Montag, 7. August 2017

Wirklich das Ende der FARC?

Man fragt sich ja immer, ob die La-La-Isten wirklich so dumm sind wie sie sich aufgeklärt und seriös glauben, oder sich verstellen. Ich denke, es ist ersteres. Und selbstverständlich muss ich an den berüchtigten Demokratisierungsprozess von den allseits bekannten Schergen der DDR-Diktatur denken. An Verfassungsschutz und polizeilichen Staatsschutz, die in an Monthy Python erinnernder Satire, dass einfach so glaubten, weil es von den Verbrechern behauptet wurde. Aber der deutsche Michel ist in seiner Naivität kaum zu übertreffen. 

Wenn auch ähnlich, so doch in einem entscheidenden Punkt anders, ist die Situation in Kolumbien. Auch wenn das Gefasel vom Friedensprozess bei President Juan Manuel Santos an das La La Isten Gefasel von Angela Merkel erinnert, bleibt die Frage, ob er tatsächlich so dumm ist, wie es den Anschein hat. Ich bezweifle es, bei beiden übrigens.

Der unterschiedliche Punkt ist das kolumbianische Volk, welches, entgegen der deutschen Naivität, den Frieden mit den Marxisten-Leninisten immer für den Versuch hielt, Staat und Gesellschaft zu unterlaufen. Beinahe 90 % der Wähler entschieden sich bei der Volksabstimmung, die von Santos selbstherrlich zur Seite geschoben wurde, gegen den Frieden mit den Kommunisten, deren horrende Verbrechen - im Gegensatz zum deutschen Michel - nie vergessen wurden.

Kommunisten ändern sich nie! Immer! Sozialismus führt zum Kommunismus! Immer! Kommunismus führt zum Tod! Immer!

Nun, die Kolumbianer haben im Gegensatz zum deutschen Volk Glück! Während Merkel weiter wirtschaften wird, an der Zerstörung von Demokratie und Deutschland, ist es für Juan Manuel Santos das letzte Jahr als Chef der Regierung.

Inmitten aller Kritik gegen seiner willkürlichen Regentschaft, verteidigte sich Santos ausgerechnet mit dem was ihn das Rückgrat brach, dem Friedensabkommen mit den kommunistischen Terroristen:


"Meinem Nachfolger hinterlasse ich ein Land ohne FARC. Den Frieden errichten wir zwischen allen und das machen wir mit Voraussicht, mit der Präsenz des Staates in den Konfliktzonen, mit Rückkehr der Vertriebenen zu ihren Ländereien."

Immer sprechen diese Personen von der rosigen Zukunft, die natürlich nicht eintritt. Nicht nur dass bei seiner Selbstbeweihräucherung Santos die kommunistischen Terroristen der ELN übersieht, er ignoriert konsequent was die Cabos der Drogenhändler mit marxistisch-leninistischer Ideologie selber sagen. Hier Jacobo Arenas:

video

"Einige sagen, die FARC ist am Ende. Die FARC ist nicht beendet. Die FARC ändert sich. Beginnen zu handeln, im politischen Leben die Waffen beiseite gelegt. Obacht was ich sage, denn es handelt sich nicht um ein Abschwören vom Recht zur bewaffneten Rebellion."
Beachten Sie, dass zwischen FARC und DKP und Die Linke konsequent Kontakte bestehen und sich Abordnungen in Kolumbien und Deutschland regelmäßig treffen.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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