Donnerstag, 27. April 2017

Sigmar Gabriel als Fackel des Widerstandes

Sigmar Gabriel:


"Sozialdemokraten waren wie Juden die ersten Opfer der Nazis."


Gabriel war ja noch nie die hellste Kerze auf der Torte, daher braucht der Geschichtsrevisionismus eines kulturmarxistischen Populisten nicht zu wundern.

Vielleicht kann er uns mal erklären, wo das Ehrenmal der vom Nationalsozialismus verfolgten Sozialdemokraten stand, wo die Ehrentafel uns diese umfangreiche Liste der sozialdemokratischen Widerständler preisgibt.

Ohnehin stellt sich die Frage, ob Gabriel, bei der Benennung der sozialdemokratischen Widerstandskämpfer über Willy Brandt hinauskommt. Und der nämlich, einmal nach den sozialdemokratischen Widerstand gegen das Dritte Reich gefragte, antwortete:

"Ich kann mich nicht daran erinnern, dass das Parteibuch Bedingung gewesen wäre."


Und das bringt das Problem derartiger Dampfplauderer wie Gabriel klar zum Ausdruck. Bei dem Opportunismus den der für gewöhnlich an den Tag legt, hätte er es in der NSDAP weit gebracht, die sich eben nicht nur aus den Verdrossenen des 1. Weltkrieges zusammensetzte, sondern insbesondere und in ihrer Führung aus den Millionen SPD-lern bildete, die ihre Reihen füllten.

Zum Beispiel in Gelsenkirchen traten 1933 50% der Genossen in die NSDAP ein, darunter der Lokale Chef des DGB. Nach dem Krieg traten sie wieder in die SPD ein.

Dass Individuen wie Willy Brandt den Mut fassten Widerstand gegen das nationalsozialistische Kollektiv zu leisten, hat weniger mit seiner Parteizugehörigkeit zu tun, als denn seiner persönlichen Charakterstärke und das Bekennen zum Freien Willen, der sich gegen das Kollektiv richtet und so sich dem Mainstream seiner Zeit widersetzt. Und genau diese Stärke hat Gabriel nicht!

Dieses Schmücken, mit fremden Federn ist übrigens typisch in Verbrecher-Kollektiven. Die Antifa, die sich auf den Roten Frontkämpferbund der KPD beruft, verweist daher gern auf Georg Elser, weil dieser nicht einmal für 3 Monate dort Mitglied war. Er trat dort übrigens so schnell aus, weil er den Bund für nichts anderes als eine anders angestrichene SA hielt.

Überhaupt ist bei dem kommunistischen Kollektiv derselbe Opportunismus wie bei der SPD festzustellen, die ihre 55 000 (die zweitkleinste Gruppe der KZ-Insassen überhaupt, nach Muslimen) ermordeten Genossen gern gegen die systematische Ausrottung von Juden aufwiegen. Dort haben wir dasselbe Spiel vom Opportunismus. Zur Zeit der Machtübernahme 1933 betrug die Stärke der KPD rund 335 000 Genossen. Es gab eine Verhaftungswelle, bezüglich des Reichstagsbrand, die etwa 8 000 Genossen betraf. In den folgenden Jahren, bis 1941 ließ Stalin Tausende von in die Sowjetunion geflohenen KPD-lern an Hitler ausliefern. Zum Beispiel die Massenexekution von 1930 aus der Sowjetunion deportierten Kommunisten, im Jahre 1939, in der alten Festung von Marienburg (Westpreußen). Meist wegen rassischer Motivation, wie etwa jüdischer Herkunft. Sodass noch einmal 8 000 starben. Von denen die meisten eben nicht im KZ endeten, weil sie Kommunisten waren, sondern aus rassischer Motivation heraus.

Macht also rund 16 000 Mitglieder der KPD. Und was haben die anderen 319 000 KPD-ler getan? Die verbleibenden 39 000 getöteten Kommunisten waren Ausländer, meist Slawen, und nicht Mitglied bei der KPD.
Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

Kommentare:

  1. Gabriel hat aus den Dunklen Jahren die falsche Lehre gezogen - Braunhemdtaktik 2.0 gegen den politischen Gegner im Hier und Jetzt:

    Es ist gar nicht mal so lange her, dass ver.di Mitglieder aufgefordert wurden, gegen AfD-Sympathisanten vorzugehen. Oder die ähnlichen Bemühungen bei der AWO.

    Von den Linken "antifaschistischen" Projekten, die von Schwesig (SPD) und anderen Ministerien durch Steuergeld gepimpt werden, ganz zu schweigen.

    Oder die zig Zeitungsverlage/Radiostationen, mit ganz oder teilweiser finanzieller SPD-Beteiligung, politisch besetzte Gremien der Öffentlich Rechtlichen, etc. etc.

    Schon erstaunlich, dass Gabriel einen solchen Satz loslässt. Ist er dabei eigentlich vor Verlogenheit und Scham rot geworden?

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    1. Ich bin mir nicht sicher ob da überhaupt gedacht wird. Die Spitzenpolitiker in der BRD sind derzeit wirklich von der tiefsten Qualifikation und halten sich eher für Showmaster.

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