Freitag, 16. September 2016

Wie sich die globale Revolution finanziert Teil 5: Tanjia Anamary Nijmeijer


Posiert Modell mäßig, zur Romantisierung einer Terror-
organisation.
Die aus Holland kommende FARC-Terroristin Tanjia Anamary Nijmeijer, alias Alexandra Nariño, ist wohl das bekannteste ausländische Gesicht, seit sie überraschend als Unterhändlerin der FARC in Havanna auftauchte. Sie soll - nach eigenen Angaben - seit 2002 in der FARC sein.

In geradezu widerwärtiger weise wird die Terroristin in den deutschen Medien gefeiert. Sie kam als der typische La-La-ist nach Kolumbien und wurde durch ihre Emotionen radikalisiert, beim "Besuch der deprimierensten Orte des Landes".

Die Terroristin aus Holland gilt mit hervorragenden Kontakten innerhalb der FARC ausgestattet. Da wäre natürlich:

  • Timoleón Jiménez, alias KGB-Agent Timoschenko, alias Mauricio Jaramillo, alias Pablo Catatumbo, alias Bertulfo, alias Joaquín Gómez, alias Pastor Alape, ursprünglich heißt er Rodrigo Londoño Echeverri. Er ist der Führer der FARC. 
  • Da war Guillermo León Sáenz Vargas, alias Alfonso Cano, Anführer der FARC, bis er 2008 getötet werden konnte. 
  • Zu dessen Nachfolger wurde Víctor Julio Suárez Rojas, alias Jorge Briceño Suárez, alias Luis Suárez, alias Mono Jojoy, wurde 2010 getötet.
  • Manuel Marulanda, alias Pedro Antonio Marín, alias Tirofijo konnte 2008 getötet werden.
  • Luciano Marín Arango (Veterinär), alias Iván Márquez. Gehört dem inneren Kreis der FARC an, rechte Hand von Timoleón Jiménez und kommandierte den Bloque Caribe. Doch nach einem "Demokratisierungsprozess" wurde er kurzfristig Politiker, als Liberaler. Beschuldigt des: Terrorismus, Drogenhandel, Entführung, Mord, unerlaubter Waffenbesitz, illegale Herstellung von Waffen, Raubüberfall, Folter. Er trat in die Terrororganisation ein, über die kommunistische Jugendorganisation JUCO (Kommunistisch Kolumbianische Jugend). Genauso wie beide Gründer des Medellin-Kartell Pablo Escobar und dem deutschen Staatsbürger Carlos Lehder.  Dann wurde er Politiker und kehrte zurück in die FARC, als er als FARC-Agent enttarnt werden konnte. Er besuchte mehrmals Hugo Chavéz in Caracas, zusammen mit Rodrigo Granda, alias Jesús Santrich. Angeblich um Friedensgespräche einzuleiten, aber es ging, um die Unterstützung Venezuelas für die FARC. Der Geheimdienst Kolumbiens veröffentlichte Fotos von Arango und anderen FARC-Terrorsten von Geheimtreffen, mit Piedad Esneda Córdoba Ruíz. Diese war ursprünglich eine kolumbianische La-La-istin der Liberalen Partei, bis sie als FARC und Chavéz-Agent enttarnt wurde. Sie wurde auch von der Sozialistenregierung von Lula Da Silva unterstürtzt. Wurde 2010 verurteilt für 18 Jahre keine politische Betätigung zu betreiben. 
  • Seusis Pausivas Hernández, alias Jesús Santrich, Führungskreis der FARC. Einer der 30 Personen die den Estado Mayor gründeten. Der Estado Mayor findet seinen Gegenpart in Deutschland, in der Volksinitiative gegen das Finanzkapital. War Chef des Bloque Caribe. Gilt als Organisator der FARC-Medienkampagne.
  • Jorge Torres Victoria, alias Pablo Catatumbo, gegenwärtig FARC Kommandat von Bloque Occidental Comandante Alfonso Cano (BOCAC), nach dem Tod von Marulanda, wurde er Organisator aller Drogentranzporte der FARC in die USA und Europa. Er trat 1967 in die Kommunistische Partei ein, im Jahr darauf in die Jugendorganisation der Kommunisten, wo er Arango, Pablo Escobar und Carlos Lehder kennenlernte.
  • Jesús Emilio Carvajalino, alias Andrés París. Hochrangiger FARC-Führer im Bloque Oriental. Gehört zum engsten inneren Kreis der FARC, der nur aus 7 Personen besteht. Er begann mit dem Eintritt in die kommunistische Jugendorganisation JUCO. 1985 Beitritt zur FARC und Gründungsmitglied (gleiches Jahr) der Unión Patriótica. Sein erster Auftrag lautete noch die Indoktrinierung mit Marxismus-Leninismus zu leiten. 1993 leitet er die Activitäten der FARC in Venezuela. Vornehmlich den Drogenhandel. Verheiratet mit Beatriz Arenas, der Tochter von Luis Alberto Morantes Jaimes, alias Jacobo Arenas, Gründer und ideologischer Führer der FARC. Hält sich für den neuen Ché Guevarra. Mitglied der Kommunistischen Partei. Diese, wie andere auch, steht unter der Kontrolle der Internationale, die der PCC den Auftrag gab, in Marquetalia eine Guerillabewegung zu formieren. Dazu wählte die Kommunistische Partei Jacobo Arenas, mit Patenschaft der kubanischen Regierung. Obwohl auch Arenas vom KGB unterstützt wurde, sorgte er für eine eigene Ökonomie und wurde so finanziell unabhängig.
  • Rodrigo Granda, Mitglied der Kommunistischen Partei seit Anfang der 1970er Jahre. Dann Politiker der Unión Patriótica. Begleitete Iván Márquez zu den Treffen mit Hugo Chavéz und Piedad Cordoba.
  • Félix Antonio Muñoz Lascarro, alias Pastor Alape, alias José Lisandro Lascarro. Mitglied des inneren 7ner Kreises der FARC, seit 2010. Nachfolger von Jorge Briceño Suárez. alias Mono Jojoy. Gelangte durch die kommunistische Jugendorganisation zur FARC, Anfang der 1980-er. Leiter der Schule Hernando González Acosta, wo die FARC Rekruten unterrichtet. Seit 1989 dann Nummer 2 im Bloque Oriental. Und Kommandant der Front 45. Ab 1991 leitete er die Front 52. Ab 1992 im inneren Kreis der 7, beauftragt mit der Reorganisation von Front 51. 1993 von Timoschenko zum Führer des Bloque del Magdalena Medio ernannt. Unumschränkter Herr über den Drogenhandel in Magdalena Medio. Für Hinweise die zu seine Ergreifung (tot oder lebend) führen, hat die US-Regierung eine Belohnung von 2,5 Millionen Dollar ausgesetzt.
  • Luis Édgar Devia Silva, alias Raul Reyes, Mitglied des 7ner Kreises, 1. März 2008 verblutete er in Ecuador, als eine seiner eigenen Antipersonenminen ihm das Bein zerfestzte. Bevor er sich der FARC anschloss war er Gewerkschaftler. Wurde international gesucht wegen Finanzirung des internationalen Terrorismus, Menschenrechtsverbrechen, Drogenhandel, wurde dennoch von der Ecuadorianischen und Venezulanischen Regierung versteckt. Mit 16 Jahren war er der kommunistischen Jugendorganisation beigetreten und wurde später Lokalpolitiker der Kommunistischen Partei. In den 1970-er Jahren unternahm er mehrer Reisen in den Ostblock, um Ausbildungskurse zu machen. Auch von der STASI unterrichtet. Erst 1980 kehrte er zurück. Noch kurz vor seinem Tod hielt er sich in Europa auf. Und im September 2007 traf er sich mit Piedad Córdoba in Venezuela. Er war Chefplaner der terroristischen Anschläge der FARC und im mehreren Entführungen beteiligt. Er ermordete persönlich 13 Polizisten, 18 gefangene Soldaten, 18 Geiseln, einen Richter, einen Arzt, 3 Regierungsangestellte, 2 Strafvollzugspolizisten, die Ex-Kulturministerin Consuelo Araújo Noguera, 9 Touristen am Vulkan Puracé, den Kongressabgeordneten Diego Turbay Cote und dessen Mutter, drei seiner Leibwächter und die sieben Taxifahrer die das sahen, den Priester Isaías Duarte Cancino, Gouverneur Guillermo Gaviria. Ex-Minister Gilberto Echeverri, 11 Abgeordnete von Vallecauacanos und mindests 4 weitere, deren Identität nicht geklärt werden konnte. Ausserdem ist er der Verantwortliche des Massaker von Bojayá, als über 100 Besucher der dortigen Kirche ermordet wurden. Auch war er Urheber des Anschlages auf den Klub El Nogal in Bogota, bei dem 36 Menschen starben und über 200 verletzt wurden. Die Regierung von Paraguay beschuldigte ihn der Gründer der Terrorgruppe Patria Libre zu sein. 
  • Luis Alberto Albán Burbano, alias Marcos Calarcá, alias Marco León Calarcá. Gehört zum inneren Zirkel der FARC. Gesucht mit internationalem Haftbefehl, Leiter des FARC-Büro in Mexiko, baute Kontakte zu den dortigen Kartellen auf, verwickelt in der illegalen Migration an der La Bestia. Tauchte als Unterhändler der Friedensgespräche in Havanna auf. Seine Frau Andrea Vergel und die beiden gemeinsamen Kinder leben in Kanada. Seine Schwester Amparo Victoria Torres ist Künstlerin, ihr Sohn Juan Jacobo ist Soziologe in der Universität von Havanna. Marcos Calarcá taucht in den beschlagnahmten Unterlagen von Raul Reyes als Schlüsselfigur des internaltionalen Terrorismusnetzwerkes auf. Er wurde in Bolivien 1998 verhaftet und an Mexiko, gemäss Haftbefehl von Interpol, ausgeliefert. Die FARC unternahm große Anstrengungen um ihn frei zubekommen. Was über dunkle Kanälen offenbar gelang, denn 2002 ließ Präsident Vicente Fox im April 2002 Marcos Calarcá ausweisen, nicht aber nach Kolumbien, wie von der dortigen Regierung gefordert, sondern nach Kuba oder Venezuela, was einer Freilassung gleichkommt.
Diese Verbindungen belegen, dass Tanjia Nijmeijer, eine überaus wichtige Ausländerin innerhalb der FARC ist. Daher können wir die Ereignisse von 2007 als billige Finte identifizieren. 

Gemäß eines Kommentares von George J. Tenet, Direktor des CIA, wurde die Siegeschancen der FARC schon 2000, als sehr aussichtslos eingeschätzt. Obwohl die FARC militärisch stark ist, ist sie nicht stark genug, um die kolumbianische Armee zu besiegen. Und sie sind auch finanziell abgesichert, hat aber nicht ausreichend Rückhalt in der Bevölkerung. Sie ist unbeliebt. Jedoch durch ihre enormen finanziellen Mittel aus dem Drogenhandel, hat sie gewaltiges Potential sich international zu betätigen.

Am 18. Juni 2007, kam es zu einen Angriff auf das Lager von Luis Antonio Losada Gallo, alias Carlos Antonio Lozada, der zum Inneren Kreis der 7 gehört, und der Organisator der Stadtguerilla Red Urbana Antonio Nariño ist. Nijmeijer galt als die Rechte Hand dieser Person. 

Jedenfalls gilt Carlos Antonio Lozada als die mysteriöseste Person der gesamten FARC. Der kolumbianische Geheimdienst weiß nur sehr wenig über ihn. Er soll 1960 geboren sein und trat der Jugendorganisation der Kommunisten JUCO bei. Auf deren Empfehlung hin, wurde er in der Sowjetunion ausgebildet. Taucht danach als Mitglied der Kommunistischen Partei wieder auf und schließt sich der FARC an. 1999-2002 taucht er als Chefunterhändler der FARC mit der kolumbianischen Regierung unter Präsident San Vicente del Caguán wieder auf. Er gilt als der höchste Chef der FARC im Bereich Stadtkampf und Designer aller Operation der Infiltration, Kommunistische Ideologie und Anwerbung von Terroristen. 

Man mache sich die Bedeutung dieses Mannes klar und halte sich dann vor Augen, dass nach nur einem kurzen Feuergefecht, dessen geringe Gegenwehr das Militär überraschte, die FARC Kämpfer sich zurückziehen. Selbstverständlich auch Carlos Antonio Lozada. 

Das Militär bleibt als verwirrter Sieger des Gefechts zurück und bekommt nichts weiter in die Hände, als ein darüberhinaus improvisiert erkanntes Lager, das keinerlei Hinweis auf Carlos Antonio Lozada enthielt, mit drei Toten und dem Tagebuch von Nijmeijer. Ja Hallo? Bin ich der Einzige dem das gestellt vorkommt?

In dem Tagebuch kritisiert Nijmeijer die FARC und avanciert in den Medien zu einem romantisierten Star:


Daraufhin ließ die FARC verlautbaren, dass Nijmeijer von der FARC verhaftet wurde, in einem Propagandafilm mitzumachen hat und dann auf ihre endgültige Bestrafung warten muss.

Und mir kommt es so vor, als würden wir diesen Propagandafilm gerade life miterleben!

Die Frau, in Ungnade gefallen, ist Teilnehmerin der FARC Delegation in Havanna? Das "Hübsche Gesicht der Guerilla"?

Desweiteren muss man wissen, dass Tanja Nijmeijer die Geliebte eines Neffen von Victor Julio Suarez Rojas, alias Mono Jojoy, wurde. Der FARC Kommandant, als dessen Rechte Hand selbige Nijmeijer galt. Suarez Rojas wurde 2010 getötet und es galt das Gerücht, dass Nijmeijer mit ihm starb. Das war während der Operation Sodoma 22. September. Doch eine Obduktion ergab, dass der Leichnam, entstellt durch einen Bombenangriff, nicht zu einer Europäerin gehört.

Im selben Jahr reiste Marilu Nijmeijer nach Kolumbien, die jüngere Schwester, zunächst mit der Absicht ihre Schwester zu finden. Doch die erklärte mit der FARC zu sein bis zum "Sieg oder Tod". Marilu charakterisierte die FARC als "illigale Gruppe die Unschuldige tötet und keinen Frieden will". Respekt! Die Weisheit kommt offenbar nicht immer mit dem Alter, oder:
Wer mit 18 kein Kommunist ist,
hat kein Herz!
Wer es mit 30 noch immer ist,
hat kein Hirn!
Nun, Nijmeijer ist gegenwärtig 38 Jahre (*13.2.1978), da wird die Auswahl doch eng, oder?

Am 9. Oktober 2010 veröffentlichte die Regierung von Juan Manuel Santos die Auswertung der Computer von Mono Jojoy, demzufolge dieser den Plan gehabt habe, aus Nijmeijer die internationale Botschafterin der kommunistischen Revolution zu machen. 
Dabei wurde auch verlautbart, dass die FARC auf nationaler und internationaler Ebene mit diversen nationalen und internationalen Mafia Strukturen zusammenarbeit.

Am 3. November 2010 strahlte das niederländische Fernsehen ein Interview von Nijmeijer aus, in dem sie bekundete zur FARC zu gehören und das sie nicht gerettet werden will.

Nach Angaben der Behörden der Vereinigten Staaten spezialisierte sich Nijmeijer darauf, ab 2003, Staatsbürger der USA in eine Falle zu locken, damit sie von der FARC entführt werden konnten. Offenbar ist das "Hübsche Gesicht der Guerilla" einfach nur eine Mata Hari.

Jacobo Arenas mit Nijmeijer

Gemäß dem Buch Life Is Not Easy, Dad von Botero, erschienen 2011, nahm Nijmeijer an verschiedenen schweren Verbrechen und terroristischen Akten teil.

2003 soll sie, einem Kind einen Sprengsatz um den Hals gehängt haben und weil die Eltern die Kriegssteuer für die FARC nicht bezahlen konnten gezündet haben. Nijmeijer hat diese Tat öffentlich gerechtfertigt, mit Hinweis auf die nicht gezahlte Kriegssteuer. Da zeigt sich wieder einmal, was aus den La-La-isten letzen Endes für ein Monster wird und gefühlsmäßig völlig verroht. (Wenn Emotionen beliebig werden.)
Auf der Webseite der FARC wagt es die Psychophatin zu schreiben: Wir sorgen uns um die Zukunft kolumbianischer Kinder (englisch).

In den USA drohen ihr, seit 2010, 60 Jahre Haft wegen Verschwörung und Terrorismus. Ein US-Gericht hält sie auch involviert in der Entführung und 5-jährigen Geiselhaft von Ingrid Betancourt und weiteren "barbarischen Verbrechen". Im Buch Out of Captivity: Surviving 1,967 Days in the Colombian Jungle, erwähnen die Ex-Geiseln (Marc Gonsalves, Keith Stansell und Thomas Howes), das Nijmeijer bei Folterungen und Verhöre immer anwesend war. Da die USA die Auslieferung von Nijmeijer verlangt, ist es schwierig für sie die FARC zu verlassen.

Auf FARC.de finden sie die persönlichen Erlebnisse ehemaliger Geiseln.



Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 



siehe auch:
Wie sich die globale Revolution finanziert Teil 1: Medellin und die Kommunisten

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