Dienstag, 23. August 2016

Was geschah am 11. September 2001? / 3. Teil

2000 – Zeitenwende


Der Wechsel von 1999 zu 2000, war von der Angst begleitet, es käme zu Computerfehlfunktionen und würde einen Atomkrieg auslösen. Dieses Gerücht zog ein dämliches Scheingeschäft nach sich, dass man Computer nachrüsten solle. Natürlich gegen Bezahlung. 

"Überraschenderweise" ließ das Pentagon seine Computer für die Atomwaffen nicht nachrüsten. Teile der Bevölkerung rechneten mit der nuklearen Katastrophe, die jedoch ausblieb. (Panikmache, Kampfhundhysterie war eine Probe der Russen zur Massenmanipulation der Deutschen.) 
Die Computer sprangen Problemlos von 1999 auf 2000. Welch Wunder!

Ein Ulk? Mitnichten, es bestand die Möglichkeit eines geplanten Einsatzes von Atomraketen, der Russen auf den Westen.

Die Nachrichten über das Computerproblem wurde von linken Internetportalen verbreitet. Irgendwo fing es an, andere griffen das Thema auf und führten es weiter. Viele dieser Medienkanäle gehörten zum Kreml-Netzwerk der Desinformation und dienen heute dem Thema: Reichsbürger, Neurechte.

Obacht! Genau an diesem Tag, dem 31. Dezember 1999 legte Boris Jelzin sein Präsidentenamt nieder und trat zurück. Warum? Er hatte sich geweigert den Nuklearkrieg zu beginnen.

Dadurch gelangte Wladimir Putin in die höchste Regierungsgewalt und demzufolge in Kontrolle der Atomwaffen. Im März sollten Neuwahlen sein, aber es stand schon ziemlich genau fest, dass Putin diese Wahl gewinnen werde.

Was auch immer am 31. 12. 1999 im Kreml geschehen sein mochte, es hatte sehr viel mit Putin zu tun. Das bedeutet das der Mann (Jelzin, unterstützt von Soros), der sich um Ausgleich mit dem Westen bemüht hatte, von der Macht verabschiedete.

Die Erklärung für diesen Vorfall gab uns erst kürzlich Wladimir Lepjochin, vom Sinowjew-Klub, das ist eine sehr hochrangige Medienkontroll-“Behörde“, in der nur Loyale Putinisten sitzen. Lepjochin machte im Sputnik einen Vergleich zwischen Jelzin und Lenin.
"Warum verkündet der Präsident [Putin] nicht die Grundsätze der neuen nationalen Idee? [Sowjet-Imperialismus] … Die Antwort ist ganz einfach: Alles muss rechtzeitig getan werden. Es ist ja offensichtlich, dass eine richtige nationale Idee dem Volk nicht aufgezwungen werden kann, das im 20. Jahrhundert ohnehin zwei Mal den Fehler beging, populistischen Führern [Anmerkung: Meint er etwa Stalin und Hitler? Nein] zu folgen: im Jahre 1917 [Lenin] und in den 1990er-Jahren [Jelzin], als die so genannten 'liberalen Reformen' umgesetzt wurden."

Der kommunistische Liberalismus! Jelzin, wurde weg geputsch und gegen einen Neuen Imperialismus ausgetauscht, der verkörpert wurde in Wladimir Putin, der auch Chef des ehemaligen KGB (FSB) war. Zufall oder doch Putsch?

Dies geschah kurz vor den Ereignissen des 11. September 2001. In Russland war der richtige Mann des kommunistischen Imperialismus also an der Macht. Wer fehlte war die USA, für die Konfrontation und Weltrevolution.

Wer die Chance hat, sollte sich die Abschiedsrede von Jelzin ansehen und besonders auf seine Mimik und Gestik achten. Der Mann war in Angst und großer Sorge. Seine Worte deuten daraufhin, dass er besorgt war um Russland und seine Zukunft. Mehrmals beginnt er zu weinen und sagt ausdrücklich:
Ich gehe nicht aus Gesundheitsgründen, sondern wegen all der vielfältigen Probleme, mit denen Russland konfrontiert ist.“

Wollte er uns einen Hinweis geben? Womöglich ja, danach erwähnt er, das nach ihm eine neue Generation an seine Stelle treten wird. Das war also der Kurswechsel weg vom Liberalismus, hin zu was? Das erfuhren wir dann erst kürzlich von Lepjochin: zu einem neuen russischen Imperialismus. Also gar keine neue Generation, sondern die bekannte Alte des Kalten Krieges. Das aber war eben Putin, den Jelzin als „einen starken Mann“ ankündigte. Obwohl er wusste das Wladimir Putin im Volk starken Widerstand hatte, der seltsamerweise nach der Machtübernahme auf mysteriöse Art und Weise wegzusterben oder sich in Luft aufzulösen begann, sagte Jelzin das alle Russen ihre Hoffnung in Putin setzen. DANN! Entschuldigte er sich für das was er gesagt hatte. Und fügte an: Das es ihm nicht möglich gewesen war, Russland von „der grauen, stagnierenden, totalitären Vergangenheit“ in eine „zivilisierte(n) Zukunft“ zu lenken. 

Er bemerkte weiterhin, dass es nicht möglich sei, das Land von einem Polizeistaat in eine Demokratie umzuwandeln. Und kommt er zu keiner besseren Alternative, als alle Macht in die Hände einen KGB-Oberst zu geben, dessen Mafia-Verbindung zu einem nicht unerheblichen Teil zum Scheitern der russischen Demokratie beitrug.

Am selben Tag, wollte Bill Clinton Wladimir Putin anrufen, um ihn zu gratulieren. Putin nimmt den Anruf nicht entgegen. Das war eine klare diplomatische Nachricht, Putin ist zu Gesprächen nicht bereit.

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