Samstag, 11. März 2017

Als Israel die Rote Armee erniedrigte

F-4 E Phantom der israelischen Luftwaffe

Im Juli 1970, versuchten sowjetische Piloten, zusammen mit der ägyptischen Luftwaffe, einen israelische Kampfjet abzuschießen. Die israelische Luftwaffe reagierte mit Operation Rimon 20, schoss fünf MIG's ab und fügten der Roten Armee eine große Erniedrigung zu.

Russische MIG-21 MF der ägyptischen Luftwaffe.

Dieser Luftkampf ereignete sich am 30. Juli 1970 und verursachte, dass die Sowjetunion verstärkt Muslime zum Stellvertreterkrieg gegen Israel benutze, aber peinlich versuchte eigenes direktes Eingreifen zu vermeiden. Der Kreml sah in der Niederlage, gegen den winzigen Erzrivalen, eine Demütigung vor der ganzen Welt. 


Damals gab es Krieg zwischen Israel und auf der anderen Seite Ägypten, Jordanien und PLO. Auf dem Schlachtfeld, südwestlich des Suezkanal, verliefen die Gefechte ungünstig für die Verbündeten der Sowjetunion, aus diesem Grunde entschloss sich die Rote Armee direkt einzugreifen.

Die israelische Luftwaffe (IDF) setzte 4 Phantom und 12 Mirage Kampfjets ein. Eine Kampferprobte Einheit, die bis dahin bereits 59 feindliche Kampfjets abgeschossen hatte.

Die Rote Armee hatte 24 Jets vom Typ MIG-21, die den Ruf, als bestes Kampfflugzeug der Welt hatte. 

Der Luftangriff war detailliert geplant und die russischen Flieger erkannten nicht, dass sie sich in einen taktischen Nachteil hineinbegaben. Das Ergebnis waren 5 abgeschossene MIG's und ein beschädigter israelischer Mirage-Jet, der aber seinen Stützpunkt erreichte. Dieser Luftkampf trug den Namen Operation Rimon 20 und gilt bis heute, als eine der erfolgreichsten Unternehmungen des IDF.

Die Operation galt als Antwort auf die wachsenden Einmischungen der Sowjetunion im Nahen Osten. Der Sozialist und Nazi-Kollaborateur Gamal Abdel Nasser hatte von der Sowjetunion Moderne Missiles und Kampfflugzeuge erhalten. Damit glaubte er, es mit den israelischen Phantoms und Skyhawks aufnehmen zu können, die der ägyptischen Armee entlang des Suezkanal schwer zusetzten und tief in den ägyptischen Luftraum eindrangen.

Das die israelische Luftwaffe sogar über Kairo Kreise zog, nur um ihre Überlegenheit zu demonstrieren, versetzte Nasser in große Wut.

Es folgten Absprachen in Moskau, einmal 1969 und dann Januar 1970. Nasser war sich sicher, im Bund mit der Sowjetunion, sich selbst den USA entgegenstellen zu können.

Der Kreml sendete SA-3 Boden Luft Raketen nach Ägypten, die sehr viel effektiver waren, als die SA-2, die die Ägypter bisher nutzten und 3 Schwadrone MIG 21 MF. Hinzu die notwendigen Crews und Mechaniker, samt Munition. 100 sowjetische Piloten waren zu dieser Zeit in Ägypten.

Das Unternehmen war eine Geheimmission und sollte als überraschende Attacke auf Israel geführt werden, wurde jedoch vom israelischen Geheimdienst aufgedeckt, als sie den Funkverkehr zweier russischer Piloten auf einen Routineflug abhörten. Die Israelis drangen nun nicht mehr tief in den ägyptischen Luftraum ein und beschränkten sich auf das Suezkanal-Kampffeld.

Danach begann die Rote Armee immer wieder zu versuchen, israelische Jets abzuschießen. Am 25. Juli 1970 war wieder ein derartiger Zwischenfall als zwei MIG's einen IAF Skyhawk angriffen. Daraufhin beschloss die israelische Generalität die Rote Armee herauszufordern. 

"Die Entscheidung die Russen anzugreifen wurde von der Regierung gemacht", so Oberst a. D. Aviem Sella, der eine der Phantoms in der Operation Rimon 20 flog. "Der Befehl war unmissverständlich: Nicht nur den Russen entgegenstellen, sondern niederringen. Ich glaube, es war das einzige Mal, dass die Regierung die Entscheidung traf eine Weltmacht anzugreifen."

Der Plan wurde minutiös geplant. Vier Mirage-Jäger drangen über dem Golf von Suez vor und erweckten den Eindruck einer Routine Aufklärungmission. Die Sowjets schluckten den Köder, nach elf Minuten und wollten die Israelis Angreifen, mit fünf MIG's. Darauf hatten die anderen startbereiten IDF-Jets, auf dem Luftwaffenstützpunkt Refidim, nur gewartet und erreichten umgehend den Operationsraum.

Das ganze Unternehmen entwickelte sich zum längsten Luftkampf des Krieges. Es war eindeutig, dass die Sowjets schlecht ausgebildet waren.

Ende der 1970-er Jahre, während der ägyptisch-israelischen Friedensverhandlungen, erzählte Vizepräsident Hosni Mubarak, dem damaligen israelischen Verteidigungsminister, Ezer Weizman, dass die Sowjetunion durch diese Erniedrigung sehr an Ansehen bei den Ägyptern verloren hatten. Darüber hinaus hatten die russischen Piloten sich sehr arrogant verhalten.

Der von russischer Seite leitende Marschall Pavel Kutakhov drohte den Piloten mit Gulag in Sibirien, ihr Verbleib war danach ungeklärt.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

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