Samstag, 21. April 2018

4. Internationale Wirtschaftsforum von Jalta/Krim

AfD und Die Linke SED waren selbstverständlich nicht die einzigen Hilfsrussen, mit Delegation, auf der 4. Internationale Wirtschaftsforum von Jalta/Krim (19. bis 21. April). Aber ich weiß, dass alle diese Delegationen an der Sonderveranstaltung zum Wiederaufbau Syrien teilnahmen und man sich versucht an Syrien gesundzustoßen. Das tut die AfD dort in Einklang mit Die Linke oder FPÖ, aber unter der Leitung des Kremls, wie es der syrische Premierminister Emad Chamis bereits im März, in Damaskus, ankündigte. Allerdings unter ausdrücklichen Bezug auf das 4. Internationale Wirtschaftsforum von Jalta betonte er:


"Wenn politisch erfahrene Geschäftsleute zu uns kommen, ist es für die gemeinsame Sache von Nutzen. Der Sieg über den Terrorismus ist nah — dank Russland. Russland befindet sich in der Avantgarde des wirtschaftlichen Nachkriegsaufbaus Syriens"

"Politisch erfahrene Geschäftsleute..." Nett ausgedrückt, anderswo nennt man das schlicht Lobbyismus.

Eng verstrickt jedes Mal beim Internationale Wirtschaftsforum ist die russische Denkfabrik Katehon, was auf die Spuren des Eurasiers Leonid Savin und den irren Esoteriker Maksim Leonardovich Shevchenko führt. 

Auf dem Wirtschaftsforum traditionell präsent, Andreas Maurer (Politiker der Die Linke, ursprünglich aus Kasachstan), der am 17. April in Jalta ankam und im Vorjahr dort sich mit Wladimir Putin traf. Maurer und sein Freund Thomas Ludwig (NOZ - Neue Osnabrücker Zeitung) fungierten als internationale Wahlbeobachter auf der Krim und versicherten den waschechten demokratischen Zustand dort. 

Maurer unterhält auch facettenreiches Kuddelmuddel zu Zlatko Percinic (Journalist für RuSSia Today, der eigentlich aus der Immobilienbranche kommt und bei den Schweizer Grünliberalen aktiv ist), bezüglich höchst interessanter Aktivitäten im Donbass und zur Unterstützung der dortigen russischen Terroristen und ihrer Volksrepublik kommt, und zwar im Zusammenspiel mit Wolfgang Gehrcke und Andrej Hunko (beide Die Linke, beide zurselben Zeit in Russland aber nicht in Jalta) kommt, die ständig im Donbass aktiv sind. Und wir finden auch Verbindungen zum Stalinisten Tobias Pfennig, von dem aus dann weitergeht zu den österreichischen Identitären-Gründern Alexander Markovics und Alfred Almeder, die eine Botschaft der Luhansker Volksrepublik in Wien eröffnen.  wollten. Von wo es schnurstracks weitergeht zu Patrick Poppel vom Suworow-Institut.

Trotz seiner Affinität zu totalitären Staaten, Nachtwölfen und Ghaddafi oder Stalin Bewunderern, ist Andreas Maurer ausgerechnet die AfD zu Rächtssss ... Erstaunlich, wenn man sich deren Wirtschaftsvorstellungen insbesondere so im sächsisch thüringischen Raum ansieht, lugt da überall Karl Marx hervor. Aber muss er wohl, weil seine Partei Die Linke, in Deutschland die AfD als Nazis bezeichnet. Maurer, der permanent mit Ken Jebsen zusammenarbeitet, unternahm die Reise mit Christos Tsibliaridis und Michael von Klitzing, beide von Die Linke. Die Reiseplanung war mit der Parteispitze abgesprochen, allerdings verweigert die jegliche Stellungsnahme in den Medien. Tja, die sind eben gerissener als die von der AfD und wissen das sie sich mit Statements sehr schaden könnten.

Maurer, der vom Verfassungsschutz beobachtete, hatte die von seiner Fährte abgeschüttelt, in dem er seine bevorstehende Reise als nach Simferopol (Ukraine) tarnte. Über soviel Inkompetenz kann man nur noch fassungslos mit dem Kopf schütteln.

Aber was soll's, Maurer stellte sich auf dem Internationale Wirtschaftsforum demonstrativ gegen die AfD. Mal sehen, wann sein Stern(chen) im Kreml zu sinken beginnt. Auf der Krim jedenfalls wurde seine Reise vom nationalbolschewistischen Kanal NewsFront beworben. Die im Hintergrund Hammer und Sichel auf Roten Stern zeigen und bei denen Björn Höcke ebenso Star ist wie Sahra Wagenknecht. Und deren Wirtschaftsexperten (genauso wie Die Linke und AfD) die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands nicht in den USA sehen, sondern in RuSSland. Na Mahlzeit ihr Voodoo-Ökonomen:




Stellt Euch mal auf Millionen Arbeitslose ein, wenn Pfeifen die deutsche Wirtschaft in die Hände bekommen.

In Jalta dabei Marcus Pretzell (beide AfD-NRW) und Markus Frohnmaier (Sprecher von Alice Weidel) und AfD Bundestagsabgeordnete Robby Schlund, Stefan Keuter, Waldemar Herdt und Ulrich Oehme, sowie Christian Blex der schon die jüngste AfD-Reise nach Syrien organisierte
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Ob die auch nun ein Einreiseverbot für die Ukraine bekommen, wie der ebenfalls teilnehmende Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ)? Mal schauen, aber solange sie nach Moskau dürfen, wird es den Tawarischs wohl egal sein. Auch Hans-Jörg Jenewein (FPÖ) war dabei.

Alfred Almeder jedenfalls bekam ein Einreiseverbot. Zumindest gegen Pretzell hat der Botschafter der Ukraine in Deutschland rechtliche Schritte angekündigt, weil der nämlich sogar Ehrengast des Forums war, was die Delegation der Die Linke (die um des Kremls Liebesentzug bangen) arg kränkt und zu einer Breitseitenattacke der Die Linke SED gegen Höckischen Nationalbolschewisten führte. Auf der Krim trauten sie sich das nicht, denn das ist das blöde in totalitären Staaten, das lehrten auch die Maueropfer recht schnell.
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Organisiert wurde das Wirtschaftsforum von Jalta übrigens von Jean-Pierre Thomas und Thierry Mariani, beide aus dem engsten Vertrautenkreis des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Während dessen Regierung alle Russlandaktivitäten in Frankreich über Thomas liefen.

Apropos Frankreich: Nicolas Bay, Generalsekretär von Front National, war in Jalta. Marinne LePen hingegen kam nicht, wie behauptet wurde und zeigt wohl, dass die noch immer in Ungnade steht. Auch das Silvio Berlusconi da gewesen sein soll, wie es viele italienische Industrielle taten, stimmt nicht. Der hatte nur ein offizielles Treffen mit Wladimir Putin in Jalta gehabt, dies war allerdings bereits im September vergangenen Jahres gewesen.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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