Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Gerüchteküche: Was sind die nächsten Fragen der Weltpolitik?

Um es klar zu und deutlich zu sagen: Die Regierung Trump funktioniert perfekt, denn Neulinks und Neurechts schreit gemeinsam nach einem neuen US-Präsidenten.

Enge Begegnungen am Südchinesischen Meer


Die US-Marine und die chinesische Marine sind in der vergangenen Woche knapp einer Kollision in der Nähe der umstrittenen Spratly-Inseln entkommen. Während sich die Vereinigten Staaten im maritimen Bereich Chinas behaupten und andere Seemächte wie das Vereinigte Königreich, Australien und Frankreich sich stärker am Südchinesischen Meer beteiligen, wird Peking gezwungen sein, seine territorialen Ansprüche durchzusetzen. Dies erhöht das Risiko eines größeren Zwischenfalls auf hoher See. Ich beobachte Einzelheiten über einen Vorschlag der Pazifikflotte der US-Marine, der eine große Demonstration von Truppen gegen China plant. Dies könnte zu einer Reihe von Übungen im November führen und die Freiheit von Navigationsoperationen (FONOPs) im Südchinesischen Meer und in der Taiwanstraße erhöhen.

Der INF-Vertrag auf der Kippe


Die Vereinigten Staaten drohen nun, ihre eigenen Waffen zu entwickeln, die gegen den Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty-Vertrag (INF) verstoßen, wenn Russland sich nicht an den Vertrag hält. Was soll's? Der Kreml hat den Vertrag schon ad acta gelegt. Interessant, nun darauf achten, ob andere Nato-Verbündete den Vereinigten Staaten beitreten.

OPEC: Ich brauche jemanden, Hilfe! 


Inmitten von Gerüchten über einen saudisch-russischen Deal zur Produktionssteigerung hofft das Weiße Haus, dass dies das Steigen des Ölpreis aufhält. Aber die Ölmärkte haben diese Woche die Nachrichten abgeschüttelt, wobei der Preis für Rohöl der Sorte Brent über 86 Dollar pro Barrel lag. Es ist immer noch eine Frage, wie sehr Riad bereit sein wird, seine Reservekapazität zu reduzieren. Und Verhandlungen mit Kuwait, die Produktion in gemeinsamen Ölfeldern wieder aufzunehmen, scheinen nicht gut zu laufen. Wenn die Preise weiter steigen, wird die Wahrscheinlichkeit, dass das Weiße Haus in die US-amerikanische "Strategic Petroleum Reserve" eintaucht, vor den Zwischenwahlen im November immer wahrscheinlicher.

Was kommt als nächstes für Amerikas Iran-Strategie? 


Das Weiße Haus hat seine harte Strategie gegen Teheran diese Woche noch einen Schritt weitergeführt, einen jahrzehntelangen Freundschaftsvertrag mit dem Iran aufgehoben und die Zuständigkeit des Internationalen Gerichtshofs zurückgewiesen, der feststellte, dass die US-Zusicherungen über Sanktionen für humanitäre Hilfe nicht angemessen seien. Ich werden genau nach Anzeichen für einen Mangel an grundlegenden Gütern im Iran Ausschau halten, die in den kommenden Monaten zu noch größeren Unruhen führen könnten. Das Weiße Haus lobt die israelischen Geheimdienstbemühungen, Informationen über die iranische Nuklearaktivität zu sammeln.

Ein Deal zwischen den USA und der Türkei? 


Zu einer Gerichtsverhandlung vor dem 12. Oktober über den inhaftierten amerikanischen Pastor Andrew Brunson weisen die Signale auf ein mögliches Abkommen über seine Freilassung hin. Ankara hat die Nachricht aus Washington offenbar verstanden und zieht kleinlaut den Schwanz ein. Dies könnte beinhalten, dass die Türkei den Druck der USA auf die iranischen Geldtransfers wahrnimmt, wenn nun die USA die Türkei für ihre Politik in Idlib loben und Washington seine Besorgnis über einen kürzlichen Angriff der PKK in der Türkei zum Ausdruck bringt, heißt das Milde waltet, weil man sich irgendwie arrangierte. Selbst wenn Brunson freigelassen wird, gibt es noch viele andere Probleme, die zu Spannungen zwischen Ankara und Washington führen. Wir sollten nun nach dem Ausmaß der Sanktionen Ausschau halten, die die Türkei nach jeden möglichen Abkommen noch hat. Es bleibt auch abzuwarten, ob eine relative Beruhigung der geopolitischen Spannungen etwas beitragen wird, um die anhaltenden Inflations- und Währungsprobleme der Türkei zu mildern.

Brasilien geht zu den Wahlurnen 


Die brasilianischen Parlamentswahlen am 7. Oktober werden am 28. Oktober wahrscheinlich zu einem Abfluss zwischen dem Rechten Jair Bolsonaro und dem Linksarschloch Fernando Haddad von der marxistischen Arbeiterpartei führen. Bolsonaro überlebte erst vor wenigen Wochen ein Attentat der Linksfaschisten. Er steht für eine moderate Wirtschaftspolitik, aber die Wahl kommt zu einer Zeit, in der die brasilianische Wählerschaft zwischen Konservativen und rotem Abschaum stark polarisiert. 

Rom gegen die Welt 


Die italienische Regierung hofft, dass die Märkte ihren Plan, das Defizitziel des Landes nächstes Jahr auf 2,4 Prozent des BIP zu erhöhen, schlucken werden. Roms Versprechen, so viel Wachstum zu generieren, dass es sein Defizit in 2020 und 2021 senken kann, ist fraglich. Die Märkte bleiben natürlich skeptisch, was zu weiteren Turbulenzen führt. Bemerkenswerterweise könnte die italienische Regierung gezwungen werden, ihren Kurs zu ändern, wenn die Spanne zwischen italienischen und deutschen Anleihen 400 Punkte übersteigt. Italiens wahrscheinliche Kürzungen bei den Verteidigungsausgaben und der Drang, um chinesische Investitionen zu buhlen ist eine Schnapsidee.

"Kanada Plus-Plus-Plus" für das Vereinigte Königreich? 


Ich werde nach einem weiteren Vorschlag der britischen Regierung Ausschau halten, wie man die irische Grenze offen hält, während die EU voraussichtlich ein ehrgeizigeres Handels-, Sicherheits- und Verteidigungsabkommen anbieten wird - vom Präsidenten des Europäischen Rats und völliger Käse und undurchführbar ist, weil Junckers mal wieder vom Ischias geplagt wurde, Gerüchten zufolge könnte London vorschlagen, das gesamte Vereinigte Königreich vorübergehend in der Zollunion zu halten, um den Nordirland-Grenzkonflikt zu überwinden . Aber hartgesottene Brexiter werden sich diesem Plan widersetzen.

Zurück nach Pjöngjang


Endlich ist US-Außenminister Mike Pompeo wieder zu einem Treffen mit Kim Jong Un in Pjöngjang. Man achte darauf, ob die USA eine Friedenserklärung voranbringen und im Gegenzug für die Bewegung zur Denuklearisierung einige Sanktionen fallen lassen: positives Signal!

Die Cyber-Dimension der Großmacht-Konkurrenz


Im Umfeld  über heimliche Cyber-Operation Chinas gegen US-amerikanische Technologieunternehmen - und rücksichtslose russische Hacker-Operationen gegen die Organisation für die Verhütung chemischer Waffen (OPCW) - schärft das Weiße Haus seine Cyber-Strategie auch zur virtuellen Weltmacht. Insbesondere der Fokus des Weißen Hauses auf China sollte für Unternehmen anderer Unternehmen, deren Lieferketten mit China verbunden sind, zur Vorsicht mahnen. Der Handelskrieg ist unvermeidbar und das bedeutet Verlust für Anleger und Investoren. Das Weiße Haus verfügt immer noch über eine Reihe von politischen Instrumenten, von Exportkontrollen bis zu legalen Angriffen auf chinesische Firmen, um amerikanische Firmen dazu zu bringen, sich von China zu trennen. Eine offensivere US-Cyber-Strategie gegen chinesische Einheiten, die unter anderem die Arbeit feindseliger Netzwerke sabotieren könnte, könnte auch Unternehmen anderer Nationen als Kolateralschaden in die Knie zwingen. China: Ganz heißes Pflaster!

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen