Dienstag, 28. Juni 2016

Vergleichendes Lesen

Die von mir empfohlene Methode des Vergleichenden Lesens möchte ich am Beispiel der Evangelischen Kirche erläutern.
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Wenn man sich, wie die Evangelische Kirche sich von ihrem Kreator distanziert, ist dies eine Sache, die der Bessermensch leicht erklären und rechtfertigen kann. Freilich auf die gewöhnliche Weise, mit Emotionen statt Logik und Argumentation.

Das läuft freilich darauf hinaus, dass der Motzlem sich in seinen religiösen Gefühlen verletzt fühlen könnte. Martin Luther hat sich ja auch sehr grob ausgedrückt. Und schliesslich hat Luther auch sehr schlimmes, gar antisemitisch anmutendes über Juden gesagt. Nicht wahr? Oder wollen Sie etwa den Antisemitismus gut heißen? Dann sind Sie doch ein Nazi! Also ist auch Nazi, wer gegen den Islam ist.

Tatsächlich? Diese Argumentation wird umgehend hinfällig, wenn man nämlich weiß, dass die Evangelische Kirche sich zwar von den Äußerungen Luthers zum Islam distanziert, nicht aber von den Juden. Diese antisemitischen Passagen werden lediglich ignoriert und möglichst nicht erwähnt! Da liegt der Hund begraben!

Der Antisemitismus wird wie ein Schwelbrand kultiviert und davon gibt es reichlich in der Evangelischen Kirche, wohingegen der Islam großzügig als Götzenkult zelebriert wird.

Freilich ist die Zensur an Luther, ein Kniefall vor politisch korrekt und der Obrigkeit. Das hat die Evangelische Kirche schon in der DDR so gemacht und bescherte uns die Produkte der Roten Pfaffen in Joachim Gauck und Angela Merkel. 


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Eine völlig andere Dimension bekommt obige Nachricht freilich, wenn man sie in Zusammenhang stellt, mit Nachrichten die uns als eigenständige präsentiert werden, ohne irgend einen Zusammenhang.

Wenn zum Beispiel nämlich, zur gleichen Zeit, wenn Toleranz, Respekt und Rücksichtnahme für Neanderthaler gefordert wird, die zur Gegenwart in einer Gesellschaft wie zur Zeit Luthers leben, ein Hamas Minister bei der Evangelischen Kirche Vorträge hält. 
Die ganze Palette islamischer zivilisatorischer Errungenschaften: Raub, Mord, Köpfen, Steinigen - im Nahen Osten - werden ignoriert und sich einseitig auf Israel konzentriert, dass sich in einer "nicht adäquaten" Weise gegen Mahmud und Ali und ihren Sprengsätzen und Raketen verteidigt, sowie die Dreistigkeit besitzt, Musel vom töten seiner Kinder abzuhalten. Nun ja, ebenso wird der Christenmord im Orient ignoriert und genau da wird es Eng noch das christliche am evangelischen Christentum zu erkennen.

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