Mittwoch, 5. April 2017

Zum Terroranschlag in St. Peterburg


Nach der großen Demonstration gegen Korruption und der Verhaftung von Alexei Navalny war klar, dass Wladimir Putin in ein Stimmungstief geriet. Da musste eine Ablenkung her, eine an der man sich wiederaufbaut, als starker Mann und Problemlöser. Ob jedoch der letzte Terroranschlag in St. Petersburg dafür eine so gute Idee war? Mir tun jene Russen Leid, die aufrecht für die Demokratie kämpfen und keine Unterstützung finden. Das verantwortliche diktatorische System der Kommunisten, die die Strippen ziehen, steht oder fällt nicht mit Wladimir Putin. Er ist die Person, die dem Moloch ein Gesicht gibt. Am ehesten gleicht das kommunistische System einer Adelskaste, die es gilt mit Stumpf und Stiel auszumerzen. 

Russland hat eine Regierung, genauso wie Deutschland, denen das Wohl des Volkes am Arsch vorbeigeht. Menschen sind ein nachwachsender Rohstoff den man ohne zu zögern verheizt, wenn es einen materiellen Vorteil verschafft.

In Russland kann man nach Terroranschlägen die Uhr stellen. Gerät Putin in Bedrängnis, kann man sich auf ihre Pünktlichkeit verlassen. Es ist nicht die Frage ob die russische Regierung zu gefakten Anschlägen fähig ist, wir wissen das sie es, eben auch mit Wladimir Putin, getan hat. Sowohl bei den Apartmenbomben, als auch bei Beslan war der Geheimdienst mit dabei. So etwas deutete auch Boris Reitschuster (seit wann arbeitet der wieder für Focus?) an.

Sobald Zivilisten das Ziel von Terror sind, ist der eigenen Staat als Verdächtiger, ganz oben in der Liste... "echte" Terroristen (falls es überhaupt noch welche gibt), haben kein Interesse an Zielen der Zivilbevölkerung. Allerdings muss man die verschrobene Denkweise von Muslimen bedenken, die grundsätzlich weder zu sonderlicher Intelligenz fähig sind, noch zu Mut. Ihre Vorstellungen von Heldentum beruhen tatsächlich auf der Zahl der Toten und diese lässt sich bei unbewaffneten Zivilisten leicht in die Höhe schrauben. Gerade wegen des leichten Manipulierenlassens, sind Muslime als Marionette so beliebt. 

Putin zelebrierte Russland als den großen Retter vor ISIS oder dem Islam, beides ist gelogen. Der ISIS reagierte mit Anschlägen in Europa, statt gegen Russland. Merkwürdige Sache! 

Nach St. Petersburg hofft er auf westliche Pietät, denn eine US/Israel-Reaktion muss zwangsläufig auch Putins Truppen treffen, was über den medial bereits rotierenden russischen Nationalismus dem Wunsch nach einen "Starken Mann" noch mal Drehmoment schönken könnte - aber wozu? Gäbe es keine Atomwaffen, könnte Kiew Moskau erobern, so fit sind die Ukrainer mittlerweile. Putin hat lediglich einen zerbombten Stadtteil einer Stadt "erobert", die faktisch von Assads Feinden umzingelt ist und seine iranische Verstärkung wurde von Israel bereits so neutralisiert, dass die Überlebenden sich nur noch im Libanon verstecken können. In Assads "2-Städte-Reich" leben bestenfalls noch fünf Millionen, die Assad mehr oder minder treu sind, eher nur drei. Putins Aktionen machen keinen Sinn! Während Trump innerhalb 75 Tagen den USA ein historisch konkurrenzloses Wirtschaftswunder beschert hat, verbrennt das rückständige Russland an zahlreichen stehenden Kampflinien seine mageren Reserven - und das ohne jegliche Aussicht auf Beute. Man könnte spekulieren, dass Putin Trump vielleicht "nur testen" will? So ein "Test" macht aber nur bei gleicher Kampfstärke Sinn, und davon kann bei Putins Sowjetschrott (im Vergleich zur NATO) und leeren Kassen nicht die Rede sein. Also steht Putin IMHO im Kreml unter vitalem Zugzwang, denn Russlands ökonomische Prognose mit Putin ist objektiv gesehen absolut infaust und Vladimirs Hosen daher gestrichen voll. Habt Ihr sein Gesicht gesehen...!!? Ein Kapitän der Segelschifffahrt wusste, dass Flaute jedweder Meuterei Anfang ist. Ergo pupst Putin Giftgas-Winde, da so imputint, dass ihm nur noch die Migrationswaffe via Gasterror bleibt, um zusammen mit seinem ebenfalls stieren Kollegen Erdogan die EU zu erpressen. Trump muss nur zuschauen, sowie hie und da versteckt agieren. Trump weiß, dass Putin nur noch für sich Lebenstage gewinnen will.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen