Samstag, 20. August 2016

Socialismo ó muerte!

Bezüglich meinem Artikel Dunkellinke werde ich immer wieder gefragt, wie eine relativ kleine Gruppe von Personen (25 000 - 35 000) eine derartige Transformation in einem Land vollziehen könnte. 

Dies möchte ich an einem historischen Beispiel erklären. 
Eine traditionelle sozialistische Legende, die sich zum Mythos entwickelte. Es ist die Geschichte vom Socialismo tropical, Lider Castro und Popikone Ché. Die Geschichte von Kuba und wie es sozialistisch wurde. Eine Geschichte von Manipulation und Geschichtsfälschung durch Die Linke (SED), die dem comandante noch immer gern zum Geburtstag gratuliert und ihn als Held feiert. Auch bei wikipedia, das seit geraumer Zeit von linken Aktivisten umgeschrieben und verfälscht wird, ist nicht die wahre Begebenheit zu erfahren.

Die Revolution begann mit dem Angriff auf die Moncada Kaserne, in Santiago de Cuba, am 1. Januar 1959. Es waren 135 Revolutionäre, die Fidel Castro um sich gescharrt hatte. Und wie viele von denen waren Kommunisten? Zwei! Das macht 1,5 % aus. Raul Castro, Bruder von Fidel, und Ernesto Ché Guevarra bekannten sich zum Kommunismus. Ché war bereits in einer Revolution aktiv, im mexikanisch-guatemaltekischen Grenzgebiet. Er schloss sich einfach Castro an, um mit ihm nach Kuba zu gehen. Ließ seine Leute einfach in Chiapas und Petén sitzen und haute ab. Das ist der große Ché!

Finanziert wurde die Überfahrt nach Kuba, von einem US-Millionär. Der dachte natürlich nicht im Traum daran Kommunisten zu finanzieren, sondern saß dem Glauben auf, eine Gruppe von Patrioten zu finanzieren.

Die anderen 133 Frauen und Männer (98,5%), einschließlich Fidel Castro, gehörten der Partido del Pueblo Cubano (Partei des kubanischen Volkes) an, man nannte sie auch Los Ortodoxos. Diese Partei widmete sich einer patriotischen Politik, der Herausbildung einer kubanischen Nation, also eine Art Sozialdemokratie mit starken AfD Einschlag. 

Die Kommunistische Partei Kubas (PCC), in diesen Tagen, war bei den Ortodoxos verhasst, denn sie paktierten mit dem Diktator Fulgencio Batista. Es war damals die offizielle Meinung der Ortodoxos, sollte die Revolution erfolgreich sein, alle Kommunisten aus dem Land zu jagen. 

Die Partei um Castro hatte sich auch vorgenommen, die Korruption zu bekämpfen. Heute gilt Castro als reicher, als die britische Königin, während der größte Teil der Kubaner in bitterer Armut lebt. Das nennt sich Socialismo Tropical und Gregor Gysi feiert die Errungenschaften Castros.

Wie konnte es geschehen, das Kuba ins kommunistische Lager abdriftete? Wikipedia schreibt: 
"Nach zweijährigem Guerillakampf gegen die zahlenmäßig weit überlegene und von den USA unterstützte Batista-Armee..."
Das sind kommunistische Lügen. Die USA hatte ein Embargo über das Batista Regime gelegt, um die Diktatur zu Reformen zu zwingen. Dann blieb das Embargo lediglich bestehen. Zuerst weil in der Nachkriegszeit das Land in Wirren lag (die Kämpfe dauerten an) und klar, dann wurde das Embargo nicht aufgehoben, weil Kuba in das Lager des Ostblock überlief.

Die USA wollte sehr wohl mit der Castro Regierung zusammenarbeiten, waren aber vorsichtig. Der CIA schätzte Fidel Castro als naiver Mensch ein, der sehr unter der Beeinflussung der einzigen Kommunisten im Team, seinem Bruder und Ché, stand. 

Und es waren eben auch diese zwei, die Kontakte zu Moskau aufbauten. Der "Pazifist" Ché, wie ihn die Linken darstellen, träumte davon, die USA mit Atombomben zu beschießen. Da kam nur die Sowjetunion infrage. Als Chruschtschow später bei der Kubakrise die Raketen wieder abzog, sie waren nämlich bereits da, die Linken erzählen in Deutschland immer es seien nur die Abschussrampen gewesen, tobte Ché vor Wut. Er beschimpfte Chruschtschow als Maricón (Schwuchtel).

Der plötzliche Einfluss der Sowjetunion war nach der Revolution überhaupt nicht gern gesehen. Die Kubaner wollten keinen Kommunismus. Immer mehr Revolutionäre begannen auf einmal die Waffen gegen die Castros und Ché zu erheben. Die Kubaner hatten für Freiheit und Demokratie gekämpft, nicht für den Kommunismus. Ehemalige Kameraden wurden beseitigt, weil sie Kritik übten. 

Als dann Huber Matos, Militärbefehlshaber der Provinz Camagüey, sich gegen Fidel Castro auflehnte und seine Ämter niederlegt. Zwang das Trio ausgerechnet seinen besten Freund Camilo Cienfuegos ihn zu verhaften und wegzubringen. 

Cienfuegos war einer der mächtigsten Revolutionäre, aber Patriot, mit immenser Popularität im Volk, mehr als Ché. Doch Cienfuegos verkraftete den Vorfall mit seinem Kameraden nie. Er warf nun offen dem Trio vor, eine kommunistische Diktatur installieren zu wollen. Dies war gefährlich, ein großer Teil der Revolutionsarmee war gewillt Cienfuegos zu folgen. 
Doch praktischer Weise, am 28. Oktober 1959, nur ein Jahr nach dem Sieg der Revolution, stürzte sein Flugzeug auf dem Weg nach Havanna ab.
Noch mysteriöser, das nicht mal die Reste der Cessna gefunden werden konnten. Der Flug führte über Land, nicht dem Meer. 
Roberto de Cárdenas, ein Kampfkamerad von Cienfuegos, der ins Exil ging, hatte hingegen gesagt, dass die offizielle Geschichte von Anfang bis Ende erlogen war, denn Cienfuegos hatte sich an besagten Tag gar nicht in Camagüey aufgehalten. Es hieß, er war in Santiago de Cuba gewesen und wollte von dort nach Havanna fliegen. Im Luftraum von Camagüey wurde sein Flugzeug von einem kubanischen Kampfflugzeug angegriffen.

Noch interessanter ist, dass kurz zuvor mehrer Kameraden von Cienfuegos den Kampf gegen die Castros und Ché aufgenommen hatten. Am Abend vor dem Tode Cienfuegos vielen Schüsse im Präsidentenpalast und man vermutete die Chienfuegos nahe stehenden Rebellen, einen Mordversuch gegen Castro unternommen zu haben.
Niemand zweifelte daran, dass Cienfuegos sich ihnen anschließen würde. Anfang Oktober hatte Fidel Castro die politische Macht von Cienfuegos massiv beschnitten und mit Ché, einen der kritisierten Kommunisten zu dessen Vorgesetzten gemacht.

Kurz nach dem Tode von Cienfuegos wurden auffällig viele Freunde von Cienfuegos verhaftet oder wurden ermordet. 

Manuel Beatón (der sich später selber der Konterrevolution anschloss) sagte, er sei es gewesen, der Cienfuegos ermordete und das auf Anordnung beider Castros und Ché. Félix Torres und Jorge Enrique Mendoza sollen Mitwisser gewesen sein. Fidel Castro ließ Beatón umgehend exekutieren. 
Leutnant Agustín Onidio Rumbaut, der die Aussage von Beatón aufgenommen hatte, starb zur gleichen Zeit bei einem Jagdausflug. Und der Luftwaffenmechaniker, der den kubanischen Kampfjet präpariert hatte, der die Cessna angegriffen haben soll, erlag 4 Tage nach dem Tod von Cienfuegos einem Autounfall.

Geradezu eine Standardprozedur für die erfolgreiche kommunistische Revolution. Unter Manipulation der Unzufriedenen (und denken Sie jetzt wieder an Deutschland), unter Ausnutzung von Patriotismus und falschen Spiel in der Öffentlichkeit, wird zuerst eine Querfront von Unzufriedenen aufgebaut. In dieser besetzen die wenigen Kommunisten, unter vortäuschen falscher Tatsachen, Schlüsselpositionen und hinterher lassen sie ihre einstigen Kameraden beseitigen, jene die ihnen gefährlich werden können und bevor die eine Chance zum Handeln gehabt hätten.

Die Leute, die das umsetzen finden sie durch Korruption. Denen, die sich auf ihre Seite stellen, werden Privilegien versprochen. Und das wiederum heißt, um die kommunistische Revolution Wirklichkeit werden zu lassen, benötigt der Kommunist keine Ehrenmänner, sondern korrupte Halunken, die für Macht und Privilegien einfach alles tun. Dem Kommunist ist der Wille der Mehrheit egal, er setzt Minderheitenmeinungen mit brutaler Gewalt durch. Und hinterher schreibt er die Geschichte um.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


siehe auch:

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