Dienstag, 23. August 2016

Was geschah am 11. September 2001? / 2. Teil

1999 - Bosnien-Konflikt


Russland wollte bereits den Bosnien Konflikt ausnutzen und einen Krieg gegen den Westen wagen. Das Problem war (oder ist bis heute), dass die internationale Linke eben genau das will! Sie wollen diesen Krieg, der zur Vernichtung des Westens führen soll und zur kommunistischen Weltrevolution.

Die NATO war in das Territorium des ehemaligen Jugoslawien vorgerückt und kämpfte unter „Balkan-Bedingungen“ gegen den Moskauer Waffenbruder Serbien. Balkan Bedingungen ist etwas, wie es der CIA für die nahe Zukunft in Deutschland prophezeit.

Bosnien war ein gewaltiges und dummes Abenteuer Washingtons, aber offenbar war das Unternehmen für großen Wert in Moskau. Als Ablenkung nämlich.

Die Regimekritiker und Touristen berichteten in jenen Tagen immer wieder, dass vom Militär überall Straßensperren aufgebaut wurden. Präsident war noch Boris Jelzin, aber Wladimir Putin bereits Ministerpräsident, zuvor Chef des Geheimdienstes.

Dies geschah unter der Begründung nach Terroristen zu suchen. Vielleicht ja. 
Jedoch Tatsache ist, dass die Bürgerrechte massiv verletzt wurden, alles unter der Begründung der Terrorismusgefahr. 

Es wurde nach wehrfähigen Personen oder mit medizinischen Wissen gesucht. Diese schaffte man von der Straße weg in die Kasernen. Ganz eindeutig wurde in aller Verborgenheit eine Mobilmachung vorbereitet. 

Im April 1999 wurde 170 000 Rekruten mehr als gewöhnlich vorgesehen einberufen.

Darüber hinaus vermeldete Moskau offiziell, dass zwischen 80 000 bis 100 000 Freiwillige, für den Einsatz auf dem Balkan vorbereitet werden. Ausdrücklich gegen die NATO. 

Kurz darauf wurde nicht nur in Russland, sondern auch in einigen anderen Ex-Sowjetrepubliken Strafgefangenen Amnestie angeboten, wenn sie sich dem Militär anschlossen. Dass galt für mehrere Hunderttausende. Wohlgemerkt zusätzlich zu den Rekruten und Freiwilligen.

Zur selben Zeit wurde die russische Schwarzmeerflotte mobil gemacht und es gab eine Reihe von großen Manövern der Marineinfanterie. Und zwar, weil die russische Militärführung Reservisten einberufen hatte.

All das ist keine Alarmbereitschaft mehr, sondern Vorbereitung zum Krieg. Zusätzlich wurden auch die Reserven des MVD (Innenministerium, das eine eigenen Armee hat) und des Geheimdienstes FSB mobilisiert. Die Stärke dieser Truppen ist geheim, wird von ausländischen Geheimdiensten aber auf 200 000 geschätzt.

Eine derartige Mobilmachung von Truppen zielte natürlich gegen den Westen und hat nichts mit dem damaligen Tschetschenienkonflikt zu tun, was ein kleines und wenig bevölkertes Gebiet ist, ohne reguläre Armee (damals) und Luftwaffe.

Nun kommt der Punkt (Dank vergleichenden Lesens), der uns erfahren lässt, warum es 1999 nicht zum Krieg kam. 

Die Internationale Presse meldete in diesen Tagen vermehrt, zum Beispiel Martin Nesirky am 7. Oktober für REUTERS, dass Innenministerium und Armee massive Probleme hatten die Tschetschenen unter Kontrolle zu bekommen, da es an Truppen und konventionellen Waffen fehle. Das war das Problem, weshalb man den Angriff auf die USA nicht ausführte. Es wurde erkannt, das man zuerst das Tschetschenen Problem lösen musste.

Dennoch stellt sich zuerst die Frage, warum trotz der Mobilmachung Truppen fehlten. Das ist eigenartig! Denn die Situation der Tschetschenen war unverändert geblieben, wobei das russische Militär mindestens 1 Million mehr Soldaten hatte.
Nesirky erklärte dies mit veralteter Ausrüstung. Doch das war Täuschung. Die russische Armee wurde in dieser Zeit massiv Aufgerüstet und das in allen Bereichen. Ich erinnere an die Aufstellung eines 2. Topol M Interkontinentalraketenregimentes.

Bereits einige Jahre vorher, im Zeitalter von Glasnost und Perestroika, unterzeichnete Moskau den Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa. (KSE) Das war im November 1990. 
Gemäß diesen KSE-Vertrages durfte Russland in seinem europäischen Teil nur 20 000 Kampfpanzer, 20 000 Artilleriegeschütze, 6 800 Kampfflugzeuge, 30 000 gepanzerte Fahrzeuge und 2 000 Kampfhubschrauber stationieren. 

Aus dem Zusammenhang der Bedingungen, gegenüber der tatsächlichen Truppenstärke 1999 wird erkenntlich, dass sich Moskau nie an diesen Vertrag gehalten hatte. 
Die Encyclopedia Britannica gibt viele Berichte und Verweise an, die das bestätigen.

Auch wenn es tatsächliche Abrüstungen gab, so beließ Russland die Generalität unangetastet. Wozu brauchte man so viele Generäle ohne Aufgaben? Weil Russland so oder so plante einen Angriff auf den Westen zu starten. Und in diesem Fall, einer massiven Mobilisierung, brauchte man Generäle. Das alles war langfristig geplant.

Anfang 1999 ließ Moskau verlauten, dass man Stellen von 300 Generäle/Admiräle und 17 000 Obristen streichen werde. Nur wenige Monate danach, wie angesprochen, gestand Moskau ein mehr Truppen zu haben, als ihm der KSE-Vertrag erlaubte. Wie also hätten die Russen die Kürzungen auf Ebene der Generalität vornehmen sollen, ohne einen großen Teil ihrer Truppen, ohne Führung zu lassen? 
Simple Antwort, Moskau hat bezüglich von Abrüstungen immer gelogen. Es ging nie um Abrüstung, sondern Aufrüstung.

Ende 1999, nach stärker werdender Kritik aus dem Ausland, gab Moskau zu, den Vertrag gebrochen zu haben. Als Grund dafür verwies der Kreml jedoch auf das Tschetschenen Problem. Die Russen brauchten also mehr als 6 800 Kampfflugzeuge gegen Tschetschenische Rebellen und in Syrien genügen ihnen 12?

Russland versuchte uns ganz eindeutig für Dumm zu verkaufen. Wenn wir hier von 6 800 Flugzeugen und 20 000 Panzern sprechen, muss jedem klar sein, dass es sich um gewaltige Zahlen handelt, die die Truppenstärke der Wehrmacht (3 612 Panzer, 2 937 Flugzeuge, 12 686 Artilleriegeschütze), während des Fall Barbarossa 1941, weit übersteigt.
Der Vertrag gestand Russland also eine gewaltige Streitmacht zu. Außerdem reden wir nicht vom asiatischen Teil des Landes. Und wenn diese nicht ausreichte, so hat das weniger mit den Tschetschenen zu tun, als mit einen Angriffskrieg gegen Europa/USA.

Es gibt noch ein anderes Ereignis zu beachten, dem der Normalbürger wenig Aufmerksamkeit widmete, bzw. nicht richtig zu deuten wusste. Im Sommer des Jahres, als die verdeckte Mobilisierung und Manöver auf Hochtouren waren, drosselte Russland seltsamerweise seinen Erdölexport, um ein Viertel. Dies bedeute einen Devisenausfall von 80 Milliarden Dollar in der Staatskasse.

Noch erstaunlicherweise kaufte Russland Öl bei den Golfstaaten. Zu dieser Zeit galt Russland als bankrott in den USA. Aber dann ist unerklärlich, woher Russland die Dollars hatte, um Öl bei den Arabern zu kaufen.
Wieso? Es gab keine Katastrophen bedingten Produktionsausfälle. Die Russen hatten auch nicht urplötzlich Massenhaft Autos gekauft, sodass es nicht genug Treibstoff gegeben hätte. Also ist die Schlussfolgerung, dass urplötzlich Russland mehr Öl brauchte. Warum?
Es ist sehr gut möglich, dass Russland seinen Treibstoffvorrat für das Militär aufstockte. Weil man nicht riskieren wollte, das den Panzern und Flugzeugen mitten im Angriff der Treibstoff ausging.

Ende 1999 brachten heimkehrende Missionare der amerikanischen Kirche Gerüchte in die USA. Sie hätten mit Soldaten der russischen Armee gesprochen, die sehr beunruhigt waren, da sie glauben man werde sie gegen die USA entsenden.
Die russische Regierung verbot daraufhin die Missionstätigkeit von Ausländern. Man begründete dies als Schutz der orthodoxen Kirche.

Auch wenn Gerüchte keine glaubhafte Quelle sind, so sind sie doch im Kontext der Fakten bedeutsam. Alles zusammen betrachtet, kann nicht bestritten werden, dass Russland sich auf einen Angriff vorbereitete. Und dies wohl im Pazifikraum, denn im Kriegsgebiet Tschetschenien fehlte es an Soldaten.

Aufgrund der Umstände ist anzunehmen, dass auch das Pentagon die Gefahr erkannte und das Weiße Haus informierte. Was aber tat Bill Clinton? 
Da erschien ein Artikel in der Toronto Sun, in dem Eric Margolis berichtete, dass der US-Präsident das Pentagon anwies moderne US-Nachtsichtgeräte für Helikopter an Russland zu liefern. Abgesehen davon auch neue Kommunikationapparate.

Damals konnte man freilich sagen, offenbar war Washington von der Desinformationskampagne der Russen getäuscht worden. Jedoch heute? 
Rückblickend auf die folgenden Ereignisse, bis hin zum 11. September 2001 – der eindeutig ein Putschversuch war – muss eine Kriegsmateriallieferung von Seiten der US-Linken, der Clinton/Soros Mafia, an ein Staat mit sich mobilisierender Armee, die größer als die der USA war, ganz anders betrachtet werden.

In den US-Nachrichten hörte man in dieser Zeit, dass Russland womöglich den Krieg gegen die Tschetschenen verliert. Das ist ein Witz, die Tschetschenen hatten keine Luftwaffe und schweres Kriegsgerät. Die Russen warfen auch Bombenteppiche ab und ebneten ganze Städte ein.

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