Der antimarxistische Ostblog, für Patrioten die denken. Keine sozialistische Diktatur mehr auf deutschen Boden.

Freitag, 4. Dezember 2020

Gazprom bot Deutschland ein Wasserstoff-Megaprojekt an

Im Oktober diesen Jahres hatte ich es angekündigt, dass Nord Stream 2 in die Wasserstoffversorgung Europas integriert werden soll. Nach der Idee des Kremls sollte das traditionelle Erdgas (Methan), das Moskau seit der Sowjetzeit nach Europa pumpt, durch Wasserstoff ersetzt werden, für den die Pipelines Nord Stream und Nord Stream 2 künftig wieder aufgebaut werden können.

Gazprom hat dem Merkel-Regime vor wenigen Tagen vorgeschlagen, im Norden des Landes eine große Anlage zur Herstellung von kohlenstoffarmem Wasserstoff zu errichten. Das berichtete Alexander Ishkov, stellvertretender Leiter der Abteilung für Gastransport, unterirdische Lagerung und Nutzung von Gazprom, auf dem russisch-deutschen Rohstoffforum.

Die grüne Anlage soll sich direkt am Austrittspunkt der Nord Stream-Leitung (Mukran, Insel Rügen) befinden. Strom aus erneuerbaren Energiequellen kann für die grüne Produktion verwendet werden, sagte Ishkov.

"Der CO²-Abdruck wird 1,2 bis 1,6 kg CO² pro Kilogramm Wasserstoff betragen, was fast dreimal weniger ist als das Kriterium für kohlenstoffarmen Wasserstoff in der Europäischen Union", betonte er zur Freude der deutschen Grünen.

Laut Ishkov hat Gazprom bereits beschlossen, eine spezialisierte Organisation zu gründen, die für die Umsetzung innovativer Pilotprojekte in Deutschland im Bereich der Wasserstoff-Energie verantwortlich zeigt.

Gazprom Hydrogen wird Technologien für die kohlenstoffarme Produktion, Speicherung, den Transport und die Verwendung von Methan-Wasserstoff-Gemischen aus Wasserstoff entwickeln sowie Lösungen für den Verkauf von Wasserstoff- und Methan-Wasserstoff-Gemischen im Ausland entwickeln.

Gemäß der Anfang Juli vorgelegten Strategie der Europäischen Kommission soll Wasserstoff bis 2030 ein integraler Bestandteil des EU-Energiesystems werden. Russland möchte den Markt gern kontrollieren. 

Moskau betonte bereits, dass das Merkel-Regime der Hauptabnehmer werden muss, um Europa zu kontrollieren. "Deutschland, unser langjähriger Partner, sollte einer unserer Hauptpartner bei der Entwicklung von Wasserstofftechnologien werden", sagte Pavel Zavalny, Vorsitzender des Energieausschusses der Staatsduma, auf demselben Forum.

Rusal ist bereit, sich dem Projekt anzuschließen, sagte der Vertreter des Unternehmens, Vyacheslav Solomin. "Unser Unternehmen arbeitet an der Entwicklung von Wasserstofftransporttanks. Wir haben Prototypen für eine LNG-Flasche und ein Designprojekt für den Transport von Wasserstoff", sagte er und fügte hinzu, dass wir über den Transport von den Hubs zum Endverbraucher sprechen.

"Grüner" Wasserstoff wird durch Elektrolyse von Wasser unter Verwendung erneuerbarer Energiequellen erzeugt, dies ist jedoch erheblich teurer. Die Hauptkosten belaufen sich auf 20 bis 55 USD pro Million britischer thermischer Einheiten, während die Spotpreise für traditionelles Erdgas in Europa bei etwa 4,8 US-Dollar und in den USA bei unter 3 US-Dollar liegen. Es ist allerdings erstaunlich, wie weit die deutschen Grünen bei ihrer Energiewende im Voraus dachten und hier nun zum Steigbügelhalter des Kremls werden. Es macht sich eben bezahlt, dass Joschka Fischer mit Gerhard Schröder in den Moskauer-Energieklub wechselte.

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

RuSSland: Mit Zensur für Medienfreiheit

Die russische Diktatur beweist wieder einmal seinen abartigen Sinn für Humor. Eine Gesetzesvorlage zur Sperrung ausländischer Internetplattformen, z. B. YouTube, Facebook und Twitter ist zwar eine erzwungene Maßnahme, garantiert aber die russische Gesetzgebung zum Verbot der Medienzensur. Das ist wirklich ein harter Tobak, der schwer zu verdauen ist, dennoch war es das, was am Mittwoch Ekaterina Larina, Direktorin des Ministeriums für Staatspolitik im Bereich der Massenmedien des Ministeriums für digitale Industrie, bekannt gab.

Russland, in dem es hin und wieder vorkommt, dass regierungskritische Journalisten "Selbstmord" begehen, in dem sie aus Parterrefenstern in den Tod stürzen, sieht Larina zufolge ungefähr so aus: 

"Unsere Gesetzgebung zu Massenmedien ist ohne Übertreibung die harmonischste und liberalste im Vergleich zu verschiedenen internationalen Praktiken. Wir haben die Rechte der Medien garantiert, die Medienfreiheit ist garantiert, die Zensur ist verfassungsrechtlich verboten.“

Interessant ist, dass die Schikanen und willkürlichen Zensuren, die Youtube, Facebook und Twitter praktizieren, nun einem der totalitärsten Staaten der Gegenwart dazu dienen, diese zu verbieten. Aus diesem Blickwinkel gelingt es dem Kreml, sich als Vorkämpfer der Medienfreiheit zu installieren. 

In der Begründung des neuen Gesetzes wird klargestellt, dass eine Reihe russischer Staatsmedien, darunter Russia Today, RIA Novosti und Crimea 24, sich über Zensur in Bezug auf ihren Inhalt beschwert haben. Insgesamt wurden mehr als 20 Beispiele für "Diskriminierung" russischer Staatsmedien registriert. Es ist schnell durchschaubar, dass die Rechte des Bürgers lediglich ein vorgeschobener Grund sind, um allein Kremlmedien zu zementieren. Aber durchaus ein sehr geschicktes Manöver, was auch viele der Hilfrussen-Affen in Deutschland nicht erkennen werden.

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Macron-Regime stört sich an Berg-Karabach-Resolution

Der französische Senat hat kürzlich eine Resolution zu Armenien und Berg-Karabach verabschiedet und darin die territoriale Integrität der umkämpften Kaukasusregion anerkannt. Das verärgerte Baku, wie nicht anders zu erwarten war und das aserbaidschanische Parlament (Milli Majlis) forderte ihre Regierung auf, die Beziehungen zu Frankreich zu überdenken. Auch die Türkei schaltete sich erwartungsgemäß in den Vorfall ein und das türkische Außenministerium beschuldigte das Oberhaus des französischen Parlaments der Voreingenommenheit.

Viel interessanter ist allerdings, dass der französische Außenminister sehr schnell die Resolution des Senats ablehnte. Es ist nicht sehr lange her, da hat Emmanuel Macron noch persönlich die Solidarität Frankreichs mit Armenien betont. Doch leeren Worten scheinen nun klare entgegengesetzte Taten zu folgen.

Die am 25. November angenommene Resolution verurteilt "die militärische Aggression Aserbaidschans, die mit Unterstützung der türkischen Behörden und ausländischer Söldner durchgeführt wurde". Das Dokument fordert die Bereitstellung humanitärer Hilfe und die Untersuchung von Kriegsverbrechen. Es geht auch um das Recht der Vertriebenen auf Rückkehr und die Notwendigkeit, das kulturelle und religiöse Erbe Armeniens zu bewahren.

"Die Resolution ist ein starker politischer Akt, der unsere Solidarität mit Armenien demonstriert", sagte Christian Cambon, Vorsitzender des Außen- und Verteidigungsausschusses des Senats.

Der französische Außenminister Jean-Baptiste Lemoine reagierte jedoch kalt auf die Initiative des Oberhauses. Er merkte an, dass die einseitige Anerkennung der Unabhängigkeit von Berg-Karabach durch Paris "für niemanden von Nutzen ist: weder für Armenien noch für die Bevölkerung von Karabach oder Frankreich noch für andere Ko-Vorsitzende der Minsk-Gruppe, noch für Europa".

Am Abend des 26. November wurde der französische Botschafter in Baku, Zachary Gross, in das aserbaidschanische Außenministerium gerufen und übermittelte diesem eine Protestnotiz.

Die Missstimmung zwischen der Macron-Regierung über die Resolution des französischen Senats ist nicht verwunderlich. Trotz der falschen Lippenbekenntnisse aus Paris gegenüber Armenien ist Aserbaidschan der bedeutendste Handelspartner Frankreichs im Kaukasus. In der Erschließung des aserbaidschanischen Offshore-Gaskondensatfeldes Absheron, im Kaspischen Meer, investierte die französische Total mehr als eine Milliarde Euro.

Es ist Total, das Aserbaidschan mit Ausrüstung für Unterwasserbohrungen versorgt. Im Allgemeinen wird das gesamte Projekt zu gleichen Teilen zwischen der französischen Firma und der aserbaidschanischen Staatsfirma SOCAR aufgeteilt.

Die Bedeutung Aserbaidschans für die französischen Öl- und Gasversorgung kann anhand der Erklärung von Arnaud Breyac, Präsident von Total für die Produktion, beurteilt werden. Im Dezember 2019 nannte er Absheron "die größte Entdeckung in den letzten zehn Jahren". Auf der Grundlage gemeinsamer Erklärungen planten die Franzosen außerdem, an geologischen Erkundungsarbeiten im gesamten Gebiet der kaukasischen Republik teilzunehmen.

Aserbaidschan nimmt auch eine Schlüsselposition im TRACECA-Programm ein, die Entwicklung von Verkehrskorridoren von Zentralasien nach Europa durch den Kaukasus. In diesem Sommer, am Vorabend der Kämpfe in Karabach, diskutierte der französische Botschafter, als der "große Freund" des armenischen Volkes, bereits mit dem "Feind" in Baku, in Person vom Generalsekretär des Projekts, Aset Asavbaev, die Rolle von Paris bei der Schaffung neuer Handelswege. Die Parteien sprachen über die Investitionen der französischen Entwicklungsagentur für die millionenschwere Modernisierung der Eisenbahnstrecke von Aserbaidschan nach Georgien.

Darüber hinaus half Paris Baku bei der Umsetzung des nationalen Weltraumprogramms. Der erste aserbaidschanische Satellit wurde vom Weltraumhafen Kourou (Französisch Guyana) in die Umlaufbahn gebracht. Französische Spezialisten haben den Fernerkundungssatelliten AzerSky Earth für Baku gebaut.

Es könnte sich nun ergeben, dass Frankreich sich aus der Diskussion um den Kaukasuskonflikt verabschiedet, da es mit seiner Resolution Partei ergriffen hat. Für die Öffentlichkeit sieht es so aus, als stehe man auf Seiten Armeniens. Tatsächlich ist ist außer moralischen Worten für Armenien und einem erhobenen Zeigefinger gegen Aserbaidschan nichts von Paris zu erwarten, schon gar nicht eindeutige Taten. Tatsächlich untergräbt Frankreich den Einfluss der OSZE-Minsk-Gruppe, was vor allem der Ukraine und Armenien schadet. Das spielt Russland und der Türkei in die Hände. Allerdings wird die Türkei sich damit nicht zufrieden geben, sollte das Macron-Regime darauf anspielen. Ankara bereitet sich auf Aktionen gegen die russisch besetzte Krim vor, um diese zu annektieren.

"Die Entscheidung des Senats, Berg-Karabach anzuerkennen, hat keine praktische Bedeutung", glaubt der französische Experte Jean Viardot. "Der Präsident bestimmt die Außenpolitik der Fünften Republik, und die Parlamentarier können keinen Druck auf ihn ausüben", um Macron zum Handeln zu zwingen, "damit es jeder versteht, dies hat nichts mit der Realität zu tun."

Laut Viardot stellt Frankreich mit der Resolution fest, dass es als Mitglied der Minsker Gruppe nichts unternommen hat, um den Konflikt zu lösen. Moskau wurde zum wichtigsten Akteur. Und jetzt sieht es so aus, als wollen die französischen Parlamentarier Russlands Position im Kaukasus sabotieren, worüber das Macron-Regime sich ärgert.

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Vorsicht bei Corona-Impfungen

Interpol hat eine orangene Warnung bezüglich Corona-Impfstoffen herausgegeben.

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Montag, 30. November 2020

SPD an der 5 % Hürde

Während der totalitäre Möchtegern-Bundeskanzler Olaf Scholz ("mehr Sozialismus und starker Staat") ganz kapitalistisch dekadent den Wahlkampf auf Französisch anbläst, wahrscheinlich weil Kevin-Malte vom FFF der Facebookbeauftragte des Sozen ist ...


... steckt das Sozen-Gesindel der Provinz, schon im Karnevalssuff ...


Noch nicht mal das 3-Kaiser-Jahr, geschweige denn Adolf Hitler war geboren, aber die SPD war schon gegen Nazis. 1863 zu der Zeit arbeitete Kanzler Bismarck an der Umsetzung dessen, was eigentlich hätte die SPD tun müssen, die Sozialversicherung nämlich.

Früher galt Blödheit in Deutschland noch als Makel, heutzutage ist es Voraussetzung für eine bundespolitische Karriere und Rundumsorglos-Absicherung auf Kosten des Proletariats.

Ganz besonders, weil das mit "Keine Chance" 1933 ja so toll klappte. Insbesondere wenn ganze Ortsgruppen oder Teile von über 50 % in die NSDAP überwechselten. Ja Widerstand wurde da ganz groß geschrieben, bei den Dummschwätzern.

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Deutschlands Ausverkauf


Der Betriebsrat des deutschen "Tafelsilbers" ist fassungslos! Daimler wird künftig Motoren in Gulag-China produzieren. Tja, wer hätte das auch erwarten können? Sollte so was etwa an Greta Thunberg, 
Luisa Neubauer und die verkeimte grüne Sippschaft liegen können?

Im Zuge von Corona hat die deutsche Bundesregierung Höchstselbst sich dafür eingesetzt, dass der Daimler-Konzern unter chinesische Kontrolle fällt. Und so was ist natürlich das logische Ergebnis, wenn Feind-Kollaborateure die Regierung stellen.

Übrigens sollte sich dieser Tage jemand über die kyrillischen Aufmachungen bei Produkten in Real-Discountern wundern, ebenfalls im Zuge von Corona gelangte diese Handelsgruppe in den Besitz von Felix Jewtuschenkow, dem Sohn des russischen Oligarchen Wladimir Petrowitsch. 

Unterdessen philosophiert der deutsche Michel über Kapitalismusversagen und die Alternative Kommunismus, also das System von Gulag-China, außerhalb der Wirtschaftssonderzonen.

Dabei unterstützt werden die Bemühungen von kapitalistischen Konzernen. Wem da noch immer kein Licht aufgeht, hat wahrscheinlich keinen Docht.




***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Sonntag, 29. November 2020

Grün vor Neid

"Die Grünen, eine Hälfte lebt vom Staat, die andere arbeitet für ihn."
Guido Westerwelle


Kollektivisten-Spasties ahoi! Bei der Pädophilen-AG weiß zwar niemand, welches Geschlecht er/sie hat, aber sie wissen, wer Amazon-Chef wird.



Das Geile ist, dass dieses strunzdoofe Rumgeopfere immer von Parasiten kommt, die über 20 Semester in irgend einer wertlosen Quasselwissenschaft auf Kosten der Steuerzahler hermumgendern, die sich dann wundern, dass sie bei McDonald's Fritten servieren. 

Doch in diesem Deutschland werden derartige Anwärter auf natürliche Auslese leider in systemrelevante Posten mit Klimagaga- und PR-Jobs versorgt, natürlich  erneut auf Kosten der Steuerzahler. Ist aber nur ein weiterer Grund um die Marginalisierung dieser verlausten Affenregierung voranzutreiben. Aber natürlich fragt sich auch dieses Volk der Dichter und Denker nicht, was für Unsummen für die Wohlstandsverwahrlosung mit grünem Etikette ausgegeben wird, während sie zu sparen aufgefordert werden.

Wer Chef oder Chefin eines Weltkonzerns werden will, scheißt erst mal auf alle anderen, insbesondere die Regierung. Diesen logischen Gedankengang erwarte ich von grünen Bildungsopfern aber nicht, insofern: Fein gemacht, hier ist dein Haferkeks, und jetzt gehe mit Sören-Malte und Kimja-Sophie weiter bei FFF demonstrieren und lass die Erwachsenen reden.

Die Idee, Bücher über das Internet zu verkaufen, die ist derartig banal und einfach, die hätte sogar ein Grüner haben können. Hatten sie aber nicht und um sich das zu erklären, kommt man als Grüner nicht zu der logischen Erkenntnis, offenbar dem degenerierten Abfall Deutschlands anzugehören, sondern vermutet eine neoliberale Verschwörung, die das Schicksal des Eliten-Nachwuchses "spätestens bei der Geburt" vorherbestimmt.

Jeff Bezzos sitzt praktisch ungerechtfertigterweise anstelle eines Grünen auf seinen Posten wegen pränataler Absprachen. Tatsächlich ist Bezzos der Sohn einer alleinerziehenden Mutter, die ihn mit 17 Jahren zur Welt brachte, nachdem sie von einem illegalen Migranten aus Südamerika geschwängert wurde, der sich mit Fahrrad-Reparation über Wasser hielt. Doch statt zu gratulieren, dass jemand trotz schwerer Kindheit aus dem Nichts hoch schaffte, verbreiten die Grünen die Nachricht von Neid um Missgunst bei der Eierstock-Lotterie.

Was die Grünen meinen, ist, dass man die Kleine, wenn sie groß ist, einfach wie der Kuckuck ins gemachte Nest der anderen setzen können muss. Weil sie es sich so wünscht, ist das bereits ausreichend von einem "Recht" zu sprechen. Das Zitat ist natürlich eine Geschichte aus dem sozialistischen Paulanergarten. Kapitalistisch richtig wäre natürlich, dass die kleinen Racker sich Jeff Bezos zum Vorbild nehmen und ihn übertreffen. Aber bei den Grünen will man gar nicht sich verbessern, der Posten des anderen ist genug. Und irgendwie klingt dieses ganze Quotengefasel nach genau dem: Nichts können aber alle die besser sind, davon abhalten, Land und Gesellschaft voranzubringen. Eben, Sozialismus ist eine Geisteskrankheit!

Wie offen marxistisch diese grünen Faschisten inzwischen auftreten, ist das eigentliche Schlimme. Es gibt nichts besorgniserregender als dumme Menschen mit politischer Macht.

Solange die Mehrheit der Deutschen den Blödsinn glauben, ist der Weg dieser Faschisten nach oben relativ einfach. Wenig Konkurrenz.

Neid in Kombination mit Ausreden, das ist ungefähr zwei Drittel der grünen Politik. Der Rest beschränkt sich auf perverse Degeneration.

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Russische Banken verlieren 15 Mrd. US-Dollar aus Einlagen

Nach Angaben der Bankenstatistik der russischen Zentralbank haben die Russen über 13 Monate hinweg Geld aus ihren Einlagen abgezogen. Das summiert sich auf stolze 15 Mrd. US-Dollar, die Mütterchen Russland auf der Reise ins Ausland До свидания sagen.

Die noch vorhandenen Einlagen werden auf 61,4 Mrd Dollar beziffert. Doch die Geschwindigkeit, mit der Einlagen geleert werden, ist für die gesamte Zeit der verfügbaren Zentralbankstatistik zu einem Rekord geworden: Von Anfang Oktober 2019 bis Anfang November 2020 haben Banken jeden fünften Dollar durch einzelne Einlagen verloren. Etwas weniger als die Hälfte dieser Währung verblieb im Bankensystem: 6,5 Milliarden US-Dollar wurden auf Girokonten migriert, deren Gesamtvolumen zum 1. November 2020 26,1 Milliarden US-Dollar erreichte.

Trotzdem verloren die Banken in etwas mehr als einem Jahr 9 Milliarden US-Dollar von allen Arten von Fremdwährungskonten von Privatpersonen oder 10% des Betrags.

Vor dem Hintergrund der Pandemie und des Zusammenbruchs des Rubels (-5 Milliarden Dollar) erlebten die Banken im März die stärkste Liquidationswelle bei Einlagen und Konten in Fremdwährung.

Die Pause, die im Mai begann, war von kurzer Dauer, und im Herbst setzte sich der Abfluss fort. Im September nahmen Einzelpersonen 1,2 Mrd. Dollar von Fremdwährungseinlagen und weitere 100 Mio. Dollar von Girokonten ab. Im Oktober verloren die Einlagen weitere 1,3 Mrd. Dollar, während die Girokonten um 900 Mio. Dollar zunahmen.

Infolgedessen verlor das Bankensystem in zwei Monaten 1,7 Milliarden Dollar an Einzelfonds. VTB (246,2 Mio. Dollar), Sberbank (189,1 Mio. Dollar), Gazprombank (146,7 Mio. Dollar) und Alfa-Bank (136,4 Mio. Dollar) wurden im November führend bei der Flucht von Deviseneinlagen. Insgesamt flossen 854 Millionen Dollar von 11 systemrelevanten Banken.

Angesichts der Tatsache, dass Einlagen in Fremdwährung bestenfalls einen Kurs nahe Null bieten, wird sich der Abflusstrend fortsetzen. 

Die Zentralbank drängt de facto auf die Liquidation von Fremdwährungseinlagen und fordert die Banken auf, erhöhte Reserven für solche Verbindlichkeiten zu bilden. Gleichzeitig verbietet die Zentralbank den Banken die Festlegung eines negativen Zinssatzes. Infolgedessen bieten Banken entweder nahezu keinen Zins an oder führen Provisionen ein.

Im November gingen die Rubelkonten von Einzelpersonen um 85 Milliarden Rubel zurück, während 345 Milliarden Rubel aus Rubeleinlagen "flossen". Die Unternehmenskonten in Rubel gingen um 87 Milliarden Rubel und die Fremdwährung um 0,4 Milliarden Dollar zurück.

Gleichzeitig gaben Banken Kredite in Höhe von 0,9 Billionen Rubel aus, und "verbrannten" 1,3 Billionen rubel, in dem sie via Staatsanleihen in dem Schwarzen Loch investierten, das Wladimir Putin einen Bundeshaushalt nennt. 

Es ist zu bedenken, dass es den Banken nur gelingt, das Gleichgewicht im Haushalt aufrecht zu erhalten ausschließlich aufgrund von Injektionen der Zentralbank (Gelddrucken). Im Oktober pumpte die Regulierungsbehörde 600 Milliarden Rubel durch Repo-Transaktionen in das System, und die staatlichen Konten wurden mit 1,1 Billionen Rubel aufgefüllt. Das ist alles wertloses Papiergeld, hinter dem keine Wirtschaftsleistung steckt.

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Freitag, 27. November 2020

China spioniert Ausländern nach

Es gibt Horrorgeschichten über den chinesischen Überwachungsstaat, die leider keine Fake News sind und den Anschein erwecken, als habe Orwells 1984 als Blaupause gedient.

Tatsächlich ist der chinesische Überwachungsstaat bereits viel näher als man es vermuten möchte. Die kommunistische Partei in Peking ist im Ausland aktiv um Bürger in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Militär oder die antikommunistische Agitation betreiben auszuspionieren und Dossiers über sie anzulegen.

Kürzlich berichteten die Medien, dass das australische Cybersicherheitsunternehmen Internet 2.0 Mitte September  entdeckte, dass das chinesische Unternehmen  Zhenhua Data Informationen von 2,4 Millionen Menschen gestohlen hat. Die Liste umfasst Personen aus Amerika, Großbritannien, Spanien und anderen Ländern, darunter 480 Personen aus Lettland, Politiker, Militärs, Unternehmer, Angestellte und Regierungsbeamte, aber auch unbekannte Personen die China kritisieren.

Die Datenverletzung enthielt auch Fotos von Personen, und die Daten wurden über verschiedene Zeiträume aus verschiedenen Quellen bezogen, was auch Fragen aufwarf, da die chinesische Datenkrake mit Behörden anderer Staaten, z.B. Deutschland, Schweden, Spanien, Frankreich und Italien zu kooperieren scheint. 

Internet 2.0 geht  davon aus, dass die tatsächliche Anzahl der Personen (i, Fall von Lettland), deren Informationen gesammelt wurden, weitaus höher gewesen ist, da nur 10 % der gesammelten Daten dechiffriert werden konnten.

Es ist nichts Neues, dass China über verschiedene Unternehmen, auch private Personen, Daten sammelt. Im Jahr 2019 wurde einem chinesischen Telekommunikationsunternehmen vorgeworfen, in der Tschechischen Republik verschiedene Daten gesammelt zu haben, darunter die Anzahl der Kinder, Hobbys und die finanzielle Situation.

In Bezug auf das Ausmaß der Pläne Chinas können wir die Erkenntnisse des Nationalen Cyber-Sicherheitszentrums des litauischen Verteidigungsministeriums nicht ignorieren, wonach in  China hergestellte Überwachungskameras von  Hikvision  und  Dahua, die in litauischen Regierungsbehörden weit verbreitet sind, Sicherheitslücken aufweisen, die es Außenstehenden ermöglichen, leicht darauf zuzugreifen und zu benutzen.

Der lettische Staatssicherheitsdienst war sich der Sicherheitsbedrohungen für diese Kameras bereits hielt es jedoch nicht für nötig auf Unternehmen mit zweifelhaftem rotem Ruf in der EU und der hinzuweisen.  Cert.lv  erklärte, dass Hikvision  und  Dahua Kameras aufgrund ihrer technischen Fähigkeiten und ihres niedrigen Preises auf der ganzen Welt, auch in Lettland, beliebt sind. 

Diese Kameras werden von der Generalstaatsanwaltschaft und der Universität Riga verwendet. Staatliche Verwaltung und Kommunalverwaltungen von Daugavpils und Valmiera tun es ebenso. Ich war auch überrascht zu erfahren, dass die lettischen Streitkräfte 2019 ein vereinbartes Verfahren "Modernisierung des Videoüberwachungs- und Sicherheitssystems" (Identifikationsnummer AM NBS NP 2019/030; CPV-Code: 50343000-1, 50343000-8) begannen und dazu bereits Produkte von beiden oben genannten Unternehmen verwenden.

Das ist wieder einmal so ein Moment, in dem man fragt: "Aber ohne Staat, wer würde uns vor ausländischen Gefahren schützen." Die haben doch alle Lackentferner gesoffen, die Frage ist doch bloß: Wie viel? So blöde kann man doch gar nicht sein, die müssen doch vom Feind geschickt worden sein! Also Leutchen, nennt mich altmodisch aber korrespondierende Knalltüten gehören doch sofort an die Wand gestellt.

Der Gesetzgeber zwingt die Behörden in Lettland (in Deutschland hingegen sind das Überzeugungstäter), dass bei Ausschreibungen Waren oder Dienstleistungen zum niedrigstmöglichen Preis gekauft werden müssen. Dies ist für chinesische Unternehmen kein Problem, da ihr Ziel häufig nicht darin besteht, Geld zu verdienen, sondern ihren Imperialismus voranzutreiben. Sie bieten Produkte daher auch an, obwohl sie keinen Gewinn machen.

Chinas aggressive Bemühungen, seine Produkte an so viele Länder wie möglich zu verkaufen, werden durch Chinas Ankündigung belegt, dass es nur in Länder mit sicheren Umgebungen investieren wird, und dass nur seine Produkte ein sicheres Umfeld bieten können. China wendet diesen Ansatz insbesondere gegen Länder wie Deutschland an, die bereits vom Feind und seinen Kollaborateuren unterjocht wurde.

Daher erschien es mir interessant, dass Russland und China beabsichtigen, die Zusammenarbeit im Bereich der Informationssicherheit zu verstärken. Beide Länder sind bereits überwachungsstaatlich stark, jedes auf seine Weise, und beide verfolgen einen Totalitarismus auf Menschenrechte, einschließlich Datenschutz. Darüber hinaus teilen beide Länder den Wunsch, möglichst viele Informationen über ihre eigenen und ausländischen Bürger zu erhalten. Wir werden nicht auf das Thema des Diebstahls der Geheimnisse anderer Staaten eingehen. Wenn beide Länder ein gemeinsames System schaffen, bedeutet dies, dass der klügere und mutigere einen Zugang zu den Informationen hat, die der andere erhält. Und das wird darauf hinauslaufen, dass Russland immer mehr zum Büttel Chinas wird.

Russland glaubt mit Sicherheit immer noch, dass es im Umgang mit China schlauer ist, während die Chinesen, höflich lächelnd und insgeheim feixend, Russland in diesem Glauben lassen, während sie sich langsam ihrem eigenen Ziel nähern.

Was tun mit all dem? Ich würde sagen, dass fünf Schlussfolgerungen gezogen werden müssen:

  1. China ist totalitär und es strebt danach seinen Totalitarismus zu exportieren. Dabei werden sie willige Kollaborateure unter uns finden, für das Versprechen als Vasallenkönig leben zu dürfen.
  2. China ist bereits viele Male beim bespitzeln von Ausländern ertappt worden. Das bedeutet, dass die Reaktion auf China eigentlich klar ist und seine Fürsprecher und Helfer dementsprechend abgeurteilt werden sollten.
  3. Chinas IT-Fokus hat es den schlitzäugigen Kommunisten ermöglicht, mehrere Plattformen zu erstellen, auf denen Informationen aus der ganzen Welt gesammelt werden können, ohne dass jemand davon weiß.
  4. Chinas Politik die Möglichkeiten, Informationen zu erhalten, weil es Kollaborateure unter uns hat. Hans Georg Maaßen hatte das übrigens auch klar geäußert das China überall in Europa nahezu Barrierefrei spioniert. Erzählt mir nicht, das die Verantwortlichen in den deutschen Spezialdiensten unschuldig sind. Nichtsdestotrotz haben die Chinesen auch noch ein Chow Chow zu rupfen, für das Chow mein mit den Russen. In der Vergangenheit hat sich die Sowjetunion arrogant verhalten, als sie dem unterentwickeltem China militärische Hilfe leistete. Inzwischen hat sich das Blatt allerdings gewendet. Selbst jetzt sehen wir, dass Russland sich immer noch als Nummer eins betrachtet, und China erlaubt Russland höflich, dies zu denken.
  5. Niedrige Herstellungskosten (Dank Sklaverei) und ein geringer Produktmix macht es China ermöglicht, die Welt zu dominieren. Dies bedeutet, dass wir nicht die Frage stellen sollten, ob China Daten durch die Technologien erhält, die wir in unserem täglichen Leben verwenden, sondern die Frage stellen sollten: Wer unter uns arbeitet den Kommunisten zu? Es besteht kein Zweifel, dass China nicht zögern wird, die gesammelten Informationen über bestimmte Personen zu verwenden, um seine Ziele zu erreichen. Die Öffentlichkeit muss eine grundlegende Wahrheit verstehen: Wenn Sie ein in China hergestelltes Gerät verwenden, das eine Verbindung zum Internet herstellt, können Sie fast sicher sein, dass die Informationen, die Sie über dieses Gerät senden, der roten Pest bekannt werden.
***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.

Der katastrophale Fall von Gazprom

Gazprom Energiepolitik isoliert sich scheinbar immer weiter und kann sich kaum mehr als auf die Nibelungentreue der Deutschen verlassen. Auch wenn die im Moment ihre Unterstützung vor der Öffentlichkeit zu verbergen versuchen, so besteht die dennoch weiter.

Der Plan von Gazprom auf dem chinesischen Markt Fuß zufassen ist mit Pauken und Trompeten gescheitert. Darüber darf man sich nicht täuschen lassen, trotz des unsinnigen Gefasels bei Gazprom-Vorstand und Kreml eine weitere Pipeline bauen zu wollen. Die Pipeline Macht Sibiriens ist nur minimal belastet und China erfüllt nicht einmal bereits getroffene Vereinbarungen.  Das ist das Resultat einer 15 Milliarden Dollar Investition, die erst im Dezember letzten Jahr in Betrieb genommen wurde.

Zwischen Januar und Oktober wurden nur 3,06 Milliarden Kubikmeter Gas durch die Pipeline nach China gepumpt. Das Liefervolumen bleibt nicht nur deutlich hinter dem vereinbarten Vertrag zurück (5 Milliarden Kubikmeter für 2020), sondern auch hinter dem Minimum, das im Take-or-Pay-Prinzip (4,25 Milliarden Kubikmeter) verankert ist.

Trotz des starken Rückgangs der Gaspreise (von 188 Dollar auf 144 Dollar pro tausend Kubikmeter) kaufte China im dritten Quartal durchschnittlich 12 Millionen Kubikmeter pro Tag. Das sind 1,7 Millionen weniger als das durchschnittliche vertragliche Tagesvolumen (13,7 Millionen Kubikmeter).

Im vierten Quartal begannen die Lieferungen stark zu steigen. Am 19. Oktober meldete Gazprom tägliche Pumpraten, die um 20 % über dem Vertragsvolumen lagen, und am 20. November gab es bekannt, dass es einen Rekordwert erreichte - die Gasförderung übertraf die vertraglichen Verpflichtungen um 25 %. Diese Geschwindigkeit reicht jedoch immer noch nicht aus, um den Ausfall des ersten Halbjahres auszugleichen.

Um den Vertrag zu erfüllen, muss China in zwei Monaten fast 2 Milliarden Kubikmeter kaufen und dabei etwa 32 bis 33 Millionen Kubikmeter pro Tag pumpen. Mit anderen Worten: "Bis Ende des Jahres sollte Gazprom das Angebot um ein Vielfaches erhöhen, was unwahrscheinlich ist", sagen Analysten der Promsvyazbank (PSB).

Um die Bedingung Take-or-pay zu erfüllen, muss China 1,19 Milliarden Kubikmeter kaufen und 19 bis 20 Millionen Kubikmeter pro Tag pumpen, das ist 1,5-mal mehr als im Oktober (14 Millionen Kubikmeter). "Dies bedeutet, dass es auch unwahrscheinlich ist, dass das vertragliche Mindestniveau erreicht wird", sagt PSB.

Chinesische Importeure bevorzugen weiterhin die teurere Konkurrenz. Die Einfuhren von Flüssiggas stieg nach Angaben des chinesischen Zolls im September gegenüber dem Vorjahr um 25 % und beliefen sich auf 5,02 Millionen Tonnen bei einem Durchschnittspreis von 214 Dollar pro tausend Kubikmeter.

Dennoch gibt Gazprom seine Versuche, seine Präsenz auf dem chinesischen Gasmarkt auszubauen, der nach Prognosen der IEA bis Mitte des 21. Jahrhunderts größer sein wird als der europäische, nicht auf. Wie etwa das Projekt der Gaspipeline Sibirische Macht 2 durch die Mongolei, entlang der Westroute und aus Fernost.

Trotz der US-Sanktionen hat inzwischen Venezuela wieder mit der Versorgung des chinesischen Energiemarktes begonnen. Die marxistische Diktatur von Venezuela ist ein massiver Unterstützer von Black Lives Matter und jeder Form von Anti-Trump-Protesten. Caracas freut sich bereits auf einen Joe Biden. Es ist nicht davon auszugehen, dass der senile Pädophile (vorausgesetzt er sollte Präsident der USA werden) essenzielle Strafmaßnahmen gegen Russland ergreift. Das alles wird auf eine Show für die Öffentlichkeit hinauslaufen. 

Swiss Allseas, die die Pipeline-Rohre für Nord Stream 2 am Grund der Ostsee verlegen sollte, und ein internationales Konsortium von Versicherungsunternehmen, das die Schiffe von Gazprom versichern sollten, sind inzwischen aus dem Projekt ausgestiegen. 

Nun verabschiedete sich die norwegische DNV GL, ein Zertifizierungsunternehmen, die die Eignung der Pipeline nach dänischen Vorgaben bestätigen sollte.

Ohne auf US-Sanktionen zu warten hatte sich im September die Internationale Gruppe der P & I-Clubs (IG P & I), das größte Versicherungskonsortium, das mehr als 90% des Seeversicherungsmarktes der Welt abdeckt, geweigert, mit Gazprom zusammenzuarbeiten.

Die Inbetriebnahme des serbischen Abschnitts des türkischen Stroms kann auf das Frühjahr 2021 verschoben werden. Nach dem ursprünglichen Zeitplan sollte das Gas auf dem Abschnitt laut S & P Global Platts Ende 2020 geliefert werden.

Der Bau der serbischen Niederlassung sollte bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, aber Quellen sagen, dass "die Arbeiten nicht im Zeitplan liegen". Der Leiter des serbischen Gasverbandes, Vozislav Vuletic, sagte zuvor, dass der Bau einer Kompressorstation, die den serbischen und den bulgarischen Abschnitt verbindet, bis zum 1. Mai 2021 abgeschlossen sein werde.

Auch auf der Nordroute bleibt alles unverändert. Die Akademik Chersky hat noch nicht mit der Verlegung der Nord Stream 2-Rohre begonnen und wird höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr und Anfang nächsten Jahres nicht beginnen. Ungünstige saisonale Bedingungen (Stürme und Wellen auf See) machen die Verlegung übermäßig riskant.

Im Dezember muss Gazprom über den Kauf von Transitkapazitäten durch die Ukraine entscheiden. Im Jahr 21 beträgt das Vertragsvolumen 40 Milliarden Kubikmeter, alles, was höher ist, wird zu einem höheren Tarif bezahlt. Es ist jedoch noch völlig unklar, welche Mengen in Europa allgemein nachgefragt werden, zum zweiten Mal in Folge sind unterirdische Lagerräume buchstäblich voll, laufende Quarantänemaßnahmen tragen nicht zu einem Anstieg der Gasnachfrage bei, und der Druck von Drittanbietern wächst nur.

Es ist bereits klar, dass Gazprom im Jahr 2020 äußerst schwache Daten in europäischer Richtung aufweisen wird. Die Situation mit anderen Lieferanten ist nicht viel besser, aber sie haben weniger Gefälle. Der Fall von Gazprom auf dem Markt ist buchstäblich katastrophal. Dies ist sowohl auf völlige Fehlkalkulationen der Gazprom-Führung als auch auf objektive Indikatoren zurückzuführen, in Krisenzeiten sind es die größten Lieferanten, die am schlechtesten abschneiden.

Die Neuformatierung des europäischen Gasmarktes ist in vollem Gange. Sowohl die Rohstofflieferanten als auch die Logistik stören dies. Die verstärkte politische und militärische Aktivität der Türkei ist nur ein Beispiel für Erdogans Versuch, einer derjenigen zu werden, die den europäischen Gasmarkt spalten und Rivalen und Verlierer verdrängen. In diesem Sinne ist der Krieg zwischen der Türkei und Russland, der bereits in drei lokalen Operationssälen (Syrien, Libyen, Kaukasus)  stattfindet und jederzeit durch neue lokale Gebiete ergänzt werden kann, ein Krieg vor allem um den europäischen Markt. Es spielt keine Rolle, dass die Türkei kein Gas hat, da sie eine günstige geografische Lage hat. Aber in Russland ist die Situation schlimm: Die Ukraine ist ein feindlicher Staat, Weißrussland steht kurz davor, einer zu werden, und Umgehungswege auf dem Seeweg im Norden und Süden stehen unter starkem Druck von Bedrohungen und Eingriffen.

Wenn wir die buchstäblich katastrophale innere Situation in Russland berücksichtigen, die die Politik des Kremls zum Völkermord an Land und Leuten nicht mehr bewältigen kann, dann wächst auch die Schwäche Russlands. Das gibt eine gute Chance, Russland vom europäischen Markt zu drängen, wenn das Merkel-Regime kaputtgemacht werden kann, was natürlich diverse Pseudonachfolgermodelle aus dem rot-rot-grünen Lager miteinschließt. Was logischerweise nicht von den Deutschen selbst ausgehen wird, weil es entsprechende konstruktive Kräfte nicht mehr gibt. Die Hoffnung liegt da ganz bei europäischen Kräften. 

***
Und im Übrigen bin ich der Meinung: Die Bundesregierung hat sowenig Klasse, die könnte glatt als kommunistische Utopie durchgehen.