Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Sonntag, 23. September 2018

Jenseits von Radio Eriwan - Der Fluch des russischen Militärs: Bankrott und Versagen

Position der Schwäche


Das erste Argument bei Themen wie Bürgerrechte, Altersarmut, Meinungsfreiheit, gefakte Wahlen in RuSSland ist es von diesen "alternativen" Patrioten, mit ins Antideutschtum ausartender Nostalgie für DDR und Sowjetunion, die Macht der russischen Wunderwaffen von Zarewitsch Putin entgegengehalten zu bekommen. Das Kalaschnikow-Sturmgewehr, die bei jedem Schuss treffen, undurchdringliches Atomverteidigungsschild, unüberwindbare Luftverteidigungssysteme, Star Wars Flugzeuge und Panzer, die es selbst mit Megatron aufnehmen - all das liegt unter Deiner Nase, sobald du sagst, dass man den Alten die Rente klaut. Ja selbst viele westliche Analysten oder "Experten" glauben, was Sputnik und RT-Journalisten sich täglich beim Morgenschiss ausdenken, um es später zu Papier zu bringen, oder in den Äther zu ejakulieren.

RuSSland, das Land mit dem BIP von Spanien, wird die USA in eine radioaktive Wüste verwandeln, und mit den zionistischen Bankern auch noch abrechnen. Ganz USrael wird ausgelöscht! Da geifert ganz Radio Eriwan und die deutschen alternativen Patrioten, Jürgen und Sahra sind kurz vor dem Orgasmus des totalitären Höhepunktes. 


"In der ganzen Welt haben wir nur zwei treue Verbündete - unsere Armee und Marine."


Dies sagte der russische Zar Alexander III, der den Beinamen Friedenstifter bekam. Dieser Widerspruch in der russischen Darstellung und Realität wurde von den Kommunisten später in der Sowjetunion beibehalten. Ja, dass mögen die Moskalzaren noch immer, die NATO ist aggressiv und bedroht RuSSland, aber:

1991–1992: Georgisch-Südossetischen Krieg
1992: Ost-Prigorodny in Nordossetien
1992: Militärintervention in den Transnistrien
1992–1997: Militäreingriff in den Bürgerkrieg in Tadschikistan
1992–1993: Unterstützung abchasischer Freischärler im Georgisch-Abchasischen Krieg
1994–1996: Erster Tschetschenienkrieg
1999–2009: Zweiter Tschetschenienkrieg
1999: Dagestankrieg
1999–2003: Vorstoß nach Priština
2008: Militäreinsatz im Kaukasuskrieg auf der Seite südossetischer Rebellen
2009: Kampf gegen das Kaukasus-Emirat
2014: Invasion und nachfolgende Annexion der Krim
Seit 2014: Militärische Unterstützung der prorussischen Kräfte im Krieg in der Ostukraine
Seit 2015: Syrien

Der militärisch-industrielle Komplex ist in RuSSland weitaus präsenter, als in den USA, wo es jedoch von alternativen deutschen Patrioten in alter Ostblocktradition permanent kritisiert wird. "Friedenschaffen ohne Waffen", kreischt, die vom Kreml kontrollierte, Die Linke, wie damals in der DDR die SED.

Für nichts gibt RuSSland mehr Geld aus, als für Waffen. Und der militärisch-industrielle Komplex der Russen testet in jedem Konflikt seine neuesten Errungenschaften. Doch das Verhältnis ist dennoch immer ein anderes. Die USA mag zwar an Summen mehr Geld für das Militär ausgeben, doch haben sie auch nicht das BIP Spaniens, sodass sie prozentualgesehen weniger ausgeben. Russland hat nicht die Hightech der USA, ihr Tarnkappenbomber entspricht dem der USA Ende der 1970er Jahre. Allein vom Ansehen her, was die Russen da alles draußen am Kampfflugzeug dranhängen haben, sagt jedem Militärexperten, die können gar nicht so unsichtbar sein, wie die modernen amerikanischen. Das klägliche Schwanzeinziehen der Russen, als sie von US-Raketen beschossen wurden in Syrien, sollte ihre Argumentation von einer Position der Schwäche verdeutlichen.

Russland ist durch seine praktisch inexistente Wirtschaftspolitik und der überdimensionierte Militäretat, vor der Frage Bankrott oder Krieg? Was die große Bedeutung der 5. Kolonne zur Destabilisierung und Wehrkraftzersetzung bei uns klar macht, deren Arbeit ist für Moskau noch wichtiger, als das eigentliche Militär, weil sie bei uns mehr Schaden anrichten können und Moskau dafür weniger zu bezahlen hat.


Das nukleare Arsenal


Beginnen wir mit dem Wichtigsten gegen dieses "USrael" von Sahra Wagenknecht, Oscar Lafontaine und Jürgen Elsässer, um die verflixten zionistischen Yankees in nukleare Asche zu verwandeln. Jene nuklearen ballistischen Raketen, die Russland einen Sitz im UN-Sicherheitsrat einbrachten. Staatsverteidigungsordnung für strategische Kernraketensysteme "Yars" wird inzwischen unterlaufen, weil man kein Geld hat. Aufgrund der Gläubigerforderungen kann die elektromechanische Anlage in Podolsk nicht rechtzeitig die Ausrüstung für die hydraulischen Systeme ihrer Träger liefern.

PEMZ erhielt im Jahr 2017 einen Vorschuss von 80 % des Liefervolumens, für den Kauf von Komponenten wurde jedoch nicht rechtzeitig durchgeführt, und die Ausrüstung wurde seit Juni 2016 nicht mehr geliefert.

Die Situation mit PEMZ ist kompliziert: Rostekh besitzt nur 20,5% des Werks (der Hauptaktionär von PEMZ ist der Abgeordnete der Staatsduma Umakhan Umakhanow, selbstverständlich von Putins Partei Vereinigtes RuSSland), alle Immobilien und Verträge in Null wurden zu einer Tochtergesellschaft von PEMZ - PEMZ-Spetsmash übertragen. Die Firma ist verschuldet: Zum Beispiel allein bei der Sberbank kann es, die in diesen Firmenkreisen läppische Summe von 1,388 Milliarden Rubel (17,7 Mio €), nicht zahlen. Natürlich sind das nicht die einzigen Schulden, die der russischen Nationalbank Sorgen machen. Die Sache aber ist, dass diese hausgemachten Probleme RuSSlands, mit den alten Legenden von Rothschild erklärt werden und uns zeigt, dass die Nazis hier nur von den Kozis lernten.

Neben Komponenten für strategische Raketensysteme liefert PEMZ auch Hydrodrives, hydroelektrische Antriebe und andere Präzisionsinstrumente, für die Flugabwehrsysteme S-300, Tor-Raketensysteme, Buk, Strela-10, Tunguska und Pantsir. Reaktive Systeme vom Salvenfeuer Typ Smerch und Hurricane werden auch weiterhin ohne die wichtigsten Komponenten bleiben. Die Bodentruppen verlieren auch ihren Stolz - das Iskander-M-Raketensystem. 

Mehr noch: In Podolsk wird Hydraulik für die Lenksysteme des weltweit ersten U-Bootes der vierten Generation gebaut, das in den nächsten Jahren zum Arsenal gehören wird und die Hauptwaffe im russischen Atomschutzschild werden soll, der so löchrig ist, wie ein schweizer Käse.

Für das 955 Borey-Projekt (Yuri Dolgoruky, Sewerodwinsk und darüber hinaus) sind gravimetrische Systeme und andere hochpräzise geheime Geräte auch auf PEMZ in Betrieb, ohne die der Unterwasserraketenträger im Wert von mehreren zehn Milliarden Rubel blind, taub und unkontrollierbar ist.

Theoretisch ist es möglich, eine doppelte Produktion in der elektromechanischen Anlage von Kowrow durchzuführen. Aber Experten schätzen den Umbau auf etwa anderthalb Jahre. Und "unter Berücksichtigung der Besonderheiten der nationalen Industrie" (sprich: Korruption und Mafia) - dürften drei Jahren bis "nie" realistischer sein. Die Probleme in der Anlage sind altbekannt seit 2006. Seit diesem Moment ist bisher nie irgendwas passiert. Dann wurde das Projekt durch den Bankrott der Firma beendet.


Der russische Panzer


Stolz der russischen Armee! Was hat uns Radio Eriwan nicht alles vom neuen Wunderpanzer Armata vorgeschwärmt! Es war wie die Wehrmacht und ihr Tiger, der dann gleichfalls nicht in Massenproduktion ging, wegen der enormen Kosten. Bei der Militärparade am 9. Mai sollte Armata der stolzen Öffentlichkeit präsentiert werden und fiel auf dem Roten Platz auseinander. Radio Eriwan bellt umgehend, es habe sich um eine Showeinlage gehandelt, um einen Nottfalldrill zu zeigen. Nur wäre dies psychologisch unproduktiv, dies der Öffentlichkeit an der neuesten Wunderwaffe vorzuführen. Kann man also unter Ostblockpropaganda verbuchen.

Selbst wenn der Armata funktioniert, wäre der Leopard 3 von Rheinmetall, und vorausgesetzt die Bundeswehr hätte diesen, unvorstellbar überlegen. Doch geschieht in Deutschland etwas sehr Merkwürdiges. Die Putin kritische und Merkel freundliche "seriöse deutsche Presse" berichtet von der Überlegenheit des Schrotthaufens Armata. Gute Begründung warum die Bundeswehr kein Leopard 3 Panzer braucht, sondern mehr Familienstuben und Transgenderoffiziere, offenbar ist das dann dem russischen Panzer ebenbürtig. Wohingegen die bestehenden Panzer der Bundeswehr kaum noch einsatzfähig sind. Was hier tatsächlich passiert ist, die Russen werden nicht besser, sondern die Bundeswehr schlechter, und zwar eindeutig verursacht durch die Politik der Regierung, die dem Feind zuarbeitet.

Uralwagonsawod ist die Firma, die Armata herstellt. Geschäftsführer war Igor Kholmanskikh, von Wladimir Putin persönlich ins Amt (einschließlich dem Nationalen Sicherheitsrat) ernannt, ohne jegliche Qualifikation. Nur weil er 2012 (im Fernsehen)  seine Treue der Regierung bekundete und mit Panzern in Moskau einrollen wollte, um die Opposition zu zerstreuen. 

Inzwischen bezweifelt nicht mal mehr Wladimir Putin die Inkompetenz von Igor Kholmanskikh, der die Firma in den Bankrott trieb, und ersetzte ihn kürzlich mit dem neuen Geschäftsführer Nikolay Tsukanow, einem Psychologen. Na dann wird es wohl besser werden.

Die Firma schuldet der Alfa-Bank 7,8 Milliarden Rubel, 377,5 Millionen Rubel Zinsen für die Inanspruchnahme des Darlehens, 99,1 Millionen Rubel Zinsen für die verspätete Rückzahlung von Zinsen und 1,01 Milliarden Rubel für die verspätete Rückzahlung des Kapitals. Es gibt weitere Gläubiger, die die Firma ebenfalls nicht bezahlen kann. 

Ich habe das hier einmal so aufgelistet, wie es sich mit dem Kredit nehmen und Zins und Zinseszins zusammenläppert. Rational gesehen analysiert man die Situation und kommt zu den Ergebnis: Unrentable Wirtschaft, da geführt von Leuten ohne Kompetenz. Das narzisstische Wesen, gepaart mit irrationalem Denken, beim Roten lässt so eine Analyse nicht zu, weil konstruktive Kritik als Verrat klassifiziert wird. Die Roten werden daher konsequent von Rothschild faseln, der den Zins benutzt, um ihre Ökonomie zu ruinieren. So simpel verhält es sich wirklich mit der roten Ideologie. Lassen sie sich sowas aber mal von Sahra Wagenknecht erklären, die haut nur einen Kalauer nach dem anderen raus. Hat natürlich nie in der freien Wirtschaft gearbeitet und Ökonomie der DDR studiert. Aber all ihre Fans werden sofort die Fahnen für sie hochreißen: "Die hat Ökonomie studiert, die weiß was!" Jetzt! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, Wirtschaftsliberale Frauke Petry verlässt die AfD, wegen dem Kremltroll Björn Höcke, um nun sich mit dem kommunistischen Kremltroll Wagenknecht zusammen zu tun. Da greift man sich an den Kopf, armes Deutschland!

