Montag, 29. Mai 2017

Saul Alinsky Netzwerk: Sinowjew und die Anfänge in den 1920er

Das Kollektiv


"Ich glaube nicht, dass eine Einzelperson so große Macht haben kann, wie es von George Soros behauptet wird." So in etwa argumentiert der nützliche Idiot, der sich von seinen Einlull-Medien einlullen lässt. 

Und woher kommt die Macht von Adolf Hitler, Stalin, Mao Tsetung? 
Weil sich hinter dem Namen ein ganzes Kollektiv verbirgt, welches diese Personen erst groß macht. Andernfalls wäre Hitler wohl Straßenmaler geblieben, Stalin bei irgendeinem Banküberfall erschossen worden und Mao hätte weiterhin seine Äcker bestellt. Bei allen diesen großen Namen der Führer haben wir Personen von keiner Qualifikation, die die Geschichte veränderten und das eben, weil sie von einem Kollektiv nützlicher Idioten an die Pol Position gehievt wurden, obwohl andere besser präpariert wären aber nicht die Gabe der Massenmanipulation eines Psychopathen haben. Der nützliche Idiot neigt dazu forensische Psychopathie und Charisma zu verwechseln.


Erklärung zur Benennung Alinsky-Netzwerk



Es wäre absolut naiv anzunehmen, ein Kommunist ließe von der Weltrevolution ab, ehe er nicht mit dem Arsch nach oben im Landwehrkanal treibt.
Und Saul Alinsky hat seine Anhänger radikalisiert und indoktriniert, er lehrte sie sich zu verstellen und andere zu täuschen. Kaum jemand kennt ihn, obwohl alle seine Geißeln spürten,  Bill Clinton, Barack Obama, Hillary Clinton. Ihr kennt ihn nicht, aber Ihr kennt seine Politik der Subversion im Dienste Moskaus. Oh nein, er vertrat nicht dieses grüne Kiffergesocks, womit Ihr die drei Schüler verbindet, der Meister war ein Bolschewist von alten Schrot und Korn. Wie das sein kann? Weil die Clintons und Obama wissen wie man sich zu verstellen hat.

Die Bezeichnung Alinsky Netzwerk ist Blogintern und kein offizieller Name. Und tatsächlich wurde es von Saul Alinsky nicht gegründet, sondern übernommen. 


Reds in America


Die Anfänge gehen zurück in das Jahr 1924. Getarnt als Einwanderer entsendete die OGPU (auch: GPU / Objedinjonnoje gossudarstwennoje polititscheskoje uprawlenije [Vereinigte staatliche politische Verwaltung] 1922 bis 1934 Neuer Name der Tscheka) zum ersten Mal ausgewählte Genossen, die ein Netzwerk aufbauen sollten, um gezielt die Administration der USA zu unterlaufen. Überall dort, wo dies gelang, sollten diese Genossen dann weitere nachziehen, um das System immer weiter zu überlappen und in sensible Positionen zu gelangen. Alles sieht dann so aus, als wäre es korrekt, eine simple Entwicklung und der naive Bürger bekommt erst mit, dass er plötzlich im Kommunismus steht, wenn es zu spät ist.

Die Aktion von 1924 stand unter der Leitung von Grigori Jewsejewitsch Sinowjew. R.M. Witney berichtete davon in Reds in America. Zu dieser Zeit war Sinowjew Mitglied des Politbüros und enger Vertrauter (des in diesem Jahr verstorbenen) Lenins, mit dem er lange gemeinsam im Schweizer Exil lebte. Gemäß dem Historiker Robert Conquest war es Sinowjew, der den Genozid als Mittel zur Etablierung des Kommunismus entwickelte. Er war selber Ukrainer, aber leitete die Massenmorde Stalins in der Ukraine. 

Diese Struktur zur Infiltrierung der USA starben nicht mit Sinowjew aus, sondern wurden bis auf den heutigen Tag am Leben gehalten und ausgebaut. Bis heute werden sie vom Kreml geleitet.

Man muss sich vorstellen, dass die Personen dieses Netzwerkes unter überaus speziellen Bedingungen leben. Sie müssen alles tun um vom Verdacht der Spionage zu sein, ja selbst der Kumpanei oder Sympatie für die Kommunisten nicht verdächtigt zu werden. Dynastie ähnlich, wird die Zugehörigkeit vererbt von Generation zu Generation. Wie bei der Mafia kann man da nicht austreten, wenn es jemand versucht wird er erpresst oder getötet, Auf der anderen Seite erfreut er sich verlockender Privilegien, wie der Aufbau von Oligarchen, die großen Reichtum haben, mit dem sie in wirtschaftlich bedeutsame Positionen gelangen. Schacherei von lukrativen Posten trotz fehlender Qualifikation. Beseitigung von Problemen mit KGB-Methoden. 

Und nicht immer ist das Erkennen der Zugehörigkeit so einfach wie bei Barack Obama, Al Gore und Hillary Rodham (Clinton). Alle diese Figuren, deren Tschekisten Zugehörigkeit bekannt ist, haben enge Verbindungen zu George Soros, einem bekennenden Kommunisten, weshalb deutlich wird, dass er diesem System angehört.
Doch machen uns diese Fälle auch die unterstützende Gefahr klar: Die Unterwanderung von Ermittlungsbehörden und Justiz, die ihre Leute des Netzwerkes schützen und sehr viele nützliche Idioten, die die Gabe haben, den Wald vor lauter Bäumen nicht zusehen. Dass die angesprochenen drei Politiker der Democrats (das Problem ist nicht begrenzt auf diese Partei) zu diesem Netzwerk gehören, geht aus den umfangreichen Ermittlungen von Trevor Loudon hervor, der selbstverständlich noch viele andere aufdeckte.

Auch für Mitteleuropäer ist das Alinsky-Netzwerk interessant, da das, was wir hier Stasi-Seilschaften nennen, ganz genauso operiert. 
In all den Jahren, in dem das Saul Alinsky Netzwerk am Werk ist, haben die Kommunisten, mit reichlich Hilfe aus dem Kreml sich gut im System platziert. Und sie schlossen Freundschaft mit wichtigen Personen in Politik und Wirtschaft. Diesen ist gar nicht bewusst, das es sich um Kommunisten handelt, für die sind es nur nette Leute die zur Party kommen. Und der Kreml benutz nun diese Kommunisten und deren Kontakte im Freundesnetz.


Die Anfänge




Grigori Jewsejewitsch Sinowjew (1883-1936) war einer der engsten Vertrauten von Lenin und Stalin, seit den Anfangszeiten der Bolschewisten. Er sass im verplombten Zug, mit denen die deutschen Monarchisten die Bolschewisten und Lenin nach Russland brachten.

Sinowjew war der Hauptagitator von Lenin, zwischen 1909 bis 1917, er reiste in Lenins Auftrag zwischen Frankreich, Österreich und Schweiz umher um ein kommunistisches Netz zur Förderung der Bolschewisten aufzubauen. Er begann mit der Organisation der Internationalisten in Europa, die später dann über die Komintern gelenkt werden sollten. Aber er dirigierte auch bolschewistische Organisationen in Russland für Lenin und ebenso die bolschewistischen Abgeordneten in der Duma. Stalin hingegen beschaffte Geld in dieser Zeit, durch organisierte Kriminalität. 

Ab Oktober 1917 kühlten sich seine Beziehungen zu Lenin ab, denn Kamenew setzte Informationen frei, dass Sinowjew einen Putsch gegen Lenin vorbereite. Wegen der Proteste anderer sozialistischer Parteien, die mit den Bolschewisten paktierten, verließ er seinen Posten im Zentralkomitee im November. Aber schon kurz nach der Oktoberrevolution (im November) wurde er rehabilitiert und kehrte zurück. 

Doch wie das bei der Freundschaft mit Psychopathen ist, kann man darauf nicht viel vertrauen und so viel Sinowjew einer Laune Stalins zum Opfer. Während der Säuberungswelle der KPdSU wurde er in Moskau auf Stalins Anweisungen gefoltert, bis er ein Geständnis unterschrieb, unter der Versprechung nicht zum Tode verurteilt zu werden, in dem er sich als jüdischer Faschist schuldig bekannte. Nach einem Schauprozess (Prozess der 16) wurde er in Lubjanka (Hauptquartier, Zentralgefängnis und Archiv der sowjetischen Geheimdienste, noch immer vom FSB genutzt), gemeinsam mit Lew Borissowitsch Kamenew (ein weiterer enger Freund Stalins) erschossen, wegen Bildung einer terroristischen Zelle. Beide verfielen der damnatio memoriae, wurden aus der Geschichte getilgt, alle ihre Angehörigen kamen in einen Gulag und wurden ermordet um wirklich jede Spur von ihnen zu tilgen. 


Grigori Sinowjew kurz vor seinem Tod, im Gefängnis Lubjanka.
Genrich Jagoda, Chef des Geheimdienstes (seit 1934 inzwischen NKVD [Volkskommissariat für innere Angelegenheiten] nicht mehr OGPU), behielt die Kugeln aus den Leichen von Sinowjew und Kamenew und ließ die jeweiligen Namen daraufgravieren. Als Jagoda später hingerichtet wurde, gelangten die Projektile in den Besitz seines Nachfolgers Nikolai Jeschow und nach dessen Exekution gelangten sie in den Besitz von Lawrenti Beria. Wie wir da unschwer erkennen können bekommt man in diesem Bereich der Tschekisten, mit einer Menge Kopfkranker Freaks zu tun. 

Da war Sinowjew eigentlich in passender Gesellschaft, der immer für einen Massenmord zu haben war. Er war der Begründer dieses kommunistischen Rituals und sah es als unablässig im Klassenkampf an. 


Konstrukteur von Intrigen


Als zu Beginn der Weimarer Republik es zahlreiche kommunistische marodierende Banden gab, war der organisatorische Kopf dahinter eben dieser Sinowjew, der auch mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Kontakt stand. Er war nämlich auf dem XIII Kongress als nicht Stimmberechtigtes Mitglied ins Politbüro aufgenommen worden, dass war am 25. März 1919. Deswegen wurde er zum Vorsitzenden des Exekutivkomitees der Komintern ernannt, dass zur selben Zeit gegründet wurde und der es oblag, die Kommunistischen Parteien im Ausland zu steuern, nicht nur in Europa, sondern auch in den USA. Im Oktober 1920 sprach er in Halle, auf dem Kongress der USPD. [Lewis/Lih, Zinoviev and Martov: Head to Head in Halle, (2011) November Publications, London, S. 117-158] Die zur treibenden Kraft hinter den Räterepubliken von Bremen und München wurde und in deren Reihen sich damals in München eben auch ein Adolf Hitler engagierte.

Ab 1921, als die Kommunisten unter Fraktionskämpfen litten, vertrat Sinowjew die Seite Lenins, wofür er zum Vollmitglied des Politbüros ernannt wurde.

Er war ein überaus wichtiger Mann gewesen, als Lenin erkrankte und nicht mehr als Staatsoberhaupt fungierte, sowie nach seinem Tod, bildete er, gemeinsam mit Stalin und Kamenew, dass so bezeichnete Triumvirat. Zwischen 1923-24 präsentierte er den Genralbericht auf dem XII und XIII Parteitag, was früher immer nur Lenin tun durfte.
Daraus ist schon zu erkennen, was der Sinn der Schauprozesse gegen ihn und Kamenew war. Stalin ließ seine Konkurrenten der Macht töten. 
Wahrscheinlich ehe die auf den Gedanken kämen, selbiges mit Stalin zu machen. 

Die drei hatten sich gegen Leo Trotzki verschworen. Solange es gegen einen gemeinsamen Feind geht, kommen Psychopathen untereinander gut klar. Dass haben die schon gegen Lenin getan, der hatte sich 1922 schriftlich gegen die Nachfolge einer der drei ausgesprochen. Doch der Brief wurde erst 1924 von Kamenew bekannt gegeben.

Ab 1923 intrigierte Sinowjew tatsächlich gegen Stalin um ihn zu stürzen. Es gab dazu ein konspiratives Treffen von Sinowjew und hoher Parteifunktionäre im Kaukasus, um sowohl Stalin als auch Trotzki von der Macht fern zu halten. Er machte jedoch den Fehler seine Mitverschwörer nicht sorgfältig genug auszuwählen und so drangen Gerüchte zu Stalin. Das Problem war, dass Sinowjews realpolitische Macht sich auf den Sowjet von St. Petersburg limitierte, wohingegen Stalin die anderen Sowjets des Landes hinter sich vereinte.

Sinowjew und Kamenew gelang es jedoch es als Intrige von Leo Trotzki darzustellen, von dem alle wussten, dass er das Triumvirat zerstören wollte. Stalin schien das sehr logisch und glaubte ihnen. Stalin wollte selbstverständlich auch Alleinherrscher sein und spielte alle seine Konkurrenten gegeneinander aus. Als Sinowjew und Kamenew den Parteiausschluss von Trotzki forderten verteidigte er diesen öffentlich und doch entband er ihn aller Ämter, besonders als Chef der Roten Armee. Sinowjew erkannte Stalins Plan zu spät und reagierte 1926 mit einem Zweckbündnis zu Kamenew und Trotzki, was aber von Stalin treuen Parteifunktionären sabotiert wurde. Im gleichen Jahr verlor er alle seine Ämter und wurde 1927 wegen Verschwörung aus dem Politbüro ausgeschlossen. Nachdem ihn Stalin seine Reue öffentlich bekunden ließ, wurde er wieder aufgenommen um kurz darauf erneut ausgeschlossen und nach Sibirien verbannt zu werden. 
1933, nach öffentlicher Erniedrigung, wurde er wieder in die Partei aufgenommen und im Jahr darauf zum Leiter der Universität in Swerdlowsk ernannt, obwohl Stalin schon dessen Hinrichtung plante.


Wirkung bis heute


Er und Kamenew waren die höchsten der Bolschewisten, die sich gegen eine gewalttätige Revolution aussprachen, womit beide in Opposition zu Lenin gerieten. Das ist sehr seltsam, den beiden war die Unterstützung durch die deutschen Monarchisten bekannt und wussten sehr gut über die im Untergrund aufgebaute Infrastruktur und Waffenarsenale bescheid. Es kann also kein Motiv gegeben haben, dass man sich nicht stark genug fühlte. 
Beide waren Bolschewisten von alten Schrot und Korn und machten sich um die Massenmorden in der Ukraine nicht nur verdient, sondern planten und organisierten sie. Das Verhalten dort wurde später dann zum Leitbild für die Endlösung der Judenfrage in Deutschland. Ich bezweifle daher sehr, dass es sich bei der Ablehnung der erkämpften Revolution um eine humanistische Regung handelte. Offenbar war es einfach so, dass beide grundsätzlich die Konfrontation mit einem bewaffneten Gegner ablehnten, sondern stehts den Weg der Subversion und Intrige wählten, um nach erlangen der Macht über ein schutzloses Opfer herzufallen.

Bezeichnender Weise spielt Grigori Sinowjew bis in die Gegenwart hinein für die Kremlpolitik eine Bedeutung. Er war für Mikhail Gorbatschow, neben Lysenko (Kulturmarxismus) ein großes Idol und so wurde er 1988 posthum rehabilitiert.



Für jene die den Plan der Kommunisten in den USA verstehen wollen, ist William Z. Fosterdas's Buch Toward Soviet America zu empfehlen. Das Problem ist, dass der Parteichef der Kommunisten, Fosterdas, Teil des Alinsky Netzwerkes, viel zu viel über die kommunistischen Entwicklungen seit 1932 in den USA berichtete. Genau derartig viel, dass ihn der KGB selber zurückpfeifen musste und er aufgefordert wurde, sein Buch zurückzuziehen. 

Als die erste Ausgabe erschien, schickte die Kommunistische Partei (KPUSA) ihre Leute aus um alle Exemplare aufzukaufen und zu vernichten. Es ist unmöglich heutzutage eines der Bücher aus dem ersten Druck zu finden. 

Jedoch im Jahre 1961 brachte eine Firma, mit Namen Elgin Enterprises, Inc., eine Wiederauflage heraus. Vieles von dem was Witney in Reds of America berichtete, aber von der Papier-Antifa bagatellisiert oder schlicht und ergreifend abgestritten wurde, fand in Toward Soviet America seine Bestätigung. Nur eben diesmal vom Parteichef der KPUSA. 

Witneys Buch basiert auf den beschlagnahmten Dokumenten, die bei einer Razzia von mehreren Behörden am 22. August 1922 sichergestellt wurden, während einer Top Secret Versammlung der Kommunistischen Partei in Bridgman, Michigan. Unter den großen Mengen an beschlagnahmten Dokumenten gab es auch Anweisungen direkt aus Moskau, unterschrieben von Grigori Sinowjew und anderen bekannten Politikern der KPdSU. 

Die Dokumente offenbarten nicht nur den Plan eines schleichenden Putsches in den USA, sondern auch, wie was umgesetzt werden sollte und dem Aufbau dessen, was heute Antifa genannt wird, revolutionäre Truppen und die Benutzung von False Flag Anschlägen zur Diskreditierung der Behörden.

Reds in America wurde erstmals 1924 publiziert, doch kaum einer nahm Notiz davon, weil die KP - wie sie es später bei Fosterdas taten - alle Exemplare aufkaufte. 

1970 publizierte Western Islands Publishing Co., die eng verbandelt sind mit der John Birch Society, das Buch erneut. 

Niemanden in den USA war es bewusst geworden, wie gezielt und unter welchem Aufwand das Land in wenigen Jahren infiltriert worden war: Gewerkschaften, Bildung, Religion, Militär, Regierung, verschiedene politische Parteien (speziell Democrats), Frauenbewegungen, Afroamerikanische Bewegungen, Bürgerbewegungen, organisiertes Verbrechen, die Kunst insbesondere Filmindustrie, Justiz ...

Das dies nicht übertrieben ist und offenbar überall in der Freien Welt ablief, stellen wir auch in Deutschland fest. Revolutionsbereite Kommunisten nehmen als geladener Redner in den Universitäten Aufstellung und niemanden verwundert es. Ein Straßenschläger wie Joschker Fischer, mit nahezu keiner anderen Qualifikation als ein Taxifahrerschein und das er sein Auto der RAF borgte um Leichen zu entsorgen, wird in Deutschland Außenminister und anschließend Teil des Energie-Gazprom-Club, von Gerhard Schröder und Wladimir Putin.

In diesem Jahr wurden Priester, Pastoren und sogar Rabbis, verschiedene Offiziere des Militärs, Filmschauspieler, Gewerkschaftsbosse enttarnt, die ein Doppelleben führten und in Wahrheit zum Kreml-Netzwerk gehörten. Mehrere Gangsterbosse wurden nun als Kommunisten erkannt. 

Aber Whitney zeigt auch wie trainiert diese Leute sich verstellen konnten, ohne aufzufliegen. 

Jane Addams, Charlie Chaplin, Felix Frankfurter, Carrie Chapman Catt, Upton Sinclair, and Charles P. Steinmetz wurden zwar nicht als Kommunist enttarnt, aber als Helfer des Netzwerkes. Wobei die Frage war, ob dies nur im Rahmen der üblichen nützlichen Idioten geschah, oder mit vollem Wissen.

Nachdem Lesen von Reds in America kommt man nicht drumherum, dass das Buch aus den 1920er Jahren das Endstadium des kommunistischen Plans beschreibt, wie wir es gegenwärtig erfahren. 


Das Overman Commitee


Einen Brückenkopf legten die Kommunisten noch vor der Gründung der Sowjetunion. Der US-Kongress berief daher das Overman Commitee ein, welches zwischen September 1918 und Juni 1919 die kommunistischen Aktivitäten untersuchen sollte. Benannt nach seinem Vorsitzenden Lee Slater Overman (Demokraten), es war das erste Mal, dass ein russisch-deutschen Netzwerk von Kommunisten zum Gegenstand einer Kongressuntersuchung wurde. 

Der finale Bericht benennt, dass die bolschewistische Propaganda in den USA vor allem von deutschen Elementen dominiert sei. Und das hat eben sehr viel damit zu tun, dass die deutschen Monarchisten Lenin gefördert haben, um das Zarenreich zu destabilisieren, damit die Ostfront wegfalle. Aber, sie haben dasselbe auch im Bezug auf die USA getan, als vorhersehbar war, dass die USA in den 1. Weltkrieg eintreten werde. Die deutsche Heeresleitung war der Auffassung, dass ohne Russland und USA man Europa in die Knie zwingen werde. Dies war auch der Grund, warum die USA keine konstitutionelle Monarchie im Deutschen Reich dulden wollte und auf deren Abschaffung beharrte.

In der Weimarer Republik hatten die Monarchisten ihre Agenten in den Regierungen installiert, deshalb wurde die deutsche Wirtschaft weiterhin unter Druck gehalten, was letztlich jedoch zu einer erneuten Annährung der Rechtsradikalen (Monarchisten) und den Bolschewisten führte (z. B. Schwarze Reichswehr). Tatsächlich finanzierte der Deutsche Adel auch nach dem 1. Weltkrieg weiterhin die Kommunisten in den USA, denn nach ihrer Denkweise stellte der Versailler Vertrag nur eine Unterbrechung der Kampfhandlungen dar. (Die USA haben den Versailler Vertrag nie anerkannt, sondern schlossen einen Separatfrieden mit Deutschland.) Deshalb sollte durch die Schwarze Reichswehr, eine umgehende Wiederaufnahme des Krieges möglich werden. Der Spionage Akt von 1917 und Seditions Akt von 1918 waren bereits durch diese Umtriebe beeinflusst worden. (➽Venzon, Anne Cipriano; Paul L. Miles (1999). The United States in the First World War. Taylor & Francis. p. 536. ISBN 9780815333531.) Allerdings erkannte man da noch nicht das tatsächliche Ausmaß des Problems. 

Von 1919 bis 1920 kam es zur ersten Roten Furcht. Freilich beeinflusst durch die überall aufflammenden kommunistischen Aufstände in Europa, nach der Oktoberrevolution. Lenin hatte das immer als Startschuss zur Weltrevolution gesehen. 

Ähnlich wie wir es heute bezüglich der Einflussnahme von Kreml-Politik via russischen Ansiedlungen erfolgt, geschah damals die Einflussnahme der Kommunisten über die deutschen Kolonien von Migranten in den USA. Seattle General Streik und der Boston Polizei Streik gehen auf die Aktionen der Kommunisten zurück. Es wurde dann schlimmer mit einer Bombenserie auf Politiker. Doch das Volk erhob sich nicht zur Revolution, sondern schlossen die Reihe fest gegen die Kommunisten. Das blieb den Kommunisten freilich nicht verborgen, deshalb drehte man das Theater um und unter Bill Clinton und Gerhard Schröder gab es dann eine merkwürdige Serie von Neo-Nazi Terror. Was wir dann genauer ansehen werden.

Linksanarchistischen Terror kannte man schon vorher, wie das Haymarket Massaker von 1886. Nun kam es jedoch zu ganz anderen Dimensionen, wie bei den Anarchisten um den Italiener Luigi Galleani, den die Kommunisten über die italienische Gemeinde unterstützten. Seine Terrorzelle, die Galleanisten, war ab 1914 aktiv und noch, nachdem er 1919 deportiert wurde, bis 1932. Das Symbol der Terrorzelle war übrigens der Vorläufer des heutigen Symbols der Antifa.

Leider war der Abschlussbericht des Overman Commitee keine sehr gute Arbeit, im Bezug darauf, die tatsächliche Unterwanderung in ihrem Ausmaßen darzustellen. Davon erfährt man nichts. Interessant ist die Darstellung, dass dahinter der Geheimdienst des deutschen Kaiserreiches steckte, was sich genau mit dem Täterkreis deckte, der Lenin in Russland förderte. Die Namen Johann Heinrich von Bernstorff, Karl Boy-Ed, Franz von Papen, Dr. Heinrich Albert und Franz von Rintelen werden als Verursachender Kopf des Agentenringes genannt. Wer da fehlt war Erich von Ludendorff der alle Beschlüsse absegnete und das ganze Unternehmen mit den Bolschewisten autorisierte. 

Die Agenten bedienten sich der Organisationen von deutschen Migranten, die als integriert galten und konkludierten, dass diese Organisationen, durch finanzieller Unterstützung der deuschen Rechtsradikalen (Monarchisten) versuchen Streiks, Boykotts, Destabilisierung der Behörden, Manipulation der Wahlen und Kontrolle der Presse zu erlangen. ("Overman Report Accuses Brewers". The New York Times, 15 Juni 1919. Nachgedruckt 21 Mai 2010)


Lusk Comitee


Der US-Kongress reagierte auf den Bericht, mit der Einsetzung des Lusk Comitee, Juni 1919 bis Januar 1920, unter dem Vorsitz von Senator Clayton R. Lusk, der sich gegen Kommunisten als "ausländischer Feind" referierte. (➽Julian F. Jaffe, Crusade against Radicalism: New York during the Red Scare, 1914–1924. Port Washington, NY: Kennikat Press, 1972) Der offizielle Name lautete eigentlich: Joint Legislative Committee to Investigate Seditious Activities. Anders als das Overman Comitee beteiligte sich dieses an der Polizeiarbeit und Razzien. (➽Kim E. Nielsen [2001]: Un-American Womanhood: Antiradicalism, Antifeminism, and the First Red Scare. Ohio State University Press. ISBN 9780814208823.➽Ann Hagedorn [2007] Savage Peace: Hope and Fear in America, 1919. Simon and Schuster. ISBN 9780743243711.➽Regin Schmidt [2000]. Red Scare: FBI and the Origins of Anticommunism in the United States, 1919–1943. Museum Tusculanum Press. ISBN 9788772895819.)

In jenen Tagen hatte die Öffentlichkeit die Gefahr Kommunist erkannt, die Zeitungen sprachen von "Mördern und Verrückten", "menschlicher Abschaum", "verrückte Kriminelle" oder "Bestien" und ähnlichen schmeichelnden Attributen. Die naiven nützlichen Idioten hingegen, sahen eine Hexenjagd oder ein falsches Bild von der Sowjetunion in den Medien. Das kommt uns heute freilich sehr bekannt vor.

In der gesamten Bestehungszeit oblag es dem Komitee, ein genaues Bild über den Grad kommunistischer Infiltrierung zu erarbeiten, durch Razzien bei Verdächtigen Organisationen und Personen, aber auch Infiltration von Treffen und Zeugenbefragung. Hierbei arbeitete man bereits zusammen mit dem BOI (Bureau of Investigations), dem Vorläufer des FBI. 
Rayme W. Finch, Ex-Agent des BOI, wurde Chefermittler des Komitees.
Am 12 Juni 1919 erfolgte eine Razzia durch Polizei und verdeckte Ermittler im Russisch Sowjetischen Büro. Das als Interessenvertretung die Rolle einer Botschaft übernahm und von Ludwig Martens geleitet wurde. 

Ludwig Christian Alexander Karl Martens war ein in der Ukraine geborener Bolschewist und Sohn des deutschen Industriellen Karl Gustav Adolf Martens, der ein Stahlwerk im russischen Kursk besaß. Ludwig hatte noch 4 Brüder und 2 Schwestern, von denen seine Schwester Olga ebenfalls Berufsrevolutionär war. Ludwig unterhielt persönliche Kontakte zu Lenin und Julius Martov (Anführer der Menschewiki). 1896 wurde er von der zaristischen Polizei verhaftet, wegen Mitgliedschaft in einer verbotenen Organisation, 1899 folgte die Deportation nach Deutschland, wo er Mitglied der SPD wurde, die damals schon mit Kommunisten und Agenten Lenins zersetzt war. Nach der fehlgeschlagenen Revolution von 1905 ging er nach Großbritannien. 1915 wurde die Stahlwerke von Ludwigs Vater konfisziert in Folge des ersten Weltkrieges. 

1916 kam Ludwig Martens in die USA und arbeitete als Vizepräsident bei Weinberg & Posner in New York City.

Nach der Februar Revolution reiste er gemeinsam mit Leo Trotsky und weiteren 278 Bolschewisten per Dampfer nach Russland. 

Im März 1919 kehrte er zurück in die USA, im Gepäck konkrete Anweisungen von Lenin, zum Aufbau eines Unterstützer Netzwerkes für die Sowjetunion. Er gründete die Interessenvertretung eines Russisch-Sowjetischen Regierungsbüros, denn die USA erkannt die Putschisten nicht an. Martens begann Wirtschaftskontakte zuknüpfen, auch dass illegal in jener Zeit, da die USA die Sowjetunion boykottierten. 

Dennoch gelang es ihm über Tausend US-Firmen für die Unterstützung zu gewinnen, darunter auch Morgan Guaranty Trust Company von J. P. Morgan.
Dies alles gelang ihm lediglich zwischen März und Juni, als das Büro durchsucht wurde. Es kam zu einer Anhörung vor dem Kongress und im Januar 1921 wurde er in die Sowjetunion deportiert.

Die beschlagnahmten Dokumente offenbarten den Plan zu einem kommunistischen Staatsstreich in den USA. Eine zweite Razzia an der Rand School of Social Sience zeigte, dass die gäußerte friedliche Implementierung des Sozialismus lediglich ein taktisches Manöver war, um sich vor massiven Verfolgungen zu schützen. In weiteren Razzien kam man dahinter es existiert der Plan die Schwarzen Communitys zur Revolution gegen die Regierung aufzuwiegeln. (➽Brown, History of the State of New York, vol. 4, S. 313 ff)

Das Komitee und die polizeilichen Behörden machten am Samstag Morgen, dem 8 November 1919, Razzien in 73 Niederlassungen der neustrukturierten kommunistischen Partei. Just als die Kommunisten die Oktoberrevolution feiern wollten. Danach kamen weitere Razzien in umliegenden Städten, bis hin nach Buffalo, Utica, Rochester und dann das Büro der Zeitung der Kommunistischen Partei in New York. 

Die Arbeit des Komitees endete offiziell mit seinem Bericht im April 1920. Dieser trägt den Titel: Revolutionary Radicalism: Its History, Purpose and Tactics with an Exposition and Discussion of the Steps being Taken and Required to Curb It. Er umfasst 4 000 Seiten und gab bereits detaillierte Verbindungen des Netzes nach Europa an. 

Die daraus resultierenden Bemühungen bezüglich Radikalengesetze, wurden 1923 abgeschmettert, wegen der üblichen nützlichen Idioten, die von Hysterie sprachen.


Browder und Golos Netzwerk


Die Dokumente von 1922 (publiziert '24) belegen dann einen Strategiewechsel, ausgearbeitet von Sinowjew. Die Ziele blieben dieselben, nur die Umsetzung wurde subtiler und verschlagener, verursacht durch die Aufmerksamkeit der Bevölkerung gegen Kommunisten. Aber auch verursacht durch die veränderte Situation in Deutschland. Die Monarchie war zerschlagen und die Monarchisten positionierten sich neu um die Kontrolle in Deutschland zu behalten. Das Zerwürfnis zwischen Monarchisten und Bolschewisten war nur ein kurzes Intermezzo. 

Die ganzen 1920er hindurch konzentrierte sich die sowjetische Geheimdiensttätigkeit auf die Infiltration der Hauptlinie der Regierung und Militär und Wirtschaftsspionage. Zahlreiche Agenten waren bereits im State Department (Außenministerium) und Kriegsministerium. 

Das NKVD (Umbenannte OGPU, 1934 bis 1946 NKVD, danach KGB) formierte ein Spezialkommando im Jahre 1928, zu Infiltration der Politik. In der Öffentlichkeit erlangte die Organisation nicht genug Unterstützung um politisches Gewicht zu haben. Aber im geheimdienstlichen Bereich waren sie erfolgreich, sodass sich die Organisation nur noch darauf konzentrierte und sich so das Browder und Golos Netzwerk entwickelte. Es stand unter der Leitung von Earl Browder, seiner Zeit Generalsekretär der KPUSA. Im Namen des NKVD rekrutierte er Agenten, die dann gezielt aufgebaut und in die Adminstration der USA gehievt wurden. [➽Haynes, John Earl, und Klehr, Harvey, Venona: Decoding Soviet Espionage in America, Yale University Press (2000) ISBN 0-300-08462-5Sudoplatov, Pavel Anatoli, Schecter, Jerrold L., and Schecter, Leona P., Special Tasks: The Memoirs of an Unwanted Witness — A Soviet Spymaster, Little Brown, Boston (1994)]

Browder versuchte auf andere Linke zu einer Querfront zu gewinnen. Um so das zur Verfügung stehende Potential für mögliche Agenten zu vergrößern. 

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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