Mittwoch, 23. Mai 2018

ISIS in Damaskus

Merkwürdige Dinge berichtet die Basler Zeitung aus Syrien. Am 21. dieses Monats wird dort vermeldet, dass die syrische Regierung die Hauptstadt Damaskus für komplett sicher erklärt hat. Und dies nach Abzug der letzten IS-Kämpfer.


"Erstmals seit 2012 ist damit die gesamte Region wieder unter Kontrolle der Regierung."

Dies widerspricht so ziemlich allem, was wir aus den Nachrichten hörten, den seriösen deutschen Medien ebenso wie den Medien von Radio Eriwan, einschließlich dem was die AfD während ihrer Orienttournee berichtete, die der Hilfsrusse Christian Blex organisierte.

Was haben denn die Helden der russischen Armee eigentlich die ganze Zeit getan, wenn erst jetzt die letzten IS-Kämpfer, während einer Nacht und Nebel Aktion, in Bussen weggeschafft wurden, und zwar mit unbekanntem Ziel? Die letzten 1600 fuhren in Bussen davon, berichten die einen, ohne zu wissen wohin. Die Regierung redet hingegen von einer großen Anzahl von eliminierten IS-Kämpfern. Aber wo sind die Leichen? Sowas kann man schließlich nicht in der Sonne verwesen lassen, schon gar nicht im Randgebiet der Hauptstadt.

Die syrische Regierung verweigert die Stellungsnahme und beharrt auf einer offiziellen Erklärung, die sich nicht durch Beweise, nicht einmal Indizien, bestätigen lässt und den Berichten der lokalen Einwohnerschaft widerspricht. 

Jedenfalls die Syrer, auf dem folgenden Video, sehen sich veranlasst die russische, iranische und chinesische Flagge zu verbrennen. In unseren Medien wird über die Anwesenheit Chinas in Syrien nichts vermeldet und das Thema Iran in Syrien wenn möglich vermieden, die Syrer dort allerdings scheinen diesen ominösen Präsenzen große Bedeutung beizumessen:



IS-Kämpfer sind das jedenfalls nicht und das wird es sein, was die Russenfreaks in Deutschland behaupten werden. 

Aber man versteife sich nicht zu sehr auf die Bilder, es stellt sich ganz einfach die Frage, was die russischen, iranischen, ja auch chinesischen Truppen die ganze Zeit über getan haben, da sie ja offiziell eine souveräne syrische Regierung im Kampf gegen den ISIS unterstützten, wenn sie es nicht einmal schafften, die Hauptstadt vom ISIS zu befreien. Ich meine, gebombt haben sie ja genug, nur offenbar eben nicht die entscheidenden Stellen. Der Abzug aus Damaskus geschah erst nach dem Angriff von USA und Israel. 

Wir reden hier immerhin nicht von irgendeinem Ziegenkaff an der Grenze zum Irak, sondern der syrischen Hauptstadt. Wir reden aber auch von russischen und iranischen Truppen, die es für wichtiger erachten Assadfeindliche Rebellen zu bombardieren und Israel zu bedrohen, anstatt die Hauptstadt Syriens unter Kontrolle zu bringen.

Und eines ist zumindest klar, was der IS alles dort aufbaute und die Tunnelanlagen sind keine provisorischen Konstruktionen. Wie konnten die IS-Kämpfer diese Unmengen an Baumaterial, vor den Augen von Assads Truppen, den Russen und Iranern herbeischaffen, doch nur mit deren Duldung.

---Ergänzung----------------------------------------------------------------
Ich möchte daraufhinweisen: Die erwähnten Stadtteile waren hermetisch abgeriegelt, durch die syrische Armee. Es muss also zwangsläufig so gewesen sein, dass die Anlieferung des Baumaterials mit Wissen und Erlaubnis von Assads Seite erfolgte. Der Stammleser kennt meine Ausführungen zur Situation in Syrien und weiß daher, dass Assad lediglich seine Kominterns aus Moskau und Teheran abnickt.

Im Netz geistert ein Video herum, dass einen US-Bauunternehmer zeigt, bei der Anlieferung des Materials. Das Video ist natürlich von Radio Eriwan erstellt. Selbst wenn es echt wäre, konnte ein solcher Bauunternehmer nur mit syrischer Erlaubnis in das hermetisch abgeriegelte Gebiet eindringen. 

Desweiteren weiß der Stammleser, dass der Islamische Staat aus den Überresten des Hussein-Regimes im Irak sich formierte und der IS in syrien auch sehr viel mit den irakischen Flüchtlingen der Baath-Sozialisten zu tun hat, die Assad aufgenommen hatte, nach dem Irakkrieg. 

Die hier erwähnte Aktion nun, erfolgt lediglich wenige Tage nachdem der vom Iran unterstützte, Schiitenführer Muktada al-Sadr, die Wahlen im Irak gewann.

Der Irak darf wohl als Ziel der Busse mit den IS-Kämpfern angenommen werden. Die natürlich keine islamischen Fanatiker, sondern Baath-Sozialisten waren, die mit den Russen und Iranern kooperieren. Die Abriegelung gegen die Stadtteile erfolgte nur, um das kleine schmutzige Geheimnis zu wahren, wer sich da wirklich versteckt. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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