Mrd. US-Dollar begonnen hatte, verfügte sie Anfang September nur noch über 44,9 Mrd. US-Dollar. Wenn wir die Reserven der Geschäftsbanken (44 Mrd. US-Dollar) von diesem Betrag abziehen, sind die Nettogoldreserven der Türkei praktisch Null.

Im September stufte die Agentur das zuvor Junk-Rating der Türkei auf B2 herab (das Niveau von Ruanda und Uganda) und warnte davor, dass das Land einer "massiven Zahlungsbilanzkrise" gegenüberstehen würde. Im August endete die türkische Wirtschaft mit einem Leistungsbilanzdefizit von 4,6 Mrd. US-Dollar. Für diesen Betrag überstieg der Währungsabfluss aus dem Land seinen Zufluss in Bezug auf wichtige Handels- und Finanzposten.

Ausländische Investoren haben seit Jahresbeginn türkische Vermögenswerte in Höhe von 13,3 Milliarden US-Dollar investiert, ein Rekordbetrag in 15 Jahren. Insbesondere natürlich auf dem Immobilienmarkt. Letzte Woche hat die türkische Zentralbank den Leitzins entgegen den Markterwartungen nicht angehoben und ihn bei 10,25 % pro Jahr gehalten, was "für den Markt sehr enttäuschend war“, sagt der Rabobank-Stratege Petr Matys. "Angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich Sanktionen und geopolitischer Spannungen ist der Weg des geringsten Widerstands für die Lira nach unten gerichtet", fügt er hinzu.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Montag, 26. Oktober 2020

Wagner-Group verlässt Libyen

Russische Söldner der Wagner-Group verlassen Hals über Kopf Libyen. In seinem Feldzug gegen das Osmanische Reich scheint Moskalzar Wladimir Putin sich Nikolaus I. zum Vorbild zu nehmen. 

Die Russischen Söldner unterstützten die Armee von Marschall Khalifa Haftar, der seit mehr als drei Jahren einen Krieg um Ölressourcen mit der von den Vereinten Nationen anerkannten Regierung des Nationalen Abkommens (PNC) in Tripolis führt. Nach dem Fiasko vergangene Woche, um Tripolis, und trotz der französischen Hilfe scheinen die Russen sich vom libyschen Abenteuer zu verabschieden.

Hunderte von Söldnern, die zusammen mit militärischer Ausrüstung und Beratern nach Libyen geschickt wurden, verließen die Frontlinie im Westen des Landes in Richtung der Stadt Bani Walid, von wo aus sie in einer unbekannten Richtung auf dem Luftweg gebracht wurden.

Drei An-32-Frachtflugzeuge landeten am Flughafen Bani Walida, um etwa 1.500 russische Söldner abzuholen. Der Bürgermeister von Salem Alaivan teilte Anadolu mit, dass die Flugzeuge die Russen außer Landes gebracht hätten.

Am Montag, dem 18. Mai, gelang es den Regierungstruppen, den Al-Watya-Luftwaffenstützpunkt von Haftar zurückzuerobern, den die LNA seit 2014 unter Kontrolle hatte. Unter den Trophäen befand sich das in Russland hergestellte Flugabwehr-Raketensystem (SAM) Pantsir, das vermutlich über die VAE nach Libyen gelangte.

Der vorherige große Sieg für die Regierungstruppen kam Mitte April, als es ihnen gelang, die Kontrolle über die Küste im Westen Libyens von Misrata bis zur Grenze zu Tunesien zu erlangen.

Seit Dezember begann die Türkei, Tripolis militärisch zu unterstützen, nachdem sie sowohl die reguläre Armee als auch die Kämpfer der syrischen Opposition in das Land versetzt hatte. Ende November haben die Türkei und Libyen ein Abkommen über militärisch-technische Zusammenarbeit unterzeichnet.

An der verlorenen Basis von El-Vatya "wurde die Westfront von Haftars Streitkräften in der Nähe von Tripolis gehalten, Hubschrauber und Drohnen flogen davon", sagte der Experte des russischen Rates für internationale Angelegenheiten, Kirill Semyonov, gegenüber Kommersant: "Jetzt hat Haftar die Kontrolle über den Westen Libyens und die Fähigkeit, abzuschneiden, fast vollständig verloren." Die Blockade von Tripolis ist jetzt unmöglich umzusetzen.

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Donnerstag, 22. Oktober 2020

Türkei strebte nach Atomwaffen

Das hat gerade noch gefehlt! Der Türkei wurde zu Unrecht das Recht auf eigene Atomwaffen verweigert, sagte Präsident Recep Erdogan am Mittwoch in einer Rede vor Mitgliedern der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung.

"Uns wird gesagt, dass wir keine Raketen mit Atomsprengköpfen haben können, obwohl einige sie haben. Meiner Meinung nach ist dies inakzeptabel“, zitiert AhvalNews Erdogan, dessen Rede im nationalen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

"Ich akzeptiere das nicht. Die USA und Russland haben (Atomraketen). Jedes Industrieland hat sie", betonte Erdogan.

Er machte deutlich, dass er das gleiche Maß an Sicherheit und Schutz erreichen möchte, das Israel seiner Meinung nach besitzt.

"Wir haben Israel in der Nähe, fast Nachbarn. Sie erschrecken (andere Länder), die (Atomwaffen) haben. Und niemand kann sie berühren“, so Erdogan.

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Dienstag, 20. Oktober 2020

Russische Auslandsverschuldung instabil auf Rekordniveau

Die Stabilität der russischen Auslandsverschuldung brach in vier Jahren auf einem Rekordniveau zusammen. Ich hatte noch kürzlich hervorgehoben, dass "Exerten" in den deutschen "seriösen" Medien, den Moskalzaren für seine diesbezügliche Politik loben und dabei die dicksten Lügen auftischen.

Die Indikatoren für die Tragfähigkeit der Auslandsverschuldung der russischen Wirtschaft gingen 2020 angesichts des Einbruchs der Öl- und Gaspreise spürbar zurück.

Obwohl die Gesamtlast der Auslandsverschuldung seit Jahresbeginn um 30 Mrd. US-Dollar auf 461 Mrd. US-Dollar zum 1. Oktober gesunken ist, handelt es sich dabei um einen statistischen Trick, der ausgenutzt wird die Öffentlichkeit über das "Wirtschaftswunderland" Rotzland zu belügen. Der Abzug von ausländischen Kapital und der Rekordabzug aus russischen Aktien macht es für den Kreml viel schwieriger Auslandsschulden zu bedienen. 

Ab dem 1. Juli "fraßen" die Zahlungen für Auslandskredite 28 % aller Deviseneinnahmen in Russland, teilte die Zentralbank in einer operativen Bewertung am gestrigen Montag mit.

Im Vergleich zum März vor der Krise stieg dieser Indikator um 5 Prozentpunkte oder ein Rekord seit 2016, und sein aktueller Wert hat die kritische Schwelle des Internationalen Währungsfonds überschritten.

Nach der IWF-Methodik signalisiert ein Wert über 25 % ein "hohes Risiko" für die Tragfähigkeit der Auslandsverschuldung, die Zentralbanknoten.

Andere vom Fonds verwendete Kennzahlen haben sich ebenfalls verschlechtert. Das Verhältnis der Auslandsverschuldung zum BIP stieg von 27 % auf 30 % (maximal in 2 Jahren) und zu den Exporteinnahmen von 97 % auf 112 %. Mit anderen Worten, die russische Wirtschaft schuldet mehr als sie durch den Verkauf von Waren im Ausland verdient.

Diese Indikatoren bleiben jedoch gemäß den Standards des Fonds in der Zone "geringes Risiko". Hat jedoch dennoch nichts mit einer lobenswerten Wirtschaftspolitik zu tun und ist weit entfernt von einem Wirtschaftswunder.

Die Sicherheit der Schuldenzahlungen durch die Reserven der Zentralbank ging von 515 % auf 469 % zurück, liegt jedoch weiterhin nahe an den Rekordwerten für Russland: Anfang 2014 deckten die Reserven 214 % der jährlichen Zahlungen ab und im Jahr 2018 etwa 300 %. Die Auslandsverschuldung der Russischen Föderation erreichte im Sommer 2014 ein Rekordniveau (733 Milliarden US-Dollar). Sechs Jahre lang waren die Banken gezwungen, Schulden in Höhe von 130 Milliarden US-Dollar zurückzuzahlen, was ihre Gesamtgröße auf das Minimum seit 2006 reduzierte, 71 Milliarden US-Dollar zum 1. Juli.

Im Winter 2019 stabilisierte sich die Unternehmensverschuldung bei rund 310 Milliarden US-Dollar. Danach begann sie wieder zu wachsen und erreichte zu Beginn der Krise 330 Milliarden US-Dollar.

De facto haben sich die Kapitalmärkte wieder für das große Geschäft geöffnet: Der Refinanzierungsgrad der Unternehmensschulden erreichte 104 %, sagt Sergey Pukhov, ein führender Experte im HSE Development Center.

Nach Angaben der Zentralbank ging die Auslandsverschuldung Russlands von Januar bis Dezember um 30 Mrd. US.Dollar zurück, einschließlich 20 Mrd. US-Dollar im dritten Quartal. Bei diesem Betrag handelt es sich jedoch keineswegs nur um die tatsächlich geleistete Zahlung an Gläubiger, sondern um Neubewertung der Schulden aufgrund der Abwertung des Rubels.

Zum Beispiel sanken die Unternehmensschulden von Juli bis September um 17 Milliarden US-Dollar, von denen nur 11 Milliarden US-Dollar tatsächlich an die Gläubiger zurückgegeben wurden, und 7 Milliarden US-Dollar wurden durch den Zusammenbruch des Wechselkurses statistisch in Luft aufgelöst, sagt Dmitry Dolgin, Chefökonom für Russland und die GUS bei ING. Etwa die Hälfte aller Auslandsschulden entfällt auf russische Rubel. Dementsprechend entwertet ein Sprung in Dollar und Euro diese Investitionen in Hartwährung.

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

China kündigt Erholung der Wirtschaft an, nachdem es Gelddruckerei auf Turbo schaltet

Chinas Druckmaschine arbeitet weiterhin im Turbomodus und steckt 30 Billionen Yuan (CNY) in die Wirtschaft, das sind stolze 3,81 Billionen €.

Die chinesische Wirtschaft hat sich erfolgreich vom Zusammenbruch der Frühjahrspandemie erholt, sagte Liu Aihua, Sprecherin des staatlichen Statistikamtes der Volksrepublik China, am gestrigen Montag und kommentierte die Daten des dritten Quartals. Sie erklärte, dass sich Chinas BIP-Wachstum von 3,2 % im Vorquartal auf 4,9 % und das Wachstum der Industrieproduktion von 0,4 % auf 1,2 % beschleunigte. 

Zum ersten Mal seit Beginn der Krise setzte sich das Investitionswachstum fort (+ 0,8 % gegenüber dem Vorjahr) und die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück: Sie betrug 5,4 % gegenüber 5,6 % im zweiten Quartal. Der Einzelhandelsumsatz blieb im Quartal im Minus (-7,2 %), aber die monatlichen Daten für September haben bereits ein Wachstum von 3,3 % gezeigt.

Das hört sich gut an, doch wie Josef Goebbels bereits anerkannte:
"Ich vertraue nur den Statistiken, die ich selber gefälscht habe."

Es kommt mir manchmal vor, dass die Öffentlichkeit unter irgendeinem Fluch oder Drogen steht, bezüglich deutscher Politiker bin ich mir sogar sicher, dass dies so ist, die so tun, als haben wir es bei China mit einem ganz normalen und seriösen Staat zu tun. Nein, das haben wir nicht! Es ist ein extrem kriminelles Regime und es liegt, in der Natur dieser zu lügen. Den offiziellen Angaben der chinesischen Regierung über ihre Wirtschaft darf man schon lange nicht mehr vertrauen.

Genauso wie in Russland gibt es eine gigantische Kreditfrage in der Wirtschaft, das könnte zwar als positiv gewertet werden, doch nur wenn die Auftragsbücher voll sind. Das ist nicht der Fall, die Kreditnachfrage begründet sich hauptsächlich, um die Wirtschaftsflaute zu überstehen. 

Im September gab das Land 1,5 Billionen Yuan (190 Mrd. €) an neuen Krediten aus, aber die Schattenbankgeschäfte stieg viel Stärker um 3,5 Billionen Yuan (440 Mrd. €). Da handelt es sich um Kredite, die unter seriösen Bedingungen nie abgeschlossen werden, das ist genauso wie in Russland der Fall aber bestimmt kein positives Signal aus der Wirtschaft.

Das Gesamtvolumen der Kreditfinanzierung in der Wirtschaft erreichte einen neuen Rekord von 280 Billionen Yuan (35,56 Billionen €). Seit Jahresbeginn hat die Wirtschaft von China zusätzliche Geldspritzen in Höhe von 29,6 Billionen Yuan (3,76 Billionen €) erhalten - ein Betrag, der einem Viertel des chinesischen BIP entspricht.

Die Gesamtverschuldung der Wirtschaft hat einen historischen Rekord erreicht und ist nun 300 % höher als die Wirtschaftsleistung.

Der Kreditimpuls der chinesischen Wirtschaft stützt die Welt und die Märkte, sagt Frederic Neumann, Leiter der Asienforschung bei HSBC: Chinesische Unternehmen erhöhen ihre Verschuldung, indem sie Rohstoffe kaufen und Nachfrage erzeugen. Das stimmt jedoch nur für einige Sektoren. Insgesamt gesehen geht die Produktion für das Ausland zurück. Was gegenwertig noch die Wirtschaftsbilanz schönt, sind die Staatsaufträge der Regierung, die aber größtenteils als Kriegsvorbereitende Maßnahme zu bewerten sind. Allein ein Viertel der von der Zentralbank bereitgestellten Gelder fließen in den Immobilienmarkt, nicht in den Export und natürlich baut sich da eine gigantische Immobilienblase auf.

Die Geldmenge wächst zweistellig in China, was sich in keiner Weise im Yuan widerspiegelt, der weiter zunimmt und zum ersten Mal seit 2018 mehr als 6,7 Yuan pro Dollar kostet. Das bedeutet, dass chinesische Waren teurer werden. Außerdem liegt der Zuwachs des Yuan keineswegs am stärker werden der chinesischen Wirtschaft, sondern daran, dass der Dollar billiger wurde und das freut den Export Made in USA. Es gilt also zu bedenken, dass der Zuwachs an Geldmenge in China auf spekulativen Kapital beruht und das ist kein Zeichen für eine sichere Situation.

Der Kredit-Doping der chinesischen Zentralbank hat zwar kurzfristig einen positiven Effekt, aber keinen dauerhaften und das ist es eben, was Ihnen auf Spekulation orientierte Ökonomen nicht sagen, weil so etwas wie Sicherheit und Wertschaffung völlig fremd ist. Des Weiteren wird der Effekt bei jeder Anwendung des Doppings weniger Auswirkung zeigen und irgendwann sogar eine Hyperinflation anheizen. Das ist es, was sich hinter dem verbirgt, dass einige Ihnen gerade als chinesisches Wirtschaftswunder zu verkaufen suchen. Das haben schon die Jakobiner in Frankreich gemacht, ist ein uralter Trick und sollte daher bekannt sein. Sollte man zumindest bei "Experten" davon ausgehen. Den Verantwortlichen in der chinesischen Regierung ist das jedenfalls vollkommen klar, doch das nutzen die um die Privatleute letztlich zu enteignen. Logisch sollte man sein Geld aus China abziehen und im Ausland in Sicherheit bringen. Aber machen Sie das einem mal klar, der auf gigantische Gewinne in kurzer Zeit spekuliert. Die sagen Ihnen alle, dass sie die besten Koryphäen auf den chinesischen Markt sind und jede Katastrophe erkennen würden, um das Geld rechtzeitig abzuziehen. Um das zu garantieren, müsste man allerdings Zugriff auf richtige Wirtschaftsdaten haben, was wie gesagt in China nicht der Fall ist.

Wenn die chinesische Verschuldung bis 2008 nur geringfügig schneller als das BIP wuchs, hat sich diese Diskrepanz im letzten Jahrzehnt mehr als verdreifacht. Seit 2007 ist die Verschuldung um 25 Billionen US-Dollar gestiegen, während die Wirtschaft nur um 7,6 Billionen US-Dollar gewachsen ist. Mit anderen Worten, für jeden Dollar neuer Schulden in China werden nur 33 Cent an Gegenwert geschaffen und die Währung wird "verwässert". Diese Kluft wächst immer schneller und das ist alarmierend.

Nehmen wir allein die offiziellen Daten als Grundlage und geben damit ein geschöntes Bild der Situation wieder, so müssen bereits jetzt etwa 20 % des chinesischen BIP verwendet werden, um akkumulierte Schulden zu bedienen. Da muss man nun sehen, dass "Dank" des China-Virus gerade die Verschuldung auf globalen Maßstab vorangetrieben wird. Allerdings eben auch in China und da schließt sich der Teufelskreis, dem man durch einen Krieg letztlich versucht zu entkommen.

Jeder neue Kreditimpuls, den die Weltwirtschaft von China erhält ist Augenwischerei, er ist jedes Mal schwächer als die vorherigen, und dieser wird keine Ausnahme sein.

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Montag, 19. Oktober 2020

Kreml schmeißt Gelddruckmaschine an, um Aeroflot zu retten

Die russische staatliche Fluggesellschaft verursacht 600 Mio. Rubel (6,57 Mio. €) Schulden am Tag. Die Druckmaschine der Zentralbank, die ohnehin schon am Laufen war um den Staatshaushalt zu "retten", der ein Loch von einer Billion Rubel aufweist, läuft heiβ. Und weil die da im Kreml alle ganz viel von Ökonomie verstehen, haben die sich gesagt, dann stoßen wir ein wenig mehr aus von unserem Spielgeld und retten Aeroflot.

Um das Unternehmen aus dem Schuldenloch herauszuholen, wurde der Mechanismus der zusätzlichen Ausgabe von Aktien gewählt. Vom 9. bis 26. Oktober wird Aeroflot mehr als eine Milliarde neuer Wertpapiere platzieren, um 80 Milliarden Rubel aufzubringen.

Privatinvestoren zeigten wenig Interesse, woran könnte das bloß liegen? Also kauft bisher der Kreml 75 % der Anteile seiner eigenen Firma. 😂 21 Milliarden Rubel wurden von VTB Capital investiert. Geleitet wird diese Investment Bank von Yuri Alekseevich Soloviev, der dem inneren Kreis von Wladimir Putin angehört. Das Geldinstitut für strategische und geopolitische Investitionen des Kreml wurde 2008 mit Bankern der Deutschen Bank gegründet. Ein bestimmter nicht genannter Betrag wurde vom russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) erworben. Wie der Pressedienst des RDIF am 9. Oktober berichtete, waren seine Partner "die führenden Staatsfonds des Nahen Ostens". RDIF wurde unter der Federführung von Dimiti Medwedew und Wladimir Putin gegründet, mit einer Kapitalspanne von 10 Mrd. US-Dollar. Es gibt zahlreiche strategische Partnerschaften mit Kreditinstiuten in den Golfstaaten und Europa. Darunter: Caisse des Dépôts International (CDC International), die sich teilweise im Besitz der französischen Regierung befindet.

Der größte Teil des Volumens (40,9 Milliarden Rubel) ging direkt an den Kreml. Nach Angaben des Finanzministeriums wurden für die Transaktion Mittel aus dem Nationalen Wohlfahrtsfonds (NWF) verwendet. Sie werden es erraten haben: Der Steuersklave zahlt das.

Durch die Verbindung von NWF mit der Rettung von Aeroflot haben die Behörden einen alten Trick mit Geldemissionen umgesetzt, der dazu beigetragen hat, das Budget nach der Krise von 2014 zu verbessern.

Das NWF-Geld wird in Fremdwährung aufbewahrt, und das Finanzministerium kaufte Aeroflot-Aktien für Rubel. Weder das Finanzministerium noch die Zentralbank kündigten die Umrechnung von Dollar und Euro auf dem Markt an. Dementsprechend erfolgte die Transaktion über eine interne Verkabelung bei der Zentralbank: Das Finanzministerium verkaufte der Zentralbank die Währung, und die Zentralbank gab Rubel in der erforderlichen Höhe zum Wechselkurs aus.

Gleichzeitig blieb die Währung des Fonds im Eigentum des Staates und als Teil der Gold- und Devisenreserven und wechselte nur den formellen Eigentümer - vom Finanzministerium zur Zentralbank. Also wie so oft, man wirtschaftet von seiner eigenen Tasche in die andere. 

Transaktionen mit dem Reservefonds wurden ebenfalls in den Jahren 2015-16 durchgeführt. "Der Fonds wird auf den Konten der Zentralbank in Fremdwährung geführt und an die Zentralbank verkauft. Die Zentralbank druckt Geld für den Kauf, es gibt eine Emissionsfinanzierung", beschrieb der damalige Chef der russischen Zentralbank und jetzt Vorsitzender der Rechnungskammer, Alexey Kudrin, das Prinzip.

Jetzt steht die Zentralbank vor der Wahl: entweder dieses Geld im System zu belassen (und dabei einfach mehrere zehn Milliarden Rubel zu drucken) oder die erhaltene Währung auf dem Markt zu verkaufen und damit Rubel-Liquidität abzuziehen, sagt Viktor Tunev, Investment Director der Agidel Management Company.

"Die zweite Option kann zu einer Stärkung des Rubels führen und wirkt sich erheblich auf die Finanzlage von Aeroflot aus", stellt er fest. Schließlich gibt es noch eine dritte Möglichkeit: den Verkauf von Währungen auf bessere Zeiten zu verschieben.

Obwohl die Benchmark für die Platzierung von 80 Rubel im September auf 60 Rubel pro Aktie fiel, zeigte der (echte) Privatsektor kein Interesse an Aeroflot.

Eine zusätzliche Ausgabe von 80 Milliarden Rubel (880 Mio. €) zu einem Preis von 60 Rubel (0,66 €) erhöht die Anzahl der Aktien von 1.110.616.299 auf 2.443.949.632. "Der Preis einer Aktie wird also ungefähr 38 Rubel betragen, was deutlich unter den aktuellen Notierungen liegt.", weist auf Dmitriev hin. Also wenn deutsche Hilfsrussen noch ganz schnell dem Moskalzaren helfen wollen, Aktien von Aeroflot wären für 0,66 € gerade das absolute Schnäppchen, und werden auf 43 Cent Purzel, aber das ist Euch der geniale Führer aller Steppen-Tartaren gewiss wert.

Laut Tunev wird es in diesem Spiel einen einzigen ganz klaren Gewinner geben, nämlich der Kreml.

Den jetzigen Aktionären wurde der Platzierungspreis erst nach dem Ende der Angebotsannahme mitgeteilt und hatten daher keine Gelegenheit, ihre Aktien vorher abzustoßen. Tja, so läuft das, wenn man mit dem Kreml-Geschäfte macht. Infolge wird sich die Anzahl der Aeroflot-Aktien um das 2,2-fache erhöhen, was bedeutet, dass das Kapital der bestehenden privaten Aktionäre verwässert wird und das zu Preisen, die 1,3-mal niedriger sind als der durchschnittliche Aktienkurs während Corona, fügt Tunev hinzu.

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Kreml bezahlt Schulden Weißrusslands bei Russland

Mein lieber Schwan, ist das eine Trallala-Wirtschaft! Im letzten Moment gelang es der Regierung in Minsk die Schulden für Erdgas aus Russland zu bezahlen, dass wurde am vergangenen Freitag vermeldet vom Energieministerium.

"Die Zahlungen für das von Januar bis September gelieferte Erdgas wurden vollständig geleistet", sagte ein Sprecher des Pressedienstes der Abteilung gegenüber Interfax.

Nur wenige Stunden zuvor hatte das weißrussische Finanzministerium mitgeteilt, dass ihnen 500 Mio. US-Dollar als Kredit überwiesen wurden. Das Geld stammt aus dem Eurasischen Fonds für Stabilisierung und Entwicklung (EFSD).

Der EFSD besteht zu 90 % aus Geld, dass der Kreml zur Verfügung stellt, "gut gewirtschaftet" natürlich, durch Abzocke beim Steuersklaven, der der eigentliche großzügige Sponsor von Weißrussland ist.

Der frühere Finanzminister Anton Siluanov teilte mit, dass mit diesem Geld die Gasversorgung von Gazprom vollständig bezahlt wird. Das ist eine Wahnsinnsökonomie. Weißrussland hat Schulden, und bekommt von seinem Gläubiger einen Kredit, um seine Schulden zu bezahlen - weil die nämlich Bankrott sind, da sie seit Ewigkeiten nur eine negative Handelsbilanz haben. Bezahlt wurde da allerdings nichts, sondern nur das Loch in einer Tasche zugestopft, um in eine andere ein Loch hineinzuschneiden. Der reine Wahnsinn! Im "Game of Thrones" von Putin hält sich der Kreml für die Goldene Bank.

Selbstverständlich wird das Geld zuerst eine lange Kette durchlaufen und dabei weitere Kosten verursachen: Aus den Konten des belarussischen Finanzministeriums wird es proportional zum Volumen der Gasversorgung zwischen den Gasversorgungsunternehmen umverteilt.

Darüber hinaus werden Gasversorgungsunternehmen die Mittel an eine Tochtergesellschaft von Gazprom, OJSC Gazprom transgaz Belarus, weiterleiten, die die endgültige Abrechnung mit dem russischen Lieferanten durchführen wird.

Anfang August erkannte Weißrussland seine Schulden gegenüber Gazprom nicht an, aber die Situation änderte sich nach den Präsidentschaftswahlen, die das Land in Massenproteste stürzten und Alexander Lukaschenko zwangen, sich an den Kreml zu wenden, um Hilfe zu erhalten.

Insgesamt sicherte der Kreml Minsk 1,5 Milliarden US-Dollar zu, Ideen zum zurückzahlen sind allerdings rar. Zusätzlich zur EFSD-Tranche wird ein zwischenstaatliches Darlehen in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar vergeben. Die Hälfte des Betrags wird in diesem Jahr kommen, der Rest im nächsten Jahr.

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Rosneft nimmt Kredit von 800 Mrd. Rubel auf

Russlands größter Staatskonzern Rosneft hat die Bedingungen des Anleiheprogramms der Serie 003P für bis zu 800 Mrd. Rubel (8,76 Mrd. €) genehmigt, teilte der Pressedienst des Unternehmens am Freitag mit.

Im Rahmen des unbefristeten Programms können Anleihen bis zu 10 Jahre in Rubel oder anderen Währungen platziert werden.

Dieses neue Programm für Rubelanleihen zielt allerdings nicht auf eine Erweiterung der Geschäftsaktivitäten ab, sondern soll lediglich den normalen Ablauf der Standardaktivitäten garantieren. Das ist äußerst bizarre, allerdings bereits das dritte Anleihenprogramm des Unternehmens. Das erste, die im Dezember 2016 von der Moskauer Börse in Höhe von 1,071 Billionen Rubel (11,73 Mrd. €) registriert wurde, wurde vollständig umgesetzt.

Rosneft hat erstmalig keine Gewinne erwirtschaftet.

Im Rahmen des zweiten Programms, das im November 2017 in Höhe von 1,3 Billionen Rubel (14,24 Mrd. €) registriert wurde, wurden Wertpapiere für 795 Milliarden Rubel (8,71 Mrd. €) platziert.

Derzeit gibt es 44 Emissionen von börsengehandelten Rosneft-Anleihen für 2 Billionen 966 Milliarden Rubel (32,48 Mrd. €) und 7 Emissionen von klassischen Anleihen für 90 Milliarden Rubel (990 Mio. €).

Die Gesamtverschuldung von Rosneft belief sich laut IFRS-Bericht zum 30. Juni auf 4,255 Billionen Rubel (46,6 Mrd. €). Davon entfallen etwa die Hälfte (2,121 Billionen) fällt auf die Schulden in Rubel.

Die Fremdwährungsschulden des Unternehmens lauten hauptsächlich auf US-Dollar: 25,7 Mrd. US-Dollar und 4,3 Mrd. €.

Im zweiten Quartal erhöhte Rosneft seine Schulden um 193 Milliarden Rubel und 0,8 Milliarden Dollar.

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Freitag, 16. Oktober 2020

Russischer Außenminister bestreitet, dass die Türkei ein strategischer Partner ist

Russland hat und wird die Türkei nicht als strategischen Verbündeten betrachtet, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit russischen Medien.

Verwunderlich, noch im Juli 2019 war es Lawrows Chef, der Moskalzar Wladimir Putin höchst selbst, der auf viele Energieprojekte verwies, die Russland und die Türkei miteinander haben, Besonders hervorgehoben wurde der Bau des Kernkraftwerkes Akkuyu und die Gaspipeline Turkish Stream, sowie "koordinierte Bemühungen" um internationale Stabilität. Wo immer das auch sein mag.

"Mit unserem Nachbarn Türkei hat die Partnerschaft ein strategisches Niveau erreicht. Wir stehen in ständigem Kontakt mit Präsident Recep Tayyip Erdogan", sagte Putin.

Doch davon will Lawrow nun nichts wissen und verdrängt Putins Worte. Nun bezeichnete er die Anwesenheit türkischer Truppen in Syrien als illegitim, wo Putin eine Zusammenarbeit sah.

"Wir haben die Türkei nie als unseren strategischen Verbündeten benannt, sie ist ein sehr enger Partner. In vielen Bereichen ist diese Partnerschaft strategischer Natur, und tatsächlich arbeiten wir in Syrien zusammen und versuchen, zur Lösung der Libyenkrise beizutragen. Die Türkei versucht auch, ihre Interessen in dieser Region zu fördern", widerspricht sich der russische Außenminister selbst, in der Qualifikation des Status um Syrien.

Die Partnerschaft zwischen der Türkei, Russland und dem Iran spielt eine wichtige Rolle in der syrischen Siedlung, da sie die von Terroristen regierten Gebiete reduzieren konnte. Moskau stimmt jedoch nicht mit der Position über die Möglichkeit einer militärischen Lösung des Konflikts in Berg-Karabach überein, die von türkischen Beamten geäußert wurde.

"Wir verteidigen nach wie vor unseren Standpunkt, dass eine friedliche Beilegung nicht nur möglich ist, sondern nur eine nachhaltige Lösung für dieses Problem darstellt, da alles andere den Konflikt in einem etwas verhaltenen Zustand belässt. Wenn es sowieso keine langfristige politische Einigung gibt, werden die Entscheidungen, die mit militärischen Mitteln getroffen wurden, eines Tages ihre Ungewissheit beweisen, und es wird sowieso Feindseligkeiten geben“, erklärte der Außenminister.

Moskau hat bereits in der Frage um die Umwandlung der Hagia Sofia in eine Moschee den Schwanz eingekniffen und zu einer inner-türkischen Angelegenheit erklärt, obwohl die Hagia Sofia und Konstantinopel in der Ideologie der russischen Hegemonie über Europa von grundsätzlicher Bedeutung sind. 

In der Frage um die besetzte Krim stellt sich die Türkei aggressiv gegen Russland, verfolgen dort jedoch insgeheim eigene expansive Pläne. Im Kaukasus will die Türkei das Aserbaidschanische Gas und Russland scheut sich vor der martialischen Positionierung Ankaras. 

Erstaunlich das Moskau zu einer kriegerischen Sprache, gegen ein "verschwultes Europa" fähig ist und die NATO in 60 Stunden besiegen kann, aber auffallend kleine Brötchen backt, wenn es auf richtiges Militär stößt. Selbst das Atomwaffenarsenal, mit dem Moskau Europa droht, lässt die Türkei scheinbar kalt.

Die Türkei bemühen sich gerade um ein Bündnis mit Anti-Saudi-Arabischen Staaten, in diesem möchten sie auch gern den Iran. Doch die Außenpolitik Ankaras ist insgesamt als äußerst gewagt zu betrachten und könnte sich schnell in eine Gegenteilige Position umwandeln. Inwiefern Ankara seine hochtrabenden Ambitionen zu zügeln weiß, bleibt fraglich. 

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Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.