Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Donnerstag, 12. April 2018

Zum Giftgasanschlag in Douma/Syrien

Zum Giftgasanschlag in Douma/Syrien kursiert gegenwärtig ein Medienkrieg auf Facebook. Das ganze Hilfsrussentum ist mobilisiert und steht Sputnik und RT bei Fuß im Schützengraben, um Syrien auf die totale Verteidigung vorzubereiten. Hier und dort wurden schon ein paar rote Banner gesichtet.

Ihr kennt alle das Bild von einer Giftgasgranate in einem Bett, das Radio Eriwan verbreitet? Ist natürlich Fake News, denn wo Prawda draufsteht, ist selten Wahrheit drin. Unten habe ich mal das wirkliche Bild vom Tatort gepostet.


Übrigens ist die Frage nach einem Giftgasanschlag in Syrien wieder mal die völlig falsche Frage. Das ist der Aufmacher für das Dummvolk. Kein Staat würde, wegen eines gelegentlichen Giftgaseinsatzes, auf der anderen Seite der Welt Krieg führen. Krieg wird ausschließlich wegen der geopolitischen Interessen der Türkei, Iran und RuSSland in dieser Region geführt. Darum waren auch bereits auf der syrischen Friedenskonferenz keine Syrer anwesend. Assad ist nur noch eine Marionette.

syrische Friedenskonferenz ohne Syrer
Dimiti Peskow, Pressesprecher des Kremls, sagte:
"Der Kreml unterstützt eine objektive Untersuchung dieser Situation [Giftgasanschlag in Syrien], um vertrauenswürdige Daten zu liefern, sodass wir uns nicht auf Gerüchte und gefälschte Medienberichte verlassen. Wir glauben, dass diese Information über solch schreckliche Konsequenzen des Einsatzes chemischer Waffen in Douma nicht auf realen Daten beruht."
Tass berichtet dies gestern.

Klingt nach Hinhaltetaktik, denn es widerspricht der russischen Realpolitik in der UNO. Der russische Botschafter hat im UN-Sicherheitsrat systematisch alle Resolutionen blockiert, die zu einer gemeinsamen internationalen Untersuchungen des Einsatzes chemischer Waffen in Syrien aufrufen. Daraus ergibt sich nur die Möglichkeit, dass der Kreml eine solche Untersuchung nicht will und dann mit seiner eigenen Untersuchung daherkommt und diese als unparteiisch ausgibt. 

Der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Vasily Nebenzya, spricht am 10. April 2018 während einer Sitzung des Sicherheitsrats im UN-Hauptquartier in New York mit dem syrischen Botschafter, Bashar Ja'afari,  in einer UN-Sitzung.
Laut der Veto-Liste des UN-Sicherheitsrats, die auf der Website der Dag-Hammarskjöld-Bibliothek der Vereinten Nationen zugänglich ist, hat Russland in den sieben Jahren seit Beginn des Konflikts 12 Resolutionen gegen Syrien sabotiert.

Zusammen mit der Veto-Liste bietet die Dag Hammarskjöld-Bibliothek Zugang zu den Texten von U.N.-Resolutionen und Transkripten von U.N.-Treffen.

In den sieben Jahren seit Beginn des Syrien-Krieges, im Jahr 2011, hat Russland sein Vetorecht in 16 Fällen genutzt: zwei in der Ukraine, eine zu Bosnien und Herzegowina und eine bezüglich Jemen.

Die restlichen 12 russischen Vetos blockierten die U.N.-Untersuchungen in Syrien.


RuSSland hat sechs seiner Vetos gegen Syrien genutzt, um chemischen Waffen Einsätze nicht international und unparteiisch untersuchen zu lassen:


  1. 10. April 2018 - Eine Resolution, die einen neuen Mechanismus für die Rechenschaftspflicht bei Angriffen mit chemischen Waffen in Syrien anstrebte.
  2. 17. November 2017 - Eine Resolution zur Erneuerung des Gemeinsamen Ermittlungsmechanismus (Joint Investigative Mechanism - JIM).
  3. 16. November 2017 - Eine Resolution zur Erneuerung des Joint Investigative Mechanism (JIM).
  4. 24. Oktober 2017Eine Resolution zur Erneuerung des Joint Investigative Mechanism (JIM).
  5. 12. April 2017 - Eine Resolution zum Chemiewaffenangriff vom 4. April auf Khan Sheikhoun.
  6. 28. Februar 2017 - Eine Resolution, die nach der Verantwortlichen für chemische Waffeneinsatz sucht.

Aufzeichnungen über jedes Vetorecht des UN-Sicherheitsrats ab dem Jahr 1949 finden sich auch auf der Website www.securitycouncilreport.org

Im Rahmen des JIM haben die Vereinten Nationen und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) von 2015 bis 2017 zusammengearbeitet, um die Täter von Chemiewaffenangriffen in Syrien zu ermitteln. RuSSland blockierte seine Erneuerung dreimal und behauptete Voreingenommenheit. Dabei hätte RuSSland an den Untersuchungen teilnehmen können und so viel leichter Manipulationen beweisen können.

Nachdem Russland am 10. April sein Veto gegen eine Resolution des Sicherheitsrats einlegte, mit dem Ziel, einen neuen Mechanismus für die Rechenschaftspflicht bei Angriffen mit chemischen Waffen in Syrien zu schaffen, antwortete US-Botschafterin der Vereinten Nationen, Nikki Haley:


"Russland hat die Glaubwürdigkeit des Rates zerstört. Sie sind nicht an Einigkeit oder Kompromiss interessiert. Wenn wir Russland irgend etwas sinnvolles vorschlagen, dann stellt Russland ein Veto ein. Es ist eine Farce. Sie haben jetzt offiziell 6 Mal Resolutionen abgelehnt, die diese barbarischen Verwendungen von chemischen Angriffen durch Assad enthalten. Es musste nicht so enden."


Die UN-Maßnahme war die Reaktion auf Berichte über einen chemischen Angriff, der am 7. April in der syrischen Stadt Douma durchgeführt wurde - die "schrecklichen Konsequenzen", von denen Peskow zufolge "nicht auf realen Daten beruhen"

Tathergang


Am 7. April wurde in der syrischen Stadt Douma, dem letzten Rebellengebiet im Osten Ghoutas, ein chemischer Angriff auf Zivilisten gemeldet. Laut Monitoren wurden in der Gegend 48 Menschen getötet, weitere 500 zeigten Anzeichen einer Exposition gegenüber einer giftigen Chemikalie. Quellen behaupten, dass die verwendete Chemikalie höchstwahrscheinlich Chlorgas war, während das Pentagon vermutete, dass ein Nervenmittel beteiligt gewesen sein könnte.

Am 8. April bezeichnete das russische Außenministerium die Berichte über einen chemischen Angriff als "fabrizierte Geschichte". Iran, ein weiterer Befürworter des Regimes von Bashar al-Assad, verurteilte den Einsatz chemischer Waffen, leugnete jedoch, dass das Regime für den Anschlag verantwortlich sei.


Während Informationen nur spärlich sind, gibt es genügend Beweise, die die Behauptung stützen, dass am 7. April ein chemischer Angriff stattgefunden hat. Videoaufnahmen der SMART Nachrichtenagentur zeigen Kinder mit Schaum um den Mund herum, ein Zeichen der Exposition gegenüber einem Nervengas. Ärzte, die in der Region arbeiten, berichteten über die Behandlung von Patienten, die an einer "Exposition gegenüber einem chemischen Arbeitsstoff" leiden. Andere Videoaufnahmen zeigen, dass solche Patienten wegen toxischen Chemikalien behandelt werden.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



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