Die Firma Uralwagonsawod  beinhaltet keineswegs nur die Panzerbauer, sonder 40 weitere Tochterfirmen in der Industrie, sowie Forschungsinstitute und Designbüros in Russland und Europa. Es ist eines der 100 größten militärisch-industriellen Unternehmen der Welt und liegt laut dem Stockholmer Institut für Friedensstudien (SIPRI) auf Platz 61 der Rangliste der weltweiten Waffenhersteller. Alle russischen Panzer und darauf basierende Fahrzeuge werden hier hergestellt.

Zur gleichen Zeit, in der Phase des Bankrotts ist der Hersteller der Rüstung für Zisternen - JSC Wolgograd Metallurgisches Kombinat - Roter Oktober. Ende April 2016 beantragte die Alfa-Bank beim Moskauer Schiedsgericht einen Antrag auf Rückzahlung von € 18,3 Millionen aus dem Roter Oktober, doch verschlechterte sich die finanzielle Situation des Kreditnehmers, es wurden keine Bürgschaften erteilt und zahlreiche Klagen gegen das Unternehmen eingereicht. Seit Anfang 2016 wurden noch weitere 31 Klagen über insgesamt fast 11 Milliarden Rubel registriert.

Der ehemalige Generaldirektor und Inhaber des Roten Oktober, Dmitry Gerasimenko setzte sich Ende 2015, in die Schweiz ab. Gemeinsam mit einem seiner Top-Manager und 65,5 Millionen Euro.


BMP und dergleichen



Raketen, Panzer alles schön und gut, aber Kriege werden von der Infanterie gewonnen: Ich kam, ich sah, ich siegte! Doch in diesem Fall, sollte man Julius Cäsars Spruch ein "und traute meinen Augen nicht" hinzufügen. Das mit der Infanterie und dem zu Fuß gehen, nehmen die im russischen Verteidigungsministerium etwas wörtlich. Im 21. Jahrhundert verfügt Infanterie über Fahrzeuge, die sie an die Kampfzone heranbewegen. 

Verursacht durch den  Konkurs von Kurganmashzavod (KMZ) via CJSC Hoffmann Professional Werkzeuge, wurde die russische Infanterie wieder ins 18. Jh. zurückversetzt. Auf was besseres als Strohtranzportierende Ochsenkarren werden die nie kommen. Dies ist nicht die erste Erklärung der Insolvenz von KMZ. Am 18. April wurde der Insolvenzfall von Kurganmashzavod, der von der Kovrov Elektromechanischen Fabrik eingereicht wurde, eingestellt. 

Die Schuldsumme von KMZ sind lächerliche 200 Millionen Rubel, aufgebaut seit 2013, im Zusammenhang mit Lieferung von Verteidigungsgütern im Rahmen der staatlichen Verteidigungsordnung.

KMZ ist das größte Unternehmen in Russland, das BMP-Infanterie-Kampffahrzeuge herstellt, die in den Armeen von fast 30 Ländern im Einsatz sind: BMP-2, BMP-3, darauf basierende Fahrzeuge, BMP-1, BMP-2 und BMP-3 Reparatur- und Evakuierungsfahrzeug BREM-L, einheitliches Fahrwerk basierend auf BMP-3. Im Juni 2013 kündigte die Werksleitung die Schaffung einer vielversprechenden Medium-Raupen-Plattform namens "Kurganets-25" an.


Die gute Kalaschnikow


Was soll's, wenn die Infanterie zu Fuß gehen muss. Wenigsten kann sie auf ihre gute Kalaschnikow vertrauen. Neben Balalaika, Matroschka und Wodka Aushängeschild von Mütterchen Russland. Russland hat nur einen Fabrikanten, und dieser - OJSC Konzern Izhmash, der 5 Jahre im Konkurs schwebte, wurde in Udmurtien liquidiert .

Konzern Izhmash war ein Mitglied der Izhmash-Gruppe und Alpha und Omega und Muttergesellschaft der russischen Militärstruktur. Als Grund des Konkurses wurde ein Wasserkopf von Apparatschiks mit astronomischen Gehältern festgestellt.

2011 beliefen sich die Schulden der Firma auf läppische 19 Milliarden Rubel, konnte keine Löhne mehr zahlen. Die Verladekapazitäten zeigen eine Auslastung von nur 20 %.

Im September 2011, in Zuge des Konkursverfahrens wurde "Izhmash" auf die im Juni desselben Jahres gegründete OAO IGMash übertragen, die im August 2013 in OJSC Concern Kalashnikov umbenannt wurde. Die ehemalige Izhmash, und jetzt Kalashnikov-Konzern, produziert nicht nur automatische Waffen, Pistolen, Granatwerfer, Scharfschützengewehre und Luftgewehre, sondern auch Militärboote, sowie hochpräzise Lenkraketen. 


Wenigsten ist es warm 


Sind die Soldaten auch schlecht bewaffnet, so ist es in den Kasernen wenigstens warm, Dank Holz und Kohle, ja. Früher nutzte die Energiesupermacht RuSSland dafür Elektrizität. Jedoch, der Stromversorger des Verteidigungsministeriums, Oboron Energo Sbyt, stand zu tief in der Kreide bei OAO Tatenergo, OJSC Chitaenergosbyt, MOESK, AtomEnergoSbyt JSC und International Settlement Center Energoholding LLC und meldete Konkurs an.

Im November 2015 berichtete das Unternehmen "OboronEnergoSbyt", dass es aufgrund der ausstehenden Zahlungen von Zulieferern bei Großabnehmern und privaten Haushalten den Strompreis erhöhen werde. Aus Protest hagelte es eine Flut von Abschaltungen, vonseiten der Konsumenten und des Militärs. OboronEnergoSbyt ging zur Militärstaatsanwaltschaft und Antimonopolbehörde, und bettelte wieder die Anschlüsse zu aktivieren. Dann gingen sie zum Verteidigungsministerium und bettelten um Geld. Als sie dieses bekamen, überwiesen sie es sofort an ein Nummernkonto im Ausland. 

Im Juli 2015 war dann klar, dass OboronEnergoSbyt Rechnungen gefälscht hatte, um damit den Raub aus der Firmenkasse zu vertuschen. Durch überhöhte Energiekosten schröpften sie Kunden um 500 Millionen Rubel. Durch gefälschte Verträge mit nicht existierenden Subunternehmen noch einmal 400 Millionen. Der ehemalige Generaldirektor Alexander Zmikhnovsky wurde in Abwesenheit zu einer Haftstrafe verurteilt, doch er flüchtete in die Türkei.


Stolz der Luftwaffe


Nun gut, die Bodentruppen taugen nichts. Aber da wäre diese beeindruckende Luftwaffe. Die Tscheljabinsker Anlage Polet produziert die Ausrüstung für das gesamte Flugplatznetz in Russland: Radar- und Navigationssysteme. Ohne sie wird weder das Abheben noch das Landen mit russischen Flugzeugen funktionieren. Doch nach jahrelangen Missmanagement steht sie nun vor dem Bankrott. Weil ein ganz großes Problem im russischen System von Staat und Ordnung ist es, dass keine Qualifikationen, für die Vergabe wichtiger Posten, entscheidend sind, sondern die ideologische Treue.

Bereits Anfang 2016 überstieg die Verschuldung von Polet 1,8 Milliarden Rubel bei verschiedenen Banken. Im vergangenen Jahr verlor die Firma allerdings 80 % ihres Marktwertes. Warum? Die Geschäftsführer haben Firmengrundstücke im Wert von einer Milliarde Rubel verschachert, gleichzeitig sank der Geldbestand auf den Firmenkonten um 13 %.

Nun, die letzten Neuigkeiten: "VEB-leasing" (Teil der Vnesheconombank-Gruppe) reichte am 9. Januar 2017 eine Klage beim Moskauer Schiedsgericht gegen die Sukhoi Civil Aircraft Company in Höhe von 2,3 Milliarden Rubel ein. Eine dritte Partei weist auf PJSC "Suchoi" hin. Über andere Details wurde noch nicht berichtet, aber ich denke, Sie wissen bereits, was vor sich geht.

Indien reklamierte gerade: Von 45 gelieferten MIG 29, sind 45 defekt. Putins Wunderwaffen bringen, wie immer, 100 % von dem, was man von ihnen erwartet. Respekt! Und der deutschle Michel glaubt das Russland uns retten kann . Quatsch, wir sollen Russland retten, das ist der Plan. Nämlich vor dem Bankrott.


Die Marine


Aber wenigstens die Kriegsmarine? Also offenbar haben sie noch nie etwas vom einzigen Flugzeugträger Russlands gehört? Der ist so peinlich, dass Radio Eriwan lieber zwei US-Flugzeugträger neben den russischen hineinretuschierte. Er wird ständig von einem Schlepper begleitet, weil er liegen bleibt. Nach Syrien gelangte er nur, durch ein Wunder und um russische Flugzeuge zu versenken.

Die russische Regierung hatte daher vorgehabt die Peinlichkeit ihres Flugzeugträgers durch zwei französische Mistral aufzuwerten. Handelspartner war die Werft Baltiyskiy Zavod. Vielleicht erinnern sie sich noch an das hin und her: Werden wir das Russland ausliefern können, oder lieber nicht?

Ihnen wurde in den westlichen Medien gesagt, Frankreich übergebe die Schiffe nicht an Russland, wegen Moskaus aggressiven Außenpolitik. Wäre dem so gewesen, hätte man den Bau nicht zu Ende geführt und dann darüber nachgedacht, ob oder nicht. Man hätte es sofort sein gelassen, denn schließlich bezahlt ein Käufer erst beim Kauf. Selbst wenn es eine Anzahlung gegeben hat, deckt das nicht die kompletten Kosten. Die Franzosen stellten die Schiffe jedoch erst zu enden, dann begann das hin und her. Wer bezahlt denn sonst die Kosten der französischen Werft? Aber das war nicht der tatsächliche Grund gewesen, warum die Mistrals damals nicht an Russland gegen wurden, sondern weil der Vertragspartner Baltiyskiy Zavod nicht flüssig war. Bis jetzt gibt es eine Liste von 65 Gläubigern und eine Gesamtforderung von 6,7 Milliarden Rubel.

Ursprünglich war geplant, dass der einzige Flugzeugträger der UdSSR Sowjetunion heißen sollte. In der Konkretisierungsphase wurde es dann Riga. Bei Start des Baues dann Leonid Breschnew, in der Testphase Tiflis und dann als er endlich fertig war russische Flugzeuge zu ertränken, wurde es Admiral der Flotte der Sowjetunion Kusnezow. Schwere Geburt eines verfluchten Schiffes. 

Fluggerät in ungefähren Wert von 50 Millionen US-Dollar zu vernichten ist als die gewöhnliche Aufgabe des rauchenden Monsters Kusnezow zu betrachten:

  •  Am 19. Oktober 1995 stürzte ein Hubschrauber auf dem Flugdeck ab.
  • Am 18. Oktober 2004 machte Su-25UTG eine harte Landung, es war möglich, große Schäden an Menschen zu vermeiden, aber das Flugzeug war unwiderruflich verloren
  • Am 5. September 2005 gab es zwei Notlandungen von Su-33-Kampfflugzeugen. Einer fiel in den Ozean, der zweite blieb wundersamerweise auf dem Deck.
  • Am 14. November 2016 während des Landeanflugs ertrank die MiG-29K und kurz darauf...
  • Am 5. Dezember 2016 ging die Su-33 aufgrund des Kabelbruchs des Flugzeugträgers verloren.  SU-33 rollte einfach weiter und stürzte ins Meer, während der Pilot sich mit dem Schleudersitz rettete. Er überlebte unverletzt, sodass er zurück in die Truppe geschickt werden konnte, um weitere Flugzeuge zu vernichten.
Noch interessanter ist das Mysterium, warum der Flugzeugträger überhaupt noch schwimmt:


