Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Freitag, 30. November 2018

Die schwulen Nazis und das rosa Dreieck

Nach der Nacht der langen Messer endete die Bewegung der Schwulen, innerhalb der NS-Strukturen keineswegs. Doch führt es uns natürlich an das Phänomen vom Rosa Dreieck heran, mit dem inhaftierte Homosexuelle in KZs markiert wurden. Warum sollten Schwule andere Schwule verfolgen?

Tatsächlich handelte es sich bei den mit dem rosa Dreieck markierten Inhaftierten ausschließlich um Personen, die nach § 175 des Strafgesetzbuches verurteilt wurden. Doch dann kommen wir bereits zum großen aber. Nicht alle Verurteilten waren tatsächlich homosexuell. Bei einigen handelte es sich auch um Kritiker des NS-Staates, insbesondere Priester wurden in gefälschten Prozessen dann daraufhin verurteilt. Auf diese Weise wollten die Nazis der Öffentlichkeit die politische Verfolgung der Priester verschleiern. Auch gab es einige Anführer von Jugendgruppen, die sich der Eingliederung in die HJ verweigerten.

Natürlich gab es auch echte Homosexuelle darunter, die aber normale Bürger waren und für die NS-Strukturen keine Bedeutung hatten. Homosexuelle, die in die NS-Strukturen integriert waren, wurden weitgehend ignoriert, wenn man von Ernst Röhm und Umfeld absieht.

In den KZs starben zwischen 6000 und 10000 aufgrund §175 Inhaftierte. Homosexuelle wurden allerdings nicht vergast, was darauf hindeutet, dass sie bessergestellt waren als Juden oder Sinti und Romas, oder auch Behinderte.

Zum Teil konnte man in Fällen nachkonstruieren, dass rosa Dreieck Inhaftierte von Wachen der SS, aber auch Kapos unter ihren schwulen Mithäftlingen getötet wurden. Es scheint zunächst verwirrend, warum Homosexuelle andere Homosexuelle töten sollten. Doch ist dieser Gedankengang vollkommen unlogisch, denn niemand wundert sich über einen heterosexuellen Mann, der einen anderen heterosexuellen Mann tötet. Oder warum sollte eine Frau eine andere Frau töten. Der Ansatz dieser Denkweise ist also vollkommen falsch. 

Die Motive hin oder her, doch tatsächlich ist der einzige Grund, warum ein Mensch einen anderen tötet, weil er es will und weil er in der Situation ist es tun zu können. Das Motiv dazu mag variieren, doch eben Macht ist ein gewiss sehr bedeutendes, insbesondere in der Situation von Wachpersonal gegenüber Inhaftierten, oder der sich stets entwickelnden Hackordnung unter den Gefangenen.

Viele Leute glauben, dass die Gefangenen eine solidarische Gemeinschaft in den Konzentrationslagern bildeten, da sie dasselbe Los teilten. Das ist unsinnig, es ist die purste sozialdarwinistische Gesellschaftsordnung, die man sich vorstellen kann. Menschliche Regungen sind die absolute Ausnahme, es geht um Macht und das Ausleben von Macht. Und dieses Verhalten wird skrupelloser und sadistischer je größer die Chance ist, das man keine Gegenwehr zu erwarten hat.

Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft hatte die Struktur der homosexuellen Szene, in der Weimarer Republik, in Butches (männlich) und Fems (weiblich) unterteilt. Die Begriffe sind bis heute üblich geblieben und schon damals untersuchte das Institut die Verachtung der Butches für die Fems. 

Gordon Westwood, ein Forscher der homosexuellen Bewegung, machte deutlich dass Butches oft die Diskriminierung durch Heterosexuelle beklagen, selbst aber entsprechendes oder schlimmeres Verhalten gegen die Fems praktizieren. Sein Kollege H. Kimball Jones berichtete, das Fems in der homosexuellen Szene großer Gewalttätigkeit ausgesetzt sind. Er meinte Begriffe wie "entartete Schwuchtel" seien sehr gebräuchlich. 

In The Gay Report, wo die Forscher Jay und Youngs die homosexuelle Bewegung in den USA, Ende der 1970er untersuchen, wird berichtet, dass viele Schwule den Fems Ablehnung entgegenbringen. Einer der von ihnen Interviewten beschrieb das Verhalten der Fems als bösartig und zerstörerisch, weil es Frauen und schwule Männer erniedrige. Ein anderer Butch begründete seine Abneigung damit, das eine Fem selbstsüchtig, kleinlich und intrigant sei.

Die gegenüber den Fems grausamste Gruppe seien jedoch ausgerechnet jene Homosexuelle, die sich betont männlich geben. C.A.Tripp schreibt in The Homosexuell Matrix, dass  "eine Reihe extrem maskuliner, manchmal supermaskuliner Homosexueller ist .... Sie sind mit allem, was männlich ist, überlastet und verzichten auf etwas Schwaches oder Verweiblichtes .... Sie stellen zweifellos die Inbegriff dessen dar, was passieren kann, wenn eine erotische Männlichkeit die volle Unterstützung eines Wertesystems erhält ...“ Die Sexologen Donald W. Cory und J. LeRoy beschrieben in ihrer ausführlichen Diskussion der homosexuellen Kultur:

"Hier streben robuste, pralle Männer in engen Latzhosen, Lederjacken oder dicken Schuhen, dunkle Wollhemden und manchmal Motorradhelme nach einem super-männlichen Ideal. In der Maske der Zähigkeit liegt manchmal eine gefährliche Persönlichkeit, die sich physisch ausdrücken kann, indem erotisches Vergnügen durch Gewalt ersetzt wird. in der Lage, sexuelles Vergnügen nur zu empfangen, indem es Schmerzen zufügt (oder empfängt). Die allgemeine Atmosphäre an solchen Orten ist unruhig und brütend, und man kann nie sicher sein, wann das Dynamit der Gewalt ausbrechen wird."
Liest man diese Szene, stellt man sich sofort die Atmosphäre im Münchener Szenetreff Bratwurstglöckl vor, wo sich SA-Größen wie Erich Röhm trafen. Dort wo sich die Braunhemden in der Anfangszeit zu treffen pflegten, waren genau solche Schwulenkneipen in München. Man muss eben nur die Bekleidung austauschen, doch die Charaktere sind dieselben. 

Bei Greenberg erfahren wir über Homosexualität unter den "Deutschen" (eigentlich: Germanen) im ersten Jahrhundert nach Christus:

"Als der Krieg für die Deutschen immer wichtiger wurde, dominierten die männlichen Krieger und ihre Kultur, und der Status der Frauen nahm ab. Effeminität und ähnliche Homosexualität wurden zunehmend verschmäht und unterdrückt ... Die (Fem) ... wurde als widerwärtiges Monster dargestellt .... Diese Stigmatisierung erstreckte sich nicht auf aktive männliche Homosexualität (Butch). [Später ging die Akzeptanz von männlich orientierter Homosexualität unter dem Christentum zurück, das] offiziell gegen alle Formen der Homosexualität war."

Keiner der erwähnten Sexologen impliziert, dass alle Homosexuellen unter das eine oder das andere dieser beiden simplen Stereotypen fallen. Die Ausdrücke "Butch" und "Fem" werden in diesen Studien lose verwendet, um zwei ideologische Extreme zu unterscheiden, die sich auf das Wesen der homosexuellen Identität beziehen. In dieser Arbeit werden die deutschen "Fems" im Allgemeinen als homosexuelle Männer definiert, die sich wie Frauen verhalten, allerdings auch wie durchschnittliche Männer ohne den Drang zum Männlichkeitskult. Sie waren Pazifisten. Ihre Ziele waren Gleichberechtigung mit Heterosexuellen und das "Recht auf Privatsphäre", und im Allgemeinen widersetzten sie sich dem Sex mit kleinen Kindern. Zu dieser Klasse gehörte eben auch Magnus Hirschfeld im Gegensatz zu Erich Röhm und seiner SA, für die es nicht Schlimmeres gab als Deutsche wie Karl Heinrich Ulrichs und Magnus Hirschfeld. 

Die Butches hingegen waren Militaristen, deren großes Vorbild die spartanischen Kommunen waren, wo die Krieger und Knaben für den Krieg eng beieinander lebten. Frauen waren bestenfalls dazu da mehr Krieger zu machen, aber nicht für das Vergnügen. Ihr Ziel war es, die pederastischen militärischen Kulte der vorchristlichen heidnischen Kulturen, insbesondere den griechischen Kriegerkult, wiederzubeleben. Ihre Idole waren in der Weimarer Zeit Adolf Brand und Ernst Röhm und wetteiferten darum, wer wem an Sadismus und Frauenfeindlichkeit übertreffe. Die ideale Gesellschaft war für sie ein Männerbund, heterosexuelle sollten nur zur Erhaltung der Art dienen, wurden ansonsten jedoch als unmenschlich ja unerträglich bewertet.

Unter den Nazi lebten zwischen 1,2 bis 2 Millionen schwule Deutsche, weniger als zwei Prozent kamen in Konflikt mit der Justiz aufgrund § 175. Dies kann man nicht einmal annähernd als gezielte Verfolgung interpretieren.

Untersuchungen zeigen das man bei fast allen der damaligen Verfahren feststellen kann, dass auf den Angeklagten die Beschreibung Fem zutreffend wäre. Kurt Hiller, ein Mitarbeiter von Hirschfeld, erklärte, dass mindestens 75% der Butches mit den Nazis sympathisieren. 

David Fernbach, Übersetzer des Buches Die Männer mit dem Rosa Dreieck, berichtete von einem Überlebenden des KZs Flossenburg, der bestätigte, dass es den Nazis nur um die Verfolgung der Femmes als abartig ging, schon allein deshalb wählte man die Farbe Rosa. Und weiter:

"Natürlich waren in der paramilitärischen Organisation der SA, der Hitler-Jugend usw., selbst in der Elite-SS, die Formen der Homosexualität, die für solche männlichen Männer charakteristisch sind, so üblich wie immer ... das war für Nazis durchaus grundlegend. Die Ideologie, dass Männer richtig 'männlich' sein sollten ... Wenn sich männliche Homosexualität als Kult der 'Männlichkeit' verkleidet, ist dies aus faschistischer Sicht weniger anstößig als die Abschwächung der geschlechtsspezifischen Spaltung, die Homosexualität unweigerlich mit sich bringt."
Und das ist der Grund. warum schwule Nazis andere Schwule verfolgten und in KZs brachten. Die Wurzel waren die beiden konkurrierenden Ansichten zwischen Karl Heinrich Ulrichs und Adolf Brand und führten zu einer überbetonten Männlichkeit in Verbindung mit Narzissmus, der sich in der NS-Bewegung in elitärer Weise integrierte.

Claudia Schoppmann hatte zum Beispiel aufgezeigt, dass Lesben in der NS-Ideologie überhaupt keine Rolle spielten und ihre Existenz ignoriert wurden. In Gegenzug dazu gab es Lesben in der NS-Bewegung, wie etwa Elsbeth Killmer, Redakteurin des damals größten Magazins für Lesben, Die Freundin, eine Aktivistin Hitlers der ersten Stunde.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Das Buchverbrennen und die Nazis

SA-Leute organisieren die Bücherverbrennung in Berlin, am 10. Mai 1933
Bücherverbrennung als Festakt


Das Bücherverbrennen wird in letzter Zeit wieder modern in Deutschland, diesmal durch die grün-roten Faschisten, ja es ist eben schwer alte Sitten loszuwerden. Es stört die Bastarde dabei auch nicht im geringsten, welch markantes Bild das Buchverbrennen für die Nazi-Bewegung war. Erstens weil sie beim Denken etwas zurückgeblieben sind. Zweitens weil sie ihren gelebten Totalitarismus, diktiert als demokratische Wertvorstellung, als Gefühl der Aufwertung der eigenen Minderbemittelung sehen. Sie zwingen den anderen, der Mehrheit, ihren Willen auf, und die können nichts dagegen tun, weil Justiz und Polizei sie schützen, zumindest bis zu einem gewissen Grade. Daraus beziehen sie ein Gefühl der Überlegenheit. 

