Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Dienstag, 7. August 2018

Konservativ, nicht Liberal

1989 fiel die Berliner Mauer und öffnete den Eisernen Vorhang, der seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bestand. Rund zwei Jahre später löste sich die Sowjetunion auf. Doch nach diesen entscheidenden Ereignissen, haben sich Kommunisten nicht einfach in Luft aufgelöst oder wurden gar durch ihren herbeifantasierten Demokratisierungsprozess zu Demokraten, sie wurden zu Marktreformern, als wenn sie irgendetwas von Ökonomie verstehen würden. Ununterbrochen wurde das verbrecherische Gesicht des Kommunismus mit Make-up versteckt und seine Verbrechen übertüncht unter ständigen Verweisen darauf, das der Westen und die freie Welt, seine Ökonomie böse seien. Böser als die Roten?

Es ist nicht zu übersehen, dass sich westliche Liberale bequatschen ließen, ja buchstäblich zum Kommunismus überredet wurden, unter Prämisse ja nicht eins und eins zusammenzuzählen. Was den Liberalen von der Liste der Alternative entfernt und die Konservativen zur letzten Bastion der freien Welt macht. Nicht das Libertäre nicht den nötigen Mumm hätten, aber sie sind zu zerstritten und die Situation erfordert eine geschlossene Front, um dem roten Abschaum den Hals umzudrehen.

Die über Jahrzehnte vom Medienforschungszentrum zusammengetragene Aufzeichnung zeigt, wie einige liberale Journalisten es versäumt haben, den Kommunismus als eines der schlimmsten Übel des 20. Jahrhunderts darzustellen, und ihren Eifer darauf richteten, jene zu attackieren die den Kommunismus bekämpften und nicht auf jene, die ihn fortsetzten
 
Bevor sie zusammenbrach, beharrten diese Journalisten darauf, dass die vom Kommunismus versklavten Kapitale den Kapitalismus mehr fürchteten. "Trotz der Meinung vieler Amerikaner sehnen sich die meisten Sowjets nicht nach Kapitalismus oder westlicher Demokratie", behauptete CBS-Journalist Dan Rather 1987.


Als das sowjetische System ins Wanken geriet, behaupteten einige Journalisten, es sei ein Beweis dafür, dass die Gefahr eines totalitären Kommunismus niemals bestanden habe. "Gorbatschow hilft dem Westen, indem er zeigt, dass die sowjetische Bedrohung nicht mehr das ist, was sie einmal war, und außerdem war sie es nie", argumentierte Time Strobe Talbott in einem Artikel vom 1. Januar 1990. 

Nach der Befreiung Osteuropas griffen diese linken Journalisten den Kapitalismus an, weil er die neu freigelassenen Arbeiter "ausbeutete". Ein Reporter der Los Angeles Times propagierte die "guten alten Zeiten" des Kommunismus, als die Hand des Staates die persönliche Freiheit zerschlug, aber dafür sorgte, dass die Menschen untergebracht, beschäftigt und genug zu essen hatten. 
Einige Journalisten weigerten sich, das vom Kommunismus verursachte wirtschaftliche Elend mit dem Kommunismus in Verbindung zu bringen. Als der sowjetische Putsch im Jahr 1991 entwirrt wurde, referierte John Chancellor von NBC darüber, dass "das Problem nicht der Kommunismus ist; in dieser Woche hat niemand über den Kommunismus gesprochen. Das Problem sind Engpässe." 
Die Zuschauer hörten perverse Argumente, dass das Ende des Kommunismus ein Rückschlag für die Menschenrechte sei. "Ja, irgendwie sind die Sowjetbürger heute freier - sie sind freier, um Juden zu hassen", beklagte Harry Smith von CBS 1990: "Totalitarismus abzuschaffen und eine Prise Demokratie hinzuzufügen, scheint ein unwahrscheinliches Heilmittel für all das zu sein das sowjetische System." Es gab nie einen Staat nach Nazi-Deutschland, der antisemitischer gewesen wäre, als die Sowjetunion. 
Der sowjetische Diktator Michail Gorbatschow wurde mit mehr Respekt behandelt als die Dissidenten und Freiheitskämpfer, die sich den Kommunismus von Anfang an entgegengestellt hatten. Und dasselbe kann man auf die Freiheitskämpfer der DDR anwenden, wo doch die BRD sich auf die Systemlinge des Unrechtsdeutschlands konzentrierte. 
CNN-Gründer Ted Turner sagte, Gorbatschow "bewegte sich schneller als Jesus Christus", während das Time-Magazin ihn schmählich als "den kommunistischen Papst und den Sowjet Martin Luther" bezeichnete. 
Selbst nach dem Scheitern des Kommunismus in Europa haben liberale Journalisten die kommunistische Diktatur Kubas weiterhin mit guter Presse überschüttet. "Trotz all seiner Mängel hat das Leben in Kuba seinen Komfort", betonte die Associated Press 2006. "Viele Kubaner sind stolz auf ihr kostenloses Bildungssystem, hohe Alphabetisierungsraten und erstklassige Ärzte. Leidenschaftliche Castro-Anhänger sagen das Leben in den Vereinigten Staaten im Gegensatz dazu wirkt es egoistisch, oberflächlich und - trotz seiner Reichtümer - letztlich unbefriedigend." Aber keiner dieser westlichen Kuba-Liebhaber möchte erstaunlicherweise dort leben. 
Wenige in den Medien boten das gleiche Lob für das verrückte Regime in Nordkorea an, aber 2005 ging Ted Turner auf CNN ein, um den Umgang des Diktators Kim Jong-il mit seinen Bürgern zu verteidigen. "Ich sah dort viele Leute. Sie waren dünn und sie fuhren mit dem Fahrrad, anstatt mit dem Auto zu fahren", meinte Turner stumpfsinnig. Wolf Blitzer informierte ihn: "Viele dieser Leute verhungern", aber Turner beharrte darauf: "Ich habe keine Brutalität gesehen." 
Die Einparteien-Diktatur, die immer noch China regiert, scheint viele Reporter weniger zu stören als die Abkehr des Regimes von einem kommunistischen Wirtschaftssystem. "Arbeiterrechte, die leiden, während China kapitalistisch wird", behauptete 2001 eine Schlagzeile der New York Times. Im Jahr 2009 räumte Times-Kolumnist Thomas Friedman ein, dass "Ein-Parteien-Autokratie sicherlich ihre Nachteile hat. Aber wenn sie von einer einigermaßen erleuchteten Gruppe von Menschen geführt wird, wie China heute ist, kann es auch große Vorteile haben."