  • Im April 1995 brachen bei einem Sturm mehrere Dampfkessel auseinander, das Schiff verlor seinen Kurs und zerschellte fast an die Küste von Nowaja Semlja
  • Im Dezember 1995, während eines Marsches zum Mittelmeer, stellte sich heraus, dass die Seeleute statt destilliertes Wasser Meerwasser in den Kessel pumpten, woraufhin zwei von acht Kesseln sofort den Geist aufgaben und der Rest kontinuierlich außerdienst genommen werden mussten. Das Schiff bewegte sich mit Fußgängergeschwindigkeit 3 bis 7 km / h.
  • Im Februar 1996, als er Malta besuchte, gaben alle Kessel gleichzeitig den Geist auf. Das Schiffe wäre beinahe an den Felsen zerschellt. 
  • Im August 1998, aufgrund eines falsch geschlossenen Ventils, fielen 60 Tonnen Heizöl auf die Feuerleitzentrale, dass Schiff war Kampfunfähig.
  • Etwas früher, wegen eines Rohrbruchs, überfluteten zwei der vier Flugabwehrkomplexe;
  • Am 17. Januar 2002, während der Generalinventur fing "Admiral Kusnezow" Feue.
  • Im Oktober 2003 fing es wieder Feuer
  • Am 27. August 2006 war er wieder in Flammen;
  • Am 6. Januar 2009 ereignete sich erneut ein Brand.
Der Wert dieses Schiffes wird von der russischen Regierung mit 1,5-2 Milliarden US-Dollar beziffert. Möchten Sie es gern kaufen? Nach all den vielen Namensänderungen ist es an der Zeit ihn wieder umzubenennen. Wie wäre es mit Atlantis, Fliegender Holländer oder Gluck Gluck, weg war er?


Es geht noch weiter

 

Konkurs und Versagen scheint wie ein Kainsmahl am russischen Militär zu kleben. Und es war die Korruption der Jelzin Ära, weshalb viele froh waren, als Putin an die Macht kam. Doch was hat sich geändert? So erklärte das Moskauer Schiedsgericht die Insolvenz der russischen Militär Industriebank (VBB). Im Laufe des Prozesses, den die russische Zentralbank angestrebt hatte, stellte sich heraus, dass die Militärbank nur ein Vermögen von 1,6 Milliarden Rubel hatte aber 38 Milliarden Schulden.


Ein Zufall ist es wohl nicht



Zwischen 2014-16 meldeten 25 000 Firmen in Russland den Bankrott an. Die Zahl der Konkursschuldner übertraf sogar den Indikator der vergangenen Krise, als in den Jahren 2009-2010 24.000 Unternehmen insolvent erklärt wurden. Krisen und Massensterben von Firmen treten in Russland in immer kürzeren Intervallen auf, ein sehr schlechtes Omen und man sollte seine Finger vom russischen Markt lassen, allein schon wegen der Situation mit der Willkürjustiz. Natürlich wimmelt es auch auf Facebook immer von erfolgreichen deutschen Geschäftsmännern, die Russland ganz toll finden. Ich hingegen frage mich da, was diese Geschäftsleute eigentlich in ihren internationalen erfolgreichen Unternehmen so tun, wenn sie jeden Tag in simplen Facebookgruppen (nicht für Geschäftskontakte) Hochlieder auf das russische Wirtschaftswunder singen. Russland ist kein von der Mafia bedrohter Staat, in Russland ist die Mafia der Staat.

Im ersten Halbjahr 2016 haben 1 600 Groß- und Einzelhandelsunternehmen den Markt verlassen. Das sind fast 40% mehr als in der gleichen Zeit der Krise im Jahr 2009. Vom Bankrott am stärksten betroffen sind Handelsunternehmen. Es folgt: Bau, Immobilien,  Landwirtschaft, Verkehr usw. - das Land befindet sich in einer Krise. Industrieunternehmen sind aus genau einem Grund weniger wahrscheinlich bankrott - es gibt nur sehr wenige in der "Supermacht" Russland.

Bereits im Jahr 2008 konnte fast ein Drittel der strategischen Organisationen des militärisch-industriellen Komplexes als bankrott angesehen werden. Ich denke, dies ist einer der Gründe, warum der erfolgreiche militärisch-industrielle Komplexes der USA so gern von Radio Eriwan angegriffen wird. Die sind einfach neidisch auf die tollen Dinge aus dem Westen, nichts Neues.

Doch da gibt es noch mehr zu beachten, zum Einschätzen der Situation in Russland. Abgesehen vom Bankrott, im Jahre 2010: nur 15% der in der russischen Wirtschaft angewendeten Technologien entsprachen Weltniveau. Es gibt Schwellenländer, die bringen es auf eine bessere Quote. 2018 hat sich in diesem Punkt nichts geändert. Heißt Russland holt nicht auf, sondern fällt zurück. Während sie technologisch nicht aufholen, blieb die Korruption gleich und Investitionen gingen stark zurück. Die Erdgaspipelines und jene für Erdöl sind dieselben wie zur Zeit der Sowjetunion. Abgesehen von Nord Stream, aber nur weil Gerhard Schröder  und Angela Merkel dies mit deutschem Steuergeld finanzieren, die Türken bauen und das dann dem Kreml geschenkt wird.  Und dann jammert das deutsche Dummvolk auch noch rum, die USA beutet uns aus, USA würde hier den Wooden Plan ausführen und Angela Merkel sei eine Marionette der USA. Kopfschmerz, garantiere ich Ihnen! Das deutsche Volk ist ein einziger Kopfschmerz, an Blödheit kaum zu übertreffen. Aber lasst die Deppen mal mit ihrem Wirtschaftswunderland Russland.

Russland wurde geplündert, und zwar von seinen eigenen Apparatschiks. Und es ist genau dasselbe, was die Apparatschiks in Deutschland machen.

Das Problem mit den Apparatschiks ist


Das Problem mit den Apparatschiks ist, dass sie niemals ihre Fehler zugeben, sondern weiter als Held des Volkes verehrt werden wollen. Es sind Verbrechermenschen, geben es jedoch nicht zu. Weil sie sich sicher sind eines Kollektivs nützlicher Idioten, um sie herum, die sie schützt.

Die Situation der Ökonomie und Militärs in Russland ist katastrophal. Ich bin mir sicher, ohne ihre Atombomben, würde die Ukraine in Moskau einmarschieren. Doch wer Radio Eriwan konsumiert, weiß von der aggressiven NATO, die das arme Russland bedrohen. Wo Herrschaften sind denn die Horden? Ist doch ein geeigneter Moment um in Russland einzufallen? Sie sind nicht da.

Der wirtschaftliche Niedergang des militärisch-industriellen Komplexes ist eine Niederlage. Und natürlich ist anzuerkennen, dass eine Gefahr besteht. Doch angesichts des Zustandes Russlands, könnte diese Gefahr leicht abgewendet werden. Und genau dies ist der Moment, wo sich der Interessierte zum Thema von Russland abwendet und sich die Frage stellt, um sich dem beklagenswerten Zustand der deutschen Armee zu zuwenden, trotzdem das Militär in unzählige Auslandseinsätze verstrickt ist und inwieweit hier die Bundesregierung durch Wehrkraftzersetzung dem Feind zuarbeitet. Das Erkennen dieses Problems in der öffentlichen Meinung ist überaus wichtig. Denn es eröffnet sich die Möglichkeit, die Schuldigen als Kollaborateure des Feindes zu identifizieren, und nach Kriegsrecht abzuurteilen, denn hier liegt eindeutig der Tatbestand des Hochverrates vor.

Denn nur aufgrund dieser Personen wird ein Krieg mit Russland wahrscheinlich, nämlich weil sie uns destabilisieren, dies ist durchaus die Vorbereitung eines Angriffskrieges, allerdings im Dienst einer ausländischen Macht. Andernfalls brauchen wir uns nämlich nur zurücklehnen und zuschauen, wie diese ganze Scheiße Russland in sich zusammenbricht. 

Jetzt kürzen sie die Renten, Arbeitslose bekommen kein Geld mehr, während der Kreml Geld verbrennt zum Beispiel für Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, inzwischen der größte Großgrundbesitzer in Rumänien. Doch Russland pfeift auf dem letzten Loch. Je schwächer wir sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Russland einen Krieg gewinnt und nach diesem Aspekt sollten europäische Regierungen einmal abgeurteilt werden.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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