Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Die VK.com Falle - Doch sehe Dir Deutschland an.

Komm zu VK.com, wenn dir auf Facebook zu viel zensiert wird! Ha, von wegen! 

Natürlich gibt es einen Unterschied, ob man in Russland bei VK.com ist, oder im Ausland. Doch das naive Bild, das sich einige von der russischen Diktatur machen, ist schon irgendwie beängstigend. Nicht mal das Berlin und Moskau ihre Zensurgesetze untereinander austauschen stimmt die bedenklich.

Während der Kreml das Gesetz "Recht auf vergessen" als Schutz des Individuums verkauft, unter dem er dann aus dem Internet alle Inhalte über sowjetische Verbrechen oder die Bett- und Mafiageschichten gegenwärtiger Politiker löschen lässt, damit diese wieder als integere und moralisch unanfechtbare Personen gelten, ist VK.com eine Datenkrake mit ausgesprochen langlebigen Gedächtnis bezüglich der Persönlichkeit seiner Bürger.

Auch wenn man nur für Freunde postet, oder gar ein geschlossenes Album führt, Mütterchen RuSSland ist da ganz Big Brother. 

Für das Posten in Facebook kann man in RuSSland nach dem Extremismusgesetz abgeurteilt werden. Das meint den Paragraphen 282, insbesondere den ersten Absatz. Angepriesen wurde es dem Volk als Schutz gegen Diskriminierung von Einzelnen oder Gruppen, ausgelegt wird er allerdings überaus gedehnt und erinnert erschreckend an die Wiederkehr der freischlerischen Justiz des Buntlandes. Indem, wie uns die seriöse deutsche Presse versichert, wieder eine Revolution von Rechts droht (sieben Sachsen mit einem Luftgewehr). Um ehrlich zu sein: Es wird auch langsam Zeit! Die letzte Revolution von Rechts gegen deutsche Sozialisten fand schließlich am 20. Juli 1944 statt, eindeutig zu lange her.

Inzwischen wird es immer beliebter in RuSSland, VK.com Benutzer wegen ihrer Postings zu Gefängnis zu verurteilen. Als Extremisten, was natürlich immer den Slang von Terrorist nach sich zieht. Und schau Dir dazu die Rechtssprechungen unter den europäischen Sozi-Regierungen an, dieselbe Entwicklung. 

Im Juni 2016 waren es ausgerechnet die Abgeordneten Michail Degtjarjow, Alexej Didenko und Iwan Sucharew, von der Liberal-Demokratischen Partei (LDPR) die einen Vorstoß zur Abschaffung des Paragraphen machten. Zur Erinnerung: Liberal-demokratisch meint in RuSSland, Kollege Wladimir Schirinowski. Warum auch nicht, bei uns nennen sich Faschisten ja auch Demokraten. Aber es stellte sich heraus, dass es sich dabei lediglich um eine Showeinlage handelte, um die Bolotnaja-Aktivisten (eine oft abwertende Bezeichnung für Demonstranten gegen russische Wahlfälschung) zu beruhigen. 

Selbst dann, wenn man nicht nach Paragraphen 282 verurteilt werden kann, was praktisch bei dieser Verwässerung des Extremismus nicht passieren kann, kann man ganz schnell nach Artikel 212,1 dran kommen, wenn die Regierung jemanden auf dem Kicker hat. Diese juristische Dreistigkeit wählt man besonders gern, wenn man einen politischen Aktivisten ruhig stellen will, der im Ausland bekannt ist. Passierte zum Beispiel Ildar Dadin, der auf dem Roten Platz laut aus der Verfassung vorlas, Zack weg mit ihm ins Arbeitslager. Der Trick hier ist, dass Artikel 212 erlaubt, Personen die dreimal wegen einer Ordnungswidrigkeit auffällig wurden, einen Prozess zu machen und zu langjährigen Haftstrafen zu verurteilen. Iladar Dadin wird eben nicht verhaftet, weil er aus der Verfassung vorlas, das würde etwas komisch aussehen, sondern man verhaftet ihn wegen Ruhestörung, weil er es laut getan hat. Schon hat man die erste Etappe zum Gulag hinter sich. 


  • "Was Bürger? Sie haben ihren Müll nicht richtig getrennt? Oh! Wie ich sehe, sind sie ein Wiederholungstäter! Tut mir Leid, Sie sind ein Extremist, ab in den Gulag!"
  • "Aber Herr Richter, ich schwöre, der Polizist hat mir den Müll untergeschoben, weil ich ein  Bolotnaja-Aktivist bin." 
  • "Sie können das beweisen?"
  • "Wie könnte ich!"
  • "Dann Vorsicht! Oder sie kommen wegen Unterstellung und Beamtenbeleidigung vor ein Erschießungskommando."

Irgendwann kann das wirklich mal so aussehen. Was diese Totalitären machen, ist es das Gesetz so umzubauen, dass es sie vor dem Volk schützt, statt das Volk vor Machtmissbrauch. In einer Demokratie ist das Volk der Souverän und die Regierung in gewissem Grad diesem Rechenschaft schuldig. Der Umbau geschieht schleichend in Form von Legislaturanträgen, eine Wandlung zur Diktatur in kleinen Schritten.

Vorher erzählen die Faschisten freilich der Öffentlichkeit etwas blumiges über das Gesetz. Für gewöhnlich erkennt das Dummvolk jedoch erst zu spät, was es wirklich bedeutet. Dann heißt es bereits: "So ist das Gesetz! Niemand darf sich gegen das Gesetz erheben, sonst ist er ein Extremist und kommt in den Gulag." Paragraph 282 richtet sich gegen das menschliche Denken, sagt aber nicht das, sondern gegen "Hatespeech". Also, er soll das politisch korrekt als Gesetz verankern. Und schaut Euch diesbezüglich Deutschland an, es ist nicht zufällig, wenn hier dasselbe wie in Russland passiert, diese Putinkritik vonseiten Merkel und ihrem Maasmännchen ist nur Show. Diese Entwicklung konkret zu ende gedacht, wird eines Tages dazu führen, das Personen, die Unliebsames aussprechen, als Denk-Terroristen verfolgt werden, eigene Gedanken werden als Gefahr erkannt und muss von der Regierung genehmigt werden. 

Das hört sich jetzt an, wie der Science Fiction  über eine düstere Zukunft von George Orwell, aber wir haben es bereits in der Vergangenheit gehabt, nannte sich Ostblock, zukünftig Eurasische Gemeinschaft (der Faschisten). 

Man schaue gegenwärtig nach Venezuela, wo, im Zuge des Kampfes gegen Rechts, auf hungernde Menschen geschossen wird und als Faschisten bezeichnet werden. Kampf gegen Rechts dient nämlich zur Herausbildung von Tötungspersonal, so machten es auch die Nazis. Genau dieselbe Methode, nur anders benannt. Dann schauen Sie sich in Deutschland die Vorträge der Antifa zum Thema Venezuela an, gesponsert vom Steuergeld des deutschen Michels, wo diese Praktik verteidigt wird. Die denken genauso wie Nicolas Maduro. Man stöbere in RT und Sputnik zum Thema Venezuela, wieder findet man die Verteidigung der Diktatur. Meint jemand, es sei ein Versprecher von Angela Merkel gewesen, dass die Deutschen kein Anspruch auf ewig auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft haben? Glaubt jemand, es sei Zufall, dass kurz vor letzten Bundestagswahl das Maasmänchen noch schnell ein neues Zensurgesetz durchboxte, dass es erlaubt gegen Nachrichten im Internet vorzugehen, die das Kollektiv bedrohen. Das Dummvolk ist nicht einmal im klaren darüber, was dies bedeutet. Es geht da nicht etwa um Fake News, sondern gegen jeden der ihren totalitären Herrschaftsanspruch infrage stellt.

Nein, die Denken alle so, unabhängig wie sie sich nennen. Und wir können sehr genau definieren woher diese Art des Denkens stammt:


"Gedanken sind viel mächtiger als Waffen. Wir lassen unsere Leute keine Waffen haben. Warum sollten wir sie denken lassen?"
Joseph Stalin

Die Zahlen der Verurteilungen in RuSSland, auf Basis von Artikel 282, machen die Verschärfung der Situation bereits deutlich:

In den jeweiligen Jahren die Verurteilungen: 
2012 - 118 
2013 - 174 
2014 - 258 
2015 - 369 
2016 - 389 
2017 - 460

In den Jahren 2014, 2015 und 2016 gab es in RuSSland nicht einen Freispruch von der Anklage auf Basis von Artikel 282. Die größte Gruppe der Anklagen richtet sich gegen Postings auf VK.com. 2015 waren es 119 für ein VK.com Posting und 3 Personen wurden in Odnoklassniki abgeurteilt wegen eines Facebook-Postings. Darunter befanden sich auch Anklagen für das Teilen von Postings Anderer.

Das Zusammenleben mit Linken ist nur in einer Diktatur möglich. Dies kann man so oder so verstehen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die institutionalisierte Linke Totalitarismus betreibt und sich nicht auf ein Recht der Meinungsfreiheit berufen kann. Grundsätzlich muss jede Demokratie mit einem gewissen Prozentsatz von Spinnern fertig werden, doch wenn diese sich wie Karnickel vermehren und sich aus einem steuerlich finanzierten Fördersumpf alimentieren, um die Demokratie zu beseitigen, das muss zum im Grundgesetz verankerten Recht und Pflicht zum Widerstand führen und den Genoss*innen der Weg zum Landwehrkanal gewiesen werden. Das war schon Reichspräsident und Chef der SPD, Friedrich Ebert klar, als er die Freikorps nach Berlin schickte.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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