Mittwoch, 31. Mai 2017

George Soros Aktivität in Russland

Ein Leser machte mich aufmerksam, auf eine Zusammenarbeit von Michail Borissowitsch Chodorkowski und George Soros. Chodorkowski trat jüngst in die Öffentlichkeit, als Sponsor von Alexei Anatoljewitsch Nawalny und damit als "Konkurrenz" zu Wladimir Putin. 

Und da wird die Sache immer fauler. Ich weiß, der nützliche Idiot glaubt natürlich genau das, was er sieht und er glaubt was er gesagt bekommt. Die nennen das seriös und aufgeklärt (Schwarmintelligenz des Kollektives eben). Yuri Bezemow hingegen nannte es eben genau so: nützlicher Idiot

Dass Wissen von der machiavellistischen Denkweise der Tschekisten im Kreml, sollte den Wahrheitsuchenden verständlicherweise zum Lesen von Der Fürst führen. Geschieht leider nicht, obwohl es die gegenwärtige nationale und internationale Politik erklären würde.

George Soros vertritt international Positionen den Kulturmarxismus von Trofim Denissowitsch Lyssenko, der eben auch eines der großen Vorbilder, neben Grigori Jewsejewitsch Sinowjew, von Mikhail Gorbatschow ist. Sinowjew hingegen käme wohl mit Wladimir Putin weitaus besser klar - soweit das unter Psychos möglich ist - als mit Soros. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es sich hier nicht um Gegensätze handelt, sondern um die beiden erlaubten Meinungsflügel im politischen Diskurs der Sowjetunion und beide autorisiert von Lenin. Beim Streit Kulturmarxismus oder Nationalbolschewismus geht es keineswegs um Alternative, sondern die Fortführung des Streites der Anhänger Lyssenkos und der Pawlowschen Genetiker (Nationalbolschewismus), oder für den Laien ausgedrückt: Beim Streit geht es um die Geschmacksrichtung für rote Scheiße, die wie im Falle Lenins auch bei Gorbatschow beide ihre Existenzberichtung haben um eine Erziehung der Öffentlichkeit zum Kommunismus zu erzielen. 

Entgegen der üblichen Gewohnheit von George Soros, die Öffentlichkeit zu scheuen, traf er sich mit Leonard (Lenny) Bernardo im Juni 2016, im Rahmen eines Publikums der Open Society Gefolgschaft. Es war also doch eher ein Heimspiel, als ein Auftritt in der Öffentlichkeit. Bernardo ist der Direktor dieser Gefolgschaft und Leiter der Eurasienabteilung der Open Society. 

Für mich besteht die Aufgabe dieser Open Society in absolut nichts anderem, als den nützlichen Idioten den Kopf dahingehend zu waschen, dass die echte Alternative nicht die Oberhand gewinnt und in den Zustand des Kalten Krieges zurückfällt und eine massive Verfolgung der Kommunisten, wie es sich gehört bei subversiven Feindelementen. Das ganze ideologische Dummgeschwätz bei Soros ist nur das bunte Geschenkpapier, um seine tatsächlichen Absichten zu verbergen.

In einem früheren Beitrag schrieb ich bereits von Aktivitäten George Soros in Russland und die Unterstützung der Open Society Foundation für Pro-Putin Kandidaten und zur Zeit deren Herausfordernder Alternativen.

Auf der angesprochenen Veranstaltung der Open Society Foundation sprach Soros freimütig über seine Unterstützung für Mikhail Chodorkowski, der große Gönner von Nawalny, der darüber selber berichtete

Es scheint Chodorkowski bedeutend zu sein, gleich darauf die eigenen Worte Soros zu zitieren, wem dieser seine Dankbarkeit für seine Existenz schuldet:

"In gewisser Weise lebte ich wegen der ersten russischen Revolution, weil mein Vater in Sibirien war und er durch sie lebte."

Soros Vater Tivadar Schwartz geriet im ersten Weltkrieg in russische Kriegsgefangenschaft und wurde im Kriegsgefangnenlager Chabarowsk interniert. Dass dieser jedoch durch die Oktorberrevolution, die auch nicht die erste russische Revolution war, frei gekommen wäre entspringt der blühenden Phantasie Soros, nicht minder als er, der Nazikollaborateur, sei Überlebender der KZ's.

Als er dann auf Andrei Dmitrijewitsch Sacharow zusprechen kam, gesteht Soros ein, dass bei der Gründung seiner Open Society Foundation der KGB eine zentrale Rolle spielte:

"Als ich ihm [Sacharow] sagte, dass ich eine Stiftung in der Sowjetunion gründen wollte, sagte er: 'Junger Mann, du wirst die Kassen des KGB füllen.' Eigentlich spielte der KGB eine wichtige Rolle bei der Gründung der Stiftung. Es war eine reformistische Zelle und sie nahmen mich in ihrem Vertrauen."

Es ist kaum vorstellbar, dass George Soros einer der nützlichen Idioten sein könnte, wie sein Geständnis, der Unterstützung durch den KGB, hier andeuten soll. Sehr viel wahrscheinlicher will er die aufkommenden Nachrichten über seine Geheimdienstlichen Kontakte bagatellisieren. Diese reformistische Zelle des KGB, die er unterstützte, kann nur den Reformkommunismus meinen, wie ihn Gorbatschow dann mit der Perestroika etablierte. 
Wir wissen darüber hinaus, dass Soros den Terror in der westlichen Welt fördert und Rassenunruhen provoziert, der russische Geheimdienst tut dasselbe. Es wird wohl kaum so sein, dass die beiden Parteien in diesem Fall nicht zusammenarbeiten.

Dabei müssen wir nun das Spielchen des KGB in Kenntnis nehmen und George Soros Unterstützung für Putinsleute, ebenso wie die angeblichen Alternativen. Man erinnere sich an das Spielchen im Kaukasus, wo der Open Society die Schuld an einer angeblichen Russenfeindlichen Stimmung gegeben wurde. Dann nach dem Krieg wurde die Soros Seilschaften angeblich davongejagt. Dass kann nur eine Medienshow gewesen sein, denn die Open Society residiert und operiert in Moskau. Mikhal Gorbatschow arbeitet eng zusammen mit Wladimir Putin. Und angesichts dessen, dass die Perestroika von Gorbatschow lediglich ein Trick war, den die Sowjetunion bereits fünfmal zuvor angewendet wurde, ist das Possentheater von Soros leicht durchschaubar, er spielt eine Rolle in der Öffentlichkeit als angeblicher Kremlfeind, doch tatsächlich ist er im Bunde mit denen. Explizit, um das westliche Böse zu verkörpern, was ja konform mit dem Marxismus-Leninismus ist. Was dann natürlich auch die Rolle der Clintons und Obama erklärt, die Soros ja vor dem Vorwurf zu 5. Kolonne zu gehören wahren muss.

Die Kontakte zu Genscher unterstützen das nur. Genscher stand im Verdacht der Tätigkeit für den KGB, entzog sich weiteren Untersuchungen durch seinen Rückzug aus der Politik, und lenkte Staatsgelder um, um Die Grünen Bundesweit zu etablieren und nach Aussage von Soros, eben mit ihm zusammen.

Dann werden die Aussagen von Soros noch konfuser. Er gibt zu, gezielt den Kontakt zu allen russischen Oligarchen gesucht zu haben. Aber alle russische Oligarchen, ausnahmslos, auch die die dann beseitigt wurden, haben Kontakte zum Geheimdienst. Soros sprach sich zur Unterstützung von Jawlinski aus, der früher im Ministerrat der Sowjetunion gesessen hatte. Jawlinski unterstützte jedoch Boris Jelzin (und war dessen stellvertretender Ministerpräsident), den George Soros ablehnte und genau diese anti-Jelzin Position vertraten auch die Hardliner der Sowjetunion und Mikhail Gorbatschow. Im Tschetschenienkrieg stellte er sich dann gegen die Politik Jelzin, übersah aber, dass Jelzin unter dem immer stärker werdenden Druck der Hardliner stand, der mit dem Aufstieg von Wladimir Putin einherging. 2001 erkannte Jawlinski dann Putin als Sowjetmensch, was freilich Kommunist meint. Freilich war der angesprochene Boris Abramowitsch Beresowski noch einen deut schlimmer, aber der war ein ehemaliger Protege von Wladimir Putin gewesen. 

Soros Charakterisierung der Russlandlage ist überaus kurios. Er stellt die Situation eines Raubtierkapitalismus dar, dann beklagt er, es hätte keinen Wandel gegeben. Es sei das alte System der Sowjetunion an der Macht. Wenn es aber das alte System ist, dann handelt es sich um den Marxismus-Leninismus, den Soros bekennender Weise errichten will. Auch die von ihm finanzierten Anti-Trump Proteste halten das Ideal der Sowjetunion hoch, genauso wie Wladimir Putin. 

Nachdem er uns zuvor sagte, dass das alte System immer noch an der Führung sei, sagt er nun die alte Ideologie sei ersetzt worden, durch eine von George Bush implantierte. Das ist der Brüller schlecht hin! Demnächst wird er behaupten, dass Bush den Wladimir Putin geschaffen habe. 

George Soros begann mit Besuchen, in der Sowjetunion, in den 1970-er Jahre. Unwahrscheinlich dass er da nie den Patriotismus des Nationalbolschewismus bemerkte. Und dass dieser rein gar nichts mit Bush zu tun hat, ist klar. Soros quatscht einfach drauflos und weiß dass seine Zuhörer an seinen Lippen kleben und wirklich jeden Mist glauben, den er von sich gibt. 

Das die Europäische Union kollabiert ist nicht allein Russland zu verdanken, wie Soros behauptet, sondern eben der 5. Kolone die beim kollabieren eifrig hilft und genau da kommt er selbst genauso ins Spiel wie Angela Merkel. Man vergesse nicht seine Manipulierungen an den Märkten, die der europäischen Wirtschaft gezielt schadeten.

Bezüglich Chodorkowski sei noch darauf hingewiesen, wieder so ein alter Funktionär der KPdSU. Allerdings auch über alle Maßen korrupt, was Soros bei Jelzin bemängelt übersieht er bei Chodorkowski. Die von ihm in London gegründete Stiftung Open Russia arbeitet freilich eng mit Soros zusammen. 

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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