Donnerstag, 10. August 2017

(Lesetipp) "Venezuela ist ein Konzentrationslager"




Erschienen ist das Buch El Engaño Populista, por qué se arruinan nuestros países y cómo rescatarlos (Der populistische Betrug, warum werden unsere Länder ruiniert und wie diese retten) bisher wohl nur auf Spanisch. Die beiden Autoren entlarven den linken Populismus über einen demokratischen Sozialismus als machiavellistischen Mechanismus der psychologischen Manipulation. Ein Buch das gerade in Kolumbien zur Entlarvung der linken Demagogie führte. 

Geschrieben wurde es vom chilenischen Juristen Axel Kaiser und der guatemaltekischen Politologin Gloria Álvarez, und erschien im Verlag Editorial Planeta

Es wird aufgezeigt, dass es sich bei dieser Ideologie nur um Verführung der Massen handelt, in dem man unrealistische Versprechen macht und zwangsläufig in eine Katastrophe führen müssen. 

Die guatemaltekische Politologin, Gloria Álvarez, von der Universität
Francisco Marroquín.
Gloria Álvarez konstatiert, dass der Betrug damit beginnt, dass die Ideologie des demokratischen Sozialismus glauben machen will, Staat und Regierung seien die Erzeuger und Schöpfer des Wirtschaftsreichtums. Aber das Staatsvermögen kreiert sich aus Steuern, die zuvor jemand erst einmal erarbeiten muss. Álvarez definierte dies als eine Ideologie, die völlig abgekoppelt ist von den Gesetzen der Wirtschaft, Realitäsfern ist und zur Zerstörung der Wirtschaft führt.

Es wird darauf hingewiesen, dass der gegenwärtige Linkspopulismus der bekannte alte des vergangenen Jahrhunderts ist, bei dem alte Konzepte des Marxismus-Leninismus nur hinter neuen Begriffen verborgen werden. Um das verführte Volk abzulenken greifen die linken Demagogen auf die Taktik des Römischen Reiches, Brot und Spiele, zurück.

MIt Sichtpunkt auf Lateinamerika zeigen die Autoren auf, das der gegenwärtige Linkspopulismus ein direktes Resultat des Mauerfalls von 1989, in Berlin, und lediglich die Frucht einer Umstrukturierung marxistisch-leninistischster Taktiken ist, hinter die altbekannte Kommunisten stecken, die sich in der Öffentlichkeit jedoch der Sozialisten als Maske bedienen. Ihr Problem ist die fehlende finanzielle Unterstützung, die Moskau sich gegenwärtig nicht leisten kann und die agierenden Demagogen dazu zwinkt, sich aus dem System der von ihnen zu okkupierenden Staaten selbst zu finanzieren haben, durch Unterschlagung, Umlenkung der Staatsgelder und organisiertem Verbrechen.

Alle Staaten des demokratischen Sozialismus wurden durch Reformen umgebaut in brutale Diktaturen. Ermöglicht wurde dies, weil insbesondere die Sozialisten, als Marionetten der Kommunisten, sich in der Politik breit machten, um die Mechanismen der Kommunistenabwehr und Staatsschutz auszuschalten. Sie formierten ein Plebiszit um sich, zum Schutz und Machterlangung, dass durch unerfüllbare Versprechen gefügig gehalten wird. Das funktioniert sehr gut, solange man nicht die Macht hat. Denn die Versprechen müssen noch nicht erfüllt werden. Unter der Polemik erst "die Bösen", die Opposition, die das versprochene Paradies verhindert, besiegen zu müssen, werden die Versprechen nicht eingefordert, sondern radikalisiert das Plebiszit zum Kampf gegen Rechts. Dabei ist die Erfüllung der Versprechen nie vorgesehen, was den Verführten erst klar wird, wenn der linke Putsch erfolgreich vollzogen wurde. Doch dann ist es bereits zu spät und der demokratische Sozialismus wandelt sich zur typisch kommunistischen Diktatur, die die Unzufriedenen ermorden lässt. 

Im Forum von Sao Paulo, Brasilien, wo sich die Lateinamerikanische Linke unter der Moskauer Schirmherrschaft organisiert, wurde unverblümt hervorgehoben, dass es sich beim Sozialismus des 21. Jahrhunderts um die alten Strukturen der Sowjetunion handelt. Dass Ziel wird erreicht durch Manipulation der Massen und Destabilisierung des Bürgerstaates.

Unter klaren Beispielen, wie Gramsci, entblößen die Autoren das kranke Wesen der linken Demagogie. Gramsci sprach vom Kampf der Kulturen, wohingegen Joseph Goebbels zur Manipulation der Öffentlichkeit riet. Die gegenwärtige kommunistische Taktik greift auf beide Konzepte zurück. Das wird auch an den Beispielen des Peronismus (Argentinien) und Castrismus (Kuba), bis hin zu den Entwicklungen im Chavismus (Venezuela) nachgezeichnet. 

Ebenso wird gezeigt, wie geschickt die Kommunisten das Volk mit Hass aufheizen, um sie untereinder aufzuhetzen, sodass sie abgelenkt sind und den Umbau des Staates und Gesellschaft zur Sowjetdiktatur nicht erkennen, bzw. erst wenn es zu spät ist. Die Autoren sprechen da vom Volk und Antivolk, meinen aber das in Deutschland als Volk und Antideutsche bekannte Phänomen. 

Die Linke geht überall gleich vor. Zuerst werden die demokratischen Institutionen ruiniert, was in der Öffentlichkeit als Linksruck wahrgenommen wird. Sodass es kein Gegengewicht in der Waagschale mehr gibt, die sich dieser faschistischen Strategie widersetzt. 

Danach bauen sie den Rechtsstaat in einen Unrechtsstaat um, der ausschließlich die linken Demagogen schützt. Es gibt keine Gleichheit vor dem Gesetz mehr und derselbe Staat vergewaltigt die Rechtssprechung. Die Individualrechte weichen den kollektivistischen Belangen (Kollektivismus), und aus Grundrechte (z.B. Meinungsfreiheit) werden höchstens Privilegien die dazu verpflichten in der staatlich vorgegebenen politisch korrekten Meinung zu sprechen. 

Bei diesen Prozessen des Umbaus, greifen die Demagogen auf ausgefeilte psychologische Methoden zurück, die insbesondere der heranwachsenden Generation schwere psychische Schäden zufügt. Diese Opfer sind nicht mehr fähig eigenverantwortliche Entscheidungen zu fällen, haben Angst vor individueller Freiheit und Empfinden die Zwangsvorschriften des Kollektivs als Demokratie und Freiheit. Dies alles führt zu einer selbstzerstörerischen Gesellschaft. Was wiederum im Einklang mit den Ansichten des Marxismus-Leninismus ist, der die westliche Gesellschaft bis in seine Fundamente zerstören will, um darauf den Kommunismus zu errichten. 

Dazu werden bewusst Armut erzeugt, in der Massen festgehalten werden, um ihnen zu suggerieren: Du bist viel zu dumm und arm, um dein Leben zu regeln. Du brauchst den alles regulierenden Staat. Dabei wird nicht gesagt, dass der alles regulierende Staat, ein alles kontrollierender Totalitarismus ist. Auch wird den Betrogenen ganz bewusst eine Art Messiasmythos vorgespielt, einige handverlesene Politiker in der Öffentlichkeit, die sich zu Volkstribunen aufspielen und vorgeben eine simple Erlösung zu haben. Dabei werden kommunistische Ideen unter neuen Namen platziert. 

Dass am weitesten fortgeschrittene Beispiel dafür, was das Ziel dieses demokratischen Sozialismus ist, ist gemäß der Autoren Venezuela. Und vergleichen es mit der Sowjetunion, in der die Wirtschaft de facto inexistent ist. Jeglicher privater unternehmerischer Geist wurde eliminiert. Die gesamten Medien sind gleichgeschaltet. Es gibt keine Elektrizität oder Leitungswasser mehr. Und im wahrsten Sinne des Wortes, gibt es noch nicht einmal Toilettenpapier zu kaufen. 

"Es ist ein Konzentrationslager, denn jetzt ist es sogar verboten das Land zu verlassen."
Gloria Álvarez

Seit der verheerenden Politik von Santos, der inzwischen alle Kulturausgaben streicht, aber gerade 40 Luxusautos kaufte, mit Steuergeld, um diese an hochrangige Narco-Terroristen der FARC zu verschenken (Anmerkung: die trotz internationalen Haftbefehls auch in Deutschland ein und aus gehen), ist Kolumbien auf demselben Weg wie Venezuela. 

Die Gegner der FARC waren 90% der Wähler, werden aber von den linken Demagogen als Minderheit betitelt, die sich den demokratischen Spielregeln widersetzen. 

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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