Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Präsident von Interpol verschwunden

Angeblich hat Frankreich eine Untersuchung zum Thema Verschwinden von Meng Hongwei gestartet, dem Präsident von Interpol. Da er in Rot-China verschwand, stellt sich die Frage, wie viel französische Behörden überhaupt ermitteln können und noch eine andere ist, was schließlich der Öffentlichkeit erzählt wird.

Meng Hongwei ist Chinese, gebürtig aus Harbin. Er ist Mitglied der Diktaturpartei der Kommunisten und hat sehr enge berufliche Beziehungen zu Zhou Yongkang, der ehemalige Sicherheitschef sitzt derzeit wegen Korruption im Gefängnis. Tatsächlich aber handelt es sich um eine persönliche Rache von Chinas kommunistischen Diktator Xi Jinping, wegen Hochverrats.

Da Meng, neben seiner Tätigkeit als Präsident von Interpol, weiterhin auch stellvertretender Sicherheitsminister Rot-Chinas blieb, ist es überaus verwunderlich, warum hier nie die Frage nach möglichen Interessenkonflikten gestellt wurde. Im April diesen Jahren hatte ihn das Politbüro von seinem Posten als Sicherheitschef entbunden, ohne eine Begründung abzugeben.

Für lange Zeit gehörte Meng dem engsten Umfeld von Xi Jinping an. Er graduierte an der Universität Peking in kommunistischer Justiz, war Vizeminister für öffentliche Sicherheit und von 2013-17 Chef der chinesischen Küstenwache. Seit dem 18. März 2013 auch stellvertretender Direktor der chinesischen Ozean Verwaltung. Das sind alles Posten, wo Peking auf eine maoistische Gesinnung wert legt, dennoch ist er auch ein attraktives Ziel für westliche Geheimdienste. Meng wäre nicht der erste Kommunist, der aus materiellen Interessen oder Überresten von Menschlichkeit sich bereit erklärt, für die Gegenseite zu spionieren.

2004 wurde Meng Hongwei Chef der Niederlassung von Interpol in China. Es ist davon auszugehen, das Interpol China ebenso vom dortigen Geheimdienst (Guojia Anquan Bu [Ministerium für Staatssicherheit]) kontrolliert wird, wie die Niederlassung in Russland vom Kreml. Erst am 10. November 2016 wurde Meng Präsident bei Interpol und seit dem gab es immer wieder Vermutungen, dass sich Rot-China nun Interpol bedient, um Dissidenten im Ausland zu überwachen. Jean-Vincent Brisset, Untersuchungsdirektor bei IRIS (Denkfabrik für Geopolitik), bemängelte zudem, das Meng das Interpol Hauptquartier in Lyon autoritär und sich stützend auf einen Vertrautenkreis aus Rot-China führte.

Seit dem 25. September 2018 gibt es kein Lebenszeichen mehr von Meng, der sich auf einer Chinareise befand. Seine Frau meldete ihn am 4. Oktober als vermisst, bei der französischen Polizei. Die Ehefrau von Meng wurde seit dem Verschwinden mit Anrufen und in Facebook bedroht.

Die Hong Kong Zeitung South China Morning Post berichtete, dass Meng bei seiner Ankuft auf dem Flughafen von "Disziplinarautoritäten" abgeführt wurde, wobei unklar ist, was man unter diesem Ausdruck verstehen soll. Vermutlich war es keine normale Polizei, was erst Recht für irgendeine Spionagegeschichte spricht.

Le Parisien berichtete, dass gegen Meng in Rot China gefahndet wird, weil er angeblich eine Firma in Bereich Cybersicherheit "bevorzugte". Das bedeutet natürlich: Korruption. Die Geschichte ist oberfaul. Korruptionsvorwürfe sind sehr beliebt bei den Apparatschiks und Tschekisten, um jemanden in die Krallen zu bekommen und dem Zugriff ein Aussehen von Legalität zu geben. Es lässt sich nicht so schnell die Unschuld beweisen. Auf der anderen Seite wurden die in Frankreich zurückgebliebenen Angehörigen von Meng unter Polizeischutz gestellt, dies ist ungewöhnlich. Ebenso sind die Drohungen gegen die Frau ungewöhnlich in einem Korruptionsfall, sodass es sich hier höchstwahrscheinlich um einen Spionagefall handeln dürfte. Es ist bekannt, dass die seit einigen Jahren von der kommunistischen Partei Chinas geführte Anti-Korruptionskampagne in Wirklichkeit eine Säuberung von indologisch Unzuverlässigen ist. Dies hatte schon Mao Tse Tung in Mode gebracht. Seit der Machtübernahme von Xi Jinping, wurden mehr als eine Million Parteimitglieder der KP in ähnlichen Ereignissen aus dem Verkehr gezogen.

Bemerkenswert ist auch, dass die Frau von Meng eine ausländische Behörde um Hilfe bat. Das machen Chinesen nur in Momenten der Verzweiflung, da ihnen dadurch härtere Repressalien durch die Kommunisten drohen.

Die chinesischen Behörden hatten bereits Anfang der Woche eine deutliche Botschaft übermittelt, dass die internationale Bekanntheit für chinesische Bürger kein Schutzschild sei. Wohl eine Anspielung auf Meng, über den kommunistische Behörden Chinas keine Auskünfte erteilen.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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