Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Das System der Merkel-Ära

Kurz gesagt: Räterepublik. Was uns ziemlich genau die gesamte Linkslastigkeit erklärt und warum alle Parteien gleich sind. Und selbstverständlich hat es mit einer gehörigen Portion Verblödung des Deutschen zu tun, der glaubt, dass die SPD eine Alternative sein könnte zu Angela Merkel. Obwohl CDU und SPD selbst Koalieren und die SPD den gesamten Schlamassel von Merkel entschieden mit trägt. Was wird sich da ändern? Nichts!

Selbstverständlich ist der Import von Neu-Volk, intellektuell von der Evolution vernachlässigt, dafür gewöhnt einem Kollektiv bedingungslos zu gehorchen, ein immenser Vorteil in der Bekämpfung des Individualismus der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung. 

Die Ideologie des Sozialismus beflügelt das Dummvolk ja zur Diktatur zu sagen, indem Glauben, er bekomme soziale Sicherheit oder Schlimmer: Allen gehe es gleich gut! Siehe: Drittes Reich.

So etwas hat es im Sozialismus nie gegeben! Allen geht es stets gleich schlecht, wenn man von einer intrigierenden und räuberischen Elite absieht.

Damit dieses Spiel nicht durchschaut wird, ist es notwendig, das getriebene Wild - das Dummvolk im Kollektiv - hochscheu zu machen. In diesem Zustand der Orientierungslosigkeit kommt der Moment der Lichtgestalt des Volkstribun, der Erretter, der in der stürmischen Zeit seinem Klientel genau weist wo der Pfad ist: Führer befiehl, wir folgen. So kommt es zur Schwarmintelligenz.

Dazu ist zu bedenken: Erstarken des Kommunismus geht immer einher mit extremer Not und Angst. Die soziale Not kann jedoch herbeigeführt werden, wie es der Marxismus-Leninismus erklärt, indem man die Soziale Marktwirtschaft eliminiert. Wenn Sie es einmal zurückverfolgen, die Akteure, seit Gerhard Schröder, die den deutschen Sozialstaat vernichteten kommen alle aus dem Linksextremen Spektrum. Dazu wird dem Dummvolk erklärt, dass dieser Abbau notwendig sei, wegen der sich verschlimmernden Lage. Das Dummvolk glaubt das auch, insbesondere wenn die Lage ganz offensichtlich schlimmer wird. 

Und wieder findet die marxistisch-leninistische Strategie, der Herbeiführung des Zusammenbruchs, anklang: Die Rot-Grüne Regierung unter Gerhard Schröder führte Hartz ein, weil kein Geld da sei. Begann dann mit einer unkontrollierten Migration von mehr Dummvolk, was Merkel fortsetzte. Und der deutsche Michel akzeptiert das so. Weil das an seinem dominierenden Kurzzeitgedächtnis liegt und dass er niemals in den Genuss einer Schulbildung gelangte, die ihm Tatsächlich erklärte, worin die Gefährlichkeit des Kommunismus liegt.

Kommunismus hat nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, dass war nämlich in der sozialen Marktwirtschaft der Fall und wurde genau aus diesem Grund von den Roten vernichtet. Kommunismus ist totale Kontrolle zur Herrschaftssicherung, einer Art roter Adelsschicht und deren parasitären Leben.

Durch den Linksruck in der Bundesrepublik Deutschland sind wir deshalb gerade in einer Situation, dass alle Parteien offenbar dieselbe Politik machen und diese ist eben sozialistisch. Dennoch kann seltsamerweise darin ein Großteil der Bevölkerung keinen Widerspruch zum Prinzip der Demokratie erkennen. Wie kann das sein?

Weil man uns ein Trugbild vorsetzte, dass wir ein scheinbar pluralistisches Politiksystem haben, mit vielen Parteien. 

Traditionelle Parteien der alten Bundesländer wurden gezielt mit Feindagenten infiltriert und jede Person mit Führungsqualitäten und dem Charakter zum Widerstand zuerst isoliert, durch mediale Demontierung und Lächerlichmachung. Wobei Angela Merkel das Paradebeispiel dafür ist, wie sie innerhalb weniger Jahre alle innerparteiliche Konkurrenz eliminierte. 

Aber Sie erkennen es auch, in den innerparteilichen Kämpfen der SPD gegen Gerhard Schröder und wie er mit Basta-Wort und Vertrauensfrage die Partei gefügig machte.

Und als der Widerstand so groß wurde und eine Spaltung drohte, war es ausgerechnet ein Duzfreund von Erich Honecker, Oscar Lafontaine, der sich zum Volkstribun der Unzufriedenen aufschwang, mit Parolen, die ihn sogar auf Wahlplakate der NPD brachten und machte was? Er vereinte diese Unzufrieden ausgerechnet mit der Diktaturpartei SED und präsentierte diesen Zusammenschluss als Protestpartei Die Linke. Eine Partei die außer den Medienschows der Dampfplauderer, wie Lafontaine und Wagenknecht, die Politik von Rot-Grün und Merkel mit trägt. 

Das System der Räterepublik ist darauf angelegt, das die Reaktion paralysiert ist und ihre Gegenwehr wirkungslos verpufft. Und das geschieht Dank von Scheinalternativen.

Kommt es zu koordinierter Gegenwehr, wie bei der Gründung der Piratenpartei und AfD, reagiert man mit Unterwanderung und dann demselben Spiel wie es Merkel in der CDU abzog.

Natürlich würde mehr und mehr Menschen dennoch hellhörig, vor allem wenn dieser Prozess lange dauert. Deshalb müssen Ablenkungen geschaffen werden, die die Aufmerksamkeit auf etwas anderes Lenken: Islamterror, NPD, NSU, ISIS sind dafür Beispiele, für die Probleme die man tatsächlich kontrolliert, aber der Öffentlichkeit suggeriert: Gegen diese Gefahr müssen wir (als Kollektiv) zusammenarbeiten und den Disput untereinander vergessen. Deshalb stoßen wir auf Probleme, die zwar angeprangert, aber statt gelöst verwaltet werden. Irgendwann kommt es dadurch freilich zum Kollabieren des Bürgerstaates. 

Die Genossen benutzen immer noch die Begriffe des Bürgerstaates, geben ihn aber neue Bedeutungen und entwerten sie. So ist es immer noch das Volk, welches als Souverän bezeichnet wird. Aber ihm werden nur Blockparteien vorgesetzt, unter denen er bei der Wahl entscheiden darf. Alle diese Blockparteien unterscheiden sich nur noch in Punkten untergeordneter Präferenz. In den Markanten Punkten, zum Aufbau einer neuen Sowjetunion sind jedoch alle derselben Meinung und meiden es darüber in der Öffentlichkeit zu diskutieren. So redet die Neu-Rechte gar von einer Deutschen-Russischen Union, Die Linke von einem Russischen Verteidigungsbündnis, bei anderen wieder nennt es sich Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft oder Eurasisches Reich, Angela Merkel, genauso wie SPD-Spitzenpolitiker, von Lissabon bis Wladiwostock. Aber alle reden von der Eingliederung Deutschlands in eine Moskaudominanz. Nur wird es ihrem Klientel, unter marchiavellistischen Strategien, als unterschiedlich vorgegaukelt. Nicht zu vergessen, die üblichen nützlichen Idioten, die tatsächlich fest überzeugt sind: Das ist was anderes. Ja klar! Abkehr von westlichen Werten und Bund mit Wladimir Putin, ist natürlich etwas völlig anderes als Abkehr von westlichen Werten und Bund mit Wladimir Putin.

Deshalb wurde das Bild von Russland als Problemlöser und die unfähige USA geschaffen, so setzt sich das in den Köpfen aller verschiedenen Gruppen fest, dass die Situation diesen Schritt erfordert, weil wir uns mit Mächten konfrontieren, denen wir allein nicht gewachsen sind (wieder ist Angst vor dem Feind der Antrieb ins Kollektiv). Und dazu gehört auch die Schaffung - der Witz - von Merkel sei die Opposition zu Wladimir Putin. Sodass sich im Dummvolk keine andere Frage stellt als: folge ich Merkel oder Putin?

Es steht außer Frage das die Europäische Union im Eurasischen Reich aufgehen soll, weshalb auch besonders die Staaten Polen, Tschechien und Ungarn gerade drangsaliert werden, von den Sozialisten, weil diese bevorzugen auszuscheren und ins Trump-Lager und gegen Putin zu wechseln.
Denn an den fundamentalen und Systemstürzenden Punkten, im Aufbau des Kommunismus, darf sich weder was ändern, noch das Volk darüber aufgeklärt werden. Sie sollen nicht merken, wie ihre nationale Identität und vor allem Souveränität, zu Gunsten von undemokratischer Räte (Sowjets) abgetreten wird. 

Unter nationaler Identität des deutschen meine ich jedoch keinen genetischen Abstammungsdeutschen, sondern eine Lebensqualität. Und ich versichere euch, dass es tausend Mal besser ist, in der Nachbarschaft mit konservativ denkenden Rumänen und Italienern zu leben, als einem Kollektivisten mit Ariernachweis. Bürgerlicher Nationalismus hat nichts zu tun, mit Nationalbolschewistischen.

Massenmedien, sei es Bertelsmann oder Radio Eriwan, achten penibel darauf, dass das deutsche Volk nicht über den sozialistischen Tellerrand hinausblickt und sei es mit Fake Skandalen, nur um die Aufmerksamkeit vom Wichtigen weg auf Nebensächliches zu lenken.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Kommentare:

  1. Nationalsozialismus und Faschismus waren rechtsextreme Bewegungen, Reaktionen auf den Bolschewismus und "Proletkult".

    1. Zu den ersten Amtshandlungen nach der Machtergreifung gehörte im März! 1933 die Schließung des »Instituts für Sozialforschung« (spätere »Frankfurter Schule«), wegen „staatsfeindlicher Bestrebungen“. Ihre Vertreter waren (orthodoxe) Marxisten.
    2. Kurz darauf folgte die Schließung des »Bauhauses« in Dessau, nachdem Hitler diese Schule bereits in seinen Wahlkampfreden (richtig) als kultur–bolschewistisch infiziert ausmachte.
    3. In »Mein Kampf« wandte sich Hitler wiederholt gegen den Marxismus, hielt ihn für Nonsens. Beeindruckt war er von den bolschewistischen "Agit–Prop"–Methoden, die er übernahm. Noch heute werden in der Geschichtsschreibung die Plakate gegen den Marxismus vernachlässigt, die bei Reden des Führers den gesamten Hintergrund bedeckten.
    4. Hitler koalierte nie mit Sozialdemokraten oder gar Kommunisten (im Gegenteil, er ließ sie vor Abstimmungen festsetzen), sondern mit dem „völkischen“ A. Hugenberg (»Deutschnationale Volkspartei«). Dessen Hauptanliegen war: ..“Die`Sozialistische Republik`zugrunde zu richten“.. (Joachim Fest, S. 369).
    5. Kaum einsichtig, dass sich im 2. Weltkrieg „Gesinnungsgenossen“ erbittert bekämpften und beide Seiten die Vernichtung des politischen Gegners proklamierten.

    Das 3. Reich war sicher in einigen Punkten sozial, aber nicht sozialistisch.

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  2. Hitler hatte nichts am Marxismus auszusetzen, als er in den Arbeiterräten von Eisners Räterepublik mitmarschierte. Wie Joachim Fest in 'Hitler' unteranderem berichtet. Die Nazis hatten auch keine Probleme damit Heinz Maus von der Frankfurter Schule für die UFA anzustellen, wohl wissend das er eine Fachkraft in Propaganda war. Maus arbeitete nach dem Krieg für den KGB. Klingt mir also alles in allem nach dem Versuch seinen versifften, abartigen und perversen deutschen Sozialismus, konform mit AgitProp, als Alternative zum oder gar Rettung vor dem Bolschewismus zu verteidigen. Rechtsradikale = Monarchisten. Und Nationalsozialisten sind nur innerhalb der sozialistischen Matrix rechts. Das meint in der klein karierten Welt deutscher sozialistischer Abartiger, die um des Freiheitswillen längst im Rheinwiesenlager entsorgt werden sollten. Was ihr Penner nicht bringt, ist die Freiheit des deutschen Volkes, sondern einen anderen Knast gestrichen in einer anderen Farbe.

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  3. Lediglich zwei Tage vor den Reichstagswahlen von 1932 marschierten KPD und NSDAP gemeinsam in der Hauptstraße von Schöneberg, um einen Streik in der BVG zu unterstützen und gingen gemeinsam gegen Streikbrecher vor. Es kam dabei auch zu gemeinsam koordinierten Angriffen auf die Berliner Polizei. Eine Szene die sich in dieser Zeit an vielen Punkten in Berlin wiederholte. Der Tag ging als „roter Freitag“ in die Geschichte ein.

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  4. Sie vermischen die Bedingungen vor und nach dem Krieg. 8000 Kommunisten wurden während im Zuge des Reichstagsbrandes verhaftet. 8000 in den Jahren danach. der Rest der ca. 55 000 Kommunisten in deutschen Gefängnissen waren Ausländer. Der Rest der über 350 000 KPD Mitglieder war aber wo? Kein Vergleich zu Sinti und Roma, Juden oder sonstigen Verfolgten.

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  5. KP-Chef Ernst Thälmann hatte im Mai 1932 angeordnet, bei jedem Streik darauf zu achten, das Nationalsozialisten in den Streikkomitees vertreten waren. ((Streik bei der Berliner Verkehrsgesellschaft (http://de.wikpedia.org/wiki/streik_bei_der_Berliner_Verkehrsgellschaft). Bezüglich der kommunistischen Strategie: Heinz August Winkler, Der Weg in die Katastrophe. Arbeiter und Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik 1930-1933 (Dietz Verlag Bonn, 1990), p. 765-775.)) Das 350-köpfige Streikkomitee gab die Verlautbarung heraus:

    „Es spielt keine Rolle, ob wir Kommunisten oder Nationalsozialisten sind, weil unsere Mägen den gleichen Hunger haben, müssen wir uns vereinigen, um die SPD-Bosse zu steuern und unser Ziel zu erreichen.“

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  6. Aber der berühmte Horst Wessel, SA-Mann und Kompositor von Die Fahnen hoch war doch von einem Kommunisten ermordet worden? So einfach war die Geschichte aber nicht. Es waren die Nazis, die ihn zum Martyrer machten, weil sie sich der wahren Begebenheiten schämten. Das gab ihnen die Chance alles als Verleumdung des großen Helden abzutun.

    Der Täter war der aktive Kommunist Albrecht Höhler, genannt Ali, und man könnte ihn wirklich als einen klassischen Antifa sehen, das Paradebeispiel des Gesindels. Er war Mitglied der KPD und des damals verbotenen Frontkämpferbundes. Zum Zeitpunkt, als er Horst Wessel in den Kopf schoss, war er schon sechzehn Mal vorbestraft, darunter saß er 30 Monate im Zuchthaus wegen Zuhälterei. Er war ein arbeitsloser Tischler von 32. Jahren.

    Horst Wessel hatte gerade 22 Jahre, war Student der Rechtswissenschaften, Führer des SA-Sturms 5 in Berlin-Friedrichshain und er war verliebt in eine Prostituierte, die er von der Strasse holen wollte und die bereits mit ihm lebte. Das Problem, ihr Zuhälter hatte was dagegen und das war Albrecht Höhler gewesen. Ja, die Geschichte von KPD und NSDAP ließt sich wie ein Artikel in der Boulevardpresse.

    Berthold Brecht spottete:

    „Bei der Suche nach einem Helden, der wirklich passt, so dass man, an ihn denkend, sogleich an die Bewegung, und an die Bewegung denkend, sogleich an ihn denken musste, entschied sich die nationalsozialistische Bewegung, sicher nach langem Schwanken, für einen Zuhälter.“

    Wessel war schnell in der SA aufgestiegen, er hatte viele vom Frontkämpferbund für die SA werben können. Historiker Helmut Heiber vom Münchner Institut für Zeitgeschichte, charakterisierte ihn unbewusst, als eine Art Frühversion der 68-er: "Trotz gegen seine bürgerliche Herkunft und Umgebung" führte Wessel nach dem Tod des Vaters zur SA, Der gleiche Trotz habe ihn aber auch in „Kaschemmen und Destillen verrufenster Art“ getrieben. Sein Jurastudium gab er auf, um sich als Taxifahrer oder Bauarbeiter durchzuschlagen.
    1929, nach einer abendlichen Schlägerei, kam er zum Lokal Mexiko (am Alexanderplatz). Dort sah er einen Mann, der ein Mädchen mit der Faust ins Gesicht schlug, immer wieder. Als sie fiel, begann der Mann auf sie einzutreten. Es war die damals 18jährige Nutte Erna Jänicke. Wessel half ihr und schlug ihren Peiniger, der aber für Höhler arbeitete.
    Jänicke zog nur wenige Tage später zu Wessel, in Großen Frankfurter Straße Nr. 62, wo der SA-Mann Mieter der Witwe Elisabeth Salm, die aktive Kommunistin wie ihr verstobener Mann war (es wird immer besser!). Diese ganzen Angaben beruhen auf den Aussagen der Erna Jänicke vor dem Gericht in Moabit: „Als ich zu Horst Wessel in Beziehung trat, gab ich diesen gewissen Beruf auf.“ Und fügte hinzu, das Wessel sie zum Nationalsozialismus bekehrte. Bertolt Brecht mokierte:

    „Auch das Deutschland der Prostituierten musste zum Erwachen gebracht werden. Es hatte zu erwachen aus dem Bei-Schlaf, der ihm ... zugefügt wurde.“

    Am 14. Januar, so stellte das Gericht fest, kam es zum wiederholten Male zum Streit zwischen der Vermieterin und dem illustren Pärchen. Es ging vor allem um Erna, die Miete und verwahrloste Küche. Diesmal rannte die Witwe in die Kneipe Bär, einem Treff der Kommunisten wo sie Höhler aufforderte, das missratene Weibsstück aus ihrem Haus zu schaffen. Der kam sofort mit einem knappen Dutzend, drei mit Schusswaffen, von seinen KPD-Mafia-Kollegen daher, um seine ehemalige Angestellte abzuholen. Als Wessel die Tür öffnete, schoss ihm Höhler sofort in den Kopf und sagte: „Du weißt, wofür du das bekommen hast.“ Wessel starb erst 5. Wochen später im Krankenhaus.
    Brecht, der einzige mir sympathische Kommunist, philosophierte scharfsinnig: Wessel „war den Berufstod gestorben. Der Zuhälter war von einem anderen Zuhälter angeschossen worden“. Und Helmut Heiber sah es ganz ähnlichh. Er hält es für wahrscheinlich, daß '“Ali Höhlers Geschoß mehr dem Liebhaber Wessel gegolten hat“.

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  7. Die KPD, die sich bereits Dezember 1918 unter russischer Federführung aus dem Spartacusbund bildete, war strikt auf Lenin fixiert. Die Ansichten von Liebknecht und Luxemburg waren dort eine Minderheitenmeinung. Es kam zu einem Aufstand nach russischem Vorbild, der aber niedergeschlagen wurde und Liebknecht und Luxemburg wurden exekutiert. Die deutschen Arbeiter schlossen sich nicht an, der Kommunismus war in Deutschland nicht beliebt. Schon 1923 gab es einen erneuten Putsch der KPD gegen die Weimaer Republik, die von einer SPD-Regierung blutig niedergeschlagen wurde. 1925 wurde der extrem-radikale Hamburger Ernst Thälmann Parteichef, der blind Moskau hörig war. Er war früher 14 Jahre SPD Mitglied gewesen. 1920 war er in die KPD eingetreten. Im Jahr darauf reiste er nach Russland und lernte Lenin kennen. Die sozialdemokratische Tageszeitung Volkswacht nennt im Februar 1932 Thälmann einen Agenten Moskaus, der dem selben Agenten-Stall entsprungen sei wie auch Fritzi Friedländer aus Wien, die sich in Deutschland Ruth Fischer nannte und in den Parteivorstand der KPD gehoben wurde. Die sozialdemokratische Volkswacht berichtete:

    „Es kamen Heinz (Felix) Neumann, der später als der kommunistische Tschekamörder Schlagzeilen machte, der unter der Zentrale von Ruth Fischer-Thälmann den angeblichen Spitzel Rausch ermordete, und der eine Tschekatruppe leitete, die mit Bomben und Cholerabazillen ausgerüstet war. Dieser tschekistische Vertrauensmann Thälmanns wurde von den Nationalsozialisten mit offenen Armen aufgenommen und hielt Propagandareden für den Faschismus und für Adolf Hitler.“

    Und jetzt wird es spannend:

    „Wählt Thälmann!“ So ruft die Kommunistische Partei den Arbeitern zu. Sie könnte ebenso gut rufen: Wählt Hitler! Denn jede Stimme für Thälmann kann Hitler auf sein Konto buchen. Er kann die ganze Kommunistische Partei auf sein Konto buchen. Ohne den Wahnwitz und die Verbrechen der KPD, ohne die systematische Schwächung und Spaltung der deutschen Arbeiterschaft durch die Kommunisten könnte die faschistische Welle von heute nicht existieren, könnte sich kein Hitler und keine SA halten!“

    Der hier angesprochene „Felix“ Heinz Neumann, war auch Mitglied der SA gewesen. SA-Sprecher traten vielfach bei KPD-Kundgebungen auf. (London Socialist Historians Group - The official blog of the LSHG - Email Keith Flett at keith1917@btinternet.com für mehr Information: Tuesday, 7 February 2012, Merilyn Moos on researching the KPD, 1929-37, From the personal to the political. Researching the KPD 1929-37 by Merilyn Moos http://londonsocialisthistorians.blogspot.de/)

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  8. Hermann Rauschning, um ein Beispiel zu nennen, selbst Kommunist aus Danzig wurde zum Nazi, wegen Hitlers Idee zu einer kompletten sozialistischen Revolution. Er sagte zur Frage, wie er zum Nationalsozialismus kam:

    „Ich habe den größten Teil vom Marxismus gelernt und zögere nicht das zuzugeben.“

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  9. Beide haben sich nie getroffen.Es besteht jedoch Veranlassung anzunehmen, dass Stalin Hitler gegenüber Achtung, Sympathie, möglicherweise sogar Freundschaft empfand. Anders jedenfalls kann man die folgende Äußerung Valentin Bereshkows auf einer round-table-Diskussion nicht verstehen. Der Dolmetscher Stalins sagte nämlich:

    "Meiner Meinung nach spielte auch die Tatsache eine Rolle, dass, obwohl sich Stalin und Hitler nie trafen, zwischen ihnen eine persönliche Beziehung bestand. Als in Deutschland die Nacht der langen Messer' stattfand, fragte Stalin auf der ersten Sitzung des Politbüros: 'Haben Sie gehört, was in Deutschland passiert ist? Hitler, das ist ein toller Bursche! So muss man mit politischen Gegnern umgehen.' Darüber berichtete mir Anastas Iwanowitsch Mikojan, der an dieser Sitzung teilnahm." (zitiert in: BÜHL, Achim (Hrsg.): Der Hitler-Stalin-Pakt. Die sowjetische Debatte. Köln 1989. )

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  10. Oder wie ist es zu erklären, dass es am 22. September 1939 eine gemeinsame Truppenparade deutscher und sowjetischer Truppen in Brest-Litowsk, abgenommen von Brigadegeneral Kriwoschein und General Guderian, gab? Dieser symbolische Akt ist sicher als Höhepunkt der Annäherung an Hitlerdeutschland anzusehen.

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  11. Annäherung der Sowjetunion an Hitlerdeutschland wurde auch in Stalins Innenpolitik erkennbar. Der bisherige Kurs antifaschistischer Propaganda wurde aufgegeben. Die antifaschistische Zeitung Die Deutsche Zeitung wurde verboten und ihre Leitung verhaftet.
    Hitlerreden wurden auszugsweise in der Prawda veröffentlicht, und Wolfgang Leonhard weiß zu berichten, dass in der Bibliothek für ausländische Literatur manchmal Nazizeitungen auslagen, und in der Öffentlichkeit konnte man manchmal Worte hören wie: Hitler Molodez (Prachtkerl) (LEONHARD, Wolfgang: Der Schock des Hilter-Stalin-Paktes. München 1989, S. 76-79).

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  12. Es gibt zwar durchaus Antibolschewistische Reden, besonders gegen die UdSSR, aber das war die Propaganda. Sogar bei der frühen KPD (gegen die Bolschewisten) gab es das. Das sollte die Unabhängigkeit suggerieren. Auch in der UdSSR war man keineswegs noch Bolschewisten, dass war inzwischen nur noch ein Kampfbergriff. Bei denen handelt es sich um eine spezielle Gruppe innerhalb der sozialistischen Koalition, die sich an der Oktoberrevolution beteiligte. Lenin entfernte die Bolschewisten aus der KPdSU und zwar wegen deren militanten und offenen Antisemitismus, der Lenin zu dieser Zeit nicht ins politische Konzept passte. Doch änderte sich das nur wenige Jahre darauf wieder.

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  13. Die NSDAP hatte zunächst genauso agiert wie jede andere Sozialistische oder Kommunistische Partei. Der Erfolg blieb jedoch aus. Paul Joseph Goebbels sah dafür Adolf Hitler verantwortlich und strebte ein Parteiausschlussverfahren gegen diesen an. Der spätere Propagandaminister, der während des Kapp Putsch eben nicht die Rechtsradikalen, um Kapp, sondern die Rote Ruhrarmee unterstützte, sah Hitler nicht radikal genug für die Probleme der Arbeiterklasse. Goebbels strebte die Revolution an. Hitler den Langenmarsch durch die Institutionen. (vgl.: Höver, Ulrich: Joseph Goebbels. Ein Nationaler Sozialist, Bouvier, Bonn 1992, S. 38 f., 41-46; Reuth, Ralf Georg: Goebbels, Piper, München/Zürich 1990, S. 46-47)

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  14. Noch 1925 wollte Goebbels das Eigentum breit streuen, so wie Die Linkspartei heute, es in die Hände dessen geben, „der daran schafft mit Hirn und Hand“. Wovon Hitler ihn im April 1926 überzeugte, war etwas anderes:

    „Gemischter Kollektivismus und Individualismus. Boden, was drauf und drunter dem Volke. Produktion, da schaffend, individualistisch. Konzerne, Truste, Fertigproduktion, Verkehr etc. sozialisiert. Darüber lässt sich reden. Er hat das alles durchgedacht.“

    Hitlers Ansicht unterschied sich da von den Kommunisten, aber, weil er sah was nach der Oktoberrevolution in Russland passiert war: „Warum sollten wir die Menschen enteignen? Wir sozialisieren einfach den Menschen.“ Wie im Sozialismus und Kommunismus stand also die Gleichheit der Menschen auf dem Programm, wie damals in der Französischen Revolution, oder heute bei der deutschen Linken.

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  15. Widerstand erhielt Hitler nie von den Linken. Georg Elser war ein Einzeltäter aber kein Kommunist (er war lediglich 3 Monate im Roten Frontkämpferbund). Die anderen gefeierten Persönlichkeiten, Schindler, ein Industrieller, oder von Stauffenberg, der Graf, waren Rechte. Immer misstraute Hitler der Wehrmacht, weil dort die Konservativen waren. Die Waffen SS war kontrolliert von Leuten, die aus den sozialistisch/kommunistischen Bewegungen kamen.
    Und so sagte es Hitler selbst: „Die Zukunft des Sozialismus liegt im Volk.“, nicht im Internationalismus. Das war seine Unterscheidung zu Marx, nicht mehr.

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