Nach der Phase des Reformkommunismus kehrte Moskau unter Putin zurück zum typischen Nationalbolschewismus. Doch das heißt nicht, dass sich irgendetwas gebessert hätte, sondern das Dummvolk sieht einfach nicht die Probleme. In Russland gibt es noch immer etwas mehr als 100 Oligarchen, alle mit einer Herkunft aus dem KGB. Sie wurden zu Stützen des Kremls. Doch das Dummvolk sieht das nicht und glaubt, dass Putin die Oligarchen vernichtet hätte. Putin ist ein Oligarch, der 36 Schlösser in Russland besitzt. 

Und es gibt kein anderes Land auf der Welt, außer Russland, dass die Putinistische Machtentfaltung so sehr unterstützt, wie Deutschland, über KGB-Stasi-Verbindungen, durch Bevorzugung bei der Vergabe russischer Lizenzen an deutsche Banken, durch ein Scheingeschäft mit Siemens-Medizintechnik, das in Wahrheit den Bau des „Putin-Palastes“ am Schwarzen Meer finanzierte. Einzelne Deutsche sind fest eingebunden ins Tributsystem, von Freunden aus Putins Dresdner Zeit wie dem Stasi-Spion Matthias Warnig bis hin zu Altkanzler Schröder, heute beide bei Nord Stream. Man kann nur ahnen, welche Geheimnisse in den Archiven der deutschen Geheimdienste schlummern.

Das Buch „Putin’s Kleptocracy. Who Owns Russia?“ von Karen Dawishas sollte zunächst überhaupt nicht erscheinen, so groß war die Angst ihres britischen Verlages vor dem Kreml:


„Nach Beratung mit den Kollegen aus der Rechtsabteilung, die das Manuskript sowohl aus amerikanischer als auch aus britischer juristischer Perspektive überprüft haben, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass wir uns nicht imstande sehen, Ihr Buch zu veröffentlichen. Unsere Entscheidung hat nichts mit der Qualität Ihrer Forschung oder Ihrer wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit zu tun. Es handelt sich schlicht um eine Frage der Risikotoleranz angesichts unserer beschränkten Ressourcen.“

Das Buch erschien schließlich in einem US-amerikanischen Verlag, der sich um die Kremlinteressen einen Dreck scherte. 

Alt-Bundeskanzler Schröder, Putins Freund, immer noch mit großen Einfluss auf die SPD, Kurier des Zaren für die Bertelsmannstiftung, ist gegenwärtig der größte Großgrundbesitzer Rumäniens. Niemand, nicht ein verfickter deutscher Journalist war jemals in der Lage darüber zu schreiben, wie Gerhard Schröder zu diesem Reichtum kam. The European.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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