Freitag, 10. August 2018

Kritik an der Kritik der Kritik

Holocaust-Überlebende in München 
protestieren gegen die Süddeutsche.

Die Alpenprawda hat Angst um politisch korrekt. Natürlich ist es bekannt, dass im Stürmer reloaded viel Ideologie verbreitet wird, die man klassisch umgehend als Braun bezeichnen würde, wenn die SZ nicht ständig darauf verweisen würde, wie rot sie ist. Und wie das nun einmal so ist, vermengt man rot und braun kommt grün bei raus, weshalb es auch die Leitpresse jedes deutschen Müslinazis und Ökofaschisten ist, vom Artamanen Orden beginnend bis hin zu Cem Özdemir. Da lernen die nämlich ihre Klugscheißerei.

Jens-Christian Rabe
Und um diesmal klugzuscheißen, in Das wird man wohl bald sagen dürfen, schicken sie mit Jens-Christian Rabe gleich jemanden ins Rennen, der auf zwei Quasselwissenschaften bewandert ist Soziologie und die obligatorische Philosophie. 

Damit es nicht immer heißt, ich mäkle an allem herum, will ich auch mal positiv erwähnen, dass Rabe aussieht wie Tobey Maguire als Spiderman, allerdings ist hinzuzufügen, dass er direkt den Katakomben des Hamburger Institut für Sozialforschung entlaufen ist. Das Goethe Institut bezeichnet ihn als "Kritikmaschine". Wo man ihn mysteriös beschreibt mit:

Kritik der Kritik

Der schwierigste Aspekt der Kritik ist die Frage nach dem kritischen Fragenden

Da mag sogar, was dran sein. Denn nach seinem Artikel in der SZ dürfte kritisch bei Rabe bestenfalls der Geisteszustand sein. Es ist beängstigend zu sehen, wenn jemand, der Politikwissenschaft in Deutschland studiert haben will (vermutlich in NAPOLA), es fertig bringt, seinen Lesern so kaltschnäuzig Diktatur als angebliche Freiheit zu präsentieren, und das auf einer obendrein derart infantilen Weisen, dass es bereits jeden Menschen mit auch nur dem Ansatz von freiheitlichen Grunddenken beleidigend erscheinen muss, nicht allerdings den Lesern von Jens-Christian Rabe. Und dies ist ein Echo der dunkelsten Zeiten deutscher Geschichte.

Jens-Christian Rabe, wenn er nicht für die SZ Jan Böhmermann interviewt, lässt sein rotes Geseier gerne in der marxistischen Zeitschrift Kursbuch ab, alles gehypt durch - man wagt es kaum zu benennen - das Goethe Institut. Gewiss würde sich das Goethe Institut mit einem obligatorischen, "das ist kein Marxismus, sondern der Zeitgeist" herausreden, ist aber halt dennoch Schwachsinn. Ist ja auch nicht überall Goethe drin, nur weil Goethe draufsteht.

Die Kritik an der Kritik ist bei Rabe nichts weiter als ein simpler Balleffekt. Statt einer tiefgründigen wissenschaftlichen Analyse, macht Rabe nichts anderes als den Ball, den irgend ein Kritiker mit auf den Tennisplatz brachte, in die gegnerische Seite des Feldes zurückzuschlagen. Schon der SZ-Artikel macht die billige Attitüde im Titel klar: Das wird man wohl bald sagen dürfen. Der journalistische Triebtäter erweckt Angst vor der freien Meinungsäußerung (wohl wegen der fehlenden Gegenargumente, die man meist eh auf irgendeinen Hirnschimmelbefall zurückführen kann) und glorifiziert das Sprechverbot als Werkzeug der Freiheit. Ein hartes Stück komprimierter Totalitarismus. Und nun Preisfrage, wodurch definiert sich die Diktatur? Dieser Typ, ich will es noch mal mit grausen betonen, der hat Politik studiert. Man ist das ein Kevin! Genau das kommt nämlich bei raus, wenn man marxistische Inzucht betreibt, in dem, was man deutsche Intellektuelle nennt.

"In den Debatten dieser Tage erscheint vieles möglich, was vor Jahren noch undenkbar war. Die Grenzen des politischen Diskurses verschieben sich."

Der lebt offenbar in einer Singularität, in dem die Welt erst seit den Sprechverboten des politisch korrekt existiert. In diesem Sinne ist Rabe freilich ein typischer Vertreter der deutschen Journallie, wie man an der realitätsfremden Berichterstattung über Washington immer wieder sehen kann.

Aber nicht nur das, Rabe hat sich das eigenständige Denken so perfekt abgewöhnt, dass, statt einer neuen Geschichte zu präsentieren, er einfach die Geschichte von der russischen Wahlmanipulierung nimmt und behauptet, nun seien es die Amis! Jeder, der sich noch an seine DDR-Schulzeit erinnert, weiß, dass Rabe sich am Staatsbürgerkundelehrplan orientiert. Für mich ist dieses fabulieren einer bereits bekannten Geschichte eine Dreistigkeit ohne Gleichen, doch SZ-Leser haben ein derart beschränktes Erinnerungsvermögen, dass sie dieses Austauschen vorgefertigter marxistischer Schablonen gar nicht notieren. 

Mit "der rechtsradikale ehemalige Trump-Chefstratege Steve Bannon" stellt Rabe den Bezug zu rechtsradikal und Trump her, ehe er zu seinen tatsächlichen Thema Steve Bannon kommt. So ist es wie AgitProp eh und je arbeitete. Und das ist Propaganda, denn der Genosse will hier bewusst den Eindruck erwecken, dass es noch immer eine nennenswerte Zusammenarbeit zwischen Bannon und Trump gibt, obwohl sich beide in einem großen Streit trennten und Bannon achtkantig rausflog. Bannon mit seiner roten Vergangenheit dann als rechtsradikal zu bezeichnen, durch einen roten Schreiberling mit Politikstudium ist so ziemlich der Höhepunkt des ganzen Artikels, den Rabe allerdings gleich am Anfang und damit viel zu früh erreicht, aber das kennt er vielleicht nur so. Das Bannon jemals die Einführung der Monarchie gefordert hätte, wäre mir absolut neu, aber so ist es eben, wenn man ausschließlich in seinem sozialistischen Biotop herumsumpft.

Dann kommt Rabe wahrscheinlich zu seinem intellektuellen Anteil und berichtet vom Overton-Window. Eine okkulte dunkle Macht der Rechtsradikalen, offenbar so eine Art Midi-Chlorianer der Jedis und wahrscheinlich noch diabolischer als MK-Ultra. Ich wette auf diesen Schachzug war Rabe auch sehr stolz, und wenigstens dieses eine Mal gilt es zu sagen, dass Rabe wenigstens nicht zu früh kam, sondern zu spät. 

Sehr lange vor Rabe waren es eben die Kritiker seines sozialistischen Gewächshauses, die mit dem Overton-Window politisch korrekt und Zensur des öffentlichen Meinungsspektrums erklärten. Guckst du hier:
Dieses Video erklärt was das Overton-Fenster ist und was meine Absichten sind.
 https://www.youtube.com/hyperionlebt







Oder mit anderen Worten: Jens-Christian Rabe hat keine bessere Idee, als sich beim Orgasmus seiner marxistischen Intelligenz an den Rechten zu stimulieren. Das ist pervers!

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen