Montag, 27. Februar 2017

Wenn marxistische Despoten die Erdölwaffe spüren

Kann es ganz schnell mal dazu kommen, dass man sich ein muslimisches Söldnerheer anheuert, welches sich vielleicht ISIS nennt, um an billiges Öl ranzukommen.

Skandal! Ich spüre förmlich, wie der deutsche Michel, vor Wut mit dem Fuß aufstampft und mit einer Lichterkette seiner Empörung kundtut: Wie kann der das wagen, an der goldenen Kuh Putin zu rühren! Der Islam ist doch nicht vom Kreml gemacht! 
So, so, aber von USrael schon?

Natürlich ist der Islam nicht ein Produkt des KGB, gerade das ist ja das Praktische, sonst hätte man den Islam erst erfinden müssen. Der ISIS ist ein Produkt der Nachwehen des sozialistischen Hussein-Systems im Irak. Besteht in der Führungsriege inzwischen aus Irakern, Iranern und Putins-Tschetschenen. Und zwar war der ISIS eigentlich gegen die US-Besetzung aktiv, wurde dann jedoch umfunktioniert. Die Golfstaaten versuchten Einfluss zu gewinnen, durch den radikalen Islam, um den ISIS eventuell gegen die Schiiten in einem Stellvertreterkrieg kämpfen zu lassen. Doch mit der massiven Einflussnahme des russischen Geheimdienstes, entwickelte es sich zum willkommenen Instrument des Kreml, im Erdölkrieg.

Wäre die unermüdliche Suche nach der Züchtung des besseren Menschen und der Aufbau von Utopia, in den zahllosen marxistischen Experimenten, nicht mit Millionen von Toten und Massenelend verbunden, man könnte sich über die Propagandamärchen und beim Zuschauen, wie ihre Seifenblasen implodieren, köstlich amüsieren.


Energiekrieg Russlands


Wir sollten endlich damit anfangen Cowboy und Kommunist zu spielen, Sie werden staunen, was für eine Vielzahl von Problemen plötzlich gelöst werden. 

Es war sowas von auffällig, als das Thema Fracking aufkam, dass die europäische und US-Linke sofort aufschrie. Das wurde mit Umweltschutz erklärt, war aber vom Kreml über die Internationale so lanciert worden, um sich die nützlichen Idioten vor den Karren zu spannen.

Dem Kreml ging es, um strategische Bedenken. Dieses Fracking sollte die westliche Welt unabhängiger machen, von gewisse Erdölmonopolisten, nicht nur Venezuela, oder Saudi Arabien, sondern eben auch von Russland. Erdöl und Erdgas, dass sind die Waffen des Kreml mit denen er Europa erobern will, um sie mit Gazprom gefügig zu halten. 

So, wie das Fracking Europa vor Gazprom retten könnte, sah die Rechte in der US-Wirtschaft die Gefahr von Barack Obamas Keystone Pipeline und NKVD (EPA). Und daher rührte dann die Mobilisierung der westlichen Linken. Es ging den Rechten darum eine Energiekrise zu lösen, die der Kreml durch seine Energiewaffe ausgelöst hatte und die internationale Linke bestättigte sich wiedereinmal als Werkzeug des Kreml. Und um genau zu sein, während des zweiten Irakkrieges. 
Die Zerschlagung des Hussein-System war aus diesem Grunde notwendig. Das Oval Office konnte das natürlich nicht mit Öl begründen, dass hätte die Öffentlichkeit nicht verstanden. Aber es war ein notwendiger Schritt den wieder erstandenen Kreml Imperialismus zu sabotieren. Denn das Endergebnis ist vorhersehbar, die freie Welt versinkt im Kommunismus. Zunächst hatte die USA noch einen verlässlichen Partner mit Boris Jelzin, der gegen die Clique im Geheimdienst ankämpfte. Doch Jelzin wurde mit Putin ersetzt und in Deutschland war bereits eine Kreml-hörige Rot-Grüne Regierung an der Macht.

Man gab den USA die Schuld, dass der Preis für Rohöl auf 150 Dollar je Barrel stieg. Was nicht natürlich etwas damit zu tun hatte. Doch nach dem Irakkrieg, sank der Preis dennoch nicht. Dies lag nun an den Preismanipulierungen des Kreml, die nämlich vom hohen Ölpreis profitierten. 


Die Reaktion


Es dauerte eine Weile, bis klar war, dass Russland einen Energiekrieg gegen den Westen führte. Auch weil in Deutschland eine Presse Gleichschaltung im Sinne des Kreml erfolgte. 

Nach langen Ringen gab dann die OPEC bekannt, dass sie die Fördermengen erhöhen werden, um den Preis zu drücken. Im Kreml war natürlich klar, dass dies die Staatskassen leeren wird. Dann flogen die Schwindeleien zwischen Kreml und der Moskau-Marionettenregierung in Kiew auf und die Regierung wurde gestürzt. Nun trat Ukraine und Russland in eine Spirale der Provokation und offenen Kriegshandlungen. 


Russland reagierte mit der Unterstützung von Chavez, in Venezuela, dadurch wollte der Kreml Einfluss auf die OPEC gewinnen. Zwei Putsche scheiterten jedoch, bis die Kommunisten durch das Vorspielen einer Schein-Patriotischen Querfront scheinbar legal an die Macht gelangten. Umgehend verbündeten sie sich mit Russland und bereiteten sich auf Krieg vor. Das führte letztlich sogar dazu, dass Hugo Chavez komplett überschnappte und gegen die USA und die Europäische Union einen Ölkrieg eröffnete.


Inzwischen ist das Land eine klassische kommunistische Diktatur. Und man fing an Unruhe im Nahen und Mittleren Osten zu fabrizieren: arabischer Frühling und Islamischer Staat. Denn dem Kreml ging es darum das ÖL- und Erdgas dort unter Kontrolle zu bringen um seinen Energiekrieg gegen den Westen zu gewinnen.

Einen großen Erfolg hatte der Kreml dann auch, als Bill Clinton ins Weiße Haus kam, dem folgte Barack Obama, der Kreml sah sich als Sieger.


Verfall des Ölpreises


Aber der Nahe Osten entwickelte sich zum Hauptproblem, da Saudi Arabien die Erdölförderung drastisch erhöhte. Doch taten die das weniger wegen Russland, sondern weil sie auch Angst vor ihrer Machtposition durch Fracking hatten und den Ölpreis drücken wollten, damit das Fracking unattraktiv sei. 
Russland musste sich nun auf das Erdgas konzentrieren, da dieses, im Gegensatz zu Öl, nicht auf Schiffen transportiert werden kann. Der abstürzende Ölpreis, im Zusammenhang mit falscher Wirtschaftspolitik, löste in Russland eine Krise aus. Tatsächlich versuchte Saudi Arabien zunächst noch sich Russland anzunähern. Doch Russland hatte Saudi Arabien als Feind auserkoren und setzte viel daran, den Nahen und Mittleren Osten in einen Krieg zu stürzen und das rief auch den ISIS auf den Plan.
Ein solcher Verfall kann zwei Ursachen haben:

  1. Der Markt ist übersättigt. Jedes Öl hat seinen Preis und die Förderer schauen, dass die Produktion rentabel bleibt. Wenn es keinen Gewinn mehr gibt, werden die Förderpumpen abgestellt und gewartet, dass der Preis steigt.
  2. Es gibt irgendwo Krieg. Und so war es auch, im Anschluss werde ich genauer auf die einzelnen Despotien eingehen, die unter der Erdölwaffe leiden. 

Saudi Arabien


Juni 2014 bis Ende des Jahres stürzte der Preis für Öl ab. Und natürlich war zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Aggression von Russland und Iran (bis hin z. B. Krieg im Jemen) auch Saudi Arabien klar geworden, dass eine akute Gefahr aus Russland und Iran drohte. Für den Iran ging es, um die Frage des wahren Islam. Nach der Show des Kreml mit den Streitigkeiten der Türkei, war Vielen nicht klar, wo die Position der Türkei sei. Kämen sie als Verbündeter Saudi Arabiens in Frage. Doch inzwischen wurde das Spielchen von Putin und Erdocan aufgedeckt und es war klar, dass es sich nur um eine Seifenoper gehandelt hatte. Saudi Arabien versuchte sich Israel anzunähern und dies führte sogar zu einer Landesweiten Kampagne gegen Antisemitismus. Der Kreml begann nun mit den üblichen antisemitischen Gerüchten, die Juden stecken hinter allem und Saudi Arabien, Israel, oder die USA stecken hinter ISIS.

Das ganze Szenario muss in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden. Es fiel zusammen mit einem Zusammenbruch der Wirtschaft in Russland und Venezuela. 
Der Ölkrieg, den Hugo Chavez gegen USA und Europäische Union angefacht hatte, hatte sich nun Ende 2014 fatal gerecht. Sollte auch logisch sein, wenn die Industrie von Venezuela zu 94 % vom Erdölexport abhängt und die Hauptabsatzmärkte USA und Europäische Union sind, kann jeder normal denkende Mensch freilich voraussehen, dass ein Ölboykott ein Schuss ins eigene Knie sein wird. Da Kommunisten jedoch nicht normal denken...


Durch einen geradezu aberwitzigen, um nicht zusagen völlig dämlichen Eingriff in den Devisenmarkt, dennoch typisch für linke Ökonomen, verlor der russische Rubel enorm an Wert und führte zu einem Schwinden der Auslandskaufkraft. Durch den Abfall des Ölpreises war Russland nicht in der Lage, dieser Katastrophe entgegen zu wirken. Sie reagierten auch hier wie üblich, mit Antisemitismus (Rothschild sei Schuld) und vermehrten Angriffen auf Saudi Arabien. 


Russland


Zu dieser Zeit hatte der Kreml längst ausländische Investoren vergrault, die sich in den 1990-er in Russland niedergelassen hatten. Er selbst hatte sie noch ins Land gebeten, als er Präsident war, um sie anschließend zu enteignen. Lenin hatte das schon in der ersten Liberalisierungsphase so gemacht. Es war klar, sollte Putin nun wieder Investoren ins Land bitten, würden die nicht kommen.

So kam auch hier kein Kapital und führte zur gegenwärtigen Situation, dass Russland auf Venezolanische Verhältnisse zusteuert. Ab diesen Jahr wird an Hilfebedürftige kein Bargeld mehr ausgegeben, nur noch Lebensmittelmarken für rationierte Nahrung.
Aufgrund der immensen Rüstungsausgaben hat Russland keinerlei Reserven angelegt.

Wir erinnern uns auch an das Ausschalten diverser Oligarchen und die neue Freundschaft zu anderen Oligarchen, die ihr Geld nach Russland zurückbrachten. Aber auch die gegenwärtige Mordserie an hohen russische Politikern aus dem Putin-Umfeld hat damit zu tun. Wenn Putin vor dem Staatsbankrott steht, oder der Alternative die Welt in die Luft zu jagen, wird er zweifelsohne Letzteres tun. 

In dieser Zeit zeigte Putin den Charakter des wirren Despoten. Er steckte hohe Funktionäre der Erdölindustrie in die Gefängnisse, deren vom Gericht verordnete Haftstrafen er willkürlich erhöhte. Vom Putinisten als Politik des Ordnungsbringer gefeiert, tatsächlich ein Anzeichen von Psycho-La-La-Ding-Dong. Diese Funktionäre, ohne Frage korrupt, hatten jedoch absolut keinen Anteil am Verfall des Erdölpreises. Doch dieses willkürliche Handeln in Wutausbrüchen war etwas sehr charakteristisches für Stalin.

Mit dem deutschen Michel ist es sehr schwer darüber zu reden, weil sein Bild von der Situation, sowohl durch Bertelsmann-Medien, als auch Radio Eriwan völlig falsch ist. Beide Seiten, La-La-Isten als auch Putinisten sind als Massemenschen Teil einer Scherenstrategie, so wird das beim CIA genannt, genauso wie bei der Schere werden aber beide Seiten durch dieselbe Hand, hier der russische Geheimdienst, geführt. Während der La-La-Ist gezielt als Anti-Putin aufgebaut wird, um alle die sich von denen abgestoßen fühlen ins Lager der Putinisten zu treiben, läuft man bei Letzteren bereits Gefahr erschlagen zu werden, wenn man auch nur an der "göttlichen Abkunft" von Genosse Putin zweifelt. Hier macht Putin per Definition alles richtig und so lächerlich die Propaganda bezüglich Juden, Saudi Arabien und ISIS ausfallen mag, es wird bedingungslos geglaubt.

Bloomberg:
"Russlands Währung erlebt sein schlimmstes Jahr, seit die Nation 1998 mit Sanktionen belegt wurde, nach dem Konflikt mit der Ukraine und westliche Firmen blockierte..."


Nicolas Maduro und Venezuela


Wie wir sehen strafte der Preisverfall auch Venezuela. Den Misständen dort und der drohende Machtverlust der Kommunisten, begegnet man dort jedoch mit weitaus offenerer Gewalt, als in Russland. Erneut sehen wir jedoch, wie vehement die europäische Linke die Diktatur dort verteidigt und wie skandalös deutsche Medien die dortigen Zustände verschweigen.

Und wieder fallen uns Parallelen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland auf...

REUTERS
"Zunehmende Anzahl von Geringverdienern in Venezuela richten sich gegen Maduro, weil sie unter der niedergehenden Ökonomie leiden, mit der höchsten Inflation [60%] in den Amerkas, chronische Engpässe von Grundgütern und eine der höchsten Mordraten der Welt."

Der totale Kollaps steht bevor. Die Kommunisten reagieren darauf, dass die Massen der Unzufriedenen durch ausreichend Tötungspersonal dezimiert werden, die durch privilegierte Versorgung zu willigen Helfern werden. Ich warne alle, diese Zustände kommen auch hier!

Im Iran sieht es nicht besser aus. Doch ich bin mir sicher, dass all diese Diktaturen letztlich einen Ausweg durch den Totalen Krieg suchen werden. Und zu diesem Zeitpunkt ist es von Vorteil, wenn die westlichen Staaten sich selbst in Bürgerkriegen aufreiben.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

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