Samstag, 12. August 2017

Al Gore schießt wieder mal den Vogel ab


Immer für einen Schnappatmer gut Al Gore, der wohl gerade Donald Trump einen gehörigen Schreck versetzt haben muss, als er diesen nämlich bezüglich seiner Nord Korea Politik unterstützte. Gleichzeitig auch ein schönes Beispiel für die sprichwörtliche Ignoranz dieser La-La-Isten.

Der ehemalige Vizepräsident unter Bill Clinton, Al Gore, sagte nun, er unterstütze die Politik von Donald Trump gegenüber Nord Korea und er "erbt eine sehr gefährliche Situation die vor geraumer Zeit entstand". Donnerlittchen! Was ist denn in den gefahren?

Gore traf diese Aussage in einem Interview in der Radiosendung Best of Today auf BBC4. Eingeladen natürlich um wieder einmal ein Buch vorzustellen, in dem es aber - wie sollte es anders sein - um den Klimawandel geht. Er sagte:

"Diese Krise entstand lange bevor Donald Trump das Weiße Haus betrat und daran muss man sich erinnern." 

Während er die martialische Sprache Trumps ablehne begrüße er die neuen Sanktionen gegen Nord Korea. Weiterhin äußerte er sich lobend über Trumps Team und insbesondere über Verteidigungsminister Jim Mattis und Sicherheitsberater H.R. McMaster:

"Diese sind nachdenkliche Männer, erfahren und sollte eine Quelle sein, für etwas Bequemlichkeit um auf die US-Administration zu schauen und wie sie mit der Krise umgeht."

Man fragt sich da, ob man lachen oder weinen soll über diese gefeierte Persönlichkeit.

Es war eben exakt jene Bill Clinton Administration, bei der Al Gore als Vizepräsident mitwirkte, die 4 Millarden US-Dollar und zwei Atomreaktoren dem nordkoreanischen Diktator schenkte. Dies war im Anschluss an eine Krise, die Nord Korea selber ausgelöst hatte. Und genau dafür beschenkte diese US-Regierung die kommunistische Diktatur und nannte dies Kompromiss. 

Bill Clinton feierte das 1994 mit den Worten:

"Diese Vereinbarung wird dazu beitragen, ein langjähriges und vitales amerikanisches Ziel zu erreichen, ein Ende der Bedrohung der nuklearen Proliferation auf der koreanischen Halbinsel."

Erinnert freilich erschreckend an das Geschwafel der Gazprom-Mafia der Bunderegierung, bezüglich ihres Atomabkommens mit dem Iran.

Clinton weiter:
"Dieses Abkommen ist gut für die Vereinigten Staaten, gut für unsere Alliierten, und gut für die Sicherheit der ganzen Welt." 

Dieses Abkommen wurde in den USA Agreed Framework genannt und schon Anfang 2000 wieder erledigt, als Nord Korea neue Missiletests ankündigte. Der CIA legte zu diesem Zeitpunkt auch die Existenz eines Urananreicherungsprogramms offen. Danach änderte sich nichts mehr zwischen den USA und Nord Korea. Weder unter George Bush noch unter Barack Obama. Viele Jahre in denen man der kommunistischen Diktatur viel Zeit ließ. 

2013 war sich der CIA sicher, Nord Korea werde bald die Bombe haben. Obama ließ diese Berichte unterdrücken. 2015 berichtete The Associated Press, dass Nord Korea bereits mehrere Hundert ballistischer Missile habe und seine asiatischen Nachbarn bedrohe. Aber es werde ausländische Technik benötigt um die Missile zu modernisieren, insbesondere das Lenksystem, um auch die USA bedrohen zu können. 

Für die benötigte Lenksysteme gab es drei logische Quellen für Nord Korea: Russland, China und der Iran, die dasselbe Problem mit den Lenksystemen hatte.

Nanu, fragt sich da nun der Leser, wie kommt den so ein Eselfickerstaat wie der der Ayatollahs zu so einer ausgefeilten Technologie? Tja, dass verdanken sie dem deutschen Michel. Denn als das Atomabkommen in Kraft getreten war, Dank der Bundesregierung, und die Sanktionen aufgehoben wurden, galten diese Lenksysteme nur noch als duale Technik, dass heißt, da man sie auch in ziviler Technik nutzen konnte, nahmen die Bundestrojaner des Kremls selbstverständlich an, dass so ein ehrenwerter und moralisch unanfechtbarer Staat wie der Iran, niemals auf die Idee käme die Technik in ihre Missile einzubauen. Und da der Iran ohnehin bei seinem Waffenprogramm mit Nord Korea zusammenarbeiteten, bestellten die Ayatollahs einfach mal ein bisschen mehr mit, für ihren guten Kumpel Kim Jong-Un. 

Man fragt sich da wirklich, ob Al Gore nur etwas La-La ist, doch angesichts dessen, wie clever er leichtgläubige Naivlinge mit seinem Klimaschwachsinn abzocken kann, scheint die Frage berechtigt, ob da nicht doch etwas mehr dahinter steckt.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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