Donnerstag, 12. Juli 2018

Der lange Arm des Kremls in Lateinamerika

Die Familie Bitkow kommt nach Guatemala


Es ist erstaunlich, die russische Familie Bitkow erhielt 2008 die Einbürgerung in Guatemala. Durch das Verlassen der russischen Jurisdiktion glaubten sie sich vor Putlers Kremlschergen sicher und nun sitzen sie seit 2015 vorübergehend in einem guatemaltekischen Knast, auf Veranlassung der russischen Regierung.

Der Fall der Bitkows zeigt nicht nur den langen Arm des Moskauer Kraken, sondern erklärt auch recht eindrucksvoll, wie der Kreml arbeitet. 


Anastasia (L), Irina (M) und Igor Bitkow im Gerichtssaal von Guatemala Stadt


Neurechte und Neulinke zur Verwirrung der Öffentlichkeit


Igor Wladimirowich Bitkow seine Frau Irina und die Tochter Anastasia flüchteten zunächst nach Guatemala. Doch im Februar 2012 trat die Regierung von Otto Fernando Pérez Molina die Nachfolgeschaft in der Staatsführung an. Der Ex-Militär gewann die Wahlen durch eine Kopie dessen, was Hugo Chavez in Venezuela getan hatte und als erbitterter Gegner seines Vorgängers, dem Kremltroll Álvaro Colóm Caballeros, der eher eine Art rot-rot-grüne Agenda vertrat. Pérez präsentierte sich nach Hugo Chávez Art als eine Art Neurechter. Das falsche Spiel funktionierte auch und niemand wunderte sich, dass doch schon Colóm harmonische Beziehungen zu Chávez unterhielt. 

Beide guatemaltekische Präsidenten kamen aber tatsächlich aus dem Moskaulager, mit diesen Spielchen von Neulinks und Neurechts lenkt Moskau die Öffentlichkeit ab, die glauben an alternative politische Lager, während Moskau, egal wie die Wahl ausgeht, niemals die Kontrolle verliert.


Otto Pérez und Barack Obama Beim Staatsbesuch 2014 in Washington D.C.

Rote Spielchen


Colóm als auch Pérez haben beide die Unterstützung der Kommunisten gehabt, nur wurde das bei Pérez mehr geheim gehalten. Mit seiner Herkunft aus dem Militär schien auch keiner glauben zu wollen, dass hinter Pérez in Wahrheit die Roten standen. Allerdings hatte doch schon der ehemalige Diktator Efraín Ríos Montt mit seinem Kandidaten Alfonso Antonio Portillo Cabrera (Präsident 2000-2004) auf eine Marionette zurückgegriffen, der als extremer Linker bekannt war. 


Portillo bei seiner Verhaftung in Punta de Palma (Guatemala), 26. Januar 2010

Einmal an der Macht folgte Pérez genau der Politik seines Vorgängers Colóm, von der internationalen Linken. Obwohl er unter seinem Slogan "Mano dura" eine "starke Hand" gegen das Verbrechen versprach. Pérez stellte nicht die Massenmigration ab, die Colóm ermöglicht hatte. Beide Präsidenten hatten harmonische Beziehungen zu RuSSland und den sozialistischen Diktatoren in Lateinamerika, beide arbeiteten mit Kommunisten und mexikanischen Drogenkartellen zusammen. Das wirklich Erstaunliche ist, dass die Allgemeinheit in allen von Gegenteilen die nicht zusammenpassen ausgeht, wo die Zusammenarbeit uralte Tradition ist. Und das ist das Werk von AgitProp


Otto Perez wird von Polizisten der DEIC (División Especializada en Investigación Criminal) abgeführt.
Dies bedeutet Spezialisierte Abteilung für Kriminalpolizei, also organisiertes Verbrechen.


Nachstellungen des Kremls


Moskau erhob 2015 Anschuldigungen gegen die russische Familie Bitkow, nachdem deren Geschichte in den guatemaltekischen Medien immer mehr an Bedeutung gewann. Natürlich warf man ihnen keine politische Opposition vor, sondern beschuldigte sie der organisierten Bandenkriminalität. Ausgezeichneter Witz aus dem Mafiastaat RuSSland, glaubte aber keiner, darum änderte der Kreml die Geschichte und warf den Bitkows Kreditbetrug vor. Sie sollen unter falscher Identität ausgerechnet von einer Bank Geld gestohlen haben, die Eigentum der russischen Regierung ist. 

Verhaftet wurden sie dann allerdings in ihrem Haus an der Carretera a El Salvador (Guatemala Stadt), wegen Identitätsdiebstahls. Die Verhaftung wurde zwar von den guatemaltekischen Behörden durchgeführt, aber wie sich zeigte waren die treibende Kraft die CICIG. 


CICIG


CICIG (Internationale Kommission gegen die Straffreiheit in Guatemala) ist eine Kommission, die der UNO unterstellt ist, aber dominiert wird von Spanien. Sie besteht seit Dezember 2006 und soll Korruption und Manipulation im guatemaltekischen Staat untersuchen. Was diese Kommission nun sich in einen Fall um eine russische Familie einzumischen hat, ist ein großes Mysterium. Und natürlich sind es wieder die üblichen Verdächtigen (z. B. New York Post) in der linken Medienwelt, die jede Kritik an der CICIG bekämpfen.

Die Erfolgsquote in allen von der CICIG untersuchten Fällen liegt bei deutlich unter 50%. Und zwar ermittelten sie auch in den Fällen gegen Otto Pérez Molina und seiner Vizepräsidentin, Roxana Baldetti, allerdings schienen sie hier eher die Untersuchungen durch die guatemaltekische Justiz zu sabotieren, als denn zu unterstützen. 

Den Bitkows wurde durch die CICIG vorgeworfen, ein korruptes Netz innerhalb der Behörden genutzt zu haben, um sich den Aufenthalt in Guatemala erkauft zu haben. Nur ist da höchstens eine Anklage wegen Bestechung drin, der Vorwurf der organisierten Kriminalität hat damit gar nichts zu tun. Es ist schon klar, worum es hier wirklich ging, die Bitkows sollten nach RuSSland abgeschoben werden, das wollte die CICIG erreichen, natürlich sollte alles ganz legal aussehen. Geht natürlich nicht, wenn das vorgeworfene Verbrechen die guatemaltekische Jurisdiktion betrifft.


Die Geschichte der Bitkows


Die Version der Bitkows hingegen wurde ausreichend von deren Anwälten José Rolando Alvarado und Miguel Ángel Giordano untersucht und mit Beweisen belegt.

Eine Firma, die die Bitkows 1993 in RuSSland gründeten, hatte sie reich gemacht. 2004 erhielten sie einen Kredit von 450 Millionen US-Dollar von der VTB, deren größter Anteilseigner der russische Staat ist. Die Bank spielte wie die Sberbank eine zentrale Rolle in den Untersuchungen gegen die Podesta Brüder, sowie die illegalen Finanzierungen der Wahlkampfkampagne von Hillary Clinton. Einige Tochterfirmen dieser Bank wickeln die Finanzgeschäfte des Moskalzaren Wladimir Putin persönlich ab. 

Der Kredit sollte verwendet werden, um 5 weitere Produktionsstätten mit Unterstützung der kanadischen Firma Sandwell zu bauen. Diese Kooperation ermöglichte es den Bitkows bereits 2007 den größten Teil des Kredits, 320 Millionen Dollar, zurück zu bezahlen. Plötzlich versuchten Vertreter des Kremls unvereinbarte Sonderzahlungen zu erzwingen. Sowie die Übergabe von Aktien, die Igor Bitkows von einem Holzunternehmen in Sibirien besaß. Des Weiteren sollten sie sich der Partei von Wladimir Putin, Vereintes RuSSland, anschließen. Was die Bitkows ablehnten. Es folgte eine Entführung der Tochter Anastasia durch russische Behörden, um ein Lösegeld zu erpressen. 


Eine geglaubte Rettung


In ihrer Not gelangten sie in Kontakt zu Cutino International, deren Besitzer, ein gebürtiger Texaner mit Namen Marco Cutino ihnen eine neue Identität in Mexiko, Guatemala, Panama und anderen Staaten offerierte. 

Marco Cutino hat neben der Cutino International S.A., noch weitere legal gemeldete Firmen und operierte mit der Rückendeckung der Regierung von Álvaro Colóm. 

Cutino war tatsächlich nichts anderes als ein Mafia-Schlepper, dennoch konnten die Bitkows dies nicht wissen und glaubten es mit einem seriösen Geschäftsmann zu tun zu haben, der in Fällen wie ihren behilflich ist. Schließlich war es auch Colóm, der wie eine zentralamerikanische Version von Angela Merkel die nationalen Grenzen öffnete und Hinz und Kunz hineinließ. 

Erstaunlicherweise warf die CICIG diese Strukturen innerhalb des guatemaltekischen Tiefenstaates, nur dem Otto Pérez und Baldetti vor, obwohl die dieses System eher von Colóm vererbt bekamen und mit der Einreise der russischen Familie nichts zu tun hatten. 


Investitionen in RuSSland


Nach einem vorherigen Besuch wechselte die Familie Bitkow schließlich 2009 nach Guatemala vollständig über. Das Ende dieses Jahres war durch das Ableben des russischen Wirtschaftsprüfers Sergei Leonidowitsch Magnitski gekennzeichnet. Er arbeitete für Hermitage Capital Management und hatte den Auftrag russische Regierungskorruption zu untersuchen. 

Das Investitionsunternehmen war nach der Perestroika lange die größten ausländischen Investoren, bis sie immer mehr zur Hauptquelle der internationalen Presse über den russischen Mafiastaat wurden, was zu einer erbitterten Feindschaft mit Wladimir Putin führte. Ja der Gründer Bill Browder war einst ein überzeugter Putinist gewesen. 

Allerdings zogen die Untersuchungen immer höhere Kreise mit ein, die bis zu Wladimir Putin selbst führten. Es ging um Fälle wie die Bitkows, die durch Funktionäre des russischen Staates erpresst wurden. Dabei stieß er unter anderem auch auf die Cutino International S.A., die unter anderem 2 Millionen Dollar von Panama an Putin transferierte. 

Im Juni 2007 erfolgte eine Hausdurchsuchung bei Hermitage Capital und deren juristische Vertreter die Anwaltskanzlei Firestone Duncan, durch das russische Innenministerium, unter den Vorwand gegen die Tochterfirma Kameja wegen Steuerhinterziehung zu ermitteln. Durchgeführt wurde diese Aktion vom Oberstleutnant Artjom Kusnezow. Kein Unbekannter Moskauer Polizist, allerdings hatte er sich früher versucht unter dem Vorwand sich des Falles zur Visaerteilung für Bill Browder anzunehmen, Zugang zu erschleichen. 

Browder war bereits 2005 das Visa entzogen worden, als er sich zu einem Kritiker von Putin gemausert hatte. Er versuchte zwar in der Tat ein Visa zurück zu bekommen, rechnete aber nicht damit und begann in RuSSland alle Firmenbeteiligungen zu verkaufen, ein Milliardengeschäft, das Geld aus RuSSland ins Ausland fließen ließ. 

Eine Nachfrage der Anwälte bei der russischen Steuerbehörde ergab jedoch, dass diese keine Ermittlungen gegen Kameja am Laufen habe. Später stellte sich heraus, dass die ganze Aktion vom Innenministerium gefakt wurde, um an die Gründungsurkunden und Stempel der Firma Kameja zu gelangen. Damit wollte man sie im Bezug auf Vertragsabschlüsse handlungsunfähig machen.


Der wirkliche Identitätsdiebstahl


Im Oktober 2007 meldete sich ein Gerichtsvollzieher aus St. Petersburg und erhob Anschuldigungen im Namen einer anderen Firma, gegen drei Tochterfirmen von Hermitage Capital, angeblich wurde die Vertragspflicht im Bezug auf den Verkauf eines Gazprom Aktienpaketes nicht erfüllt. Die geforderte Summe war erstaunlich exakt die Summe, die Hermitage Capital aus dem Verkauf ihrer Firmenanteile erzielt hatte. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der klagenden Firma um eine Briefkastenfirma handelte, die mit einem gefälschten Pass registriert worden war. 

Wie sich auch herausstellte, waren die Verträge mit den angeblichen Tochterfirmen gefälscht worden, die Adressen waren andere, ebenso sämtliche andere Kontaktdaten. Bei seinen Recherchen im Internet war der Gerichtsvollzieher auf den vermuteten Mutterkonzern gestoßen und so kam es zu dem Irrtum, die Schulden bei Browder eintreiben zu wollen.

Bei Hermitage Capital wusste man allerdings sehr genau, wer dahinter steckte, denn es war Oberstleutnant Kusnezow gewesen, der die notwendigen Stempel und Dokumente im Juni hatte mitgehen lassen. 


Der Fall Magnitski


Browder beauftragte Magnitski mit dem Fall, bei dem irgend ein organisiertes Verbrechen dem russischen Staat offenbar hunderte Millionen Dollar stahl, ein historischer Coup in der Tat und seiner Firma die Schuld in die Schuhe schob. Doch im Laufe seiner Untersuchungen stellte Magnitski fest, dass es unmöglich schien Staat und Mafia in RuSSland zu trennen. 

Magnitski übergab alle Erkenntnis der Polizei, er glaubte an den russischen Rechtsstaat. Und es stellte sich heraus, dass die beschuldigten drei Tochterfirmen, genau soviel Steuern gezahlt hatten, wie sie Gewinn erwirtschaftet hatten. Dies konnte nicht sein. Innerhalb eines Tages wurde die zuvor fälschlich bezahlte Steuerlast an die Firmen zurückerstattet. Und dies erstaunte viele, da so etwas normalerweise die Bürokratie durchlaufen musste und ein Gericht darüber zu befinden habe. Umgehend vermutete man ein abgekartetes Spiel gegen sie. 

Magnitski hatte einen gewaltigen Fehler begangen und dem Rechtsstaat in RuSSland vertraut. Dieser russische Staat, so zeigte sich schnell, war am Auffinden der Verbrecher gar nicht interessiert, sondern begann die Aufklärer zu verfolgen. 

Im Oktober machte er seine Aussage bei den Moskauer Behörden und im November 2007 erzählte er in einem Interview bei Buisnessweek von ähnlichen Fällen bei anderen Firmen, wie Renaissance CapitalKurz darauf wurde Magnitski urplötzlich der Steuerhinterziehung angeklagt und in ein Gefängnis verschleppt, anstatt aufgefordert zu werden die ausstehende Schuld zu begleichen, stattdessen erhielt er verschärfte Haftbedingungen. Leitender Ermittler in den angeblichen Steuerhinterziehungen von Magnitski, kein anderer als Oberstleutnant Artjom Kusnezow, der von dem Juristen in seiner Aussage zuvor schwer belastet worden war.

Der Oberstleutnant ist eine Zentralfigur der Klyuew Gruppe, einer Mafia mit Verbindungen zu Putin und operiert innerhalb der russischen Geheimdienste.


Tod im Gefängnis


Im Untersuchungsgefängnis Matrosskaja Tischina starb er dann am 16. November 2009 unter mysteriösen Umständen. Dennoch ließ ihn Putin (via Marionette Dimitri Medwedew) im Juli 2013 posthum zu 9 Jahren Gefängnis verurteilen. Das ist ganz klar eine Warnung an alle gewesen, die es wagen, gegen Putin zu agieren. Selbst im deutschen Wikipedia, dass seit geraumer Zeit immer im Sinne Putin und Kommunismus umgeschrieben wird, wurde der Tod von Magnitski auf die Haftumstände geschoben, dabei wurde er nach langer Folterung ermordet. Die russischen Behörden weigerten sich konsequent, in diesem Fall zu ermitteln.

Anschließende private Untersuchungen zeigten, dass Magnitski, gegen den das ganze Jahr im Gefängnis nie Anklage erhoben wurde, permanent gefoltert worden war. Vermutlich versuchte man vergeblich ihn dazu zu bringen Falschanschuldigungen gegen Browder zu erheben. Kurz bevor er dem Richter vorgeführt werden sollte, wurde er schließlich getötet, wohl weil man ihn nicht hatte brechen können.

Ein damaliger Ermittler der Polizei fand Hinweise auf Mord, der Bericht wurde allerdings vom Staat unter Verschluss gehalten und gelangte über Umwege an die Öffentlichkeit. Die privat finanzierten Untersuchungen von Browder fanden mehrere Dutzend Namen von Richtern, Polizisten und anderen Staatsdienern, die in dem Fall des Betruges und dem Mord an Magnitski involviert waren. Wie sich zeigte, haben die US-Behörden gegen alle diese Personen eine Einreisesperre verhängt.


Die Spur führt zu den Panama Papieren


Dieser Magnitski Fall ist eine der Vorgeschichten für die Panama Papiere, die darauf ausgerichtet sind bestimmte Enthüllungen, die man nicht mehr verhindern konnte, abzuschwächen und gewisse Geheimnisse zu wahren, darunter auch die Finanzierung von Hillary Clinton und diverse lateinamerikanische Regierungen und Politiker durch die russische Mafia Regierung, darunter Kirchner in Argentinien, Da Silva und Rousseff in Brasilien, Morales in Bolivien, Hugo Chaves in Venezuela, Michelle Bachelet in Chile, Rafael Correa und Lenin Moreno in Ekuador, Gustavo Petro und Juan Manuel Santos in Kolumbien, Baldizon, Colóm, Pérez in Guatemala oder Andrés Manuel López Obrador in Mexiko. (Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.) 

Die Strukturen sind dabei nicht eindeutig und variieren im Zusammenspiel mit anderen Finanziers, wie Marcelo Bahia Oberecht (Paradies Paper) und George Soros. Ebenso unterscheiden sich die Höhen der Zuwendungen, es geht hier nicht um System, sondern Bedarf. Oberecht half es diversen russischen Firmen, den brasilianischen Energiemarkt zu übernehmen.

Aber neben Lateinamerika werden weitere Politiker aufgezählt, deren komplette Aufzählung hier zu weit führt. Des Weiteren muss man vorsichtig sein und darf sich nicht zu sehr auf die Enthüllungen der Süddeutschen Zeitung verlassen, denn die versuchen die öffentliche Meinung damit zu kontrollieren und ein Leck unbekannter Whistleblower in ihrem Schaden zu minimieren. Zugegeben wird nur, was nicht geleugnet werden kann.


Sergei Roldugin


Ein bekannter enger Vertrauter von Wladimir Putin, Sergei Roldugin, ist nicht nur eine wichtige Nummer in den Panama Papieren, sondern taucht auch im Magnitski Fall auf, berichtete die The Moscow Times.

Der Kreml betreibt einen großen Teil seiner Geldwäsche neben der Deutschen Bank, eben über die Caymans und Panama, speziell in Verbindung mit der panamaischen Firma Mossack Fonseca, die allerdings den Podesta Brüdern gehört, und von den Schweizern Dietrich, Baumgartner & Partner vertreten wird. 

Der Gründer Andres Baumgartner hatte schon früher mit seinen KGB-Verbindungen geprotzt, berichtet der The Guardian. Die Schweizer arbeiten eng zusammen mit der Klyuew Gruppe, die den Ruf hat, ein Konsortium der russischen Mafia zu sein. Der Kopf dieser Band, Dimitri Klyuew, taucht im Magnitski Fall auf. Und die Klyuew Gruppe hat Geschäftsverbindungen mit Cutino International S. A. und daher ist davon auszugehen, dass der Kreml die ganze Zeit genau wusste, wo sich die Bitkows aufhielten.


Verbindungen in die Schweiz


Am 13. April 2011 transferierte das zypriotische Finanzunternehmen Altem Invest Ltd. den Betrag von 4 499 US-Dollar auf ein Schweizer Konto von Dietrich, Baumgartner & Partner. Besitzer der zypriotischen Firma ist Dimitri Klyuew, alias Dima Chelter. 

Die Schweizer waren bereits die juristischen Vertreter von Wladlen Stepanow, vor der Schweizer Steuerbehörde (siehe Link zu Infos bezüglich der Steuerhinterziehung), der zugab Mitglied der Klyuew Gruppe zu sein und früher der Ehemann von Olga Stepanowa, die, in der Zeit der gemeinsamen Ehe, Chefin der Abteilung 28, der Moskauer Steuerbehörde war. Genau dieses Büro wird in den Untersuchungen um 230 Millionen Dollar im Fall des St. Petersburger Gerichtsvollziehers genannt, sie war es persönlich, die die verdächtige Steuerrückzahlung gewährte. 

Die Stepanow hatten bis zu ihrer Scheidung 2019 ein gemeinsames Privatvermögen von 39 Millionen Dollar in Immobilien, darunter auch ein Apartment in Dubai und eine Villa in Montenegro. Die Schweiz frohr 8 Mio Euro eines Kontos von Wladlen Stepanow ein, da er nicht die Herkunft des Geldes nachweisen wollte.  

Dietrich, Baumgartner & Partner sind der wichtigste ausländische Vertreter der russischen Zentralbank Rossi, die bei völkischer Linke ja angeblich so argen Angriffen der Rothschilds ausgesetzt ist. Die russische Zentralbank hatte via Sergei Pawlowitsch Roldugin beeindruckende Summen, mithilfe der Schweizer nach Mittelamerika geschafft. 


widersprüchliche Aktivitäten


Bei den Untersuchungen der Gelder, die in dunklen Kanälen in Mittelamerika und Karibik verschwanden und dann in Venezuela und diversen kommunistischen Terrorbewegungen in Lateinamerika wieder auftauchten, erscheint der Name Yuri Kovalchuk immer wieder. Die Renaissance von Leuchtender Pfad in Peru hat damit zu tun, just in dem Moment, als die peruanische Regierung sich gegen die Kreml-Marionette Nicolas Maduro mobil machte und Moskau die peruanische Regierung destabilisierte. Moskau nutze diese Gelder unter anderem dazu lateinamerikanische Regierungen zu finanzieren und/oder ihnen nützliche linke Bewegungen zu unterstützen, zum Beispiel neben George Soros auch in Kolumbien. 

Neuleser werden sich nun wundern, warum George Soros die Interessen von Putin teilt, das entspricht ja gar nicht dem, was sie sonst hören. Ganz einfach, weil George Soros lediglich das tut, weswegen er vom KGB angeworben wurde. 

Und da kann ich die Verwunderung noch steigern, neben so einem anderen notorischen Verbrechermenschen, nicht nur bezüglich Deutschland, wie Gregor Gysi, der vor dem Bundestagsuntersuchungsausschuss die Aussage bezüglich der Schwarzgeldkonten der SED verweigerte, weil er sich sonst selbst belasten würde und auch so ein Politclown ist, der auf beiden Hochzeiten (Neulinke und Neurechte) tanzt, finden wir ähnliches überall in Europa. Soros finanzierte in Spanien Internationalisten wie Podemos, aber auch Nationalisten in Katalonien. 

Ebenfalls für seine rot-rot-grün anmutende Agenda in Großbritannien bekannt, ist Jeremy Corbyn, als Parteichef der Labour Party, oder sagen wir die britische SPD. Corbyn entstammt nicht nur der stalinistischen Linken, er ist als Ostblockagent enttarnt worden, dennoch ist er da, wo er ist, weil die europäische Bevölkerung an der gefährlichen Seuche des Hirnschimmels leidet, in Form der üblichen nützlichen Idioten. (Nach Art von: Aber er ist doch Ex-Kommunist, nun hat er einen Demokratisierungsprozess vollzogen.) Corbyn ist immer der Erste, der zur Verteidigung vom Neurechten Messias Wladimir Putin aufsteht. Es war so damals im Fall Magnitski, es war ebenso im Fall Skripal, wie es hierzulande die Die Linke tat, von der wir ganz genau wissen, dass sie traditionsgemäß von Moskau gelenkt wird.


Putins Banker


Kovalchuk ist der größte private Anteilshalter von Rossi und gilt als Putins Banker. Er und Putin kennen sich schon lange und arbeiteten schon damals als Teil der Ozero Kooperative in St. Petersburg zusammen, als Putin dort Millionen in Mafiageschäften veruntreute. Alle Mitglieder von Ozero aus den 1990ern sind heute Milliardäre und ein zentraler Bruthort, der diverse russische Oligarchen hervorbrachte, die der Genosse Putler ja angeblich so aufopferungsvoll und im Dienst des Vaterlandes bekämpft. 

Wladimir Khotimsky ein Investment Manager von Rossi war es, der Dietrich, Baumgartner & Partner die Anweisungen gab, was sie wann und wie bei den Podesta Brüdern und deren Mossack Fonseca in Panama, britische Jungferninseln oder Belize anzulegen hatten, berichtete The Guardian


Magnitski Auswirkung auf Zentralamerika


Der Tod von Sergei Magnitski, in einem Gefängnis im fernen Moskau, hatte einen Effekt in Mittelamerika, den sich ein deutscher Michel überhaupt nicht vorstellen kann. Und doch erschütterte er die Diktatur von des Kremls Paladin Daniel Ortega in Nicaragua. 

Roberto Rivas Reyes, Francisco Díaz, Francisco López und Fidel Moreno gehören zum engsten Kreis von Ortega, haben sowohl Verbindungen zur Klyuew Gruppe, als auch den Podesta und Bernie Sanders in den USA. Fidel Moreno unterhält enge Finanzanbindungen zu Marcelo Oberecht und George Soros.

Sanders ist immer ein Unterstützer der Sandinisten gewesen. Gelder der Klyuew Gruppe flossen an besagte Sandinisten, zum Beispiel im Zusammenhang, mit der Genehmigung von Daniel Ortega, dass Russland in Nicaragua einen Satelliten gestützten Horchposten und Truppen stationieren durfte. Russische Truppen, die gegenwärtig bei der Niederschlagung der Aufstände in Nicaragua helfen und im Putsch in Honduras verwickelt waren. 

Und dieselben Geldgeberverbindungen tauchen, oft via Einbeziehung der nicaraguanischen und kubanischen Regierung bei der Finanzierung der Wahlkampagnen von Alvaro Colóm und Otto Perez in Guatemala, neben mexikanischen Drogenkartellen auf. Bei der jüngsten Wahl eines Kozis (AMLO) in Mexiko, spielten neben Geldern aus Venezuela und verschiedenen Kartellen, auch die Klyuew Gruppe eine Rolle.


Aktionen auch in Europa


Dieser Kremlkraken zieht überall seine Fäden.  Beispielsweise sollen zumindest 63 Millionen Dollar in Lettland gewaschen worden sein. Die Personen Eriks Vanagels, Stanislaw Gorins, Yuris Vitmanis werden als lettische Verbindungen des Kreml genannt. Vom gesagten Betrag wurden zumindest 20 Millionen über Konten in Moldawien transferiert, um Spuren zu verwischen. Ein Teil der Summe wurde in Immobilien in Dubai investiert. Weitere 42 Millionen wurden auf der lettischen Privatbank deponiert, von einer britischen Firma mit Namen Technomark Business. Allerdings stellte sich heraus, dass der Direktor der britischen Firma der besagte Lette Yuris Vitmanis selber ist, und Besitzer ist die zypriotische Firma Fynel Ltd., die enge Beziehungen nach Ankara unterhält und deren Gründer der bereits dimensionierte Stanislaw Gorins ist. Als Direktoren tauchen die Letten Vitmanis, Vanagels, Daniels Bangers, und Martins Rauda auf.

Alle besagte Letten tauchen in Geldgeschäften in der Ukraine auf, wobei diese die Interessen des Kremls vertreten, und versuchen die Regierung in Kiew zu destabilisieren. Stanislaws Gorins taucht in einem 400 Millionen Dollar Vertrag auf, indem er der ukrainischen Regierung völlig überteuerte Maschinerie zur Ölförderung verkauft. Vanagels, Vitmanis und Gorins tauchen wieder auf, bei einem Verkauf von Impfstoff an die ukrainische Regierung, überteuert und fehlerhaft. Wie das geht? Relativ einfach, diese Leute wissen genau, wem sie zu schmieren haben. Außerdem haben die Tschekisten eine hundertjährige Erfahrung damit ein System zu nutzen, um es zu benutzen, sich selbst zu zerstören. Und achten Sie darauf, überall wo die Roten an Einfluss gewinnen, werden Sie einen massiven Anstieg von Korruption erkennen. Das gilt nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch Politik. Spenden an konservative Parteien um sich diese gewogen zu machen, z. B. Dass Angebot von Millionen Dollar ist selbstverständlich verlockend, nicht nur bei den Korrupten, sondern ebenso bei den Idealisten, die umgehend daran denken, was sie mit dem Geld alles Gutes tun können. Das Problem ist, dass der Kremlkraken genauso agiert wie die Mafia. Wenn sie Dir einen Gefallen tun, schuldest Du ihnen einen Gefallen. Und egal ob Du willst oder nicht, Du wirst Dir gut überlegen, ob Du Nein sagst. Denn entweder sie machen Dich sehr reich oder Sie machen Dich sehr tot. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht und die meisten entscheiden sich dann für sehr reich.

Bei Eriks Vanagelts handelt es sich um einen ethnischen Russen, der sich als Lette präsentiert, weil er vom KGB in diese Rolle präpariert wurde. Er gilt als russischer Banker seit Gorbatschow. Während der Verhöre bei der Steuerbehörde Lettlands ließen sich Vanagelts und Gorins von der teuersten lettischen Anwaltskanzlei, Rode & Partners, vertreten. Da den beiden kein sonderlicher Reichtum nachgewiesen werden konnte, stellte sich freilich die Frage, wer die Anwaltskanzlei bezahlte. Der Anwalt Janis Rozenbergs verweigerte damals Anfang 2012 die Auskunft. Das ist sein Recht, keine Frage, doch beim Umfang des weltumspannenden mafiösen Netzwerkes ist eventuell lieber etwas mehr zu sagen, um Zweifel aus dem Weg zu räumen. Dennoch konnten die Steuerfahnder Verbindungen zwischen den erwähnten Personen und den Geldinstituten Aizkraukle Bank, Baltic International Bank, Baltic Trust Bank, Rietumu Bank, Trasta Kommercbanka und Paritatas Bank nachweisen. 


Der Kreml wird gegen Bitkow aktiv


Ein Teil der Gelder aus dem Magnitski Fall, die "irgend wer" aus dem Steuerbuget des russischen Staates entwendet haben muss, ließen sich bis nach Panama zurückverfolgen. Die Transaktion verweist auf Sergei Roldugin, offiziell nur ein Berufsmusiker. 

Zu dieser Zeit, als all dies geschah, war die Familie Bitkow in Guatemala und lebten zunächst in La Antigua Guatemala. Sie kommunizierten in Englisch und begannen erst mit dem lernen von Spanisch. Als sie das Angebot von Marcos Cutino annahmen, begann dieser mit den Behördengängen. Es dauerte lediglich 2 Monate, da wurde Irina Bitkow informiert, dass ihre Einbürgerung vollzogen war. Bereits am folgenden Tag begleiteten die Anwälte von Cutino Irena in die Hauptstadt, um ihre Unterschriften in Behörden der Regierung zu leisten. Sie sprach kein Spanisch und vertraute daher völlig den Anwälten. Sie war überrascht, als sie feststellte, dass man nicht nur ihren Namen, sondern alle Daten geändert hatte. Cutino beruhigte sie, dies sei zu ihrem eigenen Schutz. 

Gleiches wiederholte sich mit den anderen Bitkows und keiner glaubte an etwas Illegales, da alles über Regierungsbüros lief. 2012 wurde ihr Sohn Wladimir in Guatemala geboren. 6 Jahre vergingen. Das guatemaltekische Innenministerium (Ministerio Publico) begann ab Januar 2014 gegen die Bitkows zu agieren, und zwar auf Intervention der russischen Regierung. Nun war Otto Pérez Molina inzwischen Präsident. 


russische Botschaft als graue Eminenz


Der allgegenwärtige Vertreter der russischen Botschaft signalisierte, man würde die Bitkows bereits seit sechs Jahren suchen und habe sie seit 2013 in Guatemala beschattet. Nur gibt es da einige Punkte, die nicht ganz stimmig sein können. Erst einmal weiß der russische Geheimdienst sehr genau, wie man Leute findet. Das Aufsehen, dass die russische Regierung um die Bitkows macht scheint nicht plausibel. Und die Geschichte vom Kreditbetrug lässt sich nicht aufrecht halten. Und wieso erklärt ein diplomatischer Vertreter im guatemaltekischen Innenministerium, dass man dort die Bitkows beschattete? Dies ist erstens nicht die übliche Aufgabe von diplomatischen Vertretungen und zweitens eine Missachtung der guatemaltekischen Souveränität, während der Kreml stets betont die Souveränität zu wahren, wenn es um Kritik an Nord Korea, Iran, Kuba oder Venezuela geht. 

Natürlich kann man jetzt sagen, aber die USA agieren auch über die Botschaften illegal mit ihren Geheimdiensten. Und viele andere Staaten tun dies, aber, sie würden es niemals freimütig im guatemaltekischen Innenministerium eingestehen. Diese Frechheit würde sich nur eine Kolonialmacht erlauben.


korrekte Papiere


Die andere Sache ist, dass man den Bitkows eventuell Naivität vorwerfen könnte, doch die in diesem Fall erfolgende Kriminalisierung bei der der russische Botschafter als graue Eminenz erkennbar ist, ist ein vollkommen anderes Thema. 

Hinzukommt, dass die DPIs (Personalausweise), die die Bitkows haben, als legal anerkannt wurden. Daraus resultiert, dass es sich bei der Verfolgung der Bitkows um etwas völlig anderes handelt, nämlich einer internationalen Machtgier des russischen Kraken, der zeigen will, dass niemand vor ihm sicher ist. Das Kind Wladimir wurde von seiner Familie getrennt und in ein staatliches Heim gegeben, wo es physischen Schaden erlitt, was die Procuraduría de Derechos Humanos (PDH) bestätigte. 

Die Anwälte der Familie gelang es inzwischen einen Hausarrest für die Mutter Irina und die Tochter Anastasia zu erwirken. Den kleinen Wladimir dürfen sie dennoch nicht sehen. Der Vater bleibt weiter im Gefängnis, trotz gewichtiger Fürsprache durch den US-Senator Roger Wicker und dem ehemaligen Chef von Magnitski, Bill Browder. 


UNO als verlängerter Arm des Kremls


Die CICIG, wie gesagt zur UNO gehörend, steht seit geraumer Zeit in der Kritik, in ihren Kriminalfällen keine unparteiische Politik zu verfolgen. Erst vergangenen Monat bestritt die CICIG jede Unregelmäßigkeit in ihrer Arbeit. Doch erstaunlich ist, dass die CICIG im Falle von Otto Pérez Molina eher durch Behinderung der Aufklärung auffiel. Wohingegen die Familie des gerade amtierenden Präsidenten, Jimmy Morales Cabrera, als auch sein Bruder von der CICIG gemeinsam mit der internationalen Linken attackiert werden, obwohl gerade hier endlich einmal jemand Präsident wurde, der versucht sich dem Einfluss der RuSSenmafia zu entziehen. 

Der US-Senator Marco Rubio griff Ende Mai die Rolle der CICIG in Guatemala an und machte klar, dass diese hier andere Interessen vertritt, als sie sollten. Rubio schrieb am 26. Mai auf Twitter, die CICIG werden kontrolliert durch "Linksradikale und inklusive dem russischen Präsidenten Wladimir Putin".

The Wall Street Journal widmete seinen Artikel Die Rache des Kreml in Guatemala den Machenschaften der CICIG im Fall der Bitkows. Bis zum heutigen Tag präsentierte der Kreml keine wirklichen Beweise gegen die Bitkows, die vor Gericht bestanden hätten. Dennoch setzte die CICIG Himmel und Hölle in Bewegung, um die russische Familie ins Gefängnis zu bringen. 

"Die Geschichte ist geprägt von einer vertrauten Strategie der Akkumulation von Vermögenswerten, die von den Experten des russischen Staates, das heißt der Clique von Wladimir Putin, genutzt wird", schreibt das The Wall Street Journal. Dem Innenministerium wird vorgeworfen sich der CICIG zu beugen, während diese selbst und FECI (Sonderstaatsanwaltschaft gegen Straflosigkeit) vorgeworfen wurde parteiisch und abgehoben von der Realität im Falle der zentralamerikanischen Schlepperbande zu ermitteln. Gegen die Schlepper selbst, was vor allem dem aus den Reihen der kommunistischen Guerilla kommenden Ex-Präsidenten Colóm mit einschließt, weigert sich die CICIG hingegen beharrlich zu ermitteln. 


Erstarkung der Kommunisten in Amerika


Die Apparate zur Bekämpfung der Korruption sind in Zentralamerika konsequent von den Linksfaschisten im Dienst des Kreml unterlaufen, es häufen sich Skandale um gefakte Korruptionsvorwürfe, mit denen man Politiker und Geschäftsleute zu beseitigen versucht, die sich der Politik des Kreml widersetzen. Mehrere Repräsentanten und Senatoren äußerten Beschuldigungen im Rahmen ihrer Mitarbeit in der Kommission von Helsinki gegen die russische Regierung, unter anderem diverse UNO-Organe, so auch die CICIG in Guatemala, zu manipulieren oder gar zu kontrollieren. 

Die CICIG hingegen behauptet die Bitkows werden wie alle anderen Verdächtigen durch sie behandelt und es gäbe keine Verfolgung der Familie durch den Kreml. Unerklärlich jedoch ist, warum Igor Bitkow im Januar dieses Jahres in einem guatemaltekischen Gerichtsurteil zu 20 Jahren und seine Frau und Tochter zu jeweils 14 Jahren wegen Identitätsdiebstahl verurteilt wurden, während einige hunderte beschuldigte korrupte Beamte in diesem Fall straffrei oder mit auffällig milden Strafen wegkamen. Der oberste Gerichtshof von Guatemala hat das Urteil gegen die Bitkows inzwischen aufgehoben und Präsident Morales lässt die Anerkennung der russischen Familie als Asylanten prüfen, was ihnen unter Otto Pérez verweigert wurde. Gegenwärtig bemühen sie sich um Asyl in Kanada, wobei sie auch dort niemals sicher sind.


Verwicklung von Kremltrollen


Ein weiterer sehr interessanter Umstand ist, dass die Gruppe von Anwälten, die gezielt die Familie Bitkow verfolgte, angeführt von Henry Comte wurde. Dieser ist momentan Ersatzrichter am guatemaltekischen Verfassungsgericht, aber er ist auch der zentralamerikanische Repräsentant der zweitgrößten russischen Bank, VTB (Außenhandelsbank [der russischen Regierung]). 

Nicht nur das die Bank gerade versucht das europäische Finanzgeschäft aufzumischen und mafiöse Verbindungen mit der Deutschen Bank einging, sie ist auch die Bank, die im Namen des Kremls angeblich als Gläubiger der Bitkows angeführt wurde. 

Größter Anteilseigner der VTB ist mit 60,9% der Kreml. 

Weitere Minderheitsbeteiligte sind: Norges Bank, was im weiterführenden Sinn die Regierung von Norwegen meint. 

Wir finden die Qatar Holding, eng verbunden mit dem Herrscherhaus von Katar. Aber - man höre und staune - selbige Qatar Holding war einer der Finanziers des Islamischen Staates im Irak und der Levante (ISIL). Die Regierung von Katar widersprach zwar den Anschuldigungen im britischen The Telegraph und sprach von einem Interessenkonflikt des Zeitungsbesitzers, doch während einer Konferenz im März 2015 des United States Institute of Peace wurden die Anschuldigungen von anderer Seite bestätigt. Tahir el-Faki, der Leiter der sudanesischen Justiz- und Gleichstellungsbewegung, sprach auf der Konferenz davon, dass der sudanesische Präsident Omar al-Bashir Trainigslager des Islamischen Staates bei Darfur erlaubte, die mit Geldern der Qatar Holding finanziert werden. Mit 17% Anteilen ist die Qatar Holding auch drittgrößter Anteilseigner bei Volkswagen. 

Als diese Verbindungen zwischen Islamterror und Katar publik wurden, waren es die russischen Medien, die in Umlauf brachten, dass Israel den ISIS finanzieren würde. Dieses Gerücht wurde von den nützlichen Idioten in der islamischen Welt sofort bereitwillig aufgenommen. Daraufhin griff Radio Eriwan seine eigene Lüge erneut auf, berief sich jedoch auf Quellen in den arabischen Medien. Und so wurde dieser Kremlantisemitismus zum Standardrepertoire sowohl bei Internationalisten, als auch völkischer Linken.

Weiterer Mitbesitzer bei der VTB ist die Regierung von Aserbaidschan, auch RuSSlands größte Bank Sberbank, die hauptsächlich ebenfalls im Besitz des Kremls ist. Weiterhin findet sich Onexim Group von Oligarch Michail Dmitrijewitsch Prochorow. Er ist bekannt als Finanzier für diverse Scheinalternativen in ganz Europa, die verhindern sollen, dass sich die Reaktion vom Kreml lossagt. 2007 wurde er im Rahmen einer Razzia der französischen Polizei in Courchevel bei einer Sexorgie verhaftet, bei der auch Minderjährige teilnahmen. 

Auch die The Vanguard Group und BlackRock Fund Advisors sind als US-Firmen an VTB in geringem Maße beteiligt. Dies war zumindest 2014 noch so, inzwischen hat die Bank Probleme. Der hauptsächlich finanzielle Drehpunkt war London, doch verschärfte man dort Finanzaufsicht und Ermittlungen gegen die VTB, sodass die sich genötigt sieht sich aus London zurückzuziehen.


Die fragwürdigen Punkte im Fall der Bitkows


Das Verhalten der CICIG gegenüber der russischen Regierung ist mehr als nur verdächtig zu nennen:

  • Am 13. November 2014 akzeptiert die CICIG, ohne Zuständigkeit, eine Beschwerde der VTB über einen Kreditbetrug, ohne das seriöse Beweise vorgelegen hätten.
  • Statt einer Untersuchung erfolgt die Erstürmung des Hauses der Bitkows durch ein Überfallkommando, als handle es sich um gefährliche Terroristen. Am Tag der Verhaftung wird den Anwälten der Bitkows mitgeteilt, es ging lediglich um die schlappe Summe von einer Million Dollar, was die Bitkows hätten aus der Kaffeedose bezahlen können.
  • Am 21. Januar 2015 verbreitet die der UNO unterstellte CICIG eine Pressemitteilung, in dem es heißt, dass die Aktionen (ausgeführt vom guatemaltekischen Innenministerium und CICIG) durch die russische Regierung koordiniert seien.
  • Am 22. Januar 2015 erklärt die CICIG, dass die VTB autorisiert sei, sich an der Untersuchung im Falle des korrupten Netzwerkes innerhalb der guatemaltekischen Regierung im Falle von illegaler Einwanderung zu beteiligen. Was hat das mit der VTB, die eine Kremlbank ist, zu tun? Die CICIG schafft die Souveränität Guatemalas im Interesse des Kremls ab.
  • Die Beschuldigungen der CICIG bezüglich Identitätsdiebstahl gegen die Bitkows, haben nichts mit den Vorwürfen von der VTB wegen Kreditbetruges zu tun.
  • Am 26. Januar 2015 berichtet die einflussreiche russische Zeitung Kommersant, von Kremljuristen die mit der CICIG zusammen ermitteln. 
  • 14. Dezember 2015: CICIG und VTB agieren gemeinsam bei ihrem Einspruch gegen das Urteil des guatemaltekischen Berufungsgerichtes, welches im Interesse der Bitkows ausfiel. 
  • Nach Intervention der russischen Botschaft wird die Revision des vom Berufungsgericht abgeschmetterten Urteils genau dem Gericht übertragen, die es fällten. Ein völlig untypisches Verfahren. 

Der Mafiastaat



Mafiastaat+Mafiawirtschaft=Sozialismus - eine ziemlich kurze Zusammenfassung des Kommunistischen Manifestes.


Verantwortlich für den letzten Punkt ist Enrique Antonio Degenhart Asturias, gegenwärtig guatemaltekischer Innenminister, der sicherlich nur rein zufällig in den Panama Papieren Erwähnung findet. Als einstiger hoher Funktionär der Partei UNE gehörte er zum inneren Kreis von EX-Präsidenten Alvaro Colóm, der aus der kommunistischen Guerilla, aus der Zeit des guatemaltekischen Bürgerkriegs, enge Verbindungen zum ursprünglich in La Antigua Guatemala beheimateten Clan der Mendozas hat. Die Mendozas sind die guatemaltekische Verbindung des Medellin Kartells und arbeiten zusammen mit dem Atlantida Kartell (Honduras) und Sinaloa in Mexiko. 

Die Drogentransporte der Mendozas wurden über das Department Péten nach Mexiko organisiert, die größte Verwaltungseinheit von Guatemala ist eine unübersichtliche und dünn besiedelte Dschungellandschaft, die vollständig von der Familie Baldizon kontrolliert wird und diese arbeiteten mit den Mendozas zusammen, aber auch mit den Zetas. (Während des Wahlkampfes behauptete Manuel Baldizon, er werde von den Zetas bedroht. Das war Fake News, um von Verdächtigungen gegen ihn abzulenken.)

Die Mendozas waren zur Zeit von Colóm die bedeutsamsten zentralamerikanischen Drogenschmuggler in die USA, sie kontrollieren die ganze Touristenhochburg von La Antigua Guatemala die ausschließlich für das Cali und Medellin Kartell Geld wäscht. Als Pérez dann danach Präsident wurde, begann das Sinaloa Kartell zu versuchen, die Kontrolle über La Antigua zu erhalten, was einen blutigen Drogenkrieg auslöste. 

Der dominierende Zweig der Familie ist jener der Medozas Matta und besitzt immense Ländereien an der Grenze zu Honduras. Alvaro Colóm nannte selbst einmal die Mendozas als "die Narcos, die niemand anrührt". Zu dieser Zeit galt Haroldo Mendoza Matta als der Patron des Clans. Er wurde erst am 20. November 2014 außerhalb Guatemala Stadt, durch einen massiven Einsatz unter Beteiligung von DEA, FBI und US-Militär festgenommen. 

Die Mendozas organisierten den Pakt von Péten, der zahlreiche guatemaltekische Politiker, Medienleute und Drogenclans angehören, so die Lorenzanas und Leones. Aber auch die Baldizon, die einfach alles in Péten kontrollieren, gehören dazu. Als die Mendozas vermuteten, dass die Leones versuchen sie zu betrügen, ließen sie die ganze Familie bestialisch abschlachten. Ausgeführt wurde das Massaker von den Zetas, die ursprünglich aus dem guatemaltekischen Militär hervorgingen. Ursprung der Information über den Verrat der Leones, war Manuel Baldizon, der sich anschließend das Revier der Leones aneignete.

Die engsten Wirtschaftsberater des sich als Sozialisten bezeichnenden Colóm gehörten zur Mafiafamilie der Mendozas. Die NSA spionierte Álvaro Colóm nach, man wundert sich, in welch illustren Gesellschaft sich Angela Merkel (aber auch Gerhard Schröder) bewegten. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Deutschland gegenwärtig etwa dort steht, wo Italien in den 1970ern stand. Der NSA ging es selbstverständlich nicht um Drogengeschäfte, sondern die Verbindungen zu den RuSSen, von denen Schröder und Merkel bestimmt einiges erzählen können.

Als Alvaro Colóm einen Staatsbesuch bei Barack Obama im September 2009 absolvierte, um auch über Wirtschaftsverbindungen zu reden, wird er von einem der Mendozas begleitet, allerdings von einem der weniger bekannten Familienmitglieder.

Schlüsselposition in Péten


Manuel Antonio Baldizón Méndez ist der gegenwärtige Kopf des Klans in Péten, er kontrolliert alle Medien dort und bestimmt, welche Nachrichten an die Öffentlichkeit gelangen.

Als Kopf der Partei LIDER verlor er gegen den gegenwärtigen Präsidenten. Sein Konzept einer "renovierten Demokratie" ist nichts anderes als der Quatsch vom demokratischen Sozialismus und er wird von der internationalen Linken unterstützt. 

Ursprünglich gehörte er als hochrangiger Politiker der UNE ebenfalls dem Colóm-Klüngel an. Ebenso erhielt er Geld von Odebrecht, der wiederum mit George Soros in ganz Lateinamerika agiert. Der Brasilianer Odebrecht ist ein großer Förderer der kommunistischen Partei PT in Brasilien, die ihnen von deutschen Medien gern als gemäßigte Linke präsentiert werden. Schauen Sie sich den roten Scheiß der "Sozialdemokratie" ruhig mal an: 



Odebrecht war die graue Eminenz von Lula Da Silva und Dilma Rousseff. 

2014 veröffentlichte Baldizon das Buch Rompiendo Paradigmas (gewohnte Denkweisen brechen), dass bereits zwei Tage später wieder vom Markt genommen wurde, da es ein Plagiat war. 

Im Januar dieses Jahres wurde er auf dem Flughafen von Miami verhaftet, als er versuchte illegal in die USA einzureisen. Die Behörden in Florida befolgten damit einen internationalen Haftbefehl, den Interpol ausgestellt hatte. Um der drohenden Auslieferung an Guatemala zu entgehen, beantragte Baldizon Asyl in den USA, mit wenig Erfolgsaussichten. Donald Trump negierte inzwischen die Asylbitte. Der Haftbefehl von Interpol lautet auf Bildung mafiöser Strukturen, Geldwäsche und Bestechung. Ihm wird eine Schlüsselrolle im Odebrecht-Soros Netzwerk zugedacht. 

Doch bei Enrique Antonio Degenhart Asturias gibt es noch viel mehr zu entdecken. Er half Roberto Barreda zu einer neuen Identität, sodass der Hauptverdächtige im Mord an Cristina Siekavizza und den beiden Kindern, mit falschen Pass reisen konnte. 

Er war auch Chef der Einwanderungsbehörde zur Zeit, als die Biskows nach Guatemala kamen und eben das wirft nun ein dubioses Licht auf seine Intervention, bezüglich des Urteils des Berufungsgerichtes. 

Es steht außer Frage das Jimmy Morales mit der Ernennung von Henry Comte und Enrique Degenhart die Böcke zu Gärtnern machte und es bleibt zu hoffen, dass er seinen Fehler schnell korrigiert. Doch abgeschlossen ist dieser Fall noch lange nicht.


Erste Beziehungen Guatemala und Russland


Die Verbindungen zwischen Russland und Guatemala sind alt, allerdings bis zum Ersten Weltkrieg von geringer Bedeutung. In den 1890ern kamen die ersten russischen Einwanderer (auch nach Nicaragua), von denen viele aus Mexiko übersiedelten, wo sie vor Porfirio Diaz flohen, da viele der in Mexiko lebenden Russen Kommunisten waren. Zu dieser Zeit war Präsident von Guatemala Manuel Estrada Cabrera, der sehr mit dem Sozialismus liebäugelte und sich oft von Kommunisten täuschen ließ. Doch bis Ende des Ersten Weltkrieges blieb die russische Einwanderung schlicht bedeutungslos. 

Ein weiterer nützlicher Idiot mit sozialdemokratischen Hintergrund fand der KGB dann Anfang der 1950er in Präsident Jacobo Arbenz. Die Ankunft sowjetischer Agenten in Guatemala war Teil eines generellen Programmes zur Ausbreitung ihres Machtbereiches nach Lateinamerika. Aus diesem Programm resultierte dann die Anwerbung von Ché Guevarra und Raul Castro oder die Bildung der FARC. 

Nachdem durch Intervention der CIA Arbenez mit Carlos Castillo Armas ersetzt wurde, erholten sich die Verbindungen der Sowjetunion nie wieder. Das änderte sich erst in den 1990ern, als eine beträchtliche Einwanderung ehemaliger Soldaten der Roten Armee über Guatemala schwappte. 1995 eröffnete Guatemala ihre Botschaft in Moskau. 


Vermehrtes Interesse an Guatemala


Ende der 1990er Jahre schien Guatemala plötzlich von besonderem Interesse für Moskau und man forcierte die Bemühungen dort Fuß zu fassen. Es begann mit Ex-Präsident Alfonso Antonio Portillo Cabrera, der politisch aus der kommunistischen Guerilla kommt. Und dann im Bund mit dem Ex-Diktator Rios Montt, der früher von der Guerilla bekämpft wurde, an den Posten des Präsidenten gelangte.

Der studierte Sozialwissenschaftler Portillo unterrichtete in den 1980ern Politikwissenschaft an der Universität im mexikanischen Chilpancingo, wo er zwei Studenten ermordete. 1989, ohne das Mexiko Anklage erhoben hatte, kehrte er nach Guatemala zurück und schloss sich der Sozialdemokratischen Partei an. Die wenig bekannte PSD war allerdings keineswegs wirklich sozialdemokratisch, sondern extrem stalinistisch. In Zuge einer trotzkistischen Unterwanderung wechselte Portillo in die Partei der Christdemokraten (DCG) und im Juli 1995 schließlich in die Guatamaltekisch Republikanische Front (FRG) von Rios Montt. 


Ein Rückschlag für Moskau


Im Zuge seiner Präsidentschaftskandidatur wurden die beiden ermordeten mexikanischen Studenten wieder ein Thema. Portillo behauptete, er habe die unbewaffneten Studenten in Notwehr erschossen und sei dann vor den mexikanischen Behörden geflohen, weil er keinen fairen Prozess erwarten könnte, aufgrund seiner politischen Verbindungen. Ein sehr mysteriöses Geständnis, dass er nicht weiter ausführen wollte. Er verlor aber die Wahlen gegen den guatemaltekischen Großgrundbesitzer Álvaro Enrique Arzú Irigoyén, wurde dann 2000-2004 dessen Nachfolger. In dieser Zeit machte Portillo aus Guatemala einen wahrhaftigen Mafiastaat und partizipierte im Aufbau des Filzes, der später in Deutschland als Panama Papiere bekannt wurde. Am Ende seiner Präsidentschaft versuchte er, Rios Montt als seinen Nachfolger zu installieren, was verhindert werden konnte und Óscar Bergers Partei Gana gewann die Wahlen. In dieser Zeit genossen die Beziehungen zu Moskau keine Priorität mehr. 

Die GANA entriss Portillo noch im selben Jahr die Immunität, um ihn vor Gericht zu stellen. Portillo flüchtete nach Mexiko und erhielt dort unfassbarer Weise Asyl. Er wurde beschuldigt von der guatemaltekischen Regierung, 15 Millionen Dollar vom Verteidigungsetat gestohlen zu haben. Im Mai 2007 wurde Portillo plötzlich Abgeordneter im Zentralamerikanischen Parlament und erhielt damit erneut politische Immunität. Dies geschah durch keine Wahl, sondern per Urteil des Zentralamerikanische Integrationssystem. Ab 2010 liefen dann Untersuchungen wegen Geldwäsche für die Drogenmafia gegen ihn. Das Zentralamerikanische Parlament ist dafür berüchtigt, dass sich hier die Kartelle die Klinke in die Hand geben. Es folgte eine Auslieferung an die USA und dann eine Haftstrafe. 


Siegeszug Moskaus


Doch der Schlüsselmoment war, als Álvaro Colóm Präsident wurde und Moskau die Türen weit öffnete, die ersten politischen Vertreter präsentierten sich als russische Mafia. Colóm war der erste guatemaltekische Präsident, der einen Staatsbesuch in Moskau absolvierte und selbstredend hatte er harmonische Beziehungen zur Castro-Diktatur und Hugo Cháves in Venezuela. Empfangen wurde er im Kreml von Dmitri Medwedew, der nicht nur die ökonomischen Verbindungen vertiefen wollte, sondern die russischen-guatemaltekischen Beziehungen auf eine neue Ebene heben wollte, nämlich die der militärischen Kooperation. 

Colóm nannte Russland einen "Garant der internationalen Sicherheit" und auch sonst fühlte man sich an das Gewäsch von Gerhard Schröder und Angela Merkel erinnert. Natürlich gab er RT ein Interview. Doch nicht nur, der Besuch aus dem armen zentralamerikanischen Land zog erstaunliches Medieninteresse in Russland nach sich, auch Gazeta daily, Novye Izvestia, Vremya Novostey und Kommersant berichteten unter vielen anderen.

Schließlich kam es zum visafreien Reisen zwischen Guatemala und Russland. Russland macht ein übliches großzügiges Angebot, das sie sehr oft präsentieren: Die Aufnahme bedeutender Kontingente von guatemaltekischen Studenten. Auf diese Weise schafft sich Russland, wie früher die Sowjetunion, eine intellektuelle Kaste, die speziell auf des Kremls Bedürfnisse gedrillt werden. 

Im Februar 2018 ließ die Regierung von Jimmy Morales den Ex-Präsidenten Álvaro Colóm verhaften, sowie nahezu seine gesamte frühere Regierung (darunter 10 Minister). Oberflächlich wird ihm Korruption, Geldwäsche und Betrug vorgeworfen, aber das tatsächliche Problem geht sehr viel tiefer. Umgehend daraufhin begann die CICIG Jimmy Morales zu schikanieren.


Verhaftung von Álvaro Colóm


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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