Samstag, 17. September 2016

Wie sich die globale Revolution finanziert Teil 6: Sie sind bereits in Europa

Darüber hinaus gilt die Existenz einer Französin aus einer Kommunistenfamilie von Montpellier als sicher. Unter dem Alias Nathalie Mistral war sie eine Kämpferin der Front 57. In Frankreich war sie Sozialarbeiterin und Gewerkschaftlerin. Dann war sie beim Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN) in Mexiko, ehe sie zur FARC kam.

Bis Februar 2011 wurden erst 25 Ausländer in den Reihen der FARC identifiziert. Doch wie gesagt tappt man bezüglich dessen völlig im Dunkeln. Die meisten ausländischen FARC Terroristen wurden eher zufällig über Computerdaten entdeckt. Von vielen hat man aber keinerlei Daten außer den Alias und selten sind diese offensichtlich, wie bei einem der El Alemán (der Deutsche) genannt wird. Was aber immernoch nicht sehr hilfreich ist. 

Viele dieser Ausländer gelangten durch die Vermittlung ausländischer kommunistischer Strukturen zur Ausbildung oder bereits als Experte zur FARC. Oft über Universitäten oder Jugendorganisationen. Und meist reist man über Venezuela ein, ohne von den kolumbianischen Behörden regestriert werden zu können. Von den 25 vage sich formenden Identitäten, war der größte Teil (15), als Europäer identifiziert.

Inzwischen wird aktuell angemerkt, dass die Schätzungen bezüglich ausländischer Terroristen innerhalb der FARC wohl zu gering angesetzt wurden. Oder der Anteil nach 2011 stark anstieg. Man spricht nun von bis zu 500 Ausländern.

Luis Antonio Losada Gallo, alias Carlos Antonio Lozada

Im Buch Vida y muerte del Mono Jojoy von Jineth Bedoya, erklärt die Journalistin, das Carlos Antonio Lozada sich sehr um die Rekrutierung von Ausländern bemühte. Und zwar gezielt unter dem Aspekt, FARC Strukturen im Ausland aufzubauen. Deswegen hatte er große Probleme mit Mono Jojoy, der die Ausländer als CIA-Agenten glaubte. Aus diesem Grunde gibt es auch eine Theorie das Lozada es war, der dem kolumbianischen Militär Informationen zu spielte, die zum Angriff auf das Lager von Mono Jojoy, einschliesslich seinen Tod führten. Nijmeijer soll darin ein wichtiges Papier gespielt haben und wurde daraufhin zur Rechten Hand von Lozada. 

Raul Reyes erklärte schon vor einigen Jahren, dass die Organisation FARC zu expandieren versucht. Dies gilt im Fall für die USA außer Frage. 

Das Hauptaugenmerk der FARC liegt aber nicht auf den USA, denn ihre Strukturen dorthin sind alt und etabliert und zwar dankt des Drogenhandels, aufgebaut vom kubanischen Geheimdienst und KGB, und den Schleusern der illegalen Migration und Mareros.

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal daran erinnern, dass das Kartell von Medellin (genauso wie Cali) nicht nur enge Verbindungen zur Kommunistischen Partei in Kolumbien hatte, sondern über diese eben auch zur Sozialistischen Internationale, also eben auch zu Deutschland selbst. Nicht nur wegen der Staatsbürgerschaft von Carlos Lehder, ebenfalls Mitglied der Kommunistischen Partei von Kolumbien (Sein Vater war bei der NSDAP), sondern auch weil Deutschland in Europa eine ökonomische Schlüsselrolle zukommt und die größte und gefährlichste kommunistische Szene außerhalb Russlands aufweist. Als die CIA 2003 von der Mafiaisierung eines globalen Terrorismus sprach, gilt es auch zu sehen, dass sich Deutschland ab der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder viel stärker als früher in ein zweiten Italien der 1980-er verwandelte. Einen Mafiastaat, den Italien erfolgreich versuchte zurückzudrängen. Was einherging mit einer Putinisierung und widerwärtigen Linksruck in der Gesellschaft. Eine gleiche Entwicklung, nur sehr viel offensichtlicher, gab es in Russland.

Es ist also anzunehmen, dass, aufgrund der fortgeschrittenen Etablierung in den USA, und dem Anlauf selber subversiver Kriegführung und Mafiöses Einklinken in nationale Wirtschaften, ein besonderes Interesse auf Europa ruht.
Und natürlich gibt es dafür auch klare Anzeichen, außer die Verherrlichung von Terroristen und Verbrecherbanden wie FARC, Hisbollah, RAF und Hamas, die ja bereits traditionell in der linken Szene zu nennen ist.

Nach Erkenntnissen der kolumbianischen Behörden leben mehr als 13 Kinder der Anführer aus dem Inneren Kreis der sieben in der Europäischen Union. Hinzukommen weitere von Führern der 2. Linie. Nicht aber, um dem Krieg zu entfliehen, sondern um an den Universitäten zu rekrutieren und die kommunistische Revolution zu proklamieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies hiesigen Behörden unbekannt sein sollte. Da die Rekrutierungen und Radikalisierungen in den Universitäten sehr offensichtlich sind. Und zwar ausdrücklich als Vertreter der FARC. Als Teil des Department Propaganda von Lozada. Gemäß Oberst a. D. Luis Villamarín haben sie den Auftrag Unterstützung in jeglicher Art für die FARC und in Europa Strukturen einer Untergrundarmee aufzubauen. (siehe auch: Gladio Rossa) Und sich mit radikalen kommunistischen Bewegungen zu vernetzen. Dazu stehen ihnen große finanzielle Mittel zur Verfügung.

Video auf Spanisch


Ich wies bereits auf die Romantisierung des FARC-Terror in Deutschland hin (gleiches geschieht bezüglich der RAF) und so nimmt alles mehr und mehr klare Züge zu einem Gesamtbild an. 

Wer sich noch darüber wundert, warum Deutschland ausgerechnet dem Leibwächter von Ossama Bin Laden Asyl geben musste, sei daran erinnert, dass Deutschland auch der Familie von Pablo Escobar Asyl anbot (siehe dazu den 1. Teil). 

Und es steht ganz außer Frage, dass die FARC Beziehungen zu den großen Kartellen in Mafia unterhält, wie zu kommunistischen Regime in aller Welt, die sie sowieso als Befreiungsarmee verherrlichen. Das genau diese kommunistische Ansicht allgemein in Deutschland vertreten und zelebriert wird, sollte uns erschrecken.

Natürlich gilt es zu beachten, dass in dieser gefährlichen Entwicklung eine identische La-La-isten Bewegung, wie in den USA geschaffen wurde, die mit ihrem Refugees Welcome Schwachsinn eine de facto Kopie der La Bestia - Migration von Mexiko in die USA etablieren. 

Der CIA wies bereits 2003 daraufhin, dass die FARC beginnt, sich in innere Begebenheit der USA einzumischen. 

Und 2004 hieß es dann, dass angesichts des Islamterrors nicht der Fehler begangen werden dürfe, die neuen kommunistischen Entwicklungen in Lateinamerika und Europa zu übersehen. Denn obwohl die kolumbianische Armee 2003 der FARC enorm zusetzte, ja sogar dezimierte, wuchs die Stärke der Mitgliederzahl um 3,5% an. Das war das schnellste Wachstum seit 5 Jahren. Ob dies allein erklärt werden kann, mit Rekrutierungen aus dem Nationalen Angebot, bleibt die große Frage.

Genauso wie La Bestia dem Mafia-Transport und Ausführung von Geld abzielt, der Einführung politischer Extremisten und Waffen, gilt dies auch für Deutschland. Daher überrascht es nun wiederum gar nicht, dass die lenkende Kraft hinter den La-La-isten die deutsche Linke, genauer gesagt die Kommunisten sind. Genau jene plädieren für die Legalisierung der Drogen, weil sie dann ohnehin das Monopol dieser Industrie haben.

Eine Sicherheitsstrategie des CIA machte die heutigen Zustände bereits 2003 deutlich. Und trotzdem der CIA auch Kuba mit dem internationalen Terror in Verbindung setzt und als Gefahr ansieht, wurde das Land von Obama Regierung von der Liste der terrorfördernden Staaten gestrichen. Die Terroristischen Gruppen vernetzen sich weltweit zu einem logistischen Netzwerk, dass sich massiv auf Mafiaart finanziert, als auch von der Wirtschaft der jeweiligen Staaten zehrt.

2001 verhaftete die kolumbianische Polizei 2 Mitglieder der IRA, mit Links zu Lozada. Sie waren Ausbilder für die FARC im Orts und Häuserkampf und Vorbereitung von Terroranschlägen. Es wird nicht angenommen, dass diese Ausbildung einzig und allein für kolumbianische FARC-Mitglieder durchgeführt wurde.

2009 eröffnete Spanien den Prozess gegen María Remedios García Albert, alias Irene und zwei weiteren Mitgliedern von Frente internacional de las Farc die für die FARC die Gruppe Marulanda aufbaute.

Die kolumbianischen militärische Geheimdienste vereinbarten 2011 eine engere Zusammenarbeit mit Spanien. Und zwar bezüglich der Infiltration durch FARC Terroristen. Es muss uns dabei bewusst sein, dass es sich bei allem um sehr aktuelle Entwicklungen handelt und selbst bei den Geheimdiensten manchmal der Überblick fehlt, beziehungsweise die Verbindung nicht bekannt ist. 

Man ist sich jedoch sicher, dass in der Zeit 2000 bis 2008 spanische Kommunisten als Koordinatoren des Comité Internacional de las FARC (Komitee International der FARC's) fungierten. All das ergibt sich aus den beschlagnahmten Computern und USB-Speichern von Raul Reyés. 

Interpol versicherte die Unversehrtheit und das die kolumbianischen Behörden keine Fälschungen und Änderungen vorgenommen hatten: Erklärung vom 15. Mai 2008 (Englisch).

Der spanische Name suggeriert das hier im Plural gesprochen wird. Also nicht eine FARC sondern mehrere. Es handelt sich, um 600 Gigabytes an Daten, die 39,5 Millionen Din A 4 Seiten entsprechen. 

Man weiß auch von der Ausbreitung nach Frankreich, Italien und Mitteleuropa. Ein Zentrum ist Zürich und Genf. 

Wir müssen uns auch nicht bemühen, wer in Deutschland der FARC eine Plattform verschafft, es ist die Partei Die Linke. 

Und man weiss auch, das Raul Reyes einen Kontakt zu einem Dänen hatte, aber kennt nicht dessen Identität. Nur eben - wie so oft - den Alias Carlos Mono und das er in Kopenhagen, Oslo und Stockholm operiert.  Dieser Däne war in der Ausarbeitung von Strategien der FARC in Europa beteiligt und machte es möglich, dass die Nachrichtenagentur ANNCOL von Stockholm aus operieren konnte. Und das meint FARC.

Bis heute weiß man von vier Werbern der FARC in Italien. Ein Land mit einer sehr starken Kommunistenszene. Bekannt sind jedoch nur die Decknamen Fausto, Pablo, Frederico und Camila. Man vermutet lediglich, dass es sich um Kolumbianer handelt. Diese haben 5 Zellen formiert: Jacobo Arenas, Francesco Lai, María Cano, Marquetalia und Jaime Pardo

In Australien informierte Interpol die Behörden über einen Carlos Vlaudin, der dort für die FARC arbeitet.

Die Verwinkelungen der FARC führen zum kommunistischen Ex-Abgeordneten Ramón Mantovani und Marco Consolo von der italienischen Linken.

Wie die italienische Tageszeitung Corriere della Sera berichtete, verfügt der Chef-Prokurator Giovanni Ferrara über Kopien aus den 1200 Computerdateien von Raúl Reyes, die von Verbindungen zwischen den italienischen Kommunisten, FARC, Islamfaschisten und gemeinsamen Verbrechen, einschließlich der Bezüge auf Gladio Rossa, in Europa berichten. Diese waren durch den kolumbianischen Botschafter in Italien übergeben worden. Das wiederlegt die früheren Erklärungen der Kommunisten, nur Kontakte zur FARC zu haben, um im kolumbianischen Friedensprozess zu vermitteln. Man vergesse nicht, dass ähnliche Gestalten, mit ähnlichen Erklärungen im deutschen Bundestag sitzen.

Beide Italiener gehören der kommunistischen Organisation Nuova Colombia (Neues Kolumbien) an. die mit einem FARC-Agenten alias Max in Kontakt steht. Bei diesem handelt es sich um jemanden der pro FARC Propaganda organisiert. Diese Organisation betreibt die Netzpräsenz www.nuovacolombia.net auf der auch Kommunismus, Terrorakte und Morde der FARC gefeiert werden.

Russland erscheint in den gefundenen Daten als einer der wichtigtes Auslandskontakte und Waffenlieferant der FARC. Dennoch bestritt Serguéi Lavrov im Gespräch mit Jaime Bermúdez dies. Aber absurder Weise verwies er darauf, dass sowohl Russland als auch Venezuela die staatliche Souveränität Kolumbiens respektieren. Dabei steht es außer Zweifel, dass beide Regierungen genau das nicht tun.

Auf FARC.de finden sie die persönlichen Erlebnisse ehemaliger Geiseln.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 



siehe auch:
Wie sich die globale Revolution finanziert Teil 1: Medellin und die Kommunisten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen