Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Ukraine beklagt Reaktion des Westens auf russische Aggressionen


Von der Bundesregierung verraten


Der ukrainische Präsident Petro Poroshenko appellierte erneut an die Verbündeten seiner Nation, in Europa und den USA, Russland für seine Aggression zu bestrafen, wegen des Seekampfes, der die Spannungen zwischen den beiden ehemaligen sowjetischen Nachbarn wiederbelebte. 

Bisher hatte das Beschießen ukrainischer Schiffe, nebst Piraterie, für Moskau keine nennenswerten Konsequenzen. Im Gegenteil, gerade in der deutschen Bundesregierung wurde eine merkwürdige Sichtweise installiert, die wir für gewöhnlich dem Compact Magazin, Sputnik und RT entnehmen können. 

"Während westliche Partner starke Aussagen machen, handelt Putin", sagte Poroshenko am Dienstag und forderte eine bessere Zusammenarbeit der ukrainischen Partner. "Handeln bedeutet Sanktionen gegen Russland" und "verstärkte Präsenz der NATO im Schwarzen Meer und wahrscheinlich im Asowschen Meer". 



Verschärfte Situation


Das jüngste Aufflackern zwischen der Ukraine und Russland ereignete sich vor der Krim, die Halbinsel die Putin hatte 2014 besetzen lassen. Sanktionen folgten rasch auf die Annexion und wurden "verschärft", als der Kreml einen Konflikt im Osten der Ukraine auslöste. Doch die realisierten Sanktionen waren nicht mehr als ein schlechter Scherz, deutsche Waffen wurden sogar als Sportartikel deklariert im Donbass gefunden. Die Bundesregierung umgeht ihre eigenen Sanktion über die Türkei. 

Die Presse spricht von harten Verurteilungen der russischen Aggression durch EU-Politiker. Ich weiß nicht woher diese Beurteilung kommt. Während US-Präsident Donald Trump demonstrativ ein Treffen mit Wladimir Putin, auf dem G-20 Gipfel in Buenos Aires ablehnte, war es den EU-Mitgliedern noch nicht einmal möglich, eine gemeinschaftliche Verurteilung der Aggressionen durchzuringen. Ganz zu schweigen davon, dass Merkel kürzlich ihren Führungsoffizier Putin auf deutschen Boden versprach, verstärkt enger mit Russland zusammen und gegen die USA zu arbeiten.


Ukrainischer Präsident wiederholt Warnung


Poroschenko sagte, er "hofft und betet", dass internationaler Druck dazu beitragen wird, die gefangenen Matrosen zurückzuholen. Solange die russische Aggression nachlässt und die Männer freigelassen werden, läuft eine 30-tägige Kriegszeit ab, die nach dem Angriff in der Kertsch-Straße verhängt wurde.

Poroschenko wiederholte seine Warnung, die er in den letzten Jahren häufig geäußert hatte, dass sein Land von einer unmittelbar bevorstehenden Invasion aus Russland bedroht ist. Der Kreml hat konstant versucht die Ukraine unter Druck zu setzen, da die Demonstranten 2014 ihren von Russland unterstützten Führer verdrängt hatten. 



Tauwetter?


Ein ukrainischer Beamter sagte am Dienstag, dass russische Störungen des Schifffahrtsverkehrs über die Straße von Kertsch in das Asowsche Meer teilweise aufgehört hätten. Sie begannen, nachdem Russland in diesem Jahr eine Brücke fertiggestellt hatte, die sein Festland mit der Krim verband.

Auf die Frage, ob das Tauwetter das Ende der Spannungen mit Russland bedeutet, sagte Poroschenko: "definitiv nicht".


Deutsche Pressereaktion


Man sehe sich ganz genau die deutsche seriöse Presse an und ihre Reaktion. 
Während Angela Merkel normalerweise in der Presse als Europas schärfste Putinkritikern dargestellt wird, als die Verteidigerin westlicher Werte, behauptete der Spiegel in diesem Artikel (siehe Bild) genau das Gegenteil, wenn man eben nur beim Lesen nachdenkt.
"Es war Angela Merkels außenpolitisches Meisterstück... und begründete ihren Ruf als Weltpolitikerin... (als) sie verhinderte, dass die Amerikaner die Ukraine mit Waffenlieferungen in großem Stile aufrüsteten und bannte so die Gefahr eines Stellvertreterkriegs zwischen den Großmächten auf europäischem Boden."
Aha! Man sagt uns hier, nicht die permanente Aggression des Wiederholungstäters RuSSland provoziert einen Krieg, sondern eine Ukraine, die sich auf Verteidigung vorbereitet. Na Hallo! Klingt ganz nach Ostblock Parole: Frieden schaffen ohne Waffen. Und wie könnte man diese Hippie-Ansichten erreichen? Ganz einfach, man gibt den Forderungen des Moskalzaren immer nach. 

Verrat durch das Merkel-Regime


Normal denkende Menschen würden in der Politik der Bundesregierung umgehend eine Hilfestellung für Moskau und Kollaboration sehen. Nicht so beim zugerauchten deutschen Michel, der stoisch wiederholt, dass die Merkel streng gegen Moskau agiert. 

Was uns die Marxisten von Der Spiegel hier nämlich tatsächlich sagen ist:
Es war nicht die Ukraine, die den Vormarsch Moskaus stoppte, es war Merkel! Jawohl, sie ganz allein und trotzdem sie von den säbelrasselnden Ukrainern ständig sabotiert wurde.
Das muss ein Schlag ins Gesicht jenes Volkes sein, dass wohl mehr als jedes andere unter einer grausamen russischen Besatzungspolitik zu leiden hatte, und zwar über Generationen hinweg.

Der Spiegel fälscht die tatsächlichen Begebenheiten


Tatsächlich verfälsch Der Spiegel auch konsequent die Geschichte, um Merkel in ein besseres Licht zu stellen. So behauptet die marxistische Dreckschleuder, Merkel habe die Umzingelung Tausender ukrainischer Soldaten verhindert, als sie in einer schier endlosen Verhandlung in Minsk (Februar 2015) Putler dazu bewegen konnte, die Umzingelung nicht zu schließen und einen Korridor bei der ostukrainische Ortschaft Debalzewo offenzulassen. 

Mit den tatsächlichen Ereignissen hat das jedoch nichts zu tun. Denn auf Befehl Putler wurde der Kessel bei Debalzewo geschlossen und die Eingeschlossenen ließ er in barbarischer Weise niedermetzeln. Ob Merkel hier nicht einfach das Leben Tausender ukrainischer Menschen dem Tod auslieferte, wird man wohl nicht klären können, ohne in die Akten der geheimen Archive abzutauchen. Allerdings recht deutlich wird, dass Der Spiegel hier ein Massaker der Russen auszulöschen versucht, als hätte dieses nie stattgefunden.

Verrat durch das deutsche Establishment auf der ganzen Linie


Der Ex-Diplomat Frank Elbe warb umgehend nach der Aggression vor der Krim um Verständnis für den Moskalzaren: 

"Wir dürfen nicht Gefangene der Launen von Poroschenko werden."

Ein starkes Stück! Elbe gehört zu einem putinistischen Netzwerk. Als Rechtsanwalt vertritt er mehrere Kreml-Oligarchen und bewarb Nord Stream II.

Sigmar Gabriel meldet sich zu Wort


Auch die üblichen Verdächtigen, die stets Probleme damit haben, ihre Rolle als deutscher Politiker und Gazprom Interessen auseinanderzuhalten, meldeten sich umgehend zu Worte. Sigmar Gabriel, der demselben Hannover Netzwerk, wie Gerhard Schröder entsprang, machte seine Loyalität zum Kreml besonders eindeutig klar.

"Ukraine hat versucht, uns in einen Krieg zu ziehen."
Und da müssen die Putinisten der Neuen Rechten immer schön daran denken, dieser Kremltroll Gabriel war es, der Euch als Pack bezeichnete. 

Tja das Leben eines deutschen Spitzenpolitikers ist nicht einfach, da kommt man nicht einmal mehr dazu seine Euro-Scheinchen von Gazprom zu zählen, immer belästigen diese Ukrainer und wollen einen Krieg provozieren.

Gabriel im Artikel: "Eines ist klar, die Konfrontation, die in den vergangenen Jahren existiert hat, hilft uns nicht weiter... Beide Seiten tragen dafür Verantwortung. Es ist nicht so, dass eine Seite nur schuld ist."
So macht man das also, um nicht als Kollaborateur aufzufliegen, wird man halt zu Relativierer. 

Boris Reitschuster: "Die Schuld der Ukrainer muss dann wohl darin bestehen, dass sie sich nicht widerstandslos angreifen lassen. Weil solcher Quatsch rund um die Uhr in unseren Medien verbreitet wird, meistens unwidersprochen, glauben inzwischen sehr, sehr viele Menschen in Deutschland daran und können nicht mehr zwischen Angreifer und Opfer unterscheiden."

Antiamerikanismus


Dabei ist hier eine diabolische Propaganda am Werk, die auch Boris Reitschuster zwar berührt, aber nicht bemerkt. Er erwähnt das Beispiel einer russischen Sängerin, die über den Krieg in der Ostukraine spricht, das man dort gegen "Scheiß-Amerikaner" kämpfen würde.

Hört sich freilich sofort nach der Rhetorik von Die Linke SED und Compact-Magazin an. Aber erinnern wir uns an den Anfang dieses Artikels zurück. Auch der marxistische Der Spiegel, der Merkel dafür feierte, dass sie den Amerikanern in die Suppe spukt und Waffenlieferungen an die Ukraine verhinderte. Herrschaften, das ist es, was euch in den deutschen seriösen Medien als politische Gegensätze präsentiert wird. 

Putin verliert die Kontrolle


Und da hören die Übereinstimmungen noch nicht auf. Offenbar ist der jüngste Streich des Pentagons, die Standorte aller russischen Atom U-Boote online zu stellen und so den Mythos der Tarnkappen U-Boote ins Lächerliche zu ziehen, ganz übel aufgenommen worden. 

Das antiputinistische Russland lachte über den Moskalzaren und selbst das proputinistische Russland kam zu der Ansicht, dass die "Scheiß-Amerikaner" wohl schon 30 Minuten nach einem Krieg, die gesamte U-Flotte Russlands ausgeschaltet hätten. Jemand wie Putin kann das nicht hinnehmen und muss die Aktion an sich reißen. Was folgte war, der Angriff auf ukrainische Schiffe. Doch nachdem was wir am 2. Dezember auf dem Fernsehkanal Russland 24 erfuhren, ging es im Angriff vor der Krim gegen die USA. Putin sagte darauf: "und die wollen ein Atom-U-Boot zu einer unserer Basen entsenden?! Ein schlechter Film!"

Dies sagte Putin dem Reporter Andrei Kolesnikow, vom (Kreml eigenen) Kommersant, kurz nachdem er von Donald Trump auf dem G-20 Treffen gedemütigt wurde.

Unser Genosse Putler macht hier eine Anspielung auf den US-Film Hunter Killer:


Das Ministerium für Kultur verhinderte die Veröffentlichung des Films, kurz vor dem geplanten Kinostart, am 1. November in den russischen Kinos. Es geht um ein U-Boot, dass eine russische Marinebasis überwacht und dessen Mannschaft den russischen Präsidenten entführt. Es ist anzunehmen, dass Putin dies als persönliche Drohung verstand. Tatsächlich haben die Navy Seals derartige Aktionen tatsächlich ausgeführt, nur waren die Entführten da immer Terroristen. Doch da wir hier von Wladimir Putin sprechen ...

Das Kulturministerium behauptete, der Verleiher habe das vorgeschriebene Verfahren nicht befolgt, was der Verleiher bestreitet. Der Film wurde schließlich für die Veröffentlichung in Russland mit erheblichen Verzögerungen genehmigt.

Nachdem Putin mit Andrey Kolesnikow über die Handlung des Films geschimpft hat, spricht er von "unwahrscheinlich" und "fantastisch"


"Zwei kleine Kutter, die die Vereinigten Staaten von Amerika der Ukraine schenkten, haben die Kerch-Straße nicht passiert, und die wollen ein Atom U-Boot zu einer unserer Basen entsenden?! Ein schlechter Film!
Putin bezieht sich dabei auf die zwei ukrainischen Patrouillenboote Berdyansk und Nikopol, die die russische Marine und Luftwaffe am 25. November angegriffen haben, die den anderen angegriffenen ukrainischen Schiffe zur Hilfe kamen.

Doch wie so oft lügt Putin, die beiden Schiffe waren kein Geschenk der USA gewesen. Es handelt sich nämlich um Artillerieboote der Gyurza-M-Klasse, die von der in Kiewer Schiffsbau- und Rüstungsfirma Kuznya na Rybalskomu produziert werden. 

Es scheint so, als habe Putin die gekaperten ukrainischen Schiffe verwechselt, mit jenen, die die USA im September als Waffenhilfe ankündigten. Dies erweckt den Eindruck, dass Putin die Kontrolle verliert. Allerdings zeigt es uns auch dieselbe Fixierung darauf, aus seinem Ukraine Kriege eine US-Schuld ablesen zu wollen, wie wir es bei Politikern der Bundesregierung, den verhaltenen Äußerungen der deutschen seriösen Presse entnehmen und in aggressiven Ton von Deutschlands "Neurechten" hören. Was uns hier als politische Gegenteile präsentiert wird, sind nur Facetten desselben Ostblock-Müll. Die einen betreiben es nur offener als die anderen, doch beide installieren dasselbe gelogene Narrativ. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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