Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Montag, 26. November 2018

Russland beschießt ukrainische Kriegsschiffe


  • Sechs ukrainische Matrosen verletzt; 
  • RuSSland beschlagnahmt einige ukrainische Schiffe
  • Kremlliebhaber in der EU fordern wie gewöhnlich Zurückhaltung

Russland feuerte auf ukrainische Kriegsschiffe und verletzte mehrere Besatzungsmitglieder. Dies bedeutete eine dramatische Erneuerung der Spannungen zwischen Kiew und dem Moskalzaren. Der Vorfall ereignete sich in den Gewässern der Krim.

Russische Kriegsschiffe haben am Sonntag das Feuer auf eine Gruppe ukrainischer Militärschiffe in neutralen Gewässern eröffnet, die zuvor versucht hatten, die Straße von Kertsch zu betreten. Sechs Männer wurden verwundet, als Russland das Feuer eröffnete mit dem Ziel die Schiffe zu versenken, während nach Angaben der ukrainischen Marine drei Schiffe erbeutet wurden. Da sich das in neutralen Gewässern zutrug handelt es sich um Piraterie.

Das Parlament wird am Montag um 16.00 Uhr in Kiew eine Dringlichkeitssitzung abhalten, um zu erörtern, ob ein Kriegsrecht verhängt werden soll. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wird am Montag um 11.00 Uhr in New York eine Dringlichkeitssitzung abhalten, um die Situation zu besprechen, so teilte US-Gesandte Nikki Haley auf Twitter mit.

Kremlpropaganda trommelte im Busch umgehend, die ukrainischen Schiffe haben sich in russischen Gewässern befunden. Man habe sich durch "Manöver" bedroht gefühlt und habe daraufhin aus Sicherheitsgründen die Schiffe an der Weiterfahrt gehindert.

Der ukrainische Präsident Petro Poroshenko hat sich wegen möglicher zusätzlicher Sanktionen wegen "krimineller Handlungen" mit der Europäischen Union und der NATO in Verbindung gesetzt. Er betonte, dass das Kriegsrecht - bisher nicht einmal auf dem Höhepunkt der ukrainischen Feindseligkeiten mit Russland getroffen wurde (Besetzung der Krim) - dies würde nun auf  militärische Mobilisierung zum Krieg hinauslaufen.

Der Vorfall am Sonntag ist einer der schlimmsten Ausbrüche seit einem Waffenstillstand im Jahr 2015, um die Gewalt in dem von Russland unterstützten Konflikt in den östlichsten Regionen der Ukraine zu stoppen, wo vor einigen Tagen eine Fake Wahl (nach Art der Krim) für Moskaus Interessen ungünstig verlief. Dies ist nun eine Woche vor einem G-20 Treffen der führenden Politiker in Buenos Aires/Argentinien. 

Da im nächsten Jahr Wahlen in der Ukraine anstehen, kann sich Poroschenko nicht erlauben Schwäche gegenüber RuSSland zu zeigen. Zwar ist die ukrainische Marine viel kleiner als die russische, doch haben die Russen alle Hände voll damit zu tun, nicht bereits ohne Beschuss abzusaufen. Auch wird die Marine in einem Krieg RuSSland-Ukraine ohne entscheidende Rolle sein. Zur gleichen Zeit haben die europäischen Regierungen wenig Interesse an Unterstützung der Ukraine gezeigt und versuchen auch Maßnahmen im Rahmen der NATO zu sabotieren.

Brüssel sieht es als genug an, als Reaktion auf diesen kriegerischen Akt und Piraterie ihren EU-Sprecher ihr Missfallen ausdrücken zu lassen, sowie die Forderung nach freier Durchfahrt für ukrainische Schiffe. Es wundert wirklich, dass die noch nicht im rosa Tütü herumlaufen und Feenstaub verstreuen. Vielleicht sollten die sich mal an die Aussage von Zar Peter dem Großen erinnern und was er zum Umgang mit den Russen empfahl: "Den Russen muss man zwingen!"

Russlands Bau einer Brücke über die Straße von Kertsch (Zufahrt zum Asowschen Meer) - beschränkte den Schiffsverkehr zum ukrainischen Hafen Mariupol, einem wichtigen Güterverkehrsknotenpunkt, obwohl die Brücke umgehend nach der Einweihung durch den "Trucker" Wladimir Putin wieder für die Renovierung gesperrt wurde. Russlands Geheimdienst FSB sagte, die drei ukrainischen Schiffe seien wegen Verletzung der russischen Grenze "inhaftiert" worden. Die verwundeten Matrosen wurden behandelt und ihre Verletzungen sind nicht lebensgefährlich.

Auf Facebook kommentierte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, die Ereignisse als "Provokation" und beschuldigte die Ukraine, alles dafür zu tun, Russland die Aggression vorzuwerfen. Die Ukraine sagt, sie haben Russland im Vorfeld von der Durchfahrt ihrer Schiffe in Kenntnis gesetzt. Es liegt auf der Hand, dass RuSSland hier eine Gleiwitz-Inszenierung gestartet hat, auch wenn die Zakharova uns glauben lassen will, die russische Regierung habe noch nie irgendwas Schlimmes getan, und seien stets so naturell herzensgut, dass sie genau deshalb vom Ausland schlecht behandelt werden.

Das Atlantic Council, eine in Washington ansässige Denkfabrik, sagte, Russland sei wahrscheinlich an dem Aufflackern schuld. John Herbst, Direktor des Eurasia Center des Rates und ehemaliger US-amerikanischer Botschafter in der Ukraine, sagte, Russland möchte "die Kosten für die ukrainische Wirtschaft anheben" und "die Ukraine zu militärischen Maßnahmen veranlassen, um die Schifffahrt zu und von den Häfen zu schützen."  


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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