Mittwoch, 8. März 2017

Wie viel Ayn Rand steckt in der Außenpolitik von Donald Trump?

Ayn Rand, eigentlich: Alissa Sinowjewna Rosenbaum
Arnold Steinberg schrieb in The American Spectator, die Politik von Donald Trump sei "eine unbeabsichtigte Reinkarnation von Ayn Rand".

Es wäre unwahrscheinlich anzunehmen, dass die üppige, Kulturell impaktante und bewegende politische Arbeit von Ayn Rand spurlos an irgendeinen echten Konservativen (➽KlassiKon) vorbeigehen könnte. Und es wäre auch zu wünschen, dass ihre Arbeit in die deutsche Mentalität eindringen würde um die Gefahren des sozialistischen Gesocks endlich zu überwinden. Ich bin mir sicher, dass derartige "Konservative" wie Angela Merkel noch nie etwas von Ayn Rand gehört haben, in den KGB-Schulen wurde sie tunlichst verschwiegen.

Das Konzept der Moral durch rationalem Egoismus, welches Rand entwickelte, war nahezu Blaupause der US-Rechten in der Außenpolitik. Insbesondere bezüglich Ronald Reagan gilt das. In einem Interview, in dem Merkel behauptete aus einem "eher oppositionell eingestellten" Elternhaus der DDR zu stammen, meinte sie auch eben diese Politik von Reagan in den 1980-er Jahren begrüßt zu haben. Fake News sind eben keine Erfindung der Neuzeit!

Fest steht, dass mit einer Moral und rationalem Egoismus die BRD nicht dem (gewollt provozierten) Zusammenbruch entgegen steuern würde, sondern ein gesundes Mittelmaß an Solidarität und Selbsterhaltungstrieb beweisen würde.

Trump zeigt auch, dass er die Zeichen der Zeit verstanden hat und die tolle Zersetzung Europas von der 5. Kolonne des Kremls, dass der rationale Egoismus der amerikanischen Interessen auch europäische Staaten miteinschließt. Und dies ist auch ganz konform im Sinne vom Verständnis einer westlichen Wertegemeinschaft (christlich-jüdisches Abendland).

Trump weicht von Ayn Rand insbesondere dadurch ab (wie Ronald Reagan), dass er eine messerscharfe Rhetorik gegen einen klar definierten feindlichen Block (Russland, Iran, China) führt. Meines Erachtens aber als Reaktion auf den Zeitgeist, denn unsere Staaten driften nicht nur nach Links ab, sondern steuern mit Volldampf auf einen linksradikalen Abgrund zu. In so einer Situation muss man das Ruder hart herumreißen. 

Wie es Arnold Steinberg anmerkte, ist die Außenpolitik von Trump in einer Entwicklungsphase. Aber Trump stellte ebenso klar, dass es nicht in seinem Interesse ist, Staaten Neu zu erschaffen (wie es der Kreml-Imperialismus tut), noch Demokratie zu exportieren. Soll heißen, die traditionellen Systeme anderer Staaten werden so hingenommen. Und er schloss aus, mit einem Blick auf Europa, dass er "sozialistischen Idioten [nie] irgendeine Art von Hilfe" zukommen lassen werde. Und eben diese Punkte erkennt man sehr klar in der Philosophie von Ayn Rand.


Rand war durch und durch Individualistin und schlägt sich auch in ihrem rationalen Egoismus nieder. Der Individualismus erkennt jeden Menschen als "eine unabhängige, selbst bestimmende Identität, die ein unveräußerliches Recht auf sein eigenes Leben besitzt, ein aus der Natur abgeleitetes Recht [Naturgesetz] als vernünftiges Wesen [Rationalismus]".
Dieses Konzept steht im reziproken Verhältnis, zum Irrationalismus des sozialistischen ➽Kollektiv-Bastards (➽Massemensch). 

Der Unterschied zwischen Trump und Rand ist jedoch, dass Rand den Krieg einzig und allein als Selbstverteidigung akzeptierte. Nur aus diesem Grund war sie gegen den Vietnamkrieg, das hatte nichts mit der linken Friedensbewegung zu tun. 
Donald Trump sieht den Heimatschutz auch außerhalb nationaler Grenzen für gerechtfertigt. Jedoch ist es eben eine Definitionsfrage und jedes Individuum gibt den Dingen seine persönliche Wertigkeit. Donald Trump sieht die Verteidigung des westlichen Wertesystems, heißt in Hilfe seiner Verbündeten, als indirekten Heimatschutz an. Als Teil eines Bundes, mit starken Bündnisspartnern, wird eben auch die USA national gestärkt. 
Wir können die Gegenprobe machen und diese Kalamität betrachten, die die Bundesregierung Politik nennt, wo die Destabilisierung des deutschen Staates zur kompletten Destabilisierung der Europäischen Gemeinschaft führt. 
Aus diesem Grund ist der Ansicht Trump eine positive Logik nicht abzusprechen.

Das Trump jedoch das Prinzip des rationalen Urteils, nach Ayn Rand bezüglich Freund und Feind, anwenden kann, ist zu bezweifeln. Aus dem simplen Grund, dass, würde man sich nur mit den "Guten" verbünden, die Liste potentieller Partner katastrophal kurz ausfallen würde. 

Man muss sich ohnehin von dieser merkwürdigen Vorstellung verabschieden, in der Politik ginge es um Gut oder Böse. Es geht auch nicht um Richtig oder Falsch. Es geht immer um die Frage:

Was sind meine nationalen Interessen (die Angela Merkel nicht hat, weil sie eine Linke ist) und wie kann ich die am Besten erreichen?

Ayn Rand vertrat den Standpunkt des unbeschränkten Handels, auch gegenüber den Feindstaaten. In ihrem Glauben und das ist auch logisch, führt der uneingeschränkte Handel zu allgemeinen Wohlstand und die Bürger in den Feindstaaten würden ihre Ketten der Diktatoren abschütteln. Da spricht aus ihr die Ansicht von Adam Smith, dass Wohlstand Freiheit bringt. Jedoch übersieht sie dabei, das sozialistische Diktaturen nur ein eingeschränktes Recht auf Privatbesitz erlauben, das im Kommunismus komplett aufgehoben wird. vgl. Kuba oder Venezuela

Aber auch in Russland hat uns Wladimir Putin immer wieder gezeigt, dass nach Belieben Reichtum enteignet wird, was theoretisch bis zum Privatbesitz jedes beliebigen Bürgers ausgeweitet werden kann. Im Gegensatz zu Venezuela und Kuba, versucht man noch den Schein der Gesetzmäßigkeit aufrecht zu erhalten und erfindet einen kriminellen Hintergrund (vgl. der Gründer von vk.com), der die Enteignung rechtfertigen soll vor der Öffentlichkeit. Tatsächlich ist es nichts anderes als die Prozesse wegen Majestätsbeleidigung, mit denen Kaiser Nero seine notorische Geldknappheit bekämpfte.


Vonseiten der US-Linken wird gegenwärtig versucht Donald Trump Schutz der nationalen Interessen und Ablehnung der Globalization, bzw. Strafen von Firmen wegen Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland, als typisch Putinistisch und gar "nicht rechts" darzustellen. Dahinter steckt der verzweifelte Versuch doch noch das Bild einer Putin-Marionette zu schaffen. 

Trump definiert den Schutz einer Nationalwirtschaft zu seinem Ziel. Die Firmen werden nicht, wie in Russland, enteignet um den Staatsbankrott zu entgehen (verursacht durch die eigenen sozialistischen Eingriffe in die Wirtschaft), sondern die Firmen werden mit Bußgeld belegt weil sie der nationalen Wirtschaft schaden: Die Firmen genießen die Privilegien der USA, erhöhen jedoch die Arbeitslosen zahlen, die wiederum durch Zuwendungen der US-Regierung unterstützt werden müssen. Das heißt, die Steuereinnahmen gehen zurück die Ausgaben steigen. Was diese Firmen tun ist schlicht und ergreifend Betrug und Schmarotzertum, der die Verarmung des Staates nach sich zieht. Trump reagiert darauf mit Strafe im Sinne eines Rechtsstaates. Das hat bei weitem nichts mit der Willkür in Russland zu tun.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

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