Sonntag, 17. Juli 2016

Was weiß Die Linke wirklich über den NSU?

Das Sterben der Zeugen in der NSU-Untersuchung lässt Freiraum für weitreichende Spekulationen. Erstaunlich das es unterlassen wird, die nächstliegende Schlussfolgerung der Öffentlichkeit mitzuteilen: Das Märchen von den NSU-Einzelltätern kann so einfach nicht stimmen. Zwar werden die Zeugenmorde noch immer als Unfälle, Selbstmord oder krankheitsbedingt angesehen, doch dieser kontinuierliche Ausfall der Zeugen deutet auf ein System hin. Es scheint sogar so offensichtlich, dass die Behörden ihre Untersuchungen zu den Todesfällen erneut aufrollen.

"Da schwirrt eine Angst herum, die nicht erklärt ist, aber auf eine Gewaltstruktur von Rechtsextremen und organisierte Kriminalität hinweist", zitierte der WDR den Politikwissenschaftler Hajo Funke.

Eine Struktur hinter der NSU ist zwar offensichtlich, aber das diese rechtsextrem ist, scheint dann doch eine Schlussfolgerung allein im Zusammenhang zu sein. Allerdings steht die ganze NSU-Geschichte auf sehr tönernen Füßen. Wohl deshalb wird derzeit so viel Aufsehen darum gemacht. Das Gerücht soll zur Gewissheit werden, da es die Öffentlichkeit von allen Seiten her berieselt. Dahingegen führt ein unvoreingenommenes Betrachten der sich profilierenden Akteure Kurioses zutage. Jeder Versuch der Aufklärung stößt auf eine Mauer des Schweigens oder Morddrohungen.

Die Rede ist von den Protagonisten der Die Linke. Im Fall der NSU zeigen diese sich als die treibende Kraft zur Aufklärung. Doch es geht dabei keineswegs um Aufklärung, sondern das Drängen der öffentlichen Meinung in ein durch Die Linke vorgegebenes Meinungsdiktat. Gegen diesen Vorwurf wehrt sich die Partei mit dem Kampfbegriff der Verschwörungstheorie. Allerdings sind sie es, die behaupten, das der NSU von BND und BfV geleitet, wenn nicht gar gegründet wurden. Nur ist dies eben auch eine klassische Verschwörungstheorie. Jedoch gibt es dafür außer bewusst falsch interpretierte Indizien keinerlei Beweise.

Die Linke, einschließlich alle ihre vorhergehenden Namensvarianten, haben traditionell eine innige Verbindung zum Neonazi-Terror in der BRD. Doch die Seltsamkeiten in dieser Partei wollen einfach kein Ende nehmen.

Ein Kreisvorstandsmitglied der NPD in Jena, Uwe Luthardt, sprach bereits 2006 vom NSU-Trio Mundlos, Bönhardt und Zschäpe. Und das sie wieder den Untergrund verlassen könnten, da ihr Vergehen verjährt sei. Das ist interessant, denn zu dieser Zeit war der NSU der Öffentlichkeit noch vollkommen unbekannt. Noch verwunderlicher ist es, dass Luthardt inzwischen im Kreisvorstand der Die Linke in Jena sitzt.

Dem Thüringer Verfassungsschutz, der unlängst über die Behinderungen durch Die Linke Landesregierung, bei ihren Ermittlungen klagte, weiß von Treffen zwischen Lothar König und dem NSU-Trio. Lothar ist ein bekannter Antifa-Pfarrer in Jena. Bereits vor Jahren initiierte er ein Projekt zur Unterwanderung der Anti-Antifa. Die Tochter, Katharina König, sitzt gemeinsam mit Luthardt im Jenaer-Kreisvorstand der Die Linke.


Um es klar zu formulieren, inwieweit trifft bei der NSU der Grundsatz von Neonazi und Stasiagent, Odfried Hepp, zu: Im antiimperialistischen Kampf "haben wir nur eine Chance, wenn die Rechtesten und die Linkesten zusammenkommen". Und dafür gibt es auch mehr als nur Verdachtsmomente.

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