Im Gegensatz zu den roten und grünen Faschisten war den Nazis klar, dass man keine Idee oder Wissenschaft ausrotten kann, nur weil man Bücher verbrennt, die sich schließlich nachdrucken lassen. Für die Nazi-Bewegung war dies immer eine PR-Aktion, die recht wenig praktiziert wurde, wenn aber dann als Festakt medienwirksam inszeniert, als Manifestation des Totalitarismus. Für die Nazis dienten diese Massenveranstaltungen des neuen und nationalsozialistische Deutschlands.

Die bekannteste Bücherverbrennung, und wenn sie mal in einer der Propagaganda-Aufarbeitung des deutschen Antifaschismus entsprechende Bilder sehen wird es immer  dieser Vorfall sein, ist jene am 10. Mai 1933 in Berlin. Da (wie immer in Deutschland) Aufklärung Indoktrinierung (bzw. Desinformation) bedeutet, damit die Öffentlichkeit bloß keinen falschen Eindruck (d.h. den richtigen) bekommt, werden die meisten Leser noch nie zuvor gehört haben, was ich Ihnen hier und jetzt berichten werde.


Ausgangslage


Mai 1933, wenige Tage nach der Machtergreifung (30. Januar) ist die Nazibewegung an ihrem Ziel angelangt, ein völlig neues und sozialistisches Deutschland zu schaffen, was eine komplett neue soziale Rekonstruktion werden sollte, mit einem neuen Menschen des Sozialismus. 

Triebkraft dieses neuen Deutschlands war die Sturmabteilung (SA), die damals eigentliche Elite der nationalsozialistischen Bewegung. Angeführt wurde sie von Erich Röhm, Leitfigur der Schwulenbewegung in der NSDAP, einer der wenigen Duzfreunde Adolf Hitlers, und einer der Hintermänner, die den Führer aufbauten. Röhm gehörte zum inneren Kreis von Ludendorff, der Hitler mit Verachtung begegnete und diesen gegen Röhm austauschen wollte. Erich Röhm war tiefster Monarchist und einer der Chefstrategen der Schwarzen Reichswehr. Hitler hatte von diesem Programm, der geheimen Aufrüstung zur Fortführung des Ersten Weltkrieges, keine Ahnung, bis Röhm ihn einweihte.

Tatsächlich war Erich Röhm der geheime Führer, der Macher hinter Hitler. Zumindest bis zur Nacht der Langen Messer, die sich zwischen dem 30. Juni und 1. Juli 1934 ereignete. Nachdem Röhm wenige Stunden zuvor die zweite Revolution ankündigte (die erste war die Machtergreifung der NSDAP), bei der Hitler zu Gunsten von Röhm abgesetzt werden sollte, wurde die SA-Führung bei einem Treffen am Tegernsee (Berlin) verhaftet und größtenteils umgehend massakriert. Kontingente der SA standen vorübergehend unter Hausarrest. Doch Hitler traute nie wieder der SA und tauschte die "Schwulenbewegung" der SA gegen die okkultistischen Ökofaschisten der SS unter Heinrich Himmler aus. 

Diese Säuberungsaktion beschränkte sich nicht auf die SA. Da Hitler selbst durch Röhm von der Existenz der Schwarzen Reichswehr wusste, befürchtete er, dass diese gegen ihn mobilisiert werden konnte. Insbesondere da Ludendorff seit der Machtergreifung Ende Januar Hitler als Produkt einer jüdischen Verschwörung darstellen wollte, um ein Narrativ zu installieren, dass der Öffentlichkeit der Austausch zu Gunsten von Röhm erklären sollten. Ludendorff hatte enormen Einfluss in der Nazi-Bewegung, sodass Hitler sich seiner schwachen Position bewusst war und versuchte schnell Nägel mit Köpfen zu machen. Auch gewisse Monarchisten, die Hitler oder die SS für Schlüsselfiguren hielten, wurden beseitigt in einem Atemzug mit dem stalinfreundlichen Strasser-Flügel. Darunter auch Ex-Kanzler General Kurt von Schleicher und Generalmajor Ferdinand von Bredow. 

Es gelang Rudolf Diels, dem Gestapo-Chef, die Unterstützung der Reichswehr zu sichern, weil Werner von Blomberg wusste, dass Erich Röhm seinen Posten als Wehrminister beanspruchte und die Reichswehr gegen die SA austauschen wollte. Die reguläre Armee sollte sich nur noch auf Ausbildung konzentrieren, während sich die SA als eine reine Kriegervereinigung verstand, die sich unter diversen Vorstellung schwerpunktmäßig an der Gesellschaft der Spartaner orientierte. 

Die Nacht der langen Messer war vor allem die Bereinigung der NSDAP vom rechten Flügel (Monarchisten) und linken Flügel (Gebrüder Strasser), sowie die kurzfristigen Verschlechterungen zur Sowjetunion. Doch da Stalin gemeinsam mit dem deutschen Botschafter die Exekution der SA-Führung feierte, begann man in Berlin zu glauben, dass Moskau wohl doch nichts mit dem Röhm-Putsch zu tun hatte.

Hitler und Stalin hatten sich zwar nie getroffen, es besteht jedoch Veranlassung anzunehmen, dass Stalin Hitler gegenüber Achtung, Sympathie, möglicherweise sogar Freundschaft empfand. Anders jedenfalls kann man die folgende Äußerung Valentin Bereshkows auf einer round-table-Diskussion nicht verstehen. Der Dolmetscher Stalins sagte nämlich: 


"Meiner Meinung nach spielte auch die Tatsache eine Rolle, dass, obwohl sich Stalin und Hitler nie trafen, zwischen ihnen eine persönliche Beziehung bestand. Als in Deutschland die Nacht der langen Messer' stattfand, fragte Stalin auf der ersten Sitzung des Politbüros: 'Haben Sie gehört, was in Deutschland passiert ist? Hitler, das ist ein toller Bursche! So muss man mit politischen Gegnern umgehen.' Darüber berichtete mir Anastas Iwanowitsch Mikojan, der an dieser Sitzung teilnahm." 

(zitiert in: BÜHL, Achim (Hrsg.): Der Hitler-Stalin-Pakt. Die sowjetische Debatte. Köln 1989) 


Die schwulen Nazis


Fritz Gerlich nutzt die Ablehnung der Öffentlichkeit gegen Homosexuelle gezielt aus, in seiner publizistischen Agitation gegen die Nationalsozialisten. Schwulenwitze wurden Basisbestandteil der Anti-NSDAP Rhetorik.

Der deutsche Philosoph Hans Blüher betrachtete die Homosexualität als ein Terrain der Männlichkeit und vertrat die Auffassung, das Schwule die Politik unterwandern und dort starke Netzwerke aufbauen sollten. Tatsächlich war die SA-Führung mit vielen bekannten Homosexuellen besetzt und vermutlich waren es alle, auch wenn die sich nicht öffentlich dazu bekannten. 

Heinrich Himmler war offenbar sehr von Blüher beeinflusst, allerdings bewertete er die Homosexualität vollkommen anders, als destruktiver Einfluss. Himmler spielte in der Nacht der langen Messer eine entscheidende Rolle.

Der deutschen Öffentlichkeit wurde die Ermordung der SA-Führung, der Sowjetunionfreunde und einiger Monarchisten dann tatsächlich als die Abwehr eines Schwulenputsches verkauft.

Gegen Ludendorff vorzugehen wagte Hitler nicht, der war in der Öffentlichkeit zu angesehen. Aber das Geschäft der Ludendorfs war schon zuvor von Unbekannten verwüstet worden. Und Anhänger der Ludendorff-Bewegung wurden angegriffen. 

Die Preußen-Fans weisen heute noch gern auf die Proteste Ludendorffs bei Hindeburg gegen Hitler hin. In einem seiner Briefe heißt es, dieser werde „unser Reich in den Abgrund stoßen, unsere Nation in unfassliches Elend bringen“. Abgesehen davon, dass es dafür gar keine verlässliche Quelle gibt, muss sich gefragt werden, ob der von Ludendorff unterstützte Röhm wirklich besser für das Deutsche Reich gewesen wäre.

Der Druck auf Ludendorff wurde so stark, dass dieser resignierte und mit seiner Anti-Hitler Rhetorik aufhörte. Dennoch lehnte er ab, als Hitler, beim Versuch sich auszusöhnen, ihn zum Feldmarschall ernennen sowie ein Rittergut schenken wollte. Auch das Staatsbegräbnis durch die Nazis erfolgte gegen den Willen Ludendorffs.


Die Bücherverbrennung in Berlin


Diese Vorgeschichte ist für die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 sehr bedeutsam, da sie von der schwulen SA-Leitung dirigiert wurde. Es war die bis dahin größte Propagandaveranstaltung der NS-Bewegung, bei dem den Deutschen bis heute das Nazi-Narrativ vorgekaut wird, es seien Literatur und wissenschaftliche Bücher von Juden verbrannt worden. Das ist allerdings nicht einmal die halbe Wahrheit.

Der größte Teil waren keine Bücher, sondern medizinische Unterlagen, des privaten Berliner Institut für Sexualwissenschaft (Berlin Tiergarten), die die SA am 6. Januar 1933 beschlagnahmte. 

Leiter dieses Institutes war Magnus Hirschfeld, ein deutsch-jüdischer Mediziner, der sich für Homosexuellenrechte einsetzte. Das scheint nun erst einmal widersprüchlich, doch ist es dies nicht.

Die Bücher, die in jener Nacht verbrannt wurden, waren die Publikationen dieses Institutes, einschließlich des gesamten Archives ihrer Untersuchungen. Die Geschichte dient bis heute dazu, dass die deutsche Linke schier gewaltsam die Gesellschaft, insbesondere Kinder malträtiert und Schwule mit den Juden im Nazi-Reich gleichsetzt.

Auch die Sowjetunion war sehr interessiert an der Arbeit von Hirschfeld, mehrmals wurde das Institut, das nur zwischen 1919 und 1933 bestand, von einer Moskauer Delegation aufgesucht. 


Hirschfelds Institut als erstes Angriffsziel des Neuen Deutschlands


Trotzdem die SA einer schwulen Führung unterlag, wurden schon vor der Razzia im Institut für Sexualwissenschaft diverse Schwulentreffpunkte überfallen und Organisationen geschlossen. Das Berliner Institut, das sich für Schwulenrechte einsetzte, war der bis dahin auffällige Höhepunkt. Doch davon abgesehen war das Institut politisch vollkommen unparteiisch. Und genau das war das Problem.

Im Institut wurde nicht nur für die Rechte von Homosexuellen sich eingesetzt, sondern es gab auch eine Forschung bezüglich sexueller Perversionen. Tausende ließen sich hier jedes Jahr behandeln, für arme Menschen war die Untersuchung sogar kostenlos. Das renommierte Institut hatte auch Unterlagen über viele prominente Leute, sie konnten nicht nur sagen, welcher hohe NS-Funktionär schwul sei, sondern auch Auskunft geben über deren perverse Neigungen. Dies widerspricht zwar der medizinischen Ethik, doch die SA-Führung hatte dennoch Angst, man könnte sie bloß stellen.

Der Sexologe Ludwig L. Lenz, selbst schwul, war zum Zeitpunkt der Razzia stellvertretender Direktor des Institutes und erwiderte auf die Frage, warum sie zu einem der ersten wichtigen Ziele der Umgestaltung des Neuen Deutschlands gehörten, dass die Unterlagen hätten aufzeigen können, dass von den politischen Führern dieser "Revolution" 1933, keine 10 % dem entsprach, was die Öffentlichkeit unter sexuell normal verstand.

Der Angriff auf das Institut wird heute in der deutschen institutionalisierten Desinformation als Paradebeispiel der Homosexuellenverfolgung durch Nazis instrumentalisiert. Tatsächlich ging es dabei um das Verschleiern ihrer perversen Neigungen. Das Institut setzte sich zwar für Schwulenrechte ein, auch für die Aufhebung von §175, betrachte jedoch die Auslebung dieser Neigungen an Minderjährigen als Perversion. Und in diesem Punkt unterschied man sich von den Ansichten der SA-Führung, die den sexuellen Umgang mit Knaben, als deren Einführung in das Kriegerleben verstand. Diese Rituale der SA-Führung beinhalteten auch sadomasochistische Praktiken. Lenz schätzte die Akten über diese Perversionen auf 40 000. 


Die schwulen Nazis


Der Leiter Hirschfeld hatte seine Homosexuellenrechtsorganisation nach den Prinzipien von Karl Heinrich Ulrich aufgebaut, der "griechische Liebe" (Pädophilie) ablehnte. 

Die SA-Führung baute sich hingegen auf der Lehre von Adolf Brand und dessen Gemeinschaft der Eigenen (im Sinn von: Gemeinschaft der Elite) auf, die er 1902 zusammen mit Benedict Friedlaender und Wilhelm Jansen gründete. Diese wurde 1920 zur Deutschen Freundschaftsliga, die drei Jahre später in Gesellschaft für Menschenrechte umbenannt wurde. Die Mitglieder dieser Gruppe gehörten zum inneren Kreis der NS-Bewegung, die sich an dem Pädagogen Gustav Wynekens orientierten, der vom "pädogischen Eros" sprach und Pädophilie als Kindeserziehung deutete, diese Lehre inspirierte auch die Frühsexualisierung der Marxisten, was das Interesse der Sowjetunion erklärt, an der Arbeit in diesem Bereich. Deren KP-Spitze bestand selber bloß aus Perversen und abartigen Strukturen.

Adolf Brand war der Publizist der allerersten Schwulenzeitschrift der Welt, genannt Der Eigene (Die Elite). Allerdings ging es ihm um die Auslebung von Pädophilie, er verbreitete Kinderpornografie und war glühender Antisemit. Seine Bewegung erhob Magnus Hirschfeld zum Erzfeind. Ernst Röhm, der den Angriff auf Hirschfelds Institut autorisierte und plante, war Mitglied von Brands Gesellschaft für Menschenrechte.


Pädophile Strukturen


Der deutsche Historiker und Journalist Heinz Höhne, berichtet in Der Orden unter dem Totenkopf: Die Geschichte der SS (1967), dass die SA gezielt an den deutschen Gymnasien Jungs für ihre Elite rekrutierte, die ihren pädophilen Neigungen zugeführt wurden. Die Quellen von Höhne sind neben der damalige Presse die Münchener Gerichtsakten über sexuell Perverse. 

Angesichts der lang existierenden Organisation der Pädophilen auf deutschen Boden, kann es kaum wundern, dass sich gerade in der sozialistischen Bewegung der institutionalisierten Linken wieder die pädophilen Strukturen etablierten.

Als ich 2016, wegen Untersuchungen zum NSU, mich bei der Jenaer Antifa unter falscher Identität umhörte, verwies man mich dort an eine Zelle innerhalb der Partei Die Linke, die in Jena gerade einen Vortrag zum Thema Echte Demokratie gaben. Ohne weitere Informationen hörte ich ich mir mal an, was denn so eine Echte Demokratie ist und bemerkte schnell eine merkwürdige Ausdrucksweise die mich irritierte. Nach ca. einer Viertelstunde war mir klar, dass der ganze Verein aus Pädophilen bestand, die sich unterdrückt fühlten in dieser "Nazigesellschaft", die ihre Neigung als pervers ablehnte, darum strebe man ein Neues Deutschland und Echte Demokratie an.

Ab da machte natürlich alles Sinn, Böhnhards Vorstrafen wegen Kinderpornografie, entsprechende Bilder auf dem Computer Zschäpes, der Mord an Kiesewetter, der nicht von dem angeblichen NSU, sondern anderen Polizisten ausgeübt wurde, bis hin zu den Verwicklungen von Polizeilichen Staatsschutz im Rotlichtmilieu in Jena. Von da an war mir klar, den NSU hat es nie gegeben, sondern ist eine Nebelbombe von Pädophilen die gut platziert im politischen System, sowie Polizei und Justiz sind.

Seinerzeit unterstützte die Bewegung von Adolf Brand Jugendaktivitäten wie man es von Pfadfindern kennt. Es ging ausschließlich darum, an Kinder heranzukommen. Daher arbeiteten sie auch mit den Wandervögeln zusammen. Es wundert daher nicht das Wilhelm Jansen, Mitbegründer und einer der wichtigsten Finanziers des Pädophilen Clubs  Gesellschaft für Menschenrechte, ebenfalls im Vorstand der Jugendbewegung Wandervögel saß. 


Wandervögel und Hitler Jugend


Dass was man heute den Hitlergruß nennt, war ursprünglich ein Ritual der Jugendorganisation Wandervögel, die sich ursprünglich in den 1890er Jahren aus einer Gruppe homosexueller Teenager, um den Lehrer Hermann Hoffmann in Magdeburg formierten. Der sich formell als Verein erst am 4. November 1901 in Steglitz formierte. Gründer war Karl Fischer, der früher zur Gruppe um Hoffmann gehörte. In der Organisation wurde er von den Jungs als der Führer angesprochen. Die Wandervögel wurden zum Vorbild der Hitler Jugend, die Fischer zeitlebens (+1941) einen Ehrensold zahlten.

Der bereits erwähnte schwule Philosoph Hans Blueher gehörte ebenfalls zum Vorstand der Wandervögel, der 1912 die Wandervögel als erotisches Phänomen darstellte, bei der junge Leute in die Homosexualität eingeführt werden, und einen Skandal auslöste.

Das dann in mode kommende HJ (Hitler Jugend) wurde von den Nazi-Gegnern in Homo Jugend umgedeutet. 

Vor dem Regenbogen kam das Hakenkreuz


Die Wandervögel benutzten verschiedene Symbole, die heute als Nazi-Symbole bekannt sind. Das Hakenkreuz zum Beispiel, was in jener Zeit nicht außergewöhnlich war und auch von Ludendorffs Tannenberg-Bund, sowie Bund für Deutsche Gotterkenntnis genutzt worden war, sowie von zahlreichen okkultistischen Zirkeln. Aber sie benutzten auch die SS Runen und das auf der Spitze stehende Dreieck, mit dem später in den KZs Gefangene markiert wurden. Dennoch war das Hakenkreuz eben auch ein Schwulensymbol, wie heute der Regenbogen (der ja auch nur zweckentfremdet wurde), seit der wegen seiner praktizierten Homosexualität exkommunizierte Zisterziensermönch Jörg Lanz von Liebenfels eine entsprechende Fahne auf seiner Burg in Österreich hisste. 

Nach seinem Rauswurf, aus der katholischen Kirche, legte er sich einen Doktortitel zu und wurde bekannt als Okkultist, Rassentheoretiker und Ariosoph. Er begann das Magazin Ostara herauszugeben. Er selbst bezeichnete sich als „der Mann, der Hitler die Ideen gab“, es ist jedoch eine Überbewertung seiner Rolle, weil Hitler die ganzen 1920er hindurch selbst eine Marionette gewesen war. Und die Nacht der langen Messer in gewisser Weise der Abschluss seiner emanzipatorischen Entwicklung gewesen war. 

Der eigentliche Schöpfer der Sturmabteilung (SA) war jedoch Gerhard Rossbach, der sehr eng mit Erich Röhm und Edmund Heines zusammenarbeitete. 1933 wurde er Ausbildungsinspekteur im Reichsluftschutzbund. Im Zuge der Nacht der langen Messer wurde er vorübergehend verhaftet, bei einer Hausdurchsuchung wurde Kinderpornografie beschlagnahmt. Erstaunlicherweise geschah ihm nichts. Er wurde amtlich für Tod erklärt und erhielt eine neue Identität und arbeitete bis Kriegsende bei Iduna-Germania-Versicherung. Danach gehörte er zu den Förderern der Wagnerfestspiele. 

Dieses Glück hatte der andere Mitbegründer, Edmund Heines nicht, auch er homosexuell, überlebte die Nacht der langen Messer nicht. Grund dafür war, dass seine Homosexualität in der Öffentlichkeit bekannt war, seit das ehemalige NSDAP-Mitglied (dann SPD), der Journalist Helmuth Klotz, dies 1932 publizierte. Man konnte natürlich nicht die Nacht der langen Messer der Öffentlichkeit, als Niederschlagung eines Schwulen Putsches, verkaufen und dann einen bekannten Homosexuellen laufen lassen. 

Nach der Machtergreifung 1933 begründete Heines das Konzentrationslager Dürrgoy, welches man als sein "Privatlager" bezeichnete. Er pflegte an den NS-Strukturen vorbei SA-Männer als Entführungskommandos loszuschicken und in sein Lager bringen zu lassen.


Heines wurde genauso wie Röhm, in einem Wirtshaus im bayrischen Bad Wiessee, von einem von Hitler angeführten Kommando bei homosexuellen Handlungen aufgegriffen und zusammen mit Hans Hayn, Hans Peter von Heydebreck, Wilhelm Schmid, August Schneidhuber und Hans Erwin und Spreti-Weilbach erschossen.

Heines Tod verschaffte Hitler in der Öffentlichkeit großes Ansehen, als Befreiung der NSDAP von perversen Elementen. Heines war ein Saddist, extrem grausam und skrupellos. Er galt als der Chef-Killer der Schwarzen Reichswehr. 

Heines hatte eine leitende Rolle im Oberkommando der SA, während des Stennes-Putsch, bei dem am 1. April 1931 der Gruppenführer a.D. Walther Stennes mit Hunderten von SA-Männern das Hauptquartier in der Hedemannstraße in Berlin besetzte. Er forderte die Absetzung von Adolf Hitler und geriet in Auseinandersetzung mit der SS. 

Nach dem ersten Weltkrieg gründete Heines (als Auftrag bei der Schwarzen Reichswehr) den Rossbachbund (benannt nach erwähnten Gerhard Roßbach), der später in Schilljugend umbenannt wurde. 

1925 war Heines von Hitler persönlich für die Zuständigkeit aller Jugendarbeit der NSDAP verantwortlich gemacht worden.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Maxim Shevchenko prügelt für Stalin



Maxim Shevchenko startet eine Prügelei mit Nikolai Swanidze, während seiner live Radiosendung Komsomolskaya Pravda, als er meint dem Führer Stalin wird nicht genug Respekt erwiesen. Shevchenko ist ein merkwürdigen Politiker und Putin Berater, der alles mit Okkultismus begründet. Er erprobte muslimische Einwanderung als Waffe, um diese gegen den Westen zu Destabilisierung einzusetzen.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!
















Donnerstag, 29. November 2018

Hubertus Knabe

Absolut lesenswerter Artikel von TICHYS EINBLICKE: Ablösung von Hubertus Knabe: Mit krimineller Energie von links

Kommentar von Boris Reitschuster:


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Deutsche Juden heißen nun Uwe und deutsche Antisemiten inzwischen Jakob

Interessanter Beitrag bei Fatalist über Merkels Kostümjuden wie Uwe Dziuballa.



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Mittwoch, 28. November 2018

Gesinnungs Gulag Deutschland

Hilfe! DDR 2.0! Deutsche Intelligenz stellt endlich die Frage, die jeden Arbeitslosen, Altersarmen, Kinderarmutler, 1 € Jobber und Aufstocker schon soooooooooo laaaaaaaange brennend interessiert: "Sollen Kindergärten die politische Gesinnung der Eltern überprüfen?" Himmelarschundzwirn! Die Margot Honecker kommt zurück, wartet mal bis sie fragen: Sollen bei nicht bestandenen Gesinnungstest Kindergärten Eltern ihre Kinder wegnehmen?

Ich weiß, ist natürlich von mir wieder vollkommen übertrieben. So was ist gerade in Deutschland vollkommen unvorstellbar! Gott sei dank, ist der Artikel nur von der BZ, einem Berliner Lokalblatt. Total aus dem Wind gegriffen und ohne jede Primärquelle! 

Oh nee, echt jetzt? Scheiße!!! Die haben eine Primärquelle, die STASI geführte und dank Steuerfördersumpf von der Bundesregierung mitfinanzierte Amadeu Antonio Stiftung. Guckst Du hier!


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Deutschland über alles

Endlich sind wir wieder wer! Die WELT muss sich UNS unterordnen! 

Sowas passiert wenn eine christdemokratische Partei von sozialistischen Visionären unterlaufen wird.




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Lenin starb an Syphilis

Dumme linke Sau


Es ist leicht daher gesagt: Dumme linke Sau. Klar, man kann es vermuten. Und da sind reichlich Gründe dafür, die die Vermutung rechtfertigen. Die Bildung dunkler Tetraden, also Netzwerke von Psychopathen. Eindeutige forensisch psychiatrische Symptome. Das grundsätzlich geisteskranke Gerede ...

Aber dahinter steckt noch viel mehr. Tatsächlich weiß man heute recht genau, dass vor allem diese Linkshegilianer überdurchschnittlich Geisteskranke anzogen. Nehmen wir da Marx und Engels, Nietzsche oder Lenin ... Der Schwachmatismus scheint da politisches Programm. Und deren Anhänger? Gute Frage, denn wer ist der größere Idiot? Der Idiot oder der Idiot, der dem Idioten folgt. 

Herrschaften, das ist kein Witz! Hört auf zu lachen! Denn dahinter stecken Tatsachen und ist hier keine Satire zum Verarschen der Roten. Die sind wirklich geisteskrank, allerdings nicht harmlos, sondern von der forensischen Sorte der Gemeingefährlichen.


Linke Intellektuelle


Die Linken bilden sich zwar grundsätzlich viel auf ihre Intellektuellen ein, doch tatsächlich ist der linke Intellektuelle ein Mythos, sondern es ist eher eine psychopathische Geiselhaft. Aber nicht falsch verstehen, dumm ist hier nicht im Sinne von 1+1=3 zu verstehen. Es ist eine soziale Dummheit, daher der Hang zum Asozialem, wie der Holodomor von Sinowjew in der Ukraine. Nun wird der eine oder andere die Frage stellen: Aber ich bin doch klug, und dennoch empfinde ich einige Punkte der linken Intellektuellen als ganz in Ordnung. Tja, Herrschaften, da muss wohl jemand seine Prioritäten klären. Außerhalb der sozialistischen Koalition kenne ich niemanden, der linke Intellektuelle für intellektuell hält. 

Doch eine kleine Einschränkung, ich schreibe hier der Einfachheitshalber die Linken, die Roten, die Sozialisten .... Ich rede jedoch ausschließlich von der institutionalisierten Linken, Marxisten-Leninsten, Maoisten und das ganze totalitäre Gesiff. Ich meine hier keine echten Sozialdemokraten, Anarcho-Kommunisten oder so.


Die Seuche des 19. Jahrhunderts


Man weiß heute, dass Lenin (Wladimir Ilyisch Ulyanow) Neurosyphilis hatte, eine in gewissen Kreisen damals weiterverbreitete Krankheit. 


Die Neurosyphilis - also die hirnbedingte Spätphase der sexuell übertragbaren Infektion (kann auch vererbt werden)  - wurde von Ärzten lange als historisches Relikt betrachtet, es galt als die Seuche des 19. Jahrhunderts, die jedoch von Antibiotika fast ausgerottet wurde. Nun allerdings scheint die Krankheit, die für den Wahnsinn historischer Persönlichkeiten, von Friedrich Nietzsche über Wladimir Lenin bis Al Capone, verantwortlich gemacht wird, wieder im Vormarsch zu sein. Wie einige Experten seit 2012 äußern. Interessanterweise genau dort in der westlichen Welt, wo es starke linke Bewegungen gibt. 


Neurosyphilis kein Schlaganfall


Es wurde lange behauptet, dass Lenin an den Nachfolgen von drei Schlaganfällen starb. Die Sowjets machten große Versuche, die wahren Gründe für Lenins unberechenbares Verhalten und plötzliche Wutanfälle in den Jahren vor seinem Tod 1924 zu vertuschen. 

Die britische Autorin Helen Rappaport vertritt die Ansicht, dass Lenin an Endartitis luetica (Neurosyphilis) litt - einer Form der Erkrankung, die das Gehirn zerstört. Was vieles erklären würde. Rappaport beruft sich auf den russischen Wissenschaftler Iwan Petrowitsch Pawlow (pawlowscher Reflex), der Angaben zur Krankheit Lenins gab. Tatsächlich sagte der Nobelpreisträger Pawlow einmal, dass die Revolution von einem Irren gemacht wurde, der Hirnsyphilis hatte. Doch man wusste nicht, ob man diese Bemerkung auf Lenin beziehen soll. Tatsächlich war es Lenin selbst, der den linken Flügel der Kommunisten (Marxisten-Leninisten), die Kulturmarxisten nach Trofim Denissowitsch Lyssenko eine Geisteskrankheit nannte, obwohl das okkulte Leben Lenins andeutet, dass er genau so ein Kulturmarxist gewesen war.


Infektion durch eine Prostituierte?


Rappaport meinte, dass Lenin sich die Krankheit von einer Prostituierten aus Paris, etwa um 1902 geholt hatte. Nach der Revolution im Jahr 1917 widersetzte sich Pawlow gewaltsam dem Bolschewismus der Kulturmarxisten und dem, was er als das ungeheure "sowjetische Experiment" betrachtete, bei dem Menschen schlechter behandelt wurden als experimentelle Frösche in einem Labor (so drückte es Pawlow aus). Pawlow wurde zum Begründer der Genetiker, die zur intellektuellen Basis der Nationalbolschewisten wurden. Und als Abwehrreaktion auf die Kulturmarxisten interpretiert werden könnten.

Auf dem Weg zu einem Kongress in London hatte Nobelpreisträger Pawlow vor einem Besuch in Paris einen alten Freund, Dr. Michail Zernov, besucht. 
Rappaport schreibt:

"Während des Gesprächs behauptete Pawlow gegenüber Zernow, dass Lenin an Syphilis gelitten habe und dass er während seiner Zeit als sowjetischer Anführer alle klassischen Anzeichen für jemanden mit fortschreitender Lähmung, hervorgerufen durch die Krankheit, manifestiert habe."


Pawlow kannte die Wissenschaftler, die nach seinem Tod 1924 Lenins Gehirn untersucht hatten, und sie stimmten alle mit dieser Diagnose überein. 


Infektion bei einem Homosexuellen?


Der russische Historiker Sokolow hingegen fand Hinweise in russischen Archiven, die aussagen, es war keine französische Prostituierte, bei der sich Lenin infizierte, sondern sein Geliebter Grigori Jewsejewitsch Sinowjew, dem ersten Führer der Internationale, er leitete den Aufbau des ersten sowjetischen Spionagenetzwerkes in den USA und Co-Autor des Holodomor in der Ukraine. 

In VI Lenins Schriften, die 1981 zum ersten Mal veröffentlicht wurden, heißt es:


"Am 8. Juli 1917 begleiteten G. Aliluew und Stalin Lenin zur Station Razliw, wo Lenin den Arbeiter von Emilianow  beherbergte. (Die Behörden suchten nach Lenin, der als Mörder galt.) Emilianow mietet mehrere Hektar Land, 5 km vom Razliw-See entfernt, und bringt Lenin und Sinowjew später in die Hütte, die er selbst dort gebaut hat ... "
Die Beiden, Lenin und Sinowjew, verbrachten in der abgelegenen Hütte allein einen guten Monat. Die Biografie erklärte es mit Arbeit: "Lenin hatte viel Arbeit vor sich. Er schrieb Artikel."


Gemeinsamer Urlaub


Tatsächlich schrieb Lenin in diesen Wochen Artikel, jedoch nicht sehr viele. Selbst bei gemächlichem Arbeitstempo wäre dies in 5 bis 7 Tagen zu erledigen gewesen. Doch die beiden kommunistischen Führer halten sich bis zum 5. August dort auf. 

Dass es mit der vielen Arbeit nicht so weit her war, geht auch aus der Lenin Biografie vor:

"Lenin spazierte an den Strand, schwamm im See, fischte."

Hört sich nach Urlaub an. Von Sinowjew erfahren wir nur, das er da war, doch was der eigentlich bedeutende kommunistische Führer da tat, erfahren wir nicht. Für eine Biografie die uns sonst jegliches unwichtige Detail aus dem Leben Lenins erzählt, erfahren wir erstaunlich wenig über diesen Monat in der abgelegenen Hütte am See.


Sinowjew Liebesbriefe


Im August trennen sich die beiden, Lenin reiste nach Finnland, bleiben aber per Briefen in Kontakt. Ein Brief von Sinowjew an Lenin, im September 1917, spricht die amouröse Seite des kleinen Seeurlaubes an:

"Lieber Wowa! Sie können sich nicht vorstellen, wie traurig es für mich ohne Sie ist, wie lange ich unsere Liebkosungen vermisse ... Sie können sicher sein, seit Sie gegangen sind, habe ich niemanden berührt. Sie können absolut sicher sein, dessen, was ich für Sie empfinde, und von meiner Treue. Glauben Sie mir, ich habe weder einen Mann noch eine Frau berührt und ich werde es nicht tun. Nur Sie gibt es für mich. Komm, seien Sie unbesorgt. Ich werde alles bestens vorbereiten."
Eine Woche darauf schreibt Sinowjew erneut, offenbar wartet er ungeduldig auf Antwort von Lenin.

"Lieber Wowa! Sie haben mir nicht geantwortet. Haben Sie das kleine Ghersele vergessen ... Ich habe einen schönen Ort für uns vorbereitet. Wir können dort leben, wie wir wollen ... Es ist ein wundervolles Zuhause, dort wird es uns gut gehen und niemand kann unsere Liebe verhindern. Es wird wie vorher sein. Ich erinnere mich an die Freude unseres Treffens, Sie erinnern sich, wie wir in Genf uns vor derselben Frau verbergen mußten ... Niemand kann unsere Gefühle verstehen. Kommen Sie so schnell wie möglich. Ich warte auf dich, meine Blume. Dein Ghersele."
Nach der Oktober Revolution kehrt Lenin nach Petrograd zurück. Aber Sinowjew ging nach Moskau, von wo aus er wieder an Lenin schrieb: 

"Elijah! Ich habe alle Ihre Anordnungen ausgeführt. Das ist sehr schwierig und kompliziert, aber meine Gedanken wärmen sich auf, dass wir uns nach ein paar Tagen noch einmal treffen und umarmen werden. Nur die Hoffnung, dass Sie mir treu sind, wärmt mich auf. Ich küsse Sie und Ihren marxistischen Arsch. Dein Ghersele."
Dieses ist makaber! Der marxistische Arsch küssen, denn der Marx-Engels Forscher David Borissowitsch Rjasanow, wurde später von den Sowjets ermordet, weil er in einem Briefwechsel entdeckt hatte, dass Karl Marx und Friedrich Engels eine Liebesbeziehung hatten. Das war damals nicht erwünscht, denn Stalin unterstützte damals die Rechts-Kommunisten (Nationalbolschewisten). 

Am 21. Januar 1938 war Rjasanow nach einem Schauprozess, auf Befehl von Stalin erschossen worden. Seine Frau Anna Lwowna Rjasanowa war bereits 1937 in einen Gulag gebracht worden, den sie nach acht Jahren verlassen konnte.

Techtelmechtel in Genf


Erst aus einem Brief von 1918 erfahren Außenstehende auch, warum die beiden in Genf sich vor einer Frau verbargen:

„Wowa! Jedes Mal, wenn ich von Ihnen weg bin, werde ich traurig. Sie sind sehr verspielt. Ich kenne Sie. Aber ich halte fest und ich kann mir nichts leisten. Ich verstehe, wie schwer es ist, so zu tun. Aber jetzt ist es besser. Wir dürfen uns vor Nadejda nicht verstecken, anders als in Genf, wo sie uns zum ersten Mal erwischt hat." 
Es hat den Anschein, als hätte einer der beiden, vermutlich Lenin, in Genf die Beziehung zu einer Frau vorgetäuscht, damit die beiden Turteltauben ihren Ringelpiez mit Anfassen auf irgend einer schweizer Alm frönen konnten, ohne von ihrem reaktionären Umfeld schief angesehen zu werden. 

Nadeschda Konstantinowna Krupskaja
Die Nadeschda Konstantinowna Krupskaja war besagte Frau und offiziell Lenins Ehefrau, die offenbar von den speziellen Sonderwünschen ihres Gemahles nichts gewusst hatte und die beiden in Genf "erwischte". Na da setzte es bestimmt Backpfeifen, die sieht so aus, als wäre sie eine resolute Frau gewesen.

Allerdings scheint sie sich später damit abgefunden zu haben, denn von Sinowjew erfahren wir, dass sie sich nicht mehr verstecken müssen.

Sinowjew fällt in Ungnade


Im Frühjahr 1918 besiegt die Rote Armee bei Narwa die Truppen von General Nikolai Nikolajewitsch Judenitsch. Sinowjew schreibt im Siegestaumel an Lenin:

"Wowa! Ich werde bald kommen und ich werde Sie nichts Unwichtiges sagen lassen. Warte auf mich!" 
Doch später fällt Sinowjew in Ungnade und zwar, als die Syphilis sichtbar wird und sich nicht mehr vor der Öffentlichkeit verbergen lässt. 1922 fordert Nadeschda Konstantinowna Krupskaja schriftlich Sinowjew auf, ihren Mann nicht mehr mit "Anfragen nach Besprechungen" zu belästigen:

"Bitte stören Sie meinen Mann nicht mehr mit Ihren Anfragen nach Besprechungen. Es ist Zeit, sich zu beruhigen. Ihr Elend kann nicht vermieden werden. Ilya ist krank."
Dies erweckt den Eindruck, als gäbe sie Sinowjew die Schuld für die Syphilis von Lenin (Ilya). Auf der anderen Seite setzte Lew Borissowitsch Kamenew, der andere Autor des Holodomor, zu dieser Zeit Gerüchte in Umlauf, dass Sinowjew einen Putsch gegen Lenin vorbereitet.

Doch Lenin hatte das wohl nicht geglaubt. Testamentarisch ließ er nicht nur Sinowjew, sondern eben auch Kamenew von seiner Nachfolge ausschließen. Der dritte Ausgeschlossene war übrigens Stalin. Die drei galten zu dieser Zeit als enge Freunde. Das Testament Lenins wurde jedoch verheimlicht und genau diese drei wurden im Triumvirat Nachfolger Lenins, nur das Stalin seine Konkurrenz beseitigen ließ. 

Am Ende seiner Diktatur wollte Stalin den Linkskommunisten (Kulturmarxisten) den Vorzug geben. Die wissenschaftliche Arbeit von Lyssenko beruhte jedoch größtenteils auf Fälschungen, um den Einfluss der Genetiker zurückzudrängen. Es war offensichtlich der Grund, warum Stalin vergiftet und von dem Nationalbolschewisten Nikita Chruschtschow ersetzt wurde. Lyssenko viel in Ungnade und wurde erst durch Mikhail Gorbatschow rehabilitiert, der Lyssenko und Sinowjew als seine Vorbilder angab.

Die Syphilis


In wieweit Sinowjew Syphilis hatte, ist unklar. Sichtlich gab es dafür keine Anzeichen, doch mit seinem Kopf stimmte so einiges nicht. Er war der Erfinder des organisierten Massenmordes zum Aufbau des Kommunismus.

Gegen Ende der 1930er Jahre, als Sinowjew hingerichtet wurde, gingen seine Briefe in das KGB-Archiv. Zweifellos wusste Stalin von ihnen. Die Frage bleibt: "Warum hat er sie nicht vernichtet?"


„Eine kühle Nacht mit Sternen markiert; der Geruch von geschnittenem Heu “, schrieb Sinowjew von ihrem Aufenthalt in den Wäldern bei Razliv. »Rauch aus einem kleinen Feuer, wo Wild in einem kleinen Topf gekocht wurde. … Wir gehen in der kleinen Hütte ins Bett. Es ist kalt. Wir decken uns mit einer alten Decke, die Emelyanow gefunden hat. Es ist eng und jeder von uns versucht, den größeren Teil dem anderen zu überlassen. Ilyich sagt, er habe eine Fufaika [Anorak-Art gepolsterter Mantel] und brauche die Decke nicht. Manchmal kann ich nicht lange schlafen, da ich in absoluter Stille liege. Ich kann das Schlagen von Ilyichs Herz hören. Wir schlafen eng zusammengedrängt. … “


Lenin hatte rund 20 Jahre mit der Infizierung der Syphilis gelebt. Die Krankheit hat eine unterschiedliche Inkubationszeit und ist er im Endstadium sichtbar. Doch in der Kernzeit seines Schaffens war er davon infiziert. Wir können nur vermuten, dass seine Bipolarität und plötzlichen grundlosen Wutausbrüche bereits auf die Syphilis zurückzuführen sind, die sein Gehirn zerstörte. 

Medizinische Atteste


Dokumente, die nach dem Sturz der Sowjetunion freigegeben wurden, und die Memoiren der Lenins Ärzte enthielten deuten jedoch an, dass der bolschewistische Führer mindestens seit 1895 wegen Syphilis behandelt wurde.

In diesen Dokumenten wird auch der Patologe Alexi Abrikosow, der für die Obduktion Lenins verantwortlich war, erwähnt der als Todesursache Syphilis feststellte. Abrikosow musste diese Bezeichnung aus dem Autopsiebericht entfernen, aber beschreibt sehr wohl die typische Blutgefäßzerstörung und andere typische Symptome. In einem zweiten Autopsiebericht, der als offizieller verteilt wurde, wurden kein Organ, keine Hauptarterie oder Bereiche des Gehirns erwähnt, die häufig von Syphilis betroffen sind. 

Lenin starb am 21. Januar 1924. Die offizielle Ursache für Lenins Tod war die zerebrale Arteriosklerose oder der vierte Schlaganfall. Den Ärzten wurde mit dem Tod gedroht. Dennoch tauchten kurz vor seinem Tod Gerüchte auf, nach denen er an Syphilis leiden würde.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Dienstag, 27. November 2018

Seltsamer Kapitalismus: Russlands Bankenrettung

"Eure Kinders Kinder werden unter dem Kommunismus leben. Ihr Amerikaner seid so leichtgläubig. Nein, ihr würdet Kommunismus nicht offen akzeptieren, aber wir werden euch mit kleinen sozialistischen Dosierungen füttern, bis ihr irgendwann aufwacht und feststellt, dass ihr den Kommunismus bereits habt. Wir müssen euch nicht bekämpfen. Wir werden eure Wirtschaft schwächen, bis ihr wie eine überreife Frucht in unsere Hände fallt."
Nikita Chruschtschow


Sozialistische Transformation



Ein bedeutender Teil der Öffentlichkeit erkennt den Kommunismus erst, wenn ein Kommunist ihn verkündet. Das schleichende Gift der Unterwanderung zu Destabilisierung, was die 5. Kolonne permanent versprüht wird gar nicht beachtet. Das beliebte Spielchen mit unnötigen Reformen wird nicht bemerkt. Und Stück für Stück, vor allem wenn es dann zu spät ist, wacht man plötzlich im Kommunismus auf.

Da allgemein jeder anzunehmen scheint, dass irgendjemand einen großen Schalter, auf dem Systemwechsel, steht, umlegt und dann ein abrupter Wechsel von Kapitalismus zum Sozialismus erfolgt, nimmt man nicht das schleichende Gift, sogenannter Marktreformer, wahr, ohne zu begreifen, dass hier ein schleichender Umbau (Raubbau) stattfindet.

John Maynard Keynes schrieb 1919 treffend in The Economic Consequences of Peace (Übersetzung von Joachim Kalka [2014 bei Berenberg] unter dem Titel Krieg und Frieden), Seite 113:

"Lenin hatte gewiss recht: Es gibt kein subtileres und kein gewisseres Mittel, um das Fundament einer Gesellschaft umzustürzen, als die Korrumpierung der Währung. Dieser Prozess zieht alle verborgenen Kräfte ökonomischer Gesetzmäßigkeit auf die Seite der Zerstörung. Und zwar auf eine Art und Weise, die unter Millionen kaum ein Mensch zu durchschauen vermag."

Und weil das so ist, halten so viele den Faschismus oder Nationalsozialismus für Früchte des Kapitalismus, weil sie keine bolschewistische Enteignungen sehen, die es dennoch - wenn gleich subtiler - sehr wohl gab. 


Alle Totalitäre wollen die Ökonomie kontrollieren


Alle totalitären Regime haben ein großes Interesse an der Kontrolle der Wirtschaft, getrieben nach der Gier der Früchte anderer Hände Arbeit. Die Art und Weise des staatlichen Raubes wird nur anders umgesetzt, doch gibt es überall beträchtliches Überschneidungspotenzial, im Bereich der gemachten Interventionen. Benito Mussolini griff dazu zum Ökonomiefaschismus, der sehr viel mit den gegenwärtigen Zuständen im Merkel Regime und Monopolkapitalismus zu tun hat. Selbst mit viel guten Willen und beiden Augen zudrücken, kann man die gegenwärtige deutsche Ökonomie bestenfalls als Interventionismus bezeichnen, nicht jedoch als Freie Marktwirtschaft.

Wenn aber den Leuten eingeredet wird, dass der Sozialismus auch nur im entferntesten etwas mit Sozial zu tun habe und jegliche Form der Ausbeutung kapitalistisch sei, dann werden sie - allein aufgrund der mangelnden ökonomischen Kenntnis - jegliche Ausbeutung als Kapitalismus interpretieren, auf ihrer Suche einer Utopie, die sie nie erreichen werden. 


Eingriffe in die Wirtschaft


Im Sozialismus effektiviert sich die Ausbeutung zu einem Staatsmonopol, statt der Exzesse einzelner Unternehmer. Bankenrettungen, wie Zonenwachtel Merkel es tut, sind kein Instrument des Kapitalismus, sondern DDR-Ökonomie. Der Kapitalismus ist frei von staatlichen Eingriffen, Bankenrettungen sind staatliche Eingriffe. Lobbyismus ist nichts anderes als Eingriffe in den freien Markt. 

Aufgrund dieser irrtümlichen Annahmen, die sich mit dem Wort Sozialismus verbinden, kommt es zu irrigen Annahmen, bezüglich dessen Natur. 

Die ersten sozialistischen Experimente, was jedem zu denken geben sollten, wurden nicht von Visionären und Philanthropen aufgebaut, es waren teilweise Marxisten (aber nicht nur) die im Dienste der deutschen Monarchie nach Formen suchten, die ökonomischen Abläufe zur effektiveren Kriegsführung im Ersten Weltkrieg zu kontrollieren. Lenin griff dann auf diese Experimente zurück, als er seinen Kriegssozialismus etablierte in Russland. Genau dieser Kriegssozialismus wurde in der Szene der Anarchisten als Staatskapitalimus verspottet. Die Anarchisten verstanden unter einer sozialistischen Wirtschaftsordnung etwas vollkommen anderes als die Bolschewisten. Bei dem Sozialismus der Sowjetunion handelt es sich im Prinzip lediglich um einen Monopolkapitalismus, mit der Erweiterung, dass der Staat ein komplettes Monopol auf die gesamte Ökonomie erhebt.


Scheinprivat


Viele sozialistischen Ökonomen hatten früh die Idee, keine komplette Enteignung durchzusetzen, sondern die Produktionsmittel nominell in privater Hand zu lassen, aber die Wirtschaft den Anweisungen der Regierung zu unterwerfen. Tatsächlich waren die Firmenbesitzer in Nazi-Deutschland so sehr der Regierung unterworfen, dass die ihnen sogar ein Gehalt diktierte. 

Noch 1925 wollte Goebbels das Eigentum breit streuen, es in die Hände dessen geben, „der daran schafft mit Hirn und Hand“. Wovon Hitler ihn im April 1926 überzeugte, war etwas anderes:

„Gemischter Kollektivismus und Individualismus. Boden, was drauf und drunter dem Volke. Produktion, da schaffend, individualistisch. Konzerne, Truste, Fertigproduktion, Verkehr etc. sozialisiert. Darüber lässt sich reden. Er hat das alles durchgedacht.“
Aufgrund des Unverständnisses der breiten Öffentlichkeit darüber, was Sozialismus tatsächlich ist, ist die Verwirrung über das Erkennen sozialistischer Ökonomien verständlich. Schon in der DDR verschleierte man den Totalitarismus, dass es schließlich private Firmen gebe, womit man den Eindruck erwecken wollte: Wir sind doch so wie ihr!


Putins Kapitalismus


Einer der größten Irrtümer der Gegenwart ist die Annahme, bei Putins-Regime handle es sich um ein kapitalistisches Russland. Selbstverständlich unter dem obligatorischen Hinweis auf den Privatbesitz. Doch jeder kann sich einmal selbst die zehn größten Firmen Russlands heraussuchen und diese gegen die 10 Top Firmen der USA vergleichen. Alle russischen Topfirmen kommen aus dem Bereich Energie und Banken, Firmen im Bereich innovativer Techniken gibt es keine einzige. Alle russischen Top Firmen sind unter Beteiligung der russischen Regierung, die Firmenleitung wird vom Kreml diktiert und das ist es, was uns als der russische Kapitalismus verkauft werden soll.

Vergleichen sie den Gesamtumsatz dieser 10 russischen Topfirmen, mit dem was Apple, Nr. 3 der US-Firmen, umsetzt in einem Jahr und beginnen Sie über das russische Wirtschaftswunder zu lachen.

Die gesamte Infrastruktur der russischen Energiewirtschaft, insbesondere ihr Rückgrat der Erdöl- und Erdgaspipelines ist marode und es fehlt Geld für die Instandhaltung. Nord Stream wird vom deutschen Steuerzahler finanziert, ist jedoch Besitz von Gazprom - nennen Sie das ruhig beim Namen: Ausbeutung des deutschen Steuerzahlers nach Art von Kolonialherren.


Die russischen Banken sind sicher?


Im Bankensektor sieht es nicht besser aus. 2017 sagte der stellvertretende Vorsitzende der Bank der Russischen Föderation, Dmitri Tulin: "Die Bank von Russland wird den Prozess der Verbesserung des Finanzsektors des Landes fortsetzen." Niemand verstand, worin die bisherigen Verbesserungen zu sehen seien. Und dann sprudelte es nur noch aus seinem reichhaltigen Quell blühender Fantasien. „Der russische Bankensektor ist stabil und in absehbarer Zeit sind keine Schocks zu erwarten.“ Man glaubte bereits ein Stück klebriger und übel riechender Masse an seinen Mundwinkeln herunterlaufen, aufgrund der gequirlten Scheiße, die er redete. „Es wird keine Destabilisierung des Finanzmarktes als Folge solcher Maßnahmen geben.“ 

Warum ich das schreibe? Der deutsche Michel ist verwirrt, denn seien es seriöse Leitmedien, seien es die alternativen Medien, alle berichten uns einstimmig vom russischen Wirtschaftswunder. Aber pssst, das basiert einfach nur auf simpler Bilanzfälschung. 

Als im Januar 2015 die russische Zentralbank den Leitzins auf atemraubende 17,5% erhöhte, verblüffte ich erneut den deutschen Michel, als ich sagte: 
"Um Gotteswillen! Offenbar jongliert nahezu jede russische Bank mit negativ Kapital!"
Wovon der wohl spricht, fragten sich da alternative deutsche Patrioten, die sich ganz sicher waren, dass die Rothschilds einen infamen Angriff auf die russische Ökonomie gestartet haben mussten.


Banken vor dem bankrott


Jedem nicht sozialistischen Ökonomen hätte es an diesem Zeitpunkt sonnenklar sein müssen, der russische Bankensektor steht vor dem bankrott. Um eine Panik zu vermeiden, hat die Regierung über den tatsächlichen Zustand der Ökonomie frech eine Millionenöffentlichkeit ins Gesicht gelogen. Bzw. wagte es sogar antisemitische Stereotypen zu nutzen, um das falsche Spiel zu verschleiern. Was auch nicht verwundert, wichtige Posten vergibt man in Russland nicht auf Basis der erforderlichen Qualifikation, sondern wie treu man zu Wladimir Putin steht. 

Noch erstaunlich sind freilich die Medien im Reich von Europas schärfster Putinkritikerin, Angela Merkel, wo die Lügen des Kremls genauso unverschämt weitergegeben werden unter dem Verweis wie wichtig die russischen Beziehungen für die deutsche Wirtschaft sind.

Nachdem nun im Januar 2015 der Leitzins angehoben wurde, schlossen bis Jahresende 105 russische Banken wegen Bankrott. So viele wie nie zuvor. 


Bankenrettung die nichts rettet


Für die staatliche Bankenrettung spendierte die russische Regierung eine Billion Rubel (ca. 13,1 Milliarde €), im Jahre 2014. Wie man sah reichte dies nicht aus um die Erhöhung des Leitzinses zu verhindern. 2015 bezuschusste der Kreml das marode Bankensystem nochmals mit nun sagenhaften 830 Milliarden Euros. Also dem 63fachen des Vorjahres. Allerdings gelangten davon nur 722,3 Milliarden Euro in den vorgesehenen Topf. Der Rest verschwand auf mysteriöse Weise.

Eine der Nutznießer dieser Umverteilung war Otkritie, die 65,2 Milliarden Euro erhielt.

Es folgte das Jahr 2016, Wiedereinmal wurde das russische Wirtschaftswunder bejubelt. In diesem Jahr schlossen gleich 112 Banken und weitere ca. 100 waren kurz vor dem Bankrott. Die Peresvet Bank hat den Ruf, die Geldbörse der russisch orthodoxen Kirche zu sein und verlor dieses Jahr 49,7% ihres Marktwertes, geleitet wurde sie von einem nahen Verwandten des Moskauer Patriarchen. Sie galt als die Nummer 47 der größten russischen Banken. Platz 42 bekleidete Tatfondbank (Nummer 2 in Tatarstan).

Nun erfolgte das was Dmitri Tulin 2017 als Verbesserung des Finanzsektors bezeichnete, aber im Prinzip "die Zuverlässigkeitsbewertung der russischen Banken für 2017" war, in der die Zentralbank über die Kreditwürdigkeit der Banken log, das sich Balken bogen. Die Zahlungen aus dem Steuersäckel wurden hier als Umsatz der Banken verrechnet. 

Ich weiß nicht inwieweit sich der werte Leser über das Ausmaß dieses Betruges im Klaren ist. Man stelle sich vor, dass man sein Geld auf eine Bank bringt, in den Glauben das es dort sicher verwahrt ist. Danach meldet sich das Finanzministerium, um mitzuteilen, dass die Steuern erhöht werden müssen, oder neue eingeführt werden, zum Beispiel wegen sauberer Luft. Und da Sie ein guter Bürger sind, der ökonomische Verantwortung trägt, möchten sie freilich mit ihren Steuern zur Verbesserung der Luft beitragen, denn wie jeder gute Staatsbürger (jene die nicht denken) weiß, hört Luftverschmutzung an den Landesgrenzen auf. Doch die Regierung nimmt dann das Geld Deiner Steuern und gibt es den Banken, um Dir dann anschließend glaubhaft zu versichern, dass Dein Geld auf der Bank sicher sei. Du bezahlst also schlicht und ergreifend für die Illusion, in Sicherheit zu sein, ob nun im Bezug auf saubere Luft oder den Spareinlagen. Also diese Wirtschaft ist zu ziemlich alles, bis hin zu Betrug und Ausbeutung, aber definitiv hat das nichts mit einer freien und sich selbst regulierenden  Marktwirtschaft zu tun.


Die soliden russischen Banken 


Die zehn besten russischen Banken von 2017, gemäß der Zentralbank, sahen wie folgt aus:
  • Sberbank 
  • VTB 
  • Gazprombank 
  • FC Eröffnung (Otkritie/otkrytiye/открытие)
  • VTB 24 
  • Rosselkhoz 
  • Alfa Bank 
  • Bank von Moskau 
  • Nationales Clearing Center 
  • UniCredit
Haben Sie es bemerkt? Von diesen 10 Banken, die russische Top Ten, erhielten 7 im Jahre 2015/16 staatliche Zuwendungen aus dem Steuertopf, um nicht bankrott zu gehen.

Oh, und wer ist das in unserem ehrenvollen vierten Platz? Die Bank "Eröffnung"? Wir werden darauf zurückkommen, aber jetzt sehen wir einmal, was 2016 mit russischen Banken passiert ist: Ja, sie wurden wie Ballons aufgeblasen - ab Anfang des Jahres verringerten sich die Vermögenswerte der Top 50 der russischen Banken um 2,5 Billionen Rubel.

2017 bekam die Bank "Ugra", von der Deposit Insurance Agency (DIA) einen Rekordbetrag von 169,2 Milliarden Rubel, um ihre Anleger zu entschädigen. Die DIA verfügt über keine eigenen Mittel, die über Einlagen aus Gewinnen der Banken gebildet werden. Daher wird dieses Geld als Kredit von der russischen Zentralbank vergeben. Die Schulden der DIA beliefen sich bis dato bereits auf 1,03 Billionen Rubel, was dem russischen Budget des Bildungs- und Gesundheitssystems für ein Jahr entspricht. 


Die Rettung der Otkritie Bank


Und jetzt - am interessantesten. Die Otkritie Bank, die buchstäblich mit giftigen Assets vollgestopft war und die sich aus irgendeinem mysteriösen Grund plötzlich in den Top-10 der zuverlässigsten Banken der Russischen Föderation befand, die dafür nämlich von der Zentralbank ihr Gütesiegel erhielt, obwohl letztlich selbige Zentralbank wissen musste, das sie selbst Steuergeld an diese Bank gab, um den bankrott zu verhindern.

Wie ist das möglich? Allein im Juni/Juli 2016 erhielt Otkritie 720 Milliarden Rubel aus dem Steuertopf. Der einzige Umsatz dieser Bank in jenem Jahr.

Die Zentralbank eröffnete dann für 333 333 Milliarden Rubel ungesicherte Kredite für Otkritie. Und dann wurde einigen Leuten klar, was hier gespielt wurde. Die Bank sollte verstaatlicht werden, ohne das die Öffentlichkeit es bemerkte. Gerüchte machten die Runde. Das wirbelte so viel Staub auf, dass sich der Hauptaktionär am 25. August 2017 veranlasst sah, in einer öffentlichen Stellungnahme zu versichern, dass "keine Verhandlungen geführt werden, um die Bank in den Central Bank Consolidation Fund zu transferieren". Womit sie dann eine Staatsbank wäre. Vier Tage später verkündete die russische Zentralbank, dass die Otkritie besagten Central Bank Consolidation Fund unterstellt worden war. Es ist eindeutig, die Scheißen auf die gesamte Öffentlichkeit.


Strategie der russischen Zentralbank


Die Strategie der russischen Zentralbank ist ziemlich eindeutig: Die Banken werden in zwei Kategorien unterteilt:
„Unberührbare“ (Staatsbanken, die bis zum Erbrechen mit Steuergeld alimentiert werden). Sie werden um jeden Preis über Wasser gehalten, trotz ihrer Ineffizienz und der Bezahlung des talentlosen Managements durch den Staat (d. h. Steuergeld).
Und es gibt Privatbanken, die so sehr mit Schulden aufgebläht wurden, dass es klar ist, dass diese niemals bezahlt werden. Diese Banken werden dann stillschweigend vom Staat übernommen.

Das scheint zunächst ganz normal, die Otkritie kann ihre Schulden nicht bezahlen, muss also als Unternehmen haften. Doch das ist zu kurz gedacht. Es ist ein Dominosystem, das vom Staat genauso aufgebaut ist und auf Enteignung abzielt. Drei Banken, die alle in der Top 15 gelistet waren und eng mit Otkritie vernetzt waren, wurden ohne Vorwarnung praktisch über Nacht gekappt, ihnen fehlte ein großer Teil der Infrastruktur, nämlich der der früher Otkritie war. Wenige Monate später mussten diese Banken Konkurs anmelden und wurden von der Zentralbank geschluckt.

Du gibst also unentwegt Steuergeld zur Bankenrettung aus, selbst wenn es ein Geschäftsmann aus Angst um seine Investition nicht tun könnte, nur um die Schulden hochzutreiben, und dann enteignest Du ihn genau aus diesem Grunde. Theoretisch lässt sich das auch mit jedem Normalbürger machen. Und plötzlich ist dann alles verstaatlicht.

Jeder, der sich mit Bankgeschäften befasst, weiß, was ein Finanzüberwachungsdienst ist und wie sorgfältig er alle Transaktionen überwacht. Zur gleichen Zeit, jedes Mal, wenn eine andere Bank zusammenbricht, und es stellt sich heraus, dass am Vorabend ihr Management Dutzende Milliarden Rubel irgendwo abgezogen hat. Doch die russische Zentralbank stellt sich in die Öffentlichkeit, zuckt mit den Schultern und sagt: "Keine Ahnung wie das passieren konnte!"


Die Top-Manager


Mit der Otkritie wird es noch interessanter: Statt einer strafrechtlichen Untersuchung und das stellen der Frage: "Wo ist das Geld?", erklärt die Zentralbank, dass "die temporäre Verwaltung herzliche Beziehungen zu den Aktionären hat" und sie gerne in die Verwaltungen einige der aktuellen Top-Manager übernehmen wird. Und was bitte schön soll man da nun anderes annehmen, außer dass einige der Top-Manager der Privatbank gemeinsame Sache mit der russischen Staatsbank machten?

Und diese Top-Manager, die zuerst den Bankensektor in Schulden versinken ließen, strömten jahrelang falsche Geschichten über ihre "Erholung" und Wirtschaftswunder in die Öffentlichkeit, die allem Anschein nach völlig seriös von der Regierung, beziehungsweise der Zentralbank unterstützt wurden. Das ist ein ganz perfides, ja psychopathisches Spiel.

Was tatsächlich geschah, war, dass unter enormen Aufwand mit Geldern die dem Steuerzahler, im wahrsten Sinne des Wortes abgepresst wurden (und man kein Geld für die Rentenfonds hat), wurde der Bankrott einer Bank durch die Regierung vertuscht, während sich das Management und scheinbar unter stillschweigender Zustimmung der Regierung an den Spareinlagen selbiger Steuerzahler vergriff. Ich weiß nicht wie Sie das nennen, ich nenne es organisierte, ja staatliche Kriminalität.

Kleine Banken lässt man natürlich sterben, die sind den Aufwand nicht wert, doch Großbanken sind für diese Verbrecher das gefundene Fressen.

Die surreale Bankenwelt


Solange es in der Wirtschaft eine Sicherheitsmarge gibt, können sie auf Kosten der Kreditemission aufrechterhalten werden, während der Anschein von wirtschaftlichen Wohlbefinden und Aufschwung erhalten bleibt. Und dann, wie im Märchen über Aschenbrödel, schlägt die Uhr Mitternacht, und der Dollar-Wechselkurs markiert 100, der Zauber zerbricht, die "erfolgreichen" Banker verwandeln sich in den Augen erstaunter Mitwirkender in Ratten, und der Chef der Zentralbank wird zum Kürbis.

Deshalb habe ich einen Vorschlag: Benennen Sie die Zentralbank der Russischen Föderation um, damit der Name besser zum Ausdruck kommt. Ich denke, „Bank Closing“ wird genau richtig sein - prägnant und elegant. 

Dieses Bank Closing wird in Russland normalerweise jedoch Sanierung genannt. Das ist Unsinn, sprechen wir Klartext:
Es gibt keine Sanierung! Man kann ein Unternehmen sanieren, wenn diese rentabel ist, aber sich in einer schwierigen Situation befindet, von der jedoch in absehbarer Zeit davon ausgegangen werden kann, das die Krise überstanden wird. jedoch Banken, wie in diesen Fällen, tote Banken mit Nullkapital oder sogar negativ Kapital, sind nie und nimmer sanierbar, doch da sind eine Menge Ostblockökonomen als kapitalistische Marktreformer im Wirtschaftskreislauf aktiv, die dir ständig versicher es geht, obwohl sie permanent scheitern.

Wenn ein Flugzeug abstürzt, dann stürzt es ab. Man kann da keinen staatlichen Eingriff (Sanierung) anordnen und so tun als würde das Flugzeug gerettet. Es steht fest, dass das Flugzeug abstürzen wird. Es kann im Sturzflug runter kommen, oder im Gleitflug. Es kann auseinanderbrechen und in Einzelteilen runterkommen. Es kann sich auch zur einen oder anderen Seite wenden, in trudeln geraten doch es wird letzten Endes abstürzen. Und dann ist Schluss!

Dementsprechend gibt es keine Reorganisation oder Sanierung, sondern es ist eine Verstaatlichung, einen Übergang in Staatseigentum. Das Problem ist, das etwas ganz Ähnliches auch in Deutschland geschieht, doch nicht im Namen des Staates (aber unter dessen Beihilfe zum Raub), sondern zu Gunsten russischer "Privatfirmen". Also solche wie Gazprom, die natürlich weniger privat, sondern in Besitz des Kreml sind.

Der Bürger in diesem Spiel


Was der Bürger wahrnimmt, ist der ökonomische Zerfall als Resultat der Post-Sanierung, es ist ihm jedoch nicht klar das komplexe Treiben zu durchschauen und zu verstehen, wie er sollte. Insbesondere wenn diese Ökonomie-Idioten insbesondere der völkischen Linken, weil sie eben von Ökonomie nicht den blassesten Schimmer haben, zur Erklärung ihr dämliches Gewäsch von zionistischen Wall Street Banker schwafeln, anstatt ihre selten dämliche Fresse zu halten und denen zu zuhören, die was vom Problem verstehen.

Das russische Volk übernimmt auf Entscheidung der Regierung alle Verpflichtungen bezüglich der Verluste durch faule Kredite, als auch durch den Verlust ihrer Spareinlagen. Geld für die Renten gibt es dann auch nicht mehr, aber Wladimir Putin ist stolzer Besitzer von 36 Schlössern. 

Allein für Otkritie und Binbank musste jeder russische Arbeiter rund 10 000 Rubel aufbringen. Natürlich nicht so direkt, sondern über das Zauberwort Inflation. Eine nebulöse Größe, für die niemand was kann, kommt halt vor, normalerweise als Systemfehler des Kapitalismus dem sozialistischen Dummvolk ganz einfach erklärt, damit es bloß nicht merkt, was tatsächlich geschieht, bzw. wer die wahren Schuldigen sind. 

Inflation


Die nebulöse Inflation ist nicht so nebulös, sondern, wie im Falle Russland, durch marxistische Ökonomen verursacht, die entweder den fehlenden Bargeldbestand, um es den Banken als Kredit zu geben, durch das rücksichtslose Verhökern der Goldbestände aufbessern oder zu einem bei den roten Ökonomen sehr oft anzutreffendes Mittel greifen (siehe Venezuela): Das Geldlimit ist eine Erfindung der Rothschilds, um die Kontrolle zu behalten. Wenn Du also kein Geld hast, dann drucke dir einfach mehr.

Genau das wurde in Russland auch getan! Man sehe sich dann diese marxistischen Ökonomen an, wenn die böse Bourgeoisie mit ihren Verschwörungstheorien daher kommt, dass dieses wilde Gelddrucken die Inflation verursacht. Geht freilich überhaupt nicht, weil das hieße, Schuld habe die Regierung. Aufgrund der Inflation wird natürlich alles teurer, nicht nur die Preise in den Läden, sondern eben auch alles andere, verursacht durch die gegenwärtige Enteignungspolitik des Kreml. Und genau diese Folgen der Inflation muss der russische Arbeiter bezahlen. Oh er wurde nicht um Erlaubnis gefragt, ob er das denn will. Er wurde über Steuern und Preissteigerung gezwungen und wer sich weigert, wird von bewaffneten Männern verschleppt, dem Freund und Helfer von der Polizei.

Und dann, wir wissen ja alle, unter welch beneidenswerten hohen Lebensniveau ein russischer Arbeiter lebt, wird er aufgefordert gefälligst auf seine Renten zu verzichten, da es ihm viel zu gut geht.

Die Endphase


In jedem Fall wird das Proletariat am Ende für das schöne Leben der Politiker und Top-Manager, die bei diesem Raub (man kann es nicht anders sagen) mitmachen, zur Kasse gebeten. Direkt oder indirekt durch Preiserhöhung. Weil  jeder dreckige marxistische Ökonom Dir versichern wird: Ausgeglichene Bilanzen sind Verschwörungstheorie. Und das ist das Geheimnis des Umverteilens, aus der Tasche der Allgemeinheit in die Taschen einer elitären Kaste von Jakobinern, die auch nicht davor zurückschrecken jeden Verdacht von sich durch Antisemitismus abzuwenden.

Das Problem der Öffentlichkeit ist, dass sie glauben, sie würden bei der Umverteilung etwas abbekommen, am besten alle gleich, denn schließlich wird unter dem Slogan: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit operiert. Da gibt es nur ein Problem, wenn eine Volkswirtschaft einen gewissen Wert hat, steht nur eine bestimmte Menge Geld zur Verfügung. 

Repräsentativ dafür kann man sich vorstellen, dass auf einen Tisch 1000 Euro liegen. Am Tisch sitzen 10 Personen und warten auf ihren Anteil. Es wird schnell klar, was dem sozialistischen Dummvolk niemals klar gemacht werden kann, dass nicht jeder der Personen am Tisch 1000 Euro bekommen kann, sondern nur 100. Unter diesen Personen am Tisch gibt es zwei Gauner, die sich denken, hey machen wir halbe? Und die sind sich auch schnell einig, nur was mit den anderen die ihren Anteil erwarten? Man lenkt sie ab, man kollektiviert sie durch die Einbindung in Placeboprobleme, damit sind sie beschäftigt und bekommen nichts mit, ehe es zu spät ist. Nur einer bekommt es mit und versucht die anderen in ihrem Placeboproblem darauf aufmerksam zu machen, dass die beiden Sozis unterdessen die 1000 Euro klauen. Doch man glaubt ihm nicht, denn es ist ein Verschwörungstheoretiker. Das ist es, wie rote Ökonomie funktioniert. Vereinfacht ausgedrückt.

Kurzfristig ist es möglich, durch die Verstaatlichung problematischer Banken, die Stabilität des Systems aufrechtzuerhalten, um Panik und Insolvenzen zu vermeiden, die mit kleineren Banken und Unternehmen verbunden sind, die dort Konten halten. Einzahler müssen nicht auf Zahlungen von der DIA warten, und ihre Karten werden nicht gesperrt. Dies ist ein positiver Effekt, der die Öffentlichkeit täuscht und den Eindruck erweckt, alles sei in Ordnung. Genauer gesagt der einzige positive Effekt. Dummerweise ein Placebo.

Der Anstieg des Leitzinses im Januar 2015 auf 17,5% für die überwiegende Mehrheit der Banken war dies ein tödlicher Schlag. 

Innerhalb von drei Jahren starben jährlich mehr als hundert Banken und legten einen Rekord nach dem anderen vor. Die Gesamtzahl der russischen Banken hat sich halbiert, und dies ist noch lange nicht zu Ende.


Konsolidierung des Bankensystems in den Händen des Staates


Die Konsolidierung des Bankensystems in den Händen des Staates führt früher oder später dazu, dass damit begonnen wird, nicht wirtschaftliche, sondern politische Aufgaben und Kapitalkonzentration in der Zentralbank (in den Händen des Staates) zu erreichen. Da der Staat aber auch die Kontrolle über die Behörden zur Kontrolle des Kapitalflusses hat, tauchen wir ein in die steuerfinanzierte und surreale Welt des Sozialismus.

Die Angestellten der Zentralbank in Staatsbesitz, sind natürlich immer Staatsbedienstete und werden von Steuergeld finanziert. Denen geht es gut, und die haben Angst vor dem steuerzahlenden Mob, dass er ihnen ihr all inclusive Kollektiv zerstört. Die werden jede Verdächtigung gegen die Regierung, selbst wenn sie genau wissen das die stimmen, verneinen. Da besteht immer die Gefahr, und bei totalitären Regierungen ist es so sicher wie der Allahu Akbar Ruf auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, dass die Regierung die gut dotierten Posten in die Hände ideologisch zuverlässiger jedoch inkompetenter Personen legt. Das gilt natürlich nur für die Schlüsselpositionen. Doch der Bürger grübel, woran es wohl liegen könnte das man früher überall solche hoch qualifizierten und weltmännischen Ökonomen und Politiker hatte und die plötzlich alle verschwunden sind. An deren Stelle steht plötzliche eine "Elite" der dümmlichsten Rindviecher, bei denen man sich sicher ist, dass die den aufrechten Gang nur lernten, weil sie vom Baum fielen und sich nach den Ästen reckten.

Abseits davon gibt es eine Art Beamtenapparat der Handlangerdienste erledigt, aber ansonsten möglich nicht verstehen soll, was passiert. Man bildet ein Kollektiv, um ihn von den Ängsten, Sorgen und Nöten der Öffentlichkeit (die alles als Steuersklaven finanzieren muss) abzuschirmen. Er bekommt privilegierte Altersvorsorge, Medizin einfach all inclusive. Bezahlt von Steuern die in sozialistischen Systemen schnell bei 75% liegen. Bei solchen Steuersätzen fragen sich dann viele Privatunternehmen, wozu sie eigentlich noch weitermachen. Und so stirbt nach und nach die Mittelschicht, die die schlimmsten Auswirkungen des Großkapitals auf das Proletariat schmälerte. Es wird also genau das herbeigeführt, wovon der Marxist behauptet, er werde das Proletariat retten. Diese Personen innerhalb dieses Kollektives, werden alles machen, um nicht ihre privilegierte Stellung zu verlieren, und die Misere der Steuersklaven teilen muss.

Allerdings würde man schnell das Ausbeutersystem erkennen. Also bildet der Staat ein anderes Kollektiv, das jenes der Zentralbank kontrollieren soll und der Öffentlichkeit versichert das alles in Ordnung ist. Denn sollten sie die Wahrheit sagen, über Geld, das durch dunkle Kanäle fließt, dann verlieren sie schnell ihre privilegierte Stellung im Kollektiv und teilen die Misere des Steuersklaven. 

Ergebnis ist ein aus Steuern finanzierter, aber unproduktiver Wasserkopfstaat, wo die rechte Hand das vertuscht, was die linke Hand klaut. Vorteil ist die geringe Arbeitslosenzahl, allerdings ist es keine wertprodizierende Wirtschaft.   

Es ist nichts anderes als ein Verdächtiger, der aufgefordert wird seinen Fall selber zu untersuchen und dann feststellt unschuldig zu sein. Seht ihr, alles in Ordnung, alles andere sind Verschwörungstheorien der Steuerzahler.

Der Staat muss kein Geld verdienen


Der Staat muss kein Geld verdienen, er nimmt sie der Bevölkerung durch Steuern, Verbrauchsteuern, Gebühren, Lizenzen usw. ab. Er muss nicht effektiv sein, denn während das Geld da ist, können Sie so viel nehmen, wie Sie brauchen. Der Staat muss nicht einmal im Interesse der Bürger handeln, weil er keine tatsächlichen Kontrollhebel mehr hat.

Daher finanzieren die Staatsbanken gerne "nationale Projekte" wie die Olympischen Spiele, Brücken nach Nirgendwo, unrentable Gaspipelines oder die Geldwäsche der Deutschen Bank für den Kreml. Über die Rückgabe dieser Gelder denkt man nicht nach, denn sie sind es, die die bewaffneten Männer befehlen und sie bezahlen. Sie kümmern sich auch nicht um kleine und mittlere Unternehmen, und das Volk wird nur kurz vor den Wahlen bemerkt und aufgefordert jetzt bloß kein Problem zu machen.

Die Wirtschaft verliert ihren Entwicklungsmechanismus und sogar Hoffnung auf Wachstum und kehrt zu den Verhältnissen des Ostblocks zurück: staatliche Megakonzerne, Staatsbanken und seltene Inseln scheinprivater Konzerne, die man dem Ausland als Alibi präsentiert, deren Eigentümer allerdings ideologisch gedrillt sind, und wissen nicht unersetzbar zu sein.

Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied zum Ostblock: Dies war ein geschlossenes System. Die Mitglieder der Tscheka konnten nicht ohne weiteres und einer guten Story Milliarden Dollar in Offshore abheben, die derzeitigen Apparatschiks können das sehr wohl, weil sie agieren als Liberale, Sozialdemokraten, sogar Konservative und so weiter ... Niemand ist auch nur im geringsten interessiert daran, diese Akteure als Teil eines tschekistischen Netzwerkes des Moskauer Kraken zu identifizieren.

Die Phasen des Umbaus


In Russland begann der Umbau des Bankensystems in mehreren Phasen. Zunächst startete eine mittelständische Retail-Bank eine massive Werbekampagne, um Einlagen von Privatpersonen anzuziehen und dieses Geld in einer unbekannten Richtung (natürlich unter Umgehung der allsichtigen Finanzüberwachung der Zentralbank) abzuheben. 

Dann "erinnerte" sich die Zentralbank und gab bekannt, dass eine Bank ein Schlupfloch zum Finanzbetrug/faule Kredite/ Steuerhinterziehung (da ist man pragmatisch) habe, welches man schließen müsse. An der Neuorganisation war nun eine große Bank beteiligt, die von der Zentralbank/Regierung ein Vorzugsdarlehen zur Neuorganisation erhielt. Diese Gelder wurden ebenfalls abgezogen, und das Finanzloch in der angeschlagenen Bank nahm weiter zu. Die Bank bekommt nämlich nur so viel Spielraum aufstauende Zinsen zu zahlen, nicht jedoch wieder rentabel zu wirtschaften. Die Maßnahmen bleiben also ein Placebo, ohne das Problem zu lösen.

Jetzt kommt die dritten Phase: Wenn große Banken bereits zusammenbrechen und die Zentralbank sie unter ihre Fittiche nimmt. Warum ihre Eigentümer und ihr Management anstelle von polizeilichen Untersuchungen, einen Freibrief von der Regierung ausgestellt wird, mit großzügigen Abfindungen "entlassen" werden und sofort einen neuen Spitzenjob bekommen, oder gleich übernommen werden. Es ist davon auszugehen, dass diese Akteure angeworben oder speziell platzierte Agenten sind.

Zwei der vier angeschlagenen Banken in den Top 15 sind bereits zusammengebrochen, zwei weitere sind noch vorhanden: die Moscow Credit Bank und die Promsvyazbank. Wie liquide sie sind und wie viel es den russischen Steuerzahler kosten wird, um deren Verluste zu "nationalisieren", steht in den Sternen.

Die vierte Phase wird kommen, wenn der Staat keine Reserven mehr hat, und sagt: "Es gibt kein Geld mehr!" Auch nicht für Renten usw. Was dann kommt weiß jeder, der die Zeit vor 1989 bewusst im Ostblock miterlebte. Und die privilegierten Kollektive werden die Diktatur mit Händen und Füssen durchsetzen, das versichere ich Ihnen, denn die wollen nicht so leben wie Sie dann.

Auf jeden Fall werden es nicht jene Politiker, Top-Manager, Agenten sein, die dieses Raubsystem bis zum Exzess ausnutzten, die die Folgen, die breitgestreute sprichwörtliche Armut des Sozialismus, auszubaden haben. Sie haben sich irgendwo weit abgesetzt und genießen die Früchte ihres verbrecherischen Lebens.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!