Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Freitag, 25. August 2017

Kubaner wegen US-Flagge in Psychiatrie

Daniel Llorente Miranda sorgte für einen Zwischenfall bei dem jährlichen Bekenntnis der kubanischen Regierung in Kuba.

Der kubanische Dissident Daniel Llorente Miranda, der dieses ja die traditionelle kommunistische Maiparade störte und eine USA-Flagge hisste, wird nach 5 Monaten immer noch in einer Psychiatrie festgehalten. Dies geschieht, nach Aussagen seiner Angehörigen, mit der Begründung, dass Llorente an Gott glaubt. Man bedenke auch die auffällige Nähe, die zwischen Papst Franziskus und all den sozialistischen Diktatoren in Lateinamerika, auch zu Raul Castro, besteht.


Man erinnere sich an die Liberalisierungsphasen in der Sowjetunion und DDR, als man, um die Öffentlichkeit zu täuschen, das Gulagsystem zurückfuhr und ein alternatives Repressionssystem und Folterzentren als Psychiatrien tarnte. Kuba tut dasselbe, um vorzutäuschen keine politischen Gefangenen zu haben, sondern Menschen zu helfen die Hilfe brauchen. Folter und Mord, aus politischen Gründen, ist in Kuba an der Tagesordnung.

Der Kuba-Amerikanische Sender Radio Martí sprach mit Llorente, diese Woche, in der Psychiatrie. In dem kurzen Anruf sagte Llorente, man erzähle ihm nur, er benötige ein spezielles Dokument, um entlassen zu werden und ansonsten gäbe es nur Hinhaltetaktiken.

Llorente war zuvor öffentlich von Agenten der Geheimpolizei geschlagen worden, während der 1. Maiparade.

Gegenwärtig befindet er sich in der berüchtigten Anstallt Mazorra, die bekannt dafür ist, dass der, der dort eingeliefert wird, nie wieder herauskommt. Gemäß seiner Verwandten wird Llorente in Dunkelhaft gehalten und gezwungen Medikamente zu nehmen, die nicht identifiziert werden konnten. Die Kubanischen Folterzentren dienen für Menschenexperimente internationaler Chemiekonzerne.

Das Verfahren, politische Gefangene als psychiatrische Patienten zu tarnen, hat lange Tradition auf Kuba. Llorente ist keineswegs der Erste. Es gibt gegenwärtig noch weitere drei Dissidenten in Mazorra, die sich den Feierlichkeiten des 26. Juli widersetzten. An diesem Tag wird der Angriff Fidel Castros auf die Moncada-Kaserne, im Jahr 1953, gedacht.

Am 26. Juli 2017 hissten die beiden Brüder, Alberto und Leonardo Ramirez Odio, und ihr Vater, Alberto de La Claridad Ramírez, ein Spruchband auf ihrem Balkon, auf dem zu lesen war:

"58 Jahre Betrug, Hunger und Misere!" 
Und ein anderes:
"Das Volk fordert Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie!"

Und Menschenruppen riefen in Santiago de Cuba:
"Nieder mit der Diktatur! Nieder mit Castro!"
Alle wurden von Polizisten geschlagen und dann verschleppt. 

Letzte Woche wurden die Drei in eine Psychiatrie verlegt, vorgeblich zur Untersuchung, berichtete die Familie. Es ist davon auszugehen, dass dies der Versuch ist, die Dissidenten so einzusperren ohne durch einen Prozess Aufmerksamkeit zu erregen.

Nachdem die Castro-Diktatur für viele Jahre versuchte sich das Bild eines Liberalen Sozialismus zu geben, wurde sie jüngst offen brutal. Genau nachdem Barack Obama, im Jahr 2016, die Sanktionen gegen Kuba aufhob.

Nachangaben der Kubanischen Kommission für Menschenrechte und Nationale Aussöhnung (CCDHRN, nach den Initialen in Spanisch), eine NGO die politische Verhaftungen auf Kuba observiert, verdoppelte sich die Zahl von politischen Häftlingen zwischen April 2016 und April 2017, umgehend nach dem Besuch Obamas auf der Insel, im März 2016.

Es gilt immer daran zu denken, dass die Kommunisten umgehend ihre Maske des Liberalismus ablegen, wenn sie sich stark genug fühlen.

siehe auch:
Kuba und die Pharmaindustrie

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen