Mittwoch, 24. August 2016

Was geschah am 11. September 2001? / 4. Teil

2001 - Das Ende der Clinton Administration 


Anfang 2001, und zwar zwischen dem 1. und 7. Januar, berichteten mehrere große Medien, darunter Washington Times, Reuters und Associated Press, über besorgniserregende Truppenbewegungen der Russen. 
Putin ließ in einer Nacht und Nebel Aktion taktische Atomraketen nach Kaliningrad (Königsberg) verlegen. 

Es handelte sich dabei um eine neue SS 26 Stone (NATO Bezeichnung, Iskander oder Tender in der russischen Armee), die erst ab 1995 von Kolomna KBM entwickelt worden war. 

Die Rakete existiert in mehreren Versionen. Drei dieser Nuklearwaffen setzte Moskau im Konflikt gegen Georgien 2008 ein. Eine explodierte in Gori, die zweite in Poti und die dritte galt der Ölpipeline nahe Supsa. Weitere wurden dann 2013 an die Polnische Grenze, also in Weißrussland, entsendet. Diese können Berlin erreichen.

Je nach Version ist Sprengkraft und Reichweite sehr unterschiedlich.
Iskander-K ist mobil auf Fahrzeugen, verwendet zwei Startbehälter des Marschflugkörper 9M728 [R 500] und kommt auf eine Reichweite von 500 Km. Damit hätte sie deutsches Gebiet erreichen können. Allerdings bestückt mit den Startbehältern für Marschflugkörper 9M729 liegt die Reichweite bei 2 600 Km. Diese Version bezeichnet die NATO mit SS-C-8. Und die Iskander-CDM ist mobil und wird von Schiffen abgeschossen.
Auch gibt es unterschiedliche Sprengköpfe AA-86 oder AA-92, das bedeutet eine Sprenkraft zwischen 5 bis 200 kT.

Die Stationierung in Kaliningrad wurde erst im Zuge des Georgienkrieges vom damaligen Präsidenten und Putin-Marionette Dimitri Medwedew zugegeben. Doch erst 2015 reagierte die USA darauf, mit der Stationierung von Patriot Abfangraketen bei Warschau. Ich denke das sagt einiges bezüglich Aggression aus.

Die erste Etappe der Verlegung (die sich über mehrere Jahre hinstreckte) war bis Ende Juni 2001 abgeschlossen. Bei diesen Akt handelte es sich um eine massive Verletzung des KSE-Abkommens.

Jedem Militärstrategen ist die Bedeutung diesen Schrittes klar. Insbesondere weil die russische Strategie auf dem nuklearen Erstschlag basiert. Dennoch hielten es deutsche Medien und deutsche Regierung nicht für nötig, die Bevölkerung in dem Maß zu informieren, wie es notwendig wäre. 
Es handelt sich in dieser „rein-zufällig“ um die Rot-Grüne Putschregierung (gegen Helmut Kohl) von Gerhard Schröder, der gegenwärtig „rein zufällig“ zum engsten Kreis von Wladimir Putin gehört.

Die US-Armee, im guten Glauben an Glasnost und Perestroika, natürlich auch konform der vereinbarten Abrüstungsverträge hatte in den 1990er Jahren ihren gesamten bestand an taktischen Nuklearwaffen vernichtet. Russland aber nicht, sondern hatte den neuen Typ Iskander entwickelt. Die Russen sagten gegen den Vertrag verstoßen zu haben, weil sie kein Geld für die Verschrottung hätten. Das ist lächerlich, wenn sie doch Geld in die Entwicklung und Bau eines neuen Typs steckten. Schätzungen zufolge betrug der Bestand, der in russischer Hand (einige waren in den Bestand anderer Ex-Sowjet-Republiken übergegangen) befindlichen taktischen Atomwaffen zwischen 15 000 und 30 000. Der Bestand der USA Armee lag bei 0. (Strategische Atomwaffen besaß man noch.) Wo liegt die Aggression? Und warum hielt es weder Regierung, noch deutsche „seriöse“ Medien es für nötig das Volk aufzuklären?

Werden Sie sich über die Bedeutung, die hochgefährliche Situation im klaren! Knapp einen Monat vor den Anschlägen des 11. September, zielten eine unbekannte Anzahl russischer Atomwaffen, unter der Kontrolle von Wladimir Putin auf uns und andere Nachbarn. Und Deutschland befindet sich in der Hand seines Freundes Gerhard Schröder, mit besten Verbindungen zu Bertelsmann Medien. Auf der anderen Seite steht die USA praktisch nackt da und kann erst 2015 mit Patriot antworten. Hier lief doch was mächtig schief oder? 

Auch wenn die Bundesregierung es nicht für nötig befand, das deutsche Volk vor der nuklearen Gefahr zu warnen (eben sowenig Bertelsmann Medien), war sie sich über die Lage bewusst. Doch die Bundeswehr wurde nicht auf- sondern abgerüstet. 

Beachten sie noch etwas, was in der Zeit von Rot-Grün sich in Deutschland transformierte: Zerschlagung der sozialen Marktwirtschaft, Hartz und – sehr wichtig – Energiewende. Logisch, stellte sich als Fiasko raus. Muss ja, hat das grüne Gütesigel für Versagen. 
Doch trotz all der vielen Kritikermeinungen fand sie statt! Die Grünen konnten erstmals ihre Reichskrafttürme bauen. Deutschland wurde hässlicher, aber Die Grünen machten dabei den Reibach, als sie Scheiße für Bonbons verkauften. 
Stellte sich inzwischen heraus, dass die damaligen Kritiker recht behalten werden. Was nun? Woher kommt die Energie? Natürlich vom Russen. „Zufälligerweise“ hat nämlich Rot Grün, zur selben Zeit als sie uns die Energiewende diktierten, die Weichen für das Gazprom (russischer Staatsbetrieb) von Nord Stream vorbereitet. Womit die deutsche Wirtschaft absolut abhängig vom Russen wird. 
Und nun raten Sie mal, was Gerhard Schröder nach seiner Zeit als Kanzler lustiges wurde? Chef bei Nord Stream, an dem die Türken beteiligt sind, bauten extra eine neue Fabrik auf Rügen, bei Sassnitz. 
Und Joschka Fischer landete im Vorstand des Energiekonzerns REW. Mit welcher Qualifikation? Taxifahrerschein, Polizist ins Koma geprügelt und bis heute behindert, und sein Auto der RAF geborgt zum Abtransport einer Leiche. 
Hurra Deutschland! Weit bist du gekommen!
Noch etwas brüteten die beiden Halunken aus. Sie begannen an der Bildung der Achse Paris-Berlin-Moskau zu arbeiten. Und wer war da Schröder Partner in Frankreich? Kein geringer als Admiral Pierre Lacoste. Der Chef der französischen Gladio Einheiten. Böse wer nun an terroristische Anschläge in Frankreich denkt. 
Lacoste war bis 1985 der Chef des Auslandsgeheimdienstes Direction Générale de la Sécurité Extérieure gewesen und wurde entlassen, wegen der Versenkung des Green Peace Schiffes. Geheimmissionen, wie in diesem Fall, werden in Frankreich immer und ausschließlich vom Präsidenten autorisiert. 
Maurice Dufresse jedoch, der unter dem Alias Pierre Siramy Agent eben jenes französischen Geheimdienst war, äußerte sich, dass der Admiral gar nicht wegen der Versenkung des Green Peace Kutter entlassen wurde, sondern weil er die Ausführung eines ganz anderen Bombenattentates verweigerte.

Doch nach diesem köstlichen Intermezzo kehren wir zurück in das Jahr 2001.

Die Frage ist doch, warum scheinen westliche Geheimdienste diesem kommunistischen Treiben im Untergrund nichts entgegensetzen zu können. Sie glauben bestimmt Sachsensumpf, Dutrox, NSU... Sie kennen das ganze Intrigenspiel. Iwo, das ist doch alles nur die Spitze, der Spitze des Eisberges. 
Die Kommunistischen Geheimdienste arbeiten ganz anders als CIA, BND und BfV. Darum kümmern die sich immer um die Symptome statt um die Krankheit. 
Die Geheimdienste aller Ostblockstaaten waren vom KGB gesteuert. So verfügten die über ein weltumspannendes Netz, dessen Strukturen seit der Oktoberrevolution ausgebaut wurde, also seit einem Jahrhundert. Da folgten Generationen ihren Vater und Mutter in den Dienst nach. Familien die alle beim Geheimdienst waren. Autarke Kampfeinheiten. Angefangen hat dieses Netz zu unser aller Übel, zwischen Deutschland und Russland. Nämlich als die deutschen Monarchisten die Bolschewisten förderten.

Wie im ersten Teil berichtet, gibt es in der Geschichte der Sowjetunion 6 Phasen scheinbarer Liberalität. Die Sowjetunion schien zu zerfallen, nur um kurz darauf neu aufzuerstehen, mächtiger als zu vor. Dies war möglich weil die Sowjetunion nicht auf Behörden, Parlament und so weiter sich aufbaute, sondern vom Geheimdienst zusammengehalten wurde. 
In jeder Phase der Liberalisierung, blieb der Geheimdienst unter neuen Namen, unangetastet. Diesmal, bei der Perestroika von Gorbatschow, passierte das, was 5 Mal zuvor in der Sowjetunion geschah im gesamten Ostblock. Mehr oder weniger komplett freilich. Aber unangetastet blieb die Struktur des KGB und beinahe komplett jene der Stasi.

Nun stehen die westlichen Geheimdienste da und fragen sich warum die Russen ihnen immer voraus sind, wie sie ihre Logistik aufbauen konnten. Ganz einfach, sie haben bis heute nicht begriffen, das sie gegen den alten Feind kämpfen. Es ist dieselbe Logistik wie früher. Und das ist es, was den rasanten Aufbau einer neuen und größeren Sowjetunion möglich macht. Es bleibt nicht viel Zeit, nächstes Jahr ist der 100. Jahrestag der Oktoberrevolution.

Da westliche Geheimdienste auf die Liberalisierungslüge herein fielen, sehen sie heute quasi tatenlos der Rekonstruktion der Sowjetunion zu. Sie können ihnen nichts entgegensetzen! Oder beinahe nichts.

Und nun zurück zu den Atomraketen! Aufklärer entdeckten die Atomwaffen bei Kalingrad im Juni 2000. Das Pentagon informierte die Regierung von Bill Clinton. Was tat er? Absolut nichts. Und die Frage ist, in wieweit das eventuell mit Geldern aus Moskau zu tun hat, die in Hillary Clinton derzeitigen Wahlkampf flossen? Konnte die Clinton Regierung nichts tun oder wollten sie nichts tun? Zwischen Juni und dem Jahr 2001 gab es mehrere Treffen der KSE Kontrollkommission. Man hätte ja das mal nutzen können, um daraufhin zu weisen, dass man über das Geschehen von Kaliningrad Bescheid wusste, oder? 
Jedoch, am 4. Januar 2001, erklärte das US Außenministerium, man werde die Atomraketen bei Kaliningrad demnächst ansprechen. Deshalb kommentierte Bill Gertz in der Washington Times, „ein Zeichen, dass die Regierung die Angelegenheit bei den Rüstungskontrollgesprächen mit Moskau während der letzten sechs Monate nicht angesprochen hat“.

Ebenfalls in jenen Tagen. Am 28. Dezember 2000 erklärte der Admiral Wladimir Kurojedow, dass die Kriegsflotte schon 2001 massiv ausgeweitet werden würde. Wortwörtlich sagte er dazu: „Es ist Zeit, dass unsere Schiffe den Pier verlassen.“ Niemand fragte ihn jedoch, wie er das meinte. Russische Schiffe sollten in den Atlantik, Indischen Ozean und Mittelmeer entsendet werden. Aber mit welcher Aufgabe?

Wer darüber schockiert ist und an die Beziehungen von Gerhard Schröder nach Moskau denkt, muss wissen, das bezüglich der gesamten Amtszeit von Bill Clinton, dieser so auf die Abenteuer der Russen reagierte. Er ignorierte es. Er ließ Moskau immer gewähren und stellte ihm kein Halt entgegen.

Einen Tag vor dem Bekenntnis vom US-Außenministerium, eventuell mal Kaliningrad anzusprechen, wenn es nichts wichtigeres gäbe, am 3. Januar 2001, stellte Russland seine neue Tarntechnologie für Flugzeuge vor. Die immensen Sprünge in der russischen Militärtechtechnologie der vergangenen Zeit, bis hin zu Stealth Raketen, was glauben Sie wo das herkam? Raten Sie mal!

8 Tage früher, 26. Dezember 2000, vermeldete Russland die in Dienstnahme einer 3. Raketenbatterie mit mobilen Interkontinentalraketen. Die Aufrüstung der Russen war offensichtlich, doch Putins Desinformation in den „seriösen“ Medien kreierte das Bild eines bettelarmen Landes.
In diesen Tagen, wo Bill Clinton dem Pentagon den Rotstift ansetze, verschob die US Air Force den Kauf der benötigten F-22, aus Geldmangel. Das arme ausgemergelte Russland, zumindest dem Bild bei Bertelsmann nach, nahm die neue SU-35UB in Dienst. Das phänomenale Tarneigenschaften hat und für beeindruckende Flugmanöver auf eine Schubvektorsteuerungstechnologie zurückgreift, die auffällig der Technologie von F-22 und F-35 entspricht.

Niemand jedoch stellt sich die Frage, was da abläuft. Zumindest ist er abgelenkt, vom Islamterror und den Morden einer Phantom-Nazi-Terrorgruppe. Spielt lieber Pokemon, Kiffen – weil man nichts mehr mitbekommt, und im Einkaufszentrum liegt billiger Mist aus China, um den Kommunismus zu finanzieren.
Die NATO Staaten haben alle linke Regierungen, die uns entwaffnen, Putin finanzieren, und die russische Armee wird im selben Zeitraum immer stärker. Warum? Linke Regierungen überziehen uns gerade mit Terror, mit Redeverboten, wie in jedem kommunistischen Staat üblich. Und linke Akteure provozieren Zusammenbrüche in der Wirtschaft.

Warum haben die westlichen Länder Hitler bei der Münchener Konferenz zugestimmt? Um den Krieg zu vermeiden, den Hitler selber bereits fest vorgenommen hatte, ihm fehlte nur der Grund. Dieser wurde ihm in München genommen. Aber in der Zeit als der Westen versuchte Hitlers Krieg hinauszuzögern, lief die Kriegsrüstung auf Hochtouren. Und die deutsche Rüstung holte gegenüber dem Westen auf, dank der sozialistischen Planwirtschaft des Dritten Reiches. 

Für eine Kriegsvorbereitung ist Sozialismus sehr effektiv, doch irgendwann würde sie ohne einen Krieg kollabieren. Irgendwann kommt der Punkt, da muss ein Sozialistischer/kommunistischer Staat einen Krieg führen, oder in den unehrenhaften Bankrott.

Und kann das Putin passieren? Interessant in diesem Zusammenhang, dass auch am 4. Januar 2001 vermeldet wurde, dass Russland eine Schuld von 48 Milliarden Dollar dem Pariser Club nicht zurückzahlen könne. Verwunderlich! Denn schauen wir uns die Wirtschaftsdaten jener Zeit an, boomte die russische Wirtschaft. Warum hatte der Staat kein Geld, aber viele neuen Waffen?
Auch die russischen internationalen Währungsreserven befanden sich auf weltweiter Rekordmarke. Es gibt keinen finanziellen Grund, dass Russland kein Geld gehabt hätte. Außer das Geld wurde für andere Dinge ausgegeben.

Die Probleme mit den Tschetschenen, die ihm während des Bosnien Konfliktes abhielten, sich der NATO zu stellen, hatte Putin später lösen können, in denen er ihnen Subsidien zahlte. So gingen diese dann zum ISIS, statt gegen Moskau zu kämpfen. Doch diese Lösung wird nicht ewig gut gehen, das Geld wird knapp. Insbesondere der niedrige Ölpreis macht Russland zu schaffen und bringt es an den Bankrott.

Andrei Nawrosow hatte es selber gesagt, der Westen hat nie begriffen, was Perestroika bedeutet. Er sagte die besten Sowjetologen in Westdeutschland, Frankreich, Großbritannien oder USA haben nie begriffen, was Kommunismus wirklich ist. Nawrosow erklärte dies mit ihrer Naivität oder Oberflächlichkeit.


Wie kann es auch sein, dass die Sowjetunion 5 Mal dasselbe Manöver macht und der Westen fällt beim 6. Mal immer noch darauf rein?
Atomare Einäscherung von Berlin.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

siehe auch:

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