Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Freitag, 30. November 2018

Das Buchverbrennen und die Nazis

SA-Leute organisieren die Bücherverbrennung in Berlin, am 10. Mai 1933
Bücherverbrennung als Festakt


Das Bücherverbrennen wird in letzter Zeit wieder modern in Deutschland, diesmal durch die grün-roten Faschisten, ja es ist eben schwer alte Sitten loszuwerden. Es stört die Bastarde dabei auch nicht im geringsten, welch markantes Bild das Buchverbrennen für die Nazi-Bewegung war. Erstens weil sie beim Denken etwas zurückgeblieben sind. Zweitens weil sie ihren gelebten Totalitarismus, diktiert als demokratische Wertvorstellung, als Gefühl der Aufwertung der eigenen Minderbemittelung sehen. Sie zwingen den anderen, der Mehrheit, ihren Willen auf, und die können nichts dagegen tun, weil Justiz und Polizei sie schützen, zumindest bis zu einem gewissen Grade. Daraus beziehen sie ein Gefühl der Überlegenheit. 

Im Gegensatz zu den roten und grünen Faschisten war den Nazis klar, dass man keine Idee oder Wissenschaft ausrotten kann, nur weil man Bücher verbrennt, die sich schließlich nachdrucken lassen. Für die Nazi-Bewegung war dies immer eine PR-Aktion, die recht wenig praktiziert wurde, wenn aber dann als Festakt medienwirksam inszeniert, als Manifestation des Totalitarismus. Für die Nazis dienten diese Massenveranstaltungen des neuen und nationalsozialistische Deutschlands.

Die bekannteste Bücherverbrennung, und wenn sie mal in einer der Propagaganda-Aufarbeitung des deutschen Antifaschismus entsprechende Bilder sehen wird es immer  dieser Vorfall sein, ist jene am 10. Mai 1933 in Berlin. Da (wie immer in Deutschland) Aufklärung Indoktrinierung (bzw. Desinformation) bedeutet, damit die Öffentlichkeit bloß keinen falschen Eindruck (d.h. den richtigen) bekommt, werden die meisten Leser noch nie zuvor gehört haben, was ich Ihnen hier und jetzt berichten werde.


Ausgangslage


Mai 1933, wenige Tage nach der Machtergreifung (30. Januar) ist die Nazibewegung an ihrem Ziel angelangt, ein völlig neues und sozialistisches Deutschland zu schaffen, was eine komplett neue soziale Rekonstruktion werden sollte, mit einem neuen Menschen des Sozialismus. 

Triebkraft dieses neuen Deutschlands war die Sturmabteilung (SA), die damals eigentliche Elite der nationalsozialistischen Bewegung. Angeführt wurde sie von Erich Röhm, Leitfigur der Schwulenbewegung in der NSDAP, einer der wenigen Duzfreunde Adolf Hitlers, und einer der Hintermänner, die den Führer aufbauten. Röhm gehörte zum inneren Kreis von Ludendorff, der Hitler mit Verachtung begegnete und diesen gegen Röhm austauschen wollte. Erich Röhm war tiefster Monarchist und einer der Chefstrategen der Schwarzen Reichswehr. Hitler hatte von diesem Programm, der geheimen Aufrüstung zur Fortführung des Ersten Weltkrieges, keine Ahnung, bis Röhm ihn einweihte.

Tatsächlich war Erich Röhm der geheime Führer, der Macher hinter Hitler. Zumindest bis zur Nacht der Langen Messer, die sich zwischen dem 30. Juni und 1. Juli 1934 ereignete. Nachdem Röhm wenige Stunden zuvor die zweite Revolution ankündigte (die erste war die Machtergreifung der NSDAP), bei der Hitler zu Gunsten von Röhm abgesetzt werden sollte, wurde die SA-Führung bei einem Treffen am Tegernsee (Berlin) verhaftet und größtenteils umgehend massakriert. Kontingente der SA standen vorübergehend unter Hausarrest. Doch Hitler traute nie wieder der SA und tauschte die "Schwulenbewegung" der SA gegen die okkultistischen Ökofaschisten der SS unter Heinrich Himmler aus. 

Diese Säuberungsaktion beschränkte sich nicht auf die SA. Da Hitler selbst durch Röhm von der Existenz der Schwarzen Reichswehr wusste, befürchtete er, dass diese gegen ihn mobilisiert werden konnte. Insbesondere da Ludendorff seit der Machtergreifung Ende Januar Hitler als Produkt einer jüdischen Verschwörung darstellen wollte, um ein Narrativ zu installieren, dass der Öffentlichkeit der Austausch zu Gunsten von Röhm erklären sollten. Ludendorff hatte enormen Einfluss in der Nazi-Bewegung, sodass Hitler sich seiner schwachen Position bewusst war und versuchte schnell Nägel mit Köpfen zu machen. Auch gewisse Monarchisten, die Hitler oder die SS für Schlüsselfiguren hielten, wurden beseitigt in einem Atemzug mit dem stalinfreundlichen Strasser-Flügel. Darunter auch Ex-Kanzler General Kurt von Schleicher und Generalmajor Ferdinand von Bredow. 

Es gelang Rudolf Diels, dem Gestapo-Chef, die Unterstützung der Reichswehr zu sichern, weil Werner von Blomberg wusste, dass Erich Röhm seinen Posten als Wehrminister beanspruchte und die Reichswehr gegen die SA austauschen wollte. Die reguläre Armee sollte sich nur noch auf Ausbildung konzentrieren, während sich die SA als eine reine Kriegervereinigung verstand, die sich unter diversen Vorstellung schwerpunktmäßig an der Gesellschaft der Spartaner orientierte. 

Die Nacht der langen Messer war vor allem die Bereinigung der NSDAP vom rechten Flügel (Monarchisten) und linken Flügel (Gebrüder Strasser), sowie die kurzfristigen Verschlechterungen zur Sowjetunion. Doch da Stalin gemeinsam mit dem deutschen Botschafter die Exekution der SA-Führung feierte, begann man in Berlin zu glauben, dass Moskau wohl doch nichts mit dem Röhm-Putsch zu tun hatte.

Hitler und Stalin hatten sich zwar nie getroffen, es besteht jedoch Veranlassung anzunehmen, dass Stalin Hitler gegenüber Achtung, Sympathie, möglicherweise sogar Freundschaft empfand. Anders jedenfalls kann man die folgende Äußerung Valentin Bereshkows auf einer round-table-Diskussion nicht verstehen. Der Dolmetscher Stalins sagte nämlich: 


"Meiner Meinung nach spielte auch die Tatsache eine Rolle, dass, obwohl sich Stalin und Hitler nie trafen, zwischen ihnen eine persönliche Beziehung bestand. Als in Deutschland die Nacht der langen Messer' stattfand, fragte Stalin auf der ersten Sitzung des Politbüros: 'Haben Sie gehört, was in Deutschland passiert ist? Hitler, das ist ein toller Bursche! So muss man mit politischen Gegnern umgehen.' Darüber berichtete mir Anastas Iwanowitsch Mikojan, der an dieser Sitzung teilnahm." 

(zitiert in: BÜHL, Achim (Hrsg.): Der Hitler-Stalin-Pakt. Die sowjetische Debatte. Köln 1989) 


Die schwulen Nazis


Fritz Gerlich nutzt die Ablehnung der Öffentlichkeit gegen Homosexuelle gezielt aus, in seiner publizistischen Agitation gegen die Nationalsozialisten. Schwulenwitze wurden Basisbestandteil der Anti-NSDAP Rhetorik.

Der deutsche Philosoph Hans Blüher betrachtete die Homosexualität als ein Terrain der Männlichkeit und vertrat die Auffassung, das Schwule die Politik unterwandern und dort starke Netzwerke aufbauen sollten. Tatsächlich war die SA-Führung mit vielen bekannten Homosexuellen besetzt und vermutlich waren es alle, auch wenn die sich nicht öffentlich dazu bekannten. 

Heinrich Himmler war offenbar sehr von Blüher beeinflusst, allerdings bewertete er die Homosexualität vollkommen anders, als destruktiver Einfluss. Himmler spielte in der Nacht der langen Messer eine entscheidende Rolle.

Der deutschen Öffentlichkeit wurde die Ermordung der SA-Führung, der Sowjetunionfreunde und einiger Monarchisten dann tatsächlich als die Abwehr eines Schwulenputsches verkauft.

Gegen Ludendorff vorzugehen wagte Hitler nicht, der war in der Öffentlichkeit zu angesehen. Aber das Geschäft der Ludendorfs war schon zuvor von Unbekannten verwüstet worden. Und Anhänger der Ludendorff-Bewegung wurden angegriffen. 

Die Preußen-Fans weisen heute noch gern auf die Proteste Ludendorffs bei Hindeburg gegen Hitler hin. In einem seiner Briefe heißt es, dieser werde „unser Reich in den Abgrund stoßen, unsere Nation in unfassliches Elend bringen“. Abgesehen davon, dass es dafür gar keine verlässliche Quelle gibt, muss sich gefragt werden, ob der von Ludendorff unterstützte Röhm wirklich besser für das Deutsche Reich gewesen wäre.

Der Druck auf Ludendorff wurde so stark, dass dieser resignierte und mit seiner Anti-Hitler Rhetorik aufhörte. Dennoch lehnte er ab, als Hitler, beim Versuch sich auszusöhnen, ihn zum Feldmarschall ernennen sowie ein Rittergut schenken wollte. Auch das Staatsbegräbnis durch die Nazis erfolgte gegen den Willen Ludendorffs.


Die Bücherverbrennung in Berlin


Diese Vorgeschichte ist für die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 sehr bedeutsam, da sie von der schwulen SA-Leitung dirigiert wurde. Es war die bis dahin größte Propagandaveranstaltung der NS-Bewegung, bei dem den Deutschen bis heute das Nazi-Narrativ vorgekaut wird, es seien Literatur und wissenschaftliche Bücher von Juden verbrannt worden. Das ist allerdings nicht einmal die halbe Wahrheit.

Der größte Teil waren keine Bücher, sondern medizinische Unterlagen, des privaten Berliner Institut für Sexualwissenschaft (Berlin Tiergarten), die die SA am 6. Januar 1933 beschlagnahmte. 

Leiter dieses Institutes war Magnus Hirschfeld, ein deutsch-jüdischer Mediziner, der sich für Homosexuellenrechte einsetzte. Das scheint nun erst einmal widersprüchlich, doch ist es dies nicht.

Die Bücher, die in jener Nacht verbrannt wurden, waren die Publikationen dieses Institutes, einschließlich des gesamten Archives ihrer Untersuchungen. Die Geschichte dient bis heute dazu, dass die deutsche Linke schier gewaltsam die Gesellschaft, insbesondere Kinder malträtiert und Schwule mit den Juden im Nazi-Reich gleichsetzt.

Auch die Sowjetunion war sehr interessiert an der Arbeit von Hirschfeld, mehrmals wurde das Institut, das nur zwischen 1919 und 1933 bestand, von einer Moskauer Delegation aufgesucht. 


Hirschfelds Institut als erstes Angriffsziel des Neuen Deutschlands


Trotzdem die SA einer schwulen Führung unterlag, wurden schon vor der Razzia im Institut für Sexualwissenschaft diverse Schwulentreffpunkte überfallen und Organisationen geschlossen. Das Berliner Institut, das sich für Schwulenrechte einsetzte, war der bis dahin auffällige Höhepunkt. Doch davon abgesehen war das Institut politisch vollkommen unparteiisch. Und genau das war das Problem.

Im Institut wurde nicht nur für die Rechte von Homosexuellen sich eingesetzt, sondern es gab auch eine Forschung bezüglich sexueller Perversionen. Tausende ließen sich hier jedes Jahr behandeln, für arme Menschen war die Untersuchung sogar kostenlos. Das renommierte Institut hatte auch Unterlagen über viele prominente Leute, sie konnten nicht nur sagen, welcher hohe NS-Funktionär schwul sei, sondern auch Auskunft geben über deren perverse Neigungen. Dies widerspricht zwar der medizinischen Ethik, doch die SA-Führung hatte dennoch Angst, man könnte sie bloß stellen.

Der Sexologe Ludwig L. Lenz, selbst schwul, war zum Zeitpunkt der Razzia stellvertretender Direktor des Institutes und erwiderte auf die Frage, warum sie zu einem der ersten wichtigen Ziele der Umgestaltung des Neuen Deutschlands gehörten, dass die Unterlagen hätten aufzeigen können, dass von den politischen Führern dieser "Revolution" 1933, keine 10 % dem entsprach, was die Öffentlichkeit unter sexuell normal verstand.

Der Angriff auf das Institut wird heute in der deutschen institutionalisierten Desinformation als Paradebeispiel der Homosexuellenverfolgung durch Nazis instrumentalisiert. Tatsächlich ging es dabei um das Verschleiern ihrer perversen Neigungen. Das Institut setzte sich zwar für Schwulenrechte ein, auch für die Aufhebung von §175, betrachte jedoch die Auslebung dieser Neigungen an Minderjährigen als Perversion. Und in diesem Punkt unterschied man sich von den Ansichten der SA-Führung, die den sexuellen Umgang mit Knaben, als deren Einführung in das Kriegerleben verstand. Diese Rituale der SA-Führung beinhalteten auch sadomasochistische Praktiken. Lenz schätzte die Akten über diese Perversionen auf 40 000. 


Die schwulen Nazis


Der Leiter Hirschfeld hatte seine Homosexuellenrechtsorganisation nach den Prinzipien von Karl Heinrich Ulrich aufgebaut, der "griechische Liebe" (Pädophilie) ablehnte. 

Die SA-Führung baute sich hingegen auf der Lehre von Adolf Brand und dessen Gemeinschaft der Eigenen (im Sinn von: Gemeinschaft der Elite) auf, die er 1902 zusammen mit Benedict Friedlaender und Wilhelm Jansen gründete. Diese wurde 1920 zur Deutschen Freundschaftsliga, die drei Jahre später in Gesellschaft für Menschenrechte umbenannt wurde. Die Mitglieder dieser Gruppe gehörten zum inneren Kreis der NS-Bewegung, die sich an dem Pädagogen Gustav Wynekens orientierten, der vom "pädogischen Eros" sprach und Pädophilie als Kindeserziehung deutete, diese Lehre inspirierte auch die Frühsexualisierung der Marxisten, was das Interesse der Sowjetunion erklärt, an der Arbeit in diesem Bereich. Deren KP-Spitze bestand selber bloß aus Perversen und abartigen Strukturen.

Adolf Brand war der Publizist der allerersten Schwulenzeitschrift der Welt, genannt Der Eigene (Die Elite). Allerdings ging es ihm um die Auslebung von Pädophilie, er verbreitete Kinderpornografie und war glühender Antisemit. Seine Bewegung erhob Magnus Hirschfeld zum Erzfeind. Ernst Röhm, der den Angriff auf Hirschfelds Institut autorisierte und plante, war Mitglied von Brands Gesellschaft für Menschenrechte.


Pädophile Strukturen


Der deutsche Historiker und Journalist Heinz Höhne, berichtet in Der Orden unter dem Totenkopf: Die Geschichte der SS (1967), dass die SA gezielt an den deutschen Gymnasien Jungs für ihre Elite rekrutierte, die ihren pädophilen Neigungen zugeführt wurden. Die Quellen von Höhne sind neben der damalige Presse die Münchener Gerichtsakten über sexuell Perverse. 

Angesichts der lang existierenden Organisation der Pädophilen auf deutschen Boden, kann es kaum wundern, dass sich gerade in der sozialistischen Bewegung der institutionalisierten Linken wieder die pädophilen Strukturen etablierten.

Als ich 2016, wegen Untersuchungen zum NSU, mich bei der Jenaer Antifa unter falscher Identität umhörte, verwies man mich dort an eine Zelle innerhalb der Partei Die Linke, die in Jena gerade einen Vortrag zum Thema Echte Demokratie gaben. Ohne weitere Informationen hörte ich ich mir mal an, was denn so eine Echte Demokratie ist und bemerkte schnell eine merkwürdige Ausdrucksweise die mich irritierte. Nach ca. einer Viertelstunde war mir klar, dass der ganze Verein aus Pädophilen bestand, die sich unterdrückt fühlten in dieser "Nazigesellschaft", die ihre Neigung als pervers ablehnte, darum strebe man ein Neues Deutschland und Echte Demokratie an.

Ab da machte natürlich alles Sinn, Böhnhards Vorstrafen wegen Kinderpornografie, entsprechende Bilder auf dem Computer Zschäpes, der Mord an Kiesewetter, der nicht von dem angeblichen NSU, sondern anderen Polizisten ausgeübt wurde, bis hin zu den Verwicklungen von Polizeilichen Staatsschutz im Rotlichtmilieu in Jena. Von da an war mir klar, den NSU hat es nie gegeben, sondern ist eine Nebelbombe von Pädophilen die gut platziert im politischen System, sowie Polizei und Justiz sind.

Seinerzeit unterstützte die Bewegung von Adolf Brand Jugendaktivitäten wie man es von Pfadfindern kennt. Es ging ausschließlich darum, an Kinder heranzukommen. Daher arbeiteten sie auch mit den Wandervögeln zusammen. Es wundert daher nicht das Wilhelm Jansen, Mitbegründer und einer der wichtigsten Finanziers des Pädophilen Clubs  Gesellschaft für Menschenrechte, ebenfalls im Vorstand der Jugendbewegung Wandervögel saß. 


Wandervögel und Hitler Jugend


Dass was man heute den Hitlergruß nennt, war ursprünglich ein Ritual der Jugendorganisation Wandervögel, die sich ursprünglich in den 1890er Jahren aus einer Gruppe homosexueller Teenager, um den Lehrer Hermann Hoffmann in Magdeburg formierten. Der sich formell als Verein erst am 4. November 1901 in Steglitz formierte. Gründer war Karl Fischer, der früher zur Gruppe um Hoffmann gehörte. In der Organisation wurde er von den Jungs als der Führer angesprochen. Die Wandervögel wurden zum Vorbild der Hitler Jugend, die Fischer zeitlebens (+1941) einen Ehrensold zahlten.

Der bereits erwähnte schwule Philosoph Hans Blueher gehörte ebenfalls zum Vorstand der Wandervögel, der 1912 die Wandervögel als erotisches Phänomen darstellte, bei der junge Leute in die Homosexualität eingeführt werden, und einen Skandal auslöste.

Das dann in mode kommende HJ (Hitler Jugend) wurde von den Nazi-Gegnern in Homo Jugend umgedeutet. 

Vor dem Regenbogen kam das Hakenkreuz


Die Wandervögel benutzten verschiedene Symbole, die heute als Nazi-Symbole bekannt sind. Das Hakenkreuz zum Beispiel, was in jener Zeit nicht außergewöhnlich war und auch von Ludendorffs Tannenberg-Bund, sowie Bund für Deutsche Gotterkenntnis genutzt worden war, sowie von zahlreichen okkultistischen Zirkeln. Aber sie benutzten auch die SS Runen und das auf der Spitze stehende Dreieck, mit dem später in den KZs Gefangene markiert wurden. Dennoch war das Hakenkreuz eben auch ein Schwulensymbol, wie heute der Regenbogen (der ja auch nur zweckentfremdet wurde), seit der wegen seiner praktizierten Homosexualität exkommunizierte Zisterziensermönch Jörg Lanz von Liebenfels eine entsprechende Fahne auf seiner Burg in Österreich hisste. 

Nach seinem Rauswurf, aus der katholischen Kirche, legte er sich einen Doktortitel zu und wurde bekannt als Okkultist, Rassentheoretiker und Ariosoph. Er begann das Magazin Ostara herauszugeben. Er selbst bezeichnete sich als „der Mann, der Hitler die Ideen gab“, es ist jedoch eine Überbewertung seiner Rolle, weil Hitler die ganzen 1920er hindurch selbst eine Marionette gewesen war. Und die Nacht der langen Messer in gewisser Weise der Abschluss seiner emanzipatorischen Entwicklung gewesen war. 

Der eigentliche Schöpfer der Sturmabteilung (SA) war jedoch Gerhard Rossbach, der sehr eng mit Erich Röhm und Edmund Heines zusammenarbeitete. 1933 wurde er Ausbildungsinspekteur im Reichsluftschutzbund. Im Zuge der Nacht der langen Messer wurde er vorübergehend verhaftet, bei einer Hausdurchsuchung wurde Kinderpornografie beschlagnahmt. Erstaunlicherweise geschah ihm nichts. Er wurde amtlich für Tod erklärt und erhielt eine neue Identität und arbeitete bis Kriegsende bei Iduna-Germania-Versicherung. Danach gehörte er zu den Förderern der Wagnerfestspiele. 

Dieses Glück hatte der andere Mitbegründer, Edmund Heines nicht, auch er homosexuell, überlebte die Nacht der langen Messer nicht. Grund dafür war, dass seine Homosexualität in der Öffentlichkeit bekannt war, seit das ehemalige NSDAP-Mitglied (dann SPD), der Journalist Helmuth Klotz, dies 1932 publizierte. Man konnte natürlich nicht die Nacht der langen Messer der Öffentlichkeit, als Niederschlagung eines Schwulen Putsches, verkaufen und dann einen bekannten Homosexuellen laufen lassen. 

Nach der Machtergreifung 1933 begründete Heines das Konzentrationslager Dürrgoy, welches man als sein "Privatlager" bezeichnete. Er pflegte an den NS-Strukturen vorbei SA-Männer als Entführungskommandos loszuschicken und in sein Lager bringen zu lassen.


Heines wurde genauso wie Röhm, in einem Wirtshaus im bayrischen Bad Wiessee, von einem von Hitler angeführten Kommando bei homosexuellen Handlungen aufgegriffen und zusammen mit Hans Hayn, Hans Peter von Heydebreck, Wilhelm Schmid, August Schneidhuber und Hans Erwin und Spreti-Weilbach erschossen.

Heines Tod verschaffte Hitler in der Öffentlichkeit großes Ansehen, als Befreiung der NSDAP von perversen Elementen. Heines war ein Saddist, extrem grausam und skrupellos. Er galt als der Chef-Killer der Schwarzen Reichswehr. 

Heines hatte eine leitende Rolle im Oberkommando der SA, während des Stennes-Putsch, bei dem am 1. April 1931 der Gruppenführer a.D. Walther Stennes mit Hunderten von SA-Männern das Hauptquartier in der Hedemannstraße in Berlin besetzte. Er forderte die Absetzung von Adolf Hitler und geriet in Auseinandersetzung mit der SS. 

Nach dem ersten Weltkrieg gründete Heines (als Auftrag bei der Schwarzen Reichswehr) den Rossbachbund (benannt nach erwähnten Gerhard Roßbach), der später in Schilljugend umbenannt wurde. 

1925 war Heines von Hitler persönlich für die Zuständigkeit aller Jugendarbeit der NSDAP verantwortlich gemacht worden.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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