Samstag, 23. Juli 2016

Die Druiden sind los



NEU ACHTUNG: Bezüglich der Razzia und Verhaftung von Burghard Bangert und nachdem ich die Profilierung dieses Maas-Männchens verdaute, habe ich mich hier im Blog, wie angekündigt, über die tatsächlichen Hintergründe geäußert und auch zu den Falschdarstellungen der Medien. Siehe dazu: Burghard Bangert - Die wahre Geschichte



Wer will? Wer will? Wer hat noch nicht? Burgos Von-Buchonia (Burghard Bangert) hat schon drei Bücher verkauft, bitte zugreifen, ehe sich der Vorrat erschöpft! Inzwischen hat der Druide schon Che Guevarra für seinen Kampf gegen das weltweite Judentum entdeckt. Ich sage es immer, wenn Sie in den Untergrund von Deutschland abtaucht, dann begegnet Ihnen eine Welt, die sich am ehesten mit Herr der Ringe vergleichen lässt. Nur ist Burgi, der ehemalige Versicherungsvertreter, weniger der Gandalf, sondern, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Saruman.

Da hat er wieder einen neuen Meilenstein für die literarische Welt hinterlassen. Auf über 200 Seiten puren Antisemitismus, für 50 Euronen doch praktisch geschenkt! Das Buch kostet eigentlich nur 30 €. Jedoch beinhaltet der Preis eine "freiwillige" Spende von 20 Euro, für seine Anwaltskosten. Offenbar hat Burgi Probleme mit den Ermittlungsbeamten.

Ist offenbar nichts Neues, denn bereits am 28. Juni 2014 sprach er davon, sich unter Polizeiaufsicht zu befinden.
Facebook posting

Burgi, wie wir ihn liebevoll nennen, ist in der Szene schon etwas ganz besonderes. Sowas skurriles wie ihn findet sich nicht alle Tage, daher ist sein Unterhaltungswert von ganz besonderer Bedeutung.

Eine gewisse Bekanntheit erlangte er über die Montagsdemos, von Mannheim und Ludwigshafen, wo das alles losging. Später wurde er auch zum Unterhaltungsbrüller in Berlin.

Organisator der Montagsdemos war Dennis Gebauer aus Thüringen. Die Gaga-Antifa bezeichnet ihn als Nazi, allerdings hin und wieder als Zionist. Wer sich darüber wundert, sollte daran denken, dass die deutsche extreme Linke ganz konsequenter Weise die Juden als Nazis klassifiziert. Sie sagen nur gern Zionist, um den Antisemitismus zu verschleiern, meinen aber Jude. 

Gebauer wehrt sich als "rechtsradikal" bezeichnet zu werden. Damit hat er gar nicht so Unrecht, denn seine Philosophie offenbart ein linkes, durch die DDR geprägtes Weltbild. Und auch das er als Reichsbürger bezeichnet wird von Rotfaschisten ist recht lustig, wenn man sich mal das DDR-Gerüst aus SED-Bonzen und SED-Anwälten hinter den Reichsbürgern ansieht.

Apropos SED! Sehen Sie das mit dem Schubladendenken bloß nicht so verbissen. Die Linke ist eine derartig abartige antisemitische Partei, die hängen die NPD locker ab. Auch häufen sich inzwischen die Austritte von Die Linke Politikern, die das erkennen. Die SED-Nachfolger werden zu einer Plattform von Israelhassern und Holocaustrelativierern, sogar Leugnern, Gleichzeitig arbeitet die Partei am Niedergang der BRD und kopiert immer offener die NSDAP - auch Sozialisten eben.

Das Gebauer ein Reichsbürger sei, wie es die Antifa behauptet, stimmt nur, wenn man auch Wagenknecht und Gysi als Reichsbürger anerkennen will.


Montagsdemo, Rechts das Tranzparent haltend, posiert Denis
Gebauer mit einem Zitat des Kommunisten Bertold Brecht.
Die Montagdemos gibt es inzwischen nicht mehr. Naja, so ist es eben nicht! Als sie als rechtsradikal in Verruf kamen, machten sie denselben Schachzug wie die SED und benannten sich um. Dieselben Akteure der Die Linke, die damals trotz aller Kritik die Montagdemo unterstützen, machen das Gleiche mit der Nachfolgeorganisation Friedensdemo, Friedenswatch, Friedenswinter oder wie man sich momentan gerade nennt. Das ändert sich ständig. Ich schätze um Spuren zu verwischen. Da steht die Linke dann Seit an Seit mit NPD, Neurechten, Reichsbürgern. Scheint zwar für die Nichtauskenner eine absonderliche Querfront, ist es aber nicht, alle diese haben eine linke Ideologie, basierend auf einem linken Manichäismus. Eine Querfront = Faschismus (Bündeln) Politik, in der ein Burkhard Bangert ebenso gern von USrael spricht, wie Wagenknecht und Elsässer.


Dagegen wehrt man sich mit dem Scheinargument: Es werden Birnen mit Äpfeln verglichen. Ja, das kann man eben, beides ist Obst! Es kommt halt auf den Standpunkt an. Und Die Linke reagiert auf Kritik mit Korinthenkackerei und Klugscheißerei. Wenn man sagt das Die Linke und die Nazis Alkoholiker sind, dann wehrt sich Die Linke und sagt: Hier werden Birnen mit Äpfeln verglichen, den Die Linke trinkt nur Wodka und die Nazis Whiskey. Oder eben man sagt Die Linke und Nazis sind Staatsfeinde. Dann argumentiert Die Linke: Wir sind aber gute Staatsfeinde und Nazis böse.





Burgi schreibt mir öfters, dieses
ideologische Schmankerl will ich dem Leser
nicht vorenthalten. Aufgrund der Länge des
Monologes musste ich es in mehrere Bilder
teilen.
So eine Politik ist zwar schwierig und funktioniert auch nur mit sehr beschränkten Intelligenzbolzen, aber es geht, wenn man eben die komplizierte Welt auf einfache Erklärungen reduziert und letztlich zu einfachen Begriffen (USrael z.B.) zusammenschrumpfen lässt, dann plötzlich werden Sozi, Kozis, Nazis, Antifa, Neurechte, Identitäre, Reichsbürger, Neuheiden plötzlich dieselbe Sprache sprechen. Wenn dies erreicht ist, haben wir das maximale Potenzial der kritischen Masse erreicht. 

Wollen Sie es mal selber ausprobieren? Gute Gelegenheit wenn Sie zu einer Diskussion hinzukommen, bei der ein Nazi mit einem Muslim diskutiert über die Religion des Friedens. Da wird der Nazi wild gegen den Muslim argumentieren. So und genau in diesem Moment lenken Sie mal die Diskussion auf Israel oder Juden. Dann erleben Sie ihr blaues Wunder, wie der Nazi plötzlich dem Muslim zuredet. Machen Sie die Runde ruhig größer, ziehen Sie Diskutierer von Die Linke, Neurechte, Reichsbürger etc. mit ein, funktioniert genauso gut.

Da diese Montagsdemos, die ganz offen das Ziel einer Querfront verfolgten, so wie jetzt der Friedenswinter, mit einer sehr überschaubaren Teilnehmerzahl begann, ist anzunehmen dass der Thüringer Denis Gebauer mit den Organisatoren der Montagsdemo persönlich bekannt ist. Dies wären der gebürtige Franke und nun Mannheimer Burghard Bangert, alias Druide Burgos von Buchovia und Wolfgang Luley. 

Luley ist eine recht interessante Person aktiv in der Szene von Identitären, Neurechten, Reichsbürgern in Mannheim. Für's Protokoll. Er ist kein Reichsbürger, sondern versucht Einfluss zu bekommen. Er ist gegenwärtig als Politiker von Die Freiheit aktiv. Vorher war er allerdings bei Die Linke. Luley war schon bei der Parteigründung von Freiheit aktiv. Es mag sein, dass er tatsächlich die Partei wechselte. Allerdings ist es auch eine gängige Praxis der Die Linke, in Neuparteien ihre Leute zu installieren und in ihrem Sinne zu beeinflussen. Insbesondere muss erwähnt sein, dass Luley ein Aktivist auf den Kongressen des Bündnis gegen Rechts war und zwar noch im Jahre 2012, dem Jahr als er Die Linke verließ und in Die Freiheit eintrat. Inzwischen schreibt er auch bei Journalistenwatch.com, volksbetrug.net oder preussischer-anzeiger.

Auch Burghard Bangert ist Mitglied von Die Freiheit, aus dem Förderverein Steinkreis Brühl wurde der Druide hingegen ausgeschlossen, verkauft aber weiterhin seine nutzlose keltische Medizin von Kraftblumen und Krafttieren. Er hatte diverse Auftritte in den Regionalmedien (z.B. BR Fernsehen) und erstaunlicherweise wurde er 2008 zu einigen SPD Treffen von Ortsverbänden eingeladen.
Beim Handwerkszeug geht es um Waffen. Hauptsächlich
Scharfschützengewehre.


Genauso wie Denis Gebauer gehörte er zur DNV (Deutsche Nationalversammlung), ein weiteres gescheitertes Projekt. Mit dem Parteichef Ferdinand Karnath bekam Bangert jedenfalls Ärger und verbittert
Im Februar warb er via VK.com um Interessenten für seine
Befreiungsarmee.
verließ er die DNV. Allen Akteuren gemeinsam ist ein geradezu obligatorischer Putinismus, ein absolutes Muss für alle Querfrontler. Nach eigenen Angaben studierte Karnath in Russland, hielt sich dort 5 Jahre auf und will Wladimir Putin persönlich begegnet sein. Seine teilweise sehr phantastischen Angaben sollten allerdings nicht unüberprüft hingenommen werden. 


Auf der anderen Seite war sein Auftritt in Spanien durchaus interessant. Zusammen mit Zeljko Pavelic (Kroate) präsentierte er sich als Eigentümer einer San Simon GmbH, die vor Vigo einen Goldschatz bergen wollte. Unter Beteiligung einiger Russen als Investoren (230 Mio €). Daran beteiligte sich die Russin Larissa Shirshova, die Karnath später heiratete. 

Die spanischen Behörden machten ihm allerdings einen Strich durch die Rechnung, da historische Schätze nicht aus Spanien herausgebracht werden dürfen. Desweiteren bemängelten die Behörden in Spanien, dass sich um die russischen Investoren ein nebulöses Mysterium bildete, die Spanier bestanden auf einer Offenlegung der Identitäten. Karnath weigerte sich. Freilich kann es daran liegen, dass es die russischen Investoren gar nicht gab. Doch wie hätte er dann das Gold der Silberflotte bergen wollen? Oder beabsichtigte er die Bergungsrechte anschließend zu versteigern? Problem, auch diese Bergungsrechte hätte es nur gegen eine beträchtliche Gebühr gegeben.



Curd Schumacher hier beim Käffchen 
mit der Antifa in Leipzig. Kurz darauf 
sprach er bei Legida und wurde von 
selbigen Antifas "angegriffen".
Auffällig ist dass Ferdinand Karnath erpicht auf Geheimhaltung bezüglich seiner politischen Aktivitäten legt. Das war es, was ihn in Konflikt mit dem "Anheizer" Burkhard Bangert brachte, der sich noch mal um Kopf und Kragen reden wird. Das Problem war, dass Bangert in der Basis der DNV großen Zuspruch hatte, sodass Karnath wohl, um seinen Parteivorsitz bangte. Gleichzeitig verstärkte Bangert seine Aktivitäten in Sachsen. Obwohl er sich bezüglich PEGIDA - die Bangert fälschlich für ein Produkt der Zionisten hält - und LEGIDA zurückhielt, trat er in Kontakt zu Curd Schumacher, der richtiger wohl Bernd heißt. An diesem Punkt muss Bangert auch in Kontakt zum Untergrund (Sachsensumpf) gekommen sein. Genauer gesagt kam dieser Kontakt in Leipzig Connewitz zustande. Die äußerst interessante Frage
allerdings ist, wer ist dieser Kontaktmann? Schwer zu sagen, in einem Bereich wo mit falschen Identitäten gearbeitet wurde. Sicher ist, es ging darum an Waffen zu gelangen. Natürlich auch sonstige Unterstützung, speziell Finanzierung. Aber wie sehr sich diese Beziehung intensivierte ist unklar. Bangert dient meiner Meinung nach am Besten als Anheizer oder Ablenkungsmanöver, denn eigentlich ist er ein Freak.

Noch immer muss ich schmunzeln, als er mir zum Beweis der jüdischen Medienkontrolle auf den Schauspieler Jude Law verwies. Nur ist Jude ein englischer Vorname und hat nichts mit der deutschen Bedeutung zu tun, denn im Englischen ist ein Jude ein Jew.

Anfang 2014 raufte sich Bangert und Karnath offenbar wieder zusammen, doch der Enttäuschte begann mit der Formierung einer Gruppe Die WeißenWieder muss ich an Saruman denken. Die bezeichnen sich zwar als Bürgerrechtsverein, will aber nicht viel heißen, denn Bangert versteht sich als Menschenrechtler. In der Öffentlichkeit treten Die Weissen in einer Kleidung auf, die an einem Malerkombi erinnert und ein Logo über dem Herzen hat.

Es kam auch zu einem Auftritt bei einem NPD-Rockkonzert Mai 2014 in Scheinfeld (Mittelhessen). Für eine Zeit war Bangert sehr aktiv in Hessen. Und in Saarbrücken kam es zu einer sehr Interessanten Koalition von Bangerts Die Weißen mit Georg Detlef Paulus, Chef der Linken Volksgewerkschaft Saarbrücken. Schreibt aber auch bei Querdenker, wie Wolfgang Luley.

Jedenfalls begann die Radikalisierung von Bangert rapide voranzuschreiten. Bangert der fixiert ist auf eine jüdische Weltverschwörung, rief 2015 zu Spenden auf, um damit Scharfschützen zu rekrutieren, die Juden erschießen sollten. Dieses Projekt nahm immer konkretere Züge an.
Am 3. Juni verabschiedete sich Burgi von Eli Wiesel. Zum Orignal Posting, im Kommentarbereich.


















siehe auch:
Was Die Linke mit der AFD gemein hat
Rotkäppchen bestreitet den Antisemitismus bei Die Linke
Friedenswinter
Deutschlands Querfront





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen