Dienstag, 2. Mai 2017

Zum bevor stehenden Trump-Besuch in Israel, Merkel und die Kanzlerakte


US-Präsident Donald Trump wird sich demnächst nach Jerusalem begeben. Es gingen die Gerüchte um, dass bei dieser Gelegenheit die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt werden soll. Dies wird nicht passieren.


Stiller Strategiewechsel


Gegenwärtig gibt es enorme Veränderungen aller handelnden Parteien im Nahen- und Mittleren Osten, die von der Öffentlichkeit kaum wahr genommen werden, was auch daran liegt, dass deutsche Medien nicht darüber berichten. Dies deutet auf einen umgreifenden Strategiewechsel hin, um sich der neuen Situation unter Trump anzupassen. Nicht nur Israel, sondern auch alle anderen Parteien ist nun klar, dass die Zeit des Israel-Bashing vorbei ist, wie es alle 100 US-Senatoren im diesem April dem US-Generalsekretär António Guterres mitteilen ließen.

Natürlich gibt es darüberhinaus weitere Größen der Politik, die im Nahen Osten mitmischen. Die Presse und die europäische Linke werden uns das als Friedensprozess verkaufen wollen. Doch das ist Augenwischerei. Es ist ein Strategiewechsel, bei dem es nach wie vor, den handelnden Parteien um die Frage geht: Wie kann man Israel vernichten, bzw. wie kann man das verhindern?

Es ist natürlich kein purer Zufall, wenn kurz nach der Deklaration der US-Senatoren ein Sigmar Gabriel, wie ein begossener Pudel abzieht, weil sein Staatsbesuch abgesagt wurde. Jene die sich zuvor im Nahen Osten profilieren wollten, parteiisch auf der Seite der Muslime und ihrer terroristischen Netzwerke, wird ein Platzverweis erteilt. Die Deutschen hatten die Nachricht nicht verstanden, weil, wenn man minderbemittelte Marionetten in der Politik installiert, die nur daran interessiert sind, wie man sich die Taschen füllt, muss man sich nicht wundern, wenn diese von den Raffinessen der Hochpolitik nichts verstehen und daher fühlen müssen. 


Merkels Identitätskrise


Inzwischen hat man wohl verstanden und Angela Merkel hat in Rijad den Scheichs in Saudi Arabien bewiesen, dass eine FDJ-Agitation und Propagandaexpertin richtig Eier haben kann und hat ordentlich auf den königlichen Tisch geklopft und gemeint: 
"Jetzt pass auf, Salman ibn Abd al-Aziz, du wandelndes Bettlaken, ihr werdet jetzt Flüchtlinge aufnehmen."
Denkste! Das war nichts anderes, als was die Genossin in der DDR lernte: Propaganda

Seit dem Trump als Elefant im sozialistischen Porzellanladen auftauchte, droht sich auch die kanzlerischen Slips ständig braun einzufärben. Da muss man mal in die Welt hinausposaunen, dass man ja eigentlich kein Sozialist ist. Ist freilich psychologisch bestimmt, in der DDR Schule wurde den Tawarischs wie Merkel, Gysi, Wagenknecht ja Tag für Tag eingetrichtert, seht euch Salvador Allende an, die CIA hat den weggeputscht. So was lastet schwer auf der roten Seele, insbesondere wenn man weiß, dass der eigene Geheimdienst, Bodyguards, Militär und Polizei, wenn nicht unbedingt nicht fähig sind, dass mit Sorge erwartete CIA-Killerkommando auszuschalten, so doch wahrscheinlich den Agenten die Haustürschlüssel unter den Fußabtreter legen. Da wird man als kleiner Sozi echt von Alpträumen heimgesucht.

Keinen der Scheichs interessiert es wirklich was Angela Merkel dort brabbelt, ist schließlich eine Frau, nach der Kultur in Saudi-Arabien ist die eh nicht zurechnungsfähig. Wobei in diesem speziellen Fall viele Deutsche nicht mal dem saudischen König widersprechen würden, wenn auch aus anderer Motivation heraus.

Gehen wir ein paar Monate zurück in der deutschen Pressepropaganda, so erinnern wir uns noch, dass uns da ein Saudi-Arabien präsentiert wurde, dass ein Flüchtlingslager für 3 Millionen Syrer eingerichtet habe. Allerdings wollten die Flüchtlinge nicht kommen. Gemäß dieser Propaganda war Saudi-Arabien also willig, aber die Flüchtlinge wollten nicht. Nun verlangt Angela Merkel, dass sich die Saudis um die Flüchtlinge kümmern? Ja, was denn nun? Die versuchen uns einfach genauso zu verarschen wie vorher, nur anlässlich der bevorstehenden Wahlen hat man mal die Hammer und Sichel Plakette abgelegt, ansonsten geht alles so weiter. 

Abgesehen davon, dass die Kanzlerin dem Cäsarenwahn verfallen ist, hat sie gar nicht das Recht sich in die Innenpolitik von Saudi-Arabien einzumischen. 

Des Weiteren, selbige Angela Merkel entsendete Bundesgrenzschützer, die nicht in der Lage sind die Bundesdeutschegrenze zu schützen, mit anderen Worten Beamte die von Steuerngeldern bezahlt werden, die vom deutschen Volk ... ähm Pack, in Politisch Korrekt, bezahlt werden, wie das Magenband von Sigi Gabriel, um die Flüchtlinge draußen zu halten. 

Mit 2,5 Millionen Euro Steuergeld subventionierte dies das die Bundesregierung Volkskommissariat für zerebrale Diminuierung und ließ beste Grüße vom deutschen Pack entrichten. Da ging es dann um den effektiven Schusswaffengebrauch. Genauso wie eine 5-fache Abriegelung der Grenze. Und die Bundeswehr soll saudische Soldaten ausbilden. Diese Aktion der Saudis war übrigens begründet damit, dass der ISIS seine Kämpfer unter den Flüchtlingen mit einschleusen könnte. Eine Gefahr die Frau Merkel und ihre ganzes Volkskommissariat als rechtspolitisch ablehnt, wenn nämlich das deutsche Pack davon spricht, bzw. der Chef des Bundesverfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen sich nie und nimmer vorstellen könnte, obwohl der ISIS es vorher selber öffentlich ankündigte, das man es tun werde. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man es als eine Sitcom ansehen. Aber ich befürchte einfach mit Blödheit kann man das nicht erklären und ich versichere, wenn die sich derartige Aktionen beim Genossen Stalin erlaubt hätten ...


Verkehrte Welt


Ja damals war das noch möglich! In der guten alten Zeit, als man sich zusammen mit den Genossen Hillary Clinton und Barack Obama zu einen netten Plausch um den warmen Samowar im Kreml traf. Doch nun? Mit diesem Trump, konnte man so nicht weitermachen, schon gar nicht kurz vor den Wahlen. 

Auch hier auffällig, dass Merkel ihre saudische Comaedian-Show wenige Tage nach der Kritik von Donald Trump an der Partnerschaft der USA und Saudi-Arabien vortanzte. Wir erinnern uns noch wie unser ganzes Volksskomissariat reagierte, als Donald Trump gewählt wurde. Da wurde gar nicht der Versuch unternommen den Hass zu verbergen. Und natürlich erinnern wir uns, wie Trump sich revanchierte und Merkel herabsetzte bei einem offiziellen Treffen. Merkel musste sogar Mami einschalten

Wie ist der Gesinnungswandel zu verstehen? Das lässt sich erkennen, wenn wir uns im Rahmen des vergleichenden Lesens einmal die neue Berichterstattung von Radio Eriwan ansehen. Der Kreml-Funk wurde ja von Trumps Wahlkampfstrategie ganz schön hinters Licht geführt und Trump hatte den Schock dann auch gezielt ausgenutzt. Nun erleben wir einen Strategiewechsel bei den Marionetten. Die Geschichte von, Trump ist Putins Buddy ist wohl auch dort inzwischen begraben worden.

Erinnern Sie sich, vor wenigen Wochen war die Bundesregierung erbost über die Wahl von Trump, sie unterstützten die Linie von Obama und Clinton, die sich total gegen Trump stemmen noch immer. Das Verhalten von Merkel könnte man lapidar als reinen Opportunismus abtun, wenn man es oberflächlich betrachtet. Sehen Sie jedoch nicht nur auf Merkel, sondern auf das ganze Kuffnuckensystem der eurasischen Reichsbürger. Alle ohne Ausnahme und zwar sowohl die um Merkel, als auch die angeblichen Alternativen, ändern nun ihre Position respektive der neuen Situation. 

Nicht eine einzige dieser "Alternativen", inklusive einiger tatsächlicher nicht Systemgesteuerter, aber dennoch von der Mähr der Marionette Trump infektierten Libertären, war in der Lage eine korrekte Analyse zu Trump abzugeben. Ich war der Einzige der es tat und dessen Aussagen so fundamental gegen den Mainstream verlief, dass mir kaum jemand glauben wollte, abgesehen von den Personen die mich über Jahre hinweg schon kennen und so feststellen, dass selbst meine verrücktesten Voraussagen eintreffen.


Doch selbst die glaubten mir nicht, als ich das Bild links postete und ankündigte Donald Trump würde sich gegen Hillary Clinton durchsetzen. Und schon wieder hatte ich Recht behalten. Sowas ist natürlich gefährlich, wenn es Kreise zieht und die Leute beginnen das System in diesem künstlichen Pro und Contra System der sozialistischen Transformation zu erkennen und dann am ende würde der deutsche Michel noch aus seiner Matrix aufwachen. Also bekam Merkel und die anderen Kuffnucken entsprechend neue Komintern, um die Strategie dem Problem Trump anzupassen. 

Der Marxismus-Leninismus lehrt uns linken Manichäismus, alles Böse aus den USA, die uns mit Mantelköpfen zukacken und alles Gute und Rettung aus dem Kreml. Und dieses Grundprinzip der Basis muss beibehalten werden, es kann sich nicht ändern. Mit Clinton und Obama war das auch einfach, dass Verhalten der Merkel wurde von den Reichsbürgern mit Kanzlerakte erklärt. Für den Kreml war alles perfekt. Trump hat das Idyll nun zerstört!

Was nun kommt ist ein weitaus schwierigerer Spagat. Nämlich den linken Manichäismus des Marxismus-Leninismus beibehalten und doch die alte Zersetzungspolitik beibehalten. Dass heißt, Merkels Politik muss genauso weiter gehen und sie muss als US-Hörige Trump-Marionette erscheinen. Natürlich wird das schwer, weil diese Politik ganz und gar der von Trump wiederspricht, aber offenbar vertraut man dabei ganz und gar auf die Polarisierung der Medien in Merkelismus und Putinismus und der sprichwörtlichen deutschen Bequemlichkeitsverblödung alles vorgekaut zu schlucken und bloß nichts zu hinterfragen. 

Inzwischen liegen der Bundesregierung Warnungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten vor radikalen Islam-Predigern. Interessiert hier freilich keine kommunistische Sau. Alles Einzelfälle, bei denen nicht richtig integriert wurde.


Medien Beispiele, als Polarisierungsmechanismus


Aber Radio Eriwan, die ja lange genug herum posaunten, wie eng Putin und Trump doch befreundet seien, machen nun eine Kehrtwende (Strategiewechsel), um erneut Lügen über Trump zu verbreiten und ihn in das Weltbild der sozialistischen Transformation zu integrieren, wie es für Hillary Clinton vorgesehen war. Das Schlachtschiff der Nationalbolschewisten, Russia Today, erklärte Donald Trump kurzerhand zum "neuen Freund der Muslime". Das ist gleich doppelt geheuchelt! Während die hiesigen Kuffnucken der Linksschwachmaten, im Einklag mit den Kreml-Agenten in den USA, aus Trump den Muslimhassenden, Brunnenvergiftenden und Kindermordenden Zionistenfreund, oder gar Kryptojude machen, schafft sich Wladimir Putin das ganz falsche Bild des Europa vor den Islam rettenden Messias. Verkehrte Welt! Aber es ist die Welt des deutschen Michels, offenbar genetisch bedingt ein Megaballer der Evolution. 

N-TV brüskiert sich darüber, das Saudi-Arabien sich nicht gegen den Muslimbann beschwert. Tja, die Sache ist ganz einfach: Es betrifft sie nicht. Es gibt keinen Muslimbann, sondern ein Einreisestop für sechs Staaten mit mehrheitlich islamischer Bevölkerung. Staatsbürger, von sechs Staaten die auch in Saudi-Arabien nicht einreisen dürfen. Unter diesen Staaten befindet sich beispielsweise Iran und Syrien, an die unsere eigene Feindregierung die deutschen Kronjuwelen verscherbelt und zwar für einen Appel und ein Ei. 

Die Kremlhörigen Deutsche Wirtschafts Nachrichten sehen eine riskante Allianz für die USA mit Saudi-Arabien. Ach nee, sagt bloß! Was wird denn auf einmal das Risiko ausmachen, nach all den Jahrzehnten wo es bisher klappte? Saudi-Arabien ist der einzige zuverlässige muslimische Bündnispartner. Aber genau das ist das Problem des Kremls, der einen Krieg gegen das Land anstrebt. Seinem Allierten Iran geht es um die Frage des richtigen Islam. 

Selbstverständlich ist Saudi-Arabien ein verabscheuungswürdiges Regime, nur sollen sich die Putinisten, die das gern ankreiden, einmal an die eigene Nase fassen, denn der Partner Iran ist keinen Deut besser. 

Doch das Merkel, die neue "Trump-Marionette" dem Beispiel Washington folgen würde, dass können Sie freilich vergessen. Wir werden weiterhin mit Mantelköpfen zugekackt. Weil das Bild, dass uns die Medien suggerieren wollen, nicht die wahre Welt präsentieren. Alles ist darauf ausgelegt, dass das Volk bloß nicht mitbekommt, in welcher Episode von Game of Throns wir gerade unfreiwillig als Statisten mitspielen. 


Die Situation in Gaza


Doch das sind noch nicht alle aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten. Die Autoritäten von Gaza und das meint dann Hamas, verbreitete im April einen Cartoon, wo zum Wässern der Erde mit dem Blut von Martyrern aufgefordert wurde.

Diese Gazologen Version vom Totalen Krieg muss freilich übersetzt werden. Unter Martyrer ist nicht dasselbe zu verstehen wie in der christlich-jüdischen Kultur. Im Gazalogen-Slang bedeutet Martyrer eher: Verstrahlter, hirnaputierter Vollidiot und gemeingefährlicher Irrer.

Aber zur selben Zeit beklagt die Hamas, sie seien international Isoliert. Sagt bloß, davon bekommt man in Deutschland nicht viel mit! Deutschland und die EU pulvern Milliarden dort rein. Milliarden die hier fehlen, Bedarf gibt es genug. Was bitte schön gehen uns diese Wilden an?

Es wird noch besser! Um die Isolation zu durchbrechen, denkt man darüber nach die umstrittene Hamas-Charta zu ändern, die die globale Ausrottung der Juden fordert. Es ist ja schon lustig genug, die Wörter nachdenken und Hamas in einem Satz unterzubringen, doch generell ist daran keine großen Hoffnungen festzumachen, wenn die vom Nachdenken reden, dann sind das ganz andere Dimensionen als in der zivilisierten Welt. Wieder eine Finte um international Mitleid zu erbetteln. Ob da nun drin steht, dass man Weltweit alle Juden tötet oder aber, dass man bis zum bitteren Ende seine Feinde verfolgt, das ist gehüpft wie gesprungen! Das wird auch ganz klar, wenn man das Gaza-Fernsehen verfolgt, wo zur selben Zeit die Terroristen verherrlicht werden. Die Possenreisserei geht aber in noch viel bizarrere Züge über, so beschuldigte die Hamas den Kreml-Agenten Abbas Verbrechen gegen die Menschheit begangen zu haben. Das ist in etwa so, als wenn der Marquis de Sad sich darüber beschwert, über die ihn angetane Gewalt. 


Nord-Korea ist auch dabei


Doch nun mischt sich auch noch eine weitere übergeschnappte Regierung in den Nah Ost Konflikt ein und ich wette Sie erraten nicht, wer der Hamas zur Seite springt: Nord Korea. (Klar erraten Sie es! Sie haben ja die Überschrift zuvor gelesen.) 

Nachdem der durchgeknallte Kim schon USA, Kanada, Süd Korea und Japan drohte kommt nun auch Israel an die Reihe. 

China ist ja die große Hoffnung im Westen das kleine dicke Monster in Phöngyang unter Kontrolle zu bringen. Derselbe Westen, der glaubt Wladimir Putin würde den Islam bekämpfen. Die merken nicht das China mit ihnen ein Spielchen treibt. 

Nun jubeln sie, dass China den Nordkoreanern den Öl-Hahn zudreht. Leute, kommt zur Besinnung! Welches Öl hat den China? Die werden selber vom Iran und Russland versorgt. Früher war Saudi-Arabien der Hauptlieferant, aber dass wurde unbeachtet von der Öffentlichkeit geändert. Und zwar weil China, Iran und Russland Verbündete sind und sich auf einen Krieg gegen den Westen vorbereiten und Saudi Arabien ist Teil der Allianz des Feindes. 

Von diesem Öl, leiten die Chinesen einen kleinen Teil weiter nach Nord Korea. Das geht seit 40 Jahren so und unter Missachtung eines UNO Ölembargos. Warum will China nun aktiv werden? Nun, zum einen, weil China den Eindruck des zuverlässigen Partners im Westen erhalten möchte. Die Menschenrechtslage in China ist genauso Schlimm wie in Nord Korea, da braucht man in Peking nicht gerade die Moralkeule zu schwingen. Zum anderen aber, hatte Donald Trump den Chinesen mit Strafen gegen ihre Banken gedroht, wenn sie nicht aktiv werden. Und das ist es, warum nun China den Eindruck erwecken will, sie würden irgend etwas machen. Das ist alles Show! 

Nord Korea bezieht lediglich 15 000 Barrel je Tag aus den beiden Raffinerien in Dalian, die ca. 600 000 Barrel am Tag verarbeiten. Beide Raffinerien gehören einer privaten chinesischen Firma CNPC. Das Geschäft mit Nord Korea unterlag Wang Lihua, die zwar das entsprechende Alter hatte, doch ihre Pensionierung im letzten Monat war dennoch sehr überraschend. Offenbar handelt es sich bei CNPC nur um eine Tarnfirma von Sinochem, einem staatlichen Öl-Unternehmen. 

Peking hatte schon Juni vergangenes Jahr großspurig verkünden lassen, als Sanktion keinen Jet-Treibstoff mehr an Nord Korea zu liefern. Tatsächlich jedoch wurde China lediglich von Russland als Lieferant ersetzt. Und alles deutet daraufhin, dass dasselbe Spiel nun mit dem Öl genauso betrieben wird.

Rot-Chinas Politik ist in Angst vor den durch Trump angekündigten Sanktionen. Wie Donald Trump letzten Freitag selber tweetete macht der China Handel Nord Koreas 80 % des Gesamthandels aus. China ist die Lebensader des Landes. Chinas Sanktionen würden ein Chaos auslösen, das Kim Jung-Un zwar beseitigen würde, aber was dann die Süd Koreaner ausnutzen würden. Und eben das ist nicht im Interesse Pekings. 

Tong Zhao vom Carnegie-Tsinghua Center für Globalpolitik in Peking machte klar, dass Trump wahrscheinlich wirklich der Auffassung ist, dass China der Schlüssel im Problem Nord Korea ist und als Partner der USA in diesem Problem agiert. Aber er äußerte seine Zweifel darüber, dass Peking tatsächlich interessiert ist die Diktatur im Nachbarstaat zu strafen. Er wies daraufhin das Nord Korea seit Jahrzehnten unter extremen Sanktionen steht und das zusätzliche kaum das gewünschte Ziel erreichen werden. Was natürlich daran liegt, das Nord Korea große Hilfen aus dem Ausland hatte die Sanktionen zu umgehen. 

Tatsächlich deutet einiges daraufhin, dass Donald Trump dem Spiel der Chinesen tatsächlich glaubt. Allerdings könnte dies auch nur das für die Öffentlichkeit bestimmte Bild sein. Klar ist, dass die japanische Regierung dem Treiben misstraut und diesbezüglich auch Washington unterrichtete. Und wir können sicher sein, dass der CIA hier weniger aktiv aufklärt, sondern sich auf die Geheimdienste von Süd Korea, Japan und Taiwan verlässt.

Kritiker verweisen zum Beispiel darauf, dass Peking posaunte im Februar, die Kohle Importe von Nord Korea zu stoppen. Allerdings nur bis Ende des Jahres. Damit wurde die Hauptexporte des Nachbarn getroffen. Im Westen und USA sorgte dies für Begeisterung, noch nie war China ein so wichtiger Unterstützer des Westens. Doch darin könnte ein gefährlicher Irrtum liegen! Erstens war dies keine tatsächlichen Sanktionen, sondern nur das Durchsetzen der UN-Bedingungen, die China im vergangenen Jahr anerkannt hatte. Zweitens jedoch wurde inzwischen bekannt, dass China die Kohle Importe gar nicht ausgesetzt hat, sondern nur halbierte.

Tatsächlich sind die Preise für Benzin in Nord Korea deutlich angestiegen in den vergangenen Tagen. Einige Zeitgenossen schrieben dies der Ankündigung Pekings zu, den Öl-Hahn abzustellen. Allerdings macht Phöngyang keineswegs den Eindruck, als wären sie bezüglich China sehr besorgt. Der Preisanstieg kann auch damit zusammen hängen, dass das Militär Benzin- und Diesel-Reserven anlegt, im Hinblick auf eine mögliche kriegerische Auseinandersetzung

Wir wollen auch nicht vergessen, das Nord Korea ein üppiges Netzwerk unterhält, mit der Aufgabe, die benötigten Materialien  für seine Waffenprogramme zu beschaffen und dieses Netzwerk operiert in China. Peking unternimmt gegen dieses jedoch gar nichts.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

Kommentare:

  1. Ganz schön viel unterwegs, unser Hosenanzug. Wozu haben wir denn einen Außenminister??

    Mich interessierte zu sehen was auf Al Jazeera zu dem Staatsbesuch zu lesen ist, insbesondere wg. der angesprochenen Aufnahme von 'refugees', dabei ist mir ein Nachrichtenloch aufgefallen.

    Vielleicht habe ich nicht richtig gesucht, aber ich finde auf Al Jazeera nichts über diese Person und ihren Staatsbesuch in Saudi Arabien.

    Die 'refugee'-Geschichte ist doch sowieso sehr fragwürdig, weil nur ein Bruchteil tatsächlich aus Syrien kommen und es in Syrien selbst weite, friedliche Teile gibt. Abgesehen von der Frage, ob und wieviele 'gemäßigte Rebellen' unter den 'refugees' sind.

    Viel wichtiger und ehrlicher wäre doch das Thema Finanzierung von fragwürdigen Vereinen, durch Geldströme aus den Golfstaaten, gewesen. Wie auch immer, nix zu finden bei Al Jazeera.


    Das alles bedeutet für mich, dass die Reise eher Unterhaltungscharakter für den Bundesdeutschen Zeitungsleser haben soll. Illusion merkel'scher Bedeutung in der Weltpolitik.
    Die Beschützerin der 'westlichen Werte' und 'letze Anführerin der Freien Welt' hätte genauso gut gegen die Wand sprechen können. Hätte denselben Effekt gehabt.

    Ist es eigentlich denkbar oder Usus, dass bei solchen Staatsbesuchen auch Kontakt zu Vertretungen anderer Staaten im Gastland herrscht?
    Die Reiserei nur zur Inszenierung der großartigen Innen- und Außenpolitikerin erscheint mir nämlich zu aufwändig.

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    1. "weil nur ein Bruchteil tatsächlich aus Syrien kommen und es in Syrien selbst weite, friedliche Teile gibt" Man muss nur mal auf einige syrische Blogs gehen, um zu sehen wie die über die Refugees reden. Man Fragt sich ja ohnehin, wie es zu Situationen wie Coban und anderswo kommen konnte, da ja Millionen von Schutzsuchenden flohen.

      "Das alles bedeutet für mich, dass die Reise eher Unterhaltungscharakter für den Bundesdeutschen Zeitungsleser haben soll." Exakt!

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    2. Interessante Anregung, syrische Blogs zu suchen. Darauf bin ich selbst noch nicht gekommen.
      Das erinnert mich an "Anne Will", Ende 2015, mit einem jungen ntv Moderator, Constantin Schreiber.
      Dieser Constantin Schreiber ("Marhaba – Ankommen in Deutschland", ntv), der glaube ich zeitweise im arabischen Raum aufgewachsen ist, demnach arabisch beherrscht, hatte damals sehr objektiv über das berichtet, was er in arabischen Social Media liest.
      Irgendwie wurden seine Punkte im Gespräch, von der Moderatorin komplett übergangen, bzw. haben in der Presse am folgenden Tag einen ganz anderen Spin bekommen.

      Was ich sagen will: es ist an Informationen alles (noch) zugänglich. Jeder kann darauf zugreifen und abgleichen, wie die Steuerfinanzierten Medien damit umgehen.

      Je vehementer eine gewisse Sichtweise vertreten wird, je offensichtlicher der Spin und je öfter Schlagworte wie Verschwörungstheorie oder russische Propaganda benutzt werden, desto mehr lohnt sich die eigene Recherche.

      Und jetzt mach ich mich mal auf die Suche nach syrischen Blogs.

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    3. Sehe ich genauso, man kann noch auf (echte) alternativen zurückgreifen, wenn man sich denn die Mühe macht. Nur sind wir an einem Punkt angelangt, wo die Leute echt nur Medien als Produkt konsumieren ohne auszuwählen.

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