Dienstag, 13. September 2016

Wie sich die globale Revolution finanziert Teil 2: Was ist vom Frieden der FARC zu halten?

Hugo Chavez und Lula Da Silva
Kurz um nicht viel!

Ich hatte es schon angekündigt, dass ich aus einem bestimmten Grund im Blog von der FARC-EP berichte. Der Interessierte Leser, weiß das Präsident Juan Manuel Santos, mit dem Kommunisten-Abschaum der FARC, unter Timoleón Jiménez, einen endgültigen Friedensvertrag am 22. Juni 2016 beschlossen hatte, der bis zum 20 Juli ratifiziert werden sollte. Was auch mehr oder weniger geschah. Und der Stammleser erriet gewiss, dass ich mich noch dazu äußern würde. Das dies erst jetzt geschah, lag einfach daran, dass ich einige Punkte mit Leuten von Agenturen erörterte, um mehr Gewissheit zu bekommen, ob meine Befürchtungen richtig sind. Deshalb hatte sich nun etwas die Antwort verschoben.


Piedad Cordoba und Timoschenko


Da stoßen wir wieder auf ein großes und kompliziertes Thema in einer Zeit, wo der Großteil des Michel verblödet und sich auf die Aufnahmezeit eines Werbespott reduziert. So geht das leider nicht.

Doch wo fange ich an? Ach ja, warum nicht mit meinen Lieblingsspackos von der verstörten Front, den bolschewistischen Hyänen der SED...


"Bei einem Kolumbien-Besuch mit einer Delegation der Europäischen Linken hörte ich kürzlich immer wieder die Einschätzung, dass die Beendigung des bewaffneten Konfliktes noch nie so nahe und zugleich so bedroht war. Das hat sicher auch mit einem grundlegenden Interessenskonflikt der beiden Verhandlungsseiten zu tun: Während die FARC eine Lösung der politischen und sozialen Konflikte anstrebt, die den Hintergrund der jahrzehntelangen bewaffneten Auseinandersetzungen bilden, geht es der Regierung darum, die Kämpfe zu beenden und die Guerilla zu demobilisieren, ohne möglichst allzu viel am gegenwärtigen politischen und ökonomischen System Kolumbiens ändern zu müssen. Um ihr Ziel eines »billigen Friedens« zu erreichen, setzt die Regierung Santos vor allem auf die Kriminalisierung der Guerilla wie überhaupt aller Formen des politischen und sozialen Protestes. Nach Meinung der Regierung kann es in Havanna nur noch darum gehen, dass die Guerilla aufgibt, die Waffen niederlegt, zu ihrer Verantwortung steht und ihre Strafe entgegennimmt – als vermeintlich alleinige Verantwortliche des bewaffneten Konfliktes!"

Am Scheideweg von Dietmar Schulz, Die Linke August 2015

Sogar Popeye, der Ex-Killer des Medellinkartell (siehe 1. Teil), weiß dass es sich beim Friedensvertrag nur um eine subversive Strategie handelt (Video Spanisch), wie es die SED damals abzog:





Kolumbien ist ein natürlich reiches Land, das praktisch alles an Bodenschätzen aufweist. Darüberhinaus ist es ein gebildetes Land, das vielfach nicht irgend jemanden kopiert, sondern Trends setzt. Ganz anders hingegen Kuba, dass Ende der 1950-er Jahre seine Revolution hatte und bis zum heutigen Tag die Kubaner in bitterster Armut leben und die Kader des Socialismo Tropical in Luxus schwelgen. Und dies ist nicht ein Produkt des Handelsembargo der USA, sondern eine bewusst herbeigeführte Situation der kommunistischen Partei, um Macht auszuüben. Ebenso wie die Hungerkatastrophe in Venezuela.

Warum? Weil Kuba unter dem Embargo eines einzigen Staates lag, wohingegen der Iran unter dem Embargo sehr vieler Staaten liegt, und uns dennoch seit sehr langer Zeit beweist, dass man diese Maßnahmen erfolgreich umgehen kann.

Zum Zweiten hatte Kuba enorme Hilfen aus dem Ostblock, die jedoch wie in ein Fass ohne Boden fielen.

Und Drittens liegt es an der Wirtschaftspolitik der Kommunisten selbst, insbesondere der so gefeierte Ché, der die gesamte Industrie zerstörte, weil er die Wahnsinnsidee hatte, dass Kuba auch locker als Agrikulturstaat von Tabak und Zucker existieren kann.
Ähnliche Wirtschaftsvorstellungen treffen auch auf die FARC zu (siehe 1. Teil).

Hier sendet Iván Márquez eine Nachricht an die Welt (aus dem türkischen Fernsehen, Timoschenko ist auf spanisch zu hören). Die Kommunistische Weltrevolution: "Von den Bergen Kolumbiens, bis zum Kurdischen Volk"

Die FARC ist weniger Löser "der politischen und sozialen Konflikte", wie es Die Linke meint, sondern Ursache. Und dasselbe trifft eben auch auf Die Linke in Deutschland zu.

Wer glaubt, dass die FARC ehrlich Frieden will und den lukrativen Drogenhandel aufgibt, der kann nicht mehr bei Trost sein.

Die leidenschaftliche Hingabe für die Terrororganisation FARC spricht viel aus, über den Geisteszustand innerhalb der Die Linke. (2007 noch PDS) Die bereits Juni 2007 (Anmerkung: n-tv [siehe Link] nennt als FARC-Führer Ral Reyes, der Mann heißt Raúl Reyes) den Status einer Terrororganisation bezüglich der FARC streichen lassen wollte. Wir reden hier nicht von (überraschend reichen) MLPD, (Arm der Die Linke), sondern ausgerechnet von der Partei, die als SED der FARC Bewaffnung, Ausbildung und Material zukommen ließ. Und Vertretern der Linksextremen und traditionell Marxistischen DKP. Und genau zu diesen trat die FARC in Kontakt, nicht zur Regierung. Natürlich findet Gehrcke blumige Worte, es geht natürlich nur, um Frieden. Im späteren Verlauf dieser Abhandlung werde Sie noch sehen, dass dies eine rhetorische Standardfloskel ist, die die Linken in Europa gerne benutze, aber absolut nichts zu bedeuten hat. n-tv:
"Solange die FARC auf der Terrorliste stehe, seien offizielle Kontakte schwierig. Aus den Erfahrungen der Bürgerkriege in Guatemala und El Salvador wisse man, dass es ohne Gespräche keinen Frieden geben werde. Er habe mehrfach in Deutschland und in Lateinamerika mit FARC-Mitgliedern gesprochen und ihnen gesagt: 'Es ist nicht links, Menschen zu verschleppen, um einen politischen Preis dafür zu bekommen."
Die Friedensgespräche gingen bisher immer von der Regierung aus und wurden entweder abgelehnt, oder von der Regierung abgebrochen, weil man merkte, dass die FARC die Chance zu subversiven Maßnahmen nutzte (wie ich später ausführe). Was sollte diesmal anders sein?

Interessant in diesem Punkt ist jedoch, dass Gehrcke selber eingesteht nicht nur mehrfach in Deutschland mit Terroristen gesprochen zu haben (ohne diesbezüglich die zuständigen Behörden informiert zu haben, so wie ich es sehr wohl tat), sondern diese auch in Kolumbien aufgesucht zu haben.

Gehrcke sagt zwar gönnerisch "es ist nicht Links Menschen zu verschleppen" (das Märchen vom edlen Linken), doch ist es seltsam, dass es Linke überall tun, dort wo sie Macht dazu haben. Ganz zu schweigen von der FARC, als Drogenhändler, Kriegsverbrecher (Kindersoldaten Antipersonenminen), Bombenleger, Massaker, Erpresser, Vergewaltiger, Folterer... All das kann Gehrcke offenbar nachvollziehen, denn er will sie ja von Terrorliste streichen.

Wenn die Regierung in Kolumbien die Entwaffnung wünscht und die Kapitulation der FARC, so zeigt dies nur, dass man den Kommunismus in Kolumbien besser verstanden hat, als in Deutschland im Fall der SED. 

Das Die Linke eine zugelassene Partei in der BRD ist, bedeutet nicht das Deutschland ein Rechtsstaat ist, sondern das es ein naiver Staat ist, der nun die Zeche eines kommunistischen Putsches zahlt.

Kolumbien möchte dies verhindern, weil sie lernten, dass die Kommunisten überall nach einem Friedensprozess dasselbe taten. Daher ist die Befürchtung eines schleichenden Putsches der Kommunisten in Kolumbien berechtigt, so wie es in VenezuelaBrasilien tatsächlich stattfand.

Diese Ängste, nennt man bei Die Linke dann "Um ihr Ziel eines »billigen Friedens« zu erreichen..." und erinnert sehr an den jammernden Gysi der Wendezeit, der jeden Versuch der Verhinderung einer Installierung der SED Genossen ins BRD-System unter "Keine Siegerjustiz!" beklagte. Und wir sehen eben auch wie heruntergekommen und zersetzt das ganze Land inzwischen ist.

Wir sehen es in anderen Staaten genauso und das es sich in Kolumbiens Nachbarstaaten wiederholte. Genau das wird in Kolumbien passieren, da der Entrismus bereits vor Jahren anfing und sich Universitäten zu linksradikalen Rekrutierungsbüros entwickelten, genauso wie hierzulande. 

Nein, ich hätte in Kolumbien zur rigorosen Siegerjustiz geraten, so wie in Deutschland auch.

Anders als die Propaganda der Die Linke ist die Realität der FARC eine ganz andere. Indianer werden Tier genannt. Und wenn sie vom kolumbianischen Volk sprechen, dann meinen sie Kommunisten und nicht die, die eine andere Meinung haben. Aber sie selbst lassen sich beim Schlemmern in Norwegen ablichten, die netten Kerls. Aber so ist es nicht, die FARC-Terroristen können im wahrsten Sinne nichts anderes als töten.

Auf FARC.de finden sie die persönlichen Erlebnisse ehemaliger Geiseln.



Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 




siehe auch:
Wie sich die globale Revolution finanziert Teil 1: Medellin und die Kommunisten

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