Freitag, 22. Juni 2018

Im roten Reich der Sandinisten

Die Herrn Diktatoren Nicolás Maduro (l), durch die kubanische Verfassung Marionette in Venezuela, und Daniel Ortega (r) von Nicaragua.

Nicaragua ist nicht Kambodscha unter den Roten Khmer, das ist auch gar nicht möglich, weil der mittelamerikanische Staat nicht so abgeschottet ist. Schon gar nicht jetzt wo doch die Chinesen einen Kanal zur Konkurrenz des Panamakanales dort bauen. Aber es ist dennoch ein typischer linker Unterdrückerstaat des "demokratischen Sozialismus". 

Nach zwei Monaten Proteste im ganzen Land, summierten sich die Toten, in Nicaragua, auf 221. 205 schaffte Nicolás Maduro im gleichen Zeitraum in Venezuela. Offenbar führen Chavisten und Sandinisten gerade ihre eigene Weltmeisterschaft aus, Nicaragua liegt somit knapp vorn. Allerdings spielen sie kein Fußball, sondern es geht um den Meistertitel der Unterdrückung. 

Zu den Tötungen durch Polizei und ungekennzeichneten, sowie maskierten Tötungspersonal in schwarzen Kampfanzügen, kommen noch 1200 Verletzte. Das ist das vorläufige Ergebnis in Nicaragua, seit beginn der Unruhen am 18. April. 

Gemäß der Asociación Nicaragüense Pro Derechos Humanos (Nicaraguanische Vereinigung für Menschenrechte) kommen zu den Ziffern noch 6 Tote vom vergangenen Dienstag dazu. "Es sind Bürger die ermordet wurden", sagte der Leiter der Asociación, Álvaro Leiva, gegenüber dem Nachrichtenportal 100% Noticias, welches anschließend in der Zeitung El Nuevo Diario erschien. "Eine ungerechtfertigte und brutale Maßnahme gegenüber den Bürgern von Seiten der Regierung (Ortega) und seiner Meute", so Leiva weiter.

Der Europäer, ohne tiefgreifende Kenntnis der Lateinamerikanischen Politik, achte darauf, dass die Sandinisten (deren Regierung genauso eine Kuba-Moskau Marionette ist, wie die Chavisten), sich von der Diktatur in Venezuela distanzierte und (scheinbar) auf die Seite der USA stellte, die die letzten Wahlen im Chavisten-Regime nicht anerkannten. Man lasse sich davon nicht täuschen, den Roten darf man nie trauen. Sandinisten und Chavisten arbeiten zusammen, diesem Schritt der nicaraguanischen Diktatur liegt das Kalkül zu grunde, nicht in einem Abwasch mit Nicolás Maduro abserviert zu werden.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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