Sonntag, 29. April 2018

Bundesregierung vertritt russische Interessen in Washington


Das Gesicht von Angela Hammer, geschiedene Sichel, als US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus den Friedensschluss zwischen Nord- und Südkorea verkündet. Wird man Donald Trump dafür einen Friedensnobelpreis geben? Da friert eher die Hölle zu, so was gibt man einem Obama, der rein gar nichts tut. Und selbst wenn wir es Trump verdanken sollten, dass diese SBZ-Zonenwachtel endlich ihren roten Arsch wegbewegt, dann wetten Sie darauf, dass es Dumm-Michel mit Antiamerikanismus danken wird. Nichtsdestotrotz werden auch Scharen aus den Lagern der Putinisten überlaufen.

Donald Trump zeigt von Anbeginn seiner Regierung, wie man mit den Totalitären umzugehen hat. Maximaler Druck und die Politik des Unberechenbaren, damit können die Gegner nicht umgehen. Damit hat Alexander der Große das Persische Reich geschlagen, sollte auch für die sibirische Hochkultur von Rotzland reichen.

China ist eingeknickt, Putin eben auch ganz schön kleinmaulig für die Aussicht, dass doch keine weiteren Sanktionen kommen und gestern dann die Nachricht aus Korea. Freilich kamen Bemerkungen, dass dies ein fauler Frieden sein könnte. Selbstverständlich ist das so! Weil man einem Kommunisten erst trauen kann, wenn er mit dem Arsch nach oben im Landwehrkanal treibt. Allerdings steht Korea nicht vor derselben Frage wie das einst geteilte Deutschland. Der Koreakrieg wurde nur offiziell für beendet erklärt, ansonsten bleibt alles beim Alten. 

Frau Merkel flog auch im Auftrag eines Teils von Deutschlands Kremlhöriger Industrie und Handelsunternehmen nach Washington, um das Annullieren von Zöllen auf Waren zu erbitten, die aus den USA nach Deutschland kommen und dann weiter nach Rotzland gesendet werden. Polen ist ein viel wichtigerer Handelspartner für Deutschland, als RuSSland. Aber man schaue sich an, wie diese Gazprom-Seelenverkäufer aus Berlin nach Polen tretten. Natürlich wieder im Interesse des Kremls. Für den Mittelstand ist Rotzland auch völlig unattraktiv, um dort zu investieren, weil es einfach zu viel staatliche Schikane gibt. Aber die deutsche Großindustrie kann gar nicht genug an Putins Rosette lecken.

Nun ja, ab nächstes Jahr werden die US-Soldaten in Rheinland-Pfalz aufgestockt. Wenn die ankommen sollen die am besten gleich weitermarschieren, und zwar direkt ins Berliner Regierungsviertel ein. Ist die einzige Hoffnung diese Jakobiner loszuwerden, denn der deutsche Generalsstab menstruiert ja nur noch vor sich hin.

Donald Trump sprach die FDJ-Funktionärin Angela Merkel auch auf ihrer Rolle bei der, von der deutschen Regierung aus verbreiteten, Fake News bezüglich einer angeblichen Verbindung zwischen Trump und Kreml an. Die Unverschämtheit dieser Schweine, die ständig irgendeinen Oligarchenarsch polieren, und die Verblödung der Deutschen, die allen Ernstes von Europas schärfster Putinkritikerin sprechen (weil es so in den Medien steht),  muss man sich da mal vor Augen halten! 

Der Untersuchungsausschuss hat ja inzwischen Ungeheuerliches gegen Donald Trump zutage gefördert! 1956 soll er als 10-Jähriger seine Entlohnung für das Austragen von Zeitungen nicht richtig versteuert haben. 

Und ansonsten liebe Genossen, ob Donald Trump vor vielen Jahren einmal einen Pornostar pimperte oder als junger Mann einen sexistischen Spruch losließ, das ist mir (wahr oder nicht) so wichtig, wie der berühmte Reissack, der in China umfällt. Und das meine ich als jemand, der aktiv alle Feministinnen in ihrem Kampf gegen den Alltagssexismus unterstützt. Deshalb parke ich grundsätzlich auf Frauenparkplätzen, Schluss mit Sexismus im Straßenverkehr! Das Geschlecht ist nur eine Gesellschaftskonstruktion und niemand weiß schliesslich, wie ich mich im Moment des Parkens gerade definiere.

Übrigens würde mich auch interessieren, warum es um den einstigen Garanten dieser Fake News seit über einem Jahr so still geworden ist.

Das FBI zeichnete jüngst sehr deutlich diese Verwicklungen von Angela Merkel in den Fake News um Donald Trump auf. Das erklärt wohl ihre Schulmädchen-Haltung auf dem Bild.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Samstag, 28. April 2018

Seltsame russische Zivilisten in Syrien

Hier im Blog habe ich bereits aufgezeigt, dass die Behauptung des Kremls, nichts mit den in Syrien operierenden Mitglieder einer russischen Söldnertruppe zu tun zu haben, eine Lüge ist. Wie mir inzwischen aus verschiedenen und untereinander unabhängigen Quellen in Syrien und Russland bestätigt wurde, operieren diese "Zivilisten" direkt von der Basis der 10. Spezialstreitkräftebrigade in Mol'kino (Krasnodar, Südwestrussland) aus. Reuters bestätigte die Vorkommnisse nun vor zwei Tagen. Was mich dazu neigen lässt, den Informationen glauben zu schenken. 

Drei Transporte von russischen "Zivilisten" von Mol'kino, via der Fluggesellschaft Cham Wings, nach Damaskus fanden unter äußerst merkwürdigen Begleitumständen statt. 

Der Sprecher der russischen Regierung, Dimitri Peskow, wollte bereits Mitte Februar gegenüber Reuters keine Positionen zu den russischen "Zivilisten" bekanntgeben. Damals war noch unklar, ob diese wirklich von Mol'kino aus operieren. Eine Nachfrage bei der Garnison vor Ort, warum Zivilisten die angeblich nichts mit der russischen Regierung zu tun haben, von dort aus operieren, ergab die kryptische Antwort:

"Niemand kommt hier rein, außer ich weiß davon... Sie haben sie gesehen, okay. Aber Sie sollten nichts davon glauben... Sie können natürlich. Aber wie können wir kommentieren, was andere Organisationen tun?"

Nach Reuters Quellen, darunter einer der Werber, befinden sich ca. zweitausend russische "Zivilisten", als Söldner in Syrien. Dabei dürfte es sich um eine Täuschung handeln, um die Verstrickungen des Kremls zu vertuschen und den Eindruck eines souveränen Syriens zu erwecken. Mir wurde mehrmals versichert, dass diese Russen es sind, die False Flag Aktionen verüben, die der Kreml und Ankara nutzen, um gegen syrische Rebellen vorzugehen.

Reuters wurde an das Verteidigungsministerium verwiesen, die zunächst keine Stellung nehmen wollten. Reuters beobachtete einen solchen Flug bei der Landung am 17.  April in Rostow am Don. Dabei stieg eine Gruppe von Männern aus, die nicht über den normalen Passagierterminal abgefertigt wurden und mit 3 Bussen nach Mol'kino abtransportiert wurden. 

Identische Vorkommnisse bestätigte Reuters für den 6. April und 25. März.

Reuters bezieht sich auf seine Quellen, die besagen dass dort im Stützpunkt von Mol'kino ein Übungsplatz für russische "Zivilisten" sei, der schon zur Unterstützung der russischen Terroristen in der Ostukraine diente.  Ich erinnere mich an einen Artikel von Informnapalm.org, dass derartige "Zivilisten" auf der Soldliste des russischen Verteidigungsministeriums standen. Herausgefunden hatte dies ein Hackerteam, das beim Verteidigungsministerium eindringen konnte.

Offizielle angaben des Verteidigungsministerium Russlands bestätigen einen kürzlich renovierten Schießstand zum Training von Terrorismusbekämpfung. Einen Zivilisten muss man dafür vielleicht erklären, dass jede Anlage, zur Bekämpfung von Terrorismus, ebenso gut zur Ausbildung von Terroristen geeignet ist. 

Reuters identifiziert als Kopf dieser russischen "Zivilisten" Dmitri Utkin (Putins Chefkiller und "Chefkoch"). 

Der Weitertransport, der russischen "Zivilisten" erfolgt durch Georgien, Armenien, Iran und Nordirak, dann nach Syrien mit den Zielen Damaskus und Latakia. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Freitag, 27. April 2018

Steinmeier gegen Volksabstimmungen

Steinmeier war in der Schweiz, berichtet die FAZ. Der Reichsbürger, iranischer Atomschmuggler und Israelhasser reiste, direkt von den Gazpromfuttertrögen aus, dorthin:


"In der Schweiz lobt Bundespräsident Steinmeier das dortige Modell direktdemokratischer Beteiligung. Für Deutschland sieht er Volksabstimmungen kritisch. Hier gebe es eine andere 'politische DNA'."

Stimmt! In der Schweiz nennt sich das: basisdemokratischer Rechtsstaat
Und in Deutschland: proto-totalitärer Linksstaat


"Frank-Walter Steinmeier hat sich bei seinem Staatsbesuch in der Schweiz skeptisch zur Forderung nach mehr direkter Demokratie in Deutschland gezeigt."

Wundert mich nicht bei totalitär denkenden Sozis! Aber ein Hammerstück, dass er dies genau damit begründet, nämlich, dass Deutschland in die Hände totalitär denkender Sozis fallen könnte. 


"Deutschland habe mit dem Grundgesetz die Lehren aus dem Scheitern der ersten Demokratie von 1918 bis 1933 gezogen..."


Man fragt sich da doch schon, bezüglich der erstaunlich konsequenten Unkenntnis deutscher Regierungspolitiker zur deutschen Geschichte, ob da nicht ein System dahinter stecken könnte. Zum Beispiel, dass die Öffentlichkeit nicht begreift, was hier tatsächlich gerade vor sich geht?

Es waren eben diese Volksabstimmungen der Weimarer Politik, die bereits 1932 einen anderen Club totalitärer Sozis daran hinderten die Macht zu übernehmen. Nämlich als die NSDAP, per Misstrauensvotum gegen die preußische Regierung und ausdrücklich mit Unterstützung der KPD, die Kontrolle über den damals größten deutschen Bundesstaat (und somit indirekt die Kontrolle über das Deutsche Reich) zu übernehmen versuchten.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Deutsch-Russische Freundschaft



Jim Jones von Russia Insider fleht um eine Großmachtstellung Deutschlands und dies im Bund mit RuSSland und Rot-China. Deutscher Imperialismus im Dienst roter Diktaturen? Nanu? Jones meint, RuSSland und BRD haben gegenwärtig die besten Beziehungen seit 200 Jahren! Vor 200 Jahren regierte in RuSSland Alexander I. aus dem Herrscherhaus Romanow-Holstein-Gottorp und damit ein Deutschrusse. Wie kann es sein, dass die BRD unter "Europas schärfster Putinkritikerin" Angela Hammer, geschiedene Sichel, so herzliche Beziehungen zum Kreml aufbaute? Dann schaut euch die Gazprom-Freaks mal an.



Der Neurechte Dimitri A. Medwedew, zusammen mit dem damaligen Außenminister (nun bei Gazprom) Frank-Walter Steinmeier. Hier in der Pose eines symbolischen Paktes, anläßlich der Verbindung zwischen Gazprom und BASF. BASF verscherbelte alle Erdgaslager Deutschlands an Gazprom. Merkels Bundesregierung Volkskommissariat für zerebrale Diminuierung nahm in aller Öffentlichkeit zwar Stellung, man werde sich ein Vetorecht vorbehalten. Doch das ist natürlich Dampfplauderei, wenn man gar nicht daran denkt davon irgendwann einmal Gebrauch zu machen. Hier sehen wir nichts anderes als GeRussia und Reichsbürger Dialektik, übertragen auf die internationale Ebene.

Der Linke auf diesem Bild trägt die Merkelpolitik mit, vor der der Dumm-Michel glaubt, der Rechte würde ihn davor erretten? Wie blöd kann der deutsche Michel sein? Ohne Zweifel kommen Islamisierung, Putinisierung und Verblödung des deutschen Volkes Hand in Hand. Muss auch so sein, dumme Menschen sind leichter davon abzuhalten, die tatsächlichen Vorgänge zu erkennen. Denn schließlich soll der Ochse den Karren ziehen und sich nicht zu den Bauern an den Tisch setzen. Das ist auch die große Angst bei Merkel vor Trump.

Hat natürlich viel mit der Islamisierung zu tun, denn ohne dies würden viel mehr Deutsche auf das eigenartige Gemauschel der Berliner Hochverräter mit dem Kreml schauen.

RuSSland hat 144 Mio Einwohner, davon sind 40 Millionen Musels. Wenn ein deutscher Michel annimmt, das der Kreml den Islam bekämpfen wird um ausgerechnet ihn zu retten, dann ist Michel klassisch geisteskrank. Im Gegenteil, unsere Populationsverhältnisse nehmen die RuSSlands an.

1933 kam schon einmal eine sozialistische Regierung in Deutschland an die Macht, die sich betont Kremlkritisch gab, obwohl sie, vor der Öffentlichkeit versteckt, auf Ebene von Schwarzer Reichswehr und Hitler-Stalin-Pakt mit der "Opposition" paktierte.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Schulz der Heuchler

Nimmt die Heuchelei in letzter Zeit zu? Hier unser Possenreißer Martin Schulz, der seinem Freund und Kremlmarionette Machmud Abbas standing ovations zollte, als der antisemitische Brunnenvergiftungslegenden der Nazis im EU-Parlament zum Besten gab.



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



CPUSA bekennt sich zu Rot-China

Die kommunistische Partei der USA (CPUSA), durch George Soros unterstützt und noch immer von Moskau gelenkt, die den Wahlkampf von Hillary Clinton unterstützte und gemeinsam mit den Soros Institutionen die Anti-Trump Proteste organisiert, bekennt sich zu China. Selbst verständlich nicht zum demokratischen Taiwan, sondern zum kommunistischen Festland-China. So berichtet Trevor Loudon auf New Zeal. 

In diesem Zusammenhang soll sich der Leser einmal an den US-Wahlausgang, zugunsten von Donald Trump, zurückerinnern. Als die Präsidentin Tsai Ing-wen, des demokratischen Taiwans, Donald Trump zum Sieg gratulierte, schloss sich Angela Merkel der Kritik der kommunistischen Diktatur von Rot-China an. Finde den Fehler!

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Verkehrte Welt der Die Grünen

Noch so einer, der nur wegen der deutschen Nazis in die Bundespolitik wollte. Mit gut verdienen und nix schaffen hatte das freilich nichts zu tun.

Cem Özdemir ist es ein persönliches Verlangen, sich gegen den zunehmenden Antisemitismus auszusprechen. Darum ist er auch ausgerechnet Spitzenpolitiker jener Soros-Partei, die den BDS unterstützt.

Freilich ist das mal wieder nur eine Nebelbombe. Antisemitismus wird hier mit Fremdenhass zusammengesetzt. Für Özdemir sind Juden Fremde in Deutschland. Jedoch, sind die meisten der Opfer des Antisemitismus auf deutschen Straßen, Staatsbürger Deutschlands die von Fremden angegriffen werden. Finde den Fehler!

Mit seinem Bezug auf die Vorfälle in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen oder Magdeburg, will Özdemir das Problem jedoch den Deutschen unterjubeln. Außerdem waren die von ihm erwähnten "deutschen Pogromorte" alles Inszenierungen der STASI-Seilschaften, mit denen die Die Linke 
SED versuchte, das Einschreiten der damals noch anwesenden Roten Armee zu erwirken und Deutschland zu besetzen.



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Donnerstag, 26. April 2018

Putin und die Kommunisten


Sotchi, Oktober 2017
Der größte Fehler war es nach der Perestroika gewesen, die Schergen der Tschekistenregime in die westlich-demokratischen Systeme bedingungslos zu integrieren. Dies hätte niemals geschehen dürfen und geschah auf die schier naive Idee hin, um nicht von gefährlicher Dummheit zu reden, dass diese Leute einen Demokratisierungsprozess durchzogen hätten und über Nacht aufgehört hätten, wie Kommunisten zu denken. Das Ergebnis sehen wir nun, die einstmals freie Welt steckt in Geiselhaft linker Ideologie. Das ist das Ergebnis der Naivität und Friedensbewegung des Westens. Ein Wolf kann nicht friedlich unter Schafen leben. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder man erschlägt den Wolf oder der wird die Schafe reißen. Ende der Diskussion!


Der American Thinker trug vor geraumer Zeit Professor Paul Gottfrieds Artikel "Mistreading Putin" vor, in dem Gottfried eine Reihe von Fehlern begeht. Zunächst sagt Gottfried, Putin sei nie wirklich Kommunist gewesen; und zweitens meint er, dass die Russische Föderation keine Fortsetzung der Sowjetunion sei. In den folgenden Absätzen werde ich zeigen, dass Putin immer ein Kommunist war und das die Russische Föderation eine Täuschung war und ist, hinter der die alten kommunistischen Strukturen weiter funktionieren.

Weil dieses Thema für unser Land von großer Bedeutung ist und weil die Kriegsgefahr von Tag zu Tag wächst, sollten wir nicht mehr zulassen, dass naive Urteile über Russland ohne Widerspruch hingenommen werden. Natürlich habe ich großen Respekt vor Professor Gottfried. Seine Schriften sind faszinierend, seine Unterhaltung ist voller Witz und Spaß - aber zu diesem Thema liegt er falsch.

Der Professor beginnt seinen Artikel mit der Kritik an der Praxis, Putin mit dem KGB zu verbinden, weil Putin früher KGB-Offizier und früherer auch Leiter der russischen Sonderdienste gewesen war. Von seinem Posten als Chef des FSB (ehemals KGB) wurde Putin vom Präsidenten Boris Jelzin in das Amt des Premierministers befördert. Das hat viele Menschen damals überrascht. Laut Professor Gottfried ist die Verbindung Putins mit den sowjetischen Sonderdiensten "ein Versuch, ihn [Putin] und sein Regime als eine Erweiterung des sowjetisch-kommunistischen [Systems] zu betrachten". Gottfried schreibt weiter: "Dies ist eine eklatante Fehldeutung der kulturellen und politischen Veränderungen in Russland seit den 1990er Jahren." Er fügt hinzu: "Es gibt nicht viele Beweise dafür, dass Putin jemals etwas anderes als ein russischer Nationalist war, der für die sowjetischen Herrscher des russischen Imperiums arbeitete, bevor sie von der Macht fielen."

Diese Aussage ist Unsinn, weil es viele Beweise dagegen gibt. Gerade unter den russischen Nationalisten ist Putin überaus umstritten und genießt wenig Befürwortung. Das Problem ist, dass im Westen die Nationalbolschewisten, als Neurechte, mit den russischen Nationalisten in einen Topf geworfen werden.

Sehen Sie sich einfach die Online-Videos des 19. Weltfestivals für Jugendliche und Studenten an, die vom 13. bis 22. Oktober 2017 in Russland (in Sotschi) stattfanden. Dies war eine massive kommunistische Jugendkundgebung, bei der Putin eine sehr eindringliche Rede hielt. Hier ist, was Putin, im Oktober letzten Jahres, zu dieser großen internationalen Versammlung von Kommunisten gesagt hat:

Liebe Freunde, willkommen in Russland - beim 19. Weltfestival der Jugend und Studenten. Dieses Forum vereint die Jugend unseres Planeten .... Fast 30 Tausend Teilnehmer ... aus über 180 Staaten und allen Kontinenten haben sich hier in Sotschi versammelt! Junge Leute Russlands - unseres großen Landes - von Kaliningrad bis Wladiwostok - sind auch bei uns! Das erste Festival fand vor sieben Jahrzehnten statt. Damals wurden junge Männer und Frauen in deinem Alter durch die Kraft eines Traums zusammengebracht. Ihr Glaube, dass die Jugend mit ihrer Aufrichtigkeit und Freundlichkeit das Eis des Misstrauens brechen und dazu beitragen könnte, die Welt von Ungerechtigkeit, Kriegen und Konflikten zu befreien. In der Tat gab es viel, was Ihre Kollegen zu dieser Zeit erreicht haben. Sie bewiesen, dass Barrieren angesichts echter Freundschaft machtlos sind. Sie zeigten, dass politische, nationale, religiöse, kulturelle und andere Unterschiede keinen Einfluss auf die Herzlichkeit der zwischenmenschlichen Beziehungen hatten. Unser Land ist stolz, zweimal die Global Celebration of Youth veranstaltet zu haben. Im Jahr 1957 begrüßte ganz Moskau die Teilnehmer des 6. Festivals. Menschen standen auf den Straßen und auf den Dächern. Die Moskauer begrüßten die Teilnehmer des 12. Jugendforums im Sommer 1985 herzlich. Heute können Sie die Gastfreundschaft und die Offenheit unserer Sporthauptstadt Sotschi erleben. Sotschi ist die Stadt der olympischen Brüderlichkeit und Hoffnung. Die fünf olympischen Ringe - wie die fünf Blütenblätter des [Gänseblümchens – gemeint ist das Logo des Festivals] - sind zum Symbol der Solidarität zwischen allen Kontinenten geworden. Ich bin davon überzeugt, dass Sie - die Jugend verschiedener Länder, Nationalitäten und Glaubensrichtungen - gemeinsame Gefühle, Werte und Ambitionen teilen. Ein Streben nach Freiheit und Glück, Frieden und Übereinstimmung auf dem Planeten. Der Wunsch, größere Ziele zu schaffen und zu erreichen, und wir werden unser Bestes geben, damit Sie Erfolg haben. Die Energie und das Talent der Jugend haben eine erstaunliche Kraft. Die junge Generation gibt der Welt immer wieder innovative Ideen. Sie haben die Fähigkeit zu experimentieren, zu streiten und oft - um die Dinge herauszufordern. Tue es! Schaffe deine eigene Zukunft. Strebe danach, die Welt zu verändern und sie zu einem besseren Ort zu machen. Es gibt nichts, was du nicht tun kannst. Gib einfach nicht auf und mach weiter. Und seien Sie versichert, dass die Bruderschaft des Festivals dazu beitragen wird, Ihre kühnsten Träume und guten Absichten zu erfüllen. Ich erkläre die Eröffnung des 19. Weltfestes der Jugend und Studenten! Viel Glück!“

Während Putins Rede können wir die jungen Kommunisten applaudieren und lächeln sehen. Einige blicken mit jugendlicher Bewunderung auf Putin. Sie sind über Putins Worte der Unterstützung sehr erfreut. Für sie kann es keine Frage geben. Putin ist kein Nationalist. Er ist ein Kommunist. Er sagt zu ihnen: "Tue es! Schaffe deine eigene Zukunft." (Das ist eine kommunistische Zukunft.) Dies ist kein nationalistisches Publikum (russisches Volk), und sie applaudieren demzufolge keinem nationalistischen Redner.

Und diese Rede ist nicht anomal. Im Jahr 2005 sagte Putin öffentlich: "In erster Linie ist es wichtig zu erkennen, dass der Untergang der Sowjetunion die größte geopolitische Katastrophe des Jahrhunderts war. Was das russische Volk anbetrifft, wurde es eine echte Tragödie. Zehn Millionen unserer Mitbürger und Landsleute befanden sich jenseits der Grenzen des russischen Territoriums." Die Ansiedlung von Russen außerhalb der russischen Grenzen wird hier zur Rechtfertigung des russischen Imperialismus, auf Annektion. Ob Putins Russifizierung oder der Internationalismus von Rot-Grün, unterm Strich ist es dasselbe.

Im Januar 2016 hat Putin Lenin öffentlich kritisiert. Aber er kritisierte Lenin nicht als Kommunist. Er kritisierte Lenin dafür, "Regionen mit Autonomie ausgestattet zu haben". Lenin "pflanzte dabei eine Atombombe unter dem Gebäude, das Russland heißt und später explodieren sollte". Also, Putin beschuldigt Lenin den Nationalismus nicht ausgerottet zu haben. Diese Explosion fand 1991 statt und führte zum Zerfall der Sowjetunion. Putin kritisierte Lenins kommunistische Ideen nicht. Er kritisierte Lenin für die Auflösung der Sowjetunion, durch Stärkung des Nationalismus.

In Reaktion auf eine Lektüre von Boris Pasternaks Gedicht über Lenins Auferlegung des kommunistischen Denkens sagte Putin öffentlich: "Es ist richtig, mit deinen Ideen als Führer zu regieren, aber das ist nur dann der Fall, wenn diese Idee zu den richtigen Ergebnissen führt mit Wladimir Iljitsch [Lenin]." Viele Zeitungen berichteten, Putin habe das sowjetische System und seinen Gründer verbal angegriffen. Aber Putin kritisierte tatsächlich Lenins Taktik, weil sie sich letztlich als schädlich für den kommunistischen Staat erwies.

Zur gleichen Zeit hat sich Putin geweigert, Lenin zu begraben, der im Zentrum Moskaus liegt. Ist das die Politik eines Nationalisten? Es zeigt, dass Lenin die wichtigste historische Figur des Landes bleibt; denn als die Russen die Leiche des Zaren Nikolaus II. wiedererlangten, war nicht daran gedacht, ihn auf den Roten Platz zu setzen. Nikolaus II. wurde erst 1998 begraben und die Schuld schiebt die Putler-Regierung den Juden zu. Aber Lenin bleibt unbegraben und seine Erhaltung verschlingt Millionen, während viele Russen hungern. Warum? Putin hat auf diese Frage nie eine befriedigende Antwort gegeben.

Professor Gottfried sagt: "Putin hat alles getan, um die moralischen Lehren des russisch-orthodoxen Glaubens zu fördern." Leider war die russisch-orthodoxe Kirche ein wichtiges Werkzeug der Kommunisten und des KGB (wie die evangelische Kirche in Deutschland und inzwischen leider auch zu Teilen die katholische). Vor langer Zeit wurde die Kirche von den russischen Sonderdiensten erobert. Später wurde auch die russisch-orthodoxe Kirche im Ausland erobert. Betrachten Sie die Enthüllungen des ehemaligen KGB-Offiziers Konstantin Preobrashensky zu diesem Thema:

Der KGB [FSB / GRU] hat viele [russische] Priester getötet. Einige Emigranten wissen davon, haben es aber vorgezogen, ruhig zu bleiben. Einige von falschem Patriotismus, andere weil sie für den KGB arbeiteten. Also musste ich meine ganze Erfahrung als ehemaliger sowjetischer Geheimdienstanalytiker anwenden, um ein ungefähres Bild von [jüngsten Todesfällen] zu schaffen, indem ich viele Leute interviewte. Ende April 1998 starb im Gebäude der New Yorker Synode ... Erzpriester Lew Lebedew von Kursk einen seltsamen Tod. Er war ein unerbittlicher Gegner der Reintegration in das Moskauer Patriarchat.“

Preobrazhenskys Untersuchung legt nahe, dass Erzpriester Lebedew und viele andere von den russischen Sonderdiensten ermordet wurden. Lebedevs Tod erwies sich als ein entscheidender Schritt bei der Übernahme der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland durch Moskau. Es war einmal, dass die russisch-orthodoxe Kirche im Ausland nichts mit dem Moskauer Patriarchat zu tun haben würde. Jetzt sind sie davon absorbiert worden!

Und wer war 1998 Chef dieser Operation? Wladimir Putin natürlich. Es ist unmöglich, dass sich Putin - als Chef des FSB - der vielen Morde, die sich ereigneten, nicht bewusst war. Aber da ist noch mehr.

In einem Buch, das Jeff Nyquist zusammen mit Preobrashensky verfasste, schrieb der ehemalige KGB-Offizier ein Kapitel mit dem Titel "Wie der Westen von Wladimir Putin betrogen wurde". Er begann dieses Kapitel mit der folgenden Aussage: "In den 1990er Jahren nach der Auflösung des Sowjetunion, wurden ehemalige antisowjetische Organisationen, zu prosowjetischen und pro-russischen, obwohl in Russland immer noch die Möglichkeit besteht, die Kommunisten an die Macht zurückzubringen." Vergleichen Sie da nun die Diskrepanz zwischen der CDU unter Adenauer und der Namen nach gleichen Partei unter der Zonenwachtel Angela Merkel.

Laut Preobraschenski ist "Putin tausendmal schlauer, zynischer und heimtückischer" als amerikanische Führer. Putin täuschte Präsident Bush mit Leichtigkeit und erzählte Bush von dem wundersamen Kreuz, das er um seinen Hals trug. Das von Putin getragene Kreuz habe ein Feuer überstanden und durch dieses "Wunder" habe Putin "erkannt, dass die Welt von höheren geistigen Kräften regiert wird!" Wie Preobrashenski erklärt: "Diese Geschichte, an die kein einziger Russe jemals glauben würde hinterließ einen tiefen Eindruck auf Bush. Weil Bush sich im Erwachsenenalter darauf verließ, Angst zu haben, schien er entschieden zu haben, dass er und Putin gleichermaßen ... treue Christen waren."

Für Putin hingegen war Bush einfach nur einer der von Lenin gerühmten „nützlichen Idioten“.

Wie seinem angeblichen Nationalismus ist Putins angeblichem Christentum nicht zu trauen. Am 8. September 2000 war Putin auf Larry Kings Fernsehprogramm. King sagte zu Putin: "Es wird viel über Wladimir Putin und religiösen Glauben gesprochen. Mir wurde gesagt, dass sie ein Kreuz tragen. Ist das wahr? Sind sie religiös? Was sind ihre Gefühle in diesem Bereich?"

Putin antwortete: "Ich bevorzuge - ich würde es vorziehen, zu diesem Thema nicht im Detail zu reden. Ich denke, solche Dinge sind für alle heilig. Jeder Glaube ist nicht zu zeigen .... " Dann erzählte Putin die Geschichte des Wunderkreuzes."

King fragte dann: "Glauben Sie an eine höhere Macht?"

Für diejenigen, die live zuhörten, wurde Putin folgendermaßen übersetzt: "Ich glaube an die Kraft des Menschen." In der offiziellen CNN-Abschrift heißt es in der Übersetzung: "Ich glaube an Menschen." Natürlich, wenn ein richtiger Christ gefragt wird im Namen seines Glaubens würde eine solche Antwort einer Glaubensverleugnung gleichkommen. Es ist in der Tat, wie ein Kommunist die Frage beantworten würde, wenn er als Kommunist unerkannt bleiben will. Und ich glaube auch, Putin musste diese Antwort für die Parteikader in Russland geben.

Es gibt auch den seltsamen Austausch zwischen Putin und einem Journalisten während seines ersten Besuches in Kuba im Dezember 2000, während dem er die kommunistische Inselnation "unseren nächsten Partner und engsten Verbündeten seit vielen Jahren ..." nannte. Wie das Protokoll (siehe Link) zeigt fragte ein Reporter Putin, ob er links- oder rechtsgerichtet sei. "Wie beschreibst du dich selbst?"

Putin gab eine merkwürdige Aesopische Antwort: "Bezüglich, was verschiedene Leute darüber denken, wer ich bin und was ich bin, haben die Russen ein Sprichwort: 'Sie können mich einen Topf nennen, solange Sie mich in den Ofen nicht setzen.' Ich denke, es ist kein Zufall, dass linke politische Führer heute zu Marktreformen kommen."

Dies ist meiner Meinung nach eine sehr aufschlussreiche Antwort. Überall auf der Welt wandten sich die Kommunisten der Marktreform zu, als ob sie nach einem größeren Plan Aufträge von oben erhielten. Sie begannen zu leugnen, dass sie Leninisten waren. Aber hier behauptete Putin schlau seinen Leninismus. Laut einem meiner russisch sprechenden Freunde bedeutet die Bemerkung von Putin besser: "Nenne mich einen Topf, heize mich aber nicht."

Putin will nicht, dass seine wahren ideologischen Neigungen erklingen. Er möchte solche Fragen vermeiden. Dies ist notwendig, um den Westen zu täuschen. Gleichzeitig muss er die Parteikader zu Hause mit der Äsopischen Sprache versichern: "Ja, ich bin Kommunist. Sie kennen den Bohrer. Wir liegen tief. Wir sind in einer Täuschungsaktion beschäftigt, über die der Westen nichts weiß. Denk nach, was du willst, aber verrate mich nicht. Nenne mich einen Topf, aber heize mich nicht."

Vor und nach 1991 begann Russland eine Marktreform nach Lenins "New Economic Policy" von 1921 [Erste Liberalisierungsphase]. Einige Leser erinnern sich vielleicht daran, dass Lenin diese Politik verkündete, indem er sagte, Russland müsse sich in den Kapitalismus zurückziehen. Die Aussagen von Boris Jelzin und Wladimir Putin sind nicht anders. Ihre Politik entspricht ganz der von Lenin, nur ist sie eine gründlichere Täuschung.

Währenddessen sprach Putin in Kuba davon, "[Russlands] Positionen [in Lateinamerika] wiederherzustellen …" [also die des Unterstützers der Revolution von Affen und besessenen Neandertalern: Honduras, Chile, Argentinien, Bolivien, Brasilien, Venezuela, Ecuador folgten mit wechselndem Erfolg]. Während wir uns umsehen, sehen wir, dass Daniel Ortega und die Sandinisten von Nicaragua wieder an der Macht sind. Sie haben die demokratische Verfassung gestürzt, und sie erhalten Unterstützung von Russland; Betrachten wir beispielsweise Russlands Entwicklungshilfe für Nicaragua und den Transport von Panzern zum nicaraguanischen Regime und die Genehmigung für Russland, eine GLONASS-Überwachungsstation an der Karibikküste Nicaraguas zu bauen. Ein ahnungsloser amerikanischer Journalist hat dies eine "rätselhafte Bewegung" genannt. Aber nur deshalb, weil der wahre Kontext der russischen Politik verfehlt wurde! Und dieser wäre sowjetisch.

Nicaragua ist ein kommunistisches Regime und Russland bewaffnet dieses Regime. Eine Untersuchung anderer kommunistischer Regime von Nordkorea bis Südafrika wird ein ähnliches Muster aufzeigen. Russland bewaffnet die kommunistischen Staaten genauso wie unter der Sowjetunion. Das steht nicht in Frage.

Im Jahr 2013 wurde das kommunistische Angola als "größter afrikanischer Käufer von russischen Waffen" gemeldet. Inzwischen zieht die Türkei als NATO-Staat nach und in Deutschland ist Dumm-Michel der felsenfesten Überzeugung, dass Türkei und Russland Feinde seien.

In diesem Zusammenhang war die russische Unterstützung der angolanischen Armee der Schlüssel zur Unterstützung des umkämpften kommunistischen Regimes im Kongo. Und Russland investiert auch im Kongo, als ob es ein Satellitenland wäre - mit "Kooperation" bei der Entwicklung von Bildung, Wissenschaft und der Geheimpolizei des Landes.

Wie Untersuchungen des Kongresses gezeigt haben, hat Russland einen sehr großen Beitrag bezüglich Entwicklung des militärischen Potenzials des kommunistischen Chinas in Bezug auf Raketen, Seeschiffe und Sprengköpfe geleistet. Wenn man argumentieren will, dass China nicht mehr kommunistisch ist, sollte er dieses Argument mit der chinesischen Regierung und ihrer regierenden kommunistischen Partei diskutieren und ich wasche meine Hände in Unschuld. Sie betreiben ein sehr großes Arbeitslagersystem mit einem roten Stern über der Tür, willkommen dort für alle nützlichen Idioten aus dem Westen.

In Bezug auf die gefährliche Krise, die in Korea begonnen hat: Russland und China unterstützen beide das kommunistische Nordkorea. Wenn man bestreiten will, dass Nordkorea ebenfalls ein kommunistisches Regime ist, sollten sie die ideologischen Äußerungen der Demokratischen Volksrepublik Korea nachlesen. Ja, sie sind Marxisten-Leninisten.

Was die Unterstützung des venezolanischen Regimes durch Russland und Kuba anbelangt, ist das Protokoll nicht strittig. Putin unterstützte die kommunistische Sache in Venezuela. In der Tat unterstützt er den Sozialismus in ganz Lateinamerika. Und warum sollte er nicht? Schau dir an, was er der kommunistischen Jugend in Sotschi im Oktober gesagt hat. Nur ein Kommunist würde eine solche Rede vor einer großen kommunistischen Versammlung halten.

Ende 2000 fragte ein britischer Schriftsteller namens Christopher Story den berühmten GRU-Überläufer Viktor Suworow, ob der Fall der Sowjetunion echt sei. Suworow sagte: „Nein, natürlich nicht!“ Story fragte dann nach Suworows Kontakten mit dem britischen Militär- und Geheimdienst-Establishment. Sicher, sagte Story, sie wissen, was vor sich geht. Suworow versicherte ihm, dass die britische Militär- und Geheimdienstführer keine Ahnung hätten. Story fragte, wie das möglich sei. Suworow antwortete schlicht und ergreifend, was ich hier hier im Blog den Zweiflern antworte: "Weil sie dumm sind."

Das bringt mich zu etwas zurück, was Professor Gottfried in seinem Aufsatz vorgeschlagen hat. Er schrieb: "Es ist einfach dumm oder unehrlich zu behaupten, dass wir immer noch gegen die Kommunisten kämpfen …" Das verhält sich genau reziprok zum Überläufer Suworow und der sollte es wohl besser wissen.

Aber die Fakten zeigen, dass wir sehr wohl gegen die Kommunisten kämpfen und die Überläufer Recht haben. Man könnte daher sagen: "Es ist schlicht dumm oder unehrlich zu behaupten, dass wir nicht immer noch gegen Kommunisten kämpfen." Ich fürchte, Professor Gottfried erkennt Kommunisten nur dann an, wenn ein roter Stern auf ihrer Stirn tätowiert ist. Er sollte bedenken, dass Kommunisten keinen Grund haben, sich zu bewerben. Sie können erfolgreicher mit einem Programm falscher Werbung vorgehen (pseudowestliche Grüne) oder indem sie ihre wahre Loyalität verbergen. Tatsächlich haben sie das seit der Gründung der Sowjetunion viele Male getan. Oder hat Gottfried unseren lieben Onkel Stalin vergessen, der die Komintern "stillgelegt" und im Zweiten Weltkrieg die Kirchen Russlands "wiedereröffnet" hat?

Putin ist kein Nationalist. Er ist kein Christ. Und er ist kein Monarchist. Er ist einfach nur eine verlogene kommunistische Drecksau. Aber Professor Gottfried ist bereit zu glauben, dass Wladimir Putin all diese Dinge ist. "Im Juni 2015," bemerkte Gottfried, "kündigte Putin seine Absicht an, das, was von der russischen Königsfamilie in ihrer angestammten Residenz verblieben ist, wiederherzustellen. Dies wird allgemein als der erste Schritt zur Wiederherstellung der russischen Monarchie angesehen."

Das ist schlimmer als naiv. Und was ist aus dieser Restauration der Monarchie geworden? Nichts! Die russischen Könige haben sich nicht in ihren alten Palästen niedergelassen. Es gibt keine Aussicht auf eine Wiederherstellung. Es ist ein weiteres Märchen, als die Hoffnung für die "Reaktionäre", um die Zustimmung der Konservativen zu gewinnen. Beziehungsweise die Putin ablehnenden russischen Nationalisten zu gewinnen.

Professor Gottfried sagt in seinem Artikel, dass diejenigen, die sich auf Putins KGB-Karriere beziehen und Russland mit seiner kommunistischen Vergangenheit verbinden, sich nach den "guten alten Tagen" des Kalten Krieges sehnen. Aber warum sollte sich jemand nach etwas sehnen, das die ganze Zeit hier gewesen ist? Der Kalte Krieg endete nie. Der sogenannte Kollaps des Kommunismus ist nur ein Slogan für die nützlichen Idioten.

Es ist einfach dumm, glaube ich, anzunehmen, dass die mächtigste politische Mafia der Welt - die Sowjetunion der Kommunistischen Partei - sich spontan aufgelöst hat, um an ihrer Stelle eine kapitalistische Demokratie in Russland zu gründen. Ich würde auch argumentieren, dass es einfach dumm ist, zu glauben, dass das Ändern einiger Straßennamen und Stadtnamen den Fall der herrschenden Klasse bedeutet, die tatsächlich die Kontrolle über das Land behalten hat. Ich würde argumentieren, dass das Ersetzen des Namens KGB durch FSB oder GRU das Ding selbst nicht ändert; dass der Verkauf von Staatseigentum an KGB-rekrutierte Oligarchen Kapitalismus ist; dass manipulierte Wahlen Demokratie sind; die angeblich "unabhängigen" politischen Parteien, die von ehemaligen KGB-Offizieren und Partei-Apparatschiks geführt werden, sind kein Mehrparteiensystem, es ist ein Einparteienstaat mit Blockflöten. Der Kommunismus kann auf einer gewissen Ebene ein System von Ideen sein - aber es war auch ein ineinandergreifendes System von Organisationen, nachrichtendienstlichen Netzwerken, Fabriken, Parteien, Banken, Regierungen und paramilitärischen Organisationen. Ein Kommunist zu sein, geht nur vordergründig vom Glauben aus. Im Kern geht es um russische Macht und russischen Imperialismus. Wenn sie nicht Marx oder Lenin folgen, heißt das nicht, dass sie keine Kommunisten sind. Es bedeutet nur, dass die neue Religion und ihr Reich sich noch entwickeln.

Wenn wir heute die Russische Föderation betrachten und ihre verschiedenen Institutionen untersuchen, werden wir feststellen, dass es sich bei den meisten von ihnen um Erweiterungen der sowjetischen Organisationen handelt - oft mit demselben Management, mit den gleichen operativen Verfahren und den gleichen herrschenden Einstellungen. Dies zeigt sich auch im FSB selbst, das Felix Dzerzhinsky als seinen Gründer und die bolschewistische Revolution als Ausgangspunkt begreift. Aber Professor Gottfried streicht das als unwichtig beiseite. Gottfried zufolge "gelten die Plattitüden der Zeit des Kalten Krieges für die gegenwärtige amerikanisch-russische Konfrontation nicht mehr."

Welche Platitüden wäre das? War der Widerstand gegen die sowjetische Expansion in den vergangenen Jahrzehnten in "Plattitüden" begründet? Sind die Hilfsrussen in Europa nur Plattitüden? Was ist mit den unzähligen Millionen von Stalin getöteten? Wann wurde ein sowjetischer Diktator (außer in Rumanien) angemessen bestraft? Und wie bewerten wir Putins Verbrechen - die Ermordung von Journalisten und Dissidenten und orthodoxen Priestern? Jahrzehnt um Jahrzehnt sind es diejenigen, die diese Übel verleugnen, die wirkliche Plattitüden aussprechen. "Es gibt keine Hungersnot in der Ukraine, es gibt nur einen Mangel an Nahrung!" "Stalin ist unser Onkel Joseph." "Putin ist ein Christ." Und die größte Plattitüde von allen: "Der Kommunismus ist tot."

Ich muss also fragen: Wenn der Kommunismus starb, wer hat ihn dann getötet? Nicht Ronald Reagan, der Gorbatschow auf dem Roten Platz umarmte. Und seien wir nicht pedantisch. Wie oben erwähnt, ist der Kommunismus nicht nur eine Ideologie. Es ist ein System ineinandergreifender Organisationen - einschließlich geheimer Organisationen und Scheinalternativen. Es ist eine Bewegung, die nach globaler Dominanz [Imperialismus] sucht. Es verschiebt sich ständig und verändert und rekonfiguriert sich. Ein Kommunist geht es nicht nur um Ideen. Er ist eine Person. Wenn wir uns also mit dem Kommunismus auseinandersetzen, müssen wir immer mit der Macht vieler Menschen rechnen. Die Komplexität und Intelligenz dieser Personen kann nicht überbewertet werden. Professor Gottfried kann nicht entscheiden, dass ein Kommunist kein Kommunist ist, weil er in irgendeiner Aktion einer früheren kommunistischen Vorstellung widersprochen hat. Lenin sagte sehr klar, der Marxismus sei kein Dogma. Er sagte, der Kommunismus sei Wissenschaft, und die Wissenschaft verändert sich ständig. Es schreitet voran und entwickelt sich. Das vermissen akademische Experten immer.

Als Beispiel für das, was ich zu erklären versuche: Im März 1921 hat Lenin den Kapitalismus offiziell zum Wirtschaftssystem der Sowjetunion erklärt. Nein, ich erfinde es nicht. So bildete sich das sowjetische System von Anfang an. Es ist das, was so genannte "kommunistische" Länder tun. Ja, sie übernehmen den Kapitalismus. Und das führt zu großer Verwirrung für diejenigen, die meinen, der Kommunismus sei nur ein Wirtschaftssystem. Nun, es war nie ein Wirtschaftssystem, weil Marx nie darlegte, wie dieses Wirtschaftssystem aussehen würde. Was Marx tatsächlich sagte - und wenige nahmen es zur Kenntnis - war, dass der Weg zum Kommunismus über den Kapitalismus ging. Also war Lenin doch ein treuer Marxist. Und Herr Deng war ein treuer Marxist in China, als er die chinesischen Märkte befreite.

Vor allem ist die Lektion hier vielleicht nicht von einem Glauben an Stereotypen des Kalten Krieges zu beleben. Es ist meine Behauptung, hier und anderswo, dass der Westen den Kommunismus nie verstanden hat; dass man Russland nie verstanden hat; dass man den Kalten Krieg nie verstanden hat. Amerikas Reichtum und Macht und Größe führten uns zu falschen Denkweisen.

Im Januar 2016 gab Präsident Putin öffentlich bekannt, dass er seine Mitgliedskarte der Kommunistischen Partei behalten hat und eine Schwäche für sowjetische Ideale hat. "Ich habe meine Parteikarte nicht rausgenommen", sagte er einer Gruppe von Anhängern, "ich habe es nicht verbrannt. Meine Karte liegt irgendwo herum." Putin hörte nicht damit auf, erklärte aber, dass er nicht aus Notwendigkeit Mitglied der Partei sei. "Ich kann nicht sagen, dass ich total ein ideologischer Kommunist war, aber ich habe es [die Karte] wirklich geschätzt."

Putin sagt, er sei kein totaler "ideologischer Kommunist", aber Lenin und Mao hätten dasselbe über sich selbst sagen können. Immer wieder stießen sie gegen die ideologischen Marxisten. Als Revolutionäre waren sie jedoch immer lebendig für neue Möglichkeiten und neue Denkweisen über den Sozialismus. Deshalb sollten wir als Gegner des Sozialismus nicht auch Stereotypen und starres ideologisches Denken vermeiden? Das sollte doppelt so sein, wenn es darum geht, unseren Feind zu benennen. Ja, dieser Feind ist Kommunist. Nein, dieser Feind muss kein pedantischer stalinistischer Affe sein. Er könnte intelligent und schlau sein. Und er trug vielleicht ein Kreuz um seinen Hals anstelle eines roten Sterns.

Sotchi, Oktober 2017
Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Sowjetisch-chinesische Freundschaft



Dafür das beide Staaten Homosexuelle in den Gulags entsorgten, ist ihre Propaganda ganz schön schwul. Von Frauenquote sprechen wir da noch nicht einmal.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Kremlpropaganda um Syrien

Drei Niederlagen des Kremls in Syrien


Nach dem jüngsten Raketenangriff, der USA gegen Syrien, spielte das deutsche Hilfsrussentum verrückt. Ein paar US-Raketen und Dumm-Michel sah Armageddon hereinbrechen. Dabei handelte es sich nun um die 3. Schlappe des Kremls, die durch die US-Truppen herbeigeführt wurde. 

Die erste Schlappe, ein Raketenangriff, erwischte die Kreml-Strategen vollkommen auf den falschen Fuß und führte zu bescheuerten Rechtfertigungen, die das öffentliche Ansehen der "Flacherdler" nur noch mehr schadete. 
Das zweite Mal traten die Leute des Kreml als agierende Partei auf und dies führte zu einen Angriff auf US-Truppen, der in einem Fiasko endete, 300 tote und verletzte Russen und Null Verluste bei den Amerikanern. Die Hilfsrussen bekamen davon nichts mit, da Radio Eriwan entschied, diese Schlappe könnte dem Image von Wladimir Putin schaden, unter den unter Führerentzug leidenden Putinisten. Nie wurde das Bild des starken Moskal-Zaren mehr in Mitleidenschaft gezogen. 
Und nun der jüngste Angriff auf Syrien, obwohl die russische Schwarzmeerflotte die Küste Syriens blockierte, spazierte der US-Kreuzer, USS Donald Cook, durch die Blockade und konnte Ziele in Syrien angreifen. 


Den martialischen Worten folgte Dampfplauderei


Schlimme Sache, der Kreml verhehlte auch gar nicht seine Wut. Wieder hatte man den Moskals die Narrenkappe aufgesetzt. Große martialische Worte folgten. Dumm-Michel geriet in Panik vor einem Atomkrieg, während ich sagte, dass nichts von Bedeutung passieren wird, außer das Radio Eriwan auf Hochtouren laufen wird. Davon mal abgesehen wäre so eine Atombombe, auf das rote Rattennest Berlin, der einzige Weg, bei dem sogar Wladimir Putin bei mir Punkten könnte. 

Es ist nun mal ziemlich klar, dass (abgesehen von den Atomwaffen) das russische Militär eine taube Nuss ist, mit derartigen Minderwertigkeitskomplexen, dass sie ihre eigene Flotte, durch gefakte Bilder, bei Radio Eriwan mit US-Flugzeugträgern aufwerten muss:

Radio Eriwan veröffentlichte dieses Bild von der russischen Marine. Angeführt von dem rauchenden Diesel-Fiasko Admiral Kusnezow. Beim Eintritt in den Ärmelkanal. Das tatsächliche Bild wurde jedoch geändert, mit einem Bild der atomaren Flugzeugträger-Kampfgruppe der United States Navy. Wie tief kann der Kreml noch sinken? Wenn sie die Schiffe von politischen Gegnern benutzen, um sich aufzuwerten.

Nicht besser steht es um ihre sonstigen Wunderwaffen, wie Tarnkappenjäger. Diese existieren zwar, aber in der ersten Generation, das entspricht dem US-Entwicklungsstand in den 1970er Jahren. Ihre Superatombombe ist hingegen von verheerenden Fehlstarts umrundet und befindet sich, entgegen der Kremlpropaganda, noch immer in der Entwicklung. 

Ansonsten besteht der Trouble um den russischen Heldenkampf aus allerlei Mythen. Die Russen haben nie die französische Armee besiegt. Als Napoleon noch weit weg war von Moskau, bevorzugten es die Moskals ihre Stadt in Brand zu stecken und wegzulaufen. Besiegt wurden die Franzosen dann von Hunger und Kälte, nicht aber von russischen Soldaten. Dies nur mal als Beispiel für viele andere Kreml-Heldenmythen.


Russischer Imperialismus auf einer Basis der Schwäche


Es ist ziemlich eindeutig, dass Russland, im Bezug auf konventionelle Kriegsführung, den USA hoffnungslos unterlegen ist. Geschweige denn von den Produktionskapazitäten in den USA. Wenn Russland einen Weltkrieg auslösen wird (eigentlich hat es den schon), dann tritt die USA in einen Kriegszustand ein, indem die gesamte Wirtschaft auf Kriegsproduktion ausgerichtet wird. Autofabriken beginnen Panzer zu bauen, Werften Kriegsschiffe, Textilienfabriken Uniformen etc. Die marode russische Wirtschaft hingegen kann kaum eine nennenswerte Steigerung erfahren. Europa ist freilich ein ganz anderes Thema, mit ihren zugerauchten Soziregierung sind wir gezielt und im Interesse des Kremls, militärisch zerstört worden. 

Anders sieht es freilich mit den Atomwaffenarsenal aus. Das US-Arsenal wurde von den Regierungen Clinton und Obama vernichtet, während die Russen aufrüsteten. Nur wird sich der Kreml gut überlegen müssen, ob er einen Atomschlag riskiert. Nicht das es dafür genügen Psychopathen im Kreml gäbe, doch seit im vergangenen Jahr die US-Regierung eine neue Art Killersatelliten in den Orbit verfrachtete, könnten die Abschussvorbereitungen für Russland selbst zum Verhängnis werden. Natürlich ist diese Satellitenschutzschild nicht Lückenlos und ich will gar nicht so tun, als bestünde keine Gefahr, aber man weiß eben nicht welche Atombombe ihr Ziel trifft und der Sinn des Atomschlages ist es ja, möglichst die Reaktion des Gegners auszuschalten. Und das kann der Kreml eben nicht sicherstellen. 


Radio Eriwan und 5. Kolonne


Von dieser Situation ausgehend, schrieb ich hier im Blog im Vorfeld, dass den martialischen Worten des Kremls nur eine kleinlaute Desinformationskampagne bei Radio Eriwan folgen wird. Tatsächlich drückte sich das US-Verteidigungsministerium ganz ähnlich aus: "a significant disinformation campaign" (eine bedeutende Desinformationskampagne). 

Das Hauptproblem in Europa ist nicht die Stärke Russlands, sondern ihre Soziregierungen, die kontinuierlich die Wehrkraft zersetzen und uns gezielt im Interesse des Kremls schwächen, sowie das ständig wachsende Lager der Hilfsrussen. Mit anderen Worten die Hauptgefahr geht von der 5. Kolonne des Kremls aus. Der Nachteil ist, der Feind ist mitten unter uns, aber das Gute daran ist, theoretisch könnte man die Rädelsführer schnell ergreifen und vor dem Standgericht aburteilen. Der Zersetzungsprozess ist soweit fortgeschritten in Deutschland, dass die Ostblockideologie fest verwurzelt wurde im Volk. Putinkritiker leben in Deutschland weit aus gefährlicher, als die pseudowestliche Kreml-U-boote der Gazprom-Bundesregierung. Was auch daran liegt das der Putinismus unter der Polizei um sich greift, wie die Pest unter den Europäern im Mittelalter und in beiden Fällen erfolgte die Übertragung durch Ratten.

Das soll nicht bedeuten, dass die Polizei selbst tätig wird (noch nicht) aber Putinkritiker sind beim Freund und Helfer bekannt und bei einem Notruf würde man eben betont auf die Strassenverkehrsordnung achten "um nicht Unbeteiligte zu gefährden" und erstaunlich spät am Tatort eintreffen: "Wir kamen so schnell wir konnten, aber es war zu spät". Das ist dann weder gelogen, noch als Unterlassung zu verurteilen es ist einfach nur eine Frage der Dialektik. 


Publikationsflut und Realitätsverweigerung


In einer immensen Propagandaflut konzentrierte sich Radio Eriwan gegen US-Präsident Donald Trump und schrieb die nunmehr 3. Niederlage des Kremls, gegen US-Truppen in Syrien, zu einem Sieg um: "Aufgrund der Weisheit des Moskal-Führers, wurde ein Atomkrieg verhindert." So ähnlich konnte man es auf allen Putinistenplattformen vernehmen. Sie werden es sicherlich schon vermuten, meine Einstellung zum Pazifismus ist einer etwas differenzierteren Natur. Wie George Orwell es bereits vor Jahrzehnten ausdrückte, dient der Pazifismus in den westlichen Rumpfdemokratien nur dazu die Diktatoren zu unterstützen:



Westlicher Liberalismus, Freiheit und Demokratie dürfen nicht zur Verweichlichung führen, sondern zu der Erkenntnis, dass der Kampf um Freiheit und Demokratie permanent von Totalitären bedroht und daher verteidigt werden muss. Und die einzige Sprache, die Totalitäre verstehen, ist die der militärischen Überlegenheit.


Beispiele aus Russland


Die Webseite von mediemetrics.ru zeigt, dass in der vergangenen Woche die RIA-Novosti, Russlands größte staatliche Nachrichtenagentur, 104 Artikel über Syrien mit "Trump" in der Schlagzeile veröffentlichte, im Vergleich zu 21 mit "Wladimir Putin". Darauf aufbauend schlossen sich die üblichen schier unendlichen Hilfsrussenportale an: die Parteiseiten von Die Linke und AfD im Einklang mit Anonymous.ru, Alles Schall und Rauch, Nachdenkseiten, nachdenKEN, KenFM, Compact-Magazin, Zuerst! etc. pp., was eine breite Meinungsöffentlichkeit, aus vielen Medien vortäuscht, obwohl die sich alle aus derselben Quelle speisen. 

Im Vergleich dazu: Während und nach der Präsidentschaftskampagne 2016 schilderten russische Nachrichtenmacher Trump oft als Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Inzwischen ist ganz Radio Eriwan davon abgekommen. Nur realisieren die eben nicht, wer demzufolge im Westen tatsächlich zur 5. Kolonne gehören.


Sputnik News



Kremls Medienagentur Sputnik twitterte am Vorabend der Syrien-Episode, Trump sei "nicht nur ein Verbrecher für die ganze Welt, er ist Adolf Hitler Nummer zwei", zitierte der Vorsitzende des russischen Verteidigungsausschusses, Alexander Sherin.



Erstaunlich! Denn gemäß der Propaganda bei Merkels nützlichen Idioten, wurde Donald Trump doch vom Kreml durch Wahlmanipulation vom Kreml an die Macht gebracht. Putin, der sehr ungehalten wird, wenn er mit Hitler verglichen oder als Putler bezeichnet wird, wirft diesen seinen Kritikern dann gern Niveaulosigkeit vor und dann gegenüber seinen Feinden, liegt die Niveaulatte beim Limbotanz des russischen Staatsfunks erstaunlich gleich auf. Weshalb man auch hier wieder den Bärenreitenden KGB-Oberst als Dampfplauderer abtun kann. Im Gegensatz dazu wurde Trump demokratisch gewählt, wohingegen die Wiederwahl von einem Wladimir Putler nur dadurch gefährdet wird, dass eventuell ein Asteroid auf der Erde niedergehen könnte. 

Nach Angaben des Pentagons, bestand die Reaktion der Moskal-Zaren darin, dass in den 24 Stunden nach den Luftangriffen der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen die syrischen Chemiewaffeneinrichtungen "zu einem Anstieg der russischen Trolle um 2.000 Prozent" gekommen sei. In der Tat kam es meiner subjektiven Wahrnehmungen  im Internet nahe. 

Kernaufgabe der Kremltrolle


Radio Eriwan macht es sich zur Aufgabe Zweifel an den Fakten zu erzeugen und politische Zwietracht zu säen.

Zu den Haupttrends, die von den russischen Medien in den 48 Stunden seit dem Schlag auf Syrien gefördert wurden, gehören:


  • Die Operation war ein völliger Fehlschlag;
  • Die intelligenten Raketen von Trump können den sowjetischen Luftverteidigungssystemen nicht standhalten;
  • Die Angriffe verletzt international / U.S. Gesetze;
  • Missiles zielte auf und trafen Zivilisten;
  • Die USA führten den Angriff durch, um den Terroristen des Islamischen Staates (IS) zu helfen, sich neu zu formieren;
  • Frankreich hat betrogen und keine Raketen gestartet
  • Putins Russland bleibt der mächtigste Spieler im Nahen Osten

In allen Punkten wird gelogen. Die von Russland angestrebte Verurteilung der USA, in der UNO, scheiterte. Und nach US-Gesetzen hat der US-Präsident sehr wohl das Recht Angriffe in Übersee zu befehlen. Im Grunde also wieder einmal Dampfplauderei, um das angeknackste Ego des Kremls zu vertuschen. Der Kreml, trotz seiner von der Perestroika ermöglichten Raubzüge in der westlichen Welt, hat zwar aufgeholt aber handelt immer noch von einer Basis der ökonomischen und militärischen Unterlegenheit aus und greift daher lieber auf Propaganda, Tricksereien und Agentenspielchen zurück. 


al-Baghdadi lebt noch?


Die Kremltreue Website Fontanka.ru veröffentlichte ein Photoshop-Bild, auf dem Präsident Trump am Telefon mit dem mutmaßlichen Führer des Islamischen Staates, Abu Bakr al-Baghdadi telefoniert. Das Lustige daran ist, dass der Kreml selbst behauptet, al-Baghdadi sei im vergangenen Jahr von seinen heldenhaften Truppen getötet worden. Der Artikel selbst entlarvt, dass es sich nicht nur um ein Bildchen handelt, dass ohne viel Nachdenken entstand, sondern sich gezielt an das Dummvolk und Lumpenproletariat und sein Kurzzeitgedächtnis wendet. Der Titel lautet "Trump hat den Tomahawk des Krieges ausgegraben. IS-Terroristen werden glücklich sein", und behauptet "al-Baghdadi", habe dem US-Präsidenten gesagt: "Danke für die Unterstützung. Jetzt machen wir Fortschritte."



Natürlich darf das "Freimaurersymbol" (es ist ursprünglich nämlich keins) im Hintergrund nicht fehlen, ein notorisches Symbol im Abyssal des Lumpenproletariats und Prekariats. Oder sagen wir einfach Proleten. Aber man erkläre diesen Niederungen deutscher "Patrioten" einmal, dass es genau das Gegenteil des Patriotismus ist, wenn man die Interessen eines Staates vertritt, der seit einigen Jahren Krieg gegen uns führt (Gerassimow Doktrinen). 


Kreml-Propaganda widerspricht sich


Das Digital Forensic Research Lab (DFRLab) des Atlantic Council’s berichtete über widersprüchliche offizielle Informationen von Verteidigungsbeamten der Koalition, die das Assad-Regime am Samstag festgenommen hatten, und des russischen Verteidigungsministeriums.

Die Sprecher der Koalition schilderten ausführlich den Angriff, die drei Ziele und das militärische Material beinhalteten, die von jedem der drei Länder beigesteuert wurden. Ein russischer General behauptete, dass auch sechs Flugplätze getroffen worden seien, was nicht durch Open-Source-Beweise belegt wird. Desweiteren werden Koalitionsangriffe auf das dritte Ziel vom Kreml geleugnet.

"Die widersprüchlichen Behauptungen malten ein deutliches Beispiel für das Potenzial für Desinformation in einem Informationsvakuum und den Zusammenprall von Erzählungen und Informationen, der den Kampf der Waffen überlagert", sagte das DFR Lab.


Beispiel RIA-Novosti und VK.com


RIA-Novosti, Russlands größte staatliche Nachrichtenagentur, behauptete, die westlichen Medien berichteten: "Russland hat ohne einen einzigen Schuss gewonnen."

Der Bericht zitierte zwei Artikel: einen von der Huffington Post und den anderen - das Reuters Editorial. Die russische Übersetzung beider Stücke ist weit entfernt von den ursprünglichen englischen Texten, die von der Kreml-Nachrichtenagentur berichteten Schlussfolgerungen unterscheiden sich stark von den tatsächlichen englischen Wörtern.

Eine Karikatur, die ausgehend von VK.com durch die Kremltrolle verbreitet wird, sagt: "Die USA haben 100 Raketen in Syrien gestartet, aber niemanden getroffen. Offensichtlich waren die Raketen Spielzeug."

Auf diese Weise versucht der Kreml seiner Erklärungsnot im eigen Land zu erklären, warum es zu keiner Aktion gegen die USA gekommen sei. Denn da wird der Vorfall als Bekenntnis der Schwäche aufgefasst. Da das Bild nun aber von den Kremltrollen auch im Westen verbreitet wird, kommen ganz andere Fragen auf, denn da behauptet man, dass die Raketen der USA sehr wohl Zerstörung und Tote verursacht haben, allerdings keine militärischen Ziele getroffen haben.


Beispiel Federal News Agency


Die staatliche Nachrichtenagentur Federal News Agency führte seit Freitagabend 25 Webseiten zu den Streiks. Letzte Woche gab die Agentur bekannt, dass sie ein neues Projekt mit dem Namen "Wake up America!" startet, nachdem Facebook seine Seite verboten hat.

Schlagzeilen lauteten: "Das war ein Fiasko, Trump!" Ein typisches Verhalten auf übelst kindischem Niveau. "Nur Zivilisten haben unter den Luftangriffen in Syrien gelitten: Amerikanische Raketen haben ein Schulklassenzimmer getroffen." "Syrien -USA -71: 32 - Ergebnis: Das Internet lacht über das Scheitern des Streiks in den USA in Syrien." Nein, nur die Hilfsrussen, weil die auf einen derartig minderbemittelten geistigen Niveau dahin vegetieren, dass nicht einer einmal die Frage stellt, warum die Spielzeugraketen, die der sowjetischen Flugabwehr nicht gewachsen waren und nichts getroffen haben, plötzlich in ein Schulklassenzimmer stürzen konnten.

"Immer wieder falle ich darauf herein. Ich sage den Leuten um mich herum: Nein, es kann nicht sein, dass Russland so unverhohlen lügt ", twitterte der Wiener Medieninvestor Christo Grozev. "Da muss eine Teilwahrheit drin sein. Und immer wieder stellt sich heraus: Es gibt null. Nada. Kein bisschen Wahrheit."

"Russland kann bei der UNO und in der Presse lügen und alles toben, was sie wollen, aber das ändert nichts an der Strategie der verbrannten Erde, die sie gegen Zivilisten in Syrien und anderswo unterstützt haben", schrieb die amerikanische Information Warfarexpertin Molly McKew auf Twitter.

Ein Mitglied des Armed Services Committee des US-Senats warnte die Amerikaner vor dem "Nebel des Krieges", der nun auch das russische Informationsfeld einschließt.

"Die Amerikaner müssen verstehen, dass die Kriege der Zukunft eher so aussehen werden: Russland investiert beträchtliche Ressourcen, um Propaganda und Desinformation zu schaffen", sagte Senator Ben Sasse aus Nebraska in einer Erklärung seines Büros.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!