Freitag, 20. Mai 2016

Wie Moskau seinen Nutzen aus dem ISIS zieht.

Bewohner von Kafranbel (Syrien) verbrennen die russische Fahne, aus
Protest, wegen der Bombardierung der Zivilbevölkerung.
Durch das Aufbegehren der Tschetschenen gegen die Moskauer Zentralregierung, bekam Russland ein mächtiges Problem. Nicht nur, das man Krieg im eigenen Land führen musste, es war auch eine internationale Peinlichkeit, Russland hatte Freiheitskämpfer zu bombardieren. 

Mit der Islamisierung der Teschetschenischen Unabhängigkeitsbewegung, änderte sich die plötzlich zu Gunsten Moskaus. Eine breite Masse der Welt stellte sich daraufhin hinter den Krieg der damals neuen Putinregierung, denn der Tschekisten-Präsident spielte die Karte des Kreuzritters geschickt aus. Der Hass gegen den Islam brachte Putin die fehlenden Sympatien ein. Dabei ging es Moskau in erster Linie um das territoriale Überleben, als Großreich. Der Verlust der Teilrepublik der Sowjetunion war schmerzlich genug und konnte nicht fortschreiten. So lernte man sich der Angst vor dem Islam dienlich zu machen, um Teile der Bevölkerung auf Seite des Kreml zu ziehen. Putin verwendete die Taktik erfolgreich in Russland: Islamterror im Dienste Putin's Und er verwendet sie in Syrien und hier in Europa.

Die Islamisierung kostet den Tschetschenen die Sympatien, die Wladimir Putin für sich gewann. Der Islamterror war also Profitabel für Putin und beim Betrachten der putinistischen Medien wird klar, das die ein gezielt eingesetztes Instrument gegen die verräterischen Regierungen in Westeuropa ist. 

Russland ist überraschenderweise nicht sonderlich besorgt über ISIS, obwohl diese auch dicht an ihrer Grenze sind. Doch der Ukrainekrieg, in dem inzwischen die Tschetschenischen Muslime für Putin kämpfen, ist dem Kreml weitaus wichtiger. Russland hat traditionell weitaus harmonischere Beziehungen, als andere Staaten der nicht-islamischen Welt. Und obwohl ISIS in der islamischen Welt hohes Ansehen genießt, scheint es Wladimir Putin nicht außerordentlich zu schaden. Das liegt zum einen daran, dass die Russen die ISIS keineswegs so hart anfassen, wie es uns Compact-Magazin und Die Linke im putinistischen Eifer erklären. Nur 40 % der Bombardierungen treffen den ISIS, der weitaus grössere Teile geht auf andere Rebellen nieder, die den ISIS bekämpfen. Und daher kam es, dass der ISIS sein Territorium immer weiter ausbreiten konnte.

Die linksfaschistische Propgandamaschinerie erklärt, dass alles besser war, unter den Diktaturen der Moskaufreundlichen Regime, wie Saddam Hussein und Gaddafi. Es war nicht besser, es war nur anders. Was die Kuffnucken und Tschekisten der Die Linke stört, ist vielmehr, dass Moskau seine Macht verlor.
Die Tschekisten der Die Linke erklären uns, dass die USA sich der Islamisten bediente, und daher für die Existenz der ISIS verantwortlich sei, weil sie die sozialistischen Dikatoren stürzten, die diese Triebe unterdrückten. Doch dem widerspricht eben die harmonischen Beziehungen von ISIS und der Muslimbruderschaft, welche wiederum auch den ganzen Araber Sozialismus unterstützte. Die Muslimbruderschaft sind jedoch genau Islamisten. Wohingegen dieser Araber Sozialismus eben eine Art Nationalsozialismus unterstützte, der sich statt auf Syrien und Irak, denn Begriff Nation auf die Araber im allgemeinen bezog, um deswegen von einem sozialistischen Internationalismus zu reden. Man stelle sich vor, dass jemand, der den Zusammenschluss von BRD und Österreich fordert, hier als Nazi gilt, wenn Araber und Araber sich vereinen wollen, wie im Baath Sozialismus Ägypten, Syrien und Irak, dann sind es Internationalisten.

Das diese Milchmädchenrechnung eben nicht aufgeht, zeigt uns das die Anhänger der sozialistischen Diktaturen, eben den ISIS unterstützen. So wie Raghad Hussein, die Tochter von Saddam Hussein, die, als Sozialisten erzogen, nun den ISIS hofiert (Link auf türkisch) und sich den Kopf mit einem Putzlappen bedeckt. Darüber hinaus ist sie die Galionsfigur, der alten Garde von Saddam Hussein, die die Loyalen Irak-Sozialisten zur Unterstützung der ISIS führt. Raghad jedoch lebt im Exil in Jordanien, nicht im Islamischen Staat und genießt ein Leben im Luxus. Ihr geht es um Rache, nichts anderes und dazu ist ihr eben alles recht, was anti-amerikanisch und anti-jüdisch ist, schließlich haben die ihr Königreich genommen. 

Die Vorteile Russlands in diesem Spiel liegen auf der Hand. Neben ISIS erscheint der Diktator Assad, als liebenswerte Person. Die Lehre der Linken Philosophie ist folgende: 
Es ist besser einen unerzogenen Hund mit dem Schlagstock erzieht, als das ein unerzogener Hund einem anderen unerzogenen Hund den Kopf abbeißt.
Putins Interesse ist Assad, nicht ISIS, dennoch ist im ISIS nützlich als Werbeträger, an dem er sich profilieren kann. Und eben aus dem Grund konzentrierten sich die Bombardements der Russen auf nicht ISIS-Rebellen.

Die andere Sache ist, dass der Islamische Terror, in Europa die Meinungen stärkt, die sich gegen die EU und NATO richten. Dies sind die Ziele von Putin. Besonders Hilfreich wie im Fall Polen, eine Regierung die anti-Europa und anti-Putin ist. Der Feind ist hier nun Deutschland, dass mit seiner Adorno/Horkheimer Diktatur der Freundlichkeit, das Land in ein Irrenhaus verwandelt. In ganz Europa treten gerade die rechten Parteien in ein beängstigendes Verhältnis zu Putin.

Und nach allem was Moskau in den letzten Jahren abzog, glaube ich nicht dass die Ähnlichkeiten der Moskau Apartment Bomben und die Bomben in Ankara, ein pro Kurden Kundgebung 10. Oktober 2015, bei der 105 Menschen getötet wurden, rein Zufällig zusammenfallen mit dem Treffen des russischen Außenministers und gewissen Muslimen. Klar hatte die etwas damit zutun, dass die Türkei sich gegen die russischen Interventionen in Syrien stellte. Das Wladimir Putin in diesem Fall der Erste war, der Erdogan seine Anteilnahme bezeugte, macht die Sache eher verdächtiger.

Und wie tut Sergej Markov, Stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Strategischen Rates, den Ukraine Konflikt und ISIS in Zusammenhang bringen? Er sagt das der Westen endlich aufhören sollte, sich um die Ukraine zu kümmern und sich auf Syrien konzentrieren. Das ist doch irgendwie praktisch für Moskau, nicht wahr?

Wir müssen endlich verstehen, dass diese Terroristen in Europa, Türkei und Naher Osten keine singulären Ereignisse sind, sondern im Zusammenhang stehen, mit dem Vordringen des Tyrannen aus Moskau.

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