Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Samstag, 20. Oktober 2018

Wladimir Putin lebt in einer Welt ohne Regeln

Das Land marschiert auf den Bankrott zu, doch was macht die russische Regierung? Sie beschreibt das Szenario eines Nuklearkrieges. Es ist wie ein bockiges Kind, das droht die Spielsachen kaputt zu schlagen, wenn die anderen Kinder im Sandkasten nicht das tut, was er will. Aber man kann es auch als dasselbe Denken eines Selbstmordattentäters in Gaza interpretieren. 

Aber die intellektuellen Grundlagen der jüngsten geopolitischen Äußerungen des russischen Diktators Wladimir Putin sind noch beunruhigender: Putins Politik geht davon aus, dass die Welt nicht auf vernünftige koordinierte Maßnahmen hoffen kann, um einen katastrophalen Krieg zu verhindern.

Putin sagte auf einer Sitzung des Valdai-Clubs, der als Forum Intellektueller für russische Außenpolitik eingerichtet wurde, um ihre Ansichten mit ausländischen Kollegen zu teilen, dass Russland nicht an einen präventiven Atomschlag glaubt, sondern an eine sofortige, tödliche Reaktion:


"Ja, in dieser Situation scheint es, als ob wir darauf warten, dass jemand Atomwaffen gegen uns einsetzt, und wir tun selbst nichts. Nun ja. Aber dann muss der Aggressor sowieso wissen, dass Vergeltung unvermeidlich ist, dass er vernichtet wird. Und wir sind die Opfer der Aggression, und wir werden als Märtyrer in den Himmel kommen, während sie nur krächzen werden, weil sie nicht einmal die Zeit haben werden, Buße zu tun."
Putin sprach von einem nuklearen Erstschlag, der so massiv ist, dass er alles zerstört.  Das ist der Mann den Angela Merkels Gazprom-Huren als Partner für eine  sichere Welt sieht, den Merkel persönlich zur Münchener Sicherheitskonferenz holte. 

Der letzte Satz ist vielleicht als der berühmt-beliebte putinsche Humor zu verstehen, aber es ist schwierig, sich über solch ein Thema lustig zu machen, ohne wenigstens ein wenig ernst genommen zu werden. Die aktuelle russische Militärdoktrin, die Putin 2014 unterzeichnet hat, erlaubt einen Atomschlag, selbst wenn Atomwaffen nicht gegen Russland eingesetzt werden.


"Die Russische Föderation", so heißt es da, "behält sich das Recht vor, Atomwaffen als Reaktion auf den Einsatz nuklearer und anderer Massenvernichtungswaffen gegen sie oder ihre Verbündeten einzusetzen, sowie im Falle eines konventionellen Angriffs gegen die Russische Föderation, wenn es die Existenz des Staates bedroht." 

Putin lebt nach Regeln, die er selbst geschrieben hat, doch damit stellt er sich abseits einer internationalen Gemeinschaft. Putins Weltsicht jedoch überraschend einfach gestrickt, er spricht wie als Visionär, metaphysisch und in sprachlichen Bildern von Himmel und Hölle. Es fällt mir schwer anzunehmen, dass jemand wie Wladimir Putin so simpel denkt, und möchte daher annehmen, dass er betont darauf achtet, dass ihn selbst die Créme de la Créme des putinistischen Simplicissimus versteht. 

Es ist eine Vision, die so fatalistisch ist, dass Putin im Gegensatz zu früheren Valdai-Clubauftritten nicht einmal versuchte, seine Langeweile zu verbergen, als er auf bekannte Fragen antwortete. Er bat den Moderator, die Frage-Antwort-Sitzung nicht zu lange laufen zu lassen. Als ein japanischer Teilnehmer bereit war, eine Frage zu stellen, witzelte Putin und bezog sich dabei auf eine umstrittene pazifische Inselkette (Kurilen): "Wird es wieder um die Inseln gehen? Nicht interessant." Und als der Moderator fragte, ob Putin irgendetwas ändern wolle, antwortete er: "Ich möchte, dass wir diese Diskussion endlich beenden, weil ich nach Usbekistan fliegen muss. Und ich möchte Hockey spielen, bevor ich gehe." 

Eine gewisse Apathie vonseiten Putins lässt sich an dieser Szene nicht leugnen. Doch lag es an der langweiligen Veranstaltung? Fragwürdig, denn er scheint es zu genießen seine Apokalypse auszumalen und dies als Antwort gegen den Westen zu präsentieren. An einem Punkt erklärte Putin sein fatalistisches Credo, als er über die Natur der Angst sprach: "Wenn du etwas für dich selbst entschieden hast, wenn du eine Entscheidung getroffen hast, musst du handeln, ohne über deine negativen Konsequenzen für dich persönlich nachzudenken. Du musst über positive Konsequenzen für diejenigen nachdenken, für die du es tust." Die Frage ist natürlich nicht uninteressant, zu erfahren, für wen ein Wladimir Putin etwas tut? Ob es die Alten sind, denen man die Rente raubt? Mögen es wohl die Oligarchen seinen, deren Gesellschaft Putin so schätzt?

Die Erregung für die Apokalypse konnte Putin kaum verbergen. Es ist klar, Putin hat jede Diskussion satt. Er hat bereits alle seine Entscheidungen getroffen. Es ist jedoch nicht nur seine eindringliche Reaktion, nach mehr als 18 Jahren an der Macht zu sein. Der Moderator der Sitzung am Donnerstag, Politologe Fyodor Lukjanow und ein Team anderer bekannter russischer Intellektueller mit Verbindungen zum Valdai Club, schrieben im Bericht des Clubs für die diesjährige Sitzung, dass alle Versuche, ein funktionierendes globales System zu schmieden (sprich: NWO), gescheitert sind:


"Der Fall, auf der eine effektiv funktionierende internationale Ordnung auf der Grundlage einer globalen Regierung, liegt hinter uns. Die Welt hat sich in eine andere Richtung entwickelt. Es ist in eine Ära einseitiger Entscheidungen gerutscht. Es ist ein objektiver Trend, der nicht gemanagt werden kann."
Erschließt sich mir nun nicht, warum sich eigene Entscheidungen nicht managen lassen sollten (eigene Entscheidungen = Eigenverantwortlichkeit), aber ich bin eh der Überzeugung, dass diesen Typ Soziopathen die Menschen um sie herum ganz einfach am Arsch vorbei gehen. 

Gott lob, hat Deutschland eine weise Regierung, die genau weiß, wie man mit derartigen Typen umzugehen hat, einem Waffenarsenal mit der Bundeswehrqualifikation "unter aller Sau", Transgender Offizieren und Familienstuben. Ihr werdet eines Tagen noch die von der Leyen feiern, was für ein strategisches Genie sie ist. 

Die Kreml Regierung ist natürlich großmäulig, selbst Hitler prahlte mit den Wunderwaffen erst, als der Krieg sich seinem Ende zuneigte, Putin tat es von Anfang an und lässt gewisse Rückschlüsse auf die tatsächliche Kampfkraft zu. Doch nach Jahren des Wirkens der 5. Kolonne ist Deutschland kaputt. Putin kann mit Deutschland leicht fertig werden, de facto muss er es nur einsammeln, Gerhard Schröder und Angela Merkel gebührt der Dank dafür. Doch es ist nicht Sozi-Europa, das von Jakobinern-Roten, Alkoholikern, Tschekisten und Kinderfickern auf Knien geknechtet wurde, was im Kreml für Unbehagen sorgt. Es ist der Handelskrieg mit den USA, den Russland verliert. Das Wirken der 5. Kolonne hier, das einschleppen von wilden Horden, das Plündern der Steuerzahler, Krimverschenkende Kollaborateure, sind es, die Einheit und Wehrkraft zerstören und daher nach Kriegsrecht abgeurteilt werden sollten. Eine Bereinigung vom rot-rot-grünen Geschmeiß ist unverzichtbar, die Evolution wird es uns danken.

Es ist von Bedeutung, dass ausgerechnet Lukjanow gegen den Westen beklagte, dass "Staaten egoistischer werden". Es ist dasselbe dämlich sozialistische Gequatsche, mit denen begründet wird, dass die Neandertalermeute nach Europa gelockt wird, fein säuberlich einer Brotkrumenspur folgend gespickt mit Sozialleistungen und Ficki Ficki für Lehmbohrern, die von Roten und Grünen mit einer Banane vom Baum gelockt wurden. 

Ob das Bundeskriminalamt einst alle Waffenlager entdeckte, die von Tschekisten seinerzeit im Zuge von Gladio Rossa angelegt wurden, ist zu bezweifeln. Und noch vor dem Ende der DDR wurden derartige Lager im Osten angelegt, um den bewaffneten Kampf wieder aufzunehmen. Doch ganz davon abgesehen, werden in horrenden Ausmaß Waffen in Deutschland eingeschmuggelt über die Grenze, die man ja nicht kontrollieren kann, während das schwachsinnige Polizeikorps des deutschen Michels Flughäfen nach Schulschwänzern absucht. Schildburg auf Landesebene!

Natürlich meint es die Seite des Kremls nicht bezogen auf die Völkerwanderung der Sozialschmarotzer, wenn sie die fehlende internationale Solidarität beklagen, sondern ganz egoistisch auf sich selbst bezogen. Sie beklagen allen Ernstes, dass die anderen (womit in erster Linie die Trump-Administration gemeint ist) nicht so die Rolle spielen, wie sie der Kreml gerne möchte. Viele können Sie sich eventuell zurückerinnern, dass solche Kinder in nahezu jedem Kindergarten auftauchten. 

In diesem Zeitalter, so Lukjanow,  müssen die Nationen in der Lage sein, ihre Partner schnell zu wechseln, anstatt sich auf langfristige Allianzen zu verlassen. Wie treffend, dass etwa zur gleichen Zeit Wladimir Putin Emmanuel Macron und Angela Merkel aufforderte, sich von den USA zu verabschieden und das Lager Moskaus aufzusuchen. 

"Diejenigen, deren Reaktionen schneller und präziser sind, können von einer solchen Situation profitieren", schrieben die Intellektuellen des Valdai-Clubs. Es gibt keine "rechte Seite der Geschichte" mehr, keine universellen ethischen und moralischen Normen, keine fortschrittlichen Regierungsformen und keine Legitimierung von Herrschern. Ich gebe zu, diese Ansicht ist verlockend und auch wir müssen die Riege der 5. Kolonne endlich wieder und wieder schlagen und das jedes Mal härter als das Mal zuvor. 

Was die Seite des Kremls bei ihrem Plädoyer für nationalen Egoismus jedoch übersieht, ist, dass der Totale Krieg in einer Welt nationaler Egoismen keinen Sinn ergibt, apokalyptische Allmachtsfantasien gehen für gewöhnlich von Typen aus, die das Utopia einer besseren Welt versprechen. Aber wenn Putin das Konzept einer Welt teilt, in der alles im Fluss ist, und das ist wahrscheinlich so, weil die Experten des Valdai-Clubs Teil seines Denkens sind, könnte das auch erklären, warum er nicht religiös, sondern praktisch über Atomkrieg spricht: Es ist ein Unfall der gegenseitig gesicherten Zerstörung in einem Paradigma von Unfällen und grenzenlosem Opportunismus.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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