Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Montag, 21. Mai 2018

Mexikanische Präsidentschaftsdebatte (Video Spanisch)



Auch in Mexiko wird gewählt werden (Präsident im 1. Juli / Senat & Parlament 1. August). Am 22, April wurde die erste Präsidentschaftsdebatte, des diesjährigen Wahlkampfes, von Universion live übertragen. Alle 5 Präsidentschaftskandidaten (Andrés Manuel López Obrador, Ricardo Anaya, Jose Antonio Meade, Margarita Zavala und Jaime Rodríguez) nahmen daran teil.

Doch das Ergebnis bezüglich politischer Vielfalt ist bescheiden. 

Alle 5 Kandidaten bieten den Wählern mehr Staat an, mehr Keynesianismus (staatliche Eingriffe zur Wirtschaftsregulierung), mehr Kollektivismus, mehr Staatsausgaben zur Kontrolle der Infrastruktur, Gelder und Wirtschaft. 

Alle Kandidaten wollen mehr Bürokratismus und mehr staatliche Zugriffe auf den Bürger.

Auch in Mexiko ist Flüchtlingsschwemme eine große Belastung. Doch alle Kandidaten nehmen genau dies zum Anlass, um (unverständlicherweise) mehr Zugriffe auf den freien Markt zu fordern. Damit wollen sie (absurderweise) verhindern, dass Mexikanern nach den USA abwandern. Dabei wird erkannt, das diese Abwanderung nach den USA eben genau aus entgegengesetzten Motiven erfolgt: weniger Wirtschaftsregulierung und es sei einfacher Privatbesitz zu erlangen. Daraus ergibt sich freilich die in sozialistischen Diktaturen übliche Maßnahme, die Ausreise zu erschweren (letztlich dann das Verbot).

Die Strategie der Präsidentschaftskandidaten bleibt daher ein Rätsel, welches sich am einfachsten mit "die sind dumm" erklären ließe. Aber das wäre zu einfach. Und niemand zog eine Befreiung des heimischen Marktes von den Zugriffen sozialistischer Schwachköpfe in Erwägung. 

Niemand zog in Erwägung, der Regierung das Monopol des Grundbesitzes und Monopol für Grundstückhandels.

Kein einziger Kandidat sieht die Notwendigkeit eines freien Marktes. Niemand sieht eine Notwendigkeit zu mehr individueller Freiheit.

Den Mexikanern wird gesagt: Das Problem in Mexiko sei zu viel Marktfreiheit. Gysi, Wagenknecht oder irgendein anderer roter Pavianarsch würde es genauso tun. Mexiko hat den 70. Platz im Index ökonomischer Freiheit. (Schweiz 4, Deutschland 26, Österreich 30) Es ist also nicht die Freiheit des Marktes, was für Mexiko zum Problem geworden ist, sondern das Gegenteil. Insbesondere weil gerade die PAN, im Bund mit den Roten, kontinuierlich das ganze Land in einer reaktionären Gefangenschaft hält. 

Und wenn sie für den Sozialismus des 21. Jahrhunderts stimmen, werden die Mexikaner nicht die wirtschaftliche Freiheit bekommen. Derselbe Index beweist übrigens, dass die freiesten Länder der Welt die beste Lebensqualität haben.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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