Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Kollektivismus im Marxismus und Anarchismus

Michail Alexandrowitsch Bakunin

A. Anarchismus


Wenn vom Anarchismus gesprochen wird, denken die meisten Leute willkürlich an Antifa und Kommunismus. Nichts könnte der wirklichen Natur des Anarchismus fernerliegen. Und so kommt es auch, dass, würde man einen großen Russen benennen müssen, der die Freiheit Russlands repräsentiert, die meisten wohl zwischen Lenin, Wladimir Putin oder einen sonstigen Stalinisten schwanken. Wenige nur käme es da in den Sinn Michail Alexandrowitsch Bakunin zu benennen.

Bakunin war ein echter und großer Denker der anarchistischen Szene. Ich stimme ihm zwar in seinen Vorstellungen nicht zu, was daran liegt, dass ich eben kein Anarchist bin, aber Bakunin war (trotz seiner Fehler) ein ehrlicher und aufrichtiger Charakter, der Freiheit wollte und keine persönliche Macht. Schauen Sie sich heute die Neurechte Szene an, dann faselt ein Martin Sellner was über Lenin, der die Antifa ablehnen würde. Gewiss, weil dem Kommunisten die Antifa einfach nicht blutrünstig genug gewesen wäre. Neurechts ist eben nichts anderes als tatsächlicher Nationalbolschewismus.

Mir persönlich kommt es ja so vor, als würde man in Deutschland nur noch verarscht aber der deutsche Michel scheint sich dabei recht wohlzufühlen. Dahinter steckt freilich System.



B. Kollektivismus


Wie so oft liegt auch hier das Problem wieder bei linker Geschichtsklitterung und dem obligatorischen Revisionismus. Bakunin war ein Zeitgenosse von Karl Marx. Beide kannten sich, beide redeten vom Kollektiv und beide mochten sich nicht.

Heutige Kommunisten stellen das jedoch etwas anders da, weil, im klassischen Sinne der Okkupationsbewegung, sie die Verdienste anderer Personen grundsätzlich für sich vereinnahmen wollen und als die ihren ausgeben. Das liegt einfach an der ursprünglichen Natur des Marxismus, als Unterwanderung um die Alternativen zu kontrollieren.

Siehe dazu:

Das schmutzige Geheimnis des Marxismus 1. Teil: Anfänge aus dem Nichts

Das schmutzige Geheimnis des Marxismus 2. Teil: Sozialisten

Das schmutzige Geheimnis des Marxismus 3. Teil: Marxismus eine Täuschung

Wie ich (unter den angegebenen Links) zeigte, war Karl Marx nicht das, wofür er gehalten wird. Er arbeitete für die preußische Geheimpolizei, mit der Aufgabe die damalige bürgerliche Revolution zu unterwandern. Das Denken von Karl Marx war auch nicht fortschrittlich, sondern retrovertiert, feudalistisch, antiliberal und antifreiheitlich. Bakunin hatte das totalitäre Wesen von Karl Marx, rezipiere dessen Kommunismus auch sehr klar durchschaut. Übrigens war Bakunin da nicht der Einzige (siehe angegebene Links).


César De Paepe


C. kollektivistischer Anarchismus


Karl Marx griff jedoch auf das Konzept des kollektivistischen Anarchismus von Bakunin und César De Paepe zurück, da es seine Aufgabe war die sich europaweit in der Internationalen Arbeiterassoziation organisierenden Anarchisten und Sozialisten zu kontrollieren. Bakunin war dabei auch der schärfste Widersacher von Karl Marx.

Mir hingegen ist der Aufruf zum Kollektivismus grundsätzlich schon zu viel Kommunismus. Auch kann ich Bakunins Gedankengang nicht nachvollziehen, jede Form von Staat abzulehnen, weil das dem Totalitarismus Vorschub gibt. Warum sollte ein Kollektiv nicht in einen Totalitarismus verfallen? Bakunin redete zwar von demokratischen Gremien und ich glaube auch, dass er es ehrlich meinte, aber Kommunisten reden auch von Demokratie. Das Problem ist, dass Kommunisten schöne Wörter benutzen aber an etwas Widerwärtiges dabei denken. Vermutlich wusste Bakunin das auch und rief deshalb die Anarchisten dazu auf, trotz gewisser gemeinsamer oder ähnlicher Vorstellungen die Kommunisten zu bekämpfen.

Nationalsozialismus, Internationalsozialismus, Stalinismus, Maoismus, Castrismus, Chavismus … sie sind alle sozialistische Kollektive. Hannah Arendt sprach von der Gemeinsamkeit im Totalitarismus. Aber es sind die Gesetzmäßigkeiten des Kollektives, dass immer weiter in den Totalitarismus hineintreibt. Wir sehen es im gegenwärtigen Deutschland mit Merkel, der Realitätsverlust: Da wird Merkel mit 30 % der Wähler gewählt und Merkel und ihre ideologisch Verbeulten reden etwas davon, die Mehrheit würde sie unterstützen und daraus ergebe sich der Auftrag Deutschland zu ruinieren. Das sind komplett irre machtgeile Vollidioten. Zwar muss eine Demokratie mit einem gewissen Prozentsatz an Irren nun mal fertig werden, aber das ganze wird zu einem gemeingefährlichen Problem, wenn die Psychos sich organisiert der Gesellschaft bemächtigen. Ich habe bei Bakunin nie erkennen können, wie er sich vor diesen Psychos schützen will, wenn gleich ich nicht an seiner Aufrichtigkeit zweifle, eine tatsächliche Freiheit im Kollektiv zu suchen.

Der Staat begann als irgendwelche Leute sich an den Weg stellten und auf Händler und Reisende lauerten, von dem sie eine Wegsteuer forderten und mit Waffen drohten. Dies weitete sich aus zu einen Territorium und zwar immer dort, wo die Leute die Macht der Wegelagerer anerkannten. Die Ausgeraubten sprachen von Wegelagerern, die Wegelagerer jedoch berief sich auf: So ist das Gesetz! War übrigens auch eines der gängigsten Verteidigungsargumente in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen. Es gibt einen Unterschied, zwischen dem Gesetz und dem moralischen Gesetz. Und sie werden sehen, dass jedes sozialistische Kollektiv versucht die Moral zu zerstören. Andernfalls hätte es nicht die sozialistischen Genozide gegeben. Und daher möchte ich auch gleich mal auf Frankfurter Schule und Martin Heidegger verweisen. 


Allein Jürgen Habermas Verteidigung des Massenmordes an den Ukrainern (mit deren Ausplünderung übrigens die NSDAP mitfinanziert wurde) als Austreibung der Kulaken spricht deutliche Worte über linke Moral im Postmarxismus. Und es geht weiter.  Ich verweise da auf die Die Grünen, abgesehen von den vielen Altnazis bezogen diese ein Gross ihrer Basis aus den K-Gruppen, die das Pol Pot Regime in Kambodscha unterstützten. Die Finanzierung dieser Bewegung der Abartigen erfolgte zum einen durch Hans-Dietrich Genscher zusammen mit George Soros, Genscher leitete dafür deutsches Steuergeld an die Grünen weiter. Er stand dabei im Dienste des Kremls. Ein anderer beträchtlicher Teil der Finanzierung, nämlich der von den Roten Khmer stammte aus der Ausplünderung eines unter dem Kommunistischen Massenmord leidenden kambodschanischen Volkes. Und wie ein roter Faden setzt sich die Perversität des Kommunisten fort bis in die Gegenwart, bei dem der Massenmord an den Venezolanern von rot-grünen Kifferlinken, als auch den angeblichen Neurechten als demokratischer Sozialismus verteidigt wird. 

Der Staat an sich hat Anfänge wie die Schutzgelderpresser der Mafia, sie kamen in einen Laden und sagten einfach das dies hier ihr Revier sei und man zahlen muss, denn sonst passiert was Schlimmes. Der Staat macht es absolut genauso, arbeitsscheues und nichtsnutziges Beamtenpack - als Relikt der deutschen Monarchie - treiben Steuern ein, drohen mit horrenden Strafen und schicken sogar bewaffnete Beamte, um den Forderungen Nachdruck zu verschaffen. Und wozu? Die Straßen haben Löcher, die Brücken stürzen ein, die Bundeswehr hat keine einsatzbereiten Waffen aber eine völlig bekloppte Zonenwachtel will inzwischen bis über 50% Steuern aus Schutzgelderpressung (ohne Schutz) um als Weltkanzlerin die feuchten Träume von Beduinenfetischisten zu erfüllen und mit deutschen Gesetzen das Weltklima zu retten. Also beim besten Willen! Wenn das nicht der Vorstellung eines komplett Wahnsinnigen entspringt, dann weiß ich wirklich nicht, wie man Wahnsinn definieren könnte.

Wenn man ein Land besucht, so wie Deutschland, dass als einstiger Rechtsstaat von Linken übernommen wurde, dann fühlt man sich in eine Geschichte von Edgar Allan Poe versetzt. Genauer gesagt: Das System des Dr. Teer und Prof. Feder.  Ein Besucher sucht da Zuflucht für die Nacht, in einer Irrenanstalt die - wie er nicht weiß - von den Patienten übernommen wurde. Das einstige Personal sitzt in den Gummizellen und die Geisteskranken, die sich die Rollen des Personals der Klinik aneigneten, führen den sich mehr und mehr verwundernden Gast in die bunte 'Menagerie' der Irren ein. Ich liebe diese Formulierung von Poe, passt zu Buntdeutschland.

Auch wenn der Anarchist in seinen Bestrebungen nach Freiheit grundsätzlich erst einmal richtig liegt, wird er nicht in der Lage sein, seine Freiheit erfolgreich zu verteidigen, wenn die Irren die gern im Verbund mit Korrupten auftreten, ihm seine Freiheit nehmen wollen. Es muss also eine Methode der organisierten Verteidigung existieren. Und da scheint mir der schlanke, pluralisitisch, förderalistische Minimalstaat die angenehmste Lösung.

Doch hat uns die jüngere deutsche Geschichte gezeigt, dass der Anarchismus in der DDR tatsächlich bekämpft wurde, aber wiederum in der BRD von der Stasi unterstützt wurde, um nämlich die BRD zu zerstören. Es zeigte sich daher, dass Bakunins Warnungen vor den Kommunisten berechtigt waren, aber überhört wurden. Die Anarchisten entwickelten sich zu einem Werkzeug der Kommunisten.

Der Hauptunterschied zwischen den Kommunisten und dem kollektivistische Anarchismus liegt beim Geld, Arbeiter werden vom Kollektiv individuell (entsprechend ihrer Arbeitsleistung) entlohnt und der Kommunist will das Geld abschaffen. Gemeinsam ist ihnen die Abschaffung von Privateigentum. Der kollektivistische Anarchismus lehnt jede Form von Staat ab, der Hauptpunkt bei dem sie mit Kommunisten in Konflikt geraten.



D. Was ist Anarchismus?


Der Anarchismus hatte nichts mit failed State zu tun. Der Begriff bedeutet Herrschaftslosigkeit, wird vom durchschnittlichen Tomasianer aber mit Chaos und Bürgerkriegsszenen in Verbindung gebracht. Das ist allerdings tatsächlich die Anomie und bedeutet in etwa Gesetzlosigkeit.

Der wahre Anarchismus ist ein Produkt des westlichen Liberalismus und lehnt Hierarchien ab, verhält sich also zum Marxismus antagonistisch. Ich habe zuvor auf das feudalistische Denkmuster bei Karl Marx hingewiesen und verweise nun darauf, dass alle Linksstaaten die es ab 1917 dann auf der Erde verteilt gegeben hatte, absolutistischen Monarchien ähnlich waren. Sie taten natürlich, was Kommunisten immer machen, sie wechselten Namen und Bedeutung. Ob man nun vom König, Präsident oder Staatssekretär redet, wenn dies mit feudalistischer Machtentfaltung und Missbrauch von Privilegien einhergeht, ist eine Ähnlichkeit zum Feudalismus nicht von der Hand zu weisen, egal wie sie sich nennen. Und ebenso gilt das, besonders im Buntland des tomasischen Einfaltspinsel - Deutschland: Es ist egal ob sich jemand konservativ, liberal oder sozialdemokratisch nennt, wenn die Person kommunistisch denkt, ist es lediglich ein verdammter Eindringling und der Feind der Freiheit.

Claude Frédéric Bastiat


Aus diesem Grunde verweise ich zum Verstehen des Linksstaates gern auf Der Fürst von Machiavelli. Sollte dann im Zusammenhang mit Der Staat von Claude Frédéric Bastiat gelesen werden, um das Wissen zu vertiefen und sich gegen machiavellistische Politik zu schützen. Problem ist, dass genau nun erst einmal der Durchschnitts-Tomasier fragend drein schaut: Wer ist Bastiat? 


Wird der an deutschen Bildungsstätten überhaupt gelehrt? Würde mich wundern, die Halunken wollen doch nicht ihre politische Agenda bloß gelegt wissen.

“Wir unsererseits denken, dass der Staat nichts anderes ist oder sein dürfte als die institutionalisierte Kollektivgewalt — nicht als ein Instrument aller Bürger zur gegenseitigen Unterdrückung und Plünderung — sondern im Gegenteil, um jedem das Seine zu garantieren, und Gerechtigkeit und Sicherheit herrschen zu lassen.”



Claude Frédéric Bastiat, Der Staat

Ich muss bei diesem Zitat hoffentlich nicht auf die gegenwärtigen Zustände im Sozi-Deutschland hinweisen, der nämlich auch dem letzten Reichsbürger, Neo-Nazi und sonstigen zentraleuropäischen Blindgänger erkennen lassen sollte, dass die Rheinwiesenlager offenbar viel zu früh geschlossen wurden.

Im Anarchismus versteht man die Abwesenheit von Herrschaft als Fehlen der repressiven Machtausübung. Der Liberalismus, aus dem sich auch der Anarchismus entwickelte, strebt daher weniger, bis gar keinen Staat an. Das meint aber nicht das Deutschland, Frankreich oder Italien aufgelöst werden, sondern das der Staat sich auf Grundlegendes beschränkt und immer mehr Angelegenheiten in die Selbstverwaltung der Bürger übergibt.

Der Linke hingegen und eben gerade der Marxist, beschwört die Vorzüge von “mehr Gesellschaft”, damit meint er aber nicht Vielfältigkeit und Pluralismus (wie der Kozi behauptet), sondern mehr Staat und das meint für Linke immer mehr staatliche Kontrolle, Repression und Unterdrückung. Er gibt also vor vom Selben zu reden, wie der Liberalismus, gibt den Wörtern aber eine andere und gegenteilige Bedeutung.


E. Autoritäten


Die Anarchie ist keineswegs Autoritäten los, allerdings werden diese freiwillig anerkannt und müssen auch nicht permanent sein: Mentoren, Berater oder Leiter eines Kollektives eben, werden von den das Problem betreffenden Personen anerkannt, aufgrund deren Erfahrung und Talent. So sah es auch der Kollektivismus von Bakunin vor. Beispiel:

Ein Dorf braucht eine Scheune, um Nahrungsmittel für den Winter einzuladen. Darum formiert sich ein Kollektiv, aus den interessierten bzw. davon Betroffenen. In diesem Fall sollte eigentlich die Gemeinde des Dorfes interessiert sein. Bürger A wird als Leiter des Kollektives gewählt, weil er eben schon einige Male so etwas in anderen Dörfern getan hat und ein gutes Produkt ablieferte.

Autorität im Marxismus ist etwas ganz anderes, nämlich Hierarchie auf Befehlskette. Die Menschen werden dazu gezwungen sich permanent zu kollektivieren. Da man diesem Kollektiv freilich nicht trauen kann, wird zum Leiter des Kollektivs eben nicht der am Besten geeignetste gewählt, sondern ein Linientreuer vom Zentralkomitee ernannt. Und genauso funktioniert das eben auch im Merkel-Regime, weil es genau das ist, was dieser DDR-Systemling gelernt hat.


Der Deutsche ist eine Kreatur, die sich nicht nur voller inbrunst in seinem eigenem Gefängnis einsperrt und den Schlüssel wegwirft, nein, er zwingt auch noch alle um sich herum sich bei seinem Lemmingelauf seiner Kalamität anzuschließen. Und wenn er sich weigert, dann ist er ganz einfach ein Nazi. So versteht dann klein Tomasier die Welt.

Das Zentralkomitee im Kommunismus ist nichts anderes als der Zentralstaat, den es im tatsächlichen Anarchismus nicht gibt und ohnehin dem Freiheitsverständnis widerspricht. Ein weiterer Unterschied in der Natur des Kollektivismus bei Kommunisten und "linken" Anarchisten.

Des öfteren wollen ja diverse Gruppen von freiheitlichen oder gar patriotischen Gründungen mich zu sich einladen. Sobald ich dann mitbekomme, dass man sich als erstes darum streitet, wem welches Amt gebührt, da bin ich weg, das sind Leute, die rein gar nichts begreifen.



F. Aktion und Reaktion


Zwangsmaßnahmen zur Kollektivierung führen natürlich zur Abwehrreaktion des Individuums. Das ist vorhersehbar und steckt dahinter, wenn der Kommunist von Aktion und Reaktion spricht. Er weiß daher, dass er jede sich formierende Opposition zu kontrollieren hat. Das passiert meist durch Unterwanderung, selten durch Gründung.

Echte Anarchisten fürchtet der Kommunist genauso, wie die europäischen Monarchien im 19. Jahrhundert. Noch immer greift man auf die Ideologie des Kommunismus zurück, um damit eine Kontrolle über die Massen (und damit das Gegenteil von Anarchie) zu erlangen.

Die klassischen Anarchisten sind das, was man heute eher als Libertäre bezeichnet. Auch bei heutigen Libertären (die sich so nennen) gilt es sich vor bolschewistischen U-Booten vorzusehen. Die linke Kapitalismuskritik und linker Manichäismus verraten diese, genauso wie ihre Verteidigung für die üblichen kommunistischen Idole.



G. Antifa und Anarchismus?


Aus den ideologischen Diskrepanzen ergibt sich von selbst, dass die Antifa zwar sich mit anarchistischen Stilmitteln schmückt, jedoch keine klassischen Anarchisten sein können. Das Entstehen der Antifa geht auf subversive Eingriffe der Stasi und KGB zurück. Und um es noch genauer zu sagen, Clemens de Maizière war dabei federführend. Antifaschismus und Kampf gegen Rechts haben auch nichts mit Anarchismus zu tun. Der Anarchist ist gegen den hierarchischen Staat an sich, ob der nun faschistisch, kommunistisch oder gar ein islamischer Gottesstaat ist, ist dem Anarchisten völlig egal.

Die Antifa selbst führt sich im Gründungsmythos auf den Frontkämpferbund der KPD zurück. Aber alle kommunistischen Parteien in der westlichen Zivilisation wurden straff von Moskau geführt, ist also gar kein Widerspruch. Und wie man es auch nennen will, Parteien finanziert oder durch Umlenkung von Fördermitteln aus Steuern und Privatspenden strammer Stalinisten, die deutsche Antifa erfüllt ihre Aufgabe als Teil einer staatlichen Hierarchie, die sie vorgibt zu bekämpfen. Das berühmte A im Kreis an den Häuserwänden, war das Zeichen einer Terrorbande in den USA, die umgehend nach der Gründung der Sowjetunion Bombenanschläge in den USA ausübten. Nur waren die eben auch durch die Tscheka (dann OGPU) aufgebaut und eben keine tatsächlichen Anarchisten.

Dieses typische Intrigantentum ging teilweise sogar noch früher los und führte dazu, dass Karl Marx zur unerwünschten Person in den USA erklärt wurde. Ich würde auch nicht dazu raten, all zu viel Zeit in die Begutachtung und Analyse von derartigem Geschmeiß zu investieren, ist irrelevant. Alles, was direkt ein Produkt der DDR ist, sollte umgehend in die Tonne getreten werden. Und dieverse Politiker müssen da als Produkt verstanden werden. Was auch für gewisse Parteivorsitzende gilt. Nur eben muss uns klar sein: Merkel muss weg, löst nicht das Problem. Merkel ist das Symptom der Krankheit einer kollektivistischen Pest.

Die Stasi kreierte eine Pseudo-Anarchismusszene, die in ihrem Dienst die Staaten des freien Europas bekämpfen musste. Freilich mussten daher direkte Bezüge zum Ostblock verwischt werden. So gibt es auch solche speziellen degenerierten Gruppen dabei, die sich gar als Pro USA geben. Das ist nichts als Mumpitz von politischen Orientierungslosen, die zu nützlichen Idioten der STASI avancierten.

Links-Libertäre sprechen daher auch von der institutionalisierten Linken, damit meinen sie das ganze degenerierte Gerotz von SPD, Die Grünen und Die Linke SED. Oder eben solches Zeug wie die Antifa. Man bedenke nur mal die letzten Krawalle in Hamburg, da wurden Sonderzüge der Bahn eingesetzt, um die Radikalinskys herbeizuschaffen.



H. Anarchismus und Kommunismus im Dienst des Machterhaltes


Es gibt Menschen die Angst vor der Freiheit und Selbstbestimmung haben. Das gefundene Opfer für den Kommunisten, der diese Ängste zur Hysterie aufputscht und die wahren Befreier ihnen als Gefahr darstellt. 
Anmerkung: Putin ist damit nicht gemeint, sondern eher Konrad Adenauer. Aber die präsentieren Ihnen einen Autoritären wie Wladimir Putin und als Gegenstück präsentieren die dir als Rettung vor selbigen, eine Null wie Angela Merkel, die von Putin durch einen Hund außer Gefecht gesetzt wurde. Und alle die gegen eine autoritäre Herrschaft sind sollen sich dann hinter diesem DDR-Rotz versammeln und unterstützen. Na Wahnsinn!

Das Kollektiv im Kommunismus wird durch Angst zusammengehalten, auch durch Tötungspersonal. Das Kollektiv bei Bakunin arbeitet auf pluralistischer und freiwilliger Tätigkeit von Individuen. Ein fundamentaler Konfliktherd, da die Marxisten das Individuum ausschalten wollen.

Hintergrund war die damalige bürgerliche Revolution, die versuchte die verstaubten Monarchien loszuwerden, zugunsten einer Demokratie, bzw. gar keinen Staat. Die ehemaligen Staaten der europäischen Inzestmonarchien hatten nie Angst vor Kommunisten, sondern immer vor den Anarchisten. Aus diesem Grunde resultierte die Notwendigkeit zu verhindern, dass sich Proletariat und Bürgertum (Bourgeoisie) gegen die Machthaber verbünden. Und aus diesem Grunde wurde der Kommunismus geschaffen, zum Unterwandern derer die Aufbegehren und Schaffung einer Scheinalternative, die von den tatsächlichen Machthabern gelenkt wurden.

Gerade aus Russland ist das sehr deutlich zu erkennen. Die zaristische Geheimpolizei Orchana unterschied zwischen legalen und illegalen Kommunisten. Wobei die Kommunisten stets im Dienst ausländischer Geheimdienste angesehen wurden. Beispielsweise das Terrornetzwerk im Kaukasus, dem später sich Stalin anschloss, war eine Gründung der britischen Regierung. Die legalen Kommunisten waren dann jene, die für die Orchana die liberale und anarchistische Szene unterwanderten.

Bei Tony Cliff: Lenin 1. Aufbau der Partei (1975) wird berichtet:

"Schon während der 1880er Jahre riet ein Agent der Geheimpolizei seinen Vorgesetzten dazu, den Aufbau der marxistischen Kräfte als Gegenstück zu den gefährlicheren Volkstümlern zu erlauben. Da die meisten marxistischen Schriften irgendwie die Volkstümelei in Mißkredit brachten, vermuteten die Beamten, sie würden dabei helfen, die wichtigere Ideologie des Widerstands auszurotten. Von den Marxisten selbst erwartete die Regierung keine Probleme. In typischer Weise äußerte ein Polizeioberst aus Nischni Nowgorod die Meinung, daß sie 'zur Zeit nicht gefährlich sind'; und ein Petersburger Staatsanwalt betrachtete sie als 'bislang bloß Theoretiker'."

Als Karl Marx nach London umsiedelte, war einer der Ersten der sich um ihn kümmerte David Urquhart, ein Turkophiler Agent der britischen Krone, der hauptsächlich gegen den russischen Imperialismus operierte.

Als Urquhart den Auftrag erhielt, für die britische Krone, einen Aufstand im Kaukasus bei den Tscherkessen zu provozieren (gegen das Zarenreich), verbreitete er dort die marxistische Ideologie, und zwar mit dem klaren Ziel, einen Aufstand anzuzetteln, der sich kontrollieren lässt. Er hinterließ ein mafiöses Netzwerk im Kaukasus, dessen Mitglieder sich als Kommunisten verstanden und dem sich dann Josef Wissarionowitsch anschloss, später dann als Stalin bekannt und enger Vertrauter von Lenin.

Man beachte auch, dass der britische Geheimagent David Urquhart, wegen des Krimkrieges eine scharfe Rhetorik gegen Russland führte. Und Karl Marx genau dieselbe Position bezog und vor den Gefahren aus dem Zarenreich warnte. Zu dieser Zeit wurde Marx von Urquhart angeheuert, um Artikel zu schreiben. Vermutlich stammen auch diese nicht von Karl Marx, sondern er setzte seinen Namen drunter, da dies die Internationale beeinflussen sollte. Marx verfasste über das Treiben der Anarchisten in London für die preußische Geheimpolizei Berichte, die auch der britischen Botschaft mitgeteilt wurden. Für die Österreicher bespitzelte er ungarische Separatisten, deren Zentrale in London war. Sein Kontaktmann dort Ferdinand Freiligrath.

Ohnehin war das eigentliche Zentrum der europäischen Anarchistenszene die Schweiz und nicht London. Marx jedoch wählte als Aufenthaltsort nicht die weitaus bedeutsamere Schweiz, und zwar aus dem simplen Grund, weil er dort nicht gern gesehen wurde.

Urquhart gründete die Free Press, die 1866 in Diplomatic Review umbenannt wurde. Hier ließ der britische Agent Artikel von Karl Marx erscheinen.



I. Ein Gespenst geht um in Europa


Das Gespenst, das damals in Europa umging, war eben nicht, wie Marx schrieb, dass Gespenst des Kommunismus, sondern jenes des Anarchismus. Und dieser Unterschied formierte sich nach dem Trotzkisten Albert Weisbord in die zwei Grundformen liberal-anarchistisch und kommunistisch-anarchistisch. (Vgl.: A. Weisbord: The Conquest of Power. Liberalism, Anarchism, Syndicalism, Socialism, Fascism and Communism, 2 Bände, New York 1937, hier nach G. Müller, l.c., 23.)

Nur wurde hier der Bock zum Gärtner gemacht, da Weisbord eben nicht unparteiisch ist, sondern er entspricht etwa einem Nazi, der den Nationalsozialismus beurteilen soll. Kann man also in die Tonne treten.


Pjotr Alexejewitsch Kropotkin
Doch aufmerksam beachten sollte man, dass er den liberalen Anarchismus (darunter versteht er: Libertäre, Mutualisten und amerikanische Libertäre) als falsch ablehnte und nur den kommunistischen Anarchismus gelten lässt. Diesen unterteilt er in kollektivistisch, heißt die Anhänger von Bakunin, der aber Karl Marx ablehnte, und er kennt den zu Weißbord Lebenszeit bereits von der Sowjetunion instrumentalisierten kommunistischen Anarchismus. Der Vordenker Pjotr Alexejewitsch Kropotkin, gilt als die Größe des kommunistischen Anarchismus. Allerdings lehnte dieser auch Karl Marx ab.

Politikwissenschaftler Franz Neumann hingegen entschied sich für eine andere Unterteilung, in der er den kollektivistischen Anarchismus als selbstständig betrachtete und vom kommunistischen Anarchismus abtrennte:

  • Individual-Anarchismus (William Godwin, Max Stirner, Anselme Bellegarrigue) 
  • Sozialer Anarchismus (Pierre-Joseph Proudhon, Gustav Landauer) 
  • Kollektiver Anarchismus (Michail Bakunin) 
  • Kommunistischer Anarchismus (Pjotr Kropotkin, Carlo Cafiero, Johann Most) 
  • Anarcho-Syndikalismus (Fernand Pelloutier, Pierre Monatte) 
  • „Neuer Anarchismus und Studentenbewegung“ 
(vgl.: Art. Anarchismus, in: Franz Neumann (Hg.): Handbuch politischer Theorien und Ideologien, Reinbek, Baden-Baden 1977, 222-296, hier nach G. Müller, l.c., 24.)

Erwin Oberländer machte wenige Jahre früher eine ganz ähnlich lautende Gliederung: vgl.: Erwin Oberländer (Hg.): Der Anarchismus, Ölten/Freiburg 1972, hier nach G. Müller, l.c., 24f.



J. Karl Marx Zielgruppe


Für Karl Marx ist auffällig, das er immer wieder versuchte bestimmte Gruppierungen des Anarchismus auf seine Seite zu bringen, insbesondere jene mit revolutionären Ansätzen. Was natürlich im Interesse der damaligen Regierungen geschah. Wer hier nun glauben sollte, dies geschah, weil Karl Marx ja selbst ein Revolutionär gewesen sei, erkläre mir nun mal, wann und wo genau Karl Marx auch nur ein einziges Mal auf die Barrikade gestiegen wäre. Selbst die Marzrevolutionen von 1848/49, wo es reichlich Gelegenheit gegeben hätte, verbrachte er mit Zechtouren und Nutten. Karl Marx war allerhöchstens ein Salonrevoluzzer.

Des Weiteren ist auffällig, dass diese Annäherungen von Karl Marx immer an die ökonomischen Blindgänger gerichtet waren. Nicht immer hatte Marx damit Glück, darum scheiterte er bei Bakunin (kollektivistischer Anarchismus) oder bei Pierre-Joseph Proudhon (sozialer Anarchismus), einem Sozialisten den Marx zum Kommunismus bekehren wollte und abblitzte. Bei Letzterem hatte Marx vor allem deshalb keinen Erfolg, weil er dem (der deutschen Sprache unkundig) Franzosen Proudhon ständig das Fehlen hegelianischer Dialektik vorwarf. So in seiner zuerst in Frankreich erschienen Schrift Misère de la philosophie. (vgl.: MEW 4:62–182) Das könnte daran gelegen haben, dass Proudhon mit den Vorwürfen nichts anzufangen wusste, da man Hegel nur auf Deutsch lesen konnte und (außer den Deutschen) niemand sich dafür interessierte. Dem Rest Frankreichs ging es wohl ähnlich, denn die Schrift von Marx interessierte niemanden. Oder aber Marx wusste selbst nicht, wovon er sprach, denn schließlich verfügte er nur über einen gekauften Doktortitel der Philosophie.

Dennoch bediente sich Marx gern mit dem ökonomischen Mumpitz (vgl. objektive Wertlehre) seiner politischen Konkurrenten, solange es nur schwachsinnig genug war, und verarbeitete das in Das Kapital, was tatsächlich zu weiten Teilen nur ein Plagiat ist. Und das vergleichen sie mit den gegenwärtigen linken Volkstribunen, die der zentraleuropäische Tomasier für die Lösung aus dem Problem und die Karl Marx für einen tollen Ökonomen halten: Gregor Gysi, Sahra Wagenknecht, Katja Kipping. Da möchte ich beim Schreiben umgehend auf die Tastatur kotzen.

Selbst diverse Szene Stars, wie zum Beispiel der frühere Anhänger Bakunins, Pjotr Alexejewitsch Kropotkin, der prägnanteste Vertreter des kommunistischen Anarchismus verweigerte sich Marx.

Kropotkin stammte aus dem russischen Hochadel und wurde zum Anarchisten. Nach einer abenteuerlichen Flucht kam er 1876 nach London. Ob er dort mit Karl Marx zusammentrat ist unbekannt, aber die Szene der Arbeiterbewegung war in jener Zeit klein in London, und als er im Dezember in Europas Anarchismuszentrum Schweiz reiste, begann er immer mehr kommunistische Standpunkte zu vertreten. Eindeutig versuchte er die Politik von David Urquhart im Kaukasus zu kopieren, als er zusammen mit Otto Rinke und Emil Werner eine erste deutsche Gruppe kommunistischer Anarchisten gründete. Jedes Mal und egal aus welchem Land, wenn Kropotkin flüchten musste, so wie aus dem belgischen Verviers, ging er zuerst nach London. Doch später in der Sowjetunion wendet er sich gegen die Praktiken von Lenin und legt nahe, dass er wohl einer der nützlichen Idioten gewesen war.



K. Gemeinsamkeiten und Unterschiede


Viele Anarchisten haben in ökonomischen Fragen Karl Marx zugestimmt. Auch Bakunin lobte dessen Buch Das Kapital und bewies damit erneut nicht nur die Gültigkeit Friedrich August von Hayek Ausspruch:

“Würden Sozialisten etwas von Ökonomie verstehen, dann wären sie keine Sozialisten.”

Nein, es zeigt uns, dass auch den Sozis nahestehende Strömungen zugerechnet werden müssen.

"Marx’ Analyse der Kernmerkmale des Kapitalismus hat die frühen Anarchisten tief beeindruckt." [Schmidt, Michael, & van der Walt, Lucien (2009). Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism; Counterpower Vol. 1. Oakland CA: AK Press.S. 85]

Nur, wie ich anderswo ausführte, waren Karl Marx Ausführungen darauf ausgerichtet die einzige Kraft, die die Monarchisten zerstören wollte - die Bourgeoisie - zu schwächen.

Bakunin will zwar nicht das Geld abschaffen, wie Kropotkin, aber er begrüßt die Zentralisation des Geldes. Jede Zentralisation führt zur Kumulation der Macht, was dem grundsätzlichen Ansatz des Anarchismus widerspricht. Bakunin hat da nicht zu Ende gedacht. Freiheit liegt nicht in der Zentralisation, sondern im Pluralismus, den die Libertären und westlichen Anarchisten bis hin zum logischen Ende anstrebten. Zu viel Hilfsrussentum hat den Europäern stets geschadet. Dieses ursprünglich feudalistische Kollektiv-Prinzip war im damaligen Russentum einfach zu tief verwurzelt, als das diese sich davon lösen könnten.

Dieser Irrtum Bakunins (und anderer Anarchisten) setzte sich bis in die Moderne fort. So schrieb Murray Bookchin:


“Mit Bakunin teile ich die Ansicht, dass Marx unschätzbare Beiträge zur radikalen Theorie geleistet hat, Beiträge, die man leicht wertschätzen kann, ohne seine autoritäre Politik oder Perspektive zu akzeptieren. Dass Anarchisten Marx närrisch dämonisieren, bedeutet, ein reiches Erbe an Ideen aufzugeben, die in den Dienst des libertären Denkens gestellt werden sollten. Das bedeutet nicht, dass wir Marx’ schwerwiegende Fehler über den Zentralismus, sein Engagement für eine ‘Arbeiterpartei’ akzeptieren müssen, seine Unterstützung des Nationalstaates und dergleichen ...”

[vgl.: Bookchin, Murray (1997). Deep Ecology, Anarchosyndicalism, and the Future of Anarchist Thought. In Deep Ecology & Anarchism; A Polemic. (ed. Freedom Press.) London: Freedom Press. Pp. 47—58.]



L. Kapitalismuskritik


Auf der anderen Seite war es ausgerechnet der sich als kommunistischer Anarchist verstehende Kropotkin, der die Kapitalismuskritik von Karl Marx komplett ablehnte. Und er wurde darin von Carlo Cafiero unterstützt.

Beide stehen da Ron Tabor erstaunlich näher. 
[(2013). The Tyranny of Theory: A Contribution to the Anarchist Critique of Marxism. Edmonton, Alberta, Canada: Black Cat Press.] und Peter Rush [(2014). Review of Ronald Tabor’s The Tyranny of Theory. The Utopian.]

Karl Marx sagte das Anwachsen der kapitalistischen Unternehmen zu Semi-Monopolen und letztlichen Monopolen vorher. Der Leser muss dazu aber folgende Punkte beachten:

  • Der Marxismus-Leninismus lehrt, dass die von Karl Marx vorher gesagten, aber nie eingetretenen Zustände des Systemversagens und Niederganges des Kapitalismus selbst herbeigeführt werden. Dazu empfahl Lenin das Einschleusen und Wirken einer 5. Kolonne, um die anderen Staaten zu zerstören und dann der Sowjetunion anzuschließen.
  • In der Bundesrepublik Deutschland wurde ein System installiert, welches den Machenschaften der 5. Kolonne vorbeugen sollte. Dazu gehört auch die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft, um die Arbeiterklasse vor einem Raubtierkapitalismus zu schützen. Ein Bundeskartellamt, um Monopole zu verhindern. Natürlich auch eine Spionageabeabwehr und eine schlagkräftige Armee, innerhalb der westlichen Wertegemeinschaft, die sich in der NATO integriert.
  • Seit Gerhard Schröder und Angela Merkel, wurde die Arbeiterklasse zusehends drangsaliert und die Soziale Marktwirtschaft abgebaut. Die Bundeswehr ist schlicht und ergreifend nicht mehr einsatzbereit, und die Verpflichtungen gegenüber der NATO werden nicht erfüllt. Das Bundeskartellamt verhält sich auffallend inaktiv, wenn wichtige Punkte der deutschen Wirtschaft an Firmen mit Kreml-Hintergrund verschachert werden. Alle beteiligten Politiker kommen aus der Bewegung des Marxismus-Leninismus, haben oder bekamen anschließend Verbindungen zu Kreml-Firmen.

Karl Marx stellte seine Aussage (hauptsächlich in Kapitel 1 von Das Kapital) zum Zusammenbruch des Kapitalismus, zu einer Zeit auf. Als der größte Teil der Wirtschaft auf dem Mittelstand beruhte und aus Familienbetrieben bestand, innerhalb eines nahezu völlig freien Marktes. Karl Marx war der einzige Ökonom und das soll hier heißen, der absolut einzige Ökonom dieser Zeit, die das Entstehen von Welt dominierenden Mega-Wirtschaftsmonopolen vorher sagte.

Achten Sie darauf, wie Linkspolitik kontinuierlich die Mittelschicht in Deutschland zerstört und mit der Großindustrie paktiert. Sowie kommunistische Milliardäre, wie z.B. George Soros kontinuierlich die Börsen manipulieren und Krisen erzeugen. Selbige Krisen dann in den westlichen Medien als Versagen des Kapitalismus gewertet werden. Und die Regierung genau diese katastrophale Politik nutzt, um in den freien Markt einzugreifen und die Wirtschaft immer weiter zu reglementieren, d. h. Interventionismus. Alle diese Punkte der Gegenwart entsprechen den Voraussagen von Karl Marx, sie sind jedoch durch Politiker mit marxistisch-leninistischem Hintergrund selbst erzeugt worden und trafen keineswegs willkürlich ein.

Peter Rush versuchte in Review of Ronald Tabor’s The Tyranny of Theory (2014, The Utopian) gelten zu machen, dass Karl Marx von den sich anwachsenden Trusts sprach. Doch diese Entwicklung setzte erst in den 90 Jahren des 19. Jh. ein. Marx starb jedoch bereits 1883. Wie Rush dann selber klarstellt, sprach Marx vom Niedergang der Mittelschicht (Bourgeoisie) und die Kumulierung der Wirtschaft in immer weniger Konzerne, die dann vom Staat übernommen werden. Und das sagte Marx zu einem Zeitpunkt, als nichts davon passierte. Schauen Sie nun die gegenwärtige Situation an, Lobbyismus das vielbesungene Problem des Systemsversagens hat nichts mit der freien Marktwirtschaft zu tun. Frei heißt hier frei von politischen Eingriffen. Lobbyismus ist jedoch das ganze Gegenteil. Es handelt sich um politische Eingriffe zu Regulierung der Wirtschaft, staatlich geduldete Korruption und das sich verschaffen von Vorteilen, die es auf dem freien Markt nicht gibt. Genau das ist Sozialismus.

Ron Tabor sieht es (S. 164f.) ähnlich wie Rush:

“Während viele der Tendenzen, die Marx erkannte, durchaus existieren, wurden sie durch verschiedene Gegen-Tendenzen ausgeglichen, sodass die extreme ökonomische Konzentration, die Marx sich vorgestellt hatte, nicht zustande gekommen ist. Während also das Kapital konzentriert und zentralisiert wird und viele Unternehmen und Körperschaften größer werden, entstehen durch die kapitalistische Entwicklung auch immer kleinere Kapitale und kleinere Betriebe ... Der moderne Staat greift in der Wirtschaft sicherlich viel stärker ein als in Marx Tagen, aber es hat keineswegs irgendetwas übernommen, das der Übernahme der Mehrheit von kapitalistischen Unternehmen ähnelt.”
Der Kapitalismus basiert auf den Fluss von Geld und nicht dem horten. Ansammlungen von Exportüberschüssen etc.pp. sind da eher Wirtschaftszerstörend, als helfend. Und wer betreibt diese Politik?

Weder Tabor noch Rush meinen also, dass die von Karl Marx gemachten Charakterisierungen des Kapitalismus nicht existieren würden. Jedoch reguliert der freie Markt sich selbst und wirkt schädlichen Entwicklungen entgegen. Es war ein anderer totalitärer kommunistischer Ökonom, der dies nach dem Tode von Karl Marx erkannte: Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin. Und dann in seiner Variation des Kommunismus die Lösung vorschlug, durch Infiltration in der ausländischen Politik die regulierenden Gegentendenzen des freien Marktes zu verhindern, sodass sich der Raubtierkapitalismus ungehemmt entfaltet. D. h. die Vorhersagen von Karl Marx werden künstlich erzeugt und herbeigeführt.

Pjotr Kropotkin hielt Karl Marx Aussagen über die Konzentration des Kapitals für völligen Unsinn und verwies auf Marx fehlende Erfahrungen mit der freien Wirtschaft. Einer seiner Freunde schrieb dann das Buch The Concentration of Capital: A Marxian Fallacy (Die Konzentration des Kapitals: Ein Marxscher Irrtum). Auch Kropotkin kommt zu einem Urteil ähnlich Rush und Tabor: Die Tendenzen sind im Kapitalismus zwar da, werden aber ausgeglichen. Dass man den Handwebstuhl gegen eine Maschine eintauscht, sieht Kropotkin nicht als massive Industrialisierung wie der im feudalistischen Denken hängen gebliebene Marx, sondern schlichtweg als Fortschritt der Technik. Es wird zu einer Umorientierung im Arbeitsmarkt kommen, nicht jedoch zum Ersatzlosen Verlust der Arbeitsplätze. Er legt der Motivation der Industrie in den Industrialisierungen auch nicht ausschließlich Profitgier zu Grunde, wie Marx, sondern sieht darin auch den Zwang zum Überleben in der Wirtschaft und ökonomischeren Arbeitsmethoden. Billigeres Produzieren ermöglicht schließlich auch billigere Preise. Kropotkin vermutet in den überzogenen Darstellungen von Karl Marx den Versuch die ungebildete Arbeiterklasse unter Kontrolle zu bringen.


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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