Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Montag, 8. Oktober 2018

Rot-Chinas Finanzpolitik zeigt alarmierende Zeichen

Die chinesische Zentralbank hat dieses Jahr zum vierten Mal den Bargeldbestand, die Kreditgeber zurückhalten müssen, reduziert, da die Apparatschiks versuchen, die ins Wanken geratene Binnenwirtschaft in einem sich verschärfenden Handelskrieg zu stützen. Dadurch schwinden wie in den vergangenen Jahren weiter die Reserven der Zentralbank.

Die Zentralbank von Rot-China senkte die vorgeschriebene Mindestreservesatz für einige Kreditgeber um 1 Prozentpunkt, gültig ab dem 15. Oktober, nach einer Aussage auf seiner Website am Sonntag. Die Kürzung werde insgesamt 1,2 Billionen Yuan (175 Milliarden Dollar) freisetzen, von denen 450 Milliarden Yuan zur Rückzahlung von bestehenden mittelfristigen Finanzierungsfazilitäten verwendet werden sollen, sagte die Zentralbank.

Die Zentralbank praktiziert in diesem Jahr eine erschreckend lockere Geldpolitik, da die kombinierten Auswirkungen von Pekings finanzieller Belastung und des Handelskonflikts mit den USA die wirtschaftliche Expansion bedrohten. Da es jetzt alle Anzeichen dafür gibt, dass die Trump-Regierung Peking weiterhin im Handel und anderen Fronten knebeln will, muss China die Binnenwirtschaft dringender unterstützen, auch wenn dies den Abwärtsdruck auf die Währung erhöhen könnte.

"Dieser Schritt ist Teil des defensiven Lockerungspakets der politischen Entscheidungsträger angesichts des Gegenwinds für ein breites Kreditwachstum und eine stärkere Abschwächung der Aktivität im September", schrieben Wirtschaftsexperten, darunter Robin Xing, leitender chinesischer Wirtschaftswissenschaftler bei Morgan Stanley in Hongkong. "Um die Wirtschaft bei anhaltenden Handelsspannungen auf dem Weg der sanften Landung zu halten, halten wir weitere Lockerungsmaßnahmen für erforderlich, um eine moderate Erholung des Kreditwachstums zu fördern."

Obwohl weitere Kürzungen der Mindestreservesätze von den Ökonomen vorhergesagt worden waren, können diese Schritte das Problem nicht lösen, sondern spekulieren auf Aussitzen des Problems, was sich gewiss als sehr fatal erweisen wird. Nach Goldenen Woche, an der die Geschäfte geschlossen sind, haben sich chinesische Aktien verschlechtert, als Reaktion auf die Finanzpolitik Pekings, der CSI300 Index fiel um 3 Prozent und der Haupt-Benchmark Shanghai Composite fiel um 2,4 Prozent. Die Währung fiel auch gegenüber dem Dollar und wurde 0,4 Prozent niedriger gehandelt.

Die steigenden Renditen für US-Staatsanleihen hatten Druck auf die chinesischen Schulden gemacht und Hongkong (wo die Börse offen blieb) signalisierte Kurseinbrüche in der vergangenen Woche.

Die Zentralbank von Rot-China bezeichnete ihre Finanzpolitik, am Sonntag, hingegen als vorsichtig und neutral und das diese nicht eine Abwertung des Yuan provozieren wird. 

Die erhöhte Liquidität wird Bankkrediten und Krediten im Allgemeinen helfen, und im Gegensatz zu den mittelfristigen Finanzierungsinstrumenten der PBOC ist es eine dauerhafte Maßnahme, die den Liquiditätserwartungen der Banken helfen kann, so Wang Tao von der UBS Group AG. Die Senkung gibt dem Markt ein stärkeres Lockerungssignal und könne die Stimmung unterstützen, die sich in den vergangenen Tagen negativ auf China und die Schwellenländer ausgewirkt hat.

Chinas verarbeitende Industrie verzeichnete im letzten Quartalsbericht die schlechteste Auftragslage seit 2016. Produktbestellungen sind massiv zurückgegangen seit dem Beginn des Handelskrieges mit den USA. Was auch mal bildlich dem sonstigen sozialistischen Dummvolk aufzeigt, dass ein Exportüberschuss mitnichten eine dominante Wirtschaft repräsentiert. Das gilt insbesondere auch für diverse schwachsinnige Äußerungen vonseiten des Volkskommissariat für zerebrale Diminuierung von DDR-Zonenwachtel Merkel. Wohlgemerkt steht China erst am zaghaften Anfang des Handelskrieges und es kann noch sehr viel Schlimmer kommen. Aber das gleiche gilt eben auch für Rindviecher in Berlin.

Die Aussichten für Chinas Wirtschaft, die wenig Spielraum für Optimismus hinsichtlich der Auslandsnachfrage hat, hängen zunehmend von der Wirksamkeit der geplanten gezielten Konjunkturmaßnahmen in diesem Jahr ab. Die US-Regierung hat das Volumen für Strafzölle auf chinesische Produkte ausgedehnt und bereitet einen weiteren Angriff auf die Industrie Chinas vor.

Unterdessen deuten die Erklärungen und Kommentare vonseiten der Pekinger Apparatschiks einen akuten Realitätsverlust an: Die Zentralbank argumentierte in einer separate Erklärung, dass die Umverteilung der Gesamtmenge die Liquidität in der Wirtschaft nicht beeinträchtigen wird, da er bestehende Instrumente ersetzt, und das verbleibende Geld wird den Steuerzahlungsdruck Mitte bis Ende Oktober ausgleicht.

"Die Entscheidung zielt zwar darauf ab, die Finanzierungskosten für KMU und private Firmen zu senken, aber die Bank ist fest davon überzeugt, dass sie ihre Haltung nicht ändern und den Druck auf den RMB nicht erhöhen wird", sagte Freya Beamish, Chef-Asien-Ökonomin bei Pantheon Macroeconomics Ltd. "Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit dem anhaltenden Zinsstraffungszyklus der Fed schwer zu schlucken." 

Die PBOC folgte der Zinserhöhung durch die Federal Reserve im September nicht mit einer Erhöhung der Geldmarktkreditkosten, wie dies in der Vergangenheit der Fall war, um eine Ausweitung der Kluft zwischen den beiden Jurisdiktionen zu vermeiden. Mit den vorhandenen Kapitalkontrollen hat China einen gewissen Puffer, um die Geldpolitik trotz der Straffung der Fed weiter zu erleichtern.

Jedoch Chinas Devisenreserven fielen im September weiter, wenn auch gering. Die Reserven gingen im September um 22,69 Milliarden Dollar auf 3,087 Billionen Dollar zurück, sagte die Zentralbank Chinas am Sonntag. Im Vergleich dazu lag der Wert im Vormonat bei 3,110 Billionen US-Dollar und der mittlere Schätzwert bei 3,15 Billionen US-Dollar.

Das ist allerdings nicht als Zeichen einer Stabilisierung misszuverstehen, sondern lag lediglich daran, dass die zurückgehaltenen Devisenreserven aufgrund des fallenden Yuan und steigender Umtauschkurse zu den Fremdwährungen, wie etwa Dollar, an Wert gewannen